Motorrad Beschleunigungswerte im Überblick

Die Messung der Geschwindigkeit bei Motorrädern, insbesondere im Bereich von 50 bis 120 km/h, ist ein wichtiger Aspekt der Leistungserfassung und Sicherheitsbewertung, vor allem im Kontext von Supersport-Motorrädern.

In der Vergangenheit wurden Geschwindigkeitstests oft durch mechanische Messgeräte oder Tachos durchgeführt, die jedoch nicht immer höchste Präzision garantieren. Mit dem Einsatz von GPS-Technologie hat sich die Möglichkeit, Geschwindigkeit exakt und in Echtzeit zu messen, revolutioniert. GPS-basierte Systeme bieten eine hohe Genauigkeit und können in Echtzeit die Geschwindigkeit eines Motorrads unter verschiedenen Bedingungen und in unterschiedlichen Fahrumfeldern ermitteln.

Die Geschwindigkeitsmessung bei Adventure-Bikes im Bereich von 50 bis 120 km/h mittels GPS ist eine präzise und zuverlässige Methode, um die tatsächliche Geschwindigkeit eines Fahrzeugs unter realen Bedingungen zu ermitteln. Im Vergleich zu traditionellen Tacho-Systemen, die durch mechanische oder elektronische Messungen oft Fehlerquellen aufweisen, ermöglicht GPS eine direkt auf Satellitenpositionen basierende Geschwindigkeitsermittlung.

Die Geschwindigkeitsmessung von 50 bis 120 km/h mittels GPS stellt eine präzise Methode dar, um die Leistung und das Fahrverhalten von Naked Bikes in diesem Geschwindigkeitsbereich zu analysieren. Insbesondere bei Motorrädern ohne Verkleidung, die typischerweise höheren Luftwiderständen und ungeschützten Fahrbedingungen ausgesetzt sind, bietet GPS eine zuverlässige Möglichkeit, die Geschwindigkeit unter realen Bedingungen zu erfassen.

Die Geschwindigkeit von Motorrädern im Bereich von 50 bis 120 km/h präzise zu messen, ist für viele Fahrer von entscheidender Bedeutung, insbesondere für Cruiser, die häufig auf längeren Strecken mit konstanten Geschwindigkeiten unterwegs sind. Die GPS-basierte Geschwindigkeitsmessung hat sich hierbei als eine zuverlässige Methode etabliert, um exakte Werte zu liefern, ohne dass mechanische Tachos oder andere Fehlerquellen berücksichtigt werden müssen.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Messmethoden, die je nach Fahrzeugmodell und Reifenzustand ungenaue Werte liefern können, bietet GPS eine nahezu unmittelbare und präzise Erfassung der aktuellen Geschwindigkeit.

Top-Motorräder in Sachen Durchzug

Mal schnell überholen ist für die Top 10 in der Disziplin "Durchzug" ein Klacks. Das "langsamste" Motorrad benötigt 3,3 Sekunden von 100 auf 140 km/h. Vertraute Situation: Landstraße mit 100 km/h locker befahren und das Überholen eines anderen, langsameren Verkehrsteilnehmers steht an. Gut, wenn wir dabei auf einem der Top-Durchzieher sitzen, die MOTORRAD im Jahr 2022 testete. Einige Euro-4-Modelle aus 2020 sind schneller und vielleicht wurde 2022 das ein oder andere schnellere Modelle gar nicht getestet. Die aktuellen Modelle mit den kürzesten Zeiten von 100 auf 140 km/h sind:

  1. Streetfighter und Gentlemen Racer: 2,9 Sekunden (Ducati Streetfighter V4 S, Triumph Speed Triple RR)
  2. Flotter Bayern-Dreier: 3,1 Sekunden (BMW R 1250 RS, S 1000 R, R 1250 R)
  3. Tuono V4, MT-10 SP und Speed Triple 1200 RS: 3,2 Sekunden (Aprilia Tuono V4 Factory, Yamaha MT-10 SP, Triumph Speed Triple 1200 RS)
  4. Multistrada, GS und Street Triple: 3,3 Sekunden (Ducati Multistrada V4 S, BMW R 1250 GS, Street Triple RS)

Interessant: Aktuelle Reiseenduros ziehen so heftig durch, wie es vor einigen Jahren nur Supersportler konnten. Ein echter V4, einer der auf V4 macht und ein klassischer Triple zwischen 165 und 180 PS schenken sich im Sprint nichts. Die beiden Boxer mit 136 PS ziehen so schnell durch wie der supersportliche Vierling mit 165 PS. Allerdings: Der Shift-Cam-Boxer liefert 143 Nm Drehmoment aus 1.254 Kubik, der Reihenvierer "nur" 114 Nm aus 999 Kubik.

