Enduro Motorräder im Testvergleich: Welches ist das Richtige für dich?

Die Wahl des richtigen Reiseenduros ist oft eine Frage der persönlichen Präferenzen. Was ist dir wichtig? Dies ist die Frage aller Fragen. Es geht eher darum, sich selbst ernsthaft zu hinterfragen und mit diesen Resultaten dann die richtige Abenteuerrakete zu finden. Daher erst mal eine kurze Checkliste, deren Resultate man vor dem Kauf einer Wollmilchsau beherzigen sollte. Dann folgen einige Vertreter der jeweiligen Sparte, die einen kleinen Ausschnitt der infrage kommenden Kandidaten etwas näher beleuchten.

Erst überlegen, dann kaufen

Bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  1. Asphalt:
    • Bin ich auf Asphalt ein Heizer und eher sportlich (schnell bis sehr schnell) unterwegs?
    • Bin ich auf Asphalt eher ein Normalo und eher touristisch (zügig bis gemütlich) unterwegs?
  2. Gelände:
    • Im Schaltjahr einen kleinen Schotterweg?
    • Schotterpässe in den Alpen?
    • Auf ACT oder gar TET?
    • In der Wüste?
  3. Reisen:
    • Wie oft fahre ich in den Urlaub damit (mehr als vier Tage) oder zu zweit?
  4. Optik/Stammtisch:
    • Lege ich Wert auf ein eher gefälliges/klassisches Aussehen?
    • Möchte ich eine preiswerte Adventure-Maschine?
    • Was sagt der Schwarm?

Die Asphalt-Fräsen

Hier liegt der Fokus ganz klar auf Leistung und Fahrwerk, während die Offroad-Eigenschaften ganz oder zum größten Teil vernachlässigt werden.

Ducati Multistrada V4 Pikes Peak

Die Pikes Peak trägt ihren Namen zu Ehren des dreimaligen Sieges beim amerikanischen Bergrennen. Sie ist praktisch ein exquisiter Supersportler auf Stelzen und eher mit der BMW S/M 1000 XR vergleichbar. Mit ihr lässt sich also weit besser knieschleifen als auch nur ein bisschen schottern.

  • Leistung: 170 PS (125 kW) bei 10.750 U/min, 124 Nm bei 9.000 U/min
  • Gewicht: 227 kg (trocken)
  • Tankinhalt: 22 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, Wheelie-Kontrolle, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Kurvenlicht, Fahrmodi, adaptiver Abstandstempomat, semi-aktives Fahrwerk, Slide-Control, Schaltassistent, Berganfahrhilfe, Kollisionswarnung, Blinkerrückstellung, Notbremssignal
  • Preis: ab 31.935,-- Euro inkl. NK

Technisches Datenblatt Alle technischen Details zur Ducati Multistrada V4 Pikes Peak

Neuvorstellung Ducati Multistrada V4 Pikes Peak: Adventure-Bike mit Panigale-Technik

KTM 1390 Super Adventure

Der österreichische Bolide drückt seine Power in einer derart unverfrorenen hemdsärmeligen Manier ab, dass man ihn fast schon fürchten muss. 173 PS bei einem 19-Zoll-Gerät ist die Bestmarke schlechthin. Dazu ein klasse Fahrwerk, das auch ordentliche Geländeeinlagen verträgt. Insgesamt ist die 1390er für Kradisten gedacht, die wissen, was sie wollen und tun.

  • Leistung: 173 PS (127 kW) bei 9.500 U/min, 145 Nm bei 8.000 U/min
  • Gewicht: 227 kg (trocken), circa 245 kg (fahrbereit)
  • Tankinhalt: 23 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, Wheelie-Kontrolle, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Kurvenlicht, Fahrmodi, semi-aktives Fahrwerk, Slide-Control, Tempomat, Blinkerrückstellung
  • Preis: ab noch nicht bekannt

Neuvorstellung KTM 1390 Super Adventure S 2025 - Schalten und walten

Triumph Tiger 1200 GT PRO

Die englische Interpretation einer Allzweckwaffe kommt mit etwas weniger, aber bei Weitem mehr als ausreichender Leistung daher. Den unglaublich cremigen Dreizylinder sollte man einmal im Leben ausprobiert haben. Durch ihren wartungsarmen Kardanantrieb rangiert sie gewichtsmäßig etwas oberhalb der Klassenbesten, dafür ist es beim Preis umgekehrt.

