Dirt Jump steht gerade bei Jugendlichen hoch im Kurs. So cool können Tricks mit einem Dirt Bike aussehen. Einfach schnell das Dirt Bike oder ein BMX Fahrrad schnappen, raus in die Natur und loslegen: Diese Einfachheit begeistert! Ob Tables, Doubles, Step-Ups oder andere Tricks: Mit Ihrem Dirt Bike ist das alles möglich.
Was ist ein Dirt Bike?
Das Dirt Bike ist grundsätzlich ein stabiles Mountainbike mit einem kleineren, meist 24“-26“(=Zoll)-Rahmen. Dirt Biker nutzen das MTB, um damit teils waghalsige Sprünge über Erdhügel - sogenannte Dirtsprünge- zu machen: Das sogannte Dirt Jump. Ziel ist es, während dieses Sprungs einen möglichst coolen, riskanten oder eleganten Trick zu performen. Auf den mittlerweile weltbekannten X-Games oder anderen Wettbewerben messen sich die besten Dirt Biker in verschiedenen Wettbewerben.
Dirt Jump Hindernisse
- Table: Sogenannte Tables benötigen mehr Erdvolumen als Doubles und sind daher deutlich weniger verbreitet. Sie bestehen aus einer Absprungschanze, einem Mittelstück und einem Landehang. Tables eignen sie sich sehr gut für Einsteiger in den Dirt Jump. Gerade bei zu kurzen Sprüngen fallen die Konsequenzen hier weniger schlimm aus.
- Double: Doubles bestehen aus einem Absprunghügel, einem sogenannten "Kicker" und einem Landehang. Durch die Lücke zwischen Absprung und Landung ist das Verletzungsrisiko deutlich größer als beim Table. Bei Wettbewerben werden häufig mehrere Doubles neben- und übereinander aufgereiht. Das bezeichnet man als "Line".
- Step-Up: Der Step-Up besteht grundsätzlich wie der Table aus einem Kicker, einem Mittelstück und einer Landung. Der Landehügel liegt beim Step-Up allerdings deutlich höher. Dadurch werden auf Step-Ups häufig Trickjumps gezeigt. Das Verletzungsrisiko ist dank des Mittelstücks eher gering.
- Step-Down: Der Step-Down setzt sich aus einem Absprung-Kicker und einem niedrig gelegenen Landehügel zusammen. Der Absprung ist hier deutlich flacher als beim Step-Up. trotzdem ist der Sprung deutlich gefährlicher, da der Biker durch den Höhenunterschied eine größere Geschwindigkeit erreicht.
Für wen ist ein Dirt Bike geeignet?
Jeder, dem das normale Biken mit einem Mountainbike oder Crossbike - auch auf unwegsamem Gelände - zu langweilig ist, sollte sich einmal am Dirt Jump versuchen. Gerade auf Tables kann man als Einsteiger relativ schnell seine ersten Erdsprünge versuchen. Eine gewisse Risikobereitschaft müssen Sie allerdings mitbringen, den nicht jeder Sprung gelingt gleich beim ersten Versuch. Beim Dirt Jump kann es den Biker schon einmal ziemlich zerlegen.
Merkmale eines Dirt Bikes
Moderne Dirt Bike-Rahmen werden zumeist aus Aluminium-Legierungen oder Stahl (oft mit Chrom- und/oder Molybdän-Zusätzen) gefertigt. Diese liefern bei den teils gefährlichen Tricks und Stunts die nötige Stabilität. Die ganze Konstruktion eines Dirt Bikes ist auf möglichst wenig Gewicht ausgelegt. Das merken Sie auch bei der Bereifung. Die meisten Hersteller verwenden auf dem speziellen Mountainbike 24“- oder 26“-Laufräder. Gefahren wird meist mit breiten Reifen mit relativ grobem Profil zwischen 2,1 und 2,5 Zoll.
Viele professionellere Dirt Biker fahren auf trockenen und ebenen Oberflächen auch profillose Reifen, auch Streetreifen genannt. Diese warten einerseits mit einem geringeren Gewicht und andererseits mit einem geringeren Rollwiderstand auf. Die meisten Dirt Bikes sind nur mit einer Hinterradbremse ausgestattet, um Gewicht einzusparen. Diese wird mit der Hand am Lenker betätigt. Zudem besitzen viele dieser Mountainbikes keine Schaltung. Auch dadurch wollen die Biker das Gewicht möglichst gering halten.
