China Carbon Laufräder: Test und Erfahrungen

Klassisch eingespeichte Laufräder mit Carbonspeichen rücken immer mehr in den Fokus, da sie leichter und verwindungssteifer sind und nicht mehr so teuer sind.

Die Anfänge der Carbonspeichen-Laufräder

Als die Konstrukteure Rudolf Dierl und Heinz Obermayer vor 30 Jahren ein Speichenrad aus Carbon für Rennräder entwickelten, war das eine Sensation.

Felge, Nabe und Speichen der Lightweight-Laufräder waren fest zusammenlaminiert und klassischen Konstruktionen haushoch überlegen: Geringes Gewicht und höchste Steifigkeit verbanden sie auf eine Art, wie sie mit den damals üblichen Alu-Felgen und Stahlspeichen nicht ansatzweise zu erreichen war.

Zudem war die hohe Felge aerodynamisch günstig; wollte man das damals mit Aluminium bewerkstelligen, bedeutete das erhebliches Mehrgewicht.

Der Aufstieg und die Herausforderungen

Spätestens mit den ersten prominenten sportlichen Erfolgen wurden sie bei Profis wie Hobbyfahrern so begehrt, dass die Nachfrage über Jahre hinweg nicht gesättigt werden konnte.

Nur der exorbitant hohe Preis und die eingeschränkten Reparaturmöglichkeiten verhinderten eine massenhafte Verbreitung des Konstruktionsprinzips.

Drei Jahrzehnte später werden die Lightweight-Laufräder noch immer nach ähnlichem Prinzip hauptsächlich in Handarbeit gebaut.

Bis heute gelten sie als Inbegriff des technisch Machbaren, auch wenn ihr Vorsprung beim Gewicht über die Jahre kleiner wurde.

Und bis heute sind sie ein Beispiel für Luxus gewordene Rennradtechnik: Das Top-Modell “Obermayer” kostet inzwischen 6505 Euro.

Neue Konkurrenz auf dem Markt

Doch mehrere Hersteller rütteln am Thron des Leichtbau-Pioniers und wollen das leichtfüßige Fahrgefühl eines Carbonspeichen-Laufrades zu günstigeren Preisen einem breiteren Publikum zugänglich machen.

Gegen sieben neue Laufradsätze, allesamt mit Felgen und Speichen aus Carbon, muss sich Lightweight in unserem aufwendigen Vergleichstest bewähren.

Darunter sind fünf klassisch eingespeichte Modelle und zwei neuartige Fertigungskonzepte.

Schon 2006 stellte Mavic mit dem Cosmic Ultimate ein Lightweightähnliches Laufrad vor, das 2023 eine Neuauflage erfährt - TOUR konnte es exklusiv bereits vor dem offiziellen Marktstart testen.

Die Laufräder werden ebenfalls überwiegend in Handarbeit in Frankreich gefertigt, sind im Satz zu 3900 Euro zwar kein Schnäppchen, aber deutlich günstiger als das Pendant aus Friedrichshafen.

Ebenfalls exklusiv testen wir erstmals ein Produkt mit völlig neuem Ansatz: One-K, eine Ausgründung der Technischen Universität Kaiserslautern, flicht zusammenhängende Faserstränge sternförmig um ausgeformte Zapfen am Nabenflansch und spezielle Titannippel, die in einer handelsüblichen Aero-Felge von Duke stecken.

Die Neukonstruktion will sämtliche Gewichtsrekorde brechen und ist dabei mit Preisen ab 2200 Euro noch einmal günstiger.

Außerdem drängen chinesische Anbieter mit Speichen aus Carbon auf den Markt, die sich mit handelsüblichen Felgen kombinieren lassen.

Eines dieser Produkte scheint so überzeugend, dass gleich mehrere Anbieter es nutzen: In den Modellen von Cadex, Hunt, Newmen und Storck stecken, mit kleinen Variationen, die Speichen des gleichen Herstellers.

Die Laufräder brauchen spezielle Naben, können aber klassisch zentriert und die Speichen einzeln ausgetauscht werden.

Über das Zusammenspiel von Speichenzahl, -kreuzung und -spannung lassen sich die Eigenschaften des Laufrades beeinflussen.

Außerdem sind sie im Vergleich zu einem Lightweight-Laufradsatz günstig: Einige Kandidaten kosten deutlich unter 2000 Euro.

Vorteile von Carbonspeichen

Michael Grätz, Chef der deutschen Marke Newmen, baut unter dem Markennamen Vonoa einen Europa-Vertrieb für diese Speichen auf und erklärt weitere Vorteile des Materials gegenüber klassischen Speichen aus Stahl: “Carbon ist, relativ gesehen, nicht nur leichter, sondern auch steifer.

