Wenn die Kette am Rad beim Fahren abspringt, beim Schalten nicht sauber umspringt oder das Treten in die Pedale durch zu hohe Spannung erschwert ist, sorgt das Einstellen der Kettenspannung für Besserung. Zeit, die Fahrradkette richtig zu spannen!
Warum ist die richtige Kettenspannung wichtig?
Eine korrekt gespannte Fahrradkette ist das Herzstück jedes Fahrrades. Sie überträgt die Kraft von den Pedalen auf das Hinterrad und ist somit entscheidend für die Leistung und Lebensdauer Ihres Rades. Ist die Fahrradkette zu locker, kann sie springen und im schlimmsten Fall sogar reißen. Dies führt nicht nur zu Stürzen, sondern kann auch langfristige Schäden an der Radmechanik verursachen. Eine korrekte Kettenspannung ist entscheidend für den reibungslosen Lauf deines Fahrrads.
Wann sollte ich meine Fahrradkette spannen?
Wenn du beim Anfahren oder bei höherer Belastung ein Knacken hörst, ist es Zeit, die Fahrradkette zu spannen. Spätestens wenn die Kette durchhängt oder bereits abgesprungen ist, sollte sie nachgespannt werden. Um Verschleiß zu vermeiden und die Fahrsicherheit zu gewährleisten, empfiehlt es sich, die Kettenspannung regelmäßig zu überprüfen. Der beste Zeitpunkt für eine Kettenkontrolle ist zwischen den Jahreszeiten, da sich das Material durch den Temperaturwechsel von der Ausdehnung ändert.
Bei Fahrrädern mit Nabenschaltung sollte die Kettenspannung so eingestellt sein, dass sich die Kette bei mittlerem Fingerdruck um 1,5 bis 2 cm bewegt.
Vorbereitung zum Kette spannen
Bevor Du wild überall dran drehst und schlussendlich doch verzweifelst, lies weiter. Wir erklären Dir Schritt für Schritt, wie es geht. Hinterher kannst Du nicht nur die Schaltung einstellen, sondern hast das komplette System verstanden und machst es praktisch im Schlaf.
Kompatibilität prüfen
Um Deine Schaltung bestmöglich einstellen zu können, gibt es ein paar Voraussetzungen. Alle Teile des Antriebs und der Schaltung müssen zueinander kompatibel sein. Schaltwerk und Schaltgriff müssen vom gleichen Hersteller und idealerweise aus der gleichen Serie stammen. Essenziell sind hier aber die Schaltstufen: ein 12-fach Schaltwerk kann nur von einem 12-fach-Schaltgriff gleichen Herstellers angesteuert werden; es kann ausschließlich eine 12-fach-Kassette und -Kette benutzt werden. Shimano- und SRAM-Bauteile können NICHT gemixt werden. Dies führt unweigerlich zu Problemen bis hin zur kompletten Fehlfunktion.
Für beste Performance ist ein markenreines, in sich kompatibles System obligatorisch.
Reinigung und Schmierung
Grobe Verschmutzungen, insbesondere an Ritzeln, Kette und Schaltröllchen, können Probleme beim Schalten verursachen. Eine gründliche Reinigung ist daher obligatorisch. Für geschmeidige Schaltvorgänge muss die Kette sauber und gut geschmiert sein. Die Gelenke des Schaltwerks müssen leichtgängig sein. Sind sie verdreckt oder ist die Schmierung durch häufiges Waschen mit dem Hochdruckreiniger nicht mehr gegeben, darfst Du ihnen nach dem Säubern gern einen Tropfen Kettenöl spendieren. Dasselbe gilt für die Lager der Schalträdchen.
Grundsätzlich sollen alle Komponenten, die mit im Spiel sind, vor dem Einstellen der Schaltung sauber und natürlich technisch einwandfrei sein. Die Hauptursache für schlecht funktionierende Schaltungen ist zu viel Reibung. Weniger Dreck bedeutet weniger Reibung. Alle beweglichen Teile müssen sauber und geschmiert sein.
Bauteile prüfen
Nimm Dir zuerst die Kassette vor: Wenn Du das größte Ritzel im montierten Zustand an zwei gegenüberliegenden Stellen fasst und die Kassette dann zu kippen versuchst, darf nur wenig bis kein Spiel spürbar sein. Spitze Zähne, auch „Haifischzähne“ genannt, sind ein klares Indiz dafür, dass die Kassette getauscht werden muss. Kontrolliere die Kassette auch auf etwaige Beschädigungen wie beispielsweise krumme oder abgebrochene Zähne. Ist dies der Fall, muss sie ebenfalls getauscht werden.
