Eigenes Motorrad als Modell anfertigen lassen: Kosten und Möglichkeiten

Viele Motorrad- und Rollerbesitzer träumen davon, ihr eigenes Zweirad individuell zu gestalten. Eine Möglichkeit ist, das Motorrad als Miniaturmodell anfertigen zu lassen oder es durch Folierung optisch aufzuwerten. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Optionen und die damit verbundenen Kosten.

Motorradmodell als Einzelfertigung

Wer sein eigenes Motorrad als Modell anfertigen lassen möchte, muss mit einigen Kosten rechnen. Als Anbieter unserer eigenen Modellauto-Serie Autopioneer arbeiten wir mit einem langjährigen Partner zusammen, der seit vielen Jahren Modellautos professionell fertigt.

Der Preis für Ihre Einzelfertigung richtet sich nach dem Maßstab (1:43, 1:18, und 1:12), der Komplexität und der Detailgenauigkeit der Miniatur. Für eine Einzelfertigung müssen Sie einigen Tausend Euro veranschlagen. Die Grundlage für jedes Modell ist eine detaillierte und professionelle CAD-Zeichnung, die sehr teuer ist.

Wichtig: Bitte berücksichtigen Sie, dass wir aus rechtlichen Gründen nur Miniaturen von Fahrzeugen herstellen dürfen, die mindestens 25 Jahre nach Herstellungsjahr alt sind, bzw. kein Designschutz mehr besteht.

Alternative: Umbau eines existierenden Modells

Für aktuellere Autos empfehlen wir, sich ein existierendes Modell zu kaufen und bei einem lokalen Modellbauer einen Umbau machen zu lassen. Aber selbst dies wird zwischen 500 - 1000 € kosten.

Wir prüfen Ihre Anfrage unverbindlich und melden uns bei Ihnen kurzfristig. Dann können wir Einzelheiten abstimmen.

Auswahl eines Motorradmodells

Bei der Auswahl eines Motorradmodells müssen mehrere Kriterien berücksichtigt werden, darunter die Marke oder der Hersteller. Design, Farbe, Größe oder Stabilität sind wichtige Kriterien bei der Auswahl eines Motorradmodells. Durch ihre Berücksichtigung kann sichergestellt werden, dass das gekaufte Modellauto langlebig ist und den Erwartungen entspricht.

Marken von Motorradmodellen

Allerdings ist auch die Marke des Modellmotorrads von entscheidender Bedeutung. Sie kann europäisch, amerikanisch oder japanisch sein. In jedem Fall sollte man die bekanntesten bevorzugen. Sie bieten in der Regel die besten Motorradtypen auf dem Markt an. Während einige bei GP-Motorradrennen eingesetzt werden, sind andere für die Straße bestimmt, wie z. B. eine Harley Davidson.

Europäische Marken

Viele Hersteller entscheiden sich für beliebte europäische Motorradmarken, die schöne Miniaturmodelle anbieten. Nach dem Vorbild der großen Automarken wie Fiat, BMW, Porsche, Lotus, Mercedes Benz oder auch Triumph und Mini sind alle Cadors im Allgemeinen vertreten.

Auch Liebhaber italienischer Motorräder werden sich über ein Modell eines Guzzi-Motorrads, einer Ducati oder eines Alfa Romeo freuen. Auch für Modellbauer, die europäische Modelle schätzen, gibt es reichlich Auswahl.

Amerikanische Marken

Modellbauer können sich auch für Miniaturmodelle von amerikanischen Marken entscheiden. Auch in diesem Punkt haben sich die Hersteller dafür entschieden, Referenzmodelle zu verwenden. Ford ist auf dem Markt sehr gut vertreten. Auch die legendäre Harley Davidson wird sowohl als Modell als auch im Großformat verkauft. Letztere eignet sich vor allem als Modell eines Motorrads zum Zusammenbauen.