Ein weiterer wichtiger Teil an einem Dirt Bike ist die Federgabel. Sie besitzt meist einen Federweg zwischen minimal 80 und maximal 140 mm und sorgt dafür, dass die Stöße auf das Fahrrad, beispielsweise bei der Landung, auf ein Minimum reduziert werden. Auch hier wählen einige Spitzenfahrer stattdessen eine Starrgabel, um bei der Landung mehr Geschwindigkeit mitnehmen zu können.
Merkmale eines Dirtbikes:
- 24 oder 26 Zoll Reifengröße
- nur Hinterradbremse
- oft nur ein Gang (Single Speed)
- tiefer Schwerpunkt
- kompakte Geometrie
- kurzes Sattelrohr und abgesenkter Sattel
- Alu- oder Stahlrahmen
- Federgabel mit 80-120 mm Federweg
Dirtbike vs. BMX
Wer auf einem Pumptrack richtig Spaß haben und hoch hinaus will sollte sich über die Anschaffung eines Dirtbikes oder BMX Gedanken machen. Dirtbikes sind Allroundgeräte und können neben Straße und Bikepark auch auf Trails genutzt werden. Für Street Tricks eignet sich das BMX etwas besser als ein Dirtbike da es etwas kleiner, leichter und wendiger ist. BMX Räder sind auch oft günstiger als Dirtbikes und bereits ab ca. 200 Euro erhältlich.
BMX - Sportart und Fahrradtyp
BMX ist die Abkürzung für Bicycle Moto Cross wobei das Wort Cross für „kreuzen“ bzw. „durchqueren“ steht. BMX bezeichnet auch eine aus den 60er Jahren stammende amerikanische Sportart bei der die Fahrer auf den speziellen Rädern Tricks vorführen oder Rennen fahren.
Konzipiert wurden die Räder für sehr kurze Rennen um die 400 Meter (Race) oder akrobatische Sprünge und Tricks (Freestyle). Die BMX Räder haben einen relativ hohen Lenker und kleine 20 Zoll Räder. Die Fahrräder besitzen keine Schaltung oder Federung und werden meist im Stehen gefahren. Der Sattel steht daher sehr nieder. Es gibt auch BMX Räder die nicht einmal eine Bremse haben, was wir aber aus Sicherheitsgründen nicht empfehlen.
BMX Race
Race BMX sind darauf ausgelegt einen Parkour mit engen Kurven und Hügeln zu durchfahren mit hohen Sprüngen. Daher werden leichte Alu-Rahmen verwendet und effiziente V-Breaks.
BMX Freestyle
Die meisten BMX Räder heutzutage sind für Freestyle ausgelegt. Die Freestyle Variante verfügt über U-Breaks - das sind Bremsen, die mit dem Gelenk auf der Gabel oder dem Rahmen angebracht sind. Die Bremskraft dieser Bremsen ist leichter zu dosieren und die Teile stehen kaum vom Rahmen ab. Für diverse Tricks sind sogenannte Pegs nötig - das sind Stangen die die die Vorder- und Hinterachse des Bikes verlängern.
Vpace Danny24: Ein spezielles Dirtbike für Kinder
Mit ihrem Vpace Danny24 wollen die Horgenzeller das perfekte Spielzeug für Dirtjumps, Pumptrack und Streetsessions entwickelt haben. Wie der Name schon vermuten lässt, rollt das Danny24 auf kleinen 24-Zoll-Laufrädern. Damit soll es Kindern ab 1,35 Metern Größe passen. Wie bei allen Vpace-Bikes gelten auch hier die Grundsätze: möglichst geringes Gewicht, eine durchdachte Geometrie und kindgerechte Komponenten.
Vpace Danny24 - Ausstattung & Geometrie (Herstellerangaben)
Rahmen: Aluminium 6061, mit horizontalem Ausfallende und integriertem Kettenspanner, Steckachse 142 x 12 mm
Gabel: RST Snyper, 24 Zoll, 100 mm Federweg
Vorbau: Reverse Black One 35 mm
Lenker: Reverse Lead 660 mm, 25 mm Rise
Bremsen: Shimano MT401, 160 mm Bremsscheiben
Laufräder: Vpace QR 100, Hinterrad: Novatec D256 SBT, 142 x 12 mm 13T - Felge: Shining DB-30, Maulweite 24 mm
Kurbel: 145 mm, 30er-Kettenblatt, Q-Faktor 150 mm
Reifen: Schwalbe Billy Bonkers 24 x 2,0 Zoll
Gewicht: 10 kg (inkl. Vorder- & Hinterradbremse)
Preis: 1049 Euro
Schon der mattgraue Rahmen sorgt für große funkelnde Augen bei den Heranwachsenden-Shreddern. Keine knallige Lackierung, keine bunten Decals, kein glitzernder Feenstaub. Das Danny24 macht schnell klar: Hier steht ein ernsthaftes Sportgerät, mit dem man vor der Clique richtig Eindruck schinden kann. Dann aber sollte man den Rhythmus beim Pushen über die Wellen auch draufhaben und nicht rumzappeln wie ein Pausenclown beim Taylor-Swift-Konzert.
