Decathlon Dreirad Erwachsene: Ein umfassender Testbericht

Das Fahrrad ist nicht nur das umweltfreundlichste und kostengünstigste, sondern auch das schnellste Verkehrsmittel, um in der Stadt von A nach B zu gelangen. Zumindest im turbulenten Berufsverkehr haben die Zweiräder gegenüber Autos, Bussen und Co. ganz klar die Nase vorn. Ein weiterer Pluspunkt: Auch die oft nervenaufreibende Parkplatzsuche entfällt.

Insbesondere Klapp- und Falträder, die lange Zeit als reine Modeerscheinung galten, sind eine perfekte, nachhaltige Ergänzung zum eigenen PKW oder dem ÖPNV. Gleichzeitig bestechen sie mit einer modernen und hervorragenden Ausstattung in Kombination mit einem trendigen Design.

Klapprad: Praktisches Alltagsrad für mobile Städter

Ein Klapprad bzw. Faltrad ist ein besonders leichtes Fahrrad, das in erster Linie für Fahrten in der Stadt designt wurde und bei Bedarf mehrfach zusammengeklappt oder gefaltet und anschließend ganz bequem transportiert werden kann, egal ob in Zug, Bus und Bahn im Kofferraum eines PKW auf Booten und Yachten im Flugzeug. Um diesem Zweck gerecht werden zu können, sind Klappräder zum einen mit einem Faltmechanismus ausgestattet, unterscheiden sich von „normalen“ Fahrrädern aber auch bezüglich der Reifen.

Deren Durchmesser beträgt in der Regel zwischen 16 und 20 Zoll, was in etwa der Reifengröße eines Kinderrades entspricht, aber dafür sorgt, dass das Klapprad wendiger ist... eine Eigenschaft, die sich insbesondere in engen Straßen und Gassen auszahlt. Wegen des eher niedrigen Einstiegs und dem Fehlen eines Oberrohres erinnert der Rahmen eines typischen Klapprades wiederum stark an den eines City-Damenrades.

Charakteristisch für die Klappräder erster Stunde war - neben einer spartanischen Ausstattung - auch die vermeintlich schlechte Qualität und Verarbeitung der Materialien. In den 70ern und 80ern wurde das Klapprad daher eher belächelt und als „trendiges“, aber dennoch minderwertiges Fahrrad betrachtet. Moderne Falträder überzeugen hingegen mit einer hochwertigen Ausstattung und innovativer Fahrradtechnik: Eine Zuverlässige Gangschaltung, eine Lichtanlage und ein stabiler Gepäckträger oder sogar ein Elektroantrieb sind bei vielen Klapprädern mittlerweile Standard.

Für einen besonders hohen Komfort und einfachen Transport bestehen Gabel und Rahmen meist aus robusten, leichten Materialien (wie z.B. Aluminium).

Für wen eignet sich ein Klapprad?

Klappräder sind das perfekte Fortbewegungsmittel für diejenigen, die nicht auf ein eigenes Fahrrad verzichten, dabei aber maximal flexibel bleiben möchten. So kann ein gutes Klapprad ohne größeren Aufwand zusammengeklappt und bis auf ein Drittel seiner Originalgröße komprimiert werden. Daher ist es der perfekte Alltagsbegleiter für:

  • Berufspendler, die auf dem Weg zur Arbeit auf Bus und Bahn oder das Auto angewiesen sind, eine Teilstrecke aber gerne mit dem Rad zurücklegen möchten. Für den Fall, dass sich das Wetter im Laufe des Tages drastisch ändert - und beispielsweise ein Regenschauer aufzieht - besteht ebenfalls die Möglichkeit, spontan auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Das Klapprad kann in den meisten Fällen kostenlos, wie ein Gepäckstück, mitgenommen werden.
  • All diejenigen, die keine Garage und keinen Keller haben und ein gewöhnliches Fahrrad deshalb nur schlecht zuhause abstellen können. Immerhin nimmt ein Faltrad auch im zusammengeklappten Zustand nur wenig Platz weg.
  • Reisende, die einen Städtetrip oder Campingurlaub planen (um beispielsweise ohne Auto in die Innenstadt oder zum Bäcker fahren zu können)
  • Senioren und Seniorinnen, die im Alltag weiterhin mobil bleiben möchten, profitieren sowohl vom geringen Gewicht als auch dem tiefen Einstieg gängiger Klappräder.

