Ein Fahrrad scheint so ein einfaches Gerät zu sein, und trotzdem findet auch nach über 100 Jahren noch viel Entwicklung statt. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass selbst eine scheinbar ganz einfache Konstruktion, wie die Befestigung der Laufräder im Rahmen, überarbeitet und stets neu erfunden wird. Aktuell sind im Bereich der sportlichen Räder, also bei Trekking- und Rennrädern sowie Mountainbikes, zwei Systeme mit zahlreichen Untervarianten zu finden.
Dabei handelt es sich um die Verbindung von Laufrad, Achse und Rahmen. Die Achse verbindet Laufrad und Rahmen miteinander. Hier gibt es generell zwei verschiedene Systeme mit zahlreichen Untervarianten.
So sorgt die Achse beispielsweise für ausreichend Stabilität, da beim Bremsen die Kraft auf das Laufrad und damit auf die Achse wirkt. Zudem hält die Achse das Laufrad im Rahmen und in der Spur. Allerdings ist das Bauteil eines Schnellspanners bzw. durch die Achse wird das Laufrad nicht nur im Rahmen „festgehalten“, ebenso bleibt es auch in der Spur. So klein die Achse sein mag, ihr kommt weitreichende Bedeutung für die Sicherheit und das Fahrvergnügen zu.
Noch dazu sind heutzutage im Bereich der Elektrofahrräder verschiedene E-Bike-Antriebssysteme erhältlich, mit denen andere Beschleunigungen und Geschwindigkeiten möglich sind. So werden die Kräfte, welche auf Laufrad und Achse einwirken, entsprechend erhöht.
Schnellspanner
Der klassische Schnellspanner mit 5 mm Achse wurde 1930 vom Radrennfahrer Tullio Campagnolo erfunden. Seinem Erfindergeist entspringt auch das Prinzip der Kettenschaltung. Im Jahre 1930 wurde von Tullio Campagnolo der Schnellspanner entwickelt und auch patentiert. Dies war seinerzeit sein erstes von um die 140 Patente im Radsportbereich.
Während die meisten beim Schnellspanner nur an den Klapphebel denken, mit dem sich das Rad ausbauen lässt, verbirgt sich dahinter viel mehr: nämlich eine bestimmte Bauweise der Laufradaufhängung. Mit einem „Schnellspanner“ ist eine bestimmte Bauweise der Laufradaufhängung gemeint, welche sogar eine Auswirkung auf die Rahmenkonzeption hat.
Auf den ersten Blick fällt ein Schnellspanner am Fahrrad eher als auffälliger Hebel zur Demontage des Laufrades auf.
Aufbau
Der klassische Schnellspanner besteht aus fünf Teilen:
- Achse
- Hebel
- Kontermutter
- Zwei Federn
Hebel und Achse sind fest miteinander verbunden, während die Kontermutter auf das Ende der Achse geschraubt wird. Die beiden Federn dienen dazu, den Schnellspanner bei der Montage in der richtigen Position zu halten. Dieser wird durch die eigentliche Achse der Nabe geschoben.
Die Achse des klassischen Schnellspanners hat einen Durchmesser von 5 mm sowie eine Breite von 100 mm vorne und (bei Rennrädern und Crossbikes) 130 mm hinten. Diese schieben Sie durch die Nabe, welche einen Achsdurchmesser von 9 mm vorne und 10 mm hinten hat. Achse und Hebel sind fest miteinander verbunden. Auf das Ende der Achse schrauben Sie dann die Kontermutter auf. Die Federn halten den Schnellspanner bei der Montage in der richtigen Position.
Den Schnellspanner schieben Sie durch die eigentliche Achse und das Laufrad durch die nach unten offenen Ausfallenden in den Rahmen.
Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Der größte Vorteil des klassischen Schnellspanners liegt darin, dass er es ermöglicht, die Laufräder schnell ein- und auszubauen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn es, wie in Radrennen, um wenige Sekunden geht.
- Durch die Entwicklung des Schnellspanners ist der Radwechsel um einiges einfacher und viel schneller geworden.
- Der Schnellspanner bietet einen Vorteil in punkto Eigengewicht. Im Vergleich zur Steckachse ist dieses deutlich niedriger. Die Demontage ist im Handumdrehen ohne Werkzeug in kürzester Zeit möglich.
