E-Bike für Berge Test: Die besten Trekking-E-Bikes im Vergleich

Ein Fahrrad für alles. Wenn es eine Radkategorie gibt, die diesem Anspruch besonders gerecht wird, ist es das Trekkingbike. Das gilt auch für die Welt der Elektromobilität. E-Trekkingbikes vereinen den Komfort von E-Citybikes mit der Flexibilität von E-Touringbikes. Und obendrein sind sie auch mit einer Prise E-Mountainbike versehen, die Power eines Elektroantriebs selbstverständlich inklusive. Mit diesen Eigenschaften sind Trekking-E-Bikes die perfekten Begleiter für lange Touren und meistern auch den täglichen Weg zur Arbeit oder den Transport des Wocheneinkaufs hervorragend.

Im Vergleich: Was zeichnet ein gutes Trekking-E-Bike aus?

Die Qualität eines E-Trekkingbikes hängt von verschiedenen Faktoren ab - allen voran ein robustes und bequemes Rahmenkonzept. Ein Trekking-E-Bike sollte auch bei widrigsten Bedingungen zuverlässig sein. Gleichzeitig brauchst du maximalen Komfort, um auch auf langen Strecken Spaß am Fahren zu haben. Letzteres wird zudem durch leistungsstarke Motoren gewährleistet. Auch ein E-Bike-Akku mit einer großen Kapazität für hohe Reichweiten gehört bei guten E-Trekkingbikes zum Standard. Wichtig sind außerdem Gepäckträger und Schutzbleche. Erstere verwandeln dein Rad im Handumdrehen in einen Packesel. Letztere schützen dich vor aufspritzendem Wasser, wenn es ungemütlich wird.

Hier haben wir die wichtigsten Fakten zu Trekking-E-Bikes aufgelistet:

  • Komfortabler Rahmen: meist aus leichtem Aluminium; Komfortgeometrie sorgt auf langen Strecken für bequemes Sitzen
  • Ergonomie: ergonomische Griffe und Sattel; Federungssysteme bei Bedarf für zusätzlichen Komfort
  • Motorleistung und -typ: leistungsstarke Mittelmotoren für optimale Unterstützung
  • Akkukapazität und Reichweite: große Akkus für lange Distanzen mit einer einzigen Ladung
  • Schaltung und Bremsen: hochwertige Schaltwerke für präzises Schalten; zuverlässige Scheibenbremsen für sicheres Stoppen
  • Bereifung und Felgen: langlebige Reifen mit gutem Grip für verschiedene Untergründe; stabile Felgen für hohe Belastungen
  • Beleuchtung und Sicherheitsausstattung: integrierte Beleuchtungssysteme für Sicherheit bei allen Lichtverhältnissen; Reflektoren und ggf. ABS-Systeme
  • Gepäckträger und Schutzbleche: vormontierte Gepäckträger für Taschen und Ausrüstung; Schutzbleche gegen Spritzwasser und Schmutz
  • Anpassungsfähigkeit: Möglichkeiten zur individuellen Anpassung durch Zubehör wie zusätzliche Halterungen, Lichter oder Spezialreifen

Vergleich: Die besten E-Trekkingbikes im Überblick

Unsere Auswahl umfasst zehn herausragende Trekking-E-Bikes, die durch Innovation, Qualität und Leistung überzeugen. Außerdem haben wir Bikes berücksichtigt, die in verschiedenen Testberichten sehr gut abgeschnitten haben. Kurzum: Jedes dieser Modelle hat seine eigenen Vorzüge, die es für verschiedene Ansprüche und Budgets interessant machen.

Übrigens: Nicht jeder Hersteller bezeichnet E-Trekkingbikes auch als solche. Die E-Bike-Begriffe E-Tour, E-Crossover und E-SUV sind - je nach Ausstattungsvariante - ebenso geläufig. E-Touring-Bikes sind mehr in Richtung Tourenfahrten ausgelegt. E-Crossover sind Allrounder. Seine hohe Zuladung macht es zudem zum perfekten Begleiter für Bikepacking und ausgedehnte Touren.