Das heißt, die Laufräder werden stabiler, oder umgekehrt brauche ich für eine vergleichbare Steifigkeit etwa drei Speichen weniger”, berichtet er.

Weil sich Carbonspeichen nicht dehnen, vertragen sie eine höhere Spannung.

Zudem soll die Dauerhaltbarkeit der Laufräder besser sein, weil Carbon im Gegensatz zu Stahl nicht ermüdet.

Der Gewichtsvergleich

Ob die so aufgebauten Laufräder technisch vergleichbar mit den fest verklebten Konstruktionen à la Lightweight sind, klären unsere aufwendigen Laborversuche.

Der erste Blick geht aufs Gewicht, denn Laufräder sind eine beliebte und äußerst effiziente Tuningmaßnahme.

Dabei zeigt sich: Durch Carbonspeichen können die Laufradsätze gegenüber vergleichbaren Konstruktionen mit Stahlspeichen gut und gerne 100 Gramm leichter werden.

Manche der Kandidaten rücken dem aktuellen Lightweight-Vorbild (1247 Gramm für Vorder- und Hinterrad) tatsächlich auf den Pelz; Storck und das flache Cadex verfehlen die Marke nur knapp.

Das liegt daran, dass auch die Felgen leichter wurden, wie Giants hakenlose Konstruktion, die alle Cadex-Laufräder auszeichnet.

Umgekehrt legten die Lightweight-Rennrad-Laufräder mit dem Umstieg auf Scheibenbremsen und Tubeless-Reifen etwas Gewicht zu - relativ gesehen deutlich mehr als die klassischen Konstruktionen.

Konkurrenzlos leicht sind die Vollcarbon-Räder also nicht mehr - und werden in diesem Test sogar überholt: Mavics neues Cosmic Ultimate ist auf den Punkt gleich schwer; die extravaganten Laufräder von K-One stellen alles bisher Dagewesene in den Schatten: Mit einem Set-Gewicht von nur 947 Gramm, 300 Gramm weniger als die Vollcarbon-Modelle, sind sie die neuen Könige des Leichtbaus.

Solche niedrigen Gewichte waren seit dem Abschied von Felgenbremsen und Schlauchreifen nicht mehr möglich.

Stabilität und Steifigkeit

Aber sind diese Laufräder auch stabil? Ein Indiz dafür ist die Seitensteifigkeit, also die Verformung des Laufrades bei seitlicher Belastung.

Hier muss das One-K Punkte lassen: Bei moderater Seitenlast von 100 Newton an der Felge geben die Laufräder rund 3 Millimeter nach.

Im Sattel bedeutet das besonders für schwerere Fahrer ein leicht “teigiges” Fahrgefühl und weniger Lenkpräzision, die Rückmeldung des Laufrades ist weniger direkt.

Immerhin: Das hier getestete Modell in der Leichtversion lässt sich mit etwas schwererer Felge stabilisieren; auch das zulässige Systemgewicht erhöht sich dann von mageren 95 auf beruhigende 125 Kilogramm.

Ganz anders das Lightweight-Laufrad: Mit großflächig verklebten Speichen und umwickelten Speichenkreuzungen steht besonders das Vorderrad wie eine Eins: Die Verformung beträgt bei gleicher Last nicht halb so viel, nur 1,4 Millimeter.

Diese Steifigkeitswerte erreichen die Konkurrenten nicht; Mavic und Cadex gelingen in dieser Disziplin dennoch ein sehr gutes, dem Rest des Feldes je nach Speichenzahl und Aufbauqualität ein gutes bis durchschnittliches Ergebnis.

Aerodynamik im Test

Auch im TOUR-Aerodynamiktest im GST-Windkanal mussten sich alle Laufräder beweisen.

Da sich Felgen und Speichen der meisten Kandidaten nur wenig unterscheiden, liegen die Werte recht nahe beieinander.

Kleine Überraschungen sind das gute Abschneiden der mit 36 Millimeter vergleichsweise flachen Cadex-Laufräder; auch die heute veraltete, spitz zulaufende Felgenform von Lightweight schneidet gut durch den Wind.

Aero-Sieger mit kleinem Vorsprung von 2 Watt werden die 50 Millimeter hohen Cadex-Laufräder mit flächigen Aero-Speichen.

Das Schlusslicht bildet das Modell von One-K, was an den recht voluminösen Speichennippeln an der Felge liegen dürfte.

Der Abstand zu den Besten liegt aber bei überschaubaren 5 Watt.

Alltagstauglichkeit und Haltbarkeit

Bleibt noch die Frage, ob Laufräder mit Carbonspeichen auch alltagstauglich sind.

Klar ist: Auf äußere Einwirkungen wie Schläge reagiert das Material empfindlich.

Besonders beim Transport ist Vorsicht geboten, nach Stürzen sollten die Speichen genau auf Beschädigungen kontrolliert werden.

