Fahrradhelm mit Richtungsanzeiger im Test: Smarte Sicherheit für Radfahrer

Immer mehr Hersteller bieten Fahrradhelme mit integrierten Blinkern an, die nicht nur den Kopf schützen, sondern auch die Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen sollen. Mit futuristischem Design und modernen Sicherheitskonzepten liefern Hersteller wie Lumos und Livall neue Ansätze.

Lumos: Innovative Helme für mehr Sicherheit

Mit Lumos hat sich ein neuer Hersteller in die Welt der Helme erhoben und liefert mit futuristischem Design und modernem Sicherheitskonzept neue Ansätze. Denn der Fokus liegt nicht nur darin, den Kopf im Falle eines Sturzes zu schützen. Sondern zum Sturz soll es gar nicht erst kommen. Für allerhöchste Sicherheit, aber vor alle Sichtbarkeit sorgt das High-Visibility Konzept von Lumos.

Lumos Ultra

Der Lumos Ultra ist der neueste im Portfolio des Start-Ups und punktet gleich mal durch den relativ günstigen Preis von 99,95 €. Doch in Sachen Sicherheit steht er den größeren Brüdern und Schwestern in kaum etwas nach. Insgesamt sind 90 COB LEDs im Helm integriert, jeweils 30 leuchten weiß, rot und gelb. Chips On Board (COB) ist eine Methode der LED Bauweise, die eine Reihe von Vorteilen gegenüber konventionellen Technologien hat.

Sie ermöglicht eine kompakteren Platzbedarf und liefert gleichzeitig eine höhere Lichtintensität, was bedeutet, dass Sie aus größerer Entfernung gesehen werden.

Lumos Kickstart

Bereits ab 179 € ist der Helm erhältlich, hier muss man jedoch auf die Sicherheitstechnologie MiPS verzichten. Mit MiPS kommt der Lumos Kick-Start auf 219 €. Der Lumus Kickstart ist neben Fahrt- und Richtungsleuchten zusätzlich mit einem Bremslicht ausgestattet. Der integrierte Beschleunigungssensor erkennt vollautomatisch, wenn die Geschwindigkeit durch Bremsen reduziert wird und weist mit voller Leuchtkraft den nachfolgenden Verkehr auf die Verzögerung hin.

Nicht nur dieses Sicherheitsfeature, sondern auch die integrierte MiPS Technologie, die bei einem Aufprall die Drehkräfte eines Sturzes sehr gut aufnimmt, macht den Lumos Kickstart zu einem Must-Have im Straßenverkehr. Gewicht: ca. 360g (Standard) / ca.

Lumos Street

Der Lumos Street ist ein absolut stylischer Urban Fahrradhelm der in Mattschwarz oder Hochglanz Weiß erhältlich ist. Der Schalenhelm ist rundum geschützt in für die gemütliche Stadtrunde geeignet. Wie der kleine Bruder, der Kickstart, hat auch der Street einen Beschleunigungssensor integriert, der bei Verzögerung den nachfolgenden Verkehr vollautomatisch warnt. Deutlich heller jedoch ist seine Leuchtkraft, mit 600 Lumen angegeben. Gewicht: ca. 580g (Standard) / ca.

Lumos Matrix

Höchster Style-Faktor gepaart mit modernen Sicherheitsfeatures, das ist der Lumos Matrix Helm. Der Urban-styled Schalenhelm ist entweder in Hochglanz Weiß oder in Mattschwarz verfügbar und startet ohne MiPS Technologie bei 249 €. MiPS sorgt dafür, dass Drehkräfte im Falle eines Aufpralls sehr gut abgeleitet und verringert Trauma-Schäden.

Mit MiPS kostet der Lumos Matrix 279 €. Gesamt absolut nicht wenig für einen Helm, addiert man jedoch den Sicherheitsfaktor auf, absolut gerechtfertigt. Dank der 1000 Lumen starken Frontleuchten und der voll programmierbaren RBG-LEDs auf der Rückseite geht man im Hecktischen Straßenverkehr auf keinen Fall unter. Die Rückseite kann neben automatischer Bremslicht-Funktion und auffälliger Richtungsanzeige auch bunte Bilder bzw. Muster an den Hinterkopf zaubern.