Nachteile:
- Der größte Nachteil des klassischen Schnellspanners liegt - neben der geringeren Verwindungssteifigkeit gegenüber Steckachsen - darin, dass es möglich ist, die Laufräder aus Unachtsamkeit schräg einzubauen.
- Beim Schnellspanner kann es durchaus mal passieren, dass das Laufrad schief eingebaut wird. Es ist sehr wichtig, dass das Laufrad mit der optimalen Spannung eingebaut wird, da der Rahmen an der Gabel und am Ausfallende offen ist. Hierzu muss das Laufrad durch den Schnellspanner zwischen den zwei Rahmenteilen eingeklemmt werden. Sollte hierbei eine falsche Spannung entstehen, kann es folgenschwere Auswirkungen mit sich bringen.
- Im Vergleich zur Steckachse ist die Belastungsgrenze von Schnellspannern für gewöhnlich niedriger.
Verbreitung
Der Achsdurchmesser von Naben mit klassischem Schnellspanner beträgt vorne 9mm und hinten 10mm. Die Achse des Schnellspanners, der durch die Achse der Nabe geschoben wird, beträgt stets 5mm.
Die Einbaubreite von Schnellspannnaben beträgt vorne immer 100mm. Am Hinterrad sind 130mm bei Rennrädern und Crossern üblich. Mountainbikes und Trekkingräder haben eine Einbaubreite von 135mm.
Schnellspanner sind aktuell in erster Linie an Rädern mit Felgenbremsen zu finden. Eine Ausnahme bilden Trekkingräder - hier werden auch an Rädern mit Scheibenbremsen Schnellspanner verbaut.
Steckachse
Die Steckachse ist eine alternative Konzeption. Das Prinzip stammt ursprünglich aus dem KFZ- und LKW-Bereich, um den Ein- und Ausbau zu vereinfachen und einer größeren Belastung standzuhalten. Das Thema Steckachse an sich kennen viele bereits aus dem KFZ- und LKW-Bereich. So kann bei einer Achse mit Differenzial der Ausbau als auch der spätere Einbau vereinfacht werden.
Entwicklungstechnisch im motorisierten Bereich angesiedelt und bestens etabliert, ist es im Laufe der Zeit auch in der Fahrrad-Szene angekommen.
Anders als der Schnellspanner, hat die Steckachse keine nach unten offenen Ausfallenden. Stattdessen werden die Laufräder zuerst in den Rahmen eingesetzt, dann wird die Achse hindurch geschoben.
Mit der Steckachse hat nun ein alternatives Konzept in den letzten Jahrzehnten große Marktanteile erobert.
Vor allem Räder mit Scheibenbremsen werden gerne mit Steckachsen ausgestattet.
Aufbau
Die Steckachse besteht nur aus einem einzigen Teil, sie ist eine eigene Achse. Ergo: Eine Steckachse benötigt also weniger Bauteile als ein Schnellspanner.
In der einfachsten Ausführung handelt es sich um eine Achse, die ein Gewinde auf der einen und einen Kopf mit Sechskant auf der anderen Seite besitzt. Steckachsen können je nach Ausführung verschraubt oder ähnlich wie ein Schnellspanner zunächst verschraubt und dann über einen Hebel festgezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Befestigung über einen Bajonettverschluss, der dann wiederum über einen Hebel gesichert wird (z.B. Focus R.A.T.).
Vor- und Nachteile
Vorteile:
- Schon allein durch die Funktionsweise der Steckachse gibt es große Vorteile.
- Steckachsen zeichnen sich durch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber hohen Bremskräften aus als herkömmliche Schnellspanner. Die Bremskraft, die über Scheibenbremsen aufgebaut wird, muss von der Bremsscheibe über die Nabe und die Speichen auf Felge und Reifen übertragen werden. Dank ihres großen Durchmessers verwindet sich die Steckachse weniger als die Achsen herkömmliche Naben und überträgt so mehr Bremskraft auf das Rad.
- Da das Laufrad also immer korrekt montiert wird, kann die Bremse nicht mehr schleifen.
