Centurion ist seit 1976 für Innovationen bekannt. Dazu gehören etwa spektakuläre Mountainbikes.
Centurion Lhasa R2700i EQ im Dauertest
Im intensiven Dauertest des ELEKTRORAD-Magazins konnte unser vielseitiges, äußerst beliebtes und vollgefedertes E-Mountainbike begeistern. Über 4000 km meisterte das Lhasa R2700i EQ „mit Bravour“.
Dabei sei es für „Fluss- und Bergtouren, Genuss-, Pendler-, Einkaufsfahrten” sowie „Nacht-Einsätze“ optimal geeignet. Mit erstklassigen Scheibenbremsen sowie einem souveränen Fahrverhalten ausgestattet, verlieh es den Testern viel Sicherheit - selbst in anspruchsvollen Abfahrten.
Ein “Rad, das sich in Ausnahmesituationen bewährt und bei allen Einsätzen von Genusstouren bis Gardasee-Downhills überlegen bleibt, ist eine perfekte Wahl.“
Das Fahrwerk, so Chef-Tester Daniel Fikuart, sei dabei von CENTURION „über mehrere Modell-Jahrgänge zur Meisterschaft entwickelt“ worden. Eine „sorglose, stets überlegene Fahrweise“ sei dadurch „garantiert“. Auch nach über 4000 Test-Kilometern arbeiteten das Federbein und die Federgabel „einwandfrei“.
Die 29-Zoll-Laufräder boten souveränen Geradeauslauf und Agilität. In Kombination mit den eher feinstolligen Reifen garantiere dieses Setup einen „gelungenen Spagat zwischen rollwiderstandsreduziertem Rollen auf Asphalt und Grip im Gelände“.
Der Bosch CX-Motor mit 85 Nm entfalte zudem „bulliges Drehmoment“. Mit dem „kapazitätsstarken 750-Wh-Akku“ und der kräftigen Schiebehilfe ist man für alle Eventualitäten bestens gerüstet. Im Modus „Tour+“ seien damit Radreisen über 100 Kilometer drin.
Selbst der Serien-Sattel, sonst ein klassisches Tausch- bzw. Individualisierungs-Teil, „überzeugte alle Tester in Passform und Polsterung“ und ist zudem „per Daumenschalter höhenverstellbar“. Das tiefgezogene Oberrohr bot „beruhigende Schrittfreiheit“.
Selbst die Schutzbleche am Lhasa überzeugten die Tester in Breite, Höhe und Seiteneinstellbarkeit. „Dass nach 5000 Kilometern beim soliden CENTURION nichts klappert, spricht für Qualität.“ Der Gepäckträger gefiel durch Stabilität, Erweiterbarkeit und ein schön integriertes, stylisches, intensiv leuchtendes Rücklicht, das zur Sicherheit beiträgt.
Nach über 4100 „strapaziösen“ Test-Kilometern sind „Kettenblatt, Ritzel und Kette“ in einem „überraschend guten Zustand“. Das Lhasa überzeugte im Dauertest auf ganzer Linie und wurde von den Testern in den höchsten Tönen gelobt.
Fazit der Redaktion zum Lhasa R2700i EQ:
„Besser geht’s kaum. Nach nun fast 5000 Kilometern konnte das CENTURION Lhasa R2700i EQ absolut begeistern. Man spürt auf jedem Meter und bei jedem Einsatzzweck, dass das Modell seit Jahren verbessert und optimiert wird. Sein erfrischendes Fahrverhalten generiert auf jedem Meter enormen Fahrspaß. Gebaut für alle Gelegenheiten überzeugt dieser Allrounder bei Einkaufsfahrten, Radreisen und Ausritten im Gelände - ein Rad für Alles! Selbst im Grenzbereich bietet es üppige Reserven für sicheres Fahren. Das Lhasa spielt in einer anderen Qualitäts-Liga.
Centurion Country R3000i LX: Der neue Massstab für Tiefeinsteiger E-Bikes
Die CENTURION Country-Modelle haben bei unseren Trekking- und Tiefeinsteiger-Vergleichstests Kauftipps und Testsiege abgeräumt. Nun rollt das neue CENTURION Country R3000i LX mit Bosch Smart System und vielen cleveren Features daher.
