Die A1 125er Motorräder erfreuen sich besonderer Beliebtheit, vor allem unter jungen Fahrern und Pendlern. Da man sie bereits ab 16 Jahren fahren darf, bieten sie jungen Menschen eine frühe Möglichkeit, in die Welt des Motorradfahrens einzutauchen. Im Vergleich zu Autos und Rollern punkten die 125er Motorräder mit günstigeren Versicherungsbeiträgen, geringeren Steuern und einem niedrigeren Kraftstoffverbrauch. Dieser Artikel bietet Ihnen einen umfassenden Überblick über die schnellsten und beliebtesten 125er Motorräder, Führerscheinbestimmungen und die neuesten Entwicklungen für das Jahr 2025.
Was bedeutet ccm bei Motorrädern?
Die Abkürzung ccm steht für “Kubikzentimeter” und entspricht der Größe des Hubraumes, in dem sich die Kolben hin und her bewegen. Das Volumen, das die Kolben verdrängen, wird dann in ccm angegeben. Besitzt ein Motorrad 125 ccm, bezieht sich die Zahl 125 auf den Hubraum des Motors und das cc oder ccm bedeutet „cubic centimetre“ (Kubikzentimeter). Der Hubraum in Kubikzentimetern liefert Angaben darüber, wie viel Kraftstoff und Luft ein Kolbenhub verwerten und verdichten kann.
Bedeutung 125 Kubik beim Motorrad
Motorrad ist nicht gleich Motorrad. Unterschieden wird nach Leistung und Typ. Hierbei spielt die Leistung eine große Rolle - Nicht nur aus Sicht der Motorradliebhaber. Die Leistung ist nämlich maßgebend für die Fahrerlaubnis, denn es gibt verschiedene Motorradführerscheine. Anhand des Hubraums im Verhältnis zum Gewicht (0,1 kW pro Kilogramm) wird die Leistung berechnet. Das bedeutet: Je mehr Hubraum ein Motorrad besitzt, umso spezieller ist die Ausbildung in der Fahrschule.
Welchen Führerschein benötige ich für ein 125 ccm Motorrad?
Besitzt du bereits den Autoführerschein der Klasse B, ist in diesem automatisch die Klasse AM enthalten. Mit dieser Führerscheinklasse ist es gestattet, Leichtkrafträder mit einer Höchstgeschwindigkeit bis zu 45 km/h zu führen. Dabei dürfen sie nur einen Hubraum von maximal 50 ccm aufweisen. Demnach darf ein Motorrad mit 125 ccm aber nicht ohne Weiteres gefahren werden, wenn du nur im Besitz des Autoführerscheins bist. Um ein Motorrad mit 125 ccm führen zu dürfen, wird der Führerschein der Klasse A1 benötigt. Die Führerscheinklassen A und A2 berechtigen zum Fahren von leistungsstärkeren Krafträdern als 125 ccm.
Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum. Fahrerlaubnis für Krafträder der Klasse A1 vereinfacht. Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.
Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.
Motorradfahren ohne A1-Führerschein
Wenn du Glück hast und einige Voraussetzungen erfüllst, musst du nicht die komplette A1-Ausbildung absolvieren.
A1-Ausbildung für Klasse A2
Willst du später Motorräder der Klasse A2 fahren, musst du hierzu zusätzlich die Ausbildung der Klasse A1 durchlaufen. Für den Erwerb des Motorradführerscheins gibt es mehrere unterschiedliche Klassen. Der Stufenführerschein beispielsweise berechtigt zunächst die Klasse A2 (leistungsreduziert). Nach 2 Jahren besteht die Möglichkeit zum Erwerb der Klasse A.
Führerscheinklassen im Überblick:
- Klasse A1: Berechtigt zum Führen von Leichtkrafträdern, die 11 kW und das Leistung/Leergewicht-Verhältnis von 0,1 kW/kg nicht übersteigen.
- Klasse A2: Berechtigt zum Führen von Krafträdern bis 35 kW und bei denen das Leistung/Leergewicht-Verhältnis 0,2 kW/kg nicht übersteigt.
- Klasse AM: Leichtkrafträder, die eine bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h nicht übersteigen.
Prüfung bei Klassenerweiterung
Bist du im Besitz der Führerscheinklassen A1 oder A2, kannst du diese auf die nächsthöhere Stufe erweitern. Dazu ist es erforderlich, dass du die bisherige Fahrerlaubnis mindestens schon 2 Jahre hast. Möchtest du von der Klasse A2 in die Klasse A aufsteigen, meldest du dies am besten kurz vor Verstreichen der zweijährigen Frist an.
Gültigkeit und Probezeit des Führerscheins
Erhältst du eine Fahrerlaubnis zum ersten Mal (ausgenommen sind die Klassen AM, L und T), ist diese erst einmal zur Probe auf 2 Jahre ausgestellt.