Japanische Marken

Wenn es um Motorräder geht, denkt man zwangsläufig an die bekanntesten Motorradmarken. Ob Honda, Yamaha, Suzuki oder Kawasaki - sie müssen nicht mehr vorgestellt werden. Sie sind in den Schaufenstern der Geschäfte für Miniaturmotorräder leicht zu erkennen. Meistens werden sie stolz neben den legendären Protar-Motorradmodellen ausgestellt.

Bekannte Hersteller von Modellmotorrädern

Um mit dem Sammeln von Motorradmodellen zu beginnen, ist es wichtig, sich zu überlegen, welche Art von Motorrad Sie suchen: Motocross-Motorrad, Gp-Motorrad usw. Dies erleichtert die Auswahl. Es ist auch wichtig, Modelle von einem bekannten Hersteller auszuwählen. Dadurch wird die Qualität des gekauften Objekts sichergestellt.

Zur besseren Übersicht folgt eine nicht erschöpfende Liste der beliebtesten Hersteller:

  • Tamiya
  • Hasegawa
  • Heller
  • Italeri
  • MPC
  • Revell
  • Fujimi
  • Meng model

Maßstab für ein Motorradmodell

Nicht selten sieht man auf Kartons die Aufschrift "maquette de moto ¼" oder maquette de moto 1/6". Was bedeutet das? Es handelt sich ganz einfach um den Maßstab. Der Maßstab bezieht sich auf die Größe des Modells im Vergleich zum tatsächlichen Modell. Ein Motorradmodell 1/12 bedeutet zum Beispiel, dass das Produkt 12 Mal kleiner ist als das echte Motorrad.

Ein 1/8-Motorradmodell ist also 8-mal kleiner als die tatsächliche Version. Je kleiner die zweite Zahl ist, desto größer ist das Modell.

Was die Auswahl betrifft, so hängt alles vom persönlichen Geschmack und vom Niveau ab. Für Anfänger ist es immer ratsam, mit einem Modell zu beginnen, das aus wenigen Teilen besteht.

Roller und Motorrad folieren

Für die meisten Motorrad- und Rollerbesitzer gibt es kaum etwas Schöneres, als mit dem eigenen Zweirad unterwegs zu sein. Wer seinem Gefährt eine ganz individuelle Optik verleihen möchte, kann Roller und Motorrad folieren lassen.

Vorteile der Folierung

Das Bike folieren lassen - lohnt sich das überhaupt? Auf jeden Fall!

  • Optik individualisieren: Ob durch eine Vollfolierung oder einen Aufkleber - eine Folierung macht bei Roller und Motorrad immer etwas her.
  • Bike schützen: Durch spezielle Schutzfolien werden Roller und Motorrad vor Steinschlägen, Kratzern und Co. geschützt.
  • Bestehende Lackierungen überdecken: Die Lackierung des Zweirads gefällt Ihnen einfach nicht? Kein Problem: Mit einer Vollfolierung ist davon im Handumdrehen nichts mehr zu sehen.
  • Geld sparen: Um die Optik Ihres Rollers oder Motorrads zu verändern, muss es nicht gleich eine Lackierung sein.
  • Flexibel bleiben: Eine professionelle Folierung kann jederzeit wieder entfernt werden, ohne dass der Lack darunter leidet.

Vielfalt der Folierungen

So vielfältig kann man Roller und Motorräder folieren lassen. Durch die passende Folie können Motorrad und Roller neue Farben erhalten. Und durch die Applikation von Linien kann die Form des Zweirads verstärkt und so eine ganz neue Optik hervorgerufen werden.

Bei der Zweirad-Folierung sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Von Comic-Motiven über abstrakte Muster bis hin zu eher dezenten Folierungen ist wirklich alles möglich.

Folienarten für Roller und Motorräder

Grundsätzlich unterscheiden sich die Folien, die für die Roller- und Motorrad-Folierung genutzt werden, nicht von denen, die auch auf PKW angebracht werden. Es gibt nur zwei Ausnahmen: Chrom-Folien und Scheibentönungsfolien, die man bei Zweirädern theoretisch auf das Windschild aufbringen könnte, lassen sich nur schwer der relativ stark gewölbten Form von Motorrad und Roller anpassen. Insofern sind sie für die Nutzung auf motorisierten Zweirädern nicht zu empfehlen.

