E-Bike Akku am Gepäckträger: Vor- und Nachteile

Die Position des Akkus beeinflusst maßgeblich das Fahrverhalten und die Handhabung deines E-Bikes. Bei E-Bikes findest du hauptsächlich zwei Varianten: den integrierten Rahmen-Akku und den aufgesetzten Gepäckträger-Akku. Die richtige Wahl der Akku-Position kann den Unterschied zwischen einem angenehmen Fahrerlebnis und ständigen Balanceproblemen ausmachen.

Akku-Positionen und ihre Auswirkungen

Die Position des Akkus wirkt sich auf das Aussehen, das Fahrverhalten und auf die praktische Verwendung des E-Bikes aus. Durch den Akku hat das Elektrofahrrad aber auch ein höheres Gewicht. Zusammen mit unter anderem dem E-Bike-Motor führt der Akku dazu, dass ein elektrisches Fahrrad durchschnittlich sechs Kilogramm schwerer als ein normales Rad ist.

Dieses zusätzliche Gewicht hat natürlich auch Einfluss auf das Gleichgewicht des Elektrofahrrads und seinen Schwerpunkt. Dabei gilt: Je niedriger der Akku am E-Bike angebracht ist, desto stabiler ist die Straßenlage.

Bei Gazelle E-Bikes stehen die folgenden drei Akkupositionen zur Auswahl: Unter dem Gepäckträger, am Rahmen montiert oder im Rahmen integriert.

Vorteile und Nachteile verschiedener Akku-Positionen

Jede Positionierung des E-Bike-Akkus bietet Vor- und Nachteile. Wer ein neues E-Bike kaufen möchte, sollte diese kennen.

  • Rahmen-Akkus: Rahmen-Akkus punkten vor allem durch ihren optimalen Schwerpunkt. Das Fahrverhalten profitiert enorm von dieser Gewichtsverteilung. Optisch wirken integrierte Akkus eleganter und aerodynamischer. Das Design bleibt harmonisch, ohne störende Aufbauten.
  • Gepäckträger-Akkus: Gepäckträger-Akkus überzeugen durch ihre einfache Handhabung. Die Wartung ist unkomplizierter und günstiger. Bei Problemen lässt sich der Akku leicht austauschen oder zur Reparatur bringen. Für Nachrüstungen sind Gepäckträger-Akkus ideal. Die Zugänglichkeit für Service und Reinigung ist deutlich besser.

Vor- und Nachteile des Gepäckträger-Akkus im Detail

Dank der höheren Positionierung am Rad ist der E-Bike-Akku am Gepäckträger besser gegen Spritzwasser geschützt. Durch den Einbau direkt unter- bzw. oberhalb des Gepäckträgers wird er außerdem fast unsichtbar. Weiterhin lassen sich hinten verbaute E-Bike-Akkus sehr leicht entnehmen und behindern nicht den Einstieg in das Fahrrad. Das unkomplizierte Handling macht diese Variante vor allem für Vielfahrer ideal.

Darüber hinaus gehören E-Bike-Akkus am Gepäckträger zu den günstigsten Modellen. Ein hinten bzw. am Gepäckträger montierter E-Bike-Akku verlagert den Schwerpunkt des Rades nach oben. Das kann die Straßenlage des Bikes stark verändern und vor allem in Kurven zu einem schlechteren Fahrgefühl führen.

Zudem ist das Gewicht insgesamt sehr hecklastig verteilt, was vor allem bei Rädern mit Mittelmotor etwas ungünstig sein kann. Hinzu kommt, dass der E-Bike-Akku am Gepäckträger meist ungeschützt ist, wodurch er schneller verschmutzen kann. Je nach Modell kann es außerdem schwierig werden, Fahrradtaschen etc.

Weitere Akku-Positionen

  • E-Bike-Akku am Sitz- bzw. Sattelrohr: Ist der E-Bike-Akku am Sitz- bzw. Sattelrohr eines Fahrrads montiert, ermöglicht er einen schnellen, unkomplizierten Zugang zur Batterie.
  • Rahmenakku/E-Bike-Akku am Unterrohr: E-Bike-Akkus am Unterrohr werden außen auf dem Rahmen aufgebracht. Das hat im Vergleich zu Intubes den Vorteil, dass keine Hohlräume im Rahmen existieren, was für eine höhere Rahmenstabilität sorgt. Die kompakte Bauform der oftmals sehr schlanken Akkus ist ebenfalls sehr attraktiv.
  • E-Bike-Akku im Unterrohr (Intube): Bei sogenannten Intubes ist der E-Bike-Akku im Unterrohr verbaut. Dadurch wird er optisch unsichtbar, was eine ansprechende Ästhetik unterstützt. Der integrierte E-Bike-Akku ist außerdem hervorragend gegen Steinschlag, Nässe und Spritzwasser geschützt, was seine Lebensdauer verlängern kann.

