Elektroroller oder auch Elektro-Moped´s mit einer Reichweite von bis zu 100 km reichen praktisch für den Gebrauch im Alltag aus. Viele Modelle lassen sich dank entnehmbarer Akkus auch in der Wohnung aufladen. Die Elektromobilität in Deutschland kommt immer mehr in Schwung, und eine Fahrzeugklasse boomt derzeit besonders: die der elektrischen Motorroller. Sie bieten genug Reichweite für den urbanen Nah- und Pendelverkehr.
Alltagsnutzen und Reichweite
Dies kann zum Beispiel der tägliche Arbeitsweg sein, welcher mit dem Elektroroller in einem Umkreis von 50 km gefahren werden kann. Auch ist der Elektro-Roller in deiner Freizeit ein toller Begleiter. Kurze Ausflüge, bei welchen Du dich bis zu 50 km von deinem Lade-Standort entfernen kannst, sind mit dem Elektro-Roller möglich. Habst Du aber vielleicht sogar die Möglichkeit, deinen Elektroroller auf Arbeit zu laden, dann kann die einfache Strecke zur Arbeit auch weiter als 50 km sein.
Warum eigentlich nur 50 km, wenn der E-Roller doch 100 km Reichweite hat? Damit dein Rückweg nach Hause mit dem Elektro-Roller gesichert ist - denn Du solltest bei deiner Fahrtstrecke immer die gesamte Reichweite von 100 km berücksichtigen. Plane also deinen Hin- und Rückweg mit deinem Elektro-Roller genau und hab die Akkuanzeige immer im Blick. Wenn Du das Ladekabel immer mit dabei hast, dann kannst du an deinem Rastplatz erfragen, ob du den Akku laden kannst, vorausgesetzt, es ist eine Steckdose in der Nähe.
ADAC Test von Elektrorollern
Nachdem der ADAC im Herbst 2019 bereits sieben Elektroroller der Führerscheinklasse AM (Kleinkrafträder bis 45 km/h) getestet hat, wurden nun sechs verschiedene elektrische Leichtkrafträder der Führerscheinklasse A1 unter die Lupe genommen. Der ADAC hat Elektroroller der Führerscheinklasse A1 (Leichtkrafträder) zwischen 3700 und 7000 Euro getestet.
Testergebnisse im Detail
Dabei landeten die drei teuersten Produkte auf den ersten drei Rängen. Platz eins geht an den spanischen Hersteller Silence und sein Modell S01. Der futuristisch gestylte Roller löst den Konflikt zwischen großer Batterie, die für eine entsprechend gute Reichweite (90 Kilometer) sorgt, und der Transportfähigkeit des schweren Akkus. Und das mit einer simplen, aber genialen Idee: Der Akku wird nach dem Entnehmen schlicht zum Trolley und bietet dem Fahrer damit die Möglichkeit, die 40 Kilo schwere Batterie in die Wohnung zu ziehen und dort zu laden.
Zusätzlich lässt sich der Akku des Silence auch als Powerbank für Laptops, Handys oder Elektrogrills betreiben. Da der S01 auch das mit Abstand größte Staufach unter der Sitzbank hat und mit einem kurzen Bremsweg überzeugt, sichert er sich den Sieg in der Gesamtwertung.
In Deutschland vertreibt die Firma Dr. Ferrari GmbH den E-Roller als Futura Robo-S. Positiv überrascht hat die Tester nicht nur der im Vergleich günstigste Anschaffungspreis von 3.699 Euro, sondern dass der Robo-S in punkto Verarbeitung oder Reichweite auch mit etablierten Konkurrenten wie dem NIU NQI GT mithalten kann. Dabei hat der Robo-S insgesamt die Test-Note 2,7 erreicht.
Der Roller überzeugt mit cleveren Details wie einem Fingerabdruckscanner, einer Rückenlehne für Mitfahrer/innen und der Möglichkeit, Wartungen und Reparaturen auch zuhause durchführen zu lassen. Insgesamt macht der E-Roller einen durchdachten Eindruck: Er bietet praktische Ablagemöglichkeiten, ist angenehm leicht und ordentlich verarbeitet.
