Erste Motorrad-Fahrstunde: Tipps und Erfahrungen

Nach der Theorie folgt die Praxis. Bereits vor meiner Theorieprüfung durfte ich die ersten Fahrstunden nehmen. Ein kleines Highlight auf dem Weg zum offenen Motorradführerschein der Klasse A. Aufregung und Nervosität gehören bei den ersten Fahrten dazu.

Auf dem Weg zum Motorradführerschein gibt es einige Ausbildungsbestandteile, ohne diese ihr keine Führerscheinprüfung ablegen dürft. Auch wenn Übungsstunden keine Pflicht sind, kannst du davon ausgehen, dass bis zur Prüfungsreife einige Stunden dazukommen. Üblich sind ca. 10 Übungsstunden, um ein Gefühl für die eigenen Fähigkeiten und das Motorrad zu bekommen. Danach entscheidest du, ob du noch etwas Übung brauchst, oder ob die Motorrad-Fahrprüfung kommen kann.

TIPP: Versuche deine Fahrstunden möglichst gleichmäßig zu verteilen und regelmäßig zu fahren. Lasse keine größeren Pausen zu, wenn nicht unbedingt nötig und fahre möglichst mehr als einmal pro Woche. Mit dem richtigen Fahrlehrer an der Seite macht die Fahrschule doppelt Spaß.

Erste Erfahrungen und Herausforderungen

Bei meiner ersten Fahrstunde war ich super euphorisch und wahnsinnig aufgeregt. Wie ihr wisst, wollte ich unbedingt mit der BMW F 750 GS vom Hof fahren. Leider hatte meine Fahrschule andere Pläne. Dass man bei seiner ersten Fahrstunde erstmal als Sozius vom Hof fährt, das wusste ich bereits, dass wir das jedoch auch noch auf einer winzigen 125er tun würden, das hat mich dann doch schockiert. Mein Fahrlehrer wollte erst einmal meinen Leistungsstand prüfen, da ich viel zu lange “nur” Roller gefahren bin und hielt es für das sicherste, mich nicht gleich auf eine Maschine mit großem Motor zu setzen. Augen “auf” und durch. Die erste Fahrstunde ging erfolgreich zu Ende, ich konnte zeigen, dass ich mich auf Zweirädern doch recht geschickt anstelle und beim nächsten Mal ging es schon mit dem nächstgrößeren Modell weiter. Das erste Mal on Tour mit der BMW F 750 GS.

Nach den ersten beiden Fahrten, noch als Sozius ab Fahrschule bis zum Übungsplatz, durfte ich die Fahrt auch endlich alleine antreten. Von der Fahrschule ging es durch Berlin bis zum Fahrübungsplatz im nahegelegenen Industriegebiet. Im Berliner Verkehr kann das schon die erste Herausforderung sein. KreiseSlalom-Parcours für versch. Jede Übung simuliert entweder eine Situation im Straßenverkehr oder trainiert die Geschicklichkeit. Fährst du Kreise, trainierst du das Gefühl für die Schräglage, beim Schritt-Slalom geht es um Geschicklichkeit und Gleichgewicht. Üben, üben, üben!

Schwierigkeiten und Lösungen

In meinem Freundeskreis wurde ich oft nach der “schwersten Fahrübung” gefragt. Wer noch keinen Motorradführerschein hat und es sich vielleicht überlegt, der möchte natürlich gerne ausloten, welche Herausforderung damit auf einen zukommt. Doch ganz ehrlich, diese Frage kann man nicht beantworten. Je nach Vorkenntnis, Talenten und deinem Biss, dich auch durch schwierige Aufgaben durchzuarbeiten, ist für jeden eine andere Übung die größte Herausforderung. Ich zum Beispiel, hatte zwei verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Während ich von Anfang an sehr gut mit niedrigen Geschwindigkeiten und dem Gleichgewicht klar kam und mich ständig selbst gechallenged habe, ob der Schritt-Slalom noch langsamer geht, habe ich lange gebraucht, um den Ausweichhaken in den Kopf zu bekommen.