Praktische Klappräder kaufen bei Decathlon: Das sollte man beachten

Damit du auch wirklich das Klappfahrrad findest, das bestmöglich auf dich und deine Bedürfnisse abgestimmt ist, solltest du folgende Aspekte vor dem Kauf berücksichtigen.

Verkehrssicherheit

Es versteht sich von selbst, dass ein Klapprad, das du in erster Linie im städtischen Raum nutzen willst, auf jeden Fall verkehrstauglich sein sollte. Hierfür muss das Bike gemäß StVO über bestimmte Ausstattungsmerkmale verfügen. So sind beispielsweise eine zugelassene Fahrradbeleuchtung und eine Fahrradklingel Pflicht, damit du dich sicher durch den Stadtverkehr bewegen kannst. Vor diesem Hintergrund ist es ratsam, ein Rad bereits vor dem Kauf auf seine Verkehrstauglichkeit hin zu überprüfen. Bei Bedarf kann ein Faltrad aber auch mit wenigen Mitteln nachgerüstet werden.

Die richtige Rahmengröße beim Klapprad

Welche Rahmengröße die richtige ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Innenbeinlänge und der Länge deines Oberkörpers. Für gewöhnlich sind Sattelstütze und Lenker eines Faltrades auf Personen mit einer Körpergröße von maximal 185 cm anpassbar. Größere Radfahrer haben es deshalb oft schwerer, das für sie passende Modell zu finden.

Der Klappmechanismus

Bei einem modernen Klapp- bzw. Faltrad gibt es in der Regel mehrere Scharniere, zum einen in der Nähe der Räder als auch an Sattel und Lenker. Idealerweise sollte sich das Klappfahrrad schnell und ohne den Einsatz von zusätzlichem Werkzeug zusammenklappen lassen.

Schaltung und Bremsen

Ein einfaches Klapprad besitzt in der Regel einen Eingang-Antrieb, kommt also komplett ohne Schaltung mit nur einem einzigen Gang aus und eignet sich somit primär für Fahrten auf ebener Strecke ohne größere Steigungen. Etwas mehr Bequemlichkeit bieten Falträder mit Zweigang-Schaltautomatik: Sie schalten ab einer bestimmten Geschwindigkeit automatisch in den höheren Gang und garantieren so ein zügiges, aber dennoch entspanntes Fahrtempo.

Klappräder mit mehreren Gängen meistern dagegen auch hügeliges Gelände problemlos und kraftsparend. 3-7 Gänge sind hierbei meist ausreichend, weswegen sich eine wartungsarme Nabenschaltung beim Faltrad gegenüber eine traditionellen, aber komplizierteren Kettenschaltung klar durchgesetzt hat. Während man die tendenziell teureren Scheibenbremsen eher an Trekking - und Mountainbikes findet, da sie auch bei Nässe schnell und zuverlässig reagieren, haben sich beim Klapprad vor allem hochwertige Felgenbremsen (wie z.B. V-Brake oder Seitenzugbremsen) bewährt.

Die richtige Bereifung fürs Klapprad

Auch wenn es in der Natur der Sache liegt, dass die Reifen von Falträdern kleiner ausfallen als bei einem gewöhnlichen Fahrrad, solltest du darauf achten, dass du den Durchmesser der Fahrradreifen nicht zu klein wählst, da du sonst bei Bodenunebenheiten schnell ins Straucheln geraten kannst. Ideal sind Räder mit einer Reifengröße von 16-20 Zoll.

Günstige Klappräder in gewohnter Decathlon-Qualität

Mit B'TWIN bietet dir Decathlon eine große Auswahl an Falträdern, egal ob für Damen oder Herren. Sämtliche Decathlon-Klappräder verfügen über ein leicht zu bedienendes Klappsystem, durch das das Rad in zusammengelegtem Zustand um bis zu 70 % kleiner ist. Ein B'TWIN-Klapprad ist preisgünstig, ohne dabei auf eine hochwertige Ausstattung zu verzichten.

