Ducati Diavel Bekleidung Test Vergleich

Die Welt der Motorräder ist aufregend und vielfältig, und wenn es um Ducati geht, wird es besonders spannend. Da hat sich Ducati vor acht Jahren mit der Diavel doch ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt. Dass die bis dahin sportlich orientierte Marke irgendwann einmal ins Cruiser-Segment abdriften könnte, hat bis dahin kaum jemand für möglich gehalten. Geschickt versuchten die Roten damals, den Ball flach zu halten, um sich vom Cruiser-Segment zu distanzieren, bezeichneten sie die Neue als Mega-Monster.

Werbekampagnen mit Headlines wie: „Don't call Me a Cruiser“ positionierten die Diavel als Power-Dragster. Nun, zwischenzeitlich steht Ducati zu ihrem vermeintlichen Cruiser, hat mit der XDiavel diesbezüglich sogar nachgelegt, und heute den Power-Dragster Diavel rundum erneuert.

Ducati Diavel V4 vs. Ducati Streetfighter V4 S

In diesem Vergleich treten die Ducati Diavel V4 und die Ducati Streetfighter V4 S gegeneinander an. Beide Modelle repräsentieren das Beste, was Ducati zu bieten hat, sprechen aber unterschiedliche Fahrertypen und Einsatzgebiete an. Hier werfen wir einen Blick auf die Stärken und Schwächen beider Motorräder, um herauszufinden, welches Motorrad besser zu den individuellen Bedürfnissen passt.

Design und Ergonomie

Das Design ist oft das erste, was ins Auge fällt, und hier haben beide Motorräder ihren eigenen Charakter. Die Ducati Diavel V4 strahlt mit ihrer muskulösen und kraftvollen Erscheinung eine gewisse Präsenz aus. Sie verbindet die Linienführung eines Cruisers mit sportlichen Elementen und ist damit ein echter Hingucker. Die Sitzposition ist entspannt und bequem, ideal für längere Touren.

Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Ducati Streetfighter V4 S aggressiver und sportlicher. Mit ihrem schnittigen Design und der aufrechten Sitzposition ist sie für den sportlichen Fahrer konzipiert, der die Straße erobern will. Die Ergonomie ist auf maximale Kontrolle und Fahrdynamik ausgelegt, was sie zu einer hervorragenden Wahl für Kurvenliebhaber macht.

Leistung und Motor

Beide Motorräder sind mit dem beeindruckenden V4-Motor ausgestattet, der für seine Leistung und seinen Sound bekannt ist. Die Ducati Diavel V4 bietet eine kraftvolle Beschleunigung und ein hohes Drehmoment, was sie ideal für entspannte Fahrten, aber auch für sportliche Ausflüge macht. Die Leistung ist beeindruckend und die Diavel fühlt sich sowohl in der Stadt als auch auf der Autobahn wohl.

Die Streetfighter V4 S hingegen ist auf maximale Leistung und Agilität ausgelegt. Sie bietet eine noch sportlichere Abstimmung und eine direktere Rückmeldung vom Fahrwerk. Die Beschleunigung ist atemberaubend und der Streetfighter zeigt sich vor allem in den Kurven von seiner besten Seite. Hier wird das Potenzial des V4-Motors voll ausgeschöpft, was sie zu einem echten Sportbike macht.

Fahrverhalten und Handling

Das Fahrverhalten ist ein entscheidender Faktor, der die Entscheidung zwischen den beiden Motorrädern beeinflussen kann. Die Ducati Diavel V4 bietet ein ausgewogenes Fahrverhalten, das sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Fahrer geeignet ist. Sie ist stabil und gutmütig, was sie zu einem angenehmen Begleiter auf langen Touren macht.

Die Streetfighter V4 S hingegen ist ein echtes Sportgerät. Ihr Handling ist präzise und direkt, was sie besonders für sportliches Fahren und den Einsatz auf der Rennstrecke prädestiniert. Die Agilität und Wendigkeit des Streetfighters sind beeindruckend, erfordern aber auch ein gewisses fahrerisches Können, um das volle Potenzial auszuschöpfen.

Ausstattung und Technik

Bei der Ausstattung bieten beide Motorräder eine Fülle moderner Technologien. Die Ducati Diavel V4 verfügt über eine Vielzahl von Fahrmodi, die es dem Fahrer ermöglichen, das Fahrverhalten den jeweiligen Bedingungen anzupassen. Zudem sind Assistenzsysteme wie ABS und Traktionskontrolle serienmäßig an Bord, was die Sicherheit erhöht.

