MIFA E-Bike Test: Was Sie vor dem Kauf wissen sollten

Elektrofahrräder, auch E-Bikes oder Pedelecs genannt, erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Das Fahren ist weniger anstrengend als mit einem herkömmlichen Fahrrad und auch Berge sind für ältere Radfahrer kein Problem mehr. Günstige Pedelecs gibt es bereits für weniger als 1.000 Euro.

Erfahrungen mit MIFA E-Bikes

Ein Nutzer berichtet von seinen Erfahrungen mit einem günstigen E-Bike von Mc Kenzie (Mifa E 200), baugleich zum Aldi Rad. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten beim Zusammenbau und kleineren Defekten wie einem Platten und einem abgerissenen Gepäckträger, zieht er ein positives Fazit. Für den Preis sei es ein klasse Rad.

Auf der 2. Stufe, die er fährt, mit ca. 23 km/h, also mit viel Selbsttreten, hält der Akku auf ziemlich ebenen Strecken 60 - 70 km. Seiner Meinung nach ein ausgezeichneter Wert und für Tagestouren mehr als völlig ausreichend. Bis jetzt sind nur Kleinigkeiten am Rad aufgetreten, mal Schutzblech verzogen vom Hinfallen, aber nix Ernsthaftes.

Allerdings gibt es auch kritische Stimmen. Ein anderer Nutzer bemängelt die mangelnde Endgeschwindigkeit und die Qualität einiger Komponenten. Die Bremsen seien selbst durch die Fachwerkstatt nicht richtig einzustellen, und die Abregelung der Geschwindigkeit bei 22,5 km/h sei nicht zufriedenstellend.

Es war und ist ein super günstiges Rad aber mit nicht zufriedenstellender Leistung. Nein, das Pedelec ist für diesen Preis nicht gut, nicht weil es (zu) günstig ist , sondern weil einfach geschlampt wird. Durch Einsatz weniger Euro bezw.besserer Qualitätskontrolle lassen sich die von Dir beschriebenen Peinlichkeiten vermeiden.

Sicherheit mangelhaft? Testergebnisse von MIFA, Zündapp und Fischer E-Bikes

Das NDR-Magazin Markt hat mit dem Zedler-Institut drei Elektroräder getestet. Dirk Zedler stellte bei allen drei Rädern schwere Mängel fest. Getestet wurden das Mifa Alu Elektro Pedelec für 674 Euro von einem Online-Händler, das Zündapp Greene 2.0 Alu-City E-Bike von Real für 868 Euro und das Fischer City EcoLine von Conrad für 999 Euro.

Bei allen drei Modellen stellte Zedler schwere Sicherheitsmängel fest. So drehte sich ein Lenker im Gabelschaft, ein Bremszug war locker, eine andere Bremse schlicht zu schwach. Auch die Motorleistung war laut Zedler bei einem Modell zu schwach, bei anderen Modellen schob der Motor dagegen zu lange nach, obwohl der Fahrer nicht mehr pedalierte. Bei einem Modell fehlte die Abschaltvorrichtung für den Motor beim Zug des Bremshebels.

Als Lösung empfehle Zedler, Pedelecs ab 2000 Euro aus dem Fachhandel, weil diese sicherer seien.

MIFA E-Bike Modelle (2013)

Hier eine Übersicht einiger MIFA E-Bike Modelle aus dem Jahr 2013:

ModellTypPreisMotorAkkuSchaltung
Herren PedelecCity/Urban899€250W 36V9AhKettenschaltung / Shimano Deore
Tiefeinsteiger PedelecCity/Urban999€250W 36V11AhNabenschaltung / Shimano Nexus
Unisex Pedelec (Faltrad)Kompakt999€250W 24V7AhKettenschaltung / Shimano Deore
Tiefeinsteiger PedelecCity/Urban699€250W 24V8AhNabenschaltung / Shimano Nexus

Alternativen: E-Fatbike Klappräder

Eine interessante Alternative zu herkömmlichen E-Bikes sind E-Fatbike Klappräder. Diese zeichnen sich durch ihre besonders dicken Reifen aus, die für zusätzlichen Fahrkomfort und Traktion im Gelände sorgen.

Das beste E-Bike-Fatbike Klapprad im Test ist das MYVELO Rio und Palma. Das Vakole Y20 Pro bietet die beste Reichweite im Test - bei hohem Komfort und mit praktischen Funktionen wie Blinker und Hupe.

Top 5 E-Bike-Fatbike Klappräder im Test (2025)

  1. MYVELO Palma (8,9/10)
  2. MYVELO Molinar (8,8/10)
  3. Vakole Y20 Pro (8,7/10)
  4. Engwe L20 SE (8,4/10)
  5. Hitway BK6S (8,3/10)

Ein E-Bike-Fatbike Klapprad ist ein Elektro-Klapprad mit besonders dicken Reifen. Meistens sind solche Klappräder schwer und haben ein sperriges Klappmaß. Es gibt Modelle in den unterschiedlichsten Preisklassen von 600 € bis 3000 €.

MIFA X-PESA: E-Bike ohne Kette

Der Fahrradhersteller MIFA (Mitteldeutsche Fahrradwerke AG) hat ein neues E-Bike entwickelt, das ohne Kette auskommt. Die Tretenergie soll sich beim neuen Pedelec rein elektrisch auf das Hinterrad übertragen - eine mechanische Verbindung besteht nicht. Das E-Bike soll Rekuperation unterstützen, sodass die Bremsenergie automatisch den Akku auflädt.

Ein Generator im Tretlager erzeugt über die Pedale Strom, der wiederum einen Nabenmotor im Hinterrad antreibt. Mechanische Teile wie bei anderen E-Bikes entfallen damit, darunter die Antriebskette und die Schaltung.

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