Ducati Streetfighter V2: Höchstgeschwindigkeit und Performance

Die Ducati Streetfighter V2 ist ein kraftvolles Naked Bike, das die Lücke zwischen der Ikone Monster und der Streetfighter V4 schließt. Mit einer Kombination aus Leistung, Fahrbarkeit und fortschrittlicher Technologie bietet sie ein aufregendes Fahrerlebnis. Hier finden Sie einen umfassenden Überblick über die technischen Daten, Fahrleistungen und Besonderheiten dieses Modells.

Technische Daten und Leistung

Die Ducati Streetfighter V2 S leistet 120 PS bei 10.750 U/min und 93 Nm bei 8.250 U/min. Der 890er-V2 schiebt kraftvoll aus dem Keller. Das maximale Drehmoment der Streetfighter V2 2023 von 101 Newtonmeter bei 9.000 Touren bietet ähnlich viel Schub als die 93 Nm Drehmoment bei 8.250 Umdrehungen bei der Streetfighter V2 2025.

Ein bildschöner Antrieb, der drückt, schiebt, dreht, laufruhig werkelt und fein abgestimmt ist - top.

Motor

Die gravierendste Änderung betrifft den Ventiltrieb: Ducati verzichtet bei diesem Modell erstmals in dieser Klasse auf die desmodromische Steuerung und setzt stattdessen auf herkömmliche Ventilfedern. Durch den Einsatz moderner Werkstoffe und optimierter Beschichtungen konnte das neue 90°-V2-Aggregat mit 890 cm³ Hubraum gegenüber dem bisherigen 955 cm³ großen Superquadro-Motor um 9,5 kg Gewicht reduziert werden. Der reine Motor wiegt nun 54,4 kg.

Fahrleistungen

Die Ducati Streetfighter V2 S erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 246 km/h, was sie zu einer der schnellsten Maschinen ihrer Klasse macht. 265 km/h Spitze, von Null auf Tempo 200 in rund zehn Sekunden: Die Fahrleistungen der Streetfighter V2 bedürfen keiner expliziten Beschreibung. Die Maschine rennt wie Hölle. Je höher sie dreht, desto gewaltiger geht es zur Sache.

Fahrwerk, Bremsen und Handling

Fahrwerk

Insgesamt ist der Streetfighter V2 S recht schmal, was mitunter am neuen, als tragendes Teil verbauten V2-Aggregat liegt. In der S-Version arbeitet ein edles, voll einstellbares Öhlins-Fahrwerk, unter anderem mit einer 43-mm-Öhlins-NIX30-Gabel mit Titannitrid-Beschichtung (TiN). Auf eine elektronische Einstellung wurde aus Kostengründen verzichtet, was der Funktion und dem feinfühligen Ansprechverhalten keinen Abbruch tut. In Kombination mit den Pirelli Diablo Rosso IV vermittelt die Streetfighter V2 S ein transparentes, sicheres Gefühl für die Straße.

Die Grundkonstruktion des Monocoque-Rahmens ist dieselbe wie bei der Panigale V2 S, es wurde nur die Länge der von der Panigale V4 inspirierten Konstruktion um 30 mm erhöht.

Beim Lenkkopfwinkel wurde, ähnlich wie beim Streetfighter V4, ein geändertes Inlay verwendet, wodurch der Winkel auf 24,1 Grad (23,6 Grad bei der Panigale V2) angepasst werden konnte.

Bremsen

Was die Bremsen angeht, freut man sich über Top-Ware von Brembo. Die M50-Zangen stoppen bärig, zuverlässig und auf den Punkt dosierbar.

Für die notwendige Verzögerung sorgt auf der Streetfighter V2 2025 vorne eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo und hinten eine Scheibe mit 245 Millimeter Durchmesser und Zweikolben-Zange. Die Streetfighter V2 2023 vertraut vorne auf eine Doppelscheibe mit 320 Millimeter Durchmesser und Vierkolben-Zange von Brembo. Hinten ist eine Scheibe mit 245 mm Durchmesser und Zweikolben-Zange verbaut.

Räder und Reifen

Die Ducati Streetfighter V2 S fährt auf ihren Alu-Rädern handlich und mit transparentem Gefühl fürs Vorderrad, bleibt insgesamt aber schön neutral und berechenbar. Dabei setzen die Italiener hinten auf eine 190er-Breite, die mehr Grip liefert, aber dennoch Handlichkeit verspricht.

Bei der Bereifung setzt Streetfighter V2 2025 auf Schlappen mit den Maßen 120 / 70 - 17 vorne und 190 / 55 - 17 hinten. Für Bodenkontakt sorgen auf der Streetfighter V2 2023 Reifen in den Größen 120/70-17 vorne und 180/60-17 hinten.

Elektronik und Fahrprogramme

Bei der Ducati Streetfighter V2 S zeigt sich die ganze Erfahrung, die Ducati mittlerweile im Zusammenhang mit Assistenzelektronik und V2-Motoren besitzt. Sämtliche Funktionen, dazu zählen Traktionskontrolle, Wheeliekontrolle, Motorbremsmomentsteuerung sowie die vier Fahrprogramme Race, Sport, Road und Wet, sind fein abgestimmt, arbeiten nachvollziehbar und präzise.

Drei Fahrprogramme (Sport, Road, Regen) und drei Power-Modi gibt Ducati der Streetfighter V2 mit auf den Weg. „High“ liefert volle Dröhnung, „Medium“ reduziert die Leistung in den Gängen 1, 2 und 3, „Low“ drosselt die Motorleistung auf 110 PS.

Sämtliche Regelsysteme von der Traktionskontrolle bis zum Bosch Kurven-ABS mit „Slide by Brake"-Funktion tragen den Namenszusatz EVO oder EVO 2 für die jüngste Generation und sind mehrfach einstellbar.

Ergonomie und Komfort

Man sitzt gut integriert und sozusagen barrierefrei auf der Maschine. Diesmal nicht, bei der Ducati Streetfighter V2 S passt alles wunderbar: Der Tank ist schmal und griffig, der Lenker breit und angenehm gekröpft, die Sitzhöhe auf 837 mm ein gutes Maß und der Knieschluss im besten Sinne okay.

Mit 837 mm sitzt man recht hoch, doch das im vorderen Bereich eher schmal gehaltene, straffe Sitzpolster ermöglicht es auch kleineren Fahrern, sicheren Stand zu finden. Ein ganz großes Plus bietet der neu geformte 15-Liter-Tank. Der Knieschluss ist angenehm eng gehalten und bietet insbesondere beim sportlichen Anbremsen oder bei schnellen Richtungswechseln extrem viel Halt und ein gutes Gefühl fürs Bike.

Vergleich der Modelle: 2025 vs. 2023

Der Ducati Streetfighter V2 2025 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit Einspritzung und einem Hubraum von 890 Kubik steht die Ducati Streetfighter V2 2023 mit ihrem 4-Takt 90 Grad V 2-Zylinder-Motor mit 955 Kubik gegenüber.

Hier ist ein kurzer Überblick über die wichtigsten Unterschiede:

Merkmal Streetfighter V2 2025 Streetfighter V2 2023
Hubraum 890 cm³ 955 cm³
Max. Drehmoment 93 Nm bei 8.250 U/min 101 Nm bei 9.000 U/min
Radstand 1.493 mm 1.465 mm
Sitzhöhe 838 mm 845 mm
Tankvolumen 15 Liter 17 Liter

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