Die Streetfighter V4 S bietet ebenfalls eine beeindruckende technische Ausstattung, die auf sportliches Fahren ausgelegt ist. Hier sind die Fahrmodi noch ausgefeilter und die Elektronik auf maximale Leistung optimiert. Die Kombination aus Fahrwerk und Elektronik sorgt vor allem auf der Rennstrecke für ein unvergleichliches Fahrerlebnis.

Ducati Diavel V4 vs. Honda XL 700 V Transalp

Bei der Wahl des perfekten Motorrads stehen viele Motorradfahrer vor der Herausforderung, die richtige Entscheidung zu treffen. In diesem Vergleich stehen sich die Ducati Diavel V4 und die Honda XL 700 V Transalp gegenüber. Beide Motorräder haben ihre eigenen Stärken und Schwächen, die es wert sind, näher betrachtet zu werden.

Design und Ergonomie

Die Ducati Diavel V4 besticht durch ihr markantes und sportliches Design. Mit ihren kraftvollen Linien und dem aggressiven Look zieht sie die Blicke auf sich. Die Sitzposition ist eher sportlich ausgelegt, was ein dynamisches Fahren ermöglicht, auf längeren Strecken aber etwas unbequem sein kann.

Im Gegensatz dazu präsentiert sich die Honda XL 700 V Transalp als klassisches Adventure-Bike. Ihr Design ist funktional und robust, ideal für lange Touren und Offroad-Abenteuer. Die aufrechte Sitzposition sorgt vor allem auf längeren Strecken für hohen Komfort. Hier spielt die Transalp ihre Stärken aus, denn sie ist auf Vielseitigkeit und Langstreckenfahrten ausgelegt.

Motor und Leistung

Die Ducati Diavel V4 ist mit einem kraftvollen V4-Motor ausgestattet, der für eine beeindruckende Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit sorgt. Die Leistung ist überwältigend und bietet vor allem auf kurvigen Straßen ein aufregendes Fahrerlebnis. Allerdings könnte die hohe Leistung für weniger geübte Fahrer eine Herausforderung darstellen.

Die Honda XL 700 V Transalp hingegen hat einen weniger starken, aber dennoch soliden Motor. Sie bietet genügend Power für entspanntes Cruisen und Offroad-Abenteuer. Ihre Leistung ist gut dosierbar, was sie zum idealen Begleiter für Einsteiger und Fortgeschrittene macht, die Wert auf Kontrolle und Sicherheit legen.

Fahrverhalten und Handling

Das Fahrverhalten der Ducati Diavel V4 ist sportlich und agil. Sie reagiert schnell auf Lenkbewegungen und bietet ein präzises Handling, was sie besonders für kurvenreiche Strecken geeignet macht. Allerdings kann das Gewicht in Kombination mit der sportlichen Sitzposition auf längeren Strecken ermüdend wirken.

Die Honda XL 700 V Transalp punktet mit einem stabilen Fahrverhalten. Sie lässt sich sowohl auf der Straße als auch im Gelände gut handhaben. Die aufrechte Sitzposition und das ausgewogene Gewicht sorgen auch auf unbefestigten Wegen für ein sicheres Fahrgefühl. Hier zeigt sich die Vielseitigkeit der Transalp, die sowohl für den Alltag als auch für Abenteuertouren geeignet ist.

Ausstattung und Technik

In Sachen Ausstattung bietet die Ducati Diavel V4 eine Vielzahl moderner Technologien. Von fortschrittlichen Fahrassistenzsystemen bis hin zu einem hochmodernen Display ist alles vorhanden, um das Fahrerlebnis zu optimieren. Die hochwertige Verarbeitung und die verwendeten Materialien sind typisch für Ducati und verleihen dem Motorrad einen luxuriösen Touch.

Die Honda XL 700 V Transalp hingegen setzt auf praktische und funktionale Technik. Sie ist mit nützlichen Features ausgestattet, die für den Alltag und lange Touren wichtig sind. Die Robustheit der Materialien und die einfache Bedienung machen die Transalp zu einem zuverlässigen Partner für jedes Abenteuer.

Die neue Ducati XDiavel V4

Techno-Cruiser nennt Ducati seine XDiavel V4. Das passt. Die Alternative zur Diavel V4 kommt mit der gleichen Leistung, aber eigenständigem Look, sieht man vom mächtigen Vierer-Endtopf und der eigentlichen Linie mal ab. 1.620 mm Radstand gönnen die Italiener ihrem „entspannten“ Teufel. Länge läuft. Erst recht mit ausgestreckten Beinen. Das will die Ducati XDiavel V4.

