Mountainbikes sind die erste Wahl für alle, die abseits der Straße maximale Kontrolle, Fahrspaß und Vielseitigkeit suchen. Egal, ob du als Einsteiger deine ersten Trails fährst, als ambitionierter Biker anspruchsvolle Touren planst oder als Profi jede Linie im Gelände perfekt triffst. Mit einem MTB genießt du robuste Technik, hohe Geländetauglichkeit und ein sportliches Fahrgefühl, das dich überallhin bringt.
Im Folgenden werden die besten Mountainbikes aus verschiedenen Tests vorgestellt, darunter Testsieger, Kauftipps und Modelle mit der Note "Überragend".
Testsieger und Kauftipps im Überblick
Hier sind die Testsieger, Kauftipps und mit Note "Überragend" bewerteten Bikes aus unseren Tests:
- Pivot Firebird Pro X0 Eagle Transmission: Ohne nervös zu werden, lässt sich die Neuerscheinung auf dem Trail präzise und verspielt dirigieren, fordert aber fahrerisches Können. Inklusive neuer Flip-Chips, Features und dem neuen Fox-X2-Dämpfer. Testnote: überragend!
- Canyon Strive CFR: Preis-Leistung gibt es am Strive nicht nur bei den Parts, das Gesamtkonzept stimmt. Ein gutmütiges Enduro, das in vielen Punkten mit den teuersten seiner Art mithält. Fällt selbst für die Klasse extra groß aus. Das Canyon Strive CFR erhält das Siegel für den Preis-Leistungs-Tipp und das Testergebnis sehr gut.
- Last Asco Preconfigured Featherweight: Cleane Optik und durchdachte Ausstattung überzeugen vollends. Mit seinem agilen Handling, top Klettereigenschaften und potenten Hinterbau ist es ideal für verspielte Trails. Auch die sehr edlen Parts gefallen. Das Canyon Neuron bekommt die Testnote Überragend.
- Specialized Stumpjumper 15: Ist das Stumpjumper 15 das beste MTB auf dem Planeten? Es vereint zumindest überragende Bergab-Eigenschaften mit Kletterspaß sowie Detail-Liebe und ist so ein rundum brillanter Alleskönner. Testnote: Überragend!
- Specialized S-Works Epic World Cup: Der Einsatzzweck des Epic World Cup ist etwas spitzer als bei anderen Testbikes. Für ambitionierte Renneinsätze ist es aber ideal und glänzt mit exzellentem Vortrieb und sicherer Geometrie. Wer noch mehr Bergab-Qualitäten möchte, wählt das Epic 8. Es bekommt den MOUNTAINBIKE-Tipp Vortrieb.
- Scott Spark RC World Cup Evo TR: Das Spark ist nicht nur die Nummer eins für "N1NO", sondern auch ein Traumrad für Marathon-Fans oder die schnelle Hausrunde. Die Ausrichtung mit reichlich Federweg und moderner Geo macht es zum besten Alleskönner, den die 120-mm-Klasse zu bieten hat, und bekommt den MOUNTAINBIKE-Tipp Allround.
- Canyon Lux World Cup CFR Loana Lecomte: Das agile, schnittige Lux begeistert Marathonisti und XC-Racer zugleich, die neue Sonderausstattung zündet ein elektronisches Feuerwerk. Das Flight-AttendantFahrwerk funktioniert wie Schaltung und Co. nach etwas Eingewöhnung exzellent. Im Cross-Country-Test bekommt es den Preis-/Leistungs-Tipp.
- Arc8 Extra Coil Launch Edition: Innovativ und exklusiv: Das Arc8 Extra ist kein Bike, das du an jeder "Trailecke" sehen wirst. Der Mix aus erstaunlich geringem Gewicht, stabiler Ausstattung und tollem, innovativem Fahrwerk macht es zum Traumpartner von der Feierabendrunde bis zum Enduro-Alpencross. MOUNTAINBIKE-Testsieg!
- Propain Tyee CF Custom: Potentes Fahrwerk, wunderbar "rundes" Handling, top Ausstattung: Das Tyee beweist sich einmal mehr als in jeder Hinsicht gelungenes Enduro, das von der Hausrunde über Alpentouren bis zum Renneinsatz alles mitmacht. Außerdem ist es perfekt für alle, die keine Unsummen ausgeben wollen: Das Tyee CF startet ab 3599 Euro, das Alu-Pendant ab 3000 Euro. MOUNTAINBIKE-Preis-Leistungstipp!
