Dreirad mit Segel Konstruktion

Die Idee, an einem Rad ein Segel anzubringen, ist nicht neu. Es gab bereits viele Versuche mit Segel an Trikes, wie z.B. von der US-Fa. smarTrike. Die US-Firma smarTrike hat sich mit ihrem flexiblen Dreirad einen Namen gemacht. Welche Modelle unsere Community empfiehlt und worauf man achten sollte, zeigen wir hier.

Herausforderungen und Bedenken

Allerdings gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Praktikabilität solcher Konstruktionen im Straßenverkehr.

  • Windböen: Was machst Du bei der nächsten Seitenwindböe von 5 Windstärken? Selbst, wenn sie Dich nicht umschmeißt, wird es dir kaum möglich sein, Deine Spur zu halten.
  • Kurven: Und was machst du nach der nächsten Rechts- und was nach der kurz darauffolgenden Linkskurve ?
  • Gegenwind: Und wenn es wirklich wichtig ist, nämlich bei (nahezu) direktem Gegenwind nützt es euch auch nix.

Es wird argumentiert, dass ein besegeltes Fahrzeug schon aufgrund von §1 STVO im Straßenverkehr nicht zulässig ist.

Funktionsweise und Technik

Die wird drehbar an einem "Mast" befestigt, der wiederrum klappbar an dem Trike befestigt wird. Steht der Wind ungünstig, wird das "Segel" wieder heruntergeklappt und dient dann vielleicht als Regenschutz. Segelbar wäre damit alle Windrichtungen bis auf Wind direkt von vorn und jeweils ca 45° davon, wie auf dem Wasser auch. Die wird drehbar an einem "Mast" befestigt, der wiederrum klappbar an dem Trike befestigt wird.

Allerdings halte ich die Idee, an einem Rad ein Segel anzubringen, solange man sich damit im Straßenverkehr bewegen will, für schlichtweg kriminell.

Jeder, der soetwas gedenkt zu tun, sollte sich zunächst mal auf ein Segelboot begeben um einmal hautnah zu erleben, welche Kräfte schon bei geringen Windstärken wirken können.

Danach sollte man sich mal verschiedene Strandsegler anschauen. Diese sind ja auch zumeist in Dreiradform gebaut.

Obwohl dort die äußeren Räder an teils meterlangen Auslegern sind, fahren sie oft genug auf nur zwei Rädern.

Da ein Trike einen sehr viel geringeren Fahrtwiederstand als ein Boot hat und das Segel nur als Zusatzantrieb dienen soll, kann man vielleicht an wesentlich kleinere Flächen denken.

Wie wäre es z.B. nun mal angenommen, Du hast Dir die passende Segelgröße berechnet und montiert und genießt bei mäßigem Wind, sagen wir mal 2 Windstärken, die 100W zusätzlichem Schub.

Am Go-One hat man ja quasi ein ausklappbares "Segel" - wenn man das Dach bei starkem Rückenwind aufklappt (und mit einer Hand festhält) sollte man ja eigentlich ein bisschen Unterstützung merken... tut man aber nicht wirklich.

Beim Beschleunigen hilft es kaum, und wenn man erstmal schneller als der Rückenwind ist (was meist ziemlich schnell der Fall ist) hilfts auch nicht mehr.

Das ist doch die Idee vom Streamer.

Erfahrungen und Meinungen

Ich hatte sowohl einen Landsegler (selbst gebaut) als auch ein Segelboot (Bootsklasse: Korsar, schnell und "kipplig") und habe in beiden Disziplinen so manche Regatta hinter mir.

Leider gewann ich den Eindruck, dass das Gefährt von einem nebenbei auch merkantilen Profi mit viel gutem Reden verkauft wird, was für holländische Verhältnisse in den Poldern und auf den Deichen noch zutreffen mag.

Ich will dir die Freude daran ja nun nicht vermiesen, denn es wird sich wohl was finden, wo man weitgehend frei fahren kann.

Schließlich kann man ja auch noch treten, wenn der Wind ungünstig steht.

Aber in Bereichen mit vielen Verkehrs"nachbarn" finde ich das zu unberechenbar. Der Wind in Städten dürfte recht wechselhaft, verwirbelt und unberechenbar sein, wie man es auch auf Seen kennt, die von hohen Bergen umgeben sind.

Möchte keine Bö abkriegen, während ich vielleicht ohnehin gerade in einem Manöver bin, das Aufmerksamkeit erfordert für den Verkehr.

smarTrike: Eine Alternative?

Die US-Firma smarTrike hat sich mit ihrem flexiblen Dreirad einen Namen gemacht. Welche Modelle unsere Community empfiehlt und worauf man achten sollte, zeigen wir hier.

Unsere Favoriten bei smarTrike-Produkten

  • 6-in-1-Kinderwagen-Trike „STR 7“ von smarTrike
  • 6-in-1-Dreirad „STR3“ von smarTrike
  • 5-Stufen-Roller „Xtend Ride-on“ von smarTrike
  • 4-in-1-Dreirad „Breeze Plus“ von smarTrike
  • Angebot 7-in-1-Dreirad „smarTfold 600S“ von smarTrike

Worauf musst du bei einem Smartrike achten

Manchmal ist es für Eltern eine echte Herausforderung, mit den immer wieder neuen Gefährten hinterherzukommen.

Eines dieser neue Gefährte ist ein smartes Trike, sprich ein smartes Dreirad oder kurz gesagt: smarTrike.

Dabei hat sich der sogenannte US-amerikanische Hersteller Gedanken gemacht, wie man Dreiräder so smart entwickeln kann, dass sie viel mehr als nur simple Dreiräder sind.

Und so entstand ein Hybrid aus Kinderwagen, Buggy und Dreirad.

Durch geschickte und zugleich einfache Umbaumaßnahmen können die Teile so angepasst werden, dass ein Smartrike für Kinder im Alter von 10 Monaten bis hinauf ins Kindergarten- oder sogar Grundschulalter passen kann.

Checkliste

  • Konzept: Ein Smartrike basiert auf einem Dreirad.
  • Alter: Durch dieses Konzept sind Smartrikes bereits für Jungs und Mädchen ab 10 Monaten geeignet.
  • Anpassungsteile: Für die verschiedenen Fahrzeuge wird an vielen Schrauben gedreht.
  • Alltagstauglichkeit: Bei all den Varianten bemüht sich smarTrike sehr, möglichst alltagstauglich zu sein.

Schlussfolgerung

Obwohl die Idee eines Dreirads mit Segel faszinierend ist, gibt es erhebliche Bedenken hinsichtlich der Sicherheit und Praktikabilität im Straßenverkehr.

Die Windverhältnisse in städtischen Gebieten sind oft unberechenbar, und plötzliche Böen können zu gefährlichen Situationen führen.

Es ist wichtig, die Risiken sorgfältig abzuwägen, bevor man eine solche Konstruktion im öffentlichen Raum einsetzt.

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