- Ein weiterer Vorteil des Systems besteht darin, dass es nun, anders als beim Schnellspanner, nicht mehr möglich ist, Laufräder aus Versehen schräg zu montieren - die Laufräder werden stets korrekt montiert!
Nachteile:
- Im Prinzip gibt es keine wirklichen Nachteile bei Verwendung einer Steckachse, jedoch gilt es einige grundsätzliche Punkte zu beachten. Es gibt bei der Steckachse unterschiedliche Größenstandards - sowohl bei dem Durchmesser als auch bei der Breite. Der Rahmen muss entsprechend angepasst werden.
- Das Steckachsen-System zeigt eine eher geringe Kompatibilität auf.
- Aufgrund der genannten „Problematik“ mit den unterschiedlichen Größenstandards, präsentiert sich der Ersatzteilkauf als nicht ganz einfach.
- Für Geschwindigkeitsfanatiker ist unter anderem das Gesamtgewicht des Bikes von zentraler Bedeutung. Die Steckachse wiegt einiges mehr als ein Schnellspanner. Auch die Montage und Demontage nimmt etwas mehr Zeit in Anspruch.
Verbreitung
Steckachsen erfreuen sich an Rädern mit Schreibenbremsen wachsender Beliebtheit - egal, ob Mountainbike, Rennrad, Crosser und Gravelracer. Auch Fatbikes sind meist mit Steckachsen ausgerüstet.
Tendenziell ist der Durchmesser der Achsen größer, wenn ein Rad für den Einsatz in hartem Gelände gemacht ist. Beispielsweise sind an den Vorderrädern von scheibengebremsten Rennrädern (sowie Crossern und Gravelracern) typischerweise Achsen mit einem Durchmesser von 12 mm verbaut. An Mountainbike Hardtails und Race-Fullys sind 15 mm dicke Achsen zu finden. Im Enduro, Freeride und Downhill Bereich sind 20mm normal.
SchnellspannerSteckachseAchsenstandardsWelche Befestigungssysteme für das Laufrad gibt es? Ein Fahrrad scheint so ein einfaches Gerät zu sein, und trotzdem findet auch nach über 100 Jahren noch viel Entwicklung statt. Dies zeigt sich nicht zuletzt daran, dass selbst eine scheinbar ganz einfache Konstruktion, wie die Befestigung der Laufräder im Rahmen, überarbeitet und stets neu erfunden wird. Aktuell sind im Bereich der sportlichen Räder, also bei Trekking- und Rennrädern sowie Mountainbikes, zwei Systeme mit zahlreichen Untervarianten zu finden. Schnellspanner Der Radrennfahrers Tullio Campagnolo erfand 1930 den klassischen Schnellspanner mit einer 5 mm Achse - und das sollte nicht seine letzte Erfindung bleiben - das Prinzip der Kettenschaltung geht ebenfalls auf Tullio Campagnolo zurück. Aufbau Der klassische Schnellspanner besteht aus fünf Teilen: Achse Hebel Kontermutter zwei Federn Hebel und Achse sind fest miteinander verbunden, während die Kontermutter auf das Ende der Achse geschraubt wird. Die beiden Federn dienen dazu, den Schnellspanner bei der Montage in der richtigen Position zu halten. Dieser wird durch die eigentliche Achse der Nabe geschoben. Das Laufrad wird durch die nach unten offenen Ausfallenden in den Rahmen bzw. die Gabel geschoben und durch den Druck des Schnellspanners fixiert.Vor- und Nachteile + Der größte Vorteil des klassischen Schnellspanners liegt darin, dass er es ermöglicht, die Laufräder schnell ein- und auszubauen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn es, wie in Radrennen, um wenige Sekunden geht. - Der größte Nachteil des klassischen Schnellspanners liegt - neben der geringeren Verwindungssteifigkeit gegenüber Steckachsen - darin, dass es möglich ist, die Laufräder aus Unachtsamkeit schräg einzubauen. Verbreitung Der Achsdurchmesser von Naben mit klassischem Schnellspanner beträgt vorne 9mm und hinten 10mm. Die Achse des Schnellspanners, der durch die Achse der Nabe geschoben wird, beträgt