Das Matrix-LED Feld lässt sich nämlich durch die Lumos Handy-App individuell programmieren. So kann nicht nur Blinkintervall und Helligkeit eingestellt werden, sondern auch das Muster angepasst werden. Gewicht: ca. 580g (Standard) / ca.

Gamel Helmets: Le Remarquable mit Kopfbewegungs-Blinker

Der Blinker des Fahrradhelms Remarquable wird durch Kopfbewegungen aktiviert. Der erste intelligente Fahrradhelm von Gamel Helmets aus Frankreich ist seit einigen Wochen auf dem Markt. Im Gegensatz zu vielen anderen Helmmodellen mit diesen Features funktioniert der Le Remarquable autark ohne ein Smartphone oder eine Fernbedienung durch eine Smartwatch wie beispielsweise beim Lumos Street.

Verschiedene Sensoren verleihen ihm seine Intelligenz. Zum Aktivieren des Blinkers muss der Träger seinen Kopf kurz in die gewünschte Richtung neigen. Ein Piepsen signalisiert, dass der Helm die Bewegung erkannt hat. Die Sensoren erkennen auch Beschleunigungen und Verzögerungen. Ganz neu ist die Idee allerdings nicht. Eesens hat ein Produkt mit dem Namen Shield entwickelt, das ebenfalls Bewegungen erkennt.

Die Helmbänder des Le Remarquable lassen sich magnetisch verschließen. Auch der Ladestecker kann dank seines Magneten leicht an sein Gegenstück angedockt werden. Dieses befindet sich auf der hinteren Seite des Helms. Zur Akkulaufzeit macht Gamel Helmets in seinen Produktbeschreibungen keine Angaben. Mit einem Gewicht von 390 Gramm liegt der Fahrradhelm in einem gängigen Bereich. Insgesamt stehen vier Leuchtmodi zur Verfügung.

Sie sind laut dem Hersteller für unterschiedliche Sichtverhältnisse ausgelegt. Außerdem gibt es einen Sportmodus, bei dem die Blinker nicht durch das Neigen des Kopfs aktiviert werden. Der Hersteller Gamel Helmets hat für seine Entwicklung unlängst den Innovationspreis für Verkehrssicherheit 2024 des französischen Innenministeriums erhalten. In der Beschreibung wird vor allem herausgestellt, dass sich der Helm vielseitig einsetzen lässt.

Overade Turn & Oxi Brake System

Als Outside-Stories-Produktscout durfte ich dieses Mal das Turn & Oxi Brake System, von Overrade Testen, welches ein Set aus den Produkten Oxi Turn (die Lampe mit Blinker Funktion) und Oxi Brake (dem Sensor für den Bremshebel) ist. Das Unternehmen Overade kommt aus Frankreich und besteht bereits seit 10 Jahren. Overade hat sich voll und ganz dem Thema Fahrradfahren im urbanen Raum verschrieben.

Begonnen hat das Unternehmen mit einem zusammenklappbaren Fahrradhelm und mittlerweile bieten sie unter anderem Lampen, Blink- und Bremslicht-Systeme, Abschließbare Taschen und weitere Accessoires für Fahrräder auf den Markt. Laut Paragraf 67 in Absatz 3 und 4 der StVZO ist geregelt, dass Rückleuchten und Scheinwerfer nicht blinken dürfen. Neu hinzugekommen ist allerdings, dass an bestimmten Fahrrädern Fahrtrichtungsanzeiger verwendet dürfen, wenn diese Fahrräder Mehrspurig sind oder einen Aufbau haben, wie z.B.