Wie beeinflusst die Akku-Position das Fahrverhalten?

Die Gewichtsverteilung wirkt sich direkt auf die Fahrdynamik aus. Bei Gepäckträger-Akkus verschiebt sich das Gewicht nach hinten und oben. Das Bremsverhalten ändert sich ebenfalls. Beim Bergauffahren profitierst du von der zentralen Gewichtsverteilung eines Rahmen-Akkus.

Akku-Position und E-Bike-Typ

Für City-E-Bikes sind beide Varianten geeignet. Trekking-E-Bikes profitieren meist von Rahmen-Akkus. E-Mountainbikes setzen fast ausschließlich auf integrierte Rahmen-Akkus. Die Entscheidung zwischen Rahmen- und Gepäckträger-Akku hängt von deinen individuellen Prioritäten ab.

Stehen praktische Aspekte wie einfaches Laden und günstige Wartung im Vordergrund, punktet der Gepäckträger-Akku. Dein Fahrtyp spielt eine entscheidende Rolle. Das Budget beeinflusst ebenfalls die Wahl. Bevor du dich entscheidest, solltest du verschiedene Modelle ausführlich testen. Nur so findest du heraus, welche Akku-Position zu deinem Fahrstil passt.

E-Bike-Akkus: Typen und Eigenschaften

Der Akku versorgt den Motor eines E-Bikes mit Strom. Der Akkutyp hat - ebenso wie die Reichweite - einen Einfluss auf die Anzahl Kilometer, die du mit einem E-Bike zurücklegen kannst. Es gibt fünf verschiedene Akkutypen, davon kommen bei aktuellen E-Bikes noch vier vor.

Verschiedene Akku-Typen

  • NiMh Akku für E-Bikes: Dieser Akkutyp braucht eine regelmäßige Ladung, auch wenn das E-Bike (längere Zeit) stillsteht. Der Akku muss ständig an das Ladegerät angeschlossen bleiben. Bei diesem Akkutyp ist mit einer Ladezeit von 4 bis 6 Stunden zu rechnen.
  • Li-Ion Akku für E-Bikes: Dieser Akkutyp hat eine geringe Selbstentladung und eine lange (bzw. längere) Lebensdauer. Dem steht jedoch ein höherer Preis dieses Akkutyps gegenüber.
  • LiPo Akku für E-Bikes: Nutzt du dein E-Bike längere Zeit nicht, dann wird empfohlen, diesen Akku mit 40 % Ladung zu lagern (vorzugsweise in einer kühlen Umgebung).
  • E-Bike LiFePo4 Akku: Dieser Akku wurde in jeder Hinsicht verbessert und ist daher derzeit das Nonplusultra. Dem entspricht aber auch der Preis des Akkus.

Sichere Lagerung und Brandschutz von E-Bike-Akkus

E-Bikes und Pedelecs haben einen wachsenden Anteil an den verkauften Fahrrädern und daher stehen immer mehr Haushalte vor der Frage, wie man den E-Bike-Akkus sicher lagern und laden kann, wobei der Fokus auf einem adäquaten Brandschutz liegt. Denn neben den zahlreichen Vorteilen von Lithium-Ionen-Akkus gegenüber den früher verbreiteten NiCd und Bleigel-Akkus bergen diese neuen Akkutypen auch eine Reihe von Gefahren, die ein entsprechend sachgemäße Lagerung notwendig machen.

Angefangen vom Leistungsverlust bis hin zum Brand und zur Explosion reicht die Spanne der möglichen Konsequenzen, die durch ein falsches Lagern von E-Bike-Akkus entstehen kann. Nutzt man sein Pedelec oder E-Bike tagtäglich, verbleibt der Akkus häufig die komplette Zeit am Fahrrad, so dass der Akku dort ebenso zwischen der Verwendung des E-Bikes geladen wird. Dann ist eine vollkommen sichere Lagerung des Akkus nur schwer zu gewährleisten, denn wenn es zu Problemen kommt, wenn der Akku am Fahrrad montiert ist, ist ein ausreichender Brandschutz in der Regel nicht gegeben und durch passende Lagerbehälter auch nicht herzustellen.

