E-Mountainbikes für Frauen: Ein umfassender Test

Die Zahl der weiblichen Bikerinnen wächst! Welchen Einfluss haben Light-E-MTBs dabei und sind sie - absichtlich oder unabsichtlich - perfekt für die Frauenwelt gemacht? Zwischen den Hügeln der Vorurteile und Kurven der Realität tauchen wir durch das objektive Auge der Frauen in die Welt der Light-E-MTBs ein.

Warum Light-E-MTBs für Frauen ideal sein können

Keuchend, schwitzend und dazu ein hochroter Kopf. Ihr kommt einfach nicht hinterher. Frustrierend, nicht wahr? Man zieht mit einer Gruppe los, die bereits seit Ewigkeiten im Sattel sitzt - meistens Männer mit massig Bike-Erfahrung, die im Uphill eine Show abziehen. Ihr werdet gnadenlos abgehängt, habt keine Chance, Schritt zu halten. Ätzend, denn so macht das keinen Spaß. Na, wer erkennt sich wieder? Okay, okay, wir wissen, dass wir hier manchen auf die Füße treten werden, aber wir glauben, dass wir dieses Thema ansprechen müssen, weil viele Girls es eben so empfinden.

Auf einem analogen Bike braucht es einiges an Kraft, um im Uphill voranzukommen. Das schreckt vor allem Neulinge - die nicht gerade Marathonläufer sind - schnell ab. Was Kraft angeht, sind besonders wir Girls oft im Nachteil. Die genetischen Unterschiede zwischen Männern und Frauen lassen sich leider nicht leugnen. Zudem haben wir Girls im Schnitt deutlich weniger Muskelmasse und bauen sie schwerer auf als die Herren der Schöpfung. Aber auch schlanke Männer können die Vorteile eines Light-E-MTBs für sich nutzen. Deshalb ist das Bike-/Körper-Gewichts-Verhältnis für uns Frauen viel relevanter, weil wir im Vergleich dasselbe Bike mit weniger Muskeln bewegen müssen.

Fullpower-E-MTBs gleichen zwar die Leistungsunterschiede aus, können aber durch ihr hohes Gewicht für leichte Rider ein Problem im Handling darstellen. Der Uphill ist mit einem Light-E-MTB plötzlich zu meistern und kann sogar Spaß machen. Ein Baum auf dem Trail? Eine Schlüsselstelle, die ihr lieber schieben wollt? Das geliebte Bike soll mit hoch in die Wohnung? Es ist regelrecht ein Kampf, wenn man selber klein und zierlich ist. Die Lösung: Ein Light-E-MTB! Durch ihr niedriges Systemgewicht bringen Light-E-MTBs ein einfacheres Handling im Alltag mit sich. Sei es direkt auf dem Trail oder beim Verladen. Ein leichter Schub im Uphill, um anderen hinterherzukommen und nicht vollkommen am Ende seiner Kräfte zu sein, hilft viel.

Warum reden wir hier denn die ganze Zeit mehr von uns Frauen als von Männern? Dank unserer Leserbefragung wissen wir, dass immer noch 95,7 % der Enduro-Leser männlich sind. Um mühelos die Berge hinauf zu fliegen, braucht es viel Training. Als Einsteiger mit einem Freundeskreis, der diese Trainingszeit bereits hinter sich hat, hilft im Zweifel etwas elektrischer Rückenwind. Aber das heißt nicht automatisch, dass Light-E-MTBs nur was für Neulinge im MTB-Sport sind. Prinzipiell sind sie die Geheimwaffe für jedermann/frau. Wer nicht gerne Berge hochpedaliert und daran einfach keinen Spaß findet oder wer mit Wehwehchen zu kämpfen hat, die einfach nicht mit anstrengendem Pedalieren zusammenpassen …. Ihr seht, Gründe gibt es viele. Letztlich lautet die Devise: Alles, was euch hilft, mehr Spaß beim Biken zu haben, ist die richtige Wahl! Bridge the Gap…

Light-E-MTB vs. Analoge und Fullpower-E-Mountainbikes

Wo genau bewegen wir uns mit dem Light-E-MTB zwischen Analogen und Fullpower-E-Mountainbikes? Light-E-MTBs sind im Vergleich zu Fullpower-E-MTBs in puncto Optik deutlich schlanker. Optisch reiht man sich mit dem Light-E-MTB also eher bei den analogen MTBs ein. Schaut man sich das SIMPLON Rapcon Pmax TQ und das analoge SIMPLON Rapcon im Vergleich an, ist quasi kein Unterschied zu sehen. Mondraker NEAT RR SL - kaum ein Unterschied zu erkennen.