Bei CENTURION hat man schon früh das Potenzial von Tiefeinsteigern erkannt. Bereits 2018 konnte das CENTURION E-Fire Country F3500 mit seinem ausgereiften Konzept begeistern und sich in unserem großen Offroad-Tiefeinsteiger-Vergleichstest 2020 als Testsieger behaupten. Ein Jahr später räumte der Nachfolger Country R2600i, seinerzeit noch als Hardtail, den Kauftipp in unserem Trekking-Vergleichstest ab.
Das neue vollgefederte CENTURION R3000i LX bildet die aktuelle Speerspitze der Tiefeinsteiger-E-Bikes im Portfolio der Schwaben. Bei der Entwicklung haben die Ingenieure auf ihre langjährige Erfahrung aus dem MTB-Bereich zurückgegriffen und setzen unter anderem auf das gleiche Ausfallende wie am E-MTB No Pogo.
Für 5.599 € wechselt es den Besitzer und ist nach dem CONWAY CAIRON SUV FS 7.7 Limited Edition das günstigste Bike im Test. Angetrieben wird es von einem Bosch Performance Line CX-Motor, der von einem 625-Wh-Akku gespeist wird. Das Alu-Bike ist in den Größen S-XL erhältlich und liegt mit 29,4 kg in Größe L leicht unter dem Durchschnitt im Testfeld.
Das CENTURION Country R3000i LX ist der Porsche unter den Tiefeinsteigern. Der Rahmen aus Aluminium spricht eine elegante und zugleich starke Designsprache, verwöhnt das Auge mit klaren Kanten und Linien, fast wie die Bildsprache eines Wes-Anderson-Films.
Das Bike kommt mit der klassischen CENTURION-DNA und vielen eigenen Anbauteilen wie dem Kettenblatt und der Kurbel in Silber, sodass sie sich hervorragend von der schwarzen Lackierung abheben, und dem CENTURION-typischen Motor-Cover mit Kühlergrill, das den Bosch Performance Line CX-Motor förmlich mit dem Rahmen verschmelzen lässt.
Umso auffälliger sind die goldenen Schriftzüge, die den edlen Look des R3000i LX nochmals unterstreichen, und wie bei einem Porsche prangt an der Front das Marken-Wappen.
Für einen noch cleaneren Look wurde der Luftdämpfer im Sitzdom versteckt und ist von der Seite kaum zu sehen, was jedoch die Zugänglichkeit und das Dämpfersetup etwas erschwert. Die Aufgeräumtheit setzt sich bis zur Front fort: Die vielen Kabel vor dem Cockpit sind sauber gebündelt und verschwinden direkt am winkelverstellbaren Vorbau in den Rahmen.
Das CENTURION R3000i LX ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Integration und Funktionalität nicht ausschließen müssen. So sieht die glänzende Blende am Steuerrohr nicht nur schick aus, sondern darunter befinden sich auch Anschraubpunkte für Flaschenhalter und Range Extender. Letzterer kann direkt am Ladeport auf dem Unterrohr eingesteckt werden - clever!
Hat man den Range Extender abgesteckt, kann der 625-Wh-Akku über den gut zugänglichen Ladeport geladen werden, der sich direkt unter dem Vorbau befindet. Wer keine Lademöglichkeit in der Garage oder im Keller hat, kann alternativ den Stromspeicher auch ganz leicht aus dem Unterrohr nach oben hin entnehmen, ohne sich bücken oder nach einem Werkzeug greifen zu müssen.
Auch in Sachen Vollausstattung macht CENTURION beim R3000i LX keine halben Sachen. Der hauseigene Gepäckträger ermöglicht ein seitliches Befestigen von Taschen und lässt eine maximale Zuladung von 120 kg zu. Wem der Platz auf dem Gepäckträger nicht genügt, der kann vorne einen Frontgepäckträger montieren. Den gibts im CENTURION-Zubehörshop für 100 €, die passende Tasche mit einfacher Klettverschlussbefestigung dazu kostet 90 €.
