Falt- bzw. Klappräder sind praktisch und leicht zu transportieren. Doch wie sicher sind diese Räder wirklich? Der ADAC hat acht Räder getestet, wobei sich große Unterschiede und teils deutliche Schwächen offenbarten. Im ADAC Test zeigten acht falt- bzw. klappbare Fahrräder sehr unterschiedliche Charakteristiken.
Test Klapp- und Falträder: Die Ergebnisse
Im Test wurde schnell offenbar, wer in diesem Fahrradsegment bereits auf langjährige Erfahrung zurückblicken kann. Mit einer soliden 2,3 im Gesamtergebnis kann sich das Fahrrad an die Spitze im Vergleichsfeld setzen. Dahinter folgen drei weitere Modelle von Riese & Müller (2,4), Coast-Bikes und Dahon (jeweils 2,5) mit der Note "gut".
Testsieger: Brompton überzeugt
Das Konzept von Brompton ist beim getesteten Modell G Line durchdacht bis ins Detail und setzte sich auch gegenüber (fast) allen Konkurrenten im Vergleich durch. Zudem wird das Brompton in drei verschiedenen Rahmengrößen angeboten, sodass Fahrer oder Fahrerinnen jeder Statur bequem im Sattel sitzen sollten. Leider ist im Preis von immerhin knapp 3000 Euro keine Beleuchtung und kein Seitenständer enthalten. Das Hinterrad lässt sich zwar schnell umklappen, sodass das Rad sicher abgestellt werden kann, aber mit einer Seitentasche am Gepäckträger ist das schon nicht mehr ohne weiteres möglich.
Falt- oder Klapprad: Wo liegt der Unterschied?
Aber ist der Testsieger nun ein Falt- oder ein Klapprad und wo genau liegt der Unterschied? Falträder werden an mehreren Punkten gefaltet, um ein kompaktes Packmaß zu erreichen, Klappräder dagegen einmal in der Mitte des Rahmens zusammengeklappt. Im Test stellte sich die Frage, ob diese Konstruktionen auch in Sachen Haltbarkeit der geltenden DIN-Norm für sicherheitstechnische Anforderungen an Fahrräder standhalten.
Haltbarkeit im Test
Hierzu wurden die sogenannte Wiegetrittprüfung und die horizontale Festigkeit am Rahmen überprüft, sowie die Dauerhaltbarkeit an Lenker und Sattelstütze. Dabei gibt die Wiegetrittprüfung Aufschluss über die Rahmensteifigkeit beim Treten. Um sie zu testen, werden gemäß international geltender Norm am Prüfstand 100.000 Zyklen mit 100 Kilogramm Belastung wechselseitig eingeleitet. Hierbei offenbarte der Titanrahmen des Modells von Vello deutliche Schwächen.
Dort trat nach etwa zwei Dritteln der erforderlichen Prüfzyklen ein Riss an der Schweißnaht über dem Tretlager auf. Bei der Nachprüfung unter gleichen Bedingungen wiederholte sich der Vorfall an gleicher Stelle nach etwa zwei Dritteln des Prüfzyklus. Nach Einschätzung der Tester ist im Realbetrieb ein Sturz oder gar eine Verletzung von Fahrer oder Fahrerin auszuschließen. Dennoch kann der Rahmen im Falle eines Bruchs nicht weiter verwendet werden.
Bremsentest
Auf dem Bremsenprüfstand wurde daher die Mindestbremswirkung der Räder im trockenen sowie im nassen Zustand in Anlehnung an die entsprechende Test-Norm (DIN 4210:2023) getestet. Das Verhältnis der Bremsperformance von trocken zu nass durfte dabei 4:10 nicht unterschreiten. Das Klapprad 20 Zoll Fold 500 von B`Twin (Decathlon) erreichte dieses Verhältnis auf der Vorderradbremse nicht. Beim Link D7i von Tern waren gleich beide Bremsen unterhalb des geforderten Verhältnisses. Im Alltagsbetrieb würde bei Regen und nassen Bremsen die Bremswirkung stark nachlassen und eine Gefahrenbremsung nur sehr verzögert möglich sein.