Leistung und Unterstützung

Wie viel Power hat ein Light-E-MTB? Wann braucht ihr wie viel Unterstützung? Schwere Rider haben gerade im Uphill den Nachteil, da sie fast immer einen höheren Akku-Verbrauch haben. Auf dem Light-E-MTB bedeutet das: mehr Eigenleistung! Leichte Girls mit leichten Bikes kommen mit den 50 Nm des TQ-HPR50-Motors selbst mit wenig Kraft aus den Beinen zügig den Berg hoch. Vor allem technische Uphills sind mit dem Light-E-MTB im Vergleich zum analogen Bike einfacher zu meistern, da der leichte Schub durch die Motorunterstützung in kniffligen Passagen dabei helfen kann, Wurzeln zu überrollen. Das Gefühl, nicht ständig abgehängt zu werden, führt zu mehr Selbstbewusstsein auf dem Bike - ganz egal, ob da noch ein Motor mitschiebt. Aber auch sportliche Trail-Enthusiasten, die nur leichte Unterstützung wollen, profitieren von der Mischung aus Komfort und Leistung. So oder so müsst ihr euch keine Gedanken darüber machen, mit welcher Gruppe ihr fahren könnt oder nicht: Bridge the Gap!

Akku-Kapazität und Reichweite

Euer Akku vs. Ein wichtiger Punkt ist eure Akku-Kapazität vs. der von eurem Bike. Die Reichweite hängt letztlich immer auch von euch ab: Gewicht und Eigenleistung spielen auf dem Light-E-MTB eine besonders große Rolle. Wer mehr Eigenleistung erbringt, kann eine kleinere Unterstützungsstufe fahren, um dieselbe Geschwindigkeit zu halten. Mit einem Light-E-MTB habt ihr also eine gute Reichweite, sofern ihr vorzugsweise in niedrigen Unterstützungsmodi fahren könnt. Euer eigener Akku leert sich definitiv langsamer als mit dem analogen MTB. Nicht zu vergessen, viele Light-E-MTBs bieten die Option eines Range Extenders, wodurch ihr eure Tour nochmal um einiges verlängern könnt.

Falls ihr lieber intensive und sehr lange Touren fahren wollt, bieten die Fullpower-E-MTBs Vorteile, da ihr aufgrund des großen Akkus definitiv keine Reichweitenangst entwickelt. Bei einem soliden Tagesausflug mit mehreren Auf- und Abfahrten reicht euch ein kleiner Akku mit geringer Unterstützung in den meisten Fällen aus. Wählt ihr ein analoges Bikes ohne Motor, ist euer eigener Akku ohne die notwendige Fitness womöglich direkt leer!

Handhabung und Gewicht

Für uns Frauen spielt die Handhabung eines Bikes eine entscheidende Rolle, insbesondere wenn es um das Gewicht geht. Ein leichtes Bike erleichtert das Leben in vielerlei Hinsicht. Wer beispielsweise das Bike in den Keller oder die Wohnung tragen muss, um es zu verstauen oder zu laden, für den ist ein leichtes Bike ein Segen. Auch auf dem Weg zum Bikepark mit der Gondel oder dem Lift macht sich das geringere Gewicht bemerkbar. Es erleichtert das Verladen auf den Träger des Autos und reduziert den Kraftaufwand beim Ein- und Aussteigen in eine Gondel. Für den sicheren Transport des Light-E-MTBs ist ein geeigneter Heckträger wichtig. In unserem Heckträger Vergleichstest finden ihr die besten Modelle, die das Verladen und den Transport Ihres Bikes erleichtern. Wer keinen Heckträger hat und ganz oldschool noch das Vorderrad ausbaut und das Bike im Kofferraum verstaut, tut sich beim Einladen ins Auto mit einem Light-E-MTB deutlich leichter als mit einem Fullpower-E-MTB.