Viele Besitzer von E-Bikes lagern die Akkus bei Nichtbenutzung nicht am Fahrrad, sondern separat, weil bspw. keine Steckdose zum Laden beim Stellplatz des E-Bikes verfügbar ist oder bspw. um den Akku vor Diebstahl zu schützen. Nicht selten wird der E-Bike-Akku dann im Haus gelagert und geladen - für solche Situationen ist der Brandschutz absolut elementar. Werden die zunehmend leistungsstarken Fahrrad-Akkus ungeschützt im Haus bzw. der Garage gelagert, kann sogar der Versicherungsschutz davon beeinträchtigt werden.

Entsprechend sollte man hier auf geeignete Lagermöglichkeiten zurückgreifen, die einerseits ausreichend Sicherheit bieten, falls es zu Problemen kommen sollten, und andererseits im Alltag genügend praktikabel sind und bspw. das Laden ermöglichen.

Feuerfeste Akku-Taschen und Lagerboxen

Speziell für diesen Zweck sind bspw. feuerfeste Akku-Taschen entwickelt worden, die das sichere Lagern und Laden von E-Bike-Akkus ermöglichen und zugleich durch ein feuerfestes Gewebe einen Brandschutz bieten. Wenn man den Akku seines Pedelecs oder E-Bikes nicht am Fahrrad montiert, sondern separat aufbewahren möchte, steht man schnell vor der Frage, ob eine Tasche oder eine Box die bessere Wahl ist, und welche Lösung den besseren Brandschutz bietet.

Wie so häufig lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten, denn sowohl feuerfeste Akku-Taschen und spezielle Lagerboxen haben Vor- und Nachteile. Taschen für E-Bike-Akkus bieten sehr viel Flexibilität beim Handling und einen guten Basis-Brandschutz und sind preislich gegenüber den Akku-Boxen in der Regel etwas günstiger.

Die Kabel der Ladegeräte können einfach durch den Verschluss der Tasche geführt werden und so kann man den Akku während des Ladevorgangs sicher in der Akku-Tasche aufbewahren. Gleichzeitig werden die Taschen aus feuerfestem Gewebe gefertigt, so dass ein potenzieller Akku-Brand von diesem Material automatisch eingedämmt wird und für einen entsprechenden Brandschutz gesorgt ist.

Ein weiterer Nachteil kann der fehlende Stoßschutz sein: Das feuerfeste Gewebe der Taschen schützt den Akku nicht vor Stößen, wenn man diesen bspw. transportiert oder der Akku in der Tasche herunterfällt. Fazit: Akku-Taschen bieten für E-Bikes einen guten Brandschutz und man kann die Akkus darin auch laden. Gleichzeitig sind sie aber oftmals nur für einen Akku ausgelegt und bspw.

Die unterschiedlichen Lagerboxen für Akkus setzen sich in der Regel aus zwei Komponenten zusammen: Einerseits ein Gehäuse aus Stahl, Alu oder Kunststoff und innerhalb dieses Gehäuses sorgen Löschgranulat-Kissen (bspw. gefüllt mit Pyrobubbles) für den Brandschutz. Innerhalb dieser Kissen werden die E-Bike-Akkus gelagert. Diese Art des Brandschutzes bei der Akku-Lagerung ist sehr effizient und ermöglicht sogar, mehrere Akkus innerhalb einer Box zu lagern.

Auch sind die Lagerbehälter in der Regel für unterschiedliche Akkutypen (Gepäckträger-Akkus, Rahmenakkus, Power-Tubes / integrierte Akkus) der gängigen Hersteller (Bosch, LG, Samsung, Continental, Shimano usw.) verwendbar, solange die Abmessungen passen.

Fazit: Durch die Verwendung von Löschmitteln wie Pyrobubbles bietet die Boxen für E-Bike-Akkus einen zuverlässigen Brandschutz, sogar für mehre Akkus. Zudem bieten die Lagerboxen einen mechanischen Schutz für Stößen, denn die Granulat-Kissen dämpfen äußere Einflüsse stark ab.

Lagerung von E-Bike-Akkus in der Wohnung

Nicht jeder verfügt über eine Garage, einen Keller oder einen anderen Raum, wo man den E-Bike-Akkus lagern kann, wenn er nicht am E-Bike oder Pedelec montiert ist. Sei es, um den Akku zu laden, um ihn vor Diebstahl zu schützen oder bspw. um während der Wintermonate dem Akku die optimalen Umgebungsbedingungen zu ermöglichen - die Gründe, warum man einen E-Bike-Akku in der Wohnung lagern möchte, können vielfältig sein.

