Die Ducati Monster 1100 ist ein Kultbike, das seit Jahren Motorradfahrer begeistert. Ein wichtiger Aspekt für viele Fahrer ist der Sound und die Leistung des Auspuffs. In diesem Artikel werden verschiedene Auspuffanlagen für die Monster 1100 verglichen, um die beste Option für individuelle Bedürfnisse zu finden.
Erfahrungen und Bewertungen von Fahrern
Viele Fahrer der Monster 1100S sind von der Zuverlässigkeit und den niedrigen Wartungskosten positiv überrascht.
Die Maschine ist super wendig ohne nervös zu sein, stets beherrschbar, keine bösartigen Lastwechsel. Das Öhlins Fahrwerk schluckt auch böse Bodenwellen in der Kurve souverän weg, der gefühlt direkte Kontakt zur Straße ist immer da. Einzig die recht harte Gasannahme muss man beherrschen - Langsamfahrt wird sonst schnell etwas peinlich. Aber wer fährt denn auch langsam?
Wenn's das Budget hergibt, würde ich klar die 1100er nehmen. Leicht, schnell, Drehmoment satt und Sound wie keine zweite. Gibt nix besseres, als mit 'ner schlanken Duc neben ein paar Japanern oder auch Harleys belächelt zu werden und dann die Kinnlade fallen sehen, wenn man den Starter drückt.
Die Evo hat ja andere Töpfe als meine 1100S, kann also keine direkte Aussage dazu machen. Aber Ducatis klingen ja bekanntlich schon in Serienausführung echt lecker.
Ich hab' mir trotzdem insbesondere wegen der Optik ein paar Mivv Suono Voll-Carbon (mit E-Zeichen) drangebaut und mittlerweile sind die mir fast zu laut.
Für die Ducatis gibt's eigentlich immer zum Upgrade Termignoni mit ABE, falls es doch mal etwas mehr bollern soll. Vorteil hier: angepasstes Steuergerät wird mitgeliefert. Die "echten" Sportanlagen haben natürlich keine Straßenzulassung. Aber ganz ehrlich, mangelnde akustische Kulisse wird nicht Dein Problem sein.
Die Trockenkupplung ist ohnehin Geschmackssache, ich find' den Klang jetzt nicht so geil. Einmal hatte ich eine Situation, in der ich zu aggressiv vor einer Spitzkehre 'runtergeschaltet habe und da hat die Maschine noch bis fast in den Scheitelpunkt gehoppelt. Fällt aber unter Fahrfehler und nicht technisches Problem.
Neben meiner 748R hatte ich jetzt ein Jahr lang eine Monster 696 . Habe sie jetzt verkauft und bin nun schon die neue 1100 Evo gefahren , also : der Klang aus dem serienmäßigen obereinander liegenden Töpfe is a Wahnsinn . Weiß nicht wie -die- die Genehmigung geschafft haben . Bin sie alle gefahren : 696 , 796 ,1100s und nu die neue Evo 1100 .
Ein Traum-Ambiente, um sich einer schönen, nackten Italienerin hinzugeben. Ein Vergnügen ohne Reue? PS hat die Ducati Monster 1100 Evo getestet.
Dieses Hämmern ist abartig geil! Wieder und immer wieder muss man bei der Monster 1100 ab 3500/min das Gas aufziehen und das harte Hämmern des fetten Vau-Zwei in vollen Zügen genießen.
Egal, ob zweiter, dritter, vierter oder fünfter Gang, die Ducati stampft in den unteren Gängen vehement, ab dem Vierten immer noch sehr kräftig vorwärts und umhüllt den Piloten mit diesem satten, durchtrainierten Schlagen eines Twins, der abgeht wie ein Hufschmied auf Ecstasy.
Der Klappe im Abgastrakt sei dank, dass die Monster aber auch die akustische Schleichfahrt beherrscht und nicht in jedem Fahrzustand so ungeniert ihre Lebensfreude artikuliert, wie beim fröhlichen Halali auf der Landstraße.