Downhill-Performance

Für uns Frauen ist das Erlebnis des Downhill-Fahrens eine Mischung aus Adrenalin, manchmal Angst und vor allem Spaß. Die Performance unseres Bikes auf den Trails hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die sich nicht einfach in eine einzige Kategorie einordnen lassen. Doch das Gewicht spielt eine nicht zu vernachlässigende Rolle, und das aus gutem Grund. Ein schweres Bike bietet in bestimmten Situationen klare Vorteile. Wenn es z. B. darum geht, mehr Sicherheit zu erlangen und einen besseren Kontakt zum Boden zu halten, kann ein höheres Gewicht des Bikes einen positiven Unterschied machen. Auf Trails mit vielen Spitzkehren und engen Passagen ermöglicht ein geringeres Gewicht ein agileres Fahrverhalten und eine schnellere Reaktion auf jede Bewegung der leichten Riderin.

Beim Umsetzen des Bikes oder beim Bewältigen von Sprüngen können wir ebenfalls von einem leichteren Bike profitieren, da es sich einfacher in die Luft bringen lässt. Abziehen an Kanten? Oder doch den ein oder anderen Sprung mitnehmen? Auch bei der Bewältigung von unerwarteten Herausforderungen auf dem Trail ist ein Light-E-MTB dem Fullpower-E-MTB überlegen. Ihr steht an einer schwierigen Passage und Steine und Wurzeln machen es euch schwer. Läuft es ganz doof, ist alles etwas nass vom Regen am Vortag. Der Kopf macht dicht und ihr traut euch einfach nicht, obwohl ihr wisst, dass ihr es könnt. Ihr entscheidet euch dieses Mal doch lieber für den sicheren Weg und schiebt die schwierige Passage. Nicht selten kommt es vor, dass Hindernisse wie ein Baum euch den Weg versperren und nix anderes hilft, als ihn zu übersteigen.

Fazit: Light-E-MTBs als Brücke

Light-E-MTBs stellen eine Brücke zwischen analogen und Fullpower-E-MTBs dar. Ihr schlankes Design hebt sich kaum von analogen Bikes ab, und sie geben den notwendigen Push bergauf, ohne unsere eigene Leistung zu überdecken. Kleine Tagestouren und ein einfaches Handling im Alltag sind all-inclusive. Selbst beim Downhill zeigen Light-E-MTBs ihre Vielseitigkeit, indem sie ein gutes Fahrverhalten ermöglichen und in Notsituationen das Anheben des Bikes erleichtern. Bridge the Gap! So lautet das Motto der Light-E-MTBs. Sie sind das Bindeglied zwischen analogen und Fullpower-E-MTBs und bringen alle, egal ob uns Frauen oder Männer, leicht oder schwer, kräftig oder weniger kräftig, zusammen. Jeder Fahrertyp kann von Light-E-MTBs profitieren, aber besonders wir Frauen haben einen großen Vorteil. Also ab auf die Light-E-Mountainbikes und raus auf die Trails!

Spezielle Designmerkmale für Frauen-Mountainbikes

Charakteristisch für Damen Mountainbikes ist der meist aus Aluminium oder Carbon gefertigte, leichte Diamantrahmen. Das abfallende Oberrohr und der verkürzte Abstand zwischen Sattel und Lenker erleichtern insbesondere kleineren Bikerinnen, aufgrund ihrer geringeren Schrittlänge, das Auf- und Absteigen auch auf anspruchsvollem Untergrund. Hier kann zwischen verschiedenen Rahmen- und Reifengrößen gewählt werden, um je nach Körpergröße, ein effektives Training und eine gute Streckenkontrolle zu erfahren. Kombiniert man diesen mit einer absenkbaren Sattelstütze, kann in Sekundenschnelle, selbst während der Fahrt, der Schwerpunkt optimal verlagert werden. Diese kann bei Bedarf jederzeit nachgerüstet werden. Auch der Radabstand spielt gerade hinsichtlich dem Thema Wendigkeit eine große Rolle. Je kleiner die Frau, desto geringer sollte dieser sein.

Bei der Wahl und Ausrichtung des Lenkers ist darauf zu achten, dass dieser nicht zu breit ausfällt und mit dünneren Griffen für kleinere Hände ausgestattet wird. Auch die Bremshebel sollten diesbezüglich entsprechend angepasst werden. Der Lenkwinkel sollte dabei möglichst flach gehalten werden für ein besseres und sicheres Fahrgefühl. Je nach Armlänge kommen bei den Vorbauten längere oder entsprechend kürzere Varianten zum Einsatz. Auch der Sattel ist der Ergonomie des weiblichen Körpers angepasst, um auch auf längeren Ausflügen eine komfortable Sitzposition zu gewährleisten. Bei der Wahl des Federwegs sollte außerdem das Gewicht der Fahrerin berücksichtigt werden. Bei einem zu geringen Gewicht, wird mit weniger Druck in der Federgabel gefahren, um die optimale Federung zu erzielen. Leider geht dabei einiges an Performance und stabilem Fahrverhalten verloren.