Gleichzeitig sollte man hier unterschiedliche Dinge beachten, denn gerade in der Wohnung können Probleme mit dem Akku schnell schwerwiegende Folgen haben. Sollen Akkus innerhalb einer Wohnung gelagert werden, sollte man hier ganz besondere Vorsicht walten lassen und immer versuchen, alle notwendigen und empfehlenswerten Maßnahmen zu ergreifen, um selbst bei Problemen mit dem Akku das Risiko für gefährliche Folgen zu minimieren.

Dafür sind sowohl der Lagerort, aber ebenso der Lagerbehälter entscheidend: E-Bike-Akkus sollte man immer nur in dafür geeigneten Behältern, sogenannten Akku-Boxen oder Akku-Taschen, aufbewahren. Diese bieten einen Schutz für die Umgebung und können so im Fall eines Akkubrands häufig Schlimmeres verhindern, indem der Brand sich nicht ausbreiten kann. Akkutaschen werden dafür aus feuerfestem Gewebe gefertigt, Akku-Boxen sind meistens eine Kombination aus robuster Kiste, in denen bspw. Pyrobubbles oder Cirrux-Kissen integriert werden, worin dann die E-Bike-Akkus gelagert werden.

Verhalten im Brandfall

Kommt es innerhalb der Wohnung zu einem Akku-Brand, muss auf jeden Fall professionelle Hilfe durch die Feuerwehr gerufen werden - dies ist immer die erste Maßnahme bei einem Akkubrand. Gleichzeitig kann man mit schnellen Gegenmaßnahmen den Schaden häufig reduzieren. Spezielle Akku-Feuerlöscher und Löschdecken für Li-Ionen-Akkus können auch für E-Bike-Batterien eingesetzt werden und so die Zeit bis zum Eintreffen der Feuerwehr überbrücken und erste Löschmaßnahmen einleiten.

Umgang mit defekten Akkus

Wie man an den vorhergehenden Ausführungen bereits gut erkennen kann, geht selbst von augenscheinlich intakten E-Bike-Akkus immer eine inhärente Gefahr aus, gegen die man entsprechende Maßnahmen zur Sicherung ergreifen sollte. Ungleich größer ist die Gefahr bei defekten Akkus: Diese sollten niemals und unter keinen Umständen innerhalb einer Wohnung gelagert werden, denn hier sind die Risiken für einen Akkubrand oder einen Thermal Runway signifikant höher und diesem Risiko sollte sich niemand aussetzen.

Versicherungsschutz bei Akku-Bränden

Kommt es durch einen innerhalb der Wohnung gelagerten E-Bike-Akku zum Brand, stellt sich schnell die Frage nach dem Versicherungsschutz bzw. welche Versicherung für die entstandenen Schäden aufkommt. In der Regel greifen dann die Hausratversicherung (bei Schäden an eigenem Hausrat), die Wohngebäudeversicherung (bei Schäden an der Immobilie / der Wohnung) oder die Haftpflichtversicherung, wenn fremdes Eigentum zu Schaden kommt.

Auch wenn bspw. ein Mieter durch einen E-Bike-Akku einen Brand verursacht, trägt in der Regel zuerst die Wohngebäudeversicherung des Vermieters den Schaden, diese nimmt aber den Mieter bzw. die Haftpflichtversicherung des Mieters in Regress. Dabei ist darauf zu achten, dass keine grobe Fahrlässigkeit bei der Lagerung bzw. beim Laden vorliegt.

Winterlagerung von E-Bike-Akkus

Im Winter werde E-Bike häufig über einen langen Zeitraum nicht mehr genutzt, so dass der Akku über Monate gelagert werden kann. Umso wichtiger ist dann die richtige Lagerung, so dass der Akku während der Wintermonate keinen Schaden nimmt und man im Frühjahr direkt wieder durchstarten kann.

Steht das Pedelec oder E-Bike über die Wintermonate in der Garage bzw. wird nicht genutzt, sollte der Akku abgenommen werden, soweit das möglich ist. Nach der letzten Verwendung im Herbst sollte der Akku am besten - falls notwendig - gereinigt werden, so dass er sauber und trocken für den Winter eingelagert werden kann. Der optimale Lagerort für den E-Bike-Akku schützt diese vor Feuchtigkeit und bietet eine Temperatur zwischen 0° C und 20°C.