Wie die Anschraubpunkte für Flaschenhalter und Range Extender verstecken sich die Montagepunkte unter der Abdeckung am Steuerrohr. Bei montiertem Frontgepäckträger werden die Flasche und der Range Extender direkt am Gepäckträger angebracht.
Wer jetzt die zulässige Zuladung noch immer nicht ausgereizt hat, der kann auch noch zusätzlich einen Anhänger an das CENTURION montieren. Die soliden Schutzbleche aus Alu halten das Gepäck und den Fahrer zumindest von unten trocken, für das kühle Nass von oben hilft nur die richtige Kleidung ;).
Hat man sich in der Zeit verschätzt und muss im Dunkeln heim radeln, sorgt die Lezyne Power E115 mit integriertem Fernlicht für gute Sicht. Von hinten wird man dank des integrierten Rücklichts im Gepäckträger von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen.
Der tiefe Durchstieg in Kombination mit der absenkbaren Sattelstütze erleichtert das Aufsteigen ungemein. Die Shimano DEORE-Vierkolbenbremsen mit 200 mm großen Bremsscheiben bieten genauso viel Bremspower wie die teurere XT-Bremse am CONWAY CAIRON SUV FS 7.7.
Technische Daten des Centurion Country R3000i LX
| Ausstattung | Details |
|---|---|
| Motor | Bosch Performance Line CX 85 Nm |
| Akku | Bosch PowerTube 625 Wh |
| Display | KIOX 300 |
| Federgabel | SR Suntour Mobie35 120 mm |
| Dämpfer | SR Suntour Edge+ R 105 mm |
| Sattelstütze | Procraft Drop Pro 100 - 170 mm |
| Bremsen | Shimano DEORE BR-M6120 203 mm |
| Schaltung | Shimano XT Linkglide 1x11 |
| Vorbau | Procraft Adjustable Deluxe AICR 90 mm |
| Lenker | Procraft Riser Pro 720 mm |
| Laufradsatz | Procraft MD25 27,5" |
| Reifen | Continental Ruban 2,3" |
| Technische Daten | Details |
| Größe | S M L XL |
| Gewicht | 29,4 kg |
| Zul. Gesamtgewicht | 150 kg |
Dank des tiefen Durchstiegs, dem niedrigsten im Test, und der absenkbaren Sattelstütze des CENTURION E-Bike Country R3000i LX gelingt das Aufsteigen mühelos. Sitzt man im Sattel, fühlt man sich direkt wohl. Die Sitzposition fällt durch das lange Steuerrohr, den kurzen Reach und das niedrige Tretlager extrem integriert und komfortabel aus. So cruist man entspannt durch schöne Landschaften und vergisst, dass man schon mehrere Stunden im Sattel verbracht hat.
Das hohe Sicherheitsempfinden aus der hohen Front und das intuitive Handling wecken den Entdeckerdrang und animieren dazu, befestigte Wege zu verlassen und die Umgebung über schmale Pfade zu erkunden. Nur das CONWAY CAIRON ist noch laufruhiger unter den Tiefeinsteigern im Test.
Selbst Einsteiger steuern das CENTURION E-Bike präzise und ohne viel Mühe um Kurven, und die kraftvollen Shimano DEORE-Vierkolbenbremsen mit großen 200-mm-Bremsscheiben vorne und hinten stehen der am CONWAY CAIRON SUV FS 7.7 verbauten XT-Bremse in Sachen Brems-Performance in nichts nach. Nur auf eine werkzeuglose Hebelweitenverstellung muss man verzichten.
Gerade auf unebenen Untergründen ist Vorsicht geboten, denn durch das tiefe Tretlager muss man ein wenig auf das Pedal-Timing achten, um mit dem Pedal nicht an Wurzeln oder Steinen hängen zu bleiben. Das SR Suntour-Fahrwerk mit seinen 120 mm Federweg vorne und 105 mm am Heck sorgt für guten Komfort. Vor allem der Hinterbau spricht feinfühlig an und filtert Unebenheiten gekonnt weg. So hat man auf Uphills mit losem Untergrund immer genügend Traktion und in Kombination mit dem Bosch Performance Line CX und seinen 85 Nm einen Motor mit viel Power. Am Berg fährt man mit dem CENTURION ohne Probleme an, wenn man mal zum Stehen gekommen ist.