Roller- und Motorrad-Aufkleber

Für Motorrad und Roller muss es nicht immer eine Vollfolierung sein. Manchmal genügen auch kleinere Änderungen durch einzigartige Aufkleber. GEWA zertifizierte Folierer entwerfen individuelle Sticker nach Ihren Wünschen für Sie.

  • Nummern: Ihre Glückszahl auf Ihrem Zweirad? Kein Problem.
  • Sprüche und Schriftzüge: Von witzigen Sprüchen über Hashtags bis hin zu Domains - sagen Sie es mit Ihrem folierten Motorrad oder Roller.
  • Flügel: Einzelne Flügel machen sich bei Rollern auf der Fläche unterhalb der Sitzbank besonders gut.
  • Route 66: Viele Motorradfans träumen davon, einmal in ihrem Leben die berühmte Route 66 zu fahren.

Durch eine professionelle Verklebung des Motorrad-Aufklebers hält dieser lange.

Foliierbare Teile an Roller und Motorrad

Grundsätzlich gilt: Alle Teile, bei denen der Untergrund es zulässt, können auch foliert werden. Ein professioneller Folierexperte weiß, wann das der Fall ist.

  • Tank: Man kann einen Motorradtank folieren, allerdings sind hier Profis gefragt.
  • Helm: Den Motorradhelm folieren? Das geht nur in Ausnahmefällen. Die meisten Modelle verlieren ihre Zulassung, sobald sie foliert sind.

Motocross-Motorrad folieren

Um ein Motorrad folieren zu können, muss man auf den Untergrund achten, auf dem die Folie aufgebracht werden soll. Und der stellt bei Motocross-Motorrädern eine besondere Herausforderung dar, denn die Verkleidung besteht hier aus einem weichen Kunststoff mit niederenergetischer Oberflächenspannung. Dieser sollte nur mit speziellen Folien und dem entsprechenden Kleber foliert werden.

Diverse Hersteller bieten hier bereits fertige Verklebesets an, welche Motorradbesitzer für beste Resultate idealerweise von einem erfahrenen Profi-Folierer aufbringen lassen.

Kosten und Aufwand der Folierung

Preise für eine Roller- oder Motorrad-Folierung lassen sich schwer pauschalisieren und müssen immer für den Einzelfall bestimmt werden. Denn die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab.

Im Vergleich zum Auto sind die Bauteile beim Bike natürlich wesentlich kleiner - logisch. Entsprechend wird für die Folierung von Motorrad und Roller deutlich weniger Folie benötigt. Durch die vielen runden Formen und notwendigen Demontagen ist die Folierung aber auch deutlich aufwändiger als beim PKW und lässt sich häufig nur mehrteilig umsetzen. Und natürlich nehmen auch das jeweilige Modell und der Design-Wunsch Einfluss auf die Folierkosten.

Uns ist es deshalb besonders wichtig, dass wir die Wünsche des Kunden in seinem verfügbaren Budget optimal umsetzen.

Qualität bei GEWA-zertifizierten Profis

Mit der richtigen Folierung können Sie Ihr Motorrad oder Ihren Roller bis ins kleinste Detail individualisieren. Die von der GEWA zertifizierten Betriebe unterstützen Sie gerne dabei. Sprechen Sie einfach einen Qualitätsfolierer in Ihrer Nähe an. Er begleitet Sie bei Bedarf von der Ideenfindung bis hin zur professionellen Umsetzung.

Seit über 15 Jahren foliert Marco Dittl und hat schon an verschiedenen Wettkämpfen erfolgreich teilgenommen. Sein Spezialgebiet ist die Vollfolierung von PKW, aber auch Motorrädern und Booten verpasst er regelmäßig eine individuelle neue Optik.

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