Motorradfahren ist eine Fähigkeit, die im Kopf beginnt und in Mark und Bein übergeht. Passt der Kopf nicht, passt die Übung nicht. Ich bin ein sehr vorsichtiger Mensch, wenn es um neue Herausforderungen geht. Ich bin mir meines Wissens und Unwissens bewusst und taste mich eher langsam an neue Aufgaben heran. Ich war sehr gerne mit meinem Fahrlehrer zu Überlandfahrten unterwegs. Zum ersten Mal hatte ich das Gefühl, wirklich Motorrad zu fahren und ich konnte die nahende Freiheit in der Luft schnuppern. Quer durch Berlin, raus auf die Landstraße, ein Stück Autobahn, Baustellen, LKW überholen und unterschiedliche Fahrbahnbedingungen kennenlernen. Darum geht’s!

Die Prüfung und der Weg dorthin

Am Tag vor meiner Motorrad-Fahrprüfung hatte ich meine letzte Übungsfahrstunde. Aufgrund privater Umstände war ich in der denkbar schlechtesten mentalen Verfassung, in der ich hätte sein können. Eine Herausforderung, die ich gerne vermieden hätte. Die letzte Fahrstunde lief unglaublich schlecht und ich kam fix und fertig nach Hause. Um 11:30 Uhr am nächsten Tag sollte ich wieder in der Fahrschule sein, zum Warmfahren. Um 12:30 Uhr sollten wir den Prüfer auf einem nahegelegenen Parkplatz abholen. Nach langen Gesprächen über das Für und Wieder die Prüfung abzusagen, ist eine Nacht drüber schlafen doch das Beste. Am nächsten Morgen hat mich meine Mutter - Ja, Mama ist die Beste - nochmal von meiner Prüfungsangst abgelenkt. Mit dem Satz “Heute ist ein guter Tag, um seinen Motorradführerschein zu machen!” ging es ab unter die Dusche.

Der Tag meiner Prüfung war ein Tag mit idealen Bedingungen für Motorradfahrer. Die Sonne schien, es war nicht zu warm und kein Regen in Sicht. Der Puls war bereits beim Warmfahren vor der Prüfung am Anschlag. Statt noch einmal in der Stadt herumzukurven, entschieden wir uns direkt zum Übungsplatz zu fahren, um das miese Gefühl des Vortages loszuwerden. Nicht jede Übung war super geschmeidig, die Nervosität war deutlich zu spüren, aber da auch die Dekra keine “Geschmeidigkeits-Punkte” für Motorradfahrerinnen verteilt, galt das alte Credo aus der Uni: “Vier ist bestanden, bestanden ist gut, gut ist fast ‘ne eins!”.

Dort angekommen war zunächst kein Prüfer in Sicht. Die Nervosität stieg. Zeit für eine Pipi-Pause. Das Konfirmanden-Bläschen meldet sich. Da kommt auch schon der Prüfer. Kurze Begrüßung, kleine Einweisung Papiere ausgetauscht und ab auf’s Motorrad. Noch nicht vom Parkplatz runter steht schon der erste Fahrradfahrer mitten im Weg und fühlt sich nicht berufen Platz zu machen. Wir fahren erst einmal etwas durch die Stadt. Kopfsteinpflaster, Straßenbahn-Vorfahrt, komische 30er-Zonen und Fußgänger, die hinter Ampeln vorspringen. Berlin macht es mir wie gewohnt nicht leicht und meinem Prüfer scheint auch nicht viel an “leicht” zu liegen. Über das Interkom bekomme ich nun die Ansage, zum Übungsplatz zu fahren. “Kennst du den Weg ab hier?” fragt mich mein Fahrlehrer. Meine Antwort: “Sagst du es bitte an, ich bin mir gerade nicht einmal mehr sicher wie ich heiße!”.