Für die beiden Räder war daher eine Abwertung in der Kategorie Bremsen die Folge.
Faltmechanismus
Dass der Faltmechanismus dagegen etwas mehr Übung benötigt, zeigte sich beim Modell von Riese & Müller. Das Birdy touring, ein qualitativ hochwertiges Faltrad, erreichte im gefalteten Zustand das kleinste "Packmaß" im Vergleich, lässt sich also auch in kleineren Kofferräumen noch gut transportieren. Doch beim Zusammenfalten gelang das Einklappen des Hinter- und Vorderrades selten auf Anhieb. Oftmals kamen die Tester dabei mit der Schaltung in Berührung, die sich nach mehrmaligem Falten sogar etwas verstellte.
Einfacher gestaltete sich der Prozess beim günstigsten Modell im Test. Das B'Twin 20 Zoll Fold 500 von Decathlon ließ sich unproblematisch auf- und zuklappen, hat allerdings nur ein zulässiges Gesamtgewicht von 100 kg.
Schadstoffprüfung
Dabei stehen berührbare Bauteile und Bezugsstoffe wie Lenkergriffe und Fahrradsättel im Vordergrund. Bei allen acht Modellen im Test wurden keine Schadstoffe festgestellt. Allerdings wurde der Weichmacher DPHP in den Sätteln der Räder von Coast Bikes, Dahon und Vello identifiziert.
Transport im öffentlichen Nahverkehr
Sie können in der Theorie daher unkompliziert im öffentlichen Nahverkehr transportiert werden. In vielen Fällen werden sie zusammengeklappt als Gepäck behandelt und dürfen kostenfrei mitgenommen werden. Allerdings sind die Beförderungsbedingungen je nach Verkehrsträger und Region sehr unterschiedlich geregelt, daher ist immer der Einzelfall entscheidend.
Der ADAC empfiehlt, die Mitnahme von Klapp- und Falträdern bundesweit einheitlich und transparent zu regeln und ohne Zusatzkosten zu ermöglichen, um ihren Transport für Pendlerinnen und Pendler zu erleichtern.
ADAC Tipps und Empfehlungen
- Die Haltbarkeit der Falt- und Klappräder muss den geltenden Anforderungen standhalten. Rahmen dürfen nicht brechen
- Die Bremsen müssen auch bei nassen Verhältnissen ihre Leistung bringen. Hier sollte mindestens das vorgeschriebene Verhältnis erreicht werden
- Bedienungsanleitungen zum Falten bzw. Klappen der Räder müssen im Lieferumfang enthalten sein. Zudem sollte ein Typenschild mit der Herstelleradresse und notwendigen Angaben wie zul. Gesamtgewicht am Rahmen vorhanden sein.
- Das zulässige Gesamtgewicht sollte ausreichend bemessen sein
- Alle Bikes sollten serienmäßig mit einer Lichtanlage und Reflektoren ausgestattet sein
- Lichtanlagen müssen der StVZO entsprechen und dürfen vor allem nicht blenden
Tipps für Verbraucher
- Besitzer oder Besitzerinnen eines Vello mit Titanrahmen sollten von Zeit zu Zeit kontrollieren, ob der Rahmen weich wird, bzw. einen Riss in der Nähe des Tretlagers vorweist. In solchen Fällen sollte der Hersteller kontaktiert werden
- Vor dem Kauf sollte der geplante Einsatz des Falt- bzw. Klapprades überdacht werden. Ist geringes Packmaß wichtig oder soll der Klappmechanismus möglichst simpel sein? Im Zweifel hilft die Beratung im Fachgeschäft
- Mechanik und Fahrverhalten der Räder sind sehr unterschiedlich. Eine Probefahrt und das Ausprobieren des Zusammenklappens ist vor dem Kauf angeraten
- Unbedingt auf das zulässige Gesamtgewicht des Falt- bzw. Klapprades achten und dabei auch Gepäckträger und Gepäck bedenken
- Vor dem Kauf abklären, ob das Falt- bzw. Klapprad beim Reisen oder Pendeln im individuellen öffentlichen Nahverkehr ohne Probleme mitgenommen werden kann
Dahon Faltrad - Die besten Klappräder von Dahon im Vergleich 2025
Im Jahr 2025 bietet Dahon insgesamt zwölf Klapp- und Falträder an. Dazu zählen acht klassische Modelle für den urbanen Alltag, zwei sportliche Varianten für ambitionierte Fahrer sowie zwei E-Falträder mit Motorunterstützung. In diesem Artikel stelle ich dir diese zwölf Modelle kurz vor und zeige dir ihre Besonderheiten.