Motorrad Beschleunigungswerte 50-120 km/h

Hier eine Übersicht verschiedener Motorräder und ihrer Beschleunigungswerte von 50-120 km/h:

  1. Kawasaki: 2,599 s
  2. Suzuki: 2,601 s
  3. Aprilia: 2,707 s
  4. Ducati Racing Power: 2,762 s
  5. Ducati Panigale V4: 2,809 s
  6. Harley Davidson Sportster S: 2,816 s
  7. Adventure Bike: 2,994 s
  8. Ducati Supersport 950: 3,035 s
  9. Suzuki GSX-S950: 3,302 s
  10. Norden 901 Expedition: 3,320 s
  11. Retro-Look Motorrad: 3,422 s
  12. Versys Familie SE Modell: 3,533 s
  13. Yamaha Niken GT: 3,561 s
  14. Klassische Sportster: 3,620 s
  15. Motorrad mit hochwertiger Ausstattung: 3,717 s
  16. Ducati mit Retro-Look: 3,743 s
  17. Honda CB1000 Hornet: 3,948 s
  18. Honda Transalp: 3,948 s
  19. Fantic Caballero 700: 4,037 s
  20. Aprilia Tuareg: 4,055 s
  21. Kawasaki Ninja: 4,139 s
  22. Scrambler Nighshift: 4,177 s
  23. Yamaha Tenere: 4,373 s
  24. Ducati Desert Sled: 4,587 s
  25. Motorrad mit solidem Fahrgestell: 4,940 s
  26. Indian mit hohem Fahrkomfort: 5,009 s
  27. QJ Motor ADV Bike: 5,185 s
  28. Ninja Supersportwelt: 5,610 s
  29. Komfortable Sitze für Fahrer und Beifahrer: 5,914 s
  30. Alleskönner Motorrad: 6,001 s
  31. Motorrad mit guter Linienführung: 6,700 s
  32. Custom Cruiser: 5,929 s
  33. QJ Motor Supersportler: 7,941 s
  34. Cruiser Rebel 500: 7,989 s
  35. Brixton´s größter Motor: 8,279 s
  36. Motorrad mit scharfer Optik: 8,541 s

Top-15 der stärksten serienmäßigen Motorräder

Seien wir doch mal ehrlich: Bei allem, was mit Motorantrieb über die Straßen bewegt werden kann, ist vor allem die Leistung wichtig. Wie viel PS bringt das Vehikel auf die Straße? Das ist aber nicht nur bei Autos so. Auch Motorräder haben sich schon lange dem Diktat der schieren Power gebeugt, und so produziert der Markt Geschosse auf zwei Rädern, die beinahe nicht mehr wissen, wohin mit ihren Pferden.

Hier eine Übersicht der Top-15 der stärksten serienmäßigen Motorräder (Stand: Januar 2022):

  1. Ducati Superleggera V4: 224 PS (165 kW), ca. 100.000 Euro
  2. Bimota Tesi H2: 231 PS (170 kW), ca. 64.000 Euro
  3. Honda Fireblade: 218 PS (160 kW), ca. 22.409 Euro
  4. Aprilia RSV 4: 217 PS (160 kW), ca. 21.690 Euro
  5. Ducati Panigale V4/V4 S: 215,5 PS (158,5 kW), ab 23.990 Euro
  6. BMW M 1000 RR: 212 PS (156 kW), ca. 33.000 Euro
  7. MV Agusta Rush: 208 auf 212 PS (156 kW), ab 37.790 Euro
  8. MV Agusta Brutale 1000RR: 208 PS (153 kW), ca. 32.300 Euro
  9. Ducati Streetfighter V4 S: 208 PS (153 kW), ca. 20.790 Euro
  10. BMW S 1000 RR: 207 PS (152 kW), ca. 19.150 Euro
  11. Kawasaki Ninja ZX-10RR: 204 PS (150 kW), ca. 28.995 Euro
  12. Suzuki GSX-R1000R: 202 PS (149 kW), ca. 18.990 Euro
  13. Yamaha R1: 200 PS (147 kW), ca. 19.794 Euro
  14. Kawasaki Z H2: 200 PS (147 kW), ca. 17.095 Euro
  15. Suzuki Hayabusa: 190 PS (140 kW), ca. 18.490 Euro

