Drohnen für Motorradfahrer: Einsatzmöglichkeiten und Empfehlungen

Immer mehr Motorradfahrer entscheiden sich für den Kauf einer Drohne, um ihre Erlebnisse auf einzigartige Weise festzuhalten. Verständlich, denn mit dieser können sehr tolle und einzigartige Bilder sowie Videos aufgenommen werden.

Empfehlungen für Motorradfahrer Drohnen

Es gibt einige gute Drohnen auf dem Markt, welche auch für Motorradfahrer perfekt sind. Wer sich für den Kauf einer Drohne entscheidet, der sollte definitiv Größe und Gewicht beachten. Beim Motorradfahren ist der Platz nämlich sehr begrenzt. Des Weiteren ist es empfehlenswert, wenn die Drohne über einen Follow-Me Modus verfügt. Vor allem für Anfänger Piloten wird dieser sehr praktisch sein. Hindernis Sensoren, welche eine Kollision verhindern, sind ebenfalls wichtig.

  • DJI Mavic 3 Modelle: Wer eine professionelle Drohne sucht, welche über eine sehr lange Flugzeit, hervorragende Verbindungsqualität und Top Kameraqualität verfügt, der ist mit den DJI Mavic 3 Modellen bestens bedient. Dies sind die beliebtesten Profi-Consumer Drohnen, welche auch über die meisten Sicherheits-Features verfügen. Lediglich der Preis ist etwas hoch.
  • DJI Air 2S: Deutlich günstiger ist man mit der DJI Air 2S unterwegs. Für uns persönlich gehört diese zu einem der besten preiswerteren Drohnen mit Follow Me Funktion, welche auch über eine sehr gute 5,4K Kamera verfügt. Auch die Verbindung ist sehr gut.
  • Xiaomi Fimi X8 SE 2022 V2: Die Xiaomi Fimi X8 SE 2022 V2 ist eine weitere gute Motorradfahrer Drohne. Diese wurde noch besser gemacht als der Vorgänger. Der 48 MP 1/2″-Stacked-CMOS-Sensor von Sony liefert 12 MP HD-Bilder in Nachtszenen und reduziert das Rauschen effektiver. Vor allem bei schwachen Lichtverhältnissen kommt einem diese Funktion zugute.
  • Autel EVO Lite+: Die Autel EVO Lite+ wird mit einem 3-Achsen-Gimbal geliefert, der 6K-Videos und Bilder mit 20 Megapixeln bzw. 1-Zoll-CMOS-Bildsensoren verwacklungsfrei aufnehmen kann. Mit der neuen Autel Sky App realisiert es eine Vielzahl intelligenter Aufnahmemodi wie One-Click-Kurzfilm, Panorama und Zeitraffer.
  • Reely GPS GeNii Mini: Die Reely GPS GeNii Mini ist eine 247 Gramm leichte Drohne. Sie ist eine leistungsstarke Begleiterin für Flugaufnahmen. Videos nimmt sie in 1080P auf. Das ist zwar nicht mehr der aktuelle Stand der Dinge, dennoch reicht die Qualität durchaus aus. Die Reely GeNii Mini ist sie mit praktischen Features ausgestattet, die das Handling und den Gebrauch intuitiver machen, wie zum Beispiel die Follow-Me Funktion, die Wegpunkt-Funktion, die Rückkehr-Funktion bei Kontrollverlust oder niedrigem Akkustand oder auch der Spurmodus, der dafür sorgt, dass die Drohne auf Linie bleibt. Auch gibt es einen Return to Home Funktion. Hier fliegt die Drohne automatisch zurück zum Startpunkt.

Rechtliche Aspekte und Sicherheitshinweise

So verlockend die Follow Me Funktion bei Drohnen auch ist, es gelten Regeln, an welche man sich halten muss. So darf man nicht einfach die Funktion aktivieren und dann mit dem Motorrad fahren. Dies muss ein Drohnenpilot machen. Auch darf dieser nur in Sichtweite geflogen werden. Andernfalls können hohe Strafen und Bußgelder drohen.

Seit Anfang des Jahres 2021 gilt eine neue EU-Drohnenverordnung. Diese regelt das Fliegen von Quadrocoptern in allen EU-Mitgliedsstaaten, hinzu kommen in einzelnen Staaten wie Deutschland noch spezifische Regelungen.

Außerdem müssen sich alle Betreiber von Drohnen der „offenen“ Kategorie registrieren. Das entfällt nur bei Drohnen mit weniger als 250 Gramm Startgewicht, die keine Kamera haben und bei Produkten, bei denen es sich um ein Spielzeug gemäß Spielzeugrichtlinie handelt.