Dahon Faltrad Vergleich 2025
- Dahon Hit: 6-Gang Kettenschaltung (Urban)
- Dahon Mariner I7U: 7-Gang Nabenschaltung (Urban)
- Dahon Mariner D8: 8-Gang Kettenschaltung (Urban)
- Dahon Vybe I3: 3-Gang Nabenschaltung (Urban)
- Dahon Vybe D7: 7-Gang Kettenschaltung (Urban)
- Dahon Ciao I7U: 7-Gang Nabenschaltung (Urban)
- Dahon Briza D8: 8-Gang Kettenschaltung (Urban)
- Dahon SUV D6: 6-Gang Kettenschaltung (Urban)
- Dahon Piazza D8: 8-Gang Kettenschaltung (Sport)
- Dahon Mu D8: 8-Gang Kettenschaltung (Sport)
- Dahon Curl EI4: 4-Gang Nabenschaltung (E-Bike)
- Dahon Unio E20: 9-Gang Kettenschaltung (E-Bike)
Einzelne Modelle im Detail
1. Dahon Hit: 6-Gang Kettenschaltung (Urban)
Das Dahon Hit ist mit einer 6-Gang-Kettenschaltung ausgestattet und eignet sich hervorragend für den täglichen Stadtverkehr. Die 20-Zoll-Räder bieten eine ausgewogene Balance zwischen Wendigkeit und Stabilität. Für sicheres Bremsen sorgen V-Bremsen. Der Rahmen besteht aus robustem Aluminium, was das Gesamtgewicht reduziert und gleichzeitig Langlebigkeit gewährleistet.
2. Dahon Mariner I7U: 7-Gang Nabenschaltung (Urban)
Das Dahon Mariner i7U ist mit einer 7-Gang-Nabenschaltung ausgestattet, die eine wartungsarme und zuverlässige Performance bietet. Die 20-Zoll-Räder tragen zu einem agilen Fahrverhalten bei, während V-Bremsen für zuverlässige Bremskraft sorgen. Der Rahmen besteht aus korrosionsbeständigem Aluminium, ideal für feuchte Umgebungen. Zusätzlich ist das Fahrrad mit Schutzblechen und einem Gepäckträger ausgestattet, was den Alltagsnutzen erhöht.
3. Dahon Mariner D8: 8-Gang Kettenschaltung (Urban)
Das Dahon Mariner D8 verfügt über eine 8-Gang-Kettenschaltung, die eine präzise Anpassung an verschiedene Terrains ermöglicht. Die 20-Zoll-Räder bieten ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Geschwindigkeit und Stabilität. Für die Sicherheit sorgen zuverlässige V-Bremsen. Der Rahmen besteht aus leichtem Aluminium mit einer speziellen Beschichtung zum Schutz vor Korrosion, was besonders in küstennahen Gebieten von Vorteil ist. Der Dahon Mariner D8 ist zudem mit einem Gepäckträger und Schutzblechen ausgestattet, die den praktischen Nutzen im Alltag erhöhen.
4. Dahon Vybe I3: 3-Gang Nabenschaltung (Urban)
Das Dahon Vybe i3 ist mit einer 3-Gang-Nabenschaltung ausgestattet, die eine einfache und wartungsarme Bedienung ermöglicht. Die 20-Zoll-Räder gewährleisten eine gute Manövrierfähigkeit in urbanen Umgebungen. V-Bremsen sorgen für zuverlässiges Bremsen. Der Aluminiumrahmen trägt zu einem geringen Gesamtgewicht bei und erleichtert das Tragen und Verstauen des Fahrrads.