Auf dem Platz angekommen gibt es erstmal einen Schluck Wasser. Kurze Einweisung vom Prüfer und mit einem “Hold your Ears stiff-Drops” geht’s wieder auf’s Motorrad. Wir starten mit der Gefahrenbremsung. Gut für mich, gasgeben und bremsen kann ich und bremse mir erstmal den Puls runter. Weiter geht es zum Slalom in Schrittgeschwindigkeit. Ich bin etwas zu schnell, die Hand zittert, mir ist schlecht. Kurz vor dem letzten Hütchen wackelt es, ich bin kurz davor den Fuß reflexartig abzustellen, kann das Motorrad gerade noch halten, fahre zu weit raus, reiße den Lenker rum und schaffe es mit Ach und Krach um das letzte Hütchen. Himmel - Herrgott, das war ein Kampf. Ich dachte das war’s. Doch statt der Bitte um Wiederholung geht es einfach weiter. Die letzten Übungen laufen wie geschmiert. Das war’s. Ein positives Blinzeln meines Fahrlehrers schließt das Drama ab.

Endspurt. Wir fahren vom Platz, mir kommen schon die nächsten Prüflinge entgegen. Es ist Hochsaison für die Motorrad-Fahrprüfung. Wir fahren durch die Stadt, die Straßen werden größer, der Prüfer will sehen, dass ich sicher und zügig im Verkehr zurecht komme. Er ist Hobby-Rennfahrer und sichtlich angetan von meinem Schuberth-Helm. Ich höre bei Klatsch und Tratsch mit und bete, dass wir endlich wieder auf dem Parkplatz ankommen. Ich meistere Stau auf vierspurigen Straßen und nehme noch zwei fiese 30er-Zonen mit. An einer Kreuzung sortiere ich mich zum rechtsabbiegen ein, als ich von hinten kommend das Knattern eines alten Einzylinders höre.

Auf der Fahrradspur neben mir steht plötzlich ein anderer Motorradfahrer, klappt das Visier hoch, grüßt mich und will ein Schwätzchen anfangen. Gerade nicht so günstig. Mit zitternder Stimme erkläre ich ihm, dass das gerade meine Fahrprüfung ist und es sehr nett wäre, wenn er gleich ganz schnell da wegfahren würde, da ich rechts abbiegen müsse. Er lacht und wünscht mir viel Erfolg. Kaum stand die Ampel auf gelb, da war er auch schon weg. Mein Fahrlehrer war hörbar amüsiert.

Die letzten Minuten sind angebrochen. Etwas unerwartet endet die Fahrt auf einem anderen Parkplatz als wir gestartet sind. Wenn die Motorrad-Fahrprüfung geschafft ist, bekommt Frau das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht gewischt. Wenn du dir den Motorradführerschein in den Kopf gesetzt hast und dich bisher blöde Kommentare oder ein komisches Gefühl davon abgehalten haben, dann halte dich am Ziel fest. Es gibt nur einen Weg und der geht nach vorne! Alles was zählt, ist DEIN Traum vom Motorradfahren.

Tipps zur Überwindung von Nervosität

Um dich gedanklich ein bisschen auf deine erste richtige Fahrstunde vorzubereiten, beantworten wir dir hier häufige Fragen rund um die erste Fahrt im Fahrschulauto. Was tun bei großer Nervosität vor dem Fahren? Zunächst einmal: Du musst nicht nervös sein! Dein Fahrlehrer ist genau für die Situation der ersten Fahrstunde ausgebildet und lässt dich nicht gleich zu Beginn ohne genaue Einweisungen und Hilfen auf die Straße. Außerdem bist du nicht der erste aufgeregte Fahrschüler und deshalb sind Fehler und jede Menge Fragen in so einer unbekannten Situation vollkommen normal und auch wichtig für den Lernprozess.

Befasse dich theoretisch mit wichtigen Verkehrsregeln und bereite dich z. B. mit der Drivers Cam App auf kniffelige Stellen in deiner Umgebung vor. Du kannst auch am Simulator üben und erst dann ins Fahrschulauto steigen, wenn du dich im virtuellen Straßenverkehr an das Fahren gewöhnt hast. So fühlst du dich sicher. Bei großer Unsicherheit helfen dir auch unsere Tipps zum Lockerbleiben. Wenn du dann vor deiner ersten Fahrstunde besonders ängstlich oder aufgeregt bist, sprich auch mit deinem Fahrlehrer oder deiner Fahrlehrerin. Er oder sie kann dich in deiner ersten Fahrstunde besonders unterstützen.

Wie läuft eigentlich meine erste Fahrstunde ab?