V4 Granturismo

Kenner wissen, hinter dem klangvollen Namen stecken 1.158 ccm Hubraum, 168 PS Leistung und 126 Nm Drehmoment. Kurzum: Power ohne Ende - und 8 PS mehr als beim Vorgängermodell. Richtig gut aussehen und allen Cruiser-Fahrern klarmachen: Es muss kein US-Fabrikat sein und kein Big-Boxer aus Berlin, will man ein Bike mit richtig viel Leistung (168 PS) und Mega-Drehmoment (126 Nm) bewegen.

Im Vergleich zu den Cruiser-Wettbewerbern ist die bildschöne Italienerin fast ein Leichtgewicht: Trocken wiegt sie „nur“ 229 Kilogramm. Die Wettbewerber fangen mit einer „3“ vorn an. Im Vergleich zur 1260er-Vorgängerin (gab es alternativ als S-Version) hat sie damit 4 bis 6 kg abgespeckt. Zugleich bekommt sie mit dem V4 Granturismo 8 PS mehr Leistung. Die Rechnung geht auf.

Sitzkomfort und Ergonomie

Auch in puncto Sitzkomfort hat Ducati nachgebessert: Breiter, besser gepolstert, mehr Platz für Fahrer und Beifahrer - der neue Doppelsitz gefällt. Dazu gibt es 25 mm mehr Federweg hinten (jetzt 145 mm). Üppig ist die Bewegungsfreiheit auf 770 mm Sitzhöhe natürlich nicht: Man sitzt - nicht zuletzt durch die vorverlegten Fußrasten - recht festgetackert in seiner Beschleunigungsmulde.

Entspannte Ergonomie: Breiter Lenker, tiefer Sitz (770 mm Sitzhöhe), Füße locker nach vorne ausgestreckt - dennoch sieht die XDiavel V4 nicht aus wie ein x-beliebiger Cruiser.

Ausstattung der Ducati XDiavel V4

Das volle Paket. Sicherheits-Features wie vier Riding Modes, drei Powermodes, Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Wheelie Control, Notbremssignal und auffälliges Tagfahrlicht, dazu ein sehr stylisches, hervorragend ablesbares 6,9-Zoll-TFT-Farbdisplay im 8:3-Smartphone-Format, Quickshifter, beleuchtete Bedienelemente, Multimedia-System mit Turn-by-Turn-Navigation, dynamische Blinker (jetzt seitlich am riesigen Tank), Voll-LED-Scheinwerfer und Tempomat. Alles drin, alles dran - bis auf Heizgriffe. Die lässt sich Ducati extra bezahlen (321,64 Euro) oder steuert sie per Touring-Paket bei (1.737,11 Euro, u. a. Seitenkoffer, Beifahrer-Rückenlehne).

Optisch ist die neue Ducati XDiavel V4 unter anderem am neugestalteten Voll-LED-Scheinwerfer mit umlaufendem Tagfahrlicht zu erkennen.

Das kann die Ducati XDiavel V4

Markenzeichen der Diavel-Geschwister ist der monströse hintere Pneu. Der Pirelli Diablo Rosso III darf sich des stattlichen Reifenmaßes 240/45 ZR 17 rühmen. So richtig auf dicke Hose machen. Möchte jemand einen fetten Strich auf den Asphalt brennen mit dem 240er-Hinterrad, dem Markenzeichen der Diavel-Geschwister - bitte, nur zu. Power Launch Control für optimalen Grip beim Start spendiert Ducati serienmäßig.

Die neuen Lackfarben Burning Red und Black Lava (300,-- Euro Aufpreis) passen zu solchen Aktionen wie die Faust aufs Auge, machen aber auch vor einem 5-Sterne-Hotel mächtig was her. Übers leicht zu verstehende und easy zu bedienende Bordmenü lassen sich die Fahrprogramme feintunen; Urban und Wet fahren automatisch die Leistung zurück. In der Stadt schaltet sich V4-Granturismo-typisch die hintere Zylinderbank ab. Das schmälert den Spritverbrauch. Meiner lag bei 6,7 Litern/100 km. Ducati gibt 6,6 Litern/100 km an. Passt für so einen Power-Cruiser. Der breite und lang gestreckte Tank fasst 20 Liter, macht rund 300 Kilometer Reichweite.

Ducati schickt ab Mai 2025 auch die XDiavel mit dem bewährten V4 Granturismo auf die Straße. Motto: Füße voraus, Köpfe verdrehen!

