Die Ducati Monster 1200 S wurde im Modelljahr 2014 als sportlichere Variante der neuen Monster-Baureihe vorgestellt.
Baujahr 2014-2016 - Einführung der Ducati Monster 1200 S
Sie basiert auf dem Testastretta 11° DS-Motor und übernimmt zahlreiche Komponenten aus der Superbike-Technologie. Im Vergleich zur Standardversion verfügt die 1200 S über voll einstellbare Öhlins-Federelemente vorn und hinten, Brembo M50 Monoblock-Bremszangen sowie geschmiedete Leichtmetallräder.
Der Rahmen besteht aus einem Gitterrohr-Stahlrahmen, der direkt mit dem Zylinderkopf verschraubt ist. Die Sitzposition ist aufrecht mit leicht nach vorn geneigtem Oberkörper. Serienmäßig ist ein farbiges TFT-Display verbaut, das je nach Fahrmodus (Sport, Touring, Urban) unterschiedliche Layouts anzeigt. Alle Modelljahre ab 2014 verfügen über das Ducati Safety Pack mit achtstufiger Traktionskontrolle und Bosch-ABS mit Kurvenfunktion (Cornering ABS).
Baujahr 2017-2020 - Modellpflege und Euro-4-Anpassung
Zum Modelljahr 2017 erhält die Monster 1200 S eine umfassende Überarbeitung. Der Motor wird an die Euro-4-Abgasnorm angepasst, wobei die Spitzenleistung erhalten bleibt. Die Motorabstimmung wird überarbeitet, um das Ansprechverhalten im unteren Drehzahlbereich zu verbessern. Das TFT-Display erhält eine neue Menüführung und eine verbesserte Anzeigequalität.
Die Sitzbank wird schmaler gestaltet, um die Erreichbarkeit des Bodens zu verbessern. Die Sitzhöhe bleibt weiterhin in zwei Stufen verstellbar. Die Fußrastenanlage wird überarbeitet, um mehr Bewegungsfreiheit für den Fahrer zu schaffen. Ab Werk sind Pirelli Diablo Rosso III montiert. Die Soziustauglichkeit bleibt erhalten, mit separatem Soziussitz und serienmäßigen Haltegriffen.
Baujahr 2021 - Letztes Modelljahr der Ducati Monster 1200 S
Im Modelljahr 2021 wurde die Ducati Monster 1200 S letztmalig angeboten. Technisch bleibt sie auf dem Stand von 2017. Die Farbvarianten umfassen unter anderem "Ducati Red" und "Black on Black". Die Garantie beträgt ab Werk 24 Monate ohne Kilometerbegrenzung. Ein verstellbarer Windschild ist nicht serienmäßig vorhanden und wird von Ducati auch nicht als offizielles Zubehör angeboten.
Der Tankinhalt beträgt 16,5 Liter. Bei einem offiziellen Durchschnittsverbrauch von 5,2 l/100 km ergibt sich eine theoretische Reichweite von rund 317 Kilometern. Die Maschine ist für den Betrieb mit Sozius geeignet. Koffer oder Topcases sind nicht serienmäßig, können jedoch über das Ducati Performance Zubehörprogramm bezogen werden.
Häufig gestellte Fragen zur Ducati Monster 1200 S
Ist die Ducati Monster 1200 S für Anfänger geeignet?
Die Ducati Monster 1200 S richtet sich aufgrund ihrer Leistung, Fahrwerksabstimmung und Sitzposition nicht an Fahranfänger. Sie ist für erfahrene Fahrer konzipiert.
Hat die Ducati Monster 1200 S ABS?
Ja, alle Modelljahre der Ducati Monster 1200 S sind serienmäßig mit Bosch-ABS mit Kurvenfunktion (Cornering ABS) ausgestattet.
Monster 1200 S vs. Monster 1200 - Unterschiede?
Die Monster 1200 S unterscheidet sich durch Öhlins-Fahrwerk, M50-Bremszangen, geschmiedete Felgen (modellabhängig) und ein sportlicheres Setup von der Standardversion.
Ducati Monster 1200 S Tankinhalt und Reichweite?
Der Tank fasst 16,5 Liter. Bei einem offiziellen Verbrauch von 5,2 l/100 km ergibt sich eine theoretische Reichweite von etwa 317 Kilometern.
Darf man mit der Ducati Monster 1200 S nach Tirol fahren?
Das Standgeräusch der Ducati Monster 1200 S liegt je nach Baujahr bei 94 bis 96 dB(A). Modelle mit einem Standgeräusch ab 95 dB(A) unterliegen in bestimmten Tiroler Regionen.
Ducati Monster: Naked-Bike mit 111-PS-Motor
Die Ducati Monster wurde 2021 komplett neu konzipiert und überzeugte auf Anhieb. Zwar bleibt der aktuellen Monster-Generation die eigenwillige Monster-Silhouette erhalten, doch wurde das Design stark verändert. Das Modell wirkt mainstreamig, betont modern, luftig-leicht und wieselflink. Letzteres liegt unter anderem am leicht reduzierten Radstand, und dem um 18 auf 188 Kilogramm fahrfertig reduziertem Gewicht.
Die 17-Zoll-Räder sind vorne mit 120/70er- und hinten mit 180/55er-Pneus bestückt. Vorne gibt es eine Upside-down-Gabel mit 43er-Rohren, hinten eine Alu-Zweiarmschwinge. Die Bremsscheiben von Brembo mit radial montierten Vierkolben-Bremssätteln kommen auf 32 beziehungsweise 24,5 Zentimeter Durchmesser. Ganz traditionell wird die Monster von einem V2 angetrieben. In diesem Fall kommt der aus Multistrada oder Hypermotard bekannte Testastretta 11 in nurmehr einer Hubraumvariante mit 937 Kubikzentimeter zum Einsatz. Dazu wurden die Assistenzsysteme verfeinert. Die Elektronik wurde speziell auf das neue Fahrwerk abgestimmt.
Modellvariante 2023: Monster SP
Die Monster SP ist mit voll einstellbaren Federelementen von Öhlins ausgestattet, der Federweg wurde vorne und hinten leicht erhöht. Drei individualisierbare Fahrmodi sollen für entsprechend mehr Fahrspaß sorgen. Die neue, rote Lackierung wurde von der MotoGP inspiriert.
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