Vpace Danny24 - kindgerechte Ausstattung
Viele Komponenten sind nicht verbaut am Danny24. Aber die vorhandenen passen gut zur Zielgruppe. Die Kurbeln sind mit 145 Millimetern angenehm kurz, der Q-Faktor liegt bei ebenfalls angenehmen 150 Millimetern. Auf den 660 Millimeter breiten Lenker schiebt Vpace 29 Millimeter schlanke Griffe von Reverse. Mit denen haben auch kleinere Kinderhände alles sicher im Griff. Auch wenn der Lenker auf den ersten Blick ordentlich breit wirkt, die Griffe lassen auch eine Handposition weiter innen zu. Die Kids wählen die passende Griffposition ganz automatisch, wie wir bei unserem Test auf dem Pumptrack feststellen konnten. In Verbindung mit dem 35 Millimeter kurzen Vorbau vermittelt das Cockpit gute Kontrolle und viel Sicherheit.
Einstellbare Luftgabel von RST
Top: Beim Vpace Danny24 ist mit der RST Snyper eine hochwertige Luftgabel verbaut, die sich sauber an das geringe Fahrergewicht anpassen lässt und angenehm sensibel anspricht. Die 100-Millimeter-Gabel verfügt außerdem über eine einstellbare Druckstufe. So lässt sich die Snyper auf dem Asphalt-Pumptrack zum Beispiel etwas härter fahren, damit keine unnötige Energie verpufft. Auf Dirt-Strecken bietet sie in weiter geöffnetem Zustand dagegen mehr Komfort und Sicherheit beim Springen.
Dirtbike Test & Vergleich: Die besten Dirtbikes im Ranking
Dirtbikes sind für Offroad-Strecken ausgelegt. Mit einem Dirtbike können Tricks und Sprünge ausgeübt werden. Dirtbikes können hohen Belastungen ausgesetzt werden. Die wichtigsten Fakten zu Dirtbikes:
- Ein Dirtbike wird für das Fahren auf Dirt-Strecken verwendet, die aus aufgeschütteten Hügeln, Sprüngen oder Kurven aus Erde bestehen.
- Auch werden Dirtbikes für die Freizeitaktivität auf Skateplätzen benutzt, um Sprünge und Tricks zu entwickeln, oder im Wald.
- Dementsprechend sind Dirtbike-Rahmen robuster als die von regulären Fahrrädern.
Einige Dirtbike-Tests im Internet zeigen, welches das beste Dirtbike ist und aus welchen Gründen. Hier geht es um das Dirtbike im Allgemeinen, und was zu beachten ist, wenn Sie sich ein Dirtbike kaufen möchten. So kann jeder das für sich perfekte Bike finden.
Beispiele für Dirtbikes
- Skihot MTB Dirt-Bike: Vollfederung, 24-Gang-Kettenschaltung, stoßgedämpfter Rahmen, Scheibenbremsen.
- SXT Scooters NS Bikes Metropolis 3 Dirt Bike 2022: Leichter, stabiler Rahmen aus 4130 CrMo-Stahl, 100-mm-Federweg-Gabel, 26 Zoll Räder, Tektro MD-M300-Bremsen.
- Actionbikes Motors Mini Elektro Crossbike Viper: Drosselungsoption auf 7 km/h, 1.000-W-Motor, Scheibenbremsen, für Kinder ab fünf Jahren geeignet.
- Galano G600 MTB Dirt-Bike: Robuster Stahlrahmen, 18-Gangschaltung, Scheibenbremsen.
Worauf muss ich bei einem Dirtbike achten?
Ein Fahrrad funktioniert nur, weil alle Einzelteile zusammen miteinander funktionieren und Ihnen als Fahrer es ermöglicht von A nach B schneller zukommen, als wenn sie zu Fuß unterwegs sind. Ein Dirtbike benötigt ebenfalls die Einzelteile, damit es funktioniert, hierbei hat jedes Teil eine wichtige Funktion, damit beim Fahren über unebene Flächen, bei Tricks und Springen dein Körper geschont und gleichzeitig eine hohe Agilität vorhanden ist. All diese Faktoren werden durch den Rahmen des Jump-Bikes, der Dirtbike Felgen und der Dirtbike-Gabel beeinflusst. Neben diesen Eigenschaften gibt es noch einige weiter Punkte, die berücksichtigt werden sollten von dem Fahrer selber, wie welche Dirtbike Schuhe oder Handschuhe am besten passen.
