Es sind immer mehr E-Bikes auf unseren Straßen unterwegs, die Branche wächst, die Vielzahl an Modellen wird immer größer. E-Bikes sind wertvoll und hochpreisig, kein Wunder also, dass sie bei Dieben sehr begehrt sind. Ein E-Bike ist für viele begeisterte Radfahrer aber viel mehr als ein Fahrrad. Es macht uns mobil und flexibel, begleitet uns in die Berge und auf lange Ausflüge und ist ein zuverlässiger Partner im Alltag. Wir alle lieben unser E-Bike!
Allein durch seinen Anschaffungspreis ist es ein Wertgegenstand, noch dazu ein sehr persönlicher. Diebstahlschutz ist daher mittlerweile in jedem unserer Beratungsgespräche ein wesentlicher Punkt. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie Ihr E-Bike vor Diebstahl schützen können. Eine Kombination aus mehreren Schutzvorkehrungen ist natürlich besonders effektiv.
Sicherheitsmaßnahmen und Tipps
Als Experten mit langjähriger Erfahrung haben wir ein paar Tipps und Tricks für Sie zusammengestellt, wie Sie Ihr teures E-Bike ohne allzu großen Aufwand vor Diebstahl schützen.
1. Wahl des Abstellortes
Suchen Sie sich immer einen gut einsehbaren Ort, um Ihr E-Bike unterwegs abzustellen. Gut beleuchtete Orte eignen sich im Winter besonders gut, dann sind Sie auch in der Dunkelheit auf der sicheren Seite. In der Stadt ist das eigentlich gar nicht so schwierig. Oft sind Kameras in Städten auf öffentlichen Plätzen angebracht, halten Sie danach Ausschau. Belebte Plätze sind besser als einsame Winkel, vermeiden Sie Nebenstraßen oder Hauseingänge.
Es ist außerdem sinnvoll, den Abstellort immer mal zu wechseln, wenn Sie Ihr E-Bike täglich in der gleichen Gegend abstellen. Diebe beobachten oft mehrere Tage lang ihre Ziele, bevor Sie zuschlagen. Wenn Sie also unterschiedliche Ort zum Anschließen wählen, durchbrechen Sie erkennbare Muster. Wenn Sie können, ist es natürlich gut, das E-Bike in Sichtweite zu behalten. Uns ist bewusst, dass das manchmal nicht geht, aber am Strand, im Biergarten oder im Park kann es vielleicht in Ihrer Nähe bleiben.
2. Anschließen statt Abschließen
Wenn Sie Ihr E-Bike abschließen, dann schließen Sie es an festen Dingen wie Laternenpfählen oder Zäunen an. Das ist immer sicherer, als es einfach abzuschließen. Viele Mietshäuser haben schwer zugängliche Keller, und so ist es manchmal schier aus Platzgründen nicht möglich, das teure E-Bike sicher zu Hause im Keller abzustellen. Weil aber immer mehr Menschen E-Bikes besitzen, rüsten die Städte langsam nach und bieten an vielen Orten Fahrradgaragen an. Mit etwas Glück gibt es eine nicht weit von Ihnen entfernt, dort steht Ihr E-Bike sicher. Vielleicht hat ja auch Ihre Firma eigene Stellplätze oder abschließbare Kellerabteile für E-Bikes. Mit immer mehr Leasing-Angeboten im Firmenbereich wächst glücklicherweise auch die Infrastruktur für das Handling des neuen klimafreundlichen Fuhrparks!
Es liegt auf der Hand, dass jeder sein E-Bike immer abschließen sollte, und sei es auch nur für einen kurzen Augenblick. Bitte nehmen Sie dafür nicht irgendein Fahrradschloss. Je stärker ein Schloss ist, desto weniger ist es zu knacken. Manchmal schrecken Kunden vor dieser Investition zurück. Als Experten raten wir Ihnen: Ein hochwertiges Fahrradschloss lohnt sich!
Ein Bügelschloss aus gehärtetem Stahl und einer stabilen Verriegelung ist eine gute Wahl. Lassen Sie sich gerne dazu von uns beraten, gemeinsam finden wir heraus, welches Schloss am besten für Sie geeignet ist. Wir haben Faltschlösser, Kettenschlösser und Bügelschlösser im Sortiment. Alle bieten eine gute Kombination aus Sicherheit und Bedienkomfort. Wir zeigen Ihnen gerne, was am besten zu Ihnen und Ihrem E-Bike passt. Wir versprechen Ihnen, dass es ein gutes Gefühl ist, das hochwertige E-Bike sicher anzuschließen.