Das Schaltwerk muss fest und mit vorgeschriebenem Drehmoment am Schaltauge verschraubt sein. Selbstverständlich darf es nicht verbogen oder verzogen sein, was beim ernsthaften Mountainbiken schon mal vorkommt. Nur ein spielfreies Schaltwerk kann die Gänge sicher, schnell und präzise wechseln.
Kontrolliere auch das seitliche Spiel der Schalträdchen (idealerweise bei abmontierter Kette), indem Du daran wackelst. Sind die Lager verschlissen, kippen die Rädchen hin und her. Das Schaltwerk ist dann nicht mehr in der Lage, die Kette sauber unter dem gewünschten Ritzel in Position zu bringen und sie in der Flucht zu den Ritzeln zu halten.
Die Kassette muss korrekt auf dem Freilaufkörper montiert werden und spielfrei sein. Dann kannst Du gleich noch den Zustand der Zähne an den Schalträdchen checken: Genau wie bei der Kassette und dem vorderen Kettenblatt dürfen die Zähne der Schalträdchen ebenfalls nicht verschlissen oder beschädigt sein.
Möchtest Du die Kette weiter benutzen und keine neue verbauen, solltest Du sie vorher mit einer Kettenlehre auf Längung prüfen. Spürst Du beim seitlichen Tordieren der Kette starkes Spiel und lässt sich die Kette sehr weit „biegen“, muss sie getauscht werden.
Schaltauge prüfen
Schlägt das Schaltwerk gegen einen festen Gegenstand, verbiegt das Schaltauge auch gerne mal, obwohl das Schaltwerk selbst vielleicht gar nicht viel abbekommen hat. Ein sichtbar verzogenes Schaltauge lässt eine saubere Einstellung der Schaltung per se nicht mehr zu. Wir empfehlen, bei Beschädigung direkt ein neues Schaltauge zu verbauen.
Schaltzug und Außenhülle prüfen
Damit der Schaltgriff exakte „Befehle“ an das Schaltwerk weiterleiten kann, muss der Schaltzug und die schützende Außenhülle akkurat angeschlossen sein. Wenn Du einen neuen Schaltzug installierst, solltest Du auch immer gleich prüfen, ob er reibungsarm durch die komplette Hülle gleitet. Falls nicht, musst Du besser auch die Hülle tauschen.
Beim Kürzen einer neuen Außenhülle ist wichtig, dass sie sauber und im 90°-Winkel abgeschnitten wird. Nimm hierzu auf keinen Fall einen Seitenschneider oder die Kombizange, da die Hülle hierbei gequetscht wird. Ein Bowdenzugschneider schert die Außenhülle sauber und quetschfrei ab. Mit einem speziell beschichteten Schaltzug verringerst Du die Reibung nochmals spürbar.
Prüfe die Reibung des Schaltzugs in der Außenhülle. Präzises Schalten geht nur mit wenig Reibung! Zu enge Radien bei der Verlegung der Außenhülle erhöhen die Reibung unnötig und sollten daher vermieden werden.
Anleitung zum Kette spannen je nach Schaltungstyp
Kettenspannung bei Nabenschaltungen und Rücktrittbremse
Bei Fahrrädern mit Nabenschaltung oder mit einem Ritzel ohne Schaltwerk an der Hinterachse muss die Kette von Zeit zu Zeit nachgespannt werden. Du kannst in diesen Fällen die Kette spannen, indem du das Hinterrad löst und gleichmäßig nach hinten ziehst.
Mit den folgenden Hilfsmitteln und Fahrradwerkzeugen kannst du deine Kettenspannung richtig einzustellen:
- Maulschlüssel in der Größe 15 mm oder größer
- Schraubenzieher und kleiner Maulschlüssel in Größe 10 mm
- Inbus- oder Sechskant-Schlüssel bei Fahrrädern mit Scheibenbremse
- Montageständer
Die Montage ist leichter, wenn du das Rad in einen Montageständer einspannst. Das Hinterrad ist somit frei beweglich und die Anschraubpunkte befinden sich in einer angenehmen Montagehöhe. Solltest du keinen Montageständer haben, kannst du das Fahrrad auf den Kopf stellen.