5. Dahon Vybe D7: 7-Gang Kettenschaltung (Urban)
Das Dahon Vybe D7 ist mit einer 7-Gang-Kettenschaltung ausgestattet und bietet vielseitige Einsatzmöglichkeiten im urbanen Raum. Die 20-Zoll-Räder sorgen für ein agiles Fahrverhalten, während V-Bremsen für die nötige Sicherheit zuständig sind. Der Rahmen besteht aus leichtem Aluminium, was den Transport erleichtert. Zusätzlich verfügt der Dahon Vybe D7 über einen Gepäckträger und Schutzbleche, die den täglichen Gebrauch komfortabler gestalten.
6. Dahon Ciao I7U: 7-Gang Nabenschaltung (Urban)
Das Dahon Ciao i7U zeichnet sich durch seinen tiefen Einstieg aus, der das Auf- und Absteigen erleichtert. Ausgestattet mit einer 7-Gang-Nabenschaltung bietet dieses Modell eine wartungsarme und zuverlässige Performance. Die 20-Zoll-Räder gewährleisten Stabilität und Wendigkeit zugleich. Für die Bremskraft sorgen effektive V-Bremsen. Der Aluminiumrahmen ist robust und dennoch leicht, was den Transport vereinfacht. Zusätzlich ist der Dahon Ciao i7U mit Schutzblechen und einem Gepäckträger ausgestattet, was den Alltagsnutzen erhöht.
7. Dahon Briza D8: 8-Gang Kettenschaltung (Urban)
Das Dahon Briza D8 bietet mit seinen größeren 24-Zoll-Rädern ein komfortables Fahrgefühl, das dem eines herkömmlichen Fahrrads nahekommt. Die 8-Gang-Kettenschaltung ermöglicht eine flexible Anpassung an verschiedene Fahrbedingungen. Für sicheres Anhalten sind V-Bremsen verbaut. Der tiefe Einstieg des Rahmens erleichtert das Auf- und Absteigen, während das Aluminium-Material für ein geringes Gewicht sorgt. Der Dahon Briza D8 ist zudem mit einem Gepäckträger und Schutzblechen ausgestattet, die den praktischen Nutzen im Alltag steigern.
8. Dahon SUV D6: 6-Gang Kettenschaltung (Urban)
Das Dahon SUV D6 ist ein kompaktes und vielseitiges Faltrad, ideal für den urbanen Einsatz. Mit einer 6-Gang-Kettenschaltung ausgestattet, bietet es ausreichende Flexibilität für Stadtfahrten. Die 20-Zoll-Räder ermöglichen eine gute Manövrierfähigkeit, während V-Bremsen für zuverlässige Bremsleistung sorgen. Der robuste Aluminiumrahmen trägt zu einer langen Lebensdauer bei und erleichtert gleichzeitig das Tragen des Fahrrads.
9. Dahon Piazza D8: 8-Gang Kettenschaltung (Sport)
Das Dahon Piazza D8 ist mit einer 8-Gang-Kettenschaltung ausgestattet und eignet sich ideal für sportliche Fahrten in der Stadt oder auf längeren Strecken. Die 20-Zoll-Räder sorgen für eine gute Kombination aus Geschwindigkeit und Wendigkeit. Für zuverlässige Bremsleistung sind V-Bremsen aus Aluminium verbaut. Der Rahmen besteht aus leichtem Dalloy-Aluminium mit einem geschmiedeten Lattice-Scharnier, was für hohe Stabilität sorgt.
10. Dahon Mu D8: 8-Gang Kettenschaltung (Sport)
Das Dahon Mu D8 ist ein vielseitiges 20-Zoll-Faltrad mit einer 8-Gang-Kettenschaltung, das sich durch eine leichte Bauweise und hohe Fahrdynamik auszeichnet. Der Rahmen besteht aus Dalloy Sonus Aluminiumrohren mit V-Clamp-Technologie, was das Faltrad besonders steif und langlebig macht. Für sicheres Bremsen sind Dahon Custom V-Bremsen verbaut. Die hochwertige Schaltung sorgt für eine präzise und effiziente Kraftübertragung. Das Gewicht beträgt nur 11,0 kg und das Faltmaß von 81 x 38 x 68 cm macht das Mu D8 besonders praktisch für den Transport und die Lagerung.