3. GPS-Tracking
Besonders spannend ist die Entwicklung im Bereich GPS-Tracking als Diebstahlschutz. Mit moderner Technik wird E-Bike-Diebstahlschutz besonders effektiv. Ein GPS-Tracker kann dazu beitragen, das E-Bike zu orten, falls es gestohlen wird. Es gibt verschiedene Arten von GPS-Trackern: Von einfacheren Geräten, die Ihnen eine Benachrichtigung senden, wenn sich Ihr Fahrrad von einem bestimmten Ort entfernt, bis hin zu komplexeren Geräten, die Sie mit einer App verfolgen können. Diese Entwicklung ist wirklich phänomenal und bedeutet einen enormen Gewinn an Sicherheit.
RX Connect von Riese & Müller
Riese & Müller macht es mit seiner voll vernetzen Technologie RX Connect vor. RX (Rider Experience) Connect steht für die Erweiterung des E-Bikes in den digitalen Bereich. Der unsichtbare RX Chip ist fest im E-Bike verbaut. Neben Aufzeichnungen zum Fahrverhalten oder persönlichen Daten wird GPS Tracking hier zum wegweisenden Feature. Das E-Bike ist anhand des Chips mit funkbasierter Ortungstechnologie jederzeit auffindbar. Jede verdächtige Bewegung wird übermittelt, auf Wunsch sogar mit Alarm. Einen externen GPS Tracker können Sie selbstverständlich auch jederzeit nachrüsten. Sie sind von außen nicht zu erkennen und laden sich beim Fahren automatisch auf. Über integrierte SIM-Karten lässt sich ein E-Bike über Landesgrenzen hinaus orten. Die Investition in innovative Technologie lohnt sich!
Haben Sie Fragen dazu? Sind Sie unsicher, ob diese Technik etwas für Sie ist? Wir beraten Sie gerne zu allen Fragen rund um E-Bike-Technologien und digitale Vernetzung! Wir sind mit unserem Expertenrat jederzeit für Sie da.
4. Registrierung und Dokumentation
Die Registrierung durch öffentliche Stellen stirbt aus, daher: Legen sie sorgfältig alle Unterlagen ihres E-Bikes ab. Speichern sie Rahmennummern, Akkunummern etc., Eine sorgfältige Modellbeschreibung und evtl. Besonderheiten sind ebenfalls wichtig, damit das Rad von der Polizei gesucht und zugeordnet werden kann. Viele Städte und Gemeinden bieten übrigens Fahrrad-Registrierungsprogramme an. Durch die Registrierung Ihres E-Bikes lässt sich im Falle eines Diebstahls leichter nachweisen, dass es Ihnen gehört.
Wenn Ihr E-Bike keine Codierung ab Werk hat, registrieren Sie Ihr E-Bike online oder gehen Sie direkt zur Polizei, dort ist das auch möglich. Registrierte Räder sind einfach keine gute Hehlerware.
5. E-Bike-Versicherung
Sollten Sie doch das Pech haben, dass Ihr geliebtes E-Bike trotz aller Sicherheitsvorkehrungen gestohlen wird, profitieren Sie von Ihrer E-Bike-Versicherung. Viele unserer Kunden fragen sich, ob es sinnvoll ist, eine Versicherung für das E-Bike abzuschließen. Lohnt sich die Investition? Wir empfehlen ganz klar eine E-Bike-Versicherung! Im Falle eines Diebstahls sind Sie abgesichert. Zwar greift in manchen Fällen auch eine Hausratversicherung, aber wir empfehlen Ihnen eine eigene Fahrradversicherung. Gerade bei einem hochwertigen E-Bike ist eine spezifische Versicherung deutlich sinnvoller. Sie enthält mehr Leistungen, die auf E-Bikes und Fahrräder zugeschnitten sind. Eine Versicherung ersetzt beispielsweise ein gestohlenes E-Bike durch ein gleichwertiges. Auch Komponenten lassen sich einzeln absichern. Wir beraten Sie dazu gerne, es lohnt sich!
6. Akku entfernen
Abschließend empfehlen wir Ihnen, den Akku mitzunehmen, nachdem Sie Ihr E-Bike angeschlossen haben. E-Bikes ohne Akku sind für Diebe sehr unattraktiv, da sie ein E-Bike ohne Akku nicht einfach weiterverkaufen können. Oft sind E-Bikes ohne Akku auch nicht als E-Bikes zu erkennen. Hochwertige, moderne E-Bikes sind oft so schlank und agil, dass auf den ersten Blick der Unterschied zu einem normalen Fahrrad kaum zu erkennen ist.