Gültigkeit hängt vom Datum der Ausstellung ab
Wenn du deinen Führerschein am oder nach dem 19.02.2013 gemacht hast, ist dieser dann 15 Jahre gültig. Dies gilt auch, wenn du ihn umtauschst, erweiterst oder dir einen Ersatz ausstellen lässt. Nach 15 Jahren musst du die Verlängerung der Gültigkeit beantragen. Wurde er dir allerdings vor dem 19.01.2013 ausgestellt, unterliegt die Gültigkeit einem gestaffelten Fristplan.
Die Top 10 der A1 125er Motorräder 2024 laut 1000PS Redaktion
Die Auswahl der Sieger bei den 1000PS Top Awards erfolgt durch eine Jury von erfahrenen Testern, die unabhängig voneinander ihre persönlichen Ranglisten erstellen. Unter den Juroren befinden sich Nils, Vauli, Horvath, Gregor, Poky, Mex, Martin Bauer, Wolf, Arlo, Amelie, Schaaf und Frankee. Bewertet werden alle Modelle, die 2024 auf dem Markt erhältlich sind, unabhängig davon, ob sie in diesem Jahr neu vorgestellt wurden. Modelle, die in der Bewertung eines Testers nicht auftauchen, werden automatisch mit dem 15. Platz bewertet. Das Endergebnis ergibt sich aus dem Durchschnitt der Einzelrankings.
Bei der Auswertung der 1000PS Top Awards war das Rennen zwischen den Modellen teilweise sehr knapp. Insbesondere bei den Top 3, der Yamaha MT-125, KTM 125 Duke und Honda CB125R, war das Kopf-an-Kopf-Rennen deutlich spürbar.
- Yamaha MT-125: Überzeugt mit ihrer sportlichen Optik und dynamischen Leistung. Ausgestattet mit einem flüssigkeitsgekühlten Einzylinder-Motor und einer Anti-Hopping-Kupplung bietet sie ein ausgezeichnetes Fahrerlebnis, insbesondere für Anfänger.
- KTM 125 Duke: Bekannt für ihre kompromisslose Sportlichkeit. Sie ist mit einem leistungsstarken Motor, hochwertigen WP-Federungskomponenten und einem scharfen Design ausgestattet.
- Honda CB125R: Überzeugt mit einem gelungenen Mix aus klassischem Design und moderner Technologie. Ihr flüssigkeitsgekühlter Motor sorgt für eine gleichmäßige Leistungsentfaltung, und das Fahrwerk bietet eine gute Balance zwischen Komfort und Sportlichkeit.
Beliebte 125er-Motorräder für Autofahrer: Bikes mit Pkw-Führerschein
Seitdem Autofahrer nach einer Schulung 125er-Motorräder fahren dürfen, wächst das Interesse an den flinken Einsteiger-Bikes. AUTO BILD verrät, welche zehn Motorräder bis 15 PS in Deutschland am liebsten gekauft werden.
- KTM 125 Duke: Die Österreicherin ist der messerscharfen KTM 790 Duke wie aus dem Gesicht geschnitten. Der Hersteller gibt das Leergewicht mit 153 Kilogramm an, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 114 km/h.
- Yamaha MT-125: Die Yamaha MT-125 verfügt über all die technischen Highlights, die Motorradfahren auf einem kleinen Bike spaßig machen. Dazu gehören eine variable Ventilsteuerung, eine Upside-down-Gabel, ein breiter 140er-Hinterreifen und eine Anti-Hopping-Kupplung.
- Honda CB 125 R: Sie hat einen wassergekühlten Zweiventilmotor, der als außergewöhnlich gutmütiger Geselle gilt. Dazu kommen das stabile Chassis der CB 300 R und das Neo-Sports-Café-Design der größeren Schwestern.
- Beta RR 125 LC Enduro: Mit einem 21 Zoll großen Rad vorne und einem in der Größe 18 Zoll hinten, richtigen Stollenreifen und vollen 15 PS geht es abseits der Straße ordentlich vorwärts.
- Aprilia SX 125: Die Italiener haben die Westentaschen-Supermoto SX 125 im Angebot. Auch sie reizt die 15 PS voll aus und läuft bis zu 110 km/h schnell.
- Yamaha YZF-R125: Sie fährt sich aber sehr erwachsen. Vorne sorgt eine Upside-down-Gabel für den richtigen Fahrbahnkontakt, hinten übernimmt den Job ein einzelnes Federbein.
- Kawasaki Z 125: Sie ist technisch beinahe identisch mit der verkleideten Mini-Ninja. Das bedeutet, dass sie einen 15 PS starken Einzylinder hat, der 113 km/h Höchstgeschwindigkeit möglich macht.
- Honda Monkey: Vorne hat die Monkey eine Upside-down-Gabel, hinten zwei Federbeine. 9,4 PS stehen im Datenblatt. Honda gibt die Höchstgeschwindigkeit mit 90 km/h an.
- Suzuki GSX-S 125: Die Suzuki GSX-S 125 überzeugt vor allem mit ihrem quirlig-drehfreudigen Einzylinder mit 15 PS. Der trifft auf das überschaubare Leergewicht von 133 Kilogramm.