Beim Antrieb herrscht Licht und Schatten: Der Robo-S punktet mit einem niedrigen Stromverbrauch, kurzen Ladezeiten und der Möglichkeit, die beiden Akkus zum Laden zu entnehmen. Dem Hersteller ist dieser Kritikpunkt inzwischen bekannt, seit November 2020 wird beim Robo-S ein neuer Gasgriff mit besserer Dosiermöglichkeit verbaut. Negativ fielen neben einer fehlenden Reichweitenanzeige und der mit abnehmendem Akkustand abfallenden Höchstgeschwindigkeit vor allem die sehr schlechte Dosierbarkeit des Elektromotors auf.
Wer öfter zu zweit unterwegs ist, sollte die Zuladung im Auge behalten. Diese fällt mit insgesamt 147 Kilogramm eher gering aus, das zulässige Gesamtgewicht wird dadurch schnell überschritten.
Die Roller kamen erst mit mehrmonatiger Verspätung in Deutschland an, inzwischen hat aber auch der Futura Robo-S einen separaten Einzeltest unter den gleichen Bedingungen wie die Konkurrenten absolviert.
Weitere getestete Modelle
Während die Schwalbe gegenüber ihrer auf 45 km/h begrenzten Version (Kleinkraftrad) deutlich stärker ist (8 statt 4 kWh), bekam die Vespa Elettrica 70 lediglich eine längere Antriebsübersetzung spendiert, um die höhere Endgeschwindigkeit zu erreichen.
Diese beträgt allerdings nur 67 km/h, obwohl Piaggio selbst von der Vespa Elettrica 70 (km/h) spricht. Die „Wespe“ ist formschön, aber etwas flügellahm. Weitere Minuspunkte der kultigen Italienerin sind die allenfalls durchschnittliche Reichweite von 68 Kilometern und der fest im Fahrzeug verbaute Akku, was das Laden der Batterie im Haus oder in der Wohnung unmöglich macht.
Abgesehen davon überzeugt die Vespa mit guten Fahreigenschaften, tollem Fahrkomfort und einer Ladezeit des 4,2 kWh großen Akkus von nur 4 Stunden.
Die optisch eng an den DDR-Roller Simson KR51 angelehnte Neuauflage Schwalbe von Govecs überzeugt mit dem kraftvollsten Motor im Feld, kurzen Ladezeiten, guter Verarbeitung und ausgewogenen Fahreigenschaften. Sie ist mit knapp 7000 Euro jedoch der teuerste Roller im Test. Negativ fiel den Testern der mangelnde Stauraum, der fest mit dem Fahrzeug verbundene Akku und das hohe Gewicht auf.
Damit wird das Rangieren des Rollers zur Schwerstarbeit. Auch die Bremse dürfte besser zupacken, denn die der Govecs-Roller hat den längsten Bremsweg im Vergleich. Immerhin ist für die Schwalbe als einziges Leichtkraftrad im Test gegen Aufpreis ein Antiblockiersystem (ABS) erhältlich.
Platz vier geht an Deutschlands meistverkauften E-Roller, den NIU NQi GT. Die Beliebtheit des Leichtkraftrads aus China ist schnell erklärt: Der NIU ist hat ein attraktives Design und punktet darüber hinaus mit der besten Konnektivität, einem ausgewogenen Fahrwerk, guter Reichweite und einem attraktiven Preis. Kritikwürdig sind die unbequeme Sitzposition für größere Fahrer, die lange Ladedauer sowie der geringe Stauraum.
Der geringe Grundpreis des Trinity schlägt sich jedoch im LED-Scheinwerfer mit der schwächsten Ausleuchtung im Vergleich nieder, die Ladezeiten (für beide Akkus) sind die längsten im Test. Da der Uranus R auch ein unterdämpftes Fahrwerk hat und für großgewachsene Fahrer wenig Platz bietet, landet er auf dem letzten Platz. Positiv fiel der in China produzierte E-Roller im Vespa-Look dagegen durch sein geringes Fahrzeuggewicht, die hohe Zuladung und den niedrigsten Stromverbrauch im Test auf.
E-Roller-Kauf: Tipps für Verbraucher
Bislang durften Leichtkrafträder nur mit dem Führerschein der Klasse A1 (bzw. ehemals 1b) oder dem Pkw-Führerschein der Klasse 3 gefahren werden, sofern dieser vor dem 1. 4. 1980 ausgestellt wurde. Seit 2020 ermöglicht auch die Erweiterung der Klasse mit der Schlüsselziffer 196 zum Führen eines Leichtkraftrads, zumindest in Deutschland (der Führerschein gilt nicht im Ausland). Dafür muss der Fahrer in der Fahrschule mindestens vier theoretische und fünf praktische Unterrichtseinheiten zu jeweils 90 Minuten nehmen, die Klasse B seit mindestens fünf Jahren besitzen und mindestens 25 Jahre alt sein.