Wie die erste Fahrstunde abläuft, ist selbstverständlich abhängig von Fahrschule, Fahrlehrer und vor allem Fahrschüler. Aber einen groben Überblick können wir dir trotzdem geben: Das erste ungewohnte wird dann vermutlich sein, dass du den Platz auf der Fahrerseite einnehmen wirst, während der Fahrlehrer auf dem Beifahrersitz sitzen wird. Keine Angst, du musst nicht sofort losfahren - erstmal wird dir das Auto erklärt. Da gehören zum Beispiel das Einstellen deiner Sitzposition und Spiegel, das Erläutern der verschiedenen Knöpfe und Anzeigen und das Ausprobieren der Pedalen, Gänge und Blinker dazu. Wenn dir vor dem Losfahren noch nicht alles klar ist, scheue dich nicht nachzufragen, bis du dich sicher fühlst.

Und jetzt geht’s ans Fahren! Aber erstmal nur langsam und bei Bedarf mit Hilfe des Fahrlehrers - wusstest du eigentlich, dass dein Fahrlehrer auf seiner Seite ebenfalls ein Kupplungs-, Brems- und Gaspedal hat? Im Ernstfall kann er in gefährlichen Situationen so jederzeit eingreifen, also keine Panik, du bist nicht allein!

Zunächst wirst du normalerweise erste Anfahrübungen machen, die Kupplung kennenlernen und das Gefühl für den Schleifpunkt, das Gas und das Lenken bekommen. Wie weit, schnell und selbstständig du in deiner ersten Fahrstunde fahren wirst, ist ganz unterschiedlich und sagt erstmal nichts über deine Fähigkeiten oder die Qualität deiner Fahrschule aus. Dein Fahrlehrer muss auch dich erst einmal kennen lernen und herausfinden, wie viel Hilfe du zu Beginn beispielsweise beim Schalten benötigst und kann sich damit deiner Lern- (und natürlich auch Fahr-) Geschwindigkeit anpassen.

Meine erste Fahrstunde lief gar nicht gut! Was mache ich jetzt?

Die erste Fahrstunde ist geschafft - und es lief gar nicht gut? Das kann passieren und liegt meist an der Aufregung. Eins darfst du nicht vergessen: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Die Fahrschule ist ja dafür da, dass du das Fahren lernst und nicht, dass du deinem Fahrlehrer zeigen musst, wie gut du bereits fahren kannst. Zittrige, schwitzige Hände, hoher Puls, flache Atmung. Das sind typische Anzeichen eines aufgeregten Fahrschülers, der sich in seiner ersten Fahrstunde zum ersten Mal hinter das Lenkrad eines PKW setzt.

Häufige Anfängerfehler und wie man sie vermeidet

Natürlich träumen viele Anfänger auf dem Motorrad von einem fehlerfreien Start ins neue Hobby. Wer will nicht einfach aufsteigen, seine Maschine perfekt beherrschen und mit bester Haltung die Kurven nehmen, um ein anerkennendes Kompliment von erfahreneren Bikern zu hören? Wenn ihr wie ein Profi im Sattel sitzen wollt, hilft vor allem eins: viel Übung und Routine! In diesem Artikel sind die acht häufigsten Anfängerfehler zusammengestellt sowie Tipps, wie ihr sie vermeiden könnt.