- Cube Stereo One22 HPC EX 29: Tradition verpflichtet: Mit dem One22 schafft es Cube, klassische Tourenbike-Qualitäten mit seriösen Bergabqualitäten zu kombinieren. Nur in schroffem Geläuf ist das eindrucksvoll ausgestattete, dennoch preiswerte One22 mit seinem hochagilen Wesen schneller am Limit. Mountainbike-Preis-Leistungs-Tipp!
- Canyon Neuron CF 9: Ausdauernde Tour mit flowigen wie knackigen Traileinlagen in der Planung? Das Neuron ist auf derartige Ausritte gepolt: Es fährt sich komfortabel, lässt sich munter auf Tempo bringen und halten, surft Trails unaufgeregt ab. Trotz toller Parts und fein gemachtem Carbon-Rahmen bezahlbar. Mountainbike-Testsieger!
- Orbea Occam SL M10: Die Frage ist: Wofür eignet sich das Bike nicht? Auf den ersten Blick sieht es so aus, als hätte das Occam SL mit geringem Gewicht und Lockout-Funktion seine Zielgruppe unter den Höhenmeterjägern. Doch auch bergab ist das Bike so kompetent, dass es sich unseren All- Mountain-Testsieg holt.
- YT Jeffsy Core 4: Dem Jeffsy merkt man auch in der Neuauflage die Gene der Gravity-Marke YT an. Es bewegt sich nicht ungeschickt bergauf, das hohe Gewicht bremst aber spürbar. Sein wahres Können zeigt es im Talschuss, wo es das beste All-Mountain im Test ist. Das Jeffsy holt den Kauftipp im All-Mountain-Test 2024 für die Kategorie Preis/Leistung.
- Santa Cruz Tallboy CC X0 AXS RSV: Fahrspaß im Großformat - das Tallboy war 2009 eines der ersten 29"-Trailbikes auf dem Markt. Seitdem hat sich viel getan. 130 mm Federweg vorne und 120 mm am Heck sowie den "Lower-Link- VPP"-Hinterbau der Kalifornier besitzt das Tallboy bereits seit 2019, in der letzten Ausbaustufe kam ein Rahmenfach und ein weiter verfeinerter Hinterbau dazu. In unserem US-Dreambike-Test hat es mit der Note überragend abgeschnitten.
Die Qual der Wahl: Welches Mountainbike passt zu mir?
Die Auswahl an Mountainbikes ist riesig, daher ist es wichtig, das passende Rad für die eigenen Bedürfnisse zu finden.
Mountainbike oder Touren-Fahrrad?
Ein ATB (All-Terrain-Bike) stellt eine Mischung unterschiedlicher Fahrradtypen dar, wobei man es eigentlich als Street-Mountainbike bezeichnen kann. Ein ATB kommt von seiner Machart her den gängigen Trekkingbikes am nächsten. Nicht umsonst lässt es sich auch als ein Trekkingrad bezeichnen, stellt dabei aber einen besonderen Typen eines solchen Fahrrads dar. Der feine Unterschied besteht darin, dass die ATB`s in der Regel 26 Zoll bzw. Dabei entspricht ein ATB-Fahrrad den Ansprüchen der StVZO, ist also vollkommen verkehrssicher.
Darüber hinaus ist auch die Sitzposition auf einem All-Terrain-Bike eine Mixtur aus sportlich und komfortabel. Es verfügt in der Regel über eine Kettenschaltung mit drei Blättern. Ein großer Vorteil ist also das Komplett-Paket, das man für humane Preise von durchschnittlich 400 EUR bis 700 EUR bekommt. Ein weiterer Vorteil ist das recht geringe Gewicht eines ATBs. Dank eines Aluminium-Rahmens hat man das nötige Rüstzeug für sportlich-ambitionierte Ausfahrten.
Für Spaß wie auf einem MTB reicht das allemal, ohne dass jedoch große Herausforderungen wie Trails oder Downhill-Passagen bestritten werden. Nach dem Spaß auf Wald- und Feldwegen kann es dann ganz in Ruhe auf der Straße weitergehen. Die Vollausstattung kombiniert im Zusammenspiel mit der Sportlichkeit des All-Terrain-Bikes die Einsatzbereiche ohne Mühe.
Warum ein MTB kaufen? Deine Vorteile
- Vielseitigkeit: Geeignet für sportliche Trails, ausgedehnte Touren und den täglichen Weg zur Arbeit.