- Schalte in den ersten Gang, damit möglichst wenig Zug auf der Gangschaltung ist. Nachdem du das Fahrrad in den Montageständer eingespannt hast, kannst du das Hinterrad lösen und die Kette straffen.
- Ist eine Abdeckung über der Gangschaltung vorhanden, so solltest du und den Gangschaltzug entfernen.
- Ist das Fahrrad mit einer Rücktrittbremse ausgestattet, musst du auch die Verbindung zum Rahmen lockern, damit die Rücktrittbremse frei beweglich ist. Es genügt, die Schraube leicht aufzudrehen, ohne dass die Klemme sich ganz vom Rahmen löst.
- Wenn alle mit der Achse verbundenen Teile gelöst sind, kannst du die Muttern auf beiden Seiten gleichmäßig lockern, bis sich das Laufrad an den Ausfallenden bewegen lässt. Am besten stehst du dabei hinter dem Rad und zieht so, dass die Kette sich straft und nicht mehr durchhängt.
- Während du die Kette gespannt hältst, ziehe die Muttern wieder leicht mit der Hand an und richte dabei das Laufrad grade aus. Nimm hierbei den Abstand des Reifen zu den Kettenstreben als Referenz. Ist das Rad richtig ausgerichtet kannst du es probeweise drehen und dich vergewissern, dass es grade läuft. Ziehe anschließend Alles wieder mit dem Maulschlüssel fest.
- Hast du Hülle und Zug der Gangschaltung vorher entfernt, musst du diese anschließend wieder anbringen und fixieren. Schalte beim Treten durch alle Gänge und betätige anschließend den Rücktritt, um sicherzugehen, dass das Rad zum Stillstand kommt.
Kette spannen bei Nabenschaltung und Scheibenbremsen
Wenn dein Fahrrad eine Nabenschaltung und Scheibenbremsen hat, kannst du die Kette auch spannen. Das sieht auf den ersten Blick kompliziert aus, ist aber auch kein Hexenwerk, denn das Prinzip ist das gleiche.
- Anschraubpunkte prüfen - feststellen, welche die gesamte Einheit bewegen und lösen.
- Das Laufrad mit der kompletten Bremseinheit vorsichtig nach hinten ziehen und die Kette spannen.
- Laufrad ausrichten und Schrauben leicht anziehen.
Der Unterschied besteht darin, dass sich das Verhältnis von Bremssattel (am Rahmen) und Bremsscheibe (am Laufrad) verändert, wenn das Rad nicht gleichmäßig nach hinten bewegt wird. Aus diesem Grund ist der Bremssattel am gleichen Teil wie das Ausfallende oder die Achsaufhängung montiert. Diese befindet sich auf beiden Seiten der Ausfallenden. Löse nur die Schrauben, die die beiden Einheiten mit Bremssattel und Ausfallenden an Rahmen fixieren.
Stelle dich hinter das Fahrrad und drehe beide Spannungschrauben an den Ausfallenden mit dem 4er Inbusschlüssel. Beide Schrauben sollten mit den gleichen Umdrehungen angezogen werden, bis die Kette gespannt ist. Achte darauf, dass das gesamte Laufrad mit dem Rahmen und den Kettenstreben in einer Flucht ist. Mit dem Rein- und Rausdrehen der Spannschraube auf der Seite an der die Kette nicht ist, kann das Laufrad ausgerichtet werden.
Wenn das Laufrad nach bestem Gefühl ausgerichtet und die Kette gespannt ist, ziehe die Schrauben der jeweiligen Aufnahmeeinheiten an den Ausfallenden abwechselnd an, bis diese wieder fest sind. Vor dem vollständigen Anziehen der Schrauben sollte das Laufrad vorsichtig gedreht werden, um sicherzustellen, dass es nicht unrund läuft oder die Bremsscheibe an den Bremsklötzen oder am Bremssattel schleift. Bei starkem Schleifen musst du das Rad vor dem Festziehen der Schrauben neu ausrichten.