  • Falsche Kurvengeschwindigkeit und Blickführung: Anfänger passen Kurvengeschwindigkeit oft nicht korrekt an oder sie wählen Fahrtlinie und Blickführung nicht optimal. Grund hierfür ist die fehlende Erfahrung. Vor allem sollten Neulinge auf dem Bike sollten darauf achten, nicht auf die Gegenfahrbahn zu geraten, wenn die Straße in eine Kurve übergeht. Um mit dem Motorrad richtig Kurven zu fahren, fährt man mit einer angemessenen Geschwindigkeit in die Kurve ein, indem zuvor gleichmäßig abgebremst wird. In der Fahrschule lernen Motorradfahrer, auf welcher Linie sie die Kurve durchfahren sollen.
  • Mangelhafte Schutzkleidung: Sicherheit ist beim Motorrad fahren das A und O. Kein verantwortungsvoller Biker würde ohne seine robuste Motorradkombi aufs Motorrad steigen - auch nicht im Sommer. So mancher Anfänger scheint seine Maschine oder sein Können jedoch zu überschätzen. Man hat sie schon gesehen: Neulinge mit kurzen Shorts, T-Shirts oder sogar Flip-Flops auf der schweren Maschine. Egal, wie kurz die Routine ist oder wie sehr die Sonne euch zum Schwitzen bringt: tragt feste Motorradschuhe oder Motorradstiefel sowie passende Motorradkleidung. Zu empfehlen ist entweder eine Kombi oder eine Motorradjacke in Kombination mit einer langen Motorradhose. Selbstverständlich gehört zu jeder Ausfahrt ein Motorradhelm, egal ob einem Jethelm, Klapphelm oder Motocrosshelm auf den Kopf, der vor Stürzen schützt. Denkt immer daran: Motorrad Sicherheit geht vor!
  • Unsicheres Rangieren: Das eigene Motorrad nicht rangieren zu können, ist ein unangenehmer Fehler, der vor allem Neulingen schnell passiert. Sie fühlen sich von den erfahrenen Bikern beobachtet, wenn das Motorrad aus der Parklücke geschoben werden soll und wollen es schnell hinter sich bringen. Ein falscher Winkel und das Motorrad verliert seine Balance.
  • Fehlerhaftes Blinken: So konzentriert Neulinge auch fahren, mit dem Blinker stehen sie häufig auf Kriegsfuß. Die einen vergessen komplett zu blinken, die anderen stellen den Blinker nach dem Abbiegevorgang nicht wieder aus. Fahranfänger auf dem Motorrad sollten unbedingt darauf achten, sich das korrekte Blinken anzugewöhnen.
  • Überschätzung der eigenen Fähigkeiten: Der Führerschein ist bestanden und das Motorrad steht parat - und nun gehört die Straße euch? So mancher Fahranfänger hat eine genaue Vorstellung von sich und seinen Fahrkünsten, die allerdings nicht immer zu 100 Prozent mit der Realität übereinstimmt. Auch wenn die Fahrstunden gut liefen und die Prüfung bestanden ist, solltet ihr nun zunächst Erfahrungen in der Fahrpraxis sammeln, bevor ihr lange Touren auf eurem Motorrad plant.
  • Falsche Körperhaltung: Ob beim Bremsen oder beim Einfahren in Kurven - auf die richtige Körperhaltung kommt es an. Motorrad-Neulinge verkrampfen schnell in einer unbequemen Position, weil sie nicht an ihre Sitzposition denken.
  • Fahren mit Beifahrer ohne Erfahrung: Zu zweit ist jedes Hobby schöner. Wenn die Freunde kein eigenes Motorrad besitzen, besteht für euch die Möglichkeit, sie als Beifahrer mitzunehmen. Eine Idee, die Fahranfänger vor eine besondere Herausforderung stellt, weil sich das Verhalten der Maschine komplett ändern wird. Auch das Fahren mit Beifahrer sollte trainiert werden, bevor ihr zu einer längeren Ausfahrt startet.
  • Unsicherheit im Kreisverkehr: Der Kreisverkehr ist eine gute Übung für sauberes Fahren. „Kurven sind das Salz in der Suppe“ lautet eine Motorradweisheit. Damit Anfänger nach dieser Weisheit fahren können, gehört zunächst noch eine Prise Übung in die Suppe - oder besser noch mehrere. Beim Durchfahren eines Kreisverkehrs sind die Kurven eine große Herausforderung, die sich aus der Rechts-links-rechts-Kombination ergibt. Um die nötige Lockerheit im Kreisverkehr zu erreichen, sollten Anfänger auf eine flüssige Linie achten.

Nach dem Training ist vor dem Training. In der Fahrschule habt ihr die Regeln für den Straßenverkehr verinnerlicht und erste Praxiserfahrungen auf dem Motorrad sammeln können, nun geht es darum, Erfahrungen zu sammeln. Absolviert regelmäßig ein Motorrad-Fahrsicherheitsstraining. Bei einem neuen Motorradrad macht ihr euch vor der Fahrt genau mit den Bedienelementen vertraut.

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