Überraschend ist das nutzbare Leistungsband des luftgekühlten Zweiventilers, denn sein Schubfenster ist recht eng, weswegen man sich nicht nur aus akustischen Gründen beim heftigen Drehen des Motors ertappt.
Ab 3000 Touren wird es munter in der Bude - darunter hackt die Monster arg auf ihrer Kette herum. Schade nur, dass es mit dem kernigen Schub bereits bei 7000/min wieder vorbei ist.
Präzise formuliert: Der Elfhunderter zieht nur zwischen 3500 und knapp 7000/min so richtig fett. Das reicht natürlich dicke zum Cruisen.
Die Monster beginnt zu bocken und zu zappeln wie ein Bronco, dem Stromschläge verpasst werden. Durch das extrem schnelle Durchdrehen des Hinterrads regelt die Software sofort über den groben "Fuel-Cut", das Abstellen der Spritversorgung, und überspringt dabei das wesentlich sanftere Regelmittel der Zündzeitpunkt-Verstellung.
Während der gesamten Testfahrten unter echten Landstraßenbedingungen regelte die TC auf Stufe zwei so gut wie nie.
Denn auch die Ergonomie der großen Monster lädt zu längeren Touren ein. Angenehmer Kniewinkel und aufrechter Oberkörper passen, die Kröpfung des Lenkers ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig. Aber hey, besser als Einheitsbrei!
So lässt es sich unbeschwert durch die Landschaft fräsen - mit rundem, klassischem Fahrstil und dem Twin immer über 3500 Touren drehend.
PS-Urteil: Die Monster 1100 Evo ist ein wirklich gutes Landstraßenmotorrad geworden, das zügige wie eng gewundene Straßen gierig angeht.
Die neue Ergonomie, die letztes Jahr mit der kleineren Monster 796 aufkam, bettet jetzt auch den 1100er-Ducatista fahraktiv, sportlich und doch ausreichend bequem. So ließ es sich formidabel auf wunderbar gezwirbelten Straßen am sizilianischen Ätna-Vulkan hinauf und wieder hinab bügeln.
Die Monster begeisterte in langen und schnellen Bögen mit ihrer Zielgenauigkeit, ließ sich in engen Wechselkurven locker flockig von einer in die andere Schräglage werfen und zeichnete sich auch sonst durch ihr spielerisches Handling aus.
Auch für tiefere Einblicke in die vierstufige, serienmäßige Traktionskontrolle hätte es ruhig noch ein oder zwei Turns zum Gipfel geben dürfen. Aber hier und da etwas provoziert, griff die Elektronik sehr sanft ein.
Ebenfalls zum so genannten Ducati Safety Pack gehört bei der großen Monster serienmäßig ein ABS, das ganz nach unserem Gusto sportlich spät regelt. Allerdings war die Bremse insgesamt etwas stumpf - für unseren Geschmack hat Ducati damit etwas zu viel wettgemacht von der brachialen Gewalt der alten Monster-Bremse.
Großartig leicht lässt sich jedenfalls jetzt die Nasssumpf-Kupplung bedienen und das Getriebe flutscht. Das ist allerdings auch nötig, denn der Twin mit jetzt nominell 100 PS macht durch seine Charakteristik für einen 1100er Motor erstaunlich viele Schaltvorgänge nötig. Erst ab 5000/min legt er sich richtig ins Zeug und riegelt dann schon bei 8000/min ab. Das ist aus manchen Ecken heraus ein recht knappes nutzbares Leistungsband.
Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Monster 1100 vorne eine Vierkolben-Zange und hinten eine Scheibe Zweikolben-Zange.
Der Radstand der Ducati Monster 1100 misst 1.450 Millimeter, die Sitzhöhe beträgt 810 Millimeter.
In den Tank der Monster 1100 passen 15 Liter Sprit.
Ich hab ne Feuchte Hose. Nein nicht nur vom Regen. Und beim Abtouren erst. Gas Zu und Holla lässt es da wieder Schläge.
Ich bin mir Sicher, wenn ich so zu einer Kontrolle rausfahre, dann glauben mir die Blaumänner nie im leben, das das Orichinal ist.