Fahrradkette spannen mit Kettenspanner bei Kettenschaltung
Bei einer ganz normalen Kettenschaltung ist ein Federmechanismus im Schaltkäfig verbaut, welchen den Schaltarm immer nach hinten zieht. Somit wird die Kette immer auf Spannung gehalten unabhängig davon, wie groß bzw. klein das Ritzel oder Kettenblatt des eingelegten Ganges ist. Sollte deine Kette dennoch zu locker sein, wenn auf dem kleinsten Ritzel und dem kleinsten Kettenblatt liegt, muss die Kette gekürzt werden, sofern die grade neu montiert.
Kann ich einen Kettenspanner nachrüsten?
Du kannst auch einen Kettenspanner nachrüsten. Der Kettenspanner wird am Rahmen am hinteren Bereich des vorderen Kettenblatts montiert und zieht die untenliegende Kette näher an das Kettenblatt heran. Durch den Federmechanismus des Kettenspanners bleibt die Kette weiter gespannt, auch wenn sie im Laufe der Zeit durch Temperatur oder Verschleiß etwas länger wird. Der Vorteil ist, dass die Kette nicht mehr abspringt und durch die konstante Spannung das Ritzel, das Kettenblatt und die Kette weniger verschleißen.
Überblick der Einstellschrauben am Schaltwerk
Bevor es an das Einstellen geht, hier noch ein kurzer Überblick der 3 Einstellschrauben eines modernen Schaltwerks. Die Schrauben und deren Funktion sind bei SRAM und Shimano aber gleich, auch deren Anordnung ist sehr ähnlich.
- B-Schraube (B-Screw): Diese Schraube ist für den Grad der Umschlingung der Kette auf der Kassette und für den Abstand des oberen Schalträdchens zum jeweiligen Ritzel zuständig.
- L-Schraube (Low Limit Screw): Diese Schraube stellt die obere Begrenzung des Schaltwerk-Schwenkbereichs ein, am größten Ritzel der Kassette.
- H-Schraube (High Limit Screw): Diese Schraube stellt die untere Begrenzung des Schaltwerk-Schwenkbereichs ein, am kleinsten Ritzel der Kassette.
1. Endanschlag unten (H-Schraube)
Schaltest Du das Schaltwerk in den leichtesten oder schwersten Gang, besteht bei schlechter Justierung die Gefahr, dass sich die Kette unten zwischen dem kleinsten Ritzel und dem Rahmen oder oben zwischen dem größten Ritzel und den Speichen verklemmt, sollte sie über das jeweilige Ritzel springen. Hierzu lässt sich der Schwenkbereich des Schaltwerks in beide Richtungen mit sogenannten Endanschlägen begrenzen.
Zuerst wird der „untere“ Endanschlag eingestellt, also für die Begrenzung auf dem kleinsten Ritzel. Dies machst Du mit der H-Schraube (High Limit Screw oder H-Screw). Hierbei steht das „high“ sinnbildlich für den schwersten Gang. Wenn Du auf das kleinste Ritzel schaltest, muss das obere Schaltröllchen in einer Flucht unter dem kleinsten Ritzel der Kassette stehen und darf nicht weiter Richtung Rahmen verfahren. Am besten geht diese erste Einstellung vonstatten, wenn noch kein Bowdenzug und keine Kette montiert sind. Wichtig: der Schaltgriff muss auf den schwersten Gang geschaltet sein.
Drehst Du die Endanschlags-Schraube im Uhrzeigersinn, wird der Anschlag nach links, also Richtung Speichen, verschoben. Durch Drehen der Schraube gegen den Uhrzeigersinn stellst Du den Anschlag weiter nach rechts, Richtung Rahmen.
2. Schaltzug klemmen und Zugspannung einstellen
Von hier aus wird nun die Zugspannung eingestellt. Als Faustregel gilt: Befindet sich das Schaltwerk mit dem Röllchen unter dem kleinsten Ritzel, soll der Schaltzug minimal vorgespannt sein. Am Schaltgriff befindet sich am Ausgang für den Schaltzug-Außenhülle eine kleine Rändelschraube, die werkzeuglos verstellt werden kann. Sie sollte komplett im Uhrzeigersinn hereingedreht werden und dann ca. 1-2 Umdrehung gegen den Uhrzeigersinn wieder heraus. So hast Du in beide Richtungen Spielraum beim Einstellen.
Ist der Schaltzug korrekt angeklemmt, kann der überschüssige Teil mit einem Bowdenzugschneider abgeschnitten werden. Zum Schutz des abgeschnittenen Endes wird eine Endtülle auf den Zug gequetscht.