Dirtbike Kette
Die Kette eines Fahrrads übernimmt die Aufgabe, das Hinterrad mit den Pedalen zu verbinden und somit erst das Fahrrad ins Rollen zubringen beim Treten. Im Gegensatz zur Kette eines normalen Fahrrads weist die des Dirtbikes andere Eigenschaften auf, die sich durch Robustheit, Verschleißfestigkeit und noch weiteren Punkten unterscheidet. Die Kette muss robust sein gegenüber den Belastungen, die bei Dirtbike-Strecken auftauchen. Stöße, Vibrationen und Schlägen muss sie standhalten. Diese Widerstandsfähigkeit ist essenziell, damit ein Fahrer sich keine Sorgen machen muss, um das Rausspringen oder Reißen bei Stunts und Sprüngen. Eine normale Kette würde nicht so lange überleben auf einem Jump-Bike wie auf einem dafür vorgesehen Fahrrad, aus diesem Grund muss die Kette eine hohe Verschleißfestigkeit bieten, was durch eine spezielle Beschichtung möglich wird. Verschiedene Dirtbike Tests haben gezeigt, dass die Schmutz- und Schlammfestigkeit enorm wichtig ist. Eine Dirtbike Kette muss mit Schmutz und Schlamm klarkommen, da diese Gebiete typisch sind, in denen Dirtbikes verwendet werden. Die Kette sollte so ausgelegt sein, dass sich kein Schmutz und Sand in den Gelenken und Rollen ablagern, und die Kette unter diesen Bedingungen reibungslos funktioniert.
Dirtbike Rahmen
Es gibt auch Dirtbikes für Kinder und Jugendliche. Die Robustheit zieht sich durch fast alle Einzelteile des Dirtbikes, so auch beim Dirtbike Rahmen, der aus hochfestem Stahl oder leichtem Aluminium besteht, damit dieser den Belastungen beim Springen und Laden standhält. Der Rahmen unterschiedet sich zu denen von normalen Fahrrädern, indem sie eine kompakter gebaut sind. Sie haben kurze Kettenstreben, die Verbindung von den Pedalen bis zum Hinterrad und ein niedriges Oberrohr. Durch diese Eigenschaften des Rahmens werden die Manövrierfähigkeit und die Agilität verbessert, um enge Kurven und Sprünge zu bewältigen. Der Rahmen lässt zusätzlich Platz für breitere Reifen, die benötigt werden, um einen besseren Kontakt zum Untergrund zu haben.
Dirtbike Felgen
Kaum zu Glauben, aber auch bei den Felgen ist die Robustheit von großer Bedeutung. Sie bestehen meist aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung, robusten Materialien, die die Belastung der Sprünge und Stöße standhalten können, ohne eine Verformung aufzuweisen oder gar zu brechen. Wie schon vorher angesprochen, haben Dirtbikes breitere Reifen, die meist bei 26 Zoll bei Dirtbikes liegen und somit werden auch breitere Felgen benötigt werden, auf die diese Reifen passen. Die breiteren Dirtbike-Gabel halten diese Felge mit dem Reifen. Durch die breiteren Reifen mit einem tieferen Profil entsteht eine höhere Traktion und Stabilität auf unebenem Gelände. Dirtbike Felgen verfügen über spezielle Speichenlöcher, die Speichen mit einem größeren Durchmesser halten und einen höheren Zugfestigkeitsgrad ermöglichen. Durch diese Eigenschaft werden die Stetigkeit und die Haltbarkeit der Räder erhöht.
| Teile | Eigenschaften |
|---|---|
| Dirtbike Gabel | Hohe Steifigkeit für präzise Lenkung und Standhaltung der einwirkenden Kräfte Luft- oder Federdämpfung, die entweder hohe Sensibilität oder eine Robustheit aufweisen |
| Dirtbike Kette | Schmutz und Schlammfestigkeit damit auf Offroad-Strecken kein Schmutz die Nutzung der Kette einschränkt Verschleißfestigkeit durch spezielle Beschichtung, damit die Kette lange verwendet werden kann |
| Dirtbike Felgen | Robuste Materialien wie Aluminium, damit sie nicht brechen oder sich verbiegen Breiter als normale für die breiteren Reifen, die benötigt werden |
| Dirtbike Rahmen | Kompakterer Rahmen für mehr Agilität Robuster Rahmen aus Aluminium oder Stahl um den Sprüngen standzuhalten |
Wie fange ich mit dem Sport Dirt Jumping an?