Ein Kompetenznachweis wird ab sofort bereits ab einer Startmasse von 250 Gramm verpflichtend (bisher: ab einer Startmasse von mehr als zwei Kilogramm). In den Unterkategorien A1 und A3 der „offenen“ Kategorie besteht dieser aus einem theoretischen Online-Test auf der Webseite des Luftfahrt-Bundesamtes.

Generell ist das Fliegen über Privatgrundstücken verboten, es sei denn, es liegt eine ausdrückliche Genehmigung des Eigentümers vor. Davon ausgenommen sind nur Drohnen unter 250 Gramm Startgewicht ohne Kamera. Auch über Menschenansammlungen, Industrieanlagen, Autobahnen, Bahngleisen, Krankenhäusern, Naturschutzgebieten, Verfassungsorganen, Einsatzorten von Polizei und Rettungskräften sowie in der Nähe von Flughäfen darf man nicht aufsteigen.

Einsteiger sollten mit ihrer Drohne erstmal auf einer großen Fläche ohne Hindernisse üben und sich mit der dem neuen Fluggerät vertraut machen. Wie reagiert sie, was passiert, wenn die Signalverbindung abbricht oder der Akku sich plötzlich schneller entleert als erwartet? Wie zuverlässig arbeitet der automatische Coming-Home-Modus? All das sollte man in Ruhe ausprobieren, um dann im Ernstfall einen kühlen Kopf zu bewahren.

Die DJI Mini 4 Pro im Detail

Als Immer-dabei-Copter für Hobbypiloten ist die DJI Mini 4 Pro die optimale Drohne, nicht nur, weil der 249 Gramm leichte Winzling notfalls in die Jackentasche passt. Das Fluggerät beschert trotz seiner kompakten Abmaße hervorragende Videos mit exzellenter Stabilisierung, ist auch von Anfängern mühelos zu steuern und bleibt mit einem Akku rund 30 Minuten in der Luft.

Die Fly More Combo, für die DJI 1.129 Euro aufruft, beinhaltet außerdem drei Akkus und eine Akkuladestation. DJI selbst und alternative Hersteller bieten für die Mini 4 Pro unter anderem ND-Filter sowie diverse Taschen und kleine Koffer an, die maßgeschneidert passen.

DJI verspricht Optimierungen im Bilderkennungssystem, im Bildgebungssystem, im Videoübertragungssystem und bei den intelligenten Funktionen.

Verbesserungen findet man bei der omnidirektionalen Hinderniserkennung, die Crashs noch zuverlässiger vermeiden soll. Außerdem unterstützt die Mini 4Pro jetzt auch HDR-Videos mit 4K-Auflösung und 60 Vollbildern, vorher war bei 30 Vollbildern Schluss.

Die neuen 10-Bit-Farbmodi D-Log M und HLG zeichnen Farben und Details mit höherem Dynamikumfang auf. Die simulierte Langzeitbelichtung (Verschlusszeit von bis zu 8 Sekunden) räumt den Piloten kreativere Möglichkeiten ein.

Die Mini 4 Pro ist mit einem 1/1,3-Zoll-CMOS-Sensor mit f/1,7-Blende ausgestattet. Bei 4K-Videos hat man die Auswahl zwischen den Bildraten 24, 25, 30, 48, 50, 60 und 100 Vollbildern pro Sekunde. Fotos gelingen mit maximal 48 Megapixel.

Der Gimbal stabilisiert die Drohnen-Kamera über drei Achsen.

Zur Auswahl stehen drei Flugmodi. Per Smartphone oder Controller-Display kann man Auflösungen und Bildraten anpassen, den Weißabgleich modifizieren und das Farbsetting auswählen. ISO- und Shutter-Werte legt man selbst fest oder vertraut auf die Automatik. Unter anderem hat man Zugriff auf MasterShots, QuickShots und Hyperlapse.

Der Pilot entscheidet selbst, ob die vier Weitwinkel- und zwei abwärts zeigenden Sichtsensoren bei der Erkennung eines störenden Objekts die Drohne nur abbremsen oder zum Umfliegen des Hindernis animieren.

Einsatzmöglichkeiten und Tipps für beeindruckende Aufnahmen

Die HOVERAir-Produkte richten sich an Sportbegeisterte und Content-Ersteller, die ohne aufwändige Steuerung spektakuläre Luftaufnahmen realisieren möchten.

Um möglichen Problemen und Diskussionen bei Nutzung der Drohne vorzubeugen, habe ich den Kenntnisnachweis beim DMFV durchgeführt.

Wird die Fahrt immer wieder für Aufnahmen unterbrochen, führt das oft zu genervten Teilnehmern. Mein Tipp: Macht zunächst eine Aufnahme, wenn die Gruppe ankommt und setzt dann die Drohne solo ein, während die Tour weitergeht. Ihr könnt euch später bei einer Pause wieder mit der Gruppe treffen, um gemeinsam weiterzumachen.

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