Unsere E-Bike-Trekking-Testsieger im Überblick

Im Folgenden stellen wir dir noch einmal alle E-Trekkingräder vor, die wir unter die Lupe genommen haben.

Advanced Trekking Pro Diamant

Mit dem Trekking Pro Diamant rollt der deutsche Hersteller Advanced ein sportliches Trekking E-Bike an die Startlinie. Ausgestattet ist es unter anderem mit dem kraftvollen Bosch Performance-CX-Motor, der mit 85 Newtonmetern Drehmoment anschiebt. Dazu kommen wahlweise ein 500-Wh- oder 625-Wh-Akku, eine 80-mm-Federgabel und das smarte Kiox-300-Display. Erwähnenswert ist auch die sportliche Sitzposition, die im Zusammenspiel mit der Ausstattung dafür sorgt, dass dieses Trekking E-Bike eher zur sportlicheren Kategorie gehört. Besonders gut gefällt uns, dass man beim Trekking Pro Diamant die Wahl hat zwischen einem Ketten- und Riemenantrieb.

Canyon Pathlite:ON 9 LTD

Ausrüstet ist das E-Bike mit dem kraftvollen Bosch-Performance-Line-CX-Antrieb mit 85 Nm Drehmoment. In Sachen Akku setzt man auf eine Batterie mit 750 Wattstunden (Wh) Kapazität. Dazu gibt es optional einen 250-Wh-Range-Extender, der in den Flaschenhalter passt. Viel Komfort bietet der justierbare Vorbau mit sechs Zentimeter Einstellbereich. Stark: Das Canyon-Trekking-E-Bike trägt bis zu 190 Kilogramm Systemgewicht - und ist damit ein Lasten-Weltmeister. Genau das zeigt den Einsatzzweck dieses Trekking-E-Bikes: ein Rad, das sich vor allem an Touringfahrer richtet und viel Komfort verspricht. Letzteres wird unter anderem durch den tiefen Einstieg erreicht.

Corratec E-Power Trekking 28 CX6 12S Wave

Für Vortrieb sorgt der Bosch-Performance-Line-CX-Antrieb mit 85 Nm Drehmoment. Abzüge gibt es für die Reichweite. Während viele andere E-Trekkingbikes mit 750-Wh-Batterien unterwegs sind, hat das Corratec nur 625 Wh Kapazität. Für den komfortorientierten Touringfahrer: Das Corratec E-Power Trekking 28 CX6 12S Wave besticht durch seinen komfortoptimierten Rahmen und die gefederte Sattelstütze. Das macht es zu einer hervorragenden Wahl für Fahrer, die Wert auf Bequemlichkeit legen.

Corratec E-Power Trekking 28 CX6 12S Wave: Vor- und Nachteile

  • komfortoptimiert, tiefer Einstieg
  • geringere Akkukapazität

Haibike Trekking 11 High

Die deutsche Marke Haibike gilt als Erfinder des E-Mountainbikes. Es kommt daher nicht von ungefähr, dass auch die Haibike-E-Trekkingbikes MTB-Gene besitzen. Das Trekking 11 High kombiniert Sportlichkeit mit Alltagstauglichkeit, unter anderem präsentiert durch eine RockShox-Federgabel mit 100 Millimeter Federweg. Ebenfalls zur Ausstattung gehört ein Bosch-Performance-CX-Smart-System-Motor mit 85 Nm Drehmoment und 750-Wh-Akku. Dieses Trekking-E-Bike ist daher unser Tipp, wenn du gern auf Schotter unterwegs bist. Praktisch: Das Rad gibt es sowohl mit klassischen Rahmen (Variante High) als auch als Tiefeinsteiger-Version (Variante Low).