Ich will jetzt nicht sagen, das der Sound mit den verschiedenen Mappings gekommen ist, jedenfalls ist das Arrow Tune mit den Töpfen laut genug.
Geregelt wird das von den Herstellern über schiere Kraft, Leichtbau und nicht zuletzt über die Getriebekonfektionierung.
Diese Operation funktioniert jedoch nicht immer: Der erste Gang der 1100Evo ist für den Alltagsbetrieb viel zu lang ausgelegt; ohne Spiel mit der Kupplung würgt man die Maschine leicht ab.
Doch auch die Monster kann noch verbessert werden. Naked Bikes müssen offensichtlich immer schneller werden - obwohl niemand diesen Speed jenseits 200 Km/h tatsächlich nutzen kann.
Mit der 1100 Evo hat Ducati die Renovierungsarbeiten an der Naked-Bike-Baureihe abgeschlossen und ein astreines Landstraßen-Spielzeug aufgelegt.
Auspuffanlagen im Vergleich
Es gibt verschiedene Auspuffanlagen für die Ducati Monster 1100, die sich in Sound, Optik und Leistung unterscheiden. Hier ein Überblick über einige beliebte Optionen:
- Termignoni: Bietet oft ein angepasstes Steuergerät für optimale Leistung.
- Mivv: Insbesondere die Suono Voll-Carbon-Variante ist beliebt für ihre Optik, kann aber sehr laut sein.
- SC Project: Bietet verschiedene Optionen, darunter den Twin CR-T.
- Arrow: Auch mit Arrow Mapping ist der Sound phänomenal.
Soundvergleich
Der Klang ist ein subjektives Kriterium. Videos können irreführend sein, daher ist es ratsam, verschiedene Auspuffanlagen live anzuhören.
Einige Fahrer bevorzugen den bassigen V2-Sound, während andere einen aggressiveren Klang bevorzugen.
Leistung
Einige Auspuffanlagen, wie Termignoni, werden mit einem angepassten Steuergerät geliefert, um die Leistung zu optimieren. Es ist wichtig zu beachten, dass "echte" Sportanlagen oft keine Straßenzulassung haben.
Weitere Aspekte
ABS und DTC
Die Monster 1100 Evo ist mit ABS und DTC (Ducati Traction Control) ausgestattet. Das ABS regelt sportlich spät ohne Überschlagsgefahr, das Bremsgefühl ist sehr stumpf. Die Traktionskontrolle greift bei Haftungsabriss ein und ist in vier Stufen einstellbar.
Fahrwerk
Das Fahrwerk der Monster 1100 Evo ist bereits mit einem 80-Kilo-Piloten am Limit. Die Gabel sinkt trotz maximaler Vorspannung schon im Stand 35 Millimeter ein. Auf der Bremse stemmt sie sich nur noch mühsam der dynamischen Radlastverteilung entgegen.
Motor
Der 90-Grad-V-Motor mit 1078 Kubik leistet jetzt 100 PS und hat ein Drehmoment von 103 Nm. Er ist damit der stärkste luftgekühlte Zweizylinder, der bisher in Bologna konstruiert wurde.
Vergleich mit anderen Modellen
Die Ducati Monster 1100 steht der Ducati Monster 1200 S gegenüber. Die Monster 1200 S hat mit 147 PS einen mächtigen Leistungsvorsprung im Vergleich zur Monster 1100 mit 95 PS.
Probleme und Kritikpunkte
Einige Fahrer bemängeln das hakelige und unpräzise Getriebe, die schwer zu bedienende Kupplung und die insgesamt zu weiche Fahrwerksabstimmung. Auch die stumpfe und gefühllose Vorderradbremse wird kritisiert.
Tabelle: Technische Daten Ducati Monster 1100 Evo
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Motor | Zweizylinder-V-Motor, 2 Ventile/Zylinder |
| Leistung | 73,5 kW (100 PS) bei 7500/min |
| Drehmoment | 76 Nm bei 6000/min |
| Hubraum | 1079 cm3 |
| Gewicht (trocken) | 169 kg |
| Tankinhalt | 13,5 Liter |
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