  • Die Art und Weise, wie sich die XDiavel V4 in Bewegung setzt
  • Untenrum minimal ruppig, zieht sie ab 2.000 Touren mit einem sagenhaften Bums davon - und dreht und dreht und dreht, wenn man es darauf anlegt. Muss man aber gar nicht.
  • Bei 7.500 Umdrehungen pro Minute ist das maximale Drehmoment erreicht. Und damit auch der ideale Punkt zum Schalten.
  • Die immerhin 245 Kilogramm mit vollem Tank lösen sich dabei in Luft auf. Faszinierend.

Fazit Ducati XDiavel V4

Länge läuft: 1.620 mm misst der Radstand der Ducati XDiavel. Hier zu sehen: der extrem flache Rennauspuff von Akrapovič - leider ohne Straßenzulassung. Auf der Rennstrecke beschert er der XDiavel 11 PS mehr und spart 11 kg Gewicht ein. Schöner, stärker, leichter - Ducati hat an allen wichtigen Parametern gedreht, um die XDiavel in den nächsten Lebensabschnitt zu schicken.

Die Art, wie leicht und easy der Techno-Cruiser zu fahren ist bei so viel Power und „Füße voraus“-Sitzposition, erstaunt immer wieder. Der Preis, klar, üppig (ab 28.990,-- Euro plus 345,-- Euro Nebenkosten). Aber nun: Das Besondere war schon immer etwas teurer. Das weiß man ja in der Premium-Liga.

Die Diavel 1260 S im Test

Altes Konzept, neue Technik „Design und Technik sind rundum neu, das bewährte Konzept bleibt indes unverändert“, erläutert Produktmanager Stefano Tarabusi am Vorabend der Testfahrten anlässlich der Pressepräsentation im andalusischen Ferienort Marbella. „Sowohl optisch als auch fahrdynamisch kombiniert die neue Diavel 1260 nach wie vor die unterschiedlichen Motorradwelten von Supersportler, Nakedbike und Cruiser.“ „Ihr werdet das morgen selber erfahren“, doppelt Guide Rider Beppe Gualini nach. „Die Strecke ist ein Hammer und das Wetter wird super sein.“ Doch „erstens kommt es anders, und zweitens, als man denkt“ …

Fahrbericht

Anderntags kündigt ein herrlicher Sonnenaufgang über dem Meer zunächst tatsächlich feinste Testbedingungen an. Doch beim Blick in Richtung Berge lassen dunkle Regenwolken vermuten, dass es bald wie aus Kübeln gießen wird. Also rein in die unbequeme Plastikhaut und los. Auf der doppelspurigen Schnellstraße zuckelt der Morgenverkehr Richtung Ortszentrum Marbella. Um zwischen den teilweise stehenden Autokolonnen durchzuschlängeln, passt der Urban-Modus perfekt. Der L2 geht sanft und gut dosierbar ans Gas, und die auf 100 PS reduzierte Leistung ist für diese Situation mehr als ausreichend.

Test der Pirelli-Reifen im Regen

Die Wettersituation verschlechtert sich dramatisch. Durch die düsteren Lichtverhältnisse stellt das TFT-Display automatisch auf Nachtbildschirm um. Die Hoffnung, dass es bei ein paar vereinzelten Regentropfen bleiben möge, wird kurz danach vom heftig prasselnden Regen erstickt. Dabei wäre doch die Strecke zwischen Marbella und Ronda mit den weiten, schnellen Bögen das eigentliche Filetstück der Testrunde. Nachdem die Traktionskontrolle beim Rausbeschleunigen aus den ersten vermeintlich schnellen Kurven mehrfach kurze Rutscher eingefangen hat, bleibt nur das Tempo zu drosseln und wie auf Eiern durch die tollsten Kehren bergan zu zuckeln. Die Pirelli Diablo Rosso III überraschen in dieser schwierigen Situation dennoch mit ordentlichem Grip und gutem Feedback.

Quickshifter

Auf der Passhöhe, kurz vor Ronda, signalisiert das Thermometer kühle drei Grad. Die Suche nach dem Schalter für die Griffheizung bleibt erfolglos. Dafür hört es auf zu regnen, und bereits kurz nach dem Abzweig Richtung El Burgo ist die Straße trocken. Zeit, die weiteren Motormodi zu checken. „Sport“ und „Touring“ offerieren beide die volle Leistung von 159 PS, wobei das Ansprechverhalten von Letzterem in den nun engeren Kehren bestens passt. Kuppeln mutiert zur Nebensache. Mit dem Quickshifter „Ducati Quick Shift up/down“ flutschen die Gänge, ohne zu kuppeln, rauf und runter präzise und mit nahtlosem Kraftschluss rein.