Weitere Faktoren, die die Beschleunigung beeinflussen

Im Wesentlichen bremsen zwei Kräfte ein Fahrzeug, nämlich der Luft- und der Rollwiderstand.

  • Cr: Rollwiderstandsbeiwert (ca.
  • m: Masse des Fahrzeugs in kg (ca.

Hier kommt nun also die Geschwindigkeit mit ins Spiel. weist eine Stirnfläche von 2.07 m2 auf. 0.29 = 0.6 m2 an eigentlicher Luftwiderstandsfläche übrigbleiben. welchen Einfluß der Cw-Wert auf den Luftwiderstand hat. erscheint der Luft das Auto, um das sie sich herumbewegen muß - der Wagen ist windschnittiger.

Man kann sehen, wie ab 250 km/h die benötigte Lestung in unglaubliche Höhen schnellt. im 16.4 Veyron 1000 PS braucht, um die anvisierten 400 km/h zu knacken. Die obigen Werte gelten aber nur für den 8er BMW bzw. anliegen!

Dieser Verlust beträgt bei heckgetriebenen Fahrzeugen ca. Daten im Internet gebildet habe. auch auf dem Leistungsmaximum erreicht wird. 300 km/h, weil diese bei 5300 U/min und 250 km/h anliegen. Höchstgeschwindigkeit natürlich herabsetzt.

Leistungssteigerung von knapp unter 10% lediglich eine Anhebung der Höchstgeschwindigkeit von 3% (Kubikwurzel von 1.1). aber kommen bei 160 km/h vorher nur auf 165 danach.

Bremswege und Bremsausgangsgeschwindigkeiten

Zunächst wird der Bremsverzögerungswert bestimmt. Beispielsweise haben wir an der Unfallstelle eine Brems-/Blockierspur eines Pkw von 18,00 Meter auf trockener Asphaltfahrbahn. Anhand der Tabelle entnehmen wir bei diesen Fahrbahnverhältnissen einen Bremsverzögerungswert von 7,5 m/s² (zu Gunsten des Beteiligten nehmen wir den niedrigeren Wert, obwohl moderne Pkw auch Verzögerungswerte um 8,0 m/s² erreichen). Nun schauen wir in die Spalte mit dem Verzögerungswert von 7,5 m/s² als Spaltenüberschrift. Unter "Weg" gehen wir in dieser Spalte bis zur Bremsspurlänge 18,00 Meter. Da es 18,00 Meter nicht gibt, nehmen wir den nächstliegenden Wert von 17,90 Meter. In dieser Zeile gehen wir nach rechts und können unter der Spalte Geschwindigkeit die Werte 16,39 m/s bzw. 59 km/h ablesen.

Per Definition ist die Beschleunigung der Zuwachs der Geschwindigkeit pro Zeiteinheit. Gleichförmige Beschleunigungen, bei denen pro Zeiteinheit die Geschwindigkeit um den gleichen Betrag zunimmt und ungleichförmige Beschleunigungen. In der Unfallrekonstruktion wird in den meisten Fällen mit immer gleichförmigen Beschleunigungen gerechnet. So bedeutet beispielsweise eine Motorradbeschleunigung von 5 m/s², dass in jeder Sekunde die das Motorrad beschleunigt wird, die Geschwindigkeit um 5 m/s zunimmt. Wie sich aus der Umrechnungstabelle ergibt, entsprechen 5 m/s genau 18 km/h. In dieser Sekunde, in der das Motorrad beschleunigt wird, wächst die Geschwindigkeit also um 18 km/h. Bei einer konstanten Beschleunigung über einen Zeitraum von 5 s besitzt das Motorrad eine Geschwindigkeit von 5 x 18 = 90 km/h zurück.

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