Da es sich hier um ein System mit Blinker und einem Bremslicht handelt, was man streng genommen dann auch als “Blinken” bezeichnen könnte, wenn es aufleuchtet, dürfte man dieses System nicht am Fahrrad anbringen und nutzen. Aber blinkende Lichter dürfen an Helmen oder z.B. auch Rucksäcken befestigt werden, da diese keinen rechtlichen Vorschriften unterliegen. Das Turn & Oxi Brake System von Overade kommt in einer kleinen und recht übersichtlichen Verpackung.

beinhaltet ist das Licht an sich die Magnethalterung mit Klebestreifen, der Sensor für die Bremse sowie die Fernbedienung für den Blinker mit mehreren Gummis zur Befestigung am Lenker. Außerdem enthalten sind noch eine Anleitung, sowie ein Micro USB Kabel. Die Anleitung ist recht kurz, aber übersichtlich und leicht zu verstehen. Die Lampe und der Sensor für die Bremshebel müssen zuerst einmal mit dem beiliegenden Micro USB-Kabel aufgeladen werden. Bremshebel und Fernbedienung für den Blinker sind bereits mit dem Licht gekoppelt und funktionieren sobald sie aktiv sind.

Mir fällt gleich auf, dass es nur eine Magnetplatte zur Befestigung der Lampe am Helm gibt und man somit die Lampe nur mit einem Helm nutzen kann. Weitere Platten zur Befestigung an anderen Helmen gibt es aber als Zubehör zu kaufen. Außerdem sind die USB Eingänge an Lamp sowie am Bremshebel Sensor mit einer Gummi Klappe verdeckt damit in diese keine Feuchtigkeit eindringen kann, ob diese in der Realität wirklich Wasser vom Eindringen abhalten können ist schwer zu sagen, da diese meiner Meinung nach nicht sehr gut sitzen.

Erst einmal haben wir die beiden Hauptfunktionen, und zwar das Bremslicht, welches beim Auslösen der Bremse, welche mit dem Sensor versehen ist, erleuchtet sowie die Blinkerfunktion, die mit Hilfe der Fernbedienung aktiviert wird. Die Oxy Turn Lampe hat neben dem Tagmodus noch zusätzliche fünf Leuchtmodis, in denen die Lampe in unterschiedlichen Helligkeiten leuchtet bzw. blinkt (siehe Bild). Egal welcher Leuchtmodus ausgewählt ist, die Blinker- und Bremsfunktion ist immer mit aktiviert.

Beim Blinken ertönt außerdem ein akustisches Signal bei jedem Aufblinken, wie man es ebenfalls vom Auto gewohnt ist. Beim Tagmodus leuchtet nur die Einschalttaste je nach Akkustand grün (voll) oder rot (muss geladen werden), um zu signalisieren, dass diese eingeschaltet ist, ansonsten leuchtet Sie nur, wenn der Blinker eingeschaltet oder gebremst wird. In den Modis für die Nacht, bei denen das Licht dauerhaft Rot leuchtet bzw. Blinkt, wird der Akkustand beim Ausschalten durch ein kurzes grünes bzw.

Auch der Sensor für den Bremshebel hat eine Status LED, die den Ladezustand des Akkus mit grün und rot zeigt, aber auch leuchtet, wenn der Sensor ausgelöst wird. Vor der Installation sollten zuerst Oxy Turn (Lampe) und Oxy Brake (Bremshebelsensor) mit dem USB Kabel geladen werden. Über die Status LED’s kann man hier den Ladevorgang kontrollieren. In der Zwischenzeit kann man schon einmal die Metallplatte, an der später die Oxy Turn Lampe per Magnet am Helm befestigt wird, an seinen Helm kleben.

Hierbei kommt es schon zu dem ersten Problem. Bei manchen Helmen mit vielen Löchern für die Belüftung gibt es nicht genügend Freifläche für das Klebepad. Das zweite Problem bei der Installation am Helm ist die Biegung der Metallplatte und die der Lampe. Jeder Helm weist unterschiedliche Rundungen auf und die Biegung passt nicht mit jedem Helm überein. Mal passt es besser und mal schlechter. Mein Helm weist z.b. eine höhere Biegung als die Platte auf. Das Klebepad ist allerdings so stark, dass wenn man die Platte beim Ankleben ordentlich andrückt und die Platte sich ein wenig biegt, diese Biegung durch den Kleber gehalten wird. Dadurch sitzt die Metallplatte wie angegossen.