- Robustheit: Hält hohen Belastungen stand und bietet zuverlässige Performance über viele Jahre.
- Fahrkomfort: Sorgt für Stabilität, Kontrolle und Spaß auf unterschiedlichstem Terrain.
- Fitness: Trainiert Ausdauer, Kraft und Koordination bei jeder Fahrt.
Welche Arten von Mountainbikes gibt es?
Mountainbikes lassen sich zunächst in zwei Hauptkategorien unterteilen: Hardtails und Fullys (Full Suspension). Hardtails besitzen eine Federgabel vorne und einen starren Hinterbau. Sie sind leichter, wartungsärmer und oft günstiger - ideal für Einsteiger, Training oder weniger technisches Gelände. Fullys dagegen sind vorne und hinten gefedert, was für mehr Komfort, Kontrolle und Traktion auf anspruchsvollen Trails sorgt. Sie sind besonders beliebt bei Fahrern, die viel im technisch schwierigen Gelände unterwegs sind oder Wert auf maximalen Fahrkomfort legen.
Neben dieser Grundunterscheidung gibt es weitere spezialisierte Mountainbike-Typen, die auf unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschnitten sind:
- Cross Country (XC): Leichte, effiziente Bikes für sportliche Touren und lange Distanzen - optimiert auf Geschwindigkeit und Kletterfähigkeit.
- Down-Country-Bikes: Kombination aus Cross Country und Trail - effizient bergauf, mit zusätzlichem Federweg für Sicherheit auf technischeren Abfahrten.
- Trail- & All-Mountain: Vielseitige Allrounder mit ausgewogenem Federweg für Fahrspaß bergauf wie bergab.
- Enduro MTB: Für steile, anspruchsvolle Abfahrten und technische Trails - stabil, robust und mit viel Federweg ausgestattet.
- Downhill & Freeride: Maximale Stabilität und Federweg für extreme Abfahrten, hohe Geschwindigkeiten und Sprünge im Bikepark.
- Dirtbike: Kompakt, wendig und stabil - ideal für Tricks, Sprünge und Pumptracks.
Worauf solltest du beim Kauf deines MTBs achten?
Achte darauf, dass dein Mountainbike zu deinem Fahrstil, dem bevorzugten Terrain und deinem Einsatzzweck passt. Wichtig sind ein ausgewogenes Fahrverhalten, zuverlässige Technik und eine Bauweise, die dir sowohl Komfort als auch Kontrolle bietet. So stellst du sicher, dass dein MTB dich auf allen Strecken optimal unterstützt.
Der Rahmen deines Mountainbikes
Der Rahmen ist das Herzstück deines Mountainbikes und prägt maßgeblich Fahrgefühl, Stabilität und Einsatzbereich. Die Geometrie bestimmt, ob du sportlich-gestreckt oder komfortabel-aufrecht sitzt, wie agil das Bike auf Trails reagiert und wie stabil es bei höherem Tempo läuft. Ebenso wichtig ist das Rahmenmaterial: Aluminium bietet ein hervorragendes Verhältnis aus Gewicht, Steifigkeit und Preis, Carbon ist besonders leicht und direkt im Fahrverhalten, während Stahl für Langlebigkeit und hohen Fahrkomfort steht. Die richtige Kombination aus Geometrie und Material sorgt dafür, dass dein MTB optimal zu deinem Fahrstil und den geplanten Touren passt.
Federweg: Wieviel ist richtig?
Der Federweg gibt an, wie stark die Federelemente deines Mountainbikes Unebenheiten ausgleichen, und ist entscheidend für Komfort, Kontrolle und Geländetauglichkeit.
Je nach MTB-Typ und Einsatzbereich gelten folgende Richtwerte:
- Hardtail - Cross Country & Down-Country (100-120 mm): Leicht, effizient und kletterstark für schnelles Fahren auf leichtem bis moderatem Gelände.
- Fully - Trail & All-Mountain (130-150 mm): Ausgewogen für vielseitige Touren mit Anstiegen und Abfahrten, bietet mehr Komfort und Kontrolle bergab.
- Fully - Enduro (160-170 mm): Ideal für technische, steile Abfahrten und anspruchsvolle Trails mit hohem Schwierigkeitsgrad.
- Fully - Downhill & Freeride (180 mm+): Maximale Federung für hohe Geschwindigkeiten, große Sprünge und extremes Gelände.
