Dienstfahrräder sind ein beliebtes Steuersparmodell bei Arbeitnehmern, Arbeitgebern und Selbstständigen, das die Gesundheit durch regelmäßige Bewegung unterstützt und umweltfreundlich ist. Die Vorteile eines Dienstrades sind offensichtlich, aber auch das Thema Sicherheit verdient Aufmerksamkeit. In diesem Zusammenhang wird häufig die sogenannte UVV-Prüfung beim Fahrrad angesprochen.
Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte der betrieblichen Fahrradinspektion, auch UVV-Prüfung genannt, beleuchtet, um Arbeitgebern und Arbeitnehmern einen umfassenden Überblick zu geben.
Was ist die UVV-Prüfung?
UVV ist die Abkürzung für Unfallverhütungsvorschriften. Diese beinhalten verbindliche Pflichten, welche die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz gewährleisten sollen. Die UVV beziehen sich auf den Paragraf 57 der DGUV Vorschrift 70 und werden von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) erlassen.
Wer muss die UVV-Prüfung durchführen?
Die Sicherheitsprüfung im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) muss von einem dafür qualifizierten Sachkundigen durchgeführt werden. Ein solcher Sachkundiger kann entweder extern angefordert oder im Unternehmen selbst ausgebildet werden. Gerade für Firmen mit großen Flotten an Dienstfahrzeugen lohnt sich häufig letzteres.
Wie oft muss die UVV-Prüfung durchgeführt werden?
Die Sachverständigenprüfung nach Paragraf 57 der DGUV Vorschrift 70, kurz UVV-Prüfung genannt, sollte bei Bedarf stattfinden, mindestens aber einmal pro Jahr. Der nach den Unfallverhütungsvorschriften (UVV) erforderliche Sicherheits-Check muss mindestens jährlich erfolgen. Bei Bedarf kann jedoch ein vorgezogener Sicherheits-Check nötig werden, beispielsweise bei Problemen mit dem Fahrzeug.
Welche Kosten entstehen bei der UVV-Prüfung?
Wird die UVV-Prüfung bei einem externen Sachkundigen durchgeführt, fallen Kosten in Höhe von etwa 30 bis 50 Euro an. Bei Dienstfahrrad.com sind die Kosten für den Sicherheits-Check bereits im den Rundum-Schutz enthalten.
Die Kosten für die UVV-Prüfung dienen der Gewährleistung der Sicherheit von betrieblich genutzten Fahrzeugen. Sie können als Betriebsausgaben von der Steuer abgesetzt werden. Häufig sind die Kosten bereits in der Leasingrate enthalten; auch die Leasingrate kann von der Steuer abgesetzt werden.
Ist die UVV-Prüfung für Dienstfahrräder Pflicht?
Die UVV-Prüfung ist für Dienstfahrräder verpflichtend, die betrieblich genutzt und maschinell betrieben werden. Nach der Definition von von 2 Abs. 1 DGUV Vorschrift 70 betrifft dies nur Pedelecs 45. Nichtsdestotrotz ist die UVV-Prüfung auch für alle anderen Dienstfahrräder sinnvoll. Sie dient der Betriebssicherheit zu gewährleisten und kann im Falle eines Unfalls Komplikationen bei der Versicherungsabwicklung vermeiden. Zudem ist der jährliche UVV-Sicherheits-Check ohnehin bei vielen Leasinganbietern in der Leasingrate enthalten. Einige Leasinganbieter decken sogar eventuell notwendige Reparaturen mit der Leasingrate ab.
UVV-Pflichten für Arbeitgeber
Unabhängig von der Motorisierung des Dienstfahrrades hat der Arbeitgeber eine Unterweisung für seinen Arbeitnehmer vornehmen, sofern das Fahrzeug im Rahmen des Dienstes genutzt wird. In einer solchen Unterweisung wird der Arbeitnehmer über die Risiken aufgeklärt, die mit der Nutzung des Dienstfahrrades einhergehen. Das genaue Gefährdungspotential muss vom Arbeitgeber in einer sogenannten Gefährdungsbeurteilung dokumentiert werden.
UVV-Pflichten für Pedelecs 45
Pedelecs 45 gelten als stärker motorisierte E-Bikes. Werden sie - wenigstens teilweise - betrieblich genutzt, fallen sie unter Paragraf 57 der DGUV Vorschrift 70. Sie benötigen damit verpflichtend eine jährliche Sachverständigenprüfung. Darüber hinaus gilt für den Fahrer eine Helmpflicht. Wird ein Pedelec 45 als Dienstfahrrad geleast, muss der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer einen Helm zur Verfügung stellen.
Viele Leasinggesellschaften bieten im Rahmen des Vertrages einen Wartungsservice an, der auch eine UVV Prüfung am Fahrrad bzw. E-Bike beinhalten kann. Auch wenn es nicht bei jeder Art vorgeschrieben ist, können solche Checks sinnvoll sein, um frühzeitig Verschleiß zu erkennen und die Sicherheit zu erhöhen. Oft ist die Reparatur in einer Fachwerkstatt sogar im Preis inbegriffen.