Haibike Trekking 11 High: Vor- und Nachteile

  • MTB-Gene, viel Federweg
  • nur 130 Kilo Gesamtgewicht zulässig

Hepha Trekking 7 Ultra

Das Hepha Trekking 7 Ultra ist ein Unikat in unserem E-Trekkingbike-Test. Der Grund: Der bayerische Hersteller setzt auf einen eigenen Motor, der stolze 100 Nm Drehmoment liefert. Mit diesem Rad kannst du also eine sehr zügige Beschleunigung genießen, die dir vor allem bergauf das Leben erleichtert. Auch die angegebene Reichweite von 200 Kilometern ist ein Pluspunkt. Geschmackssache ist die Optik. Diese ist sehr sportlich und kann unserer Meinung nach daher nicht mit eher eleganteren Modellen wie dem Specialized Turbo Vado 4.0 mithalten.

Hepha Trekking 7 Ultra: Vor- und Nachteile

  • starke Beschleunigung, hohe Reichweite
  • Design Geschmackssache

Kalkhoff Endeavour 7 Advance+ ABS

Das Kalkhoff Endeavour 7 Advance+ ABS überzeugt durch seinen kraftvollen Bosch-Performance-CX-Motor mit 85 Nm Drehmoment und eine 750-Wh-Batterie für ausgedehnte Touren. Uns gefällt die Balance zwischen Sportlichkeit und Komfort, ermöglicht durch eine 80-Millimeter-Federgabel und ergonomische Komponenten. Auch ein E-Bike-ABS gehört zum Set-up. Mit Features wie einem integrierten Gepäckträger und Schutzblechen ist es sowohl für das Abenteuer als auch den Alltag gerüstet. Ein Pluspunkt bei Kalkhoff ist zudem der erfahrungsgemäß gute Service, der durch ein großes Händlernetzwerk in ganz Deutschland unterstützt wird. Achtung: Das Endeavour 7 Advance+ ABS ist das Topmodell der Endeavour-Reihe und vergleichsweise hochpreisig. Es gibt auch günstigere Versionen - etwa das Endeavour 3 Move. Übrigens: Das Endeavour 7 Advance+ ABS wurde vom Portal ExpertenTesten.de zum Testsieger unter den Premium-Trekking-E-Bikes ernannt.

Kalkhoff Endeavour 7 Advance+ ABS: Vor- und Nachteile

  • ABS-System, hohe Reichweite
  • höherer Preis

Riese & Müller Charger4 Vario

Das Riese & Müller Charger4 Vario steht für Luxus im E-Trekking-Segment. Es verfügt über den neuesten Bosch-Performance-Line-CX-Motor, eine integrierte 750-Wh-Batterie und das innovative Enviolo-Automatikgetriebe. Letzteres gefällt uns besonders gut, da es mit einem Riemenantrieb kombiniert wird, eine Antriebsart, die besonders für Wartungsarmut und Zuverlässigkeit steht. Ebenfalls praktisch: Du kannst den Akku mit einem 250-Wh-Range-Extender erweitern - für ausgedehnte Touren.

Riese & Müller Charger4 Vario: Vor- und Nachteile

  • Nabenschaltung, Riemenantrieb
  • hoher Preis

Specialized Turbo Vado 4.0

Specialized ist einer der größten Fahrradhersteller der Welt. Somit ist es keine Überraschung, dass auch ein E-Trekkingbike zum Sortiment gehört. Das Turbo Vado 4.0 kommt mit einem hauseigenen Specialized-2.0-Motor, der auf der Brose-Antriebstechnik basiert und 70 Nm Drehmoment liefert. Dazu gibt es eine 710-Wh-Batterie, die für rund 100 Kilometer Reichweite hält. Für den urbanen Pendler und gelegentliche Offroad-Ausflüge: Das Specialized Turbo Vado 4.0 überzeugt durch sein stilvolles Design und die ausgewogene Performance. Es ist leicht genug für den Stadtverkehr und gleichzeitig robust genug für gelegentliche Abstecher ins Gelände. Uns gefällt an diesem Rad vor allem das integrierte, schlanke Design. Für besonders lange Touren ist allerdings ein anderes Modell die bessere Wahl. Dafür punktet das Specialized mit einem niedrigen Gewicht von 22,5 Kilogramm.