- F.B Mondial HPS 125i: Das 13,6 PS starke Zongshen-Triebwerk verlangt nach ordentlicher Drehzahl, verbreitet aber jede Menge Spaß. Fahrwerk und Bremse wissen zu überzeugen
Die beliebtesten 125er-Motorräder 2023
Hier eine Übersicht der beliebtesten 125er-Motorräder im Jahr 2023:
| Marke | 2023 | |
|---|---|---|
| 1 | Honda | 5.266 |
| 2 | Yamaha | 4.427 |
| 3 | Aprilia | 3.688 |
Neue 125er im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen: Es sind fünf Modelle, von der Aprilia 125 SX/RX bis zur KTM 125 Enduro R.
Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Im Zuge der technischen Anpassungen wurde das Drehmoment von 11 auf 11,5 Newtonmeter erhöht. Statt wie bisher Edelstahl-Optik, trägt der Auspuffendtopf nun ein mattschwarzes Finish. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert. Für den Sozius gibt es Haltegriffe. Optional ist ein USB-Anschluss bestellbar.
SX und RX unterscheiden sich vor allem hinsichtlich Radgrößen, Bereifung und Bremsen. Die Supermoto-Variante SX bietet Straßenbereifung, kleinere Räder und klassische Scheibenbremsen. Bei der Enduro-Version RX setzt Aprilia auf ein großes 21-Zoll-Vorderrad und ein 18-Zoll-Hinterrad, Stollenbereifung und Scheibenbremsen im Wave-Stil.
Benelli erweitert seine Modellpalette für die Saison 2025 um die beiden Leichtkrafträder BKX 125 und BKX 125 S. Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
In beiden Fällen schickt ein Einzylindermotor 11 kW/15 PS über ein Sechsgang-Schaltgetriebe und Kettenantrieb ans Hinterrad. Damit dürften die Fahrer der beiden Hochbeiner in dreistellige Geschwindigkeitsregionen vorstoßen können. Der wassergekühlte Single mit Einspritzung soll 2,4 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen.
Zu den Neuteilen der Saison 2025 gehören der Tank, die Seitenverkleidungen und der Motorspoiler. Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Optional oder im Paket sind Handprotektoren, Windschild, Satteltaschen, eine Gepäckbrücke sowie eine Rücksitztasche erhältlich.
Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen, wodurch sich die Fläche für individuelle Aufkleber, Grafiken und Folierungen vergrößert. An der Technik ändert sich nichts, der Verbrauch liegt nach wie vor bei moderaten 1,5 Litern pro 100 Kilometer.
Trotz des kleinen Hubraums sind hochwertige Komponenten wie WP-Federung, Aluminiumgussräder, ABS und Traktionskontrolle an Bord. Das gleichzeitig moderne und minimalistische Design macht die beiden 125er zu einem stylishen Duo im Segment der Leichtkrafträder.
Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein. Neu sind auch die Motoren, die jedoch bei einer Leistung von 11 kW/15 PS bleiben. Eine Easy-Shift-Funktion erlaubt kupplungslose Gangwechsel.
Im Cockpit warten die Bikes mit einem 5-Zoll-TFT-Display samt neuen Konnektivitätsfunktionen auf. Auch die neue LED-Beleuchtung und ein in Details modifiziertes Design prägen das neue Modelljahr.
Der Einzylinder ist eng mit der 125er-Duke verwandt, setzt allerdings auf eine Enduro-Aufmachung, größere Speichenräder mit Stollenbereifung sowie ein WP-Fahrwerk mit 23 Zentimetern Federweg.
Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.
Top Speed Messungen 125ccm
Herstellerangaben auf dem Papier reichen uns nicht aus. Bei uns wird getestet. Gnadenlos!
Zur objektiven Bewertung der Beschleunigungsleistung von Mopeds bis 125 cm³ mit manuellem Getriebe wird die Geschwindigkeit von 0 bis 80 km/h gemessen. Dabei kommt ein GPS-basiertes Messsystem zum Einsatz, das präzise Zeit- und Geschwindigkeitsdaten liefert.
Die präzise Messung der Beschleunigung ist ein wichtiger Aspekt zur Beurteilung der Fahrleistung von motorisierten Zweirädern. Bei Rollern bis 125 ccm bietet sich die Geschwindigkeitsmessung mittels GPS als einfache und zuverlässige Methode an, um die Beschleunigungszeit von 0 auf 80 km/h zu erfassen.
Gerade bei Rollern über 125 ccm, die häufig in städtischen und ländlichen Bereichen verwendet werden, ist die GPS-gestützte Geschwindigkeitsmessung eine wertvolle Unterstützung, um die genaue Fahrgeschwindigkeit zu überwachen und gegebenenfalls zu optimieren. Die Messung der Beschleunigungszeit von 50 auf 120 km/h ist ein praxisrelevanter Indikator für die Überholfähigkeit und Elastizität eines Motorrads, insbesondere bei Fahrten auf Landstraßen.
Für Motorräder, die der A2-Führerscheinklasse entsprechen (max. 35 kW/48 PS und ein Verhältnis von Leistung zu Gewicht ≤ 0,2 kW/kg), liefert diese Messung wichtige Hinweise auf die Leistungsreserven innerhalb der gesetzlichen Beschränkungen.
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