In meinem Fall wackelt die Lampe ein wenig, wenn ich den Kopf stark schüttel, aber die Lampe ist mir noch nie abgefallen, selbst wenn ich es wirklich darauf angelegt habe. Mit ein wenig Übung kann man die Lampe blind vom Helm abnehmen und wieder mit dem Magneten anbringen, wenn man den Helm bereits trägt, z.B. Die Installation der Fernbedienung für die Blinkerfunktion ist spielend einfach. Ganz anders sieht es hier bei dem Oxy Brake Sensor aus. Dieser wird mehr oder weniger über den gewünschten Bremshebel “gezogen”.

Dies erweist sich als recht schwergängig. Hierbei muss je nach Neigung des Bremshebels der Sensor gebogen werden. Dies ist auch so in der Anleitung erklärt, aber es wird auch darauf hingewiesen, dass man diesen nicht zu oft biegen sollte. Ein noch größeres Problem sehe ich z.B. wenn man das System an unterschiedlichen Fahrrädern nutzen möchte, mit unterschiedlichen Bremshebeln. Aus diesem Grund habe ich auch schnell davon abgesehen, den Sensor abzubauen, wenn ich mein Rad irgendwo abstelle.

Die Nutzung des OxyTurn und OxyBrake Systems ist während der Fahrt sehr einfach und intuitiv, man muss sich nur anfangs daran gewöhnen und vor allem daran denken, auf den Blinker zu drücken. Der Bremshebel mit dem angebrachten Sensor fühlt sich anfangs etwas ungewohnt an, aber auch daran gewöhnt man sich schnell. Schaltet man den Blinker ein, ertönt ein Geräusch bei jedem Blinksignal, wie auch beim Auto, das man sehr deutlich hört, wenn die Lampe am Helm befestigt ist.

Mir ist das Geräusch allerdings viel zu laut, weshalb ich den Sound deaktiviert habe. Eine Option, die Lautstärke anzupassen, wäre meiner Meinung nach nicht verkehrt. Will ich das Blinken abschalten, muss ich dafür einfach nochmal denselben Knopf drücken. Sollte man einmal vergessen, den Blinker auszuschalten, dann wird das Blinken automatisch nach 40 Sekunden beendet. Allerdings ist dies auch etwas unpraktisch, wenn man einmal länger an einer Ampel steht.

Dank der starken Leuchtkraft sind Bremslicht und Blinker sehr gut zu sehen. Auch bei Sonne ist beides noch erkennbar, allerdings fällt es natürlich in solch einer Situation viel schlechter auf. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass andere Verkehrsteilnehmer so ein Lichtsystem nicht kennen und gewohnt sind, weshalb es natürlich noch weniger Aufmerksamkeit bekommt.

Allerdings muss man weiterhin daran denken, trotz Blinker auch das Handzeichen zu geben (von den gesetzlichen Bedingungen einmal abgesehen), da der Blinker nur von hinten sichtbar ist. Zum Schluss möchte ich auf die Akkulaufzeit zu sprechen kommen. Ich habe das System in der Woche durchschnittlich ca. 1½ Stunden bei Tageslicht genutzt und ca. 20 Minuten pro Woche im Dunkeln. Die OxyTurn Lampe hielt bei der Nutzung bei mir sechs Wochen. Der OxyBrake Sensor wollte bereits nach vier Wochen geladen werden und danach sogar bereits mach zwei Wochen und dass bei gleichem Nutzerverhalten. Erklären kann ich das nicht.

Das OxyTurn und OxyBrake System von Overade ist meiner Meinung nach eine Bereicherung für alle Verkehrsteilnehmer, vor allem in der Nacht bzw. bei schlechteren Lichtverhältnissen. Aber selbst wenn dies aus gesetzlicher Sicht möglich wäre, fehlte hier noch das passende Blinker-System für vorne, da nur die Verkehrsteilnehmer hinter einem das Signal sehen können, aber vielleicht kommt hier in der Zukunft noch etwas von Overade.