  • Leistung: 150 PS (110 kW) bei 9.000 U/min, 130 Nm bei 7.000 U/min
  • Gewicht: 245 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 20 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Kurvenlicht, Fahrmodi, semi-aktives Fahrwerk, Schaltassistent, Tempomat, Berganfahrhilfe, Griffheizung
  • Preis: ab 20.545,-- Euro inkl. NK

Test/Fahreindrücke Ersteindruck: Triumph Tiger 1200 mit Kardan - auf Augenhöhe zur Konkurrenz?

Die Asphalt-Touristen

Genüsslich durch die Gegend fahren, mit etwas Komfort, einer etwas weniger spitzen Leistungscharakteristik und ohne große Ambitionen, was Geländefahrten anbelangt.

BMW R 1300 GS

Hier ist sie nun, die Klassenbeste. Kann alles gut und leistet sich nirgendwo gravierende Schwächen. Motormäßig mit bärenstarkem Drehmoment gesegnet, ist sie die Tourenmaschine schlechthin. Fahrwerksseitig auf der allerletzten Rille, ist Luft nach oben. Der vergleichsweise niedrige Preis relativiert sich schnell im Zubehörladen. Von Profis bewegt, kann sie auch Gelände, die anderen 99 Prozent lassen es lieber bleiben.

  • Leistung: 145 PS (107 kW) bei 7.750 U/min, 149 Nm bei 6.500 U/min
  • Gewicht: 237 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 19 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Fahrmodi, adaptiver Abstandstempomat, Motorschleppmomentregelung, Berganfahrhilfe, Heizgriffe, Reifenluftdruckkontrolle
  • Preis: ab 19.880,-- Euro zzgl. NK

Fahreindrücke/Test BMW R 1300 GS - SO FÄHRT DAS DING!

Der Großtourer - BMW R 1300 GS im Tourentest

Video BMW R 1300 GS - unschlagbar gut?!

Honda XL750 Transalp

Eine der klassischsten Reiseenduros, die 750er-Transalp. Seit zwei Jahren auf dem Markt und schon überarbeitet - Honda nimmt die Kunden ernst und beim Wort, so wurde das Fahrwerk überarbeitet und die Fahrmodi wurden aufgepeppt. Eines der rundherum stimmigsten Motorräder für die kleine und große Reise sowie leichte Schotterpassagen.

  • Leistung: 92 PS (67,5 kW) bei 9.500 U/min, 75 Nm bei 7.250 U/min
  • Gewicht: 208 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 16 Liter
  • Ausstattung: Wheelie-Kontrolle, Traktionskontrolle, Fahrmodi, Notbremssignal
  • Preis: ab 11.040,-- Euro

Fahreindrücke/Test Honda XL750 Transalp - Willkommen zurück

Video Videocheck:Reisetauglich?

Harley-Davidson Pan America 1250

Klasse Motor und insgesamt recht gelungene Antwort auf die R 18 von BMW. Genau das Richtige, um eingefleischten Harley-Enthusiasten eine sportliche Alternative zum normalen amerikanischen Schwermetall zu bieten. Motor, Bremsen und Fahrwerk sind aus dem Stand klasse gelungen, auch wenn nach oben noch etwas Platz ist.

  • Leistung: 152 PS (112 kW) bei 8.750 U/min, 128 Nm bei 6.750 U/min
  • Gewicht: 254 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 21 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Fahrmodi, Motorschleppmomentregelung, Wheelie-Kontrolle
  • Preis: 19.395,-- Euro

Fahreindrücke/Test Fahrbericht: Harley-Davidson Pan America 1250

Video Harley-Davidson Pan America 1250 Special - gut genug GS und Multistrada?

Die Fast-nie-Schotterer

Klar, so gut wie alle Reiseenduros vertragen leichte Geländefahrten. Je besser der Fahrer, desto deftiger darf es werden. Normale Kradisten stoßen aber schnell an Grenzen.