Wer sich für einen E-Roller interessiert, sollte vor dem Kauf unbedingt eine Probefahrt machen. Einige Roller sind nur im Internet bestellbar.
Unbedingt überprüfen, wo der E-Roller aufgeladen werden kann: Modelle mit fest verbautem Akku lassen sich nur per Kabel an der Steckdose oder an Ladestationen aufladen. Dagegen können herausnehmbare Akkus bequem in der Wohnung Strom tanken und bieten so mehr Flexibilität.
Gut überlegen, welche Fahrstrecken tatsächlich anfallen: Wer mit der Reichweite in der Basisversion auskommt, kann auf Zusatzakkus verzichten und so eventuell viel Geld sparen.
Einige Städte bieten eine finanzielle Förderung beim Kauf eines E-Rollers an. Interessenten sollten sich vor dem Kauf bei ihrer Stadt informieren.
Man sollte die Wartungs- und Stilllegungshinweise der Hersteller befolgen, da der Akku bei mehrwöchiger Nichtnutzung (etwa über den Winter) und falscher Behandlung Schaden nehmen kann, was den Kauf eines teuren Ersatzakkus zur Folge haben kann. Bei einigen Herstellern erlöschen bei Nichteinhaltung zudem die Garantie bzw. Gewährleistung.
Hat der Roller eine eingetragene Höchstgeschwindigkeit von mindestens 60 km/h, darf man damit auch die Autobahn befahren. Allerdings sollte man dies nur in Ausnahmefällen machen, da die meisten Roller weniger als 90 km/h erreichen und man mit ihnen schnell zum Verkehrshindernis wird.
Testkriterien im Detail
Bei der Alltagstauglichkeit wurden die Abmessungen und das Gewicht der jeweiligen Fahrzeuge ermittelt. Die Verarbeitung wurde subjektiv beurteilt.
Bezüglich ihrer Dichtigkeit wurden die Roller auch einem Beregnungstest unterzogen, bei dem die Roller 20 Minuten lang mithilfe eines Fahrtwindgebläses beregnet wurden. Somit wurde eine Fahrt bei Regen simuliert.
Beim Kriterium Handhabung stand das Rangieren des Rollers im Vordergrund, sowie die Abstellmöglichkeiten mittels Seiten- und/oder Hauptständer. Beim Punkt Gepäckunterbringung wurde die Größe und Nutzbarkeit der Staufächer in der Verkleidung und unter der Sitzbank subjektiv beurteilt.
Die Bewertung im Bereich Wartung erfolgte subjektiv. Bewertet wurde, wie verständlich und umfangreich die Bedienungsanleitung ist und ob sie in Papierform dem Roller beiliegt oder lediglich in digitaler Form verfügbar ist. Des Weiteren wurde geprüft, welche Wartungsarbeiten der Kunde selbst durchführen kann. Auch das mitgelieferte Bordwerkzeug, eine genaue Beschreibung sowie der Aufwand zur Stilllegung des Rollers wurde bewertet.
Der Beleuchtungstest wurde in einer dunklen Halle sowie im Rahmen einer Nachtfahrt auf öffentlichen Straßen durchgeführt. Die Bewertung der Ausleuchtung, Leuchtweite und Helligkeit von Abblend- und Fernlicht erfolgten subjektiv.
Im Hauptkriterium Ergonomie ist der Sitzkomfort des Fahrers von zentraler Bedeutung. In die subjektive Bewertung flossen der Komfort der Sitzbank, die Beinhaltung, die Form des Lenkers, der Sitzkomfort mit Sozius sowie die Gestaltung der Rückspiegel ein. In puncto Sitzkomfort Beifahrer wurden der Komfort der Sitzbank für den Sozius, die Position der Fußrasten, die Haltemöglichkeiten sowie das Auf- und Absteigen bewertet.