Specialized Turbo Vado 4.0: Vor- und Nachteile

  • sehr leicht
  • Bremskabel stören, Design Geschmackssache

Stevens E-8X Tour Plus

Das Stevens E-8X Tour Plus zeichnet sich durch sein ausgeglichenes Verhältnis von Leistung und Komfort aus. Wie viele Räder dieser Kategorie kommt es mit dem starken Performance-Line-CX-Antrieb von Bosch. Ausgestattet ist es zudem mit einem 725-Wh-Akku. Ein schönes Detail ist die integrierte USB-C-Smartphone-Ladebuchse von Hama. Das Bike überzeugt insgesamt durch sein durchdachtes Design und die weiteren praktischen Details wie Schutzbleche und Gepäckträger. Punktabzüge im E-Trekkingbike-Ranking gibt es in Sachen Gewicht. Das beträgt stolze 26,2 Kilogramm.

Stevens E-8X Tour Plus: Vor- und Nachteile

  • USB-C-Smartphone-Ladebuchse, Allrounder
  • hohes Gewicht

Für anspruchsvolle Fahrer, die Wert auf High-End-Ausstattung legen: Das Riese & Müller Charger4 Vario setzt Maßstäbe in Sachen Luxus und Ausstattung.

Hinweis: Die Angaben zu Gewicht, Motorleistung und Akkukapazität dienen als Orientierung und können je nach Ausstattungsvariante leicht variieren.

Trekking-E-Bikes im Test: Stiftung Warentest

Lange Fahrradtouren ohne große Anstrengung bewältigen Sie am besten mit Trekking-E-Bikes. Doch welches Modell ist das richtige? Die Stiftung Warentest hat elf Allrounder auf den Prüfstand gestellt.

Für ihren Test hat die Stiftung Warentest elf Trekking-Pedelecs unter die Lupe genommen, darunter acht mit Mittel- und drei mit Heckmotor. Zum Testfeld gehören Trekkingräder von Marken wie Kalkhoff, KTM, Cube, Kettler oder Hepha genauso wie solche von Anbietern wie Fischer, Llobe oder Zündapp.

Für die Gesamtwertung achten die Prüfer vor allem darauf, wie gut die E-Bikes fahren: Fahrverhalten, Komfort und Wendigkeit werden unter anderem untersucht. Daneben spielen der Antrieb, die Handhabung sowie Sicherheit und Haltbarkeit eine Rolle für das "test"-Qualitätsurteil. Zusätzlich achtet die Stiftung Warentest auf Schadstoffe.

Die Testergebnisse fallen gemischt aus: Während ein Großteil der Pedelecs mit Mittelmotor "gut" abschneidet, reicht es bei den E-Bikes mit Heckmotor nur für "befriedigende" Gesamtnoten.

Den Testsieg teilen sich mit der Note "gut (1,8)" zwei Trekking-E-Bikes der Marken Kalkhoff und KTM. Auf dem zweiten Platz landet ein deutlich günstigeres Elektrofahrrad von Cube ("gut (2,0)"). Ebenfalls "gut" sind Modelle von Pegasus, Kettler und Hercules. Die untersuchten Räder von Fischer und Hepha sind zumindest noch "befriedigend".

Das beste E-Bike mit Heckmotor stammt vom Hersteller Maxtron. Es erhält das "test"-Qualitätsurteil "befriedigend (3,2)". Knapp dahinter landen Elektrofahrräder der Hersteller Llobe und Zündapp.

Testsieger: Trekking-E-Bike von Kalkhoff

Das Testergebnis: Mit dem "test"-Qualitätsurteil "gut (1,8)" landet das Trekking-E-Bike von Kalkhoff gemeinsam mit einem Modell von KTM auf dem ersten Platz. Die Stiftung Warentest vergibt für alle Prüfpunkte "gute" Teilnoten. In puncto Sicherheit und Haltbarkeit erreicht der Testsieger sogar ein "Sehr Gut".