BMW R 1300 GS

Gleich noch mal. Da die GS in allen Disziplinen gut abschneidet, kann sie natürlich auch Schotter. Das Flaggschiff der Klasse ist gegenüber der 1250er-Version einiges leichter, die Leistung etwas spitzer.

  • Leistung: 145 PS (107 kW) bei 7.750 U/min, 149 Nm bei 6.500 U/min
  • Gewicht: 237 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 19 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Fahrmodi, adaptiver Abstandstempomat, Motorschleppmomentregelung, Berganfahrhilfe, Heizgriffe, Reifenluftdruckkontrolle
  • Preis: ab 19.880,-- Euro zzgl. NK

Fahreindrücke/Test BMW R 1300 GS - SO FÄHRT DAS DING!

Der Großtourer - BMW R 1300 GS im Tourentest

Video BMW R 1300 GS - unschlagbar gut?!

Suzuki V-Strom 1050DE

Mit dem großen 21-Zoll-Vorderrad und den serienmäßigen Motorschutzbügeln ist die V-Strom schon mal besser auf Gelände eingestellt als viele andere hier, sieht man von den relativ geringen Federwegen einmal ab. Und dem hohen Gewicht. Als Reisebegleiter ist man mit der anständig-bodenständigen 1050er dennoch sehr gut aufgestellt.

  • Leistung: 107 PS (79 kW) bei 8.500 U/min, 100 Nm bei 6.000 U/min
  • Gewicht: 252 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 20 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi, Schaltassistent, Tempomat
  • Preis: 16.100,-- Euro zzgl. NK

Fahreindrücke/Test Erste Fahreindrücke Suzuki V-Strom 1050 & 1050DE

Fahrtest: 5.000 Kilometer - On- und Offroad mit der neuen Suzuki V-Strom 1050DE

Video Fahrbericht Suzuki V-Strom 1050 & 1050DE

Moto Guzzi Stelvio PFF

Die Stelvio ist wieder da. Optisch schön gemacht und dank der guten Zusammenarbeit im Piaggio-Konzern auch technisch voll auf der Höhe der Zeit. Mit ordentlicher Leistung, wartungsarmem Kardan und betörender Optik sicher eines der interessantesten Modelle hier.

  • Leistung: 115 PS bei 8.700 U/min, 105 Nm bei 6.750 U/min
  • Gewicht: 246 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 21 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, Kurvenlicht, Fahrmodi, Tempomat, Totwinkelerkennung, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Kollisionswarner, Spurwechselassistent
  • Preis: ab 17.299,-- Euro inkl. NK

Fahreindrücke/Test Test-Telegramm Moto Guzzi Stelvio - FLAGGSCHIFF VOM SEE

Video Moto Guzzi Stelvio - Flaggschiff vom See

Die Schotterpässeknacker

Hier kommen die Reiseenduros im besten Sinne. Gerne etwas leichter und weniger ausladend. Sie vertragen eine ordentliche Portion Gelände und sind für Neulinge zum Schnuppern passend.

Suzuki V-Strom 800DE

Da geht was. Klasse ausbalanciert, voll einstellbares Fahrwerk mit langen Federwegen und 21-Zoll-Vorderrad. In Summe eine der besten Maschinen dieser Hubraumklasse.

  • Leistung: 84 PS (62 kW) bei 8.500 U/min, 78 Nm bei 6.800 U/min
  • Gewicht: 230 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 20 Liter
  • Ausstattung: Traktionskontrolle, Fahrmodi, Schaltassistent
  • Preis: ab 11.600,-- Euro zzgl.

BMW F 900 GS

BMW hat seiner etwas pummeligen 850er nun endlich Beine gemacht. Die neue 900er ist ganz klar auf Enduro getrimmt. 14 Kilo weniger Gewicht als ihre Vorgängerin und dafür 10 PS mehr. Mit großem Vorderrad und langen Federwegen ist sie für Schotterpässe und etwas mehr gut aufgestellt.