Egal ob als Rad- oder Autofahrer ist es im Dunkeln immer schwer bzw. sehr spät zu sehen, wenn der Radfahrer vor einem bremst. Abzüge bekommt das System bei mir für die Montage und dass meiner Meinung nach wichtiges Zubehör wie eine zusätzliche Metallplatte oder die Befestigung fürs Fahrrad zusätzlich gekauft werden müssen. Auch die umständliche Montage und Demontage des OxyBrake Sensors ist nicht gut gelöst. Ich hoffe, dass hier in Zukunft von Overade noch nachgebessert wird.

Fahrradhelm mit Blinker Vergleich 2025: Die besten Modelle im Überblick

Um Ihnen die Wahl des richtigen Fahrradhelms mit Blinker zu erleichtern, präsentieren wir Ihnen eine Vergleichsübersicht aktueller Modelle:

ModellVergleichsergebnisKundenwertung bei AmazonPreisGewichtBesondere Eigenschaften
Livall Bh51m NeoSehr gut574 Bewertungenab 150,00 €490 gBlinker, Vorderlicht, Rücklicht, Bluetooth, Fernbedienung, App-Steuerung, Integriertes Headset, SOS-Funktion
Livall Evo21Sehr gut61 Bewertungenab 129,00 €350 gBremswarnleuchte, Vorder- und Rücklicht, SOS-Alarmsystem
Livall MT1 NeoSehr gut573 Bewertungenab 119,00 €320 gRücklicht, SOS-Alarmsystem, Headset zum Telefonieren und Musik hören, Insektenschutz
Livall BH60SE NeoSehr gut72 Bewertungenab 129,00 €300 gRücklicht, SOS-Alarmsystem, Headset zum Telefonieren und Musik hören, Insektenschutz
Lumos Matrix Smart-HelmSehr gut44 Bewertungenab 233,00 €590 gGestensteuerung mit Apple Watch, Vorder- und Rücklicht, lange Akkulaufzeit, robuste Schale
Lumos Ultra Smart-HelmSehr gut2236 Bewertungenab 97,00 €385 gGestensteuerung mit Apple Watch, Vorder- und Rücklicht, lange Akkulaufzeit
Livall Bh51t NeoGut278 Bewertungenab 116,00 €470 gVorder- und Rücklicht, 360-Grad-Beleuchtung, SOS-Alarmsystem, robuste Schale
Livall BH51T NeoGut120 Bewertungenab 111,00 €470 gSOS-Funktion, Vorder- und Rücklicht

Livall: Smarte Helme mit vielfältigen Funktionen

Livall bietet eine breite Palette an Smarthelmen mit Blinkern und weiteren intelligenten Funktionen. Der Livall BH51M Neo beispielsweise punktet mit moderner Optik, App-Unterstützung und einem funktionalen Lenkerschalter mit Schnellbefestigung. Die smarten Funktionen erhöhen Komfort und Sicherheit und weisen weit in die Zukunft und dürften auch das Wettbewerbsumfeld inspirieren.

Die Helme verfügen über Features wie LED-Licht und Blinker, Medienwiedergabe per Bluetooth, Lautsprecher, Mikrofon, Sturzsensor mit SOS-Funktion und intelligente Lichtsteuerung durch Dunkelheitserkennung inkl. Front- und Rücklicht mit Blinkerfunktion. Der Dunkelheitssensor regelt automatisch den Helm auf die wechselnde Lichtverhältnisse ein.

Die gesamte Beleuchtung und ihre Signale sind ab sofort von vorne, von der Seite und von hinten - also 360 Grad um den Helm herum wahrnehmbar. Mit intelligenter 360 Grad Beleuchtung, Bremslicht und Anti-Loss-Warnung erregt der Livall BH51M Neo mehr Aufmerksamkeit und wirkt so aktiv dem Unfallrisiko beim täglichen Radfahren in der Stadt und auf dem Land entgegen.