Vorteil der klassisch eingespeichten Varianten ist, dass sich Speichen einzeln tauschen lassen.

Die Hersteller verweisen aber allesamt darauf, dass der Service nur beim Hersteller selbst geschehen sollte.

Die Laufräder von Lightweight und Mavic, die sich nicht ohne Weiteres reparieren lassen, sollen durch großzügige Garantien und Unfall-Ersatz-Regelungen das Vertrauen der Kunden gewinnen.

Technische Details und Fertigung

Eine der größten technischen Herausforderungen bei Carbonspeichen ist die Anbindung von Nabe und Felge, weil die Verbindungen hohen Zugkräften standhalten müssen.

Bewährt hat sich das großflächige Einlaminieren wie bei Lightweight, das jedoch die Felgenform limitiert und ungeheuer aufwendig zu fertigen ist.

Mavic setzt bei den Cosmic Ultimate auf zusammenhängende, gegenüberliegende Speichen. Die Fasern sind felgenseitig formschlüssig mit einem Aluminium-Insert verbunden, das sich großflächig im Felgenboden abstützt.

Erst nachdem Felge und Speichen verbunden sind, wird der geschlossene Reifensitz auflaminiert; an der Nabe werden die Speichen in vorgefräste Nuten des Flanschs eingelegt und einlaminiert.

One-K flicht einen langen Faserstrang sternförmig um Naben und Speichennippel aus Metall.

Am Nabenflansch sind das einfache Zapfen, an der Felge kompliziert gestaltete Formteile, die in den Nippelsitz handelsüblicher Felgen geschraubt und auch gespannt werden können.

An den Anbindungen bilden die Fasern Schlaufen, die hohe Zugkräfte aushalten.

Die Speichen von Cadex, Hunt, Newmen und Storck besitzen an jeder Seite ein Endstück aus Aluminium mit Außengewinde.

Diese werden zunächst über den noch nicht gehärteten Faserstrang gefädelt, dann werden die Enden verdickt, indem man sie mit Carbonfäden umwickelt.

Anschließend werden die Endstücke auf das konische Ende gezogen und mit 3000 Newton verpresst.

Testmethoden

Um die Performance der Laufräder zu bewerten, wurden verschiedene Tests durchgeführt:

  • Aerodynamik: Messung des Luftwiderstands im GST-Windkanal in Immenstaad bei 45 km/h und verschiedenen Anströmwinkeln.
  • Seitenwindstabilität: Messung der Kräfte bei schräger Anströmung im GST-Windkanal.
  • Mechanische Eigenschaften: Erfassung von Gewichten und Steifigkeiten im TOUR-Labor.
  • Rundlauf: Messung nach einer Überlastprüfung mit 300 Newton Seitenlast.
  • Beschleunigung: Bestimmung der Massenverteilung und Berechnung der notwendigen Energie zur Beschleunigung der Laufräder.

Einige getestete Laufräder im Detail

Cadex 36

  • Preis pro Satz: 2700 Euro
  • Gewicht v. / h.: 590 / 710 Gramm
  • Seitensteifigkeit v. / h.: 59 / 49 N/mm
  • Aerodynamik bei 45 km/h: 221 Watt
  • Gesamtnote: 2,0
  • Fazit: Leichter und stabiler Satz mit Carbonspeichen, breiter, hakenloser Felge und Keramiklagern.

Cadex 50 Ultra

  • Preis pro Satz: 2800 Euro
  • Details im Text.

Weitere Aspekte und Erfahrungen

Fälschungen und Billiganbieter

Ein Homepage-Besuch bei AliExpress oder Temu lässt bei Schnäppchenjägern das Herz höher schlagen.

Hier findet man so gut wie alles und das zu Preisen, die zu schön sind, um wahr zu sein.

Betroffen sind vom Rahmen über Anbauteile bis hin zu Bekleidung alle Bereiche des MTB-Angebots.

Auf den Webseiten der asiatischen Billig-Händler ist längst eine eigene Parallelwelt entstanden.

Dort kosten Produkte, für die im Original teilweise Tausende Euro verlangt werden, nur wenige Scheine.

Dass das verlockend ist, steht außer Frage.

Die Fälschungen sehen ihren Vorbildern zudem meist täuschend ähnlich und die Asia-Anbieter schrecken vor keinem Detail zurück.

Manche Produkte sind nahezu identisch mit einem Markenprodukt, andere sind sogar mit dem original Markennamen versehen.

Sicherheitsrelevant wird es bei Bremsbelägen, Laufrädern, Vorbauten, Lenkern oder Rahmen.

Auch hier gibt es alles, was das Biker-Herz begehrt.

Bike Ahead hat selbst einige der gefälschten Produkte von AliExpress bestellt und getestet, mit dem Ergebnis: Keine der Fälschungen übersteht die erforderliche Normprüfung unbeschadet.