  • Leistung: 105 PS (77 kW) bei 8.500 U/min, 93 Nm bei 6.750 U/min
  • Gewicht: 219 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 14 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Fahrmodi, Heizgriffe
  • Preis: ab 13.750,-- Euro zzgl.

Fahreindrücke/Test Fahrbericht BMW F 900 GS - DIE WILL ES WISSEN!

Video BMW F 900 GS - auf die harte Tour

Triumph Tiger 900 Rally Pro

Die 900er-Tiger ist mit Abstand die teuerste in ihrem Umfeld - aber auch die am besten ausgestattete. Wo bei anderen Maschinen kostspielige Zubehörpakete gekauft werden müssen, ist bei der Rally Pro schon alles drin. Natürlich gibt es mit dem Basismodell, der Tiger 900 GT, auch eine weniger komplette Maschine für dann 13.595,-- Euro.

  • Leistung: 108 PS (79,5 kW) bei 9.500 U/min, 90 Nm bei 6.850 U/min
  • Gewicht: 228 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 20 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Fahrmodi, Griffheizung, Sitzheizung, Tempomat, Schaltassistent, Reifendruckkontrollsystem, Zusatzscheinwerfer, Hauptständer
  • Preis: ab 16.395,-- Euro

Test/Fahreindrücke Triumph Tiger 900 GT Pro & Rally Pro - GRENZGÄNGER

Video Triumph Tiger 900 Rally Pro und die GT Pro - lohnt sich die Neue?

Die Trail-Freaks (ACT und TET)

Hier geht es zur Sache. Richtiges Gelände erfordert leichte und robuste Maschinen. Hier braucht man nicht unbedingt digitale oder technische Finessen, sondern was Handfestes.

Honda CRF300 Rally

Wer ordentlich ins Gelände möchte, kommt an der leichten Reiseenduro von Honda nicht vorbei. Gewicht ist bei derben Offroad-Touren eben alles und da ist die 300er mit ihren 153 Kilogramm vollgetankt unschlagbar. Obendrein noch satte 260 Millimeter Federweg vorne und hinten sowie eine Reichweite von knapp 400 Kilometern machen die CRF zu der ReiseENDURO überhaupt.

  • Leistung: 27,3 PS (20,1 kW) bei 8.500 U/min, 26,6 Nm bei 6.500 U/min
  • Gewicht: 153 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 12,8 Liter
  • Ausstattung: ABS
  • Preis: ab 7.640,-- Euro

Neues Modelljahr Honda CRF300 Rally und CRF300L -Modelljahrgang 2025

Yamaha Ténéré 700

Bei der spartanischen Ténéré ist am 2025er-Modell das Fahrwerk vorne und hinten nun komplett einstellbar, neben Fahrmodi und ein paar anderen Dingen ist vor allem das Display kräftig gewachsen. Nach wie vor ist die 700er aber vor allem eines: robust, technisch ausgereift und meilenweit vom digitalen Overkill entfernt. Gerade Letzteres bescherte ihr in der Vergangenheit den Verkaufserfolg, den sie verdient hat.

  • Leistung: 73 PS (54 kW) bei 9.000 U/min, 68 Nm bei 6.500 U/min
  • Gewicht: 205 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 16 Liter
  • Ausstattung: ABS, Traktionskontrolle, Fahrmodi
  • Preis: ab 11.624,-- Euro inkl. NK

Test/Fahreindrücke Fahrtest: Yamaha Ténéré 700

KTM 890 Adventure R

Ebenfalls äußerst robust und noch dazu mit etwas mehr technischen und digitalen Finessen gesegnet, spielt die Adventure R in einer anderen Preisliga als Ténéré und Co. Hochwertige Fahrwerkskomponenten, die mit 240 Millimetern Federweg vorne und hinten aufwarten, zeigen ganz klar, wohin die Reise geht. Und für wen. Eine gute Portion Geländeerfahrung sollte man schon mitbringen, bevor es mit der 890 R ins Grobe geht.