11. Dahon Curl EI4: 4-Gang Nabenschaltung (E-Bike)
Der Dahon Curl Ei4 ist ein kompaktes E-Faltrad mit einer 4-Gang-Nabenschaltung, das sich ideal für den urbanen Pendlerverkehr eignet. Die 16-Zoll-Räder bieten eine hohe Wendigkeit, während Scheibenbremsen vorne und hinten für zuverlässige Sicherheit sorgen. Der Rahmen besteht aus hochwertigem Aluminium, was Stabilität bei geringem Gewicht garantiert. Der Elektromotor sorgt für eine angenehme Unterstützung beim Fahren und macht längere Strecken oder Steigungen mühelos bewältigbar. 105 kg maximale Belastung, Modelljahr 2023
12. Dahon Unio E20: 9-Gang Kettenschaltung (E-Bike)
Das Dahon Unio E20 ist ein leistungsstarkes 20-Zoll-E-Faltrad mit einer 9-Gang-Kettenschaltung, das sich für längere Fahrten oder Pendelstrecken eignet. Der integrierte Elektromotor sorgt für eine kraftvolle Unterstützung, während die mechanischen Scheibenbremsen vorne und hinten für eine hervorragende Bremsleistung sorgen. Der leichte Dalloy-Aluminiumrahmen kombiniert Stabilität mit einer hochwertigen Verarbeitung. Dank des modernen Bordcomputers können verschiedene Unterstützungsstufen einfach eingestellt werden.
Dahon Vybe D7 im Test
Dahon gehört zu den renommiertesten Herstellern für Klappräder. Die Marke hat uns schon oft mit Qualität und Komfort überzeugt. Nun haben wir für euch das Dahon Vybe D7 untersucht, und werden euch in diesem Bericht zeigen, ob es sich lohnt dieses Faltrad zu kaufen.
Ausstattung
Der erste Eindruck zählt! Zuerst ist uns das schlichte und elegante Design ins Auge gesprungen. Die Farbkombination aus mattem schwarz, hellem blau und grau hat uns wirklich sehr gut gefallen. Dadurch fängt das Klapprad auf der Straße sicherlich einige Blicke. Man kann das gleiche Modell auch in weiß, rot und grau erwerben. Uns hat aber das schwarze Design besser gefallen.
Die Verarbeitung ist, wie gewohnt von Dahon, sehr schön und qualitativ hochwertig. Das ganze Material von Sitz bis Speiche hat uns vollkommen überzeugt. Vor der ersten Fahrt sollten nochmal die wichtigsten Schrauben festgezogen werden, da sich beim Transport einiges lockern könnte. Safety first!
Der Rahmen ist für den Zusammenhalt des Klapprads von entscheidender Bedeutung. Bei diesem Klapprad besteht er aus Aluminium und macht nicht nur optisch was her, sondern ist auch stabil und kann so ein maximales Gewicht von 105 kg tragen. Außerdem ist das Klapprad, laut Hersteller für Personen zwischen 145 und 190cm Körpergröße geeignet. Daumen hoch dafür!
Nun kommen wir zum Herzstück des Dahon Vybe D7, die 7 Gang Shimano Kettenschaltung! Das ist eine absolut hochwertige Gangschaltung, welche dich sicherlich nicht im Stich lässt. Die Gänge konnten wir bei unserer Testfahrt flüssig und problemfrei wechseln. Kurze oder lange Anstiege sind durch diese Schaltung locker zu meistern. Ein klarer Pluspunkt von uns.
Weitere Ausstattungsmerkmale sind zum einen die Starrgabel, V-Bremsen vorne und hinten, welche man auch von herkömmlichen Fahrrädern kennt und 20 Zoll Reifen. All diese Teile sind in guter Qualität und haben uns im Test zufrieden gestellt. Hier mag der ein oder andere vielleicht meckern, weil er lieber Scheibenbremsen hätte, aber das ist nun mal auch ein wenig Geschmackssache und vom Fahrstil abhängig.