Haben Sie Fragen zum Diebstahlschutz Ihres E-Bikes? Wir sind Experten auf diesem Gebiet, denn nach so vielen Jahren wissen wir genau, worauf es ankommt. Wir beraten Sie gerne in allen Fragen rund um Sicherheit und Diebstahlschutz.
Weitere Tipps und Überlegungen
- Abstellort: Tagsüber sind belebte Plätze, die von allen Seiten gut einsehbar sind, die beste Wahl. Abends sollten Sie das Fahrrad nach Möglichkeit in der Garage oder im Keller parken. Ist das nicht möglich, sollten Sie sich für einen (auch gern belebten) Abstellort entscheiden, der nachts beleuchtet ist.
- Tarnung: Leider sind die meisten E-Bikes auf den ersten Blick erkennbar, daher kann es durchaus hilfreich sein, das Fahrrad (vor allem nachts) zu tarnen. Dafür brauchen Sie nur eine entsprechend große Abdeckung oder einen blickdichten Regenschutz für Ihr Pedelec, unter der Sie das Bike verstecken.
- Akkusicherung: Ein Spiralschloss oder Faltschloss kann zusätzlich den Akku am Fahrrad sichern. Dafür eignet sich der herausziehbare Bügel unterhalb des Akkus, welcher mit dem Rahmen eng verbunden werden kann.
Verschiedene Arten von Fahrradschlössern
Das Motiv des Diebes ist ausschlaggebend, welchen Einflüssen das Schloss standhalten muss. Bei Gelegenheitsdelikten reicht eine Abschreckung meist schon aus, währenddessen der gezielte Weiterverkauf oft mit Werkzeugen wie Bolzenschneidern bis hin zum Wagenheber unterstützt wird. Der ADFC empfiehlt, dass ein Schloss mindestens 3 Minuten Widerstand leisten sollte.
- Bügelschlösser: Diese Art bietet einen sehr hohen Schutz und ist eine effiziente Lösung zum Abschließen des Fahrrads. Ca. 9 von 10 versuchten Diebstählen lassen sich durch ein solches Schloss vermeiden. Allerdings ist es recht schwer und unhandlich zu verstauen.
- Kettenschlösser: Durch die beweglochen Glieder ist das Anketten an Bäumen und unterschiedlichen Gegenständen problemlos möglich. Jedoch sind auch diese Schlösser bis zu 3 kg schwer.
- Faltschlösser: Durch die Mischung aus robustem Material und ausreichender Flexibilität sind sie eine gute Alternative zu den sperrigen Schlössern. Sie lassen sich leicht verstauen und können teilweise Schutz für mehrere Räder bieten.
- Spiralschlösser: Sie sind die Leichtgewichte und sehr angenehm zum verstauen und transportieren. Problematisch ist hingegen der minimale Schutz, den sie bieten. Idealerweise fungieren sie als Ergänzung zu einem anderen Schloss.
- Rahmenschlösser: Diese dienen dazu, das Hinterrad zu blockieren und sind eine Art der Wegfahrsperre. Allerdings können auch diese Schlösser schnell geöffnet werden und sollten nur als Ergänzung angewendet werden.
Alternative Methoden
Mittlerweile gibt es vielfältige Lösungen, die die traditionellen Schlösser ergänzen, wenn nicht sogar ablösen. Einige lösen ein akustisches Signal aus, um das Umfeld oder sogar den Besitzer zu informieren. Andere sind mit dem Smartphone verbunden. Interessant sind auch Konzepte von Schlössern, die übelriechenden Geruch versprühen.
Was tun, wenn das E-Bike gestohlen wurde?
Leider kann trotz vorsorglicher Maßnahmen das Fahrrad gestohlen werden. Dabei ist eine Aufklärungsquote von nur 15,1 % durch die Polizei keine gute Aussicht. Um die Chance allerdings zu erhöhen, dass das Fahrrad wiedergefunden oder eine Entschädigung ausgezahlt wird, sind die folgenden Tipps hilfreich:
- Codierung des Fahrrads: Ein verschlüsselter personenbezogener Code kann beim Auffinden des gestohlenen Fahrrads dazu führen, dass es wieder zum rechtmäßigen Besitzer gelangt.
- Fahrradfakten kennen: Wenn das gestohlene Fahrrad glücklicherweise wiederauftaucht, muss der Besitzer es identifizieren können. Dabei helfen die Rahmennummer, Fabrikat und besondere Merkmale.