FAQ

Klapprad vs. Faltrad: Was ist der Unterschied?

Das allererste auf dem Markt erhältliche faltbare Fahrrad war lediglich mit einer simplen Klappvorrichtung ausgestattet, mit der das Rad einmal in der Mitte zusammengeklappt werden konnte. Heutige „Klappräder“ verfügen jedoch meist über einen innovativen Faltmechanismus, wodurch sie deutlich kleiner und kompakter sind als ihre Vorgänger.

Klapprad, City-Bike oder Trekkingrad: Was ist besser?

Das ist, wie so oft, eine Frage des gewünschten Einsatzzwecks: Klapprad und Cityrad wurden vorrangig für den Stadtverkehr konzipiert und stoßen abseits befestigter Wege daher schnell an ihre Grenzen. Bist du also viel im Wald oder auf Schotterwegen unterwegs, solltest du besser in ein gutes Mountainbike investieren. Auch längere Fahrradtouren gestalten sich mit dem MTB oder Trekkingrad deutlich angenehmer als mit den eher für kürzere Strecken konzipierten Stadträdern.

Mit dem Trekkingrad kannst du hingegen sowohl in der Stadt als auch im (leichten) Gelände fahren, weswegen es generell einen guten Kompromiss darstellt. Willst du verschiedene Verkehrsmittel kombinieren und bist darauf angewiesen, dein Rad in Bus und Bahn oder dem Auto zu transportieren, ist das Klapprad definitiv die beste Wahl.

Muss ich beim Klapprad wegen des kleineren Reifendurchmessers auch mehr treten?

Nein. Hochwertige Klappräder sind standardmäßig entweder mit einem besonders großen vorderen Kettenblatt oder einem sehr kleinen Ritzel (Zahnrad) am Hinterrad ausgestattet, sodass eine höhere Trittgeschwindigkeit erzielt wird, weswegen ein Klapprad trotz der kleinen Reifen leichter und angenehmer zu fahren ist als beispielsweise ein Kinderfahrrad.

Wie schwer ist ein Klapprad/Faltrad?

Eines der Hauptmerkmale von Klappfahrrädern ist ihr vergleichsweise geringes Gewicht. So wiegt ein Faltrad normalerweise maximal 15 kg. Nur so kann sichergestellt werden, dass du dein Rad problemlos in die Bahn hieven oder die Treppe hochtragen kannst.

Wie viel kostet ein Klapprad/Faltrad?

Mittlerweile bekommt man Klappräder in sämtlichen Preisklassen. Falträder mit Elektro-Motor sind dementsprechend teurer. In unserem Shop findest du sowohl klassische Klappräder als auch Klapp-E-Bikes zu einem hervorragenden Preisleistungsverhältnis.

Wie hoch ist der Verschleiß eines Klapprades?

Da Lenker und Sattelstange beim Klapprad etwas länger sind als bei anderen Fahrradtypen, wirken auch die Kräfte auf die einzelnen Bauteile unterschiedlich stark, was in der Tat zu einem schnelleren Verschleiß führen kann. Gleiches gilt auch für die Reifen des Faltrades, die sich, bedingt durch ihren geringen Durchmesser, häufiger drehen und somit ebenfalls größeren Belastungen ausgesetzt sind.

Laufräder für die Kleinsten

Die große, weite Welt entdecken - das wollen nicht nur Erwachsene, sondern auch schon die Kleinsten. Ideal für die ersten Abenteuer sind Laufräder. Damit können Kinder schon ab zwei Jahren munter losdüsen, ohne dass Mama oder Papa ständig hinterherlaufen müssen.

Wir haben in mehreren Testrunden inzwischen ganze 54 Laufräder getestet und dabei geprüft, wie sicher, stabil und schnell die kleinen Zweiräder sind.