MTB-Reifen & die passende Laufradgröße
Laufradgröße und Reifenprofil beeinflussen maßgeblich, wie sich dein Mountainbike fährt. Größere Laufräder rollen leichter über Hindernisse und bieten mehr Laufruhe, kleinere sind wendiger und agiler. Die Reifenbreite bestimmt Grip, Komfort und Rollwiderstand: Breitere Reifen (ca. 2.4-2.6 Zoll) bieten viel Traktion und Dämpfung, schmalere (ca. 2.0-2.3 Zoll) sind effizienter auf festem Untergrund.
Je nach Einsatzbereich und Körpergröße stehen dir verschiedene Laufradgrößen zur Auswahl:
- 26 Zoll: Klassische MTB-Größe, wendig und vielseitig - heute vor allem bei kleineren Rahmengrößen zu finden.
- 27,5 Zoll: Agil und gleichzeitig laufruhiger als 26 Zoll, sehr beliebt im Trail- und All-Mountain-Bereich.
- 28 Zoll: Seltener bei MTBs, meist bei Cross- oder Gravel-orientierten Modellen eingesetzt.
- 29 Zoll: Sehr laufruhig, rollt leicht über Hindernisse und eignet sich ideal für lange Touren und technisches Gelände.
Bremsen für maximale Kontrolle
Moderne Mountainbikes sind fast immer mit hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet, da sie auch bei Nässe, Schlamm und steilen Abfahrten zuverlässig und kraftvoll verzögern. Sie bieten eine präzise Dosierbarkeit, was besonders in technischem Gelände für Sicherheit sorgt. Im Vergleich zu Felgenbremsen arbeiten Scheibenbremsen unabhängig von der Felgenoberfläche, sind weniger anfällig für Verschmutzungen und bieten konstante Bremsleistung. Für sportlich ambitionierte Fahrer und anspruchsvolle Strecken sind sie daher der Standard, während mechanische Scheibenbremsen nur noch bei wenigen Einsteiger-MTBs zu finden sind.
Die Schaltung deines Mountainbikes
Die Schaltung ist entscheidend dafür, wie leicht du Anstiege bewältigst und Tempo aufbaust. Bei Mountainbikes kommt fast ausschließlich die Kettenschaltung zum Einsatz, da sie leicht, effizient und ideal für den großen Übersetzungsbereich im Gelände ist. Am weitesten verbreitet sind 1-fach-Antriebe (z. B. 1×12 Gänge) mit nur einem Kettenblatt vorne und einer breit abgestuften Kassette hinten - sie sind leichter, wartungsärmer und einfacher zu bedienen. 2-fach- oder 3-fach-Antriebe bieten noch mehr Gänge, werden aber zunehmend seltener.
Beim Schaltsystem gibt es zwei Hauptvarianten:
- Mechanische Schaltung: Gangwechsel per Bowdenzug, robust, kostengünstig und einfach zu warten.
- Elektronische Schaltung: Gangwechsel per Knopfdruck, extrem präzise, oft kabellos, nahezu wartungsfrei, aber teurer in der Anschaffung.
Mountainbikes in verschiedenen Preisklassen
MTBs gibt es in unterschiedlichen Preissegmenten - von günstigen Einsteigermodellen bis hin zu professionellen High-End-Bikes. Einsteiger-Mountainbikes im Bereich von ca. 700-1.200 € bieten eine solide Grundausstattung und eignen sich ideal für Freizeitfahrer oder den Einstieg ins Gelände. Mittelklasse-Modelle zwischen 1.200-2.500 € punkten mit leichteren Rahmen, hochwertigeren Federelementen und präziseren Schaltungen - perfekte Allrounder für regelmäßige Touren und sportliche Einsätze. Premium-MTBs ab etwa 2.500 € setzen auf Hightech-Materialien wie Carbon, erstklassige Federung und top Schaltsysteme - die erste Wahl für ambitionierte Fahrer, die maximale Performance, geringes Gewicht und modernste Technik suchen.
Top-MTB-Marken im Überblick
Der MTB-Markt bietet eine große Auswahl an Herstellern, die sich durch hochwertige Verarbeitung, innovative Technik und zuverlässige Performance auszeichnen. Vom preisgünstigen Einsteigerbike bis zum professionellen High-End-Modell findest du für jeden Anspruch und Einsatzzweck passende Angebote.