Komponenten und Technologie

Um das bestmögliche Fahrverhalten zu vervollständigen, kommen beim E-MTB Fully moderne Scheibenbremsen von namhaften Herstellern, wie Shimano zum Einsatz. Hier müssen nach entsprechender Nutzung hin und wieder die Bremsbacken gewechselt werden. Mit der hochwertigen Shimano Kettenschaltung und deren sehr guten Übersetzungsbreite, meisterst du nahezu jede Hürde. Die Standards der Reifengrößen liegen aktuell bei 29“ und 27,5“. Bei großen Körpergrößen und dem Wunsch nach Komfort und besonders großer Laufruhe empfehlen sich die 29er Laufräder, während die 27,5“ Räder aufgrund ihrer Agilität und dem leichteren Handling eher in steilerem Gelände und bei kleineren Körpergrößen zum Einsatz kommen. Dabei kann außerdem, je nach Bedarf und Einsatzgebiet, auf gröbere Reifen mit tiefem Profil zurückgegriffen werden oder filigrane, profilärmere Reifen gewählt werden.

E-Mountainbikes um 4000 Euro im Check

Von wegen teuer: Diese 17 vollgefederten E-MTBs beweisen eindrücklich, dass du schon um 4000 Euro richtig viel E-Mountainbike-Spaß für dein Geld bekommst. Wir stellen dir Modelle von B wie Bulls bis Y wie YT vor. Aufgehorcht und mitgelesen - denn die hier gezeigten vollgefederten E-Mountainbikes versprechen mit ihren dicken Motoren von Bosch, Shimano oder Yamaha samt ihren reichweitenstarken Akkus spaßige Touren und (teils) richtige Bergab-Action. Und das Beste: Das alles gibt's schon um die 4000 Euro!

So gut sind die 4000-Euro-E-MTBs!

Abstriche? Musst du machen. Die meisten Bikes verorten sich in der klassischen "Touren-Fully"-Klasse mit 130-mm-Federweg. Das reicht für erste Trail-Abenteuer im heimischen Mittelgebirge, auf harten Alpen-Trails sehen wir diese E-MTBs aber eher weniger. Auch die weitere Ausstattung ist mitunter einfach, aber keinesfalls schlecht: Die allermeisten Bikes haben gute Fahrwerke ohne teuren Schnickschnack, die Schaltungen sind zwar günstig, aber haltbar und im Unterhalt preiswert. Größter Wermutstropfen: Nicht jeder Hersteller verbaut in dieser Preisklasse sogenannte Vario-Sattelstützen, also Sattelstangen, die sich vom Lenker aus ins Sitzrohr versenken lassen. Solltest du dein zukünftiges E-MTB vorrangig auf Trails nutzen wollen, solltest du auf dieses Feature unbedingt achten!

Aber: Es verstecken sich in dieser Preisklasse auch echte Highlights! So schnüren Centurion, Conway, Propain, Radon, Rose, Specialized und YT für knapp unter der magischen 5000-Euro-Grenze richtig hart kalkulierte Bikes mit Federwegen von 140 bis satten 170 mm - teilweise sind diese Boliden bereits jetzt zum Saisonstart kräftig reduziert, weswegen hier ein genauer Blick in jedem Fall lohnt!

Weitere Optionen

Das ist dir noch zu teuer und du kannst auf die Heckfederung verzichten? Dann findest du vielleicht bei den sogenannten Hardtails dein Schnäppchen. Wir stellen top Modelle um 3000 Euro vor! Loben muss man die Bikes für ihre in aller Regel dicken Bremsanlagen, die allermeisten E-MTBs in dieser Preisklasse kommen nämlich mit "dicken" 200-mm-Scheiben und eignen sich damit auch für schwerere Fahrer. Wo das nicht der Fall ist, haben wir es explizit erwähnt. Gleiches gilt für die maximalen Systemgewichte: Viele Hersteller haben sich der Realität gebeugt und geben ihre Bikes auch für gewichtigere Piloten frei, Spitzenreiter ist hierbei Giant mit bis zu 156 Kilo bestehend aus Fahrer, Schutzausrüstung und E-MTB.