Der Livall BH51M Neo sitzt sehr angenehm am Kopf und gewährleistet auch bei längerer Radfahrten einen ausgezeichneten Tragekomfort. Dazu trägt neben seinem geringen Gewicht die gute Passform bei. Schale und Innenfutter ermöglichen eine gute Durchlüftung selbst bei hohen Temperaturen. Erfreulich auch die akustische Wahrnehmung des Verkehrs nicht verloren, was relevant für die Sicherheit ist. Die seitlichen Micro-Speaker entkoppeln nicht vom Verkehr.

Für diese Anwendung und auch die des Walkie-Talkie Chats (zu einem anderen Lival-Helmträger der direkten Umgebung) wird über die Livall-App das Smartphone mit dem Helm und der kleinen wasserdichten Fernbedienung am Lenker gekoppelt. Mit beiden Händen am Lenker kann so durch die Funktionen navigiert werden und auch beim Musikhören oder Telefonieren können, bedingt durch die offene Bauweise, Umgebungsgeräusche noch problemlos wahrgenommen werden. Telefonie und auch Mikro funktionieren erstaunlich gut. Kommen aber naturgemäß nicht an ein hochwertiges Headset heran. Hierfür ist der Abstand Mund zum Mikro relativ groß.

Mit einem Lichtsensor wird die Helligkeit der LEDs automatisch angepasst. In Kombination mit der Blinkerfunktion werden Träger des BH 51M Neo aufgrund des orientierenden Reflex anderer Verkehrsteilnehmern meist deutlich besser sichtbar und werden früher erkannt und wahrgenommen, als ohne oder mit in einem konventionellen Helm.

Die zahlreichen Features des Livall BH51M Neo werden über eine Smartphone-App und die wasserdichte Fernbedienung genutzt, die sich schnell am Lenker montieren aber auch demontieren läßt. Bricht die Funk-Verbindung zum Smartphone ab, wird der Fahrer durch den sogenannten „Anti-Loss Alarm“ umgehend informiert. Laut Hersteller hält eine Akkuladung je nach Nutzung der Funktionen bis zu 10 Stunden. Zudem erkennt der Helm über seinen Lagesensor Stürze und soll im Notfall eine SOS-Nachricht per SMS an eine in der App zu hinterlegende Nummer versenden.

Weitere Smarthelm-Modelle im Test

Neben den bereits genannten Modellen gibt es noch weitere interessante Smarthelme auf dem Markt:

  • Cratoni Smartride: Ein robuster Helm für E-Biker und S-Pedelec-Fahrer mit guter Verarbeitung, gut sichtbaren Rück- und Blinklichtern sowie regulierbarer Belüftung. Allerdings ist er sehr schwer und teuer.
  • Livall BH60 SE: Ein smarter Einsteigerhelm mit gutem Tragekomfort zum relativ günstigen Preis. Durch das geringe Gewicht ist er auch für längere Touren geeignet.
  • Lumos Kickstart: Ein Helm für Radler, die sich mehr gefühlte Sicherheit wünschen. Die Helmbeleuchtung ersetzt zwar nicht die Radbeleuchtung, aber man wird im Dunkeln als Verkehrsteilnehmer besser wahrgenommen.
  • Sena R1 Evo: Ein Smarthelm für Radler, die gerne beim Fahren kommunizieren, entweder per Smartphone oder mittels Gegensprechanlage. Allerdings ist er schwer und das Rücklicht klein.

Fazit

Die Auswahl an Fahrradhelmen mit Blinkern und smarten Funktionen ist groß und vielfältig. Welches Modell das richtige für Sie ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Achten Sie beim Kauf auf eine gute Passform, ausreichend Belüftung, gut sichtbare Lichter und Blinker sowie gegebenenfalls auf zusätzliche Features wie eine SOS-Funktion oder ein integriertes Headset. Mit einem Smarthelm erhöhen Sie nicht nur Ihre Sicherheit im Straßenverkehr, sondern profitieren auch von einem Plus an Komfort und Konnektivität.

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