Bei der Beurteilung des Cockpits wurden die Ablesbarkeit der Instrumente bzw. des Instrumentendisplays bewertet. Zudem wurde beurteilt, wie einfach sich der E-Roller starten lässt sowie der Umfang des Bordcomputers. Eine Abwertung erfolgte bei nicht vorhandenen Anzeigen für die Restreichweite und die Restladezeit. Als Letztes wurde die Genauigkeit des Tachos bewertet.
Als Grundlage diente die Abweichung der Tachoanzeige, von der auf dem geeichten Fahrleistungsprüfstand ermittelten Fahrzeuggeschwindigkeit. Das Kriterium Windschutz wurde subjektiv im Fahrbetrieb bewertet.
Im Hauptkapitel Antrieb wurden die Dosierbarkeit des Gasgriffs, das Ansprechverhalten des Motors sowie das Motorgeräusch subjektiv bewertet. Einen Bonus gab es für das Vorhandensein verschiedener Fahrmodi sowie eines Rangiermodus. Im Kapitel Fahrleistungen wurde die Beschleunigung aus dem Stand auf 60 km/h gemessen.
Besaß ein Fahrzeug verschiedene Fahrmodi, wurde der Modus mit der größten Motorleistung verwendet. Es wurden jeweils zehn Messungen pro Fahrzeug durchgeführt.
Die Messung erfolgte mittels einer V-Box von Racelogic. Die Steigfähigkeit der Roller wurde an einer 16-prozentigen Steigung durchgeführt. Der mit 135 Kilo beladene Roller stand hierbei am Hang und musste eine Strecke von 10 Metern schnellstmöglich zurücklegen.
Konnte ein Roller die Höchstgeschwindigkeit nicht bis zum SOC 25 Prozent halten, gab es dafür einen Malus.
Die Reichweite wurde auf dem Testgelände in Penzing ermittelt. Die vollgeladenen E-Roller befuhren einen acht Kilometer langen Kurs mit acht definierten Haltepunkten so lange, bis der Akku so weit geleert war, dass die Geschwindigkeit unter 30 km/h fiel. Die zurückgelegte Strecke wurde mittels GPS-Messsystem aufgezeichnet.
Der Roller wurde mit einer Person (80 Kilo) an Bord gefahren, Gewichtsunterschiede zwischen den Fahrern wurden mit Sandsäcken ausgeglichen.
Verfügte ein Roller über mehrere Fahrmodi mit unterschiedlichen Endgeschwindigkeiten, wurde der Modus mit der geringsten Motorleistung gewählt, mit dem das Fahrzeug die maximale Geschwindigkeit von 70 km/h erreichte.
Nach dem Reichweitentest erfolgte bei jedem Fahrzeug die Vollladung an einer haushaltsüblichen Steckdose. Die nachgeladene Strommenge sowie die Dauer für die Vollladung wurden mit einem Strommessgerät aufgezeichnet. Bewertet wurden die durchschnittliche Ladeleistung sowie die Ladedauer für eine Kilowattstunde.
Einen Bonus gab es für herausnehmbare Akkus, das Vorhandensein von mehr als einem Akku und für einen Ladeanschluss außen am Fahrzeug. Ein Malus wurde vergeben, wenn bei herausgenommenen Akkus diese nicht gleichzeitig, sondern nur nacheinander geladen werden konnten.
Ebenfalls einen Malus gab es für ein Ladegerät mit deutlich hörbarem Lüftergeräusch, für ein Ladekabel, das kürzer als 3,5 Meter war, sowie für den Fall, dass im Staufach kein Platz für das Ladegerät vorhanden war.
Im Kapitel Fahreigenschaften wurde die Fahrstabilität subjektiv beurteilt. Hier flossen neben der Spurstabilität auch die dynamische Stabilität beim Bremsen und Beschleunigen ein. Das Handling der Roller wurde beim Durchfahren eines Slalomparcours sowie beim Befahren eines Handlingkurses subjektiv bewertet.
Beim Kriterium Kurvenfahrt wurde das Lenkverhalten in Schräglage sowie die Lenkpräzision subjektiv bewertet.
Ein Malus wurde für einen in Kurven frühzeitig aufsetzenden Seiten- oder Hauptständer vergeben. Der Bremsweg wurde mittels GPS-Messsystem ermittelt, die Bremsung erfolgte aus 50 km/h.
Es wurden je zehn Messungen in beide Fahrtrichtungen durchgeführt.