Sind Sie am Anfang, sei Ihnen geraten, nicht direkt ein ganz neues Dirtbike kaufen zu müssen, es gibt auch viele gute gebrauchte und günstige Dirtbikes, die völlig ausreichen für den Einstieg, den Dirtbike Testsieger benötigen Sie am Anfang nicht. Sie können sich umschauen und erfragen, ob in Ihrer Gegend ein Dirtbike-Kurs angeboten wird und ob ein qualifizierter Dirtbike-Trainer dabei ist, der Ihnen fachgerechte Anweisungen gibt. Außerdem sollten Sie keine Angst haben vor Stürzen, Rampen, Sprüngen und der Höhe, denn all diese Punkte sind Bestandteil beim Dirtbike fahren.
Dirtbikes im Vergleich
Die Dirtbikes von Emil Johansson oder Erik Fedko sind keine Trial-Bikes. Wer Hüpfen will wie Danny MacAskill oder Fabio Wibmer braucht ein spezielles Trial-Bike. Was aber macht nun ein gutes Dirtbike aus? Viel Technik ist ja nicht dran an einem solchen Fahrrad. Meistgelesene Artikel123Stabile Laufräder und ein starkes Cockpit sollten selbstverständlich sein. Kurze Vorbauten sorgen für ein direktes Handling. Die Lenkerbreite ist Geschmacksache, Fakt ist jedoch, dass einzelne Tricks, etwa Barspins, mit schmalerem Lenker leichter fallen. Nur auf Slopestyle- oder Fourcross-Strecken machen Stollenreifen wirklich Sinn. Ansonsten dürfen es auch schnell rollende Semi-Slicks sein. Ebenfalls sinnvoll: Der Sattel sollte nicht im Weg sein.
Die meisten Dirtbikes verfügen über eine Bremse am Hinterrad. Das reicht im Normalfall, um zu verzögern und anzuhalten. Problem mit der Vorderradbremse: Die Leitung schränkt bei mnachen Tricks ein, zum Beispiel die Möglichkeit von Tailwhips.
Beim Antrieb eines Dirtbikes stellen sich eigentlich keine Fragen. Defektanfällige Schaltungen sind hier fehl am Platz und Singlespeed “the way to go”. Stabile, zweiteilige Kurbeln mit steifer Achse tragen das Fahrergewicht zuverlässig über die Jumps. Eines der wichtigsten Bauteile am Dirtbike ist die Gabel. Starrgabeln sparen Gewicht und Geld, sind am Markt aber nur selten vertreten, denn gefederte Modelle schonen die Handgelenke bei harten Einschlägen. Hochwertige Dirt-Gabeln, wie die Marzocchi Bomber DJ oder die Rockshox Pike DJ, zeichnen sich nicht nur durch eine Luftfeder, sondern auch durch seine Dämpfung mit gutem Gegenhalt aus. 100 Millimeter Hub sind Standard. Vollgefederte Slopestyle-Bikes gibt es nur wenige von der Stange. Sie haben ihre Berechtigung vor allem auf großen Sprüngen und Drops im Bikepark.
Beim Gewicht gilt: je leichter, desto besser - aber nur, wenn der Leichtbau nicht zulasten der Haltbarkeit geht.
Beispiele für Dirtbike-Modelle
- Canyon Stitched 360: Manitou Circus Sport Gabel, Raceface Kurbel und Cockpit.
- Commencal Absolut: Individuell konfigurierbar, Rockshox Federgabel, Burgtec Parts.
- Cube Flying Circus: RST-Federgabel, Aluminium-Rahmen.
- Dartmoor Two6Player: Viele hauseigene Parts, Marzocchi Bomber DJ Federgabel.
- NS Bikes Movement: Alu-Rahmen, Eigenentwicklungen für den Dirt-Einsatz.
- Propain Trickshot: X-Fusion-Gabel oder Marzocchi Bomber DJ, individualisierbar.
- Rose Bruce: Pivotal-Montagestandard, Rockshox Pike DJ Federgabel.
- Specialized P.3 / P.4: Marzocchi-Gabel, innenverlegte Leitungen, P.4 mit 27,5 Zoll Laufrädern.
- XPro Digga: Rahmen made in Europe, Dirt-Gabeln von Marzocchi oder Rockshox.
- YT Dirtlove: Stahlrahmen, Rockshox Pike DJ, Bremsaufnahme verschiebbar.
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