Die Top-Laufräder im Überblick

  • Puky LR M: Äußerst robust, sehr gut verarbeitet und ein treuer Begleiter. Es hat keine Bremse, ist für Kinder ab zwei Jahren, die zum ersten Mal auf einem Laufrad sitzen, aber bestens geeignet.
  • Puky LR Light: Schon allein optisch ein echter Hit. Rahmengeometrie, Gabel, Luftreifen und Speichen kommen wie ein Mini-Mountainbike daher.
  • Kettler Speedy: Das richtige Laufrad für Kinder, die es schneller mögen und sich bereits sicher mit Laufrädern fortbewegen können.
  • Woom 1: Von seiner Geometrie her genau auf die Bedürfnisse kleiner Kinder abgestimmt. Es sorgt mit besten Komponenten, einem sehr leichten Rahmen, einer speziellen Hinterradbremse und einem breiten Lenker für viel Fahrspaß.

Warum Laufräder so wichtig sind

Laufräder sind für Kleinkinder ein erster kleiner Schritt in die Eigen- und Selbstständigkeit. Denn die Kleinen sitzen nicht mehr im Kinderwagen oder laufen an der Hand von Mama und Papa, sondern begeben sich auf kleine Entdeckungsreisen - natürlich im Blickfeld der Eltern. Sie erfahren damit eine ganz neue Art und Weise der Fortbewegung. Dabei lernen die Kids nicht nur Geschwindigkeiten einzuschätzen, sondern vor allem auch die Koordination von Armen und Beinen.

Das ist auch der Grund, warum Kinderlaufräder so gut auf das Fahrradfahren vorbereiten. Lernten Kinder früher noch auf Fahrrädern mit Stützrädern äußerst prekär auf zwei Rädern zu balancieren, machen sie diese Erfahrung heute viel einfacher und sicherer mit dem Laufrad, das im Englischen daher auch Balance Bike genannt wird.

Wichtige Hinweise zur Nutzung von Laufrädern

  • Helm tragen: Genauso wie später beim Fahrradfahren, ist es auch beim Laufrad wichtig, dass Kinder einen Helm tragen.
  • Nicht zu früh beginnen: Außerdem sollten Kinder laut Ärzten und Experten nicht zu früh auf ein Laufrad steigen. Zwei Jahre ist ein gutes Alter, je nach Entwicklungsstand des Kindes. Denn bevor die Kleinen auf zwei Rädern losrollen, sollten sie bereits gut eigenständig gehen können.
  • Nicht zu oft benutzen: Außerdem sollte das Laufrad nicht zu oft benutzt werden.
  • Passende Größe: Einige Laufräder sind eher für ganz junge und kleine Fahrer geeignet als andere. Die verfügen dann »nur« über die wichtigsten Basics - soll heißen: Diese Laufräder brauchen keine Extras wie Bremsen oder Klingel. Das hat den einfachen Grund, dass Kinder mit zwei Jahren noch so kleine Hände haben, dass sie nicht gleichzeitig den Lenker greifen und klingeln oder bremsen können.
  • Geduld haben: Auch das Fahren mit dem Laufrad muss erst gelernt werden. Seien Sie nachsichtig und geduldig mit Ihrem Kind, wenn es nicht sofort klappt. Kinder sind ausdauernder als wir Eltern glauben.

E-Bike-Klapprad für Übergewichtige

Viele Menschen suchen nach einem E-Bike-Klapprad, das eine maximale Belastbarkeit von 150 kg oder mehr aufweist. Da die meisten Modelle aus Tests nur mit 100 bis 130 kg belastet werden dürfen, gibt es hier eine Übersicht über geeignete Modelle.

Modelle mit hoher Belastbarkeit

Der Hersteller Lankeleisi hat mit dem XT750 und dem Plus X3000 zwei Modelle im Sortiment, die 180 bzw. 200 kg tragen können. Achte genau auf die Angabe zur maximalen Belastung.