In der Praxis können solche Defekte an Carbonteilen zu schweren Verletzungen führen.

Interview mit Dirk Zedler: “Von unbedenklich bis lebensgefährlich.”

„Man kauft die Katze im Sack“, sagt Zedler.

BIKE: Sind alle Fahrradprodukte auf AliExpress und Temu schlecht oder gar gefährlich?

DIRK ZEDLER: Schwer zu sagen.

Man kauft die Katze im Sack.

Fast alle Firmen produzieren in Asien, und es gab durchaus Überproduktionen.

Es wird berichtet, dass fertige Produkte an den Straßenrand gestellt wurden, weil die Lager voll waren.

Wahrscheinlicher ist jedoch, dass man ein minderwertiges Plagiat kauft, das gefährlich sein kann.

Oftmals wird Glasfaser verwendet, was die Steifigkeit und die Haltbarkeit negativ beeinflusst.

Wir haben solche Tests durchgeführt und festgestellt, dass solche Carbonteile durchaus bei geringer Belastung platzen.

Ich erinnere mich auch an Fälle, bei denen Sattelstützen nach nur 300 Kilometern wegknickten.

Die Problematik der Produkthaftung

Ja, denn ein weiterer Aspekt ist die Haftung.

Wenn du dich aufgrund eines Bauteil-Versagens schwer verletzt, kannst du niemanden haftbar machen.

Selbst bei Pedalen kann ein Materialversagen zu heftigen Unfällen führen, wie wir aus unserer Gutachtenabteilung wissen.

Das neue Verbraucherschutzgesetz

Der Verbraucherschutz versagt nicht.

Es gibt seit Dezember 2024 ein neues europaweit gültiges Verbraucherschutzgesetz (GPSR), das der Produktflut von Plattformen wie Temu und AliExpress entgegenwirken soll.

Diese Produkte müssen nun EU-Prüfanforderungen erfüllen.

Das betrifft nicht nur Radrahmen und andere Bike-Bauteile, sondern auch viele andere Produktkategorien.

Die Perspektive der Hersteller

Brandbuilding kostet viel Geld, Bike-Firmen investieren massiv in Marketing.

Das beginnt beim Worldcup-Team mit Mechanikern und Managern bis hin zu Marketingteams und Produktpräsentationen.

Du musst aber auch bedenken, dass die Bike-Firmen damit Konstruktion, Entwicklung, Eigenständigkeit, Qualitätskontrolle, Vertriebswege und eben Service und Marketing finanzieren müssen und das nicht mit Asien-Löhnen.

Erfahrungen mit China-Rahmen

Nach der ersten Testfahrt war ich ziemlich überrascht.

Das Ding fährt sich echt gut!

Klar, das liegt auch an den Anbauteilen, die schon am Evo ihren Dienst getan haben, aber der Rahmen fühlt sich stabil und auch schnell an.

Mit einem saftigen Antritt lässt sich das kleine Leichtgewicht gut auf Tempo bringen und auch die Körperhaltung passt.

So kann man das Tempo gut halten.

Insgesamt fährt sich das Rad ziemlich "knackig".

Der Rahmen fällt klein aus und die Überhöhung ist groß.

Find ich gut :) Auch der Klang beim Fahren gefällt mir.

Alles sitzt fest, nichts knarzt oder klappert.

Spricht also überhaupt nichts gegen so einen Rahmen?

Kommt darauf an.

Durch die geringe Gehäusebreite ist der Rahmen im Bereich des Tretlagers nicht ganz so steif, was man in besonders heftigen Antritten sicher ein wenig spüren kann, wenn man sehr darauf achtet.

Ich wiege selbst nur 67kg, aber ein Fahrer mit mehr Gewicht würde es vielleicht stören.

Auf der anderen Seite fallen Gabel und Hinterbau ziemlich hart aus.

Ein Markenrahmen wird in der Regel dahingehend sicher bessser optimiert und auch ausreichend geprüft.

Damit es noch ein bisschen komfortabler wird, nutze ich einen Carbonlenker und Latexschäuche bei 6 Bar, die sich bei mir sehr bewährt haben.

Die Kurvenlage ist von all dem aber nicht beeinträchtigt.

Hier fühlt sich das Rad stabil und präzise an.

Zum Glück ist nicht so viel passiert.

Unterm Strich bin ich mit dem neuen Rennrad also wirklich zufrieden und ich werde es sicher öfter fahren.

Es ist eindeutig nicht besser als ein Markenrahmen, aber für mich scheint es eine gute Alternative zu sein und für ein Winter-/Zweitrad ist es ausreichend.

Aber sicher kann man mein Fazit nicht auf alle Rennradrahmen oder Teile übertragen, die auf ebay, Wish und Co. zu teils extrem niedrigen Preisen verkauft werden.

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