stets 5mm. Die Einbaubreite von Schnellspannnaben beträgt vorne immer 100mm. Am Hinterrad sind 130mm bei Rennrädern und Crossern üblich. Mountainbikes und Trekkingräder haben eine Einbaubreite von 135mm. Schnellspanner sind aktuell in erster Linie an Rädern mit Felgenbremsen zu finden. Eine Ausnahme bilden Trekkingräder - hier werden auch an Rädern mit Scheibenbremsen Schnellspanner verbaut.Steckachse Klassische Schnellspanner galten lange Zeit als alternativlos. Erst vor ungefähr 10 Jahren kam mit der Steckachse eine innovative Antwort auf den Markt. Motor dieser Entwicklung war, wie so oft im Radsport, der Mountainbike-Bereich. Hier waren Steckachsen zunächst vor allem an Rädern mit viel Federweg zu finden - also im Enduro, Freeride und Downhill Bereich. Aufbau Während du herkömmliche Schnellspanner durch die eigentliche Achse der Nabe hindurchschiebst, handelt es sich bei Steckachsen um eigene Achsen. Die Rahmen von Rädern mit Steckachsen weisen keine nach unten offenen Ausfallenden auf. Stattdessen werden die Laufräder zuerst in den Rahmen eingesetzt, dann wird die Achse hindurch geschoben. Steckachsen bestehen aus einem einzigen Teil. In der einfachsten Ausführung handelt es sich um eine Achse, die ein Gewinde auf der einen und einen Kopf mit Sechskant auf der anderen Seite besitzt. Steckachsen können je nach Ausführung verschraubt oder ähnlich wie ein Schnellspanner zunächst verschraubt und dann über einen Hebel festgezogen werden. Eine weitere Möglichkeit ist die Befestigung über einen Bajonettverschluss, der dann wiederum über einen Hebel gesichert wird (z.B. Focus R.A.T.).Vor wenigen Jahren wurde der sogenannte „Boost“-Standard von dem Radhersteller Trek in Zusammenarbeit mit dem Komponentenhersteller SRAM entwickelt. Dieser Standard umfasst breitere Einbaumaße als zuvor. Die Vorderradnabe wurde von 100 auf 110 mm erweitert, die Hinterradnabe von den für Steckachsen üblichen 142 auf 148 mm. Für die Entwicklung des Boost Standards lassen sich zwei Gründe ausmachen: Höhere Seitensteifigkeit: Der Vorteil der breiteren Naben liegt darin, dass die Seitensteifigkeit der Laufräder, die durch das Aufkommen von 27,5 und 29“ Laufrädern gesunken war, auf ein höheres Level gebracht werden konnte. Breitere Reifen: Die bis zu 3“ breiten Reifen von 27,5+ Rädern hatten in den 100 mm breiten Gabeln sehr wenig Platz zur Seite. Auch am Hinterbau wurde daher durch das breitere Einbaumaß zusätzlicher Platz geschaffen. Vor- und Nachteile + Steckachsen zeichnen sich durch eine höhere Widerstandsfähigkeit gegenüber hohen Bremskräften aus als herkömmliche Schnellspanner. Die Bremskraft, die über Scheibenbremsen aufgebaut wird, muss von der Bremsscheibe über die Nabe und die Speichen auf Felge und Reifen übertragen werden. Dank ihres großen Durchmessers verwindet sich die Steckachse weniger als die Achsen herkömmliche Naben und überträgt so mehr Bremskraft auf das Rad. + Ein weiterer Vorteil des Systems besteht darin, dass es nun, anders als beim Schnellspanner, nicht mehr möglich ist, Laufräder aus Versehen schräg zu montieren - die Laufräder werden stets korrekt montiert! Dadurch schleift auch die Bremse nicht mehr, da das Rad immer exakt steht. Verbreitung Steckachsen erfreuen sich an Rädern mit Schreibenbremsen wachsender Beliebtheit - egal, ob Mountainbike, Rennrad, Crosser und Gravelracer. Auch Fatbikes sind meist mit Steckachsen ausgerüstet. Tendenziell ist der Durchmesser der Achsen größer, wenn ein Rad für den Einsatz in hartem Gelände gemacht ist. Beispielsweise sind an den Vorderrädern von