Einen Bonus gab es bei serienmäßigem oder optionalem CBS und ABS. Einen Malus gab es für die E-Roller, bei denen beim Betätigen der Bremse und gleichzeitigem Gasgeben der Vortrieb nicht gekappt wird.
Die Bewertung des Federungskomforts erfolgte subjektiv auf öffentlichen Straßen. Es wurde sowohl der Komfort nur mit dem Fahrer als auch mit Fahrer und Sozius subjektiv bewertet.
Elektroroller Modelle mit 80 km/h Höchstgeschwindigkeit
Fährt ein E-Roller 80 km/h Höchstgeschwindigkeit, kommt ihr damit wesentlich schneller ans Ziel und habt ein tolles Pendlerfahrzeug für Überlandfahrten.
Während Elektro Kleinstfahrzeuge über eine maximale Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h verfügen und Elektro Roller mit bis zu 45 km/h eher für das Cruisen durch die City geeignet sind, eignen sich die E-Roller 80 km/h sowohl zum Pendeln in der Stadt wie auch für gemütliche Überlandfahrten.
Noch schneller sind manche Elektro Motorräder einiger Hersteller, die zum Teil eine noch größere Reichweite schaffen. Allerdings nur, wenn in einem langsamen Fahrmodus gefahren wird. Bei Vollgas reduziert sich die Strecke enorm.
Beliebte Modelle
- Futura Angry Hawk: Als Testsieger bietet dieses Modell eine starke Motorleistung von 4000 Watt, Beschleunigung und Steigfähigkeit. Die Reichweite von 100 Km ist genauso gut, wie seine Ausstattung.
- Futura Robo-S: Hat eine konstante Motorleistung von 3.000 Watt und schafft maximal 4.000 Watt in der Spitze. Ein herausnehmbarer Akku erleichtert das Laden.
- Uranus R: Ein weiterer E Roller, der 80 km/h in der Spitze schafft. Mit einem 4 kW oder wahlweise 5 kW Motor kommt er selbst bei Höchstgeschwindigkeit nicht an seine Grenzen.
Vergleichstabelle: Elektroroller mit 80 km/h
| Modell | Motorleistung | Reichweite | Besonderheiten |
|---|---|---|---|
| Futura Angry Hawk | 4000 Watt | 100 km | Testsieger, starke Motorleistung |
| Futura Robo-S | 3000-4000 Watt | Variabel | Herausnehmbarer Akku |
| Uranus R | 4000-5000 Watt | 50 km (optional 2. Akku) | Hohe Zuladung |
Weitere E-Roller Modelle im Überblick
BMW CE 04
BMW Motorrad ist Vorreiter bei den Elektro-Großrollern. Der futuristische CE 04 ist auch als gedrosselte A1-Version zu haben. Leistungsreduziert kommt er auf eine Nennleistung von 15 PS/11 kW bzw. maximal 31 PS/23 kW und 62 Nm. Smart Connectivity via App, schwebende Sitzbank im Bügelbrettstil, seitlich öffnender Stauraum - und schnell wie der urbane Blitz, auch mit 11 kW: 0 auf 50 km/h in 2,7 Sekunden.
Technische Details BMW CE 04 Leistung max. 42 PS (31 kW) Batterie 8,5 kWh (11 kW: 6,2 kWh) Reichweite 130 km (11 kW: 100 km) Ladedauer 4:20 h/3:20 (11 kW) Preis ab 12.950,-- Euro (ab Werk)
Govecs Schwalbe L3e
Design von gestern, Technik von heute: Die Schwalbe war das Kult-Transportmittel der DDR. Die E-Version entsteht in München (Design) und Breslau (Fertigung) und hat eine eingefleischte Fangemeinschaft. Direktantrieb im Hinterrad, CBS-Bremsanlage, 5 Liter Stauraum unter der Sitzbank, LED-Beleuchtung, 5-Zoll-TFT, 60 km/h Spitze, auf Wunsch Doppel-Akku. Auch als 45 km/h schnelle Schwalbe L1e lieferbar.
