Mountainbike-Paradies Davos Klosters: Trails, Touren und Abenteuer

Davos Klosters mit dem Prättigau zählt zu den attraktivsten Bike-Destinationen Graubündens. Hier erwarten dich mehr als 1.400 Kilometer Singletrails, 26 ausgewiesene Mountainbike-Strecken in allen Schwierigkeitsgraden, eine A-Line und ein Bikepark. Die ausgeschilderten Mountainbike-Touren auf dem rund 700 km langen Wegnetz lassen jedes Bikerherz - von Anfänger bis Experten - höher schlagen und bieten auch dem geübtesten Mountainbiker ein fantastisches Bike- und Naturerlebnis. Willkommen zu den Mountainbike Touren in Klosters-Serneus! Ihr fragt euch sicherlich, wo ihr die besten MTB Trails in Klosters-Serneus findet. Die Antwort lautet: Überall!

Egal ob ihr gerade erst mit dem Mountainbiken beginnt oder bereits erfahrene Biker seid - in Klosters-Serneus werdet ihr definitiv fündig. Für all jene unter euch, die ihre Fähigkeiten verbessern möchten, stehen verschiedene Bikeparks zur Verfügung. Genießt atemberaubende Ausblicke während eurer MTB Tour durch die malerische Landschaft von Klosters-Serneus. Neben den tollen MTB Trails gibt es auch einige touristisch interessante Orte in der Nähe von Klosters-Serneus zu entdecken. Klosters-Serneus ist ein wahres Paradies für alle Mountainbike-Enthusiasten.

Die besten Mountainbike-Strecken in Davos Klosters

Davos - mit insgesamt 700 Trail-Kilometern kann die Region um die höchstgelegene Stadt Europas aufwarten - ein derartiges Mountainbike-Streckennetz ist konkurrenzlos im gesamten Alpenraum. Dabei bietet jeder der sechs Hausberge Rinerhorn, Jakobshorn, Pischa, Parsenn, Gotschna und Madrisa für sich alleine bereits Stoff für mehrere Tages-Touren.

Gotschna Freeride

Ganz abgesehen von den gebauten Freeride-Strecken in den benachbarten Ort Klosters hinunter. Nach dem Vorbild der legendären A-Line in Whistler haben die Trail-Bauer hier die sechs Kilometer lange „Bündner A-Line Gotschna Freeride“-Strecke angelegt - mit über 200 Sprüngen, Northshore-Elementen und Wallrides.

Alps Epic Trail

Natürlich darf auch der von der IMBA prämierte Alps Epic Trail vom Jakobshorn übers Rinerhorn bis nach Filisur hinunter nicht fehlen. Auch er enthält einige knackige Gegenanstiege, doch genau die waren mit ein Grund für die Auszeichnung, die sonst im gesamten Alpenraum kein anderer Trail erhalten hat.

Schon der Einstieg kurz nach der Jakobshorn-Bergstation macht seinem Namen alle Ehre: Der Pfad kurvt in weiten Schwüngen, mal flowig, mal verblockt, 600 Tiefenmeter ins Sertigtal hinunter. Tief unten im Tal folgt man hier den Trails am Fluss entlang, unterquert das berühmte Landwasserviadukt (über das man später mit der Bahn fährt) und landet schließlich in Filisur. Ab hier zieht man die Windjacke besser aus, denn nun geht’s aus eigener Kraft anspruchsvoll zum Rinerhorn hinauf. Auch auf seiner Rückseite windet sich der Trail technisch und im ständigen Auf und Ab bis nach Monstein - wo das Restaurant Ducan mit leckeren Capuns aufwartet.

Energie, die man brauchen wird, denn danach zieht der Trail teils ausgesetzt durch die Waldhänge hoch über der Landwasser und stiert anschließend steil in die Zügenschlucht hinunter. Von hier aus geht’s mit der Rhätischen Bahn zurück nach Davos.

Chörbschhorn-Trail

Über den perfekten Trail lässt sich streiten. Aber die 1000 Tiefenmeter von der Chörbschhorn-Hütte hinunter nach Frauenkirch dürften schon nah an das Optimum für echte Feinschmecker kommen. Kurvenradien, Gefälle und Rhythmus des spektakulären Gratwegs passen perfekt. Dabei wirkt der Trail nicht angelegt oder künstlich.