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Reichweite (laut Hersteller): max. 120 km
  • Akku: vollintegrierter Bosch-Akku mit 625 Wh und 17,4 Ah
  • Antrieb: Bosch-Motor mit 250 W
  • Schaltung: Kettenschaltung mit 10 Gängen von Shimano
  • Bremsen: hydraulische Scheibenbremse von Tektro
  • Federgabel: ja
  • StVZO-Ausstattung: ja
  • Gewicht: ~28 kg (zulässiges Gesamtgewicht: 170 kg)

Produktdetails: Das Trekking-E-Bike der Marke Kalkhoff ist mit seiner hohen Reichweite ideal für Ausflüge. Seine Ausstattung mit Beleuchtung, Gepäckträger und hochwertigen Komponenten überzeugt und gewährleistet, dass Sie sich unterwegs keine Sorgen machen müssen. Besonders gut ist die maximale Zuladung: 170 Kilogramm dürfen Fahrrad, Gepäck und Fahrer zusammen wiegen. Das ist deutlich mehr als bei vielen anderen Rädern. Auch deshalb eignet sich das Modell für längere Touren.

Preis-Leistungs-Sieger auf Rang 2: Trekking-E-Bike von Cube

Das Testergebnis: Das Trekking-E-Bike von Cube erreicht im Test die Gesamtnote "gut (2,0)" und belegt damit den zweiten Rang. Beim Fahren ist es sogar minimal besser als das Modell von Kalkhoff. Allerdings gibt es für die schlechtere Handhabung Abzüge. Alle anderen Teilnoten sind "gut". Und da es deutlich günstiger ist als die beiden Testsieger, zeichnet die Stiftung Warentest das Cube-Rad als Preis-Leistungs-Sieger aus.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Reichweite (laut Hersteller): max. 150 km
  • Akku: vollintegrierter Bosch-Akku mit 625 Wh und 17,4 Ah
  • Antrieb: Bosch-Motor mit 250 W
  • Schaltung: Kettenschaltung mit 10 Gängen von Shimano
  • Bremsen: hydraulische Scheibenbremse von Shimano
  • Federgabel: ja
  • StVZO-Ausstattung: ja
  • Gewicht: 26,6 kg (zulässiges Gesamtgewicht: 140 kg)

Produktdetails: Das E-Bike der Marke Cube punktet mit einer besonders hohen Reichweite. Sie sollten aber immer bedenken, dass diese wie bei allen Elektrofahrrädern von verschiedenen Faktoren wie dem Fahrverhalten und der Streckenbeschaffenheit abhängt: Die 150 Kilometer auf dem Papier werden deshalb auf der Straße kaum erreicht. Dennoch ist die Leistung beachtlich. Und auch die Ausstattung gefällt. Ein eher seltenes Feature ist die gefederte Sattelstütze für mehr Komfort.

Das beste mit Heckmotor: Trekking-E-Bike von Maxtron

Das Testergebnis: Mit der Gesamtnote "befriedigend (3,2)" kann das Maxtron-Modell zwar nicht mit den Testsiegern mithalten, es ist aber im Test das beste Trekking-E-Bike mit Heckmotor. Aufgrund der schwächeren Leistung ist das Elektrorad laut Stiftung Warentest nicht für lange Touren oder steile Berge geeignet. Es ist allerdings das preiswerteste E-Bike im Test.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Reichweite (laut Hersteller): max. 100 km
  • Akku: vollintegrierter LG-Akku mit 360 Wh und 10 Ah
  • Antrieb: Shengyi-Motor mit 250 W
  • Schaltung: Kettenschaltung mit 8 Gängen von Shimano
  • Bremsen: hydraulische Scheibenbremse von Zoom
  • Federgabel: ja
  • StVZO-Ausstattung: ja
  • Gewicht: ~25 kg (zulässiges Gesamtgewicht: 130 kg)

Produktdetails: Im Vergleich zum übrigen Testfeld bringt das Maxtron-Bike die geringste Leistung mit. Dennoch soll es laut Anbieter bis zu 100 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen. Und auch die Ausstattung geht mit mehreren Unterstützungsstufen und einer Schiebehilfe, Gepäckträger und Federgabel in Ordnung - vor allem, weil kein anderes Trekking-E-Bike im Test so günstig ist. Gerade für Einsteiger und Gelegenheitsfahrer ist es daher durchaus einen Blick wert.