Design

Beim Mittagshalt im Cortijo Capellania bei El Burgo bleibt Zeit, das neue Teufelsding genauer unter die Lupe zu nehmen. Langer Tank, breite Ansaugnüstern, tiefe Sitzkuhle, Einarmschwinge, monströses Hinterrad - die markanten Diavel-Designmerkmale sind weiterhin da, jedoch neu und schärfer gezeichnet. Die Frontmaske ist knapper geschnitten, der Motorspoiler schmiegt sich näher ans Vorderrad und die Blinkerleisten leuchten vorne jetzt mit 3D-Effekt. Dazu kommt, dass der unter dem Motor versteckte Schalldämpfer mit den ultrakurz gestutzten Endrohren das von der rechten Seite führungslos erscheinende Hinterrad nun noch brillanter in Szene setzt.

Elektronische Ausstattung

Bezüglich der Elektronikausstattung stehen die neuen Diavels anderen Modellen von Ducati in nichts nach - im Gegenteil. Tempomat, Traktions- und Wheelie Control sind ebenso an Bord wie die sogenannte Power Launch für blitzschnelle Starts ohne durchdrehendes Hinterrad. Aufgrund der neuesten Bosch IMU funktionieren ABS und Traktionskontrolle selbst in Kurven zuverlässig und sicher. Die Einstellungen erfolgen mit logischer Menüführung über das neue TFT-Display, welches nach den Präferenzen des Fahrers drei verschiedene Layouts darstellen kann.

Fahrkomfort

Angetrieben werden die neuen Diavels vom 1.262 ccm großen Testastretta-Motor der bereits die Multistrada und die XDiavel befeuert. Desmodromisch angesteuerte Ventile und die Eigenentwicklung DVT für variable Steuerzeiten sind die markantesten Besonderheiten des 159 PS starken L-Twins. Das Motorgehäuse übernimmt zudem die zentrale Funktion des Rahmens. Sowohl die kurze Gitterrohr-Konstruktion an der Front als auch der Heckrahmen und die Schwinge sind am Motor verankert. Mehr Federweg vorne, längerer Radstand, flacherer Lenkkopfwinkel und das voll einstellbare Öhlins-Fahrwerk der „S“ optimieren Ergonomie und Komfort sowie Stabilität und Handling.

Fahrdynamik

Auf der abschließenden Etappe in Richtung Coin, Mijas und zurück zum Ausgangsort untermauert die Diavel 1260 S ihr vielseitiges Repertoire. Powerstarts mit der Launch Control lassen den 240 Millimeter breiten Hinterreifen wimmern. Die tiefe Sitzmulde verhindert, dass die Duc ihren Reiter dabei abwirft. Der Twin dreht zwar bis 10.000 Touren, doch aufgrund der starken Mitte ist es selten erforderlich, ihn höher als 7.500 U/min zu schrauben. Unter Berücksichtigung der beeindruckenden Dimensionen und vollgetankt 244 Kilogramm verblüffen Handling und Fahrdynamik. Trotz ultrabreitem Schlappen gelingen Schräglagenwechsel leicht, präzise und mit erstaunlich geringem Druck am Lenker.

Bremsen

Selbst bezüglich Bremsen ist für die Diavel nur das Beste gut genug - zumindest für die S. Sporterprobte M50er Vierkolben-Monoblocks von Brembo nehmen an der Front die beiden 320 mm großen Scheiben in die Zange. Druckpunkt, Dosierung und Bremswirkung sind top.

Serviceintervalle

Längere Serviceintervalle - Wartung 15.000 Kilometer, Desmodromik 30.000 Kilometer - und anwendungsspezifische Ausstattungspakete sind weitere interessante Features der neuen Diavel 1260- Modelle.

Vergleichstabelle

Merkmal Ducati Diavel V4 Ducati Streetfighter V4 S Honda XL 700 V Transalp Ducati XDiavel V4
Motor V4 V4 V2 V4 Granturismo
Leistung Hoch Maximal Solide 168 PS
Hubraum - - - 1.158 ccm
Drehmoment Hoch - - 126 Nm
Sitzposition Entspannt Sportlich Aufrecht Entspannt
Design Muskulös, sportlich Aggressiv, sportlich Funktional, robust Eigenständig
Fahrverhalten Ausgewogen Präzise, direkt Stabil Leicht, einfach
Ausstattung Modern, viele Fahrmodi Sportlich, optimierte Elektronik Praktisch, funktional Voll ausgestattet
Einsatzgebiet Touring, sportliche Ausflüge Sportliches Fahren, Rennstrecke Alltag, Abenteuer Techno-Cruiser

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