Doch bevor man in den Tiefenmeterrausch verfällt, sind trotz Aufstieg mit der Parsennbahn einige Höhenmeter zu bewältigen. Nach ein paar spaßigen Anliegern unterhalb der Weissfluhjoch-Bergstation geht’s über den spektakulären Felsenweg zum Strelapass hinunter und von dort über teils steile Rampen hinauf zur Chörbschhorn-Schutzhütte. Hier startet der oben beschriebene Trail. Wer nach dem Chörbschhorn-Trail noch nicht genug hat, kann die Runde über das Rinerhorn (Gondel) und den Trail übers Sertigtal nach Davos hinunter erweitern.

Weitere Klassiker

Der Durannapass ist einer der grossen Mountainbike-Klassiker Graubündens - in Kombination mit dem Strelapass zu recht. Im Winter ist die Abfahrt vom Weissfluhjoch nach Küblis eine der legendärsten und längsten Skipisten der Schweiz. Die Strecke kann im Sommer in etwas angepasster Routenführung jedoch auch als unvergessliche Mountainbike-Abfahrt bewältigt werden. Die Pischa Route ist eine anspruchsvolle Singletrail-Tour hoch über dem Flüelatal mit grandioser Aussicht. Sie fordert die Kondition und die Technik gleichermassen.

Tourenvorschläge

Hier sind einige Tourenvorschläge für Mountainbiker in Davos Klosters:

  • Tour 1: Der Alps Epic Trail
    • Länge: 36,2 Kilometer
    • Bergauf: 696 Höhenmeter
    • Bergab: 2143 Tiefenmeter
    • Schwierigkeit: mittel bis schwer
  • Tour 2: Der Chörbschhorn-Trail
    • Länge: 13,4 Kilometer
    • Bergauf: 346 Höhenmeter
    • Bergab: 1503 Tiefenmeter
    • Schwierigkeit: mittel
  • Tour 3 + 4: Zweitagestour zur Keschhütte
    • Länge: 54,5 Kilometer
    • Bergauf: 1729 Höhenmeter
    • Schwierigkeit: schwer (fahrtechnisch und konditionell)

Wissenswertes für Mountainbiker in Davos Klosters

Was man nach Davos Klosters also mitbringen sollte: solide Fahrtechnik und Kondition, aber dafür bekommt man: Kilometer langen Enduro-Spaß, spektakuläre Alpenlandschaft und eine entspannte Atmosphäre, in der Mountainbiker zum ganz normalen Stadtbild gehören.

Insgesamt fünf Seilbahnen in Davos und Klosters sind für den Bike-Transport ausgerüstet. Die meisten dieser Wege teilen sich Biker und Wanderer, wie fast überall in Graubünden. Die Destination Davos Klosters grenzt direkt an das Parc-Ela-Gebiet und ist dank der Fraktion Wiesen ebenfalls im Parc Ela vertreten.

Seilbahnen rund um Davos

Insgesamt fünf Seilbahnen in Davos und Klosters sind für den Bike-Transport ausgerüstet. Durchgehender Sommerbetrieb (davor/danach Wochenend-Betrieb):

  • Jakobshornbahn
  • Parsenn Davos (Weissfluhjoch)
  • Parsenn Klosters
  • Rinerhorn
  • Madrisa

Bei der Buchung ab bereits einer Übernachtung erhält man die Premium Card, mit der man Postauto und Rhätischer Bahn gratis nutzen und die Seilbahnen zu ermäßigten Preisen nutzen kann.

Unterkünfte für Biker

Die Region bietet spezielle Hotels für Biker in unterschiedlichen Preisklassen. Weitere Informationen und Buchung am besten über www.davos.ch/bike-hotels.

Bike-Events

In Davos Klosters werden zahlreiche, unterschiedliche Bike-Events angeboten. Für Wettkampftypen bieten Rennen in unterschiedlichen Formaten die Möglichkeit, sich mit anderen Teilnehmern zu messen und ans Limit zu gehen. In ähnlicher Weise zieht das Swiss Epic jedes Jahr nach Davos an.

Die Geschichte von Davos Klosters

Archäologische Funde lassen darauf schliessen, dass die Region Davos bereits in prähistorischer Zeit besiedelt war. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde festgestellt, dass sich der Gesundheitszustand von Tuberkulosepatienten, die in den Bergen lebten, häufig verbesserte. So wurde Davos zum Kurort der Wahl. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wuchs die Popularität des Wintersports rasant, und Davos bildete dabei keine Ausnahme. Die weitläufige Bergwelt bot hervorragende Möglichkeiten zum Skifahren, Snowboarden und für andere Winteraktivitäten.

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