Diese MTB-Marken führen wir in unserem Onlineshop:
- Bergamont Mountainbike
- BMC Mountainbike
- Cannondale Mountainbike
- Carver Mountainbike
- Centurion Mountainbike
- Cube Mountainbike
- Focus Mountainbike
- Ghost Mountainbike
- Giant Mountainbike
- GT Mountainbike
- Haibike Mountainbike
- Kreidler Mountainbike
- KTM Mountainbike
- MTB Lapierre
- Liv Mountainbike
- Merida Mountainbike
- Orbea Mountainbike
- Rocky Mountain Mountainbike
- Scott Mountainbike
- Specialized Mountainbike
- Santa Cruz Mountainbike
- Steppenwolf Mountainbike
- Trek Mountainbike
- Wilier MTB
FAQs zum MTB-Kauf
- Wie teuer sollte ein gutes Mountainbike sein? Ein solides Einsteiger-MTB bekommst du ab etwa 700-1.200 €. Für regelmäßiges Fahren eignen sich Modelle zwischen 1.200-2.500 €, während Premium-Bikes ab 2.500 € maximale Performance und modernste Technik bieten.
- Kann man mit einem Mountainbike lange Strecken fahren? Ja, besonders leichtere Hardtails oder E-MTBs eignen sich gut für lange Touren. Mit der passenden Sitzposition, effizienten Reifen und einer geeigneten Übersetzung kannst du auch über viele Stunden komfortabel unterwegs sein.
- Was ist ein gutes Gewicht für ein Mountainbike? Ein gutes Hardtail liegt meist zwischen 12-14 kg, ein Fully je nach Ausstattung zwischen 14-16 kg. Leichtere Modelle sind effizienter bergauf, während etwas mehr Gewicht oft mit robusterer Ausstattung und höherer Stabilität einhergeht.
- Gibt es Mountainbikes extra für Frauen? Ja, viele Hersteller bieten Damen-MTBs mit angepasster Geometrie, kürzeren Oberrohren, schmaleren Lenkern und speziellen Sätteln an, um mehr Komfort und eine ergonomische Sitzposition zu ermöglichen.
- Was ist der Unterschied zwischen Mountainbike und Crossbike? Ein Mountainbike ist für Gelände und Trails gebaut, mit breiten Profilreifen, robuster Bauweise und oft mit Federung. Ein Crossbike ist leichter, hat schmalere Reifen und eine sportliche Geometrie für schnelles Fahren auf Straßen und leichtem Gelände.
- Warum befindet sich kein Fahrradständer am Mountainbike? Ein Fahrradständer erhöht das Gewicht, kann im Gelände stören und bei Stößen oder Sprüngen beschädigt werden. Außerdem besteht die Gefahr, dass er an Rahmen oder Kettenstreben anschlägt und die Stabilität beeinträchtigt.
Zusätzliche Informationen und Tipps
- Unser MTB-Beratungsbereich zeigt dir übersichtlich und verständlich, worauf es beim Mountainbike-Kauf wirklich ankommt - von der Wahl zwischen Hardtail und Fully über Laufradgröße und Federweg bis hin zu Bremsen und Schaltung.
- Du erfährst, wie du die passende Rahmengröße findest, welche Ausstattung zu deinem Fahrstil passt und wie du dein Mountainbike optimal einsetzt.
Die Entwicklung des Mountainbikes: Von den Anfängen bis heute
Als Gary Fisher und Charlie Kelly 1979 unter der Marke MountainBikes die erste Serienproduktion von Geländefahrrädern starteten, verkauften sie 160 Bikes in jenem Jahr. Im zweiten Jahr waren es bereits 1000 Stück. Für 1000 Dollar bekam man nach heutigen Maßstäben weder Reifen-Grip noch Brems-Power - von Dämpfung ganz zu schweigen. Dafür war das Angebot überschaubar, und die Auswahl fiel leicht.
Mit Start der Produktion in Asien fielen Anfang der 80er die Preise auf gut 600 Dollar für ein Mountainbike. Vierzig Jahre später werden allein in Deutschland jährlich knapp eine Million Mountainbikes verkauft. Obwohl der Anteil von E-MTBs an dieser Summe inzwischen bei rund 90 Prozent liegt, ist auch der Markt für Bikes ohne Motor größer und bunter als je zuvor.
Und noch etwas hat sich verändert: Über alle Gattungen hinweg sind Bikes deutlich besser, aber auch teurer geworden.