scheibengebremsten Rennrädern (sowie Crossern und Gravelracern) typischerweise Achsen mit einem Durchmesser von 12 mm verbaut. An Mountainbike Hardtails und Race-Fullys sind 15 mm dicke Achsen zu finden. Im Enduro, Freeride und Downhill Bereich sind 20mm normal.DT Swiss Thru Bolt Der erste Hersteller, der mit Steckachsen arbeitete, war DT Swiss. Beim Thru Bolt System des Schweizer Herstellers wird die 9 bzw. 10 mm Achse einer klassischen Schnellspann-Nabe durch eine Steckachse mit entsprechendem Durchmesser ersetzt. Hierdurch kann eine Steckachse in einem Rahmen genutzt werden, die für klassische Schnellspanner ausgelegt sind. Welche Achsstandards gibt es? In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an Achsstandards entstanden. Hier sollen die gängigsten Standards für Vorder- und Hinterrad dargestellt werden. Zugleich wird erläutert, in welchen Bereichen sie zu finden sind. In der Tendenz lässt sich festhalten: Je härter das Gelände, in dem das Rad eingesetzt wird, desto breiter sind die Achsen und desto größer ist auch der Durchmesser. Vorderrad-Standards Am Vorderrad werden generell zwei unterschiedliche Breiten an Achsen verbaut - 100 und 110 mm (Boost). Am Fatbike sind darüber hinaus 135 und 150 mm breite Achsen zu finden.Die Durchmesser der Achsen reichen von 9 mm an Rädern mit klassischem Schnellspanner über 12 und 15 mm Steckachsen bis hin zu Steckachsen mit 20 mm Durchmesser. 9x100 mm: Klassische Vorderradnabe, die mit 5 mm Schnellspanner montiert wird. Diese ist aktuell an Rennrädern mit Felgenbremsen und Trekkingrädern zu finden. 12x100 mm: Am weitesten verbreiteter Standard an Rennrädern, Crossern und Gravel Rädern mit Scheibenbremse. 15x100 mm: Standardmaß für Mountainbikes. 15x110 mm: Boost-Standard für Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern. 20x110 mm: Boost-Standard für Enduro- und Downhill-Mountainbikes. 10x135 mm: Einbaumaß aus den Anfängen des Fatbikes. 15x150 mm: Am weitesten verbreitetes Einbaumaß für Fatbikes mit Steckachse. Hinterrad-Standards Am Hinterrad sind neben den 10 mm dicken Schnellspannachsen Achsdurchmesser von 12 und 15 mm bei Steckachsen zu finden. Die Breite der Achsen ist nahezu unerschöpflich. Sie reicht von 130 mm über zahlreiche Zwischenschritte bis zu 197mm!Während 130 und 135 mm ausschließlich mit klassischem Schnellspanner verbaut werden, sind den größeren Breiten 142, 148 und 157 mm Steckachsen vorbehalten. Fatbikes werden mit 170 und 190 mm (Schnellspanner) bzw. 177 und 197mm (Steckachsen) breiten Naben ausgestattet. 10x130 mm: Klassisches Einbaumaß an Rennrädern mit 5 mm Schnellspanner. 10x135 mm: MTB-Naben mit klassischem Schnellspanner. Auch an vielen Trekkingrädern zu finden. 12x142 mm: Einbaumaß für „klassische“ Steckachsen: an vielen Mountainbikes sowie an scheibengebremsten Rennrädern, Crossern und Gravelbikes zu finden. 12x148 mm: Boost Einbaumaß - zu finden an Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern. 12x157 mm: Standard Mountainbikes der härteren Gangart - Enduro und Downhill Bikes. 10x170 mm: Schnellspann-Nabe für Fatbikes. 12x177 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse. 10x190 mm: Fatbike-Nabe für Rahmen mit Schnellspannaufnahme. 12x197 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse. Vielen Dank für das Voting! Fandest du diese Beratung hilfreich? FeedbackMöchtest du uns etwas mitteilen?
Achsstandards
Über die Jahre wurden eine Reihe von Achsstandards aufgestellt. Einige der gängigsten Standards möchten wir Ihnen nachfolgend vorstellen - aufgeteilt in Vorder- und Hinterrad.