Fünf interessante E-Bike-Klappräder für Übergewichtige im Vergleich

Hier ist ein Vergleich von E-Bike-Klapprädern für Übergewichtige, unterteilt nach maximaler Belastbarkeit:

E-Bike-Klapprad für Übergewichtige bis 130 kg

  1. MYVELO Berlin (Testsieger im E-Klapprad Test, bis 130 kg)
  2. MYVELO Zürich (leichtestes E-Klapprad, bis 130 kg)
  3. smartEC Camp-20H (bis 125 kg)
  4. Engwe L20 SE (bis 120 kg)
  5. MYVELO Palma (Testsieger Fatbike, bis 130 kg)

E-Bike-Klapprad für Übergewichtige bis 150 kg

  1. Engwe Engine Pro 2.0
  2. Fafrees F20 Max
  3. Fafrees FF20 Polar (mit Doppelakku)
  4. SAMEBIKE LO26-II mit 26 Zoll Rädern
  5. Vakole Y20 Pro (mit hoher maximaler Reichweite)

E-Bike-Klapprad für Übergewichtige bis 180 bzw. 200 kg

  1. Fafrees F20 Mate - Dreirad Trike (bis 180 kg)
  2. Lankeleisi X3000 Plus (bis 180 bzw. 200 kg)
  3. Lankeleisi XT750 Plus (bis 180 bzw. 200 kg)

Detaillierte Betrachtung der Modelle bis 130 kg

Bevor wir zu den Modellen kommen, die 150 Kilogramm und mehr tragen können, möchte ich dir noch die robustesten E-Klappräder aus meinem Test vorstellen. Diese haben eine maximale Belastung von 120 bis 130 Kilogramm.

  1. MYVELO Berlin: Das MYVELO Berlin überzeugt mit einer maximalen Zuladung von 130 kg, was es für viele Fahrer geeignet macht. Die stabil konstruierte Rahmenkonstruktion und die hochwertige Ausstattung, einschließlich hydraulischer Scheibenbremsen, gefederter Sattelstütze und Federgabel, bieten einen exzellenten Fahrkomfort. Der Bafang-Hinterradmotor mit 250 Watt und 45 Nm Drehmoment sorgt für kräftige Unterstützung, während der herausnehmbare 504 Wh Akku eine Reichweite von 50 bis 80 km ermöglicht.
  2. MYVELO Zürich: Mit nur 22 kg Gewicht ist das MYVELO Zürich eines der leichtesten E-Klappräder mit einer maximalen Traglast von 130 kg. Es verfügt über 20-Zoll-Räder mit breiten 2,125 Zoll Kenda-Reifen, die für zusätzliche Stabilität sorgen. Die bewährte Bafang-Motorisierung (250 Watt, 45 Nm) sorgt für kräftigen Vortrieb, während der Akku mit 504 Wh eine Reichweite von bis zu 80 km ermöglicht.
  3. smartEC Camp-20H: Das smartEC Camp-20H bietet eine maximale Belastbarkeit von 125 kg und richtet sich damit an Fahrer im oberen Gewichtsbereich. Mit einem 250-Watt-Motor (45 Nm), einer 7-Gang-Kettenschaltung und einem 562 Wh Akku erreicht es eine Reichweite von bis zu 100 km. Die Ausstattung umfasst mechanische Scheibenbremsen, Schutzbleche, LED-Beleuchtung und einen Gepäckträger.
  4. Engwe L20 SE: Mit einer maximalen Belastung von 120 kg ist das Engwe L20 SE ein besonders robustes E-Faltrad. Die breiten 3-Zoll-Reifen auf 20-Zoll-Felgen sorgen für eine sehr gute Dämpfung und ein angenehmes Fahrgefühl. Der Hinterradmotor mit 250 Watt (38 Nm) und der 561,6 Wh Akku ermöglichen eine Reichweite von etwa 40 km.
  5. MYVELO Palma: Das MYVELO Palma kombiniert eine hohe Belastbarkeit von 130 kg mit einer besonders geländegängigen Fatbike-Bereifung (4 Zoll breite Kenda-Reifen). Dank des leistungsstarken Bafang-Motors mit 250 Watt und 65 Nm Drehmoment hat es eine außergewöhnliche Durchzugskraft. Der große 950 Wh Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 80 km.

E-Bike-Klapprad für Übergewichtige bis 150 kg

Nachdem ich dir die E-Klappräder für Übergewichtige aus meinem Test vorgestellt habe, möchte ich dir jetzt fünf weitere Modelle vorstellen, welche alle eine maximale Belastung von 150 kg laut Hersteller besitzen.