Technische Details Govecs Schwalbe L3e Leistung max. 4,1 PS (3,0 kW) Batterie 3,4 kWh (2x 1,7) Reichweite 102 km (zwei Akkus) Ladedauer 8 h Preis ab 6.599,-- Euro (ab Werk)
Horwin SK3
Clean, cleaner, SK3. Der sportliche Horwin-Roller setzt im Gegensatz zu den rundlichen Horwin EK3 und EK1 auf plane Flächen. Keine Schörkel, kein Schnickschnack, dafür rundum LED. Bis zu 90 km/h rennt der L3e-Flitzer. Unter der Sitzbank finden bei Bedarf zwei Akkus (72 V/36 Ah) Platz. Jeder schafft rund 80 km Reichweite. Alternativ passen auch ein Akku plus Helm ins Staufach. Auch als SK3 Plus mit 100 km/h und 130 km Reichweite (ab 5.590,-- Euro).
Technische Details Horwin SK3 Leistung max. 8,6 PS (6,3 kW) Batterie 2,6 kWh Reichweite 80/160 km (zwei Akkus) Ladedauer 4:30 h Preis ab 3.990,-- Euro (ab Werk)
Honda CUV e:
Honda weitet seine Elektro-Engagement aufs L3e-A1-Segment aus. Im Sommer 2025 soll der CUV e: bei uns starten. Über Hondas neue RoadSync-Duo-App und das 7 Zoll große TFT-Display im Tablet-Style ist der E-Roller mit dem Smartphone des Fahrers vernetzt und kann großflächig navigieren. Die beiden herausnehmbaren Akkus wiegen jeweils 10,2 kg. Dazu gibt es serienmäßig zwei Ladegeräte. Beim Rangieren hilft ein Rückfahrassistent.
Technische Details Honda CUV e: Leistung max. 8,2 PS (6 kW) Batterie 1,3 kWh Reichweite 70 km Ladedauer 3 h (0-75 %) Preis noch offen
Niu MQi GT 100
Niu gehört zu den E-Roller-Anbietern der ersten Stunde und zählt zu den Topanbietern auf dem deutschen Markt. Schnellste elektrische 125er der chinesischen Marke ist der MQi GT 100 mit konfigurierbarem LED-Display und zwei Akkus. 14-Zoll-Räder, 816 mm Sitzhöhe, 128 kg mit Akkus. Die drei Fahrmodi regeln den Highspeed: Eco bis 45 km/h, Dynamic bis 75 km/h, Sport bis 100 km/h.
Technische Details Niu MQi GT 100 Leistung max. 8,8 PS (6,5 kW) Batterie 3,74 kWh (2 Akkus à 1,87 kWh) Reichweite 65-75 km Ladedauer 4-5 Stunden Preis ab 3.799,-- Euro (ab Werk)
SEAT Mó 125
Platz für zwei Helme unter der Sitzbank, bis zu 95 km/h schnell, Beschleunigung von 0 auf 50 km/h in 3,9 Sekunden, Rückwärtsgang für leichteres Rangieren und Parken - fürs urbane Miteinander ist der Mó 125, den Autohersteller SEAT vertreibt, bestens aufgestellt. Der schwere Akku (41 kg) lässt sich wie ein Trolley auf kleinen Rädern zur nächsten Steckdose ziehen. Keyless Access ermöglicht das Starten, Öffnen der Sitzbank sowie Ver- und Entriegeln per Smartphone.
Technische Details SEAT Mó 125 Leistung max. 12,2 PS (9 kW) Batterie 5,6 kWh Reichweite 133 km Ladedauer 6-8 h Preis ab 4.990,-- Euro (ab Werk)
SuperSoco CPX L3e
Flacher Durchstieg, 16-Zoll-Vorderrad, 90 km/h Spitze - SuperSocos jüngster E-Roller macht vieles richtig. Der CPX L3e kommt serienmäßig mit zwei entnehmbaren Akkus (à 18 kg); die baugleiche L1e-Version (45 km/h) hat nur einen. Der Radnabenmotor bietet fünf Fahrstufen und Rückwärtsgang. Dazu gibt es LED-Licht und ein großes, freistehendes LCD-Display.
Technische Details SuperSoco CPX L3e Leistung max. 6,5 PS (4,8 kW) Batterie 5,4 kWh (2 Akkus à 2,7 kWh) Reichweite 70/140 km (zwei Akkus) Ladedauer 3-3,5 h/Akku Preis ab 5.990,-- Euro (ab Werk)
Trinity Uranus R 80
„Einer für alle Klassen“ lautet sein Motto: Für 149,-- Euro wird die Höchstgeschwindigkeit auf 45 oder 25 km/h gedrosselt. Ein zweiter Akku kostet stattliche 1.389,-- Euro extra. Mittlerweile in dritter Generation am Start, bringt es der 1,92 Meter lange Uranus mit Doppel-Akkupack und Radnabenmotor auf 80 km/h Spitze. Optional: Topcase mit 28, 36 oder 48 Liter Stauraum.