3. Endanschlag oben (L-Schraube)
Nun stellen wir den "oberen" Endanschlag ein, also am größten Ritzel der Kassette. Hierzu schalte in den leichtesten Gang. Der Endanschlag wird mit der L-Schraube (Low Limit Screw oder L-Screw) justiert.
Häufige Fehler beim Spannen der Kette vermeiden
Leider können beim Spannen der Kette einige Fehler passieren, die später zu Problemen führen können. Um diese Fehler zu vermeiden, ist es wichtig, die Kettenspannung regelmäßig zu überprüfen und entsprechend nachzujustieren. Folge einfach unserer Anleitung zum Spannen der Kette und stelle sicher, dass dein Fahrrad jederzeit in Topform ist.
Regelmäßige Fahrradwartung
Um sicherzustellen, dass Ihre Fahrradkette lange hält und reibungslos läuft, ist eine regelmäßige Fahrradwartung unerlässlich.
- Überprüfen Sie die Kettenspannung vor jeder Fahrt.
- Schmieren Sie die Kette regelmäßig mit einem hochwertigen Fahrradkettenfett.
- Achten Sie auf Anzeichen von Verschleiß wie gestreckte Glieder oder Risse.
Wann muss ich die Fahrradkette ersetzen?
Wenn die Kette stark gedehnt oder verschlissen ist, sollten Sie sie rechtzeitig austauschen. Achten Sie also regelmäßig auf den Zustand Ihrer Kette und tauschen Sie sie rechtzeitig aus, um Kettenalterung und teure Folgeschäden zu vermeiden.
Die richtige Kettenspannung ist wichtig für ein sicheres Fahren
Eine falsch eingestellte Kette kann nicht nur den Antrieb belasten, sondern auch die Leistung und Sicherheit beeinträchtigen. Regelmäßige Fahrradwartung und das rechtzeitige Erkennen von Verschleißerscheinungen an der Kette sind entscheidend. Mit dem richtigen Wissen und etwas handwerklichem Geschick meistern Sie den Kettenspann-Prozess problemlos. Lassen Sie sich nicht entmutigen - jeder kann es lernen!
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Wie kann ich die Kette an meinem Fahrrad richtig spannen?
Um die Kette richtig zu spannen, müssen Sie zunächst die Kettenspannung überprüfen. Dann können Sie die Kette mithilfe des Kettenspanners am Schaltwerk einstellen. In unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklären wir Ihnen genau, wie Sie vorgehen müssen.
Warum ist eine korrekte Kettenspannung so wichtig?
Eine falsche Kettenspannung kann zu erhöhtem Verschleiß, Geräuschen und sogar einem Kettenriss führen. Eine optimal eingestellte Kette hingegen erhöht die Leistung und Lebensdauer Ihres Fahrrads.
Wie kann ich die Kettenspannung an meinem Fahrrad überprüfen?
Um die Kettenspannung zu überprüfen, müssen Sie die Kette in der Mitte zwischen den Kettenblättern und Ritzeln anheben. Die Kette sollte dabei etwa 1-2 cm Spiel haben.
Welche Werkzeuge und Materialien brauche ich zum Spannen der Kette?
Zum Spannen der Kette benötigen Sie in der Regel einen Maulschlüssel oder Inbusschlüssel zum Verstellen des Kettenspanners sowie gegebenenfalls einen Kettennieter.
Wie stelle ich den Kettenspanner richtig ein?
Um den Kettenspanner einzustellen, müssen Sie ihn vorsichtig in kleine Schritte verstellen, bis die Kette die richtige Spannung hat. Achten Sie darauf, dass der Spanner nicht zu stark angezogen ist.
Welche typischen Fehler können beim Spannen der Kette auftreten?
Häufige Fehler sind eine zu starke oder zu schwache Spannung, ein falsch eingestellter Kettenspanner oder eine verschlissene Kette. Achten Sie darauf, die Spannung regelmäßig zu überprüfen.
Wie oft muss ich die Fahrradkette warten?
Eine regelmäßige Wartung der Kette ist wichtig. Wir empfehlen, sie etwa alle 300-500 Kilometer zu reinigen, zu ölen und auf Verschleiß zu kontrollieren.
Wann muss ich die Fahrradkette ersetzen?
Wenn die Kette stark gedehnt oder verschlissen ist, sollten Sie sie rechtzeitig austauschen.
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