  • Leistung: 105 PS (77 kW) bei 8.000 U/min, 100 Nm bei 6.500 U/min
  • Gewicht: 215 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 20 Liter
  • Ausstattung: Kurven-ABS, schräglagenabhängige Traktionskontrolle, Fahrmodi
  • Preis: ab 16.985,-- Euro inkl. NK

Neues Modelljahr KTM 890 Adventure R 2025 mit leichter Überarbeitung

Die Wüstenfahrer

Im Sand Afrikas zählen ganz andere Dinge als in Europa. Großer Tank, einfache Technik, Wartungsfreundlichkeit. Da taugen so gut wie alle modernen Reiseenduros eher nur so suboptimal.

Yamaha Ténéré 700 Rally

Mehr Federweg, hochgelegte Sitzbank und vorderes Schutzblech sowie fetter Motorschutz - das sind die Hauptunterschiede der Rally zur Standard-Ténéré. Wie bei allen derberen Reiseenduros ist hier der Spaß im Sand möglich, aber durch den 16-Liter-Tank begrenzt.

  • Leistung: 73 PS (54 kW) bei 9.000 U/min, 68 Nm bei 6.500 U/min
  • Gewicht: 210 kg (fahrfertig)
  • Tankinhalt: 16 Liter
  • Ausstattung: ABS und Traktionskontrolle (abschaltbar), Fahrmodi
  • Pre...

Elektro Enduros

Auch im Bereich der Enduro-Motorräder gibt es zunehmend Modelle mit Elektromotor. Diese zeichnen sich durch geringe Geräuschentwicklung und weniger Verschleißteile aus. Allerdings ist die Reichweite im Vergleich zu Verbrennungsmotoren noch begrenzt.

Sur-Ron Light Bee

  • Straßenzulassung: ja
  • Geschwindigkeit: 90 km/h
  • Motorleistung: 12500 W
  • Drehmoment: 440 Nm
  • Reichweite: 140 km
  • Ladezeit: 4 Std.
  • Gewicht: 85 Kg (inkl. Akku)
  • Führerschein: mit A1 / B196 Führerschein
  • Preis: 7.440 € inkl.

Tinbot Essum Pro

Die Enduro Tinbot Essum Pro hat einen Elektromotor, der bis zu 11.000 Watt bringt. In der Stadt kommt sie auf 130 Kilometer Reichweite, wenn sie mit 45 km/h fährt. Mit ihrer Höchstgeschwindigkeit von 90 km/h reduziert sich die Reichweite schon auf 75 Kilometer. Im Gelände wird die Strecke noch kürzer.

Horwin Ranger

Die Horwin Ranger ist ein E Cross Motorrad aus Österreich. Es fährt zwar nur bis 45 Km/h und kann daher auch mit dem B196 Führerschein gefahren werden, aber verfügt über einen anzugsstarken Elektromotor bis 3800 Watt Leistung.

KTM Freeride E-XC

Das Elektro Motorrad Enduro von KTM heißt Freeride E-XC und ist eine geländegängige Maschine mit Straßenzulassung. Die Reichweite reicht leider nur für 1,5 Stunden Fahrspaß. Der Elektromotor verfügt aber über vergleichsweise starke 18 kW, also 24,5 PS.

Die besten Enduros im Test (MOTORRAD 2024)

MOTORRAD testete im Jahr 2024 zahlreiche Enduros und vergab maximal 1.000 Punkte. Die folgende Tabelle zeigt die besten Modelle des Testjahrgangs 2024:

Platz Modell Punkte
1 BMW R 1300 GS 780
2 BMW R 1300 GS (Komfortausstattung) 770
3 Ducati Multistrada V4 S 762
4 KTM 1290 Super Adventure S 742
5 Triumph Tiger 1200 GT Pro 731
6 Triumph Tiger 900 GT Pro 715
7 KTM 890 Adventure 714
8 BMW F 900 GS 710
9 Triumph Tiger 900 Rally Pro 708
10 Suzuki V-Strom 800DE 706
11 Harley-Davidson Pan America 1250 S 700
12 BMW F 850 GS 697
13 Ducati DesertX 696
14 Suzuki V-Strom 800DE 694
15 MV Agusta Enduro Veloce 691
16 Voge DS 900 X 685
17 Moto Guzzi Stelvio 681

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