  1. Engwe Engine Pro 2.0: Das Engew Engine Pro 2.0 ist ein faltbares E-Bike mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen und einer maximalen Belastung von 150 kg. Es verfügt über einen 750-Watt-Motor mit 75 Nm Drehmoment und einen herausnehmbaren 52V 16Ah Lithium-Ionen-Akku, der eine Reichweite von bis zu 110 km ermöglicht. Mit hydraulischen Scheibenbremsen und Vollfederung bietet es ein komfortables und sicheres Fahrerlebnis.
  2. Fafrees F20 Max: Das Fafrees F20 Max ist ein faltbares E-Bike mit 20-Zoll-Fatbike-Reifen und einer maximalen Belastung von 150 kg, wodurch es besonders für schwerere Fahrer geeignet ist. Der 500-Watt-Brushless-Motor mit 54 Nm Drehmoment bietet ausreichend Leistung, um auch bei höherem Gewicht eine solide Unterstützung zu liefern. Der herausnehmbare 48V 22,5Ah Lithium-Ionen-Akku ermöglicht eine Reichweite von bis zu 120 km im Pedalunterstützungsmodus.
  3. Fafrees FF20 Polar: Das Fafrees FF20 Polar ist ein robustes Fatbike-Klapprad, das sich besonders für schwerere Fahrer eignet, da es eine maximale Belastung von 150 kg unterstützt. Der leistungsstarke 500-Watt-Nabenmotor mit 65 Nm Drehmoment sorgt für eine kraftvolle Unterstützung, während die zwei 48V 10,4Ah Akkus eine kombinierte Kapazität von 20,8Ah bieten und eine Reichweite von bis zu 160 km ermöglichen.
  4. SAMEBIKE LO26-II mit 26 Zoll Rädern: Das SAMEBIKE LO26-II ist ein faltbares E-Mountainbike mit 26-Zoll-Rädern und einer maximalen Belastbarkeit von 150 kg, wodurch es auch für schwerere Fahrer gut geeignet ist. Der 500-Watt- oder 750-Watt-Brushless-Motor (je nach Modell) liefert kräftige Unterstützung mit über 60 Nm Drehmoment und meistert Steigungen bis zu 35°.
  5. Vakole Y20 Pro: Das Vakole Y20 Pro ist ein leistungsstarkes faltbares Fatbike, das mit einer maximalen Tragfähigkeit von 150 kg besonders für schwerere Fahrer geeignet ist. Dank des 750-Watt-Heckmotors mit 60 Nm Drehmoment bietet es kräftige Unterstützung und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 25 km/h (mit optionaler Entsperrung).

E-Bike-Klapprad für Übergewichtige bis 180 bzw. 200 kg

Als letztes komme ich nun zu den Modellen, welche für bis zu 180 kg und teilweise sogar bis zu 200 kg ausgelegt sind. Das sind nicht viele E-Klappräder, aber durchaus interessante Modelle.

  1. Fafrees F20 Mate - Dreirad Trike: Das Fafrees F20 Mate ist ein außergewöhnliches faltbares Elektrodreirad, das mit einer maximalen Traglast von 180 kg eine echte Seltenheit unter Klapprädern darstellt. Durch die drei Räder bietet es deutlich mehr Stabilität als herkömmliche E-Klappräder und eignet sich ideal für schwerere Fahrer oder Personen, die ein besonders sicheres Fahrgefühl bevorzugen.
  2. Lankeleisi X3000 Plus: Das Lankeleisi X3000 Plus ist ein leistungsstarkes faltbares E-Fatbike, das mit einer maximalen Tragfähigkeit von 180 kg eine der höchsten Belastbarkeiten in dieser Klasse bietet. Dank seines robusten Rahmens und der breiten 20-Zoll-Fatbike-Reifen (4,0 Zoll Breite) bietet es hohe Stabilität und guten Fahrkomfort - auch auf schwierigem Terrain.