Dank der hohen Bandbreite der Shimano XT-LINKGLIDE-Schaltung, die auf Haltbarkeit ausgelegt ist und durch ein smoothes Schaltgefühl überzeugt, bezwingt man in Kombination mit dem kraftvollen Turbo-Modus die steilsten Anstiege. Für den direkten Turbo-Modus braucht man aber einen gefühlvollen Fuß, damit die Front nicht zu steigen beginnt. Die weniger stürmischen Tour+ oder eMTB-Modi sind auch für Anfänger geeignet und passen ihre Unterstützungsleistung an die jeweilige Fahrsituation an, sodass man während einer Tour nicht mehr zwischen den Modi zu wechseln braucht.
Das Bosch Smart System im CENTURION E-Bike Country R3000i LX bietet nicht nur kraftvolle Unterstützung, sondern kommt auch mit cleveren Connectivity-Features wie der umfangreichen Bosch eBike Flow App. Über sie können Routen geplant werden, und Abbiegehinweise werden durch eine schematische Weganzeige auf dem Bosch Kiox 300-Display vor dem Vorbau angezeigt.
Für den kurzen Lunch kann man die Motorfunktionen des E-SUV-Tiefeinsteigers durch das eBike Lock lahmlegen. Das erschwert Dieben zwar ihr Vorhaben, eine richtige Alternative zu einem Schloss ist es dennoch nicht - doppelt hält besser!
Die hohe Verarbeitungsqualität macht sich beim CENTURION E-Bike Country R3000i LX nicht nur in der Optik bemerkbar, sondern auch im täglichen Gebrauch. Das SUV E-Bike ist leise und die angeschraubten Komponenten geben selbst auf unebenen Untergründen keinen Mucks von sich.
Das CENTURION R3000i LX macht abseits befestigter Wege sowohl im Entdeckermodus als auch im gemütlichen Cruise-Modus eine gute Figur und holt somit eine breite Zielgruppe ab. Dabei legt es hohen Wert auf schickes Design, ohne dabei die Funktionalität zu vernachlässigen.
Das CENTURION Country R3000i LX zeigt so gut wie keine Schwächen und punktet mit einem breiten Einsatzgebiet: Egal, ob über Stock und Stein oder doch lieber gemütlich die Gegend auf Schotterstraßen erkunden: Es überzeugt mit einem hohen Sicherheitsempfinden und intuitivem Handling, nur vor Pedalaufsetzern durch das tiefe Tretlager ist ein wenig Vorsicht geboten. Zudem kombiniert es eine noble Optik mit hoher Funktionalität.
Centurion Country R3000i LX im aktuellen E-Bike-Neuheiten-Test
Im aktuellen E-Bike-Neuheiten-Test des ElektroRad-Magazins (01/2024) wurde unser vollgefederter Tiefeinsteiger Country R3000i LX auf Herz und Nieren getestet. Die Redaktion zeigte sich von unserem Konzept vollauf begeistert. Das Country LX sei ein durchweg „feines Tourenfully“.
Dabei führte die Redaktion aus, dass wir unsere langjährige Fully-Kompetenz „gekonnt in den Tourensektor“ übertragen hätten. „Das vollgefederte Tiefeinsteiger-Bike entspricht absolut dem Zeitgeist“. Der Spagat zwischen den Fahrleistungen eines Mountainbikes mit dem „Komfort eines Hollandrades“ gelinge sehr gut. Mit einer angenehm aufrechten Sitzposition biete das Bike viel Kontrolle.
Gelobt wurde auch das elegant in den Gepäckträger integrierte Rücklicht, sowie die optimale Anbringung der hellen Frontleuchte. Das sorge für „optimale Ausleuchtung“ und ermögliche „die Montage eines optionalen Frontgepäckträgers“.