Bei der Wintereinlagerung des Akkus sollte diese weder komplett entladen sein, noch sollte er vorher noch einmal aufgeladen werden. Der optimale Ladezustand für den E-Bike-Akku ist im Bereich von 30 bis 60%, was bei vielen Modellen über eine entsprechende Anzeige ablesbar ist.

Risikomanagement bei der Lagerung

Ein unbeaufsichtigter Lithium-Ionen-Akku birgt immer ein gewisses Risikopotenzial. Selbst wenn man alle vorher genannten Tipps berücksichtigt, kann es zu Problemen bei der Lagerung kommen und es kann zum Defekt, Brand oder im schlimmsten Fall zur Explosion des Akkus kommen.

Zwar ist der Fall, dass ein gelagerter Akku „einfach so“ zum Brandherd wird oder explodiert ausgesprochen selten, aber ein Restrisiko bleibt bestehen. Daher ist es empfehlenswert, den Akku in einer dafür geeigneten und feuerfesten Akku-Box über die Wintermonate einzulagern.

Weitere Aspekte rund um E-Bike-Akkus

Akku-Kapazität und Reichweite

Die Kapazität des Akkus ist ein wichtiger Parameter, den E-Bike-Hersteller gerne verwenden, um die Leistung ihrer Modelle zu bewerben. Sie beeinflusst Reichweite und Leistung des E-Bikes. Eine höhere Kapazität bedeutet, dass der Akku mehr Energie speichern kann, was zu einer längeren Reichweite führt.

Ein Akku mit einer Kapazität von 400 Wattstunden (Wh) kann eine Stunde lang eine Leistung von 400 Watt liefern (oder zwei Stunden bei 200 Watt usw.). Je mehr Wattstunden, desto mehr Kapazität und theoretische Reichweite.

Akku-Kapazitäten ab 400 oder 500 Wh gehören bei Stadt- und E-Trekking-Rädern zum Standard. Moderne Lithium-Ionen-Akkus liefern im Durchschnitt zwischen 400 und 750 Wh. Das bringt eine maximale Reichweite von etwa 75 bis 130 Kilometern.

Faktoren, die die Reichweite beeinflussen

Da die Reichweite eines E-Bike-Akkus von vielen Faktoren beeinflusst wird, müssen diese immer im Zusammenspiel betrachtet werden.

  • Akkukapazität: Die Kapazität des E-Bike-Akkus, gemessen in Wattstunden (Wh), ist ein entscheidender Faktor.
  • Unterstützungsmodus: E-Bikes bieten oft verschiedene Unterstützungsmodi, die den Energieverbrauch beeinflussen.
  • Fahrergewicht: Das Gewicht des Fahrers und eventueller Passagiere beeinflusst die Reichweite.
  • Fahrgeschwindigkeit: Höhere Geschwindigkeiten erfordern mehr Energie, da der Luftwiderstand zunimmt.
  • Gelände: Das Gelände, auf dem Sie fahren, hat einen erheblichen Einfluss auf die Reichweite.
  • Wind: Gegenwind oder starker Wind kann den Energieverbrauch erhöhen und die Reichweite reduzieren.
  • Reifen und Luftdruck: Breite Reifen und niedriger Luftdruck können den Rollwiderstand erhöhen und mehr Energie verbrauchen.
  • Temperatur: Die Umgebungstemperatur kann die Leistung des Akkus beeinflussen.
  • Gewählter Gang: Die Wahl des richtigen Gangs beeinflusst die Anstrengung des Motors und den Energieverbrauch.
  • Akkualterung: Im Laufe der Zeit kann die Kapazität eines Akkus abnehmen, was zu einer verkürzten Reichweite führen kann.

Kosten von E-Bike-Akkus

Die Preisspanne für E-Bike-Akkus (ohne Fahrrad) kann je nach Akku-Kapazität von rund 300 Euro bis über 1000 Euro reichen.

E-Bike Akku Typ Vorteile Nachteile
Gepäckträger Akku Einfache Entnahme, günstige Modelle, besserer Schutz gegen Spritzwasser Verlagerung des Schwerpunkts, hecklastige Verteilung, ungeschützt
Rahmen Akku Optimaler Schwerpunkt, elegante Optik, gute Gewichtsverteilung Umständlichere Entnahme, teurere Wartung
Intube Akku Optisch unsichtbar, guter Schutz, optimierte Gewichtsverteilung Dicke Rahmenkonstruktion nötig, evtl. Stabilitätseinbußen

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