Test-Übersicht: die besten E-MTBs 2023 im Test!

Den kompletten Überblick über den E-MTB-Markt schafft dir unser E-Mountainbike-Testjahrbuch! Wir haben 41 Modelle aus allen Preisklassen auf Herz und Nieren getestet. Das Ergebnis findest du auf satten 108 Seiten als downloadbares PDF!

Die besten E-MTBs um 4000 Euro

Hier ist eine Zusammenfassung einiger der besten E-MTBs um 4000 Euro, die in verschiedenen Tests und Übersichten erwähnt wurden:

ModellPreis (ca.)Federweg (vorne/hinten)Motor/AkkuBesondere Merkmale
Bulls Copperhead EVO AM 1 294399 Euro150 mm / 140 mmBosch CX Smart / 500 WhVeritables All-Mountain, gegen Aufpreis mit größeren Akkus verfügbar.
Canyon Neuron:ON AL 6.0ab 3799 Euro(120) 130 mm / 130 mmShimano EP6 / (504) 630 WhPrima ausgestattet, kleine Rahmen nur mit 504-Wh-Akku verfügbar.
Centurion Numinis R800iab 4699 Euro140 mm / 130 mmBosch CX Smart / 625 WhHervorragend ausgestattet, kleiner Rahmen nicht mit 750-Wh-Akku bestellbar.
Centurion No Pogo F800i4399 Euro140 mm / 135 mmShimano EP6 / 630 WhSuper ausgestattet für den Preis.
Conway eWME 4.94499,95 Euro160 mm / 160 mmShimano EP8 / 720 WhSattes Fahrwerk, gute Parts, nur 130 Kilo Systemgewicht.
Cube Stereo Hybrid 120 Race 6254299 Euro120 mm / 120 mmBosch CX Smart / 625 WhBäriger Motor, funktionale Ausstattung, Vario-Sattelstütze fehlt.
Ghost E-ASX 130 Essential4499 Euro130 mm / 130 mmBosch CX Smart / 625 WhGemessen am Kaufpreis gut ausgestattet.
Giant Stance E+ 14399 Euro140 mm / 140 mm(Yamaha) SyncDrive Sport2 / 625 WhSattes Systemgewicht, gemessen am Kaufpreis gute Parts, Motor nicht ganz so kräftig wie Bosch/Shimano, eher schwer.
Haibike AllTrail 4 294399 Euro120 mm / 120 mmYamaha PW-ST / 630 WhAls 29"- oder 27,5"-Bike erhältlich, Systemgewicht für gewichtige Piloten zu niedrig, keine Vario-Sattelstütze.
KTM Macina Chacana 5914599 Euro130 mm / 125 mmBosch CX Smart / 500 WhOrdentliche Parts, bäriger Motor, kleiner Akku, keine Vario-Sattelstütze.
Propain Ekano 2 AL Mixab 4994 Euro180 mm / 170 mmShimano EP6 / 626 WhE-Enduro mit viel Federweg.
Radon Render AL 8.0 7504599 Euro150 mm / 140 mmBosch CX Smar / 750 WhSuperfair kalkuliertes E-MTB.
Rose Root Miller Plus4999 Euro150 mm / 150 mmBosch CX (ohne Smart!) / 625 WhDerzeit ein richtiges Schnäppchen, Motor ohne Smartphone-Anbindung.
Scott Strike eRIDE 9403599 Euro140 mm / 140 mmBosch CX Smart / 500 WhSehr günstig, fair ausgestattet, kleiner 500-Wh-Akku.

E-Mountainbikes für kleine Fahrer/innen

Ein E-Mountainbike für kleine Fahrer/innen mit niedrigem Stack, geringer Überstandshöhe und adäquatem Sitzrohr zu bauen, ist für viele Rahmen-Konstrukteure eine Herausforderung. Speziell dann, wenn bei einem Fully auch noch Dämpfer und viel Federweg im Heck in das Konzept passen müssen. Echte E-Bikes in XS, die auch kleinen Fahrerinnen und Fahrern um 160 Zentimeter Körpergröße gut passen, gibt es daher nur wenige am Markt. Worauf es für kleine (und oft leichte) Biker und Fahrerinnen ankommt und welche Bikes aktuell besonders geeignet sind, haben wir hier zusammengefasst.