Technische Details Trinity Uranus R 80 Leistung max. 8,2 PS (6 kW) Batterie 4,2 kWh (2 Akkus à 2,1 kWh) Reichweite 100 km (mit zwei Akkus) Ladedauer 5 h/Akku Preis ab 4.428,-- Euro
Vespa Primavera Elettrica 70
Zweistufige Energierückgewinnung, maximal 200 Nm Drehmoment am Hinterrad, mindestens 1.000 Ladezyklen - bei diesen Eckdaten verzeiht man der Vespa Elettrica auch das überschaubare Spitzentempo von nur 67 km/h, obwohl sie doch „70“ im Namen trägt. Im Eco-Modus kommt die E-Wespe rund 100 km weit, fährt aber nur 45 km/h. Der Preis dafür: recht happig.
Technische Details Vespa Primavera Elettrica 70 Leistung max. 5,4 PS (4 kW) Batterie 4,2 kWh Reichweite 80 km Ladedauer 4 h Preis ab 7.499,-- Euro
Zapp i300
Der Zapp i300 beschleunigt laut Hersteller in knapp 2,4 Sekunden auf Tempo 50 und erreicht 97 km/h Spitze (elektronisch begrenzt). Der „Red Dot“-prämierte Look ist ziemlich einmalig: Die Front scheint optisch aus einem Stück zu bestehen, die Sitzbank schwebt in luftiger Höhe, für die Federung hinten sorgt ein fast liegendes Zentralfederbein. Der Durchstieg ist frei, die flachen, herausnehmbaren Akkus (5 cm dick, 5 kg schwer) schlummern elegant im Unterboden und sollen locker 2.000 Ladezyklen schaffen (Aufladung 80 %). Nennleistung: 7,5 PS (5,5 kW).
Technische Details Zapp i300 Leistung max. 18 PS (14 kW) Batterie 1,44 kWh (2 Akkus à 720 Wh) Reichweite 60 km Ladedauer 2 h Preis ab 8.590,--Euro (ab Werk)
Offroad E-Scooter
Wer mit dem E-Scooter über Bordstein, Wald und Wiese pflügt, benötigt eine gute Federung, eine robuste Verarbeitung und einen starken Motor.
Die besten Offroad-E-Scooter
- Segway Ninebot Max G3 D
- Navee ST3 Pro
- Joyor Y8-S
Der Segway Ninebot Max G3 D ist der neue König im E-Scooter-Dschungel. Der Navee ST3 Pro ist ein überzeugender E-Scooter für alle, die Wert auf Fahrkomfort und Qualität legen. Seine Stärken - die exzellente Federung, der kraftvolle Motor und die hochwertige Verarbeitung - machen ihn zum idealen Begleiter für den täglichen Stadtverkehr und gelegentliche Ausflüge auf unebenen Wegen. Der Joyor Y8-S ist ein echtes Brett.
Worauf muss ich beim Kauf eines E-Rollers achten?
Eine solide Verarbeitung bieten mittlerweile die meisten elektrischen Scooter jenseits der 500-Euro-Marke. Hier sollte man darauf achten, dass die Lenkstange kaum wackelt und keine Teile leicht abzubrechen drohen. Der Lenker sollte zudem hoch und breit genug sein und das hintere Schutzblech fest sitzen. Die maximale Zuladung sollte zum eigenen Körpergewicht passen. Der Faltmechanismus muss leichtgängig, aber dennoch stabil sein.
Auch der besonders für schwerere Fahrer wichtige starke Motor hält in immer mehr E-Rollern ab der Mittelklasse Einzug. Hier ist es wichtig, nicht nur auf die Leistung des Motors in Watt, sondern besonders auf das Drehmoment in Newton-Meter (Nm) zu achten. Starke Motoren sind wichtig, um den Fahrer flott auf die maximale Geschwindigkeit zu beschleunigen, ihn Hügel und Berge hinauszutransportieren und ihn in Matsch, Schnee, Wald und Wiese über Unebenheiten zu bringen.
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