- Versicherungsschutz klären: Fahrräder und eBikes fallen unter den Versicherungsschutz der Hausratversicherung, wenn sie beispielsweise aus einer geschlossenen Garage oder vom gesicherten Grundstück gestohlen werden.
- Diebstahl melden: Auch wenn die Aufklärungsquote von Fahrraddiebstählen gering ist, lohnt es sich den Diebstahl bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.
Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen durch Pendix eDrive
Alle aufgelisteten Tipps zur Diebstahlsicherung gelten für herkömmliche Fahrräder, ebenso wie für eBikes. Der Pendix eDrive bietet zudem noch weitere Vorteile zur Sicherung gegen Diebstahl.
- Längere Aufenthalte: Hier ist besonders empfehlenswert, dass der Akku abgenommen wird. Die Pendix ePower lässt sich durch eine kleine Drehbewegung kinderleicht abnehmen und in die Tasche stecken.
- Kurzes Abstellen: Ein Spiralschloss oder Faltschloss kann zusätzlich den Akku am Fahrrad sichern. Dafür eignet sich der herausziehbare Bügel unterhalb des Akkus, welcher mit dem Rahmen eng verbunden werden kann.
- Akku Tresore: Ein neuer Trend sind die sogenannten Akku Tresore, die entweder aus einem Kunststoff- oder Metallgehäuse bestehen und zur Aufbewahrung des Akkus am Fahrrad dienen.
- Täuschungsmanöver: Wer weniger Aufmerksamkeit erregen möchte, kann auch auf die altbekannte Methode der Täuschung zurückgreifen. Eine über den Akku gezogene alte Tasche oder ein abgetragener Gummistiefel lässt nur selten etwas Wertvolles darin vermuten. Allerdings solltest Du beim Verstecken nicht beobachtet werden.
GPS Tracker fürs Fahrrad
GPS Tracker fürs Fahrrad basieren auf dem Global Positioning System (GPS), einem Netzwerk von Satelliten, die Signale senden, die von GPS-Empfängern auf der Erde empfangen werden können.
- GPS-Sender: Ein GPS-Tracker ist ein kleines Gerät, das am Fahrrad angebracht wird.
- Ortungssignale: Der GPS-Tracker empfängt kontinuierlich Signale von den GPS-Satelliten in der Erdumlaufbahn.
- Übertragung der Position: Die berechnete Position wird über die Kommunikationseinheit des GPS-Trackers an eine Datenzentrale oder an eine Smartphone-App übermittelt.
- Tracking und Historie: Einige GPS-Tracker bieten auch die Möglichkeit, die Bewegungshistorie des Fahrrads zu verfolgen.
- Stromversorgung: GPS-Tracker werden in der Regel mit einer integrierten Batterie betrieben. Die Laufzeit hängt von der Kapazität der Batterie ab und kann je nach Hersteller und Modell variieren.
Beim Nachrüsten eines Fahrrads mit einem GPS-Tracker ist jedoch zu beachten, dass dieses möglichst unauffällig verbaut sein sollte, damit ein Fahrraddieb es nicht einfach abschraubt. Hinzu kommt, dass sie zusätzlich zum GPS-Tracker fürs Fahrrad eine GSM-Karte benötigen, um den Tracker zu aktivieren.
Apple AirTag als Diebstahlschutz
Ein Apple AirTag ist ein kleines Bluetooth-Tracking-Gerät, das von Apple entwickelt wurde und als Diebstahlschutz für verschiedene Gegenstände, einschließlich Fahrräder, eingesetzt werden kann. Er kann sowohl mit einem iPhone als auch mit Android.Smartphones genutzt werden.
- Anbringen des AirTags: Der Apple AirTag wird am Fahrrad befestigt. Das kann entweder direkt am Rahmen oder an einem anderen geeigneten Ort geschehen, der es ermöglicht, das AirTag sicher und unauffällig anzubringen.
- Aktivierung und Verbindung: Sobald das AirTag am Fahrrad befestigt ist, wird es über die Apple-Plattform aktiviert und mit Ihrem Gerät verbunden.
- Bluetooth-Bereich: Das AirTag verwendet Bluetooth, um eine Verbindung zu Ihrem persönlichen Gerät aufrechtzuerhalten.
- "Letzter Standort" und Netzwerk: Falls Ihr AirTag außerhalb der Bluetooth-Reichweite ist, speichert es den "Letzten Standort" im Apple-Netzwerk.