UVV-Prüfung für Selbstständige
Der jährliche Sicherheits-Check im Sinne der Unfallverhütungsvorschriften (UVV) gilt auch für Selbstständige, sofern das Fahrzeug betrieblich genutzt wird.
Warum ist die UVV-Prüfung für Selbstständige wichtig?
Unabhängig davon, ob das Dienstfahrrad unter die Unfallverhütungsvorschriften (UVV) fällt oder nicht, ist ein Sicherheits-Check im Interesse der Sicherheit dringend empfehlenswert. So können durch Verschleiß entstandene Mängel frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor sie sicherheitsrelevant werden. In vielen Leasingverträgen sind die jährliche Sachverständigenprüfung sowie die Reparatur zudem bereits in der Leasingrate inkludiert.
Können Selbstständige UVV-Kosten steuerlich absetzen?
Wird das Fahrzeug betrieblich genutzt, können Selbstständige die Kosten für die Sicherheitsprüfung als Betriebskosten von der Steuer absetzen. Bei vielen Leasinganbietern ist die UVV-Prüfung mit der Leasingrate abgegolten beziehungsweise in der Versicherung inkludiert. Die Leasingrate und der Versicherungsbeitrag können ebenfalls steuerlich abgesetzt werden.
Wichtig: Der Weg zur Arbeit zählt nicht als betriebliche Nutzung. Wird das Dienstrad hingegen für Botengänge oder die Verrichtung ähnlicher Aufgaben genutzt, handelt es sich nicht mehr um eine ausschließlich private Nutzung.
Dienstrad-Leasing: Ein Überblick
Das Dienstrad-Leasing ermöglicht es Arbeitnehmern, ihr Wunsch-Rad zu günstigen Konditionen zu nutzen, wobei Marke und Modell frei wählbar sind. Durch die Entgeltumwandlung zahlen Sie 36 geringe Nutzungsraten, die vom monatlichen Bruttolohn einbehalten werden. Die relative Ersparnis gegenüber einem Direktkauf beträgt bis zu 40 % und entsteht über die Gehaltsumwandlung.
Vorteile für Arbeitgeber
- Mitarbeitermotivation: Unternehmen bieten eines der beliebtesten Benefits.
- Klimaschutz: Aktiver Beitrag zum Klimaschutz und zur Gesundheit (Betriebliches Gesundheitsmanagement).
- Imagegewinn: Förderung eines positiven Images durch Umweltschutz und Gesundheitsförderung.
Vorteile für Arbeitnehmer
- Gesundheit und Fitness: Stärkung der Fitness und Gesundheit.
- Kostenersparnis: Ersparnis bei der Anschaffung.
- Rundum-Schutz: Umfassender Schutz durch Versicherungen und Service.
Finanzielle Aspekte
Beim Leasing per Gehaltsumwandlung wird das Dienstrad als „Sachlohn“ monatlich mit ca. 0,25 % des Gesamtpreises über das Gehalt versteuert. Wird das Firmenfahrrad zusätzlich zum Arbeitslohn - als Gehaltsplus - zur Verfügung gestellt, fahren alle günstig und steuerfrei. Die Leasingraten werden komplett vom Arbeitgebenden übernommen.
BusinessBike bietet eine einfache und sichere Finanzierung des Wunschfahrrads durch umfassende Leasingoptionen für alle Fahrradtypen. Standardmäßig enthalten sind eine Vollkaskoversicherung, Mobilitätsgarantie bei Unfällen, Pannen oder Diebstählen sowie jährliche Service-Checks.
Das BusinessBike Service-Budget
Arbeitgebende können ein Service-Budget festlegen, ihren Mitarbeitenden die freie Wahl lassen oder die Option einräumen, das Mindestbudget vor Vertragsschluss selbst zu erweitern. Das Service-Budget ist frei verwendbar für Inspektion, verschleißbedingte Reparatur & Co. Da es sich bei einem Firmenrad um einen „Sachlohn“ handelt, muss es per Gehaltsumwandlung über das Gehalt des Mitarbeiters versteuert werden.
Mobilitätsgarantie
Die Mobilitätsgarantie schützt vor Mobilitätsverlust infolge einer Panne, eines Unfalls oder bei Verlust des BusinessBikes durch Diebstahl. Der Pick-up Service gilt europaweit rund um die Uhr und ist sowohl für dienstliche als auch für private Fahrten gültig.
Die folgende Tabelle fasst wichtige Aspekte des Dienstrad-Leasings zusammen:
| Aspekt | Beschreibung |
|---|---|
| Leasingnehmer | Arbeitgeber |
| Dienstradnutzer | Mitarbeiter |
| Leasingdauer | 36 Monate |
| Steuerliche Behandlung | Gehaltsumwandlung oder Gehaltsplus |
| UVV-Prüfung | Verpflichtend für Pedelecs 45, empfehlenswert für alle Diensträder |
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