Mit unserem „Komfort-Fully“ könne man auch prima im Gelände Spaß haben. „Die Reifen haben in tiefem Matsch noch ordentlich Grip, der Motor schiebt dabei sehr kraftvoll, aber dosiert an, und das Fahrwerk schluckt auch wilde Schläge.“ Auf der Straße biete das Country LX „sänftenartigen Komfort“.
Neben der erstklassigen und breitgefächerten Shimano XT-Schaltung, bot auch die „Spitzenbremsanlage mit vier Kolben und 203-mm-Rotoren“ eine überragende Performance. Stimmig abgerundet wird das Country LX von einer absenkbaren Sattelstütze, die ihre Vorteile „im städtischen Stop-and-go“ ausspielt.
Was der Redaktion besonders gefiel:
- großdimensionierte 4-Kolben-Bremsen
- clevere Ladebuchse mit Option, den Range-Extender am Steuerrohr anzubringen
Fazit der Redaktion:
„Das CENTURION macht on- wie offroad eine sehr gute Figur.
Centurion Easy R900i: Komfort und Sicherheit im Alltag
Dass die Schwaben auch Alltagsräder auf eine höhere Stufe heben können, zeigt das Easy R900i. Als erstes fallen der sehr tiefe und breite Durchstieg auf. Dann die 26-Zoll-Räder, der lange Radstand und ein flacher Sitzwinkel.
Der Fahrer tritt also leicht nach vorn, sitzt nicht ganz zentral über dem Tretlager. Das sorgt dafür, dass der Fahrer im Sattel sitzend beide Beine auf den Boden bekommt. Ein sicherer Stand ist also garantiert. Trotzdem lässt sich die Sattelhöhe so einstellen, dass der Abstand zum Pedal optimal ist.
Wegen des langen Durchstiegs und des nach hinten gezogenen Sattels ist der Reach, also die Entfernung vom Sattel zum Lenker, recht weit, das lässt sich für eine komfortabel-aufrechte Sitzposition aber durch den verstellbaren Vorbau gut ausgleichen.
Dank des Motors und der breit gespreizten Kettenschaltung (Entfaltung: 1,94 bis 8,46 Meter) zieht das Easy vom Start weg flott an. Der lange Radstand sorgt für viel Laufruhe, die 26-Zoll-Reifen machen das Bike trotzdem wendig. Dank Anhängerzulassung lässt sich das Easy zum vollwertigen Lastenrad erweitern.
Schade: Der Gepäckträger hinten schultert nur 20 kg, nur mit Zusatzstreben (nicht am Testrad) werden es zehn Kilo mehr. Der Federungskomfort ist trotz Starrgabel dank breiter Reifen ordentlich, insgesamt ist das Rad äußerst bequem zu fahren.
Centurion Country R900i LX: Der vollgefederte Tiefeinsteiger für jedes Gelände
Mit dem Country R900i LX bietet Centurion einen vollgefederten Tiefeinsteiger, der für ausschweifende Geländefahrten gerüstet optisch eher elegant daherkommt. Mit dem CX-Motor verbauen die Magstädter Boschs Offroad-Kraftpaket, das sich aus einem nach oben entnehmbaren vollintegrierten 625-Wh-Akku speist.
Dass die Konzeption maßgeblich auf Komfort fußt, unterstreicht neben 58 mm breiten Mountainbike-Pneus auch eine absenkbare, via Hebel am Lenker bedienbare, Sattelstütze, die Auf- und Absteigen erleichtert. Sehr aufrecht auf dem nicht zu weichen Procraft-Sattel Platz genommen, kurvt es sich von Beginn an dank 720 mm breitem MTB-Lenker (bei einem 90-mm-Vorbau) souverän über Feld- und Waldwege.
Die speziell für den E-Bike-Einsatz hin entwickelte robuste Cues-Schaltung wechselt präzise ihre 10 Gänge - und wartet auch an Steilstücken mit passender Übersetzung auf. Bergab offenbart der Rahmen seine, für einen Tiefeinsteiger, recht bemerkenswerte Steifigkeit.
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