Lastenräder

Lastenräder mit Elektroantrieb können in vielen Fällen eine Alternative zum Auto sein. Doch wie alltagstauglich sind E-Cargobikes? Ganz anderes Fahrverhalten als beim Fahrrad Reichweiten bis 65 Kilometer, teilweise lange Ladezeit.

Ganz gleich, ob das Kind vor der Arbeit schnell zum Hort gebracht oder fürs Wochenende der Kühlschrank gefüllt werden muss - im Alltag lassen sich viele Aufgaben und Wege mit dem Lastenrad erledigen. Rund 80.000 E-Lastenfahrräder wurden im Jahr 2020 verkauft - ein Zeichen dafür, dass der Marktanteil im Segment der Lastenbikes wächst. Dank ausreichendem Platzangebot und elektrischer Unterstützung beim Treten sind die Cargobikes sogar eine Alternative zum Zweitwagen.

Doch in der Praxis werfen die Lastenräder einige neue Probleme auf. Wie stabil stehen sie zum Beispiel beim Beladen? Wie praktisch sind größere Einkäufe darin unterzubringen? Und vor allem: Wie sicher sind Kinder bei einer Fahrt im E-Lastenbike?

ADAC Test von Lastenrädern

Im Sommer 2022 waren sechs einspurige "Long Johns" mit verlängertem Radstand und der Ladefläche zwischen Lenker und Vorderrad im Test. Bereits 2021 hat der Club fünf Trikes mit einer vorn angebrachten Ladebox getestet. Da sich beide Lastfahrrad-Arten von der Bauweise grundsätzlich unterscheiden und jede ihre eigene "Fangruppe" hat, werden die Testergebnisse hier getrennt vorgestellt.

Das ADAC Urteil: Von den sechs Rädern im Test schnitten zwei "gut" ab, drei "befriedigend" und eines fiel mit "mangelhaft" durch.

Testergebnisse im Überblick

Hersteller/Modell Preis in Euro ADAC Urteil
Muli e-muli "st" 5180 2,1
Urban Arrow Family 6690 2,4
Prophete CARGO Plus E-Bike 4100 2,6
Triobike Cargo 8139 2,6
Babboe City-E 3249 3,1

Dieses Lastenrad überzeugte vor allem durch sein Fahrverhalten, das aufgrund der kurzen Gesamtlänge am ehesten mit dem eines normalen Fahrrads zu vergleichen ist. Zudem hat das e-Muli den geringsten Wendekreis. Verbesserungspotenzial bietet dagegen die Handhabung des Hauptständers, da das Rad beim Abstellen immer umständlich hinten angehoben werden muss. Der Korb ist faltbar und relativ kurz, gleichzeitig aber gut für den Transport von Kindern geeignet. Alle auf Schadstoffe geprüften Komponenten, die im direkten Hautkontakt zu Fahrer und Mitfahrern stehen, sind beim e-Muli durchweg schadstofffrei.

Tipps für Verbraucher

  • Beratung einholen und auch die Kinder mit in das Fachgeschäft nehmen, um die Transportmöglichkeit von Kindern auszutesten.
  • Probefahren ist Grundvoraussetzung - das Fahrverhalten fordert ein vorsichtiges Herantasten. Wenn möglich auch mit Beladung (Gütertransport) ausprobieren. Besonders beim Kurvenfahren oder auch beim Abstellen.
  • Ein vorsichtiges Kurvenfahren mit einer angepassten Geschwindigkeit, sowie das korrekte Verhalten im Straßenverkehr, z.B. der Einsatz des entsprechenden Handzeichens beim Abbiegen müssen geübt sein, bevor es an den Transport von Kindern geht.
  • Bei dreirädrigen Lastenrädern: Geschwindigkeit anpassen, um die Kippneigung sowie das mögliche Aufschaukeln zu minimieren.
  • Anforderungen der Transportbedürfnisse klären - nicht jeder Transport kann von jedem e-Lastenfahrrad uneingeschränkt geleistet werden.
  • Fahrzeugbreite und der teils enorme Wendekreis müssen im Straßenverkehr kalkuliert werden. Ggf. reicht bei einigen Situationen die Fahrradwegbreite nicht mehr aus und es muss auf die Straße ausgewichen werden.

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