Erfreulicherweise schneidet mehr als die Hälfte der Trekking-E-Bikes im Test mit guten Noten ab und ist damit zu empfehlen. Die Ergebnisse der Stiftung Warentest zeigen, dass Modelle mit Mittelmotor generell besser abschneiden als solche mit Heckmotor. Sie sind allerdings auch teurer, was sich etwa bei den Testsiegern von Kalkhoff und KTM zeigt. Ein etwas günstigeres gutes Elektrofahrrad im Test stammt von der Marke Cube. Die Prüfer zeichnen es entsprechend auch als Preis-Leistungs-Sieger aus.

Trekkingräder sind auch als E-Bikes echte Allrounder und daher laut Stiftung Warentest vor allem für Personen geeignet, die viel fahren. Und das sowohl im Alltag als auch auf Reisen oder bei Touren. Trekking-E-Bikes sind in der Regel verkehrssicher ausgestattet und können daher im Straßenverkehr genutzt werden.

Typisch sind der Stiftung Warentest zufolge eine leicht nach vorn geneigte Sitzposition, eine Kettenschaltung und ein belastbarer Gepäckträger. Häufig kommen Diamant- oder Trapezrahmen zum Einsatz: Das versteifende Oberrohr gewährleiste nämlich ein verbessertes Fahrverhalten des Rads - ein Vorteil vor allem für Vielfahrer.

Natürlich verspricht ein Akku mit größerem Energieinhalt eine höhere Reichweite. Er wird in Wattstunden (Wh) angegeben und liegt bei den Trekking-E-Bikes im Test zwischen 360 und 625 Wattstunden. Eine mindestens ebenso große Rolle spielen jedoch andere Faktoren. So ist beispielsweise entscheidend, welche Unterstützungsstufe ausgewählt wird und wie die Strecke beschaffen ist.

E-Mountainbike statt Trekking-E-Bike?

Wenn du ein neues E-Trekkingbike kaufen willst, wirst du dir früher oder später das ein oder andere E-Mountainbike anschauen. Die beiden Fahrradtypen haben nämlich viele Ähnlichkeiten. Die Entscheidung zwischen einem E-Mountainbike und einem E-Trekkingbike hängt von deinen persönlichen Vorlieben und dem geplanten Einsatzzweck ab. Während E-Mountainbikes vor allem für das Gelände und anspruchsvolle Trails konzipiert sind, bieten E-Trekkingbikes eine ausbalancierte Mischung aus Komfort, Reichweite und Flexibilität für vielfältige Unternehmungen. Für lange Touren auf gemischten Untergründen, die sowohl Stadtverkehr als auch leichte Trails umfassen, sind E-Trekkingbikes oft die bessere Wahl, denn sie sind absolute Allrounder.

Die 8 Motoren im Speed-Ranking und Kurzporträt:

EMTB-Ranking Motor Zeit Gewicht Drehmoment
1 Rocky Mountain Dyname 4.0 3:01 min 3,22 Kilogramm 108 Nm
2 Bosch CX Race 3:11 min 2,7 Kilogramm 85 Nm
3 Bosch CX 3:14 min 2,96 Kilogramm 85 Nm
4 Panasonic GX Ultimate 3:17 min 2,93 Kilogramm 95 Nm
5 Brose Drive SMag 3:18 min 3,07 Kilogramm 90 Nm
6 Shimano EP801 3:26 min 2,63 Kilogramm 85 Nm
7 Yamaha PW-X3 3:27 min 2,71 Kilogramm 85 Nm
8 Shimano EP8 3:38 min 2,63 Kilogramm 85 Nm

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