Der Elbe-Mulde-Radweg verbindet die beiden Fernradwege „Elberadweg“ und „Mulderadweg“ (Freiberger Mulde). In Trebsen an der Mulde beginnt der Radwanderweg als eine Abzweigung des Mulderadweges und führt unter anderem durch die Orte Nerchau, Mutzschen, Wermsdorf und Oschatz nach Strehla an der Elbe.
Streckenverlauf und Routeninformationen
Startpunkt ist wahlweise in Zehren an der Elbe oder in Großbauchlitz an der Elbe. Der Weg führt auf ruhigen Nebenstraßen oder regionalen Radwegen entlang. Der Radwanderweg ist am Anfang ab Trebsen (noch) nicht ausgeschildert, aber mit der Karte ist die Strecke trotzdem gut zu finden.
Erst in Mutzschen an der Hauptstraße ist eine erste Informationstafel zum Radwanderweg zu sehen. Die wirklich gute Ausschilderung beginnt dann ab Ortsausgang Mutzschen in Richtung Wermsdorf auf Höhe des Horstsees.
Die Radroute begleitet zu Beginn den Lauf des Mutzschener Wassers durch die Orte Nerchau, Cannewitz und Mutzschen. Ab Wermsdorf geht es mitten durch Waldgebiete und an Seen vorbei über Collm nach Oschatz und weiter nach Strehla bis zur Elbe. In Strehla kann man auf den „Elberadweg“ abbiegen, die Radtour dort fortsetzen und erreicht nach zehn Kilometern südöstlich Riesa. Ein großer Teil der Strecke verläuft auf Straßen.
Strecke: Döbeln OT Großbauchlitz (wahlweise auch Einstieg am Mulderadweg in Niederstriegis) - Gärtitz - Baderitz - Auterwitz - Schleinitz - Leuben - Schieritz - Zehren
Information zur Strecke:
- Dauer: ca. 4h
- Länge: ca.
Landschaftliche und kulturelle Highlights entlang der Strecke
Das Gebiet liegt am Rande des nordwestsächsischen Porphyrhügellandes. Im Westen befinden sich zahlreiche Porphyrkuppen, wie zum Beispiel der Kapellenberg nördlich von Mutzschen, die das Gelände in Anhöhen und Talungen unterteilen. Im Osten des Gebietes ist die Landschaft meist flachwellig bis eben. Aus ihr ragt der Collm mit einer Erhebung von 314 Metern ü.d.M.
Mitten zwischen Elbe und Mulde befindet sich ein großes, zusammenhängendes Waldgebiet, der Wermsdorfer Wald. Früher wurde er Mutzschener Heide genannt. Dieser Wald diente zu Zeiten des Dresdner Hofes als kurfürstlich-königliches Jagdrevier für die Parforcejagden und der Waldnutzung. Später kam die Teichwirtschaft hinzu. 1963 wurde dann der Wald öffentlich zum Landschaftsschutzgebiet Wermsdorfer Forst erklärt. Er weist einige Baumnaturdenkmäler auf, zum Beispiel die 1000-jährige Linde auf dem Collmer Friedhof.
Im Wermsdorfer Wald und an dessen Südrand befinden sich viele kleine und große Teiche. Sie sind künstliche Anlagen aus dem 16. Jahrhundert. Damals staute man natürliche Bodensenken auf, um sie für die Fischhaltung zu nutzen.
Der Collm, am nordöstlichen Rand des Wermsdorfer Waldes gelegen, erhebt sich fast unnatürlich 100 Meter über die Umgebung.
Entdeckungen unterwegs:
- Döbeln: historische Altstadt mit Stadtmuseum und Rathausturm
- Mochau: Kirchruine mit Sommerkirche
- Schleinitz: Schleinitzhöhe mit Triangulationssäule, NSG Großholz, Schloss Schleinitz und Museum für Ländliches Brauchtum, Stempelstation von GERSTINs Entdeckertour
- Leuben: Marienkirche, historischer Dorfrundgang mit Informationstafeln
- Wahnitz/Zöthain/Prositz: durch das Ketzerbachtal
- Schieritz: Schlossmühle und Schloss
- Zehren: St.-Michaeliskirche
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