Alles in allem gefällt uns die Ausstattung sehr gut und vor allem die 7 Gang Schaltung ist durchaus überzeugend.
Gewicht
Eine der wichtigsten Fragen, die man sich stellt, bevor man ein Klapprad kauft ist: „Wie schwer ist das eigentlich?“ Der große Vorteil eines Klapprads ist, dass man es einfach und handlich überall mit hin tragen kann. Ist es zu schwer wird das zu einer mühseligen Aufgabe.
Das Dahon Vybe D7 liegt mit einem Gewicht von 11,9 kg im Durchschnitt der Klappräder. Wir konnten es in unserem Test problemlos in den Kofferraum heben und auch das Handling in der Bahn war komfortabel. Etwas anstrengend wurde dann der Treppenlauf in die Wohnung mit zusätzlichen 11,9 kg, aber das ist es auch mit jedem anderen Klapprad.
Unserer Meinung nach ist das Gewicht zufriedenstellend!
Faltvorgang
Wie immer ist der Faltvorgang für uns sehr wichtig, da man hierbei einfach merkt, ob das Klapprad alltagstauglich ist oder nicht. Der Hersteller verspricht das Klapprad in Faltmaße 67 x 34 x 72cm klappen zu können. Das haben wir nachgemessen und es ist korrekt!
Der Faltvorgang an sich ist super einfach und lässt sich schnell erlernen. Durch zwei Gelenke kann man zum einen den Lenker nach unten klappen und zum anderen den Rahmen in der Mitte teilen und dadurch beide Räder nebeneinander bringen.
Dahon hat sich eine elegante Lösung einfallen lassen, denn der Lenker befindet sich zwischen den beiden Rädern. Dadurch ist ein gewisser Abstand zwischen den zwei Teilen und der Rahmen kann nicht so leicht verkratzen. Außerdem steht das Dahon Vybe D7 unter anderem auch dadurch stabil und eigenständig auf dem Boden.
Mit etwas Übung kann man den Faltvorgang optimieren und schnell durchführen, wodurch man beispielsweise Zeit beim Einsteigen in die Bahn spart.
Zusammenfassend können wir von dein-klapprad.de sagen, dass der Faltvorgang einwandfrei funktioniert und alltagstauglich ist. Klarer Pluspunkt!
Fahrspaß
Zu guter letzt haben wir das Dahon Vybe D7 auf Herz und Nieren in der Praxois getestet. Dabei haben wir uns nicht nur auf asphaltierte Straße beschränkt, sondern haben auch andere Untergründe befahren. Damit der Fahrspaß im Vergleich zu einem normalen Fahrrad nicht auf der Strecke bleibt und die Flexibilität gegeben ist, achten wir immer darauf, dass man ein Klapprad in allen erdenklichen Situationen benutzen kann. Kleine Abstriche müssen wir beim Sitzkomfort machen. Der Sattel ist eher nur ein Standardmodell bei Dahon und das merkt man auch nach einigen Stunden Fahrt. Für kurze Strecken ist dieser aber vollkommen ausreichend und bequem.
Allerdings hatten wir abgesehen davon jede Menge Spaß beim Fahren mit dem Dahon Vybe D7. Es ist wendig und flink in der Stadt unterwegs. Die Übertragung der Kraft auf die Räder ist super, dank der hochwertigen Shimano Schaltung.
Auch auf schottrigem Untergrund und Wiesen hatten wir keine Probleme das Klapprad zu kontrollieren. Sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land ist dieses Klapprad super zu benutzen und hat uns viel Spaß beim Fahren bereitet.
Wir sind begeistert von der Leichtigkeit und Flexibilität, mit der wir mit dem Dahon Vybe D7 unterwegs waren. Ein kleiner Minuspunkt ist der Sattel, aber auch erst nach einigen Stunden Fahrt. In unseren Augen deshalb kein Grund von einem möglichen Kauf abzuraten!