- "Wo ist?"-App: Sie können die "Wo ist?"-App auf Ihrem Apple- oder Android-Gerät nutzen, um den aktuellen oder letzten bekannten Standort des AirTags zu sehen.
Wichtig: Apple AirTag ist primär als Bluetooth-Tracker konzipiert. Das bedeutet, dass die Reichweite für das Tracking begrenzt ist. Die effektive Reichweite hängt von der Umgebung ab, in der das AirTag verwendet wird.
Der Apple AirTag verfügt über eine Anti-Stalking-Funktion, die entwickelt wurde, um zu verhindern, dass AirTags heimlich zur Verfolgung von Personen verwendet werden. Diese Funktion bedeutet, dass ein AirTag, das nicht mit einem registrierten Apple-Gerät verknüpft ist, nach einer gewissen Zeit einen Ton abspielt, um potenziell gestalkte Personen auf die Anwesenheit des AirTags aufmerksam zu machen. Diese Anti-Stalking-Funktion kann jedoch beim Diebstahlschutz für Fahrräder zu Einschränkungen führen.
Knog Scout Bike Alarm
Eine Alternative zum Apple AirTag ist der Knog Scout Bike Alarm, eine speziell für Fahrräder entwickelte Diebstahlsicherung. Wie der Name schon sagt, ist der Knog Scout eine Fahrrad-Alarmanlage. Wird das Rad bewegt, ertönt ein Signalton in einer Lautstärke von bis zu 85 Dezibel. Da der Knog Scout speziell für den Einsatz am Fahrrad entwickelt wurde, ist er robuster und witterungsbeständiger als ein Apple AirTag. Er kann unter einem Flaschenhalter befestigt werden, dazu werden zwei Sicherheitsschrauben mitgeliefert die nicht mit einem handelsüblichen Schraubenzieher zu lösen sind.
Verhalten nach einem Fahrraddiebstahl
Wurde - trotz aller Vorsichtsmaßnahmen - das Fahrrad gestohlen, ist es wichtig, schnell zu handeln, um die Chancen zu erhöhen, es wiederzufinden und den Fahrraddiebstahl schnell zu melden.
- Standort überprüfen: Ist das Rad mit einem Fahrrad GPS-Tracker oder einem ähnlichen Gerät ausgestattet, überprüfen Sie den aktuellen Standort auf der App oder Plattform des Trackers.
- Diebstahl melden: Einen Fahrraddiebstahl melden Sie am besten direkt bei den nächsten Polizeistation. In den meisten Bundesländern ist es auch möglich, über eine „Online-Wache“ den Fahrraddiebstahl online zu melden. Am besten haben Sie dazu schon die wichtigsten Informationen zum gestohlenen Fahrrad zur Hand.
- Versicherung kontaktieren: Haben Sie eine E-Bike Versicherung oder ist das Fahrrad über Hausratversicherung versichert, informieren Sie unmittelbar das Versicherungsunternehmen über den Diebstahl. Wichtig: Einige Versicherungen haben Fristen in den Verträgen, bis wann der Schaden im Falle eines Fahrraddiebstahls zu melden ist.
- Diebstahl online teilen: Posten Sie ein Foto von Ihrem Rad auf den eigenen Social-Media-Kanälen aber auch in anderen Online-Fahrrad-Communities, um die Fahrradgemeinschaft zu informieren und mehr Augen auf das gestohlene Fahrrad zu lenken.
- Online-Plattformen und Flohmärkte überprüfen: Halten Sie Ausschau nach dem gestohlenen Fahrrad auf Online-Marktplätzen und Flohmärkten.
- Diebstahlschutz-Datenbanken: In einigen Ländern gibt es Datenbanken für gestohlene Fahrräder. Melde den Diebstahl dort, um die Chancen zu erhöhen, dass das Fahrrad identifiziert wird, wenn es gefunden wird.
Zusammenfassung der wichtigsten Schutzmaßnahmen
Um einen Fahrraddiebstahl zu verhindern gibt es viele Möglichkeiten - von altbewährten Schlössern bis hin zu Fahrrad GPS-Tracking-Systemen.
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Schutzmaßnahmen:
- Verwenden Sie immer ein hochwertiges Fahrradschloss.
- Schließen Sie Ihr Fahrrad immer an einem festen Gegenstand an.
- Parken Sie Ihr Fahrrad an gut beleuchteten und belebten Orten.
- Registrieren Sie Ihr Fahrrad bei der Polizei oder einer anderen Organisation.
- Erwägen Sie den Einbau eines GPS-Trackers.
- Versichern Sie Ihr Fahrrad gegen Diebstahl.
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