Grundsätzlich werden am Vorderrad Achsen in zwei unterschiedlichen Breiten verbaut: 100 mm und 110 mm nach dem Boost-Standard. Was den Durchmesser der Achsen angeht, gibt es welche mit 9 mm und klassischem Schnellspanner, aber auch mit 12 mm, 15 mm oder 20 mm.
Am Hinterrad auf der anderen Seite gibt es verschiedene Achsdurchmesser je nach System: bei Schnellspannachsen 10 mm und bei Steckachsen 12 oder 15 mm. Die Breite liegt in der Regel zwischen 130 mm und 197 mm. Dabei werden 130 und 135 mm breite Achsen ausschließlich mit klassischem Schnellspanner verbaut.
Die größeren Varianten - 142, 148 und 157 mm - sind Steckachsen vorbehalten. Noch breiter sind sie bei Fatbikes: 170 und 190 mm beim Schnellspanner bzw. 177 und 197 mm bei Steckachsen.
In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl an Achsstandards entstanden. Hier sollen die gängigsten Standards für Vorder- und Hinterrad dargestellt werden. Zugleich wird erläutert, in welchen Bereichen sie zu finden sind.
In der Tendenz lässt sich festhalten: Je härter das Gelände, in dem das Rad eingesetzt wird, desto breiter sind die Achsen und desto größer ist auch der Durchmesser.
Vorderrad-Standards
Am Vorderrad werden generell zwei unterschiedliche Breiten an Achsen verbaut - 100 und 110 mm (Boost). Am Fatbike sind darüber hinaus 135 und 150 mm breite Achsen zu finden.
Die Durchmesser der Achsen reichen von 9 mm an Rädern mit klassischem Schnellspanner über 12 und 15 mm Steckachsen bis hin zu Steckachsen mit 20 mm Durchmesser.
- 9x100 mm: Klassische Vorderradnabe, die mit 5 mm Schnellspanner montiert wird. Diese ist aktuell an Rennrädern mit Felgenbremsen und Trekkingrädern zu finden.
- 12x100 mm: Am weitesten verbreiteter Standard an Rennrädern, Crossern und Gravel Rädern mit Scheibenbremse.
- 15x100 mm: Standardmaß für Mountainbikes.
- 15x110 mm: Boost-Standard für Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern.
- 20x110 mm: Boost-Standard für Enduro- und Downhill-Mountainbikes.
- 10x135 mm: Einbaumaß aus den Anfängen des Fatbikes.
- 15x150 mm: Am weitesten verbreitetes Einbaumaß für Fatbikes mit Steckachse.
Hinterrad-Standards
Am Hinterrad sind neben den 10 mm dicken Schnellspannachsen Achsdurchmesser von 12 und 15 mm bei Steckachsen zu finden. Die Breite der Achsen ist nahezu unerschöpflich. Sie reicht von 130 mm über zahlreiche Zwischenschritte bis zu 197mm!
Während 130 und 135 mm ausschließlich mit klassischem Schnellspanner verbaut werden, sind den größeren Breiten 142, 148 und 157 mm Steckachsen vorbehalten.
Fatbikes werden mit 170 und 190 mm (Schnellspanner) bzw. 177 und 197mm (Steckachsen) breiten Naben ausgestattet.
- 10x130 mm: Klassisches Einbaumaß an Rennrädern mit 5 mm Schnellspanner.
- 10x135 mm: MTB-Naben mit klassischem Schnellspanner. Auch an vielen Trekkingrädern zu finden.
- 12x142 mm: Einbaumaß für „klassische“ Steckachsen: an vielen Mountainbikes sowie an scheibengebremsten Rennrädern, Crossern und Gravelbikes zu finden.
- 12x148 mm: Boost Einbaumaß - zu finden an Mountainbikes mit 27,5 und 29“ Laufrädern.
- 12x157 mm: Standard Mountainbikes der härteren Gangart - Enduro und Downhill Bikes.
- 10x170 mm: Schnellspann-Nabe für Fatbikes.
- 12x177 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse.
- 10x190 mm: Fatbike-Nabe für Rahmen mit Schnellspannaufnahme.
- 12x197 mm: Nabe für Fatbikes mit Steckachse.
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