Worauf es ankommt:

  • Sitzrohrlänge: Entscheidend dafür, ob eine kleine Person auf ein Bike passt, ist die Sitzrohrlänge. Je kürzer, desto mehr Platz bleibt für eine Teleskop-Sattelstütze.
  • Fahrwerk: Nur wenn das Fahrwerk auch wirklich für geringe Körpergewichte schnell genug abgestimmt werden kann, ergibt das XS-Bike Sinn.
  • Überstandshöhe: Die Überstandshöhe wird noch zu oft als K.-o.-Kriterium gewertet. Speziell für versierte Fahrer/innen spielt sie jedoch nicht die entscheidende Rolle.
  • Lenkerbreite: Breite Lenker, wie der 780er am Merida, erscheinen kleinen Personen eventuell erst einmal überdimensioniert. Doch: Gerade bei abfahrtsorientierten E-MTBs mit flachem Lenkwinkel und großem Vorderrad macht ein breiter Lenker Sinn.
  • Kontaktpunkte Sattel und Griff: Ob ein Sattel oder ein Griff bequem ist, hat nur bedingt mit dem Geschlecht zu tun. Sprich: Es müssen keine speziellen Frauenprodukte sein.

Empfehlungen für kleine E-Mountainbikes:

  • Cube Stereo Hybrid 140: Gibt es in den Größen XS und S mit wirklich kurzem Sitzrohr und 27,5er-Laufrädern.
  • Canyon Neuron:On WMN: In der WMN-Variante für Damen ist ebenfalls ein XS-Kandidat. Zum kurzen Sitzrohr und der geringen Überstandshöhe gesellen sich kurze Kettenstreben.
  • YT Decoy: Die kleinste Größe ist S - doch die fällt mit einer Sitzrohrlänge von 400 Millimeter eher kompakt aus. YT empfiehlt die S-Decoys gar ab 154 cm Körpergröße.
  • Liv Vall E+: Das Vall E+ der Frauenmarke Liv ist ein besonders kompaktes Modell, das sich für wirklich kleine Fahrer/innen anbietet. Die Größe XS hat eine Sitzrohrlänge von 365 Millimetern und soll Personen ab 152 cm passen.

E-Bike Test 2025: Was ist los?

Die E-MTB-Welt steht vor krassen Veränderungen mit neuen Playern, neuen Technologien und Trends. Alles nur ein Hype oder hat das Substanz? Für den größten Vergleichstest unserer Geschichte haben wir 30 heiße E-Mountainbikes getestet, liefern Nerd-Daten, Entwicklungsempfehlungen für die Hersteller und klare Erkenntnisse. Was ist das beste E-Mountainbike 2025?

Die wichtigsten Fragen vor dem E-MTB-Kauf

  • Was willst du mit deinem E-Mountainbike machen?
  • Welches E-Bike-Motor-Konzept passt am besten zu dir?
  • Wie viel Akkukapazität brauchst du wirklich?
  • Wie wichtig ist ein entnehmbarer Akku für dich?
  • Welche Fahreigenschaften erwartest du von deinem Bike?
  • Welche Features brauchst du wirklich am Bike?

Günstige E-Mountainbikes im Test

Günstig & trotzdem gut: Wir haben preiswerte E-Mountainbikes von 600 Euro bis 1400 Euro getestet. Auch im Stadtverkehr zahlt sich die robuste Verarbeitung aus. So muss man bei einem E-MTB meist keine Bedenken haben, dass beim flotten Bordsteinfahren etwas kaputtgeht. Das Problem: Sie sind normalerweise im Vergleich zu Citybikes teurer und zudem häufig ausverkauft.

Kurzübersicht:

  • Testsieger: Eleglide M2: Eleglide hat es wieder einmal geschafft: Mit dem M2 zeigen sie ein E-MTB, das in dieser Preisklasse ungewöhnliche Features wie hydraulische Scheibenbremsen, einen starken Motor sowie einen großzügigen Akku bietet.
  • Mittelmotor: Telefunken Aufsteiger M925: Das Telefunken Aufsteiger M925 bietet solide Ausstattung und gute Verarbeitung für einen günstigen Preis. Trotz einer etwas geringen Reichweite überzeugt es mit Mittelmotor, hydraulischen Scheibenbremsen und hochwertigen Schwalbe-Reifen.

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