Mountainbike Testportal: Der komplette Marktüberblick
Unser Mountainbike Testportal liefert den kompletten Marktüberblick. Unser einzigartiges Testsystem betrachtet nicht nur eine kleine Auswahl an Mountainbikes. Unser innovativer Ansatz erlaubt es uns jedes Mountainbike, das es zu kaufen gibt, auch objektiv zu bewerten. Und damit du dein Traumbike für deine individuellen Bedürfnisse findest, kannst du alle Testberichte über unsere Filter super einfach sortieren.
Insgesamt schauen wir uns jedes Bike einheitlich in über 100 aussagekräftigen Kriterien an, die sich in der Ausstattung und dem Rahmen verstecken. Unser Mountainbike Test berücksichtig alle für das Fahrerlebnis relevanten Baugruppen. Die über 100 Kriterien - welche wir standardisiert abtesten - werden, je nach Einsatzzweck, unterschiedlich gewichtet. Und darin liegt der Schlüssel unserer Aussagequalität.
Die Geometrie im Blick: Was beeinflusst das Fahrverhalten?
Wer sich vor dem Bike Kauf intensiv mit Mountainbikes beschäftigt, ist vom Fachjargon der Branche schnell überfordert. Reach, Stack, Lenkwinkel sind wichtige Geometrie Maße die die das Fahrverhalten eines Mountainbikes maßgeblich beeinflussen. Wir haben deshalb nicht nur die Ausstattung eines jeden Bikes bewertet, sondern auch einen detaillierten Blick auf seine Geometrie geworfen. Damit du selbst kein Studium der Mountainbike-Wissenschaften ablegen musst, haben wir die Geometrie aller Bikes einheitlich analysiert und Rückschlüsse für unseren Test gezogen.
Mountainbike-Kategorien und Einsatzbereiche
Mountainbikes werden ja nach Federweg in MTB-Kategorien gegliedert. Jede dieser einzelnen Mountainbike Arten hat einen spezifischen Einsatzbereich. Um ein MTB vernünftig zu testen ist es extrem wichtig es mit anderen Mountainbikes der selben Kategorie zu vergleichen. Unsere großen Vergleichstest machen genau das.
- Anfänger wollen beim Bike-Kauf keine Unsummen ausgeben, weshalb wir dieses Testfeld auf Maximal 1500 € begrenzen. Im Preisbereich unter 1500 € empfehlen wir ausschließlich Mountainbike Hardtails.
- Wer umbedingt ein vollgefedertes MTB kaufen will, sollte mindestens 1500 € ausgeben.
- Cross Country Bikes sind die puristischsten aller Mountainbikes. Mit niedrigem Gewicht und tendenziel sportlicher Sitzposition kann man mit diesen Bikes richtig Kilometer schruppen.
- Downcountry Bikes sind kein Marketing Trick der Industrie, sondern machen auf dem Trail wirklich Spaß.
- Trailbikes sind auch in der Saison 2022 die Alleskönner unter den Mountainbikes.
- All Mountain Bikes sind die neuen Enduros.
- Der Markt für Enduro Mountainbikes ist 2022 so vielfältig wie nie zuvor.
Die Qual der Wahl: Laufradgröße und Rahmengröße
Generell muss man bei Mountainbikes zwischen der Laufradgröße und der Rahmengröße unterscheiden. Die übliche Laufradgröße für Erwachsene beträgt 26, 27,5 oder 29 Zoll und variiert je nach Einsatzgebiet aber auch Größe des Fahrers. Es ist daher möglich, dass eine sehr große Person einen Fahrradrahmen der Größe 23 Zoll benötigt, in dem wiederum ein 29 Zoll Laufrad eingebaut ist. Die zwei Dimensionen in einem Fahrrad können für Einsteiger schnell verwirrend sein, weshalb du bei einem Verkaufsgespräch sehr genau hinhören solltest.
Kinderräder gibt es in Zwei-Zoll-Schritten ab Radgröße 12 Zoll. Manche Hersteller haben Damen spezifische Modelle im Angebot.
Ein großer Service den wir dir beim Mountainbike kaufen bieten ist, dass wir dir zeigen welche Bikes aktuell Online verfügbar sind. Gerade in Zeiten von Lieferengpässen ist das ein wichtiger Faktor beim Bike kauf. Wir haben die größten Online Shops in Deutschland als Partner gewonnen und bilden deren Verfügbarkeiten auf unserem Portal ab.
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