Tabelle: Dahon Vybe D7 im Überblick
| Merkmal | Details |
|---|---|
| Gewicht | 11,9 kg |
| Reifen | 20 Zoll |
| Faltmaß | 67 x 34 x 72 cm |
| Bremsen | V-Bremsen vorne und hinten |
| Schaltung | 7 Gänge Shimano FT35 |
| Zuladung | 105 kg (Fahrer + Gepäck) |
| Weiteres | Pedale einklappbar |
Die Marke Dahon
Die Marke Dahon wurde 1982 von Dr. David T. Hon und seinem Bruder Henry Hon in Los Angeles, Kalifornien, gegründet. Der Name „Dahon“ leitet sich vom Namen des Gründers Dr. David Hon ab. Seit ihrer Gründung hat sich die Marke zu einem der weltweit führenden Hersteller von Falträdern entwickelt.
Dahon hat über 200 Patente im Bereich Faltrad-Technologie angemeldet, von denen viele heute als Industriestandard gelten. Die Marke entwickelte unter anderem das V-Clamp Scharnier, das für eine besonders stabile Faltung sorgt, sowie das Jiffold-Faltsystem, das den Faltvorgang noch schneller macht.
Mit einem Marktanteil von 66 % (Stand 2006) ist Dahon der größte Faltrad Hersteller der Welt. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen aus Süd-Kalifornien seit 1982 über 3,5 Millionen Falträder verkauft.
Dahon Mu Uno
Das „Mu Uno“ wird von Dahon im Bereich Sport geführt. Dennoch ist das Klapprad durch seine Funktionalität eher für den Gebrauch in der Innenstadt geeignet. Für eine sportliche Nutzung sind Falträder nur dann eine gute Wahl, wenn der Transport und die Kompaktheit im Vordergrund stehen sollen. In dieser Kategorie kann das Dahon Mu Uno punkten. Der Klappmechanismus erfüllt in Sachen Qualität höchste Ansprüche. Hierüber lässt sich ein Faltmaß von 86 x 40 x 93 cm erreichen. Als besonders praktisch erweist es sich, dass das Rad im gefalteten Zustand über die Lenkerstange komfortabel geschoben werden kann
All diese Eigenschaften machen das Vehikel zu einem perfekten Begleiter im urbanen Verkehr. Am Mu Uno ist kein Licht verbaut, sodass die Nutzung im öffentlichen Raum nur tagsüber möglich ist. Im Winter kommt es daher schnell zu Problemen bei der Fahrt im Feierabendverkehr. Außerdem verzichteten die Hersteller auf das Verbauen von einem Gepäckträger und einem Fahrradständer. Zwei Komponenten, die während der urbanen Nutzung häufiger zum Einsatz kommen. Das Rad ist in den Farben silber-grau und schwarz-blau erhältlich, wobei beide Farbkombinationen durchaus edel daherkommen. Das 20-Zoll-Vehikel kann von Fahrern mit einer Körpergröße von bis zu 1,93 Meter problemlos verwendet werden, was ein guter Wert für ein Faltrad darstellt. Der Preis kann als kostengünstig bezeichnet werden, wenn die gehobene Qualität der Verarbeitung als Maßstab dient.
Wer sich sportlich betätigen möchte und dabei auf ein Faltrad nicht verzichten will, der ist beim Dahon Mu Uno genau richtig. Die hohe Qualität des Rades bringt auch bei höherer Geschwindigkeit einen gehobenen Fahrkomfort mit sich. Auch der Riemenantrieb spielt in Sachen Komfort eine wichtige Rolle. Diese Antriebsart des Mu Uno sorgt dafür, dass das Rad geräuschlos gefahren werden kann. Außerdem entfällt das lästige Fetten der Kette, wodurch Schmutzflecken an den Hosenbeinen der Vergangenheit angehören. Das Rad ist bis zu einer Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h völlig stabil, was einen Vorteil gegenüber anderen Falträdern darstellt. Erst über dieser Geschwindigkeit wird die Fahrt unsicherer und verliert an Kontinuität.
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