Fahrradhelm Rennrad Damen Test Vergleich: Sicherheit, Komfort und Stil

Egal, ob du nur schnell zum Supermarkt fährst, deine täglichen Kilometer abspulst oder dich im Downhill-Bereich bewegst - es wird empfohlen, bei jeder Radtour einen Fahrradhelm zu tragen. Deine Sicherheit sollte es dir wert sein!

Damit du das für dich perfekte Modell findest, hilft dir dieser informative Leitfaden: Was muss ein Fahrradhelm können? Welche Größe ist die richtige? Alle Modelle im Online-Shop und vor Ort überzeugen mit modernen Technologien und robuster Sicherheit auf der einen Seite sowie tollem Komfort und Design auf der anderen Seite.

Damit du einen gut sitzenden und optimal belüfteten Fahrradhelm findest, gibt es eine Auswahl an Top-Modellen von bekannten Marken wie Uvex, Abus, Giro oder Bell zur Auswahl.

Wir bieten Fahrradhelme für alle Einsatzgebiete: MTB Helme, Rennradhelme, City Helme, Fahrradhelme für Herren, Fahrradhelme für Damen und sogar Helme für Kinder.

Verschiedene Helmtypen für unterschiedliche Anforderungen

Je nach Einsatzgebiet gibt es unterschiedliche Helmtypen, die auf die jeweiligen Bedürfnisse zugeschnitten sind:

  • Mountainbike-Helme: Wenn du auf dem Trail unterwegs bist, wird ein MTB Helm empfohlen. Dieser zeichnet sich vor allen Dingen dadurch aus, dass er eine sehr große Schutzfläche bietet und auch im Nacken oftmals besonders tief geschnitten ist, um bestmöglichen Schutz zu ermöglichen. MTB Helme haben für eine bessere Belüftung große Öffnungen auf der Oberseite. Ein integriertes Visier kann vor Ästen schützen.
  • Fullface Helme: Bist du bevorzugt im Downhill Bereich unterwegs, empfiehlt sich ein Vollvisier- oder Integralhelm mit zusätzlichem Kinnschutz.
  • Rennradhelme: Rennradhelme eignen sich für alle Geschwindigkeitsfans. Sie sind besonders leicht und in klaren - aerodynamisch günstigen - Linien für schnelle Fahrten designt. Zudem sorgen große Belüftungsöffnungen für einen breiten Lufteinlass direkt von vorn.
  • Dirthelme / BMX Helme: Beim Dual Slalom, Biker Cross oder bei Trailjumps auf der BMX-Strecke wird ein BMX- oder Dirthelm benötigt. Dieser zeichnet sich durch tiefer gezogene Flanken aus,um auch bei einem seitlichen Aufprall zu schützen.
  • Trekking und Cityhelme: Wenn du einen Fahrradhelm suchst, der dir im Alltag, auf dem Weg zum Supermarkt oder zur Arbeit treue Dienste auf dem Fahrrad leistet, gibt es ein großes Sortiment alltagstauglicher City-Helme. Sie sind vielseitig einsetzbar und bieten einen hohen Tragekomfort für tägliche Touren. Durch ihren stoßabsorbierenden Schaumstoff und die robuste Außenschale sorgen sie für einen effektiven Schutz bei Stürzen. Große Belüftungsöffnungen bieten die nötige Ventilation.
  • Kinderