Die Funktionsweise des DCT (Doppelkupplungsgetriebe) bei Motorrädern

Motorräder werden zunehmend mit Komfort- und Sicherheitssystemen ausgestattet. Mittlerweile bieten Hersteller bei den Modellen bis in die untersten Klassen die Wahlmöglichkeit zwischen verschiedenen Fahrmodi an.

Fahrmodi und ihre Auswirkungen

Sie haben je nach Hersteller unterschiedlichste Namen: Von Rain über Track über Urban über Street bis zu Offroad. Ja sogar Rock und Roll Fahrmodi gibt es. Abhängig vom Hersteller und vom Modell beeinflussen diese Fahrerlebniswahlmöglichkeiten mehr oder weniger Parameter, die das Verhalten deines Motorrads bestimmen.

Manchmal beeinflusst der gewählte Fahrmodus auch die Anzeige am Display oder die Eingriffsmöglichkeit über fixe Bedien-Elemente, also: Welcher Schalter ist mit welcher Funktionswahlmöglichkeit belegt? Und manchmal gibt es auch einen Fahrmodus, der heißt dann zum Beispiel Custom oder User, in dem du dir vorher schon die Eingriffseinstellungen der genannten Helferlein konfigurieren kannst.

Es ist eigentlich unmöglich, eine 100% konkrete Aussage darüber zu machen, welche Eigenschaften des Motorrads vom gewählten Fahrmodus beeinflusst werden. Du musst unbedingt die Bedienungsanleitung deines Motorrads lesen, um die Einflüsse der verschiedenen Fahrmodi zu kennen!

Adaptive Cruise Control (ACC)

Im Premiumsegment gibt es mittlerweile auch bei Motorrädern die Funktion einer ACC (Adaptive Cruise Control), also eines abstandsabhängigen Tempomaten. Mit aufwendigen Sensoren scant dein Motorrad das Verkehrsgeschehen rund um dich.

Lauert nun eine Gefahr auf deiner Fahrlinie, etwa ein extrem langsam fahrender LKW vor dir, wirst du zuerst gewarnt und wenn dein Motorrad keine Reaktion deinerseits erkennt, leitet es eine Bremsung ein. Bei der Entwicklung dieser Funktion wurde von den Herstellern folgende große Herausforderung berücksichtigt: Anders als beim Auto kann ja dein Motorrad keine zu schroffe Bremsung ohne dein Zutun realisieren, weil dann die Gefahr besteht, dass du das Motorrad, weil du damit nicht rechnest, nicht mehr kontrollieren kannst oder noch schlimmer: aus dem Sattel befördert wirst.

Dementsprechend nutzbar wurde die Verzögerungsleistung in einem solchen Fall realisiert. Das Abstandsradar ist eine brauchbare Funktion, wenn du komfortabel auf Hauptverkehrsstrecken unterwegs bist und du die Anpassung an die Fließgeschwindigkeit der anderen nicht erledigen kannst, willst oder aus irgendeinem Grund darauf vergessen hast. Es kann aber keine Notbremsung unter allen Umständen realisieren.

Schaltassistenten und Blipper

Damit du dir das Kuppeln beim Schalten ersparst, wurde der Schaltassistent erfunden. Das ist allerdings im Ursprung nicht ganz richtig, denn eigentlich wurde der Schaltassistent konstruiert, um Leistungsverluste beim Schalten im Rennsport zu minimieren. Diese technische Errungenschaft kommt aber jetzt allen zu Gute, die so etwas in ihrem für die Straße zugelassenen Motorrad verbaut haben.

Vereinfacht gesprochen unterbricht meist eine Elektronik (durch Aussetzen der Zündung) ganz kurz den Vortrieb der Kurbelwelle, wenn du mit deinem Schalthebel einen Gangwechsel veranlasst, ohne dass du die Kupplung ziehst, finden die Zahnräder im Getriebe leichter zueinander.

Man unterscheidet zwischen Schaltassistenten, die das nur beim Raufschalten können und jenen, die es auch beim Runterschalten schaffen, diese nennt man auch Blipper. Manchmal wird diese Funktion zusätzlich durch eine automatische Anpassung der Motordrehzahl unterstützt.

Probiere die Funktion deines Schaltassistenten in den verschiedensten Situationen unter sicheren Bedingungen aus, damit du dann im Betrieb nicht unter Stress von den Folgen überrascht wirst! Nicht jeder Schaltassistent gewährleistet einen ruckfreien Gangwechsel unter allen Bedingungen. Den Ausdruck gibt es eigentlich nicht, er beschreibt aber trotzdem sehr gut, was gemeint ist.

Manche Schaltassistenten adaptieren ihre Funktion auch auf die Schräglage.

Doppelkupplungsgetriebe (DCT)

Dual-Clutch-Transmission oder auf Deutsch Doppelkupplungsgetriebe ist eine technische Lösung, die ausschließlich von Honda angeboten wird. Wie beim Auto ermöglicht diese Technik das übergangslose Wechseln der Gänge.

Honda realisierte es so, dass der Gangwechsel auch automatisch vom Motorrad durchgeführt werden kann. Honda realisiert mit dem Doppelkupplungsgetriebe DCT (Dual Clutch Transmission), dass Gangwechsel automatisch vom Motorrad durchgeführt werden.

Weitere Assistenzsysteme

Besonders bei Modellen mit hohem Eigengewicht wird neuerdings eine Berg-Anfahr-Hilfe oder neudeutsch eine Hill-Hold-Funktion angeboten. Das bedeutet, dass du beim Stehenbleiben auf ansteigenden Stellen (ganz wenige Hersteller bieten sogar Hill-Holds bei abschüssigen Situationen an) nicht die Bremse ziehen musst, weil das dein Motorrad für dich macht.

Gibst du Gas, um weg zu fahren, löst dein Motorrad selbstverständlich die Bremse. Bei Elektronischen Fahrwerken unterscheiden wir zwei Arten:

  1. Elektronische Fahrwerke, die Federvorspannung und Dämpfereigenschaften laut deinen per Knopfdruck am Display gewählten Einstellungen, manche sogar abhängig von deinem gewählten Fahrmodus, für dich anpassen, ohne dass du irgendein Werkzeug oder irgendein Stellschraubrad berühren musst.

Adaptive Height Ride ist die englische Bezeichnung für Automatische Fahrwerksabsenkung. Sie hat nichts mit den im MotoGP verwendeten Ride Height Devices zu tun. AHR ist eine Komfortfunktion, die auch deine Sicherheit erhöhen kann.

Bei langsamer Fahrt senkt sich dein Fahrwerk automatisch ab, damit du besseren Halt mit deinen Füßen hättest, solltest du dich am Untergrund abstützen wollen. AHR wurde erstmalig 2022 in einem Serienmotorrad verwendet und funktionierte auf Anhieb sehr brauchbar.

Auf Englisch auch Cruise Control genannt ermöglicht dir ein Tempomat, dass die von dir gewählte Geschwindigkeit auch ohne Betätigung des Gasgriffs automatisch vom Motorrad gehalten wird. Ein aktivierter Tempomat ermöglicht dir also vor allem bei längeren Autobahnetappen, dass du deine rechte Hand entspannst.

Die Deaktivierung des Tempomaten erfolgt entweder per Knopfdruck oder, wenn du den Gasgriff in die andere Richtung über seine Nullstellung hinaus nach vorne drehst oder wenn du entweder deinen Kupplungshebel oder einen deiner beiden Bremshebel aktivierst. Manche Modelle deaktivieren auch, wenn du den Schalthebel betätigst. Manche Modelle schränken die Bedienmöglichkeiten der Funktionen, die am Display angezeigt werden, bei aktiviertem Tempomaten ein.

Automatisierte Kupplungssysteme

Zunächst im Offroad-Rennsport verwendet, finden sich automatisierte Kupplungssysteme mittlerweile auch bei anderen Motorradmodellen, die für den öffentlichen Verkehr zugelassen sind. Die automatisierte Kupplung trennt den Kraftschluss deines Motors, wenn er in Leerlaufdrehzahl betrieben wird. Somit ermöglicht sie ein Stehenbleiben, ohne die Kupplung zu ziehen.

Bei vielen Modellen kannst du auch den ersten Gang einlegen und ohne Kupplungsbetätigung nur mittels Gasgriffbetätigung losfahren! So wird das Absterben des Motors verhindert, solltest du einmal vergessen, deine Kupplung zu ziehen. Eine automatisierte Kupplung wie Hondas E-Clutch auf der CBR650R trennt den Kraftschluss deines Motors, wenn er in Leerlaufdrehzahl betrieben wird.

Rückfahrhilfe, Launch-Control und Speed Limiter

Besonders größere, schwere Touringmodelle sowie einige Elektromodelle können über eine Rückfahrhilfe verfügen. Also gleichsam über einen Retourgang. Er hilft dir, dein Fahrzeug rückwärts zu bewegen, sollte das deine Körperkraft nicht schaffen, etwa bergauf. Diese Funktion ist nur zum langsamen Rollen gedacht, das Gleichgewicht musst du unter Zuhilfenahme der abstützenden Beine selber halten!

Achte besonders beim Losrollen darauf, wie schnell und heftig dein Gerät auf deine Bewegungsbefehle reagiert! Die Launch-Control wurde eigentlich für den Rennsport entwickelt. Diese bei sportlichen Motorrädern mitunter vorhandene Funktion unterstützt dich dabei, aus dem Stand die optimale Beschleunigung zu erreichen.

Bei aktivierter Launch-Control kannst du bei gezogener Kupplung den Gasgriff voll umdrehen. Wenn du den Kupplungshebel jetzt loslässt, regelt dein Motormanagement ohne dein Zutun die Drehzahl im idealen Bereich. Prüfe in sicherer Umgebung, wie deine Launch-Control funktioniert!

Der bei wenigen Modellen eingebaute Speed Limiter begrenzt deine voreingestellte Geschwindigkeit, auch wenn du mehr Gas gibst. Im Rennsport wird er verwendet, um etwa Geschwindigkeitsbegrenzungen im Bereich der Boxengasse genau einhalten zu können.

Du kannst ihn aber auch auf öffentlichen Verkehrsflächen verwenden, etwa in Baustellenbereichen oder in urbanem Umfeld, wenn du zum Beispiel keinen Tempomaten zur Verfügung hast. Vergiss nicht, ihn rechtzeitig zu deaktivieren!

Connectivity

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, wie du mit deinen elektronischen Geräten dir die Fahrt erleichtern oder verschönern kannst. Besonders die Connectivity, also die Verbindung etwa deines Smartphones mit dem Motorrad wird bei immer mehr Modellen möglich.

So hast du einige wichtige Informationen am Display oder kannst manche Funktionen mit den Bedienknöpfen deines Motorrads nutzen. Prüfe die Funktionsweise solcher Systeme so viel wie möglich zunächst in sicherer Umgebung, etwa im Stand!

Positioniere die optischen Informationsquellen solcher Zusatzausstattung so nahe wie möglich zu deiner Sehrichtung im Fahrbetrieb! Lass dich von diesen Funktionen nicht ablenken sondern nutze sie für deinen Komfort und somit für deine Sicherheit!

Alternativen zum DCT

Honda war mit dem DCT-Getriebe lange Zeit Vorreiter und einziger Anbieter eines Automatikgetriebes für Motorräder. Jetzt ziehen andere Hersteller nach. Nach BMW Motorrad mit dem ASA genannten und Aktuator-gesteuerten Schaltautomaten hat jetzt auch Yamaha ein automatisiertes Schaltgetriebe vorgestellt, das mittels zweier Aktuatoren Kupplung und Schaltung automatisiert durchführt. Schalthebel und Kupplungsgriff entfallen.

BMW ASA (Automated Shift Assistant)

BMWs neuer Getriebeassistent setzt auf dem hauseigenen Schaltassistent Pro (kupplungsfreie Gangwechsel beim Fahren) auf und fusioniert im Prinzip zwei Getriebe-Vorbilder: Hondas Doppelkupplungsgetriebe DCT und die jüngst vom weltgrößten Motorenhersteller präsentierte elektronische Kupplung E-Clutch.

Bedeutet: Ersten Gang einlegen, anfahren, hoch- und runterschalten, anhalten - all das funktioniert jetzt bei BMW, ohne die Kupplung ziehen zu müssen und somit wie bei der neuen Entwicklung von Honda. Anders als die Japaner schmeißen die Bayern den Kupplungshebel allerdings gleich ganz über Bord. Selbstständige Gangwechsel beherrscht der automatisierte Schaltassistent - genau wie Hondas DCT - nämlich auch.

Das Ziel in beiden Fällen: mehr Freude am Fahren - durch weniger Ablenkung und sanfte Schaltvorgänge. „Optimal gewählte Gangwechsel erzeugen ein neues Fahrgefühl mit einem intensiveren Fahrerlebnis“, verspricht BMW für den Algorithmus im „D“-Betrieb.

Das Mehrgewicht der unauffällig unter dem Bike montierten Technik beträgt nur 2,1 Kilogramm. Damit ist das neue ASA-Getriebe in etwa so schwer wie die bereits erhältliche Honda E-Clutch und nach ersten Aussagen von BMW in etwa so teuer wie das DCT des Wettbewerbers, spart sich aber den technischen Mehraufwand und das Zusatzgewicht eines Doppelkupplungsgetriebes, das im Fall einer Honda bei rund elf Kilogramm liegt.

Yamaha Y-AMT (Yamaha Automated/Manual Transmission)

Laut Yamaha steht der neue Schaltautomat ganz im Zeichen der hauseigenen „Jin-KI Kanno“-Philosophie, die darauf abzielt, dem Fahrer das gute Gefühl zu geben, „mit der Maschine zu einer Einheit zu verschmelzen“. Die Y-AMT (Yamaha Automated/Manual Transmission) genannte Technologie solle es dem Menschen am Lenker ermöglichen, sich ausschließlich aufs Fahren des Motorrads zu konzentrieren - und entweder automatisch schalten zu lassen oder mit Schaltwippen (+/-) links am Lenker die Gänge zu wechseln.

Yamaha argumentiert, die Verbindung zwischen Hirn und Händen sei sehr viel enger und feiner als zwischen Gehirn und Füßen; das Schalten per Hand funktioniere daher schneller und erfordere weniger Zeit zum Nachdenken. Rein neuronal. Also schmeißt Yamaha Fußschalthebel und Kupplungshebel beim Y-AMT konsequent über Bord.

Das heißt, dass ein herkömmliches Schaltgetriebe um zwei Aktuatoren und ein spezielles Steuergerät erweitert wurde. Das Steuergerät überwacht im Automatikmodus (AT) Parameter wie Drehzahl, Geschwindigkeit, Schräglage und Drosselklappenstellung und leitet bei Erreichen einer bestimmten Drehzahl den Schaltvorgang ein.

Die elektronischen Komponenten sind anschließend für die zügige Betätigung der Kupplung und der Schaltung zuständig. Im Automatikmodus (AT) gibt es zwei Einstellungen: D und D+. Manuelle Schaltung per Schaltwippe möglich. Wer selbst die Kontrolle über die Schaltvorgänge behalten will, hat per Schaltwippe die Möglichkeit dazu.

Honda E-Clutch

Die neue elektronische Kupplung von Honda gibt es zuerst in den Mittelklasse-Bikes CB650R und die CBR650R. Weitere Modelle werden fraglos folgen. Anders als Hondas Doppelkupplungsgetriebe DCT muss der Fahrer hier grundsätzlich selbst per Fuß hoch- oder runterschalten. Links sitzt wie gehabt ein Kupplungshebel am Lenker. Den kann der Fahrer benutzen und ganz konventionell schalten. Oder er lässt es.

Schaltstöße beim Gangwechsel verhindert eine elektronisch aufeinander abgestimmte Kombination aus halber Betätigung der Kupplung sowie Unterbrechung der Kraftstoffeinspritzung und Zündungskontrolle. Das Ergebnis ist ein ausgesprochen sanftes Fahrverhalten. Selbst im Stand kann der Fahrer problemlos durch alle Gänge wechseln - und sogar ohne Absaufgefahr in einem hohen Gang anfahren, sollte das Herunterschalten vor einem Ampelstopp mal vergessen worden sein.

Vor- und Nachteile des DCT

Das Konzept kommt an: Seinen mindestens 367 Kilogramm schweren Luxus-Tourer Gold Wing beispielsweise bietet Honda nur noch mit automatisiertem 7-Gang-Getriebe an. Bei der erfolgreichen Reiseenduro CRF 1100 L Africa Twin macht DCT (6 Fahrstufen) insgesamt mehr als 55 Prozent aus, auch beim Sporttourer NT 1100 entscheidet sich mehr als die Hälfte der Kunden fürs assistierte Schalten.

Modelle wie der SUV-Scooter X-ADV und der Maxi-Scooter Forza 750 produziert Honda ausschließlich mit DCT statt dem bei Rollern üblichen, stufenlosen CVT-Getriebe.

Vorteile des DCT:

  • Komfortables Fahren ohne Kupplungsbetätigung
  • Schnelle und sanfte Gangwechsel
  • Konzentration auf das Fahren und die Umgebung

Nachteile des DCT:

  • Höheres Gewicht und Preis im Vergleich zu manuellen Getrieben
  • Gewöhnungsbedürftiges Fahrgefühl für manche Fahrer

Seamless-Getriebe von Ducati

Seamless-Getriebe sind seit gut 10 Jahren Standard in der MotoGP. Sie funktionieren wie ein Doppelkupplungsgetriebe, mit nur einer Kupplung. Ducati scheint das System für die Straße zu adaptieren.

Im Grunde funktioniert das Seamless-Getriebe wie das DCT von Honda, nur eben mit nur einer Kupplung. Eine konventionelle Schaltwalze legt auf einer zweigeteilten Eingangswelle immer zwei Gänge zeitgleich ein. Dabei läuft die eine Gangpaarung frei, während die anderen das Drehmoment überträgt.

DSG im Auto

Das Doppelkupplungsgetriebe (DCT - Dual Clutch Transmission) ist bei Autos schon länger weit verbreitet. Aber es gibt auch Motorräder, die diese Form des Automatikgetriebes verwenden, das sich auch von Hand schalten lässt.

Ein Getriebe mit Doppelkupplung - landläufig meist DSG genannt - bringt auch einige Nachteile mit sich.

Korrekt und offiziell heißt das Bauteil zum automatischen Wechseln von Gängen Doppelkupplungsgetriebe, abgekürzt DKG. Die heute gebräuchlichste Bezeichnung DSG steht für Direktschaltgetriebe, gehört aber als Produktname zur Marke VW, die diese Technik erstmals im großen Stil eingeführt hat.

Das Grundprinzip: Das DSG teilt sich bei einem 6- oder 7-Gang-DSG in einem Getriebegehäuse in zwei Bereiche auf. Ein Teilbereich schaltet die ungeraden Gänge 1, 3, 5 und 7, der andere Bereich wechselt die geraden Gänge 2, 4, und 6. Der Vorteil eines Doppelkupplungsgetriebes liegt darin, dass während der Fahrt permanent schon die nächste mögliche Schaltstufe über die zweite Kupplung eingelegt ist.

Nachteile von Doppelkupplungsgetrieben: Je nach Marke, Modell und Motorkombination kostet ein DSG im Vergleich zum manuellen Getriebe zwischen 1000 und 2500 Euro Aufpreis. Mancher Hersteller bietet aber bestimmte Motoren ausschließlich mit DSG an.

Tabelle: Vergleich von DCT, E-Clutch, ASA und Y-AMT

Merkmal DCT (Honda) E-Clutch (Honda) ASA (BMW) Y-AMT (Yamaha)
Kupplungsbetätigung Automatisch Automatisch oder manuell Automatisch Automatisch oder manuell (Schaltwippen)
Schalten Automatisch oder manuell Manuell (Fußschalthebel) Automatisch oder manuell (Fußschalthebel) Automatisch oder manuell (Schaltwippen)
Kupplungshebel Nicht vorhanden Vorhanden Nicht vorhanden Nicht vorhanden
Fußschalthebel Vorhanden Vorhanden Vorhanden Nicht vorhanden
Mehrgewicht (ca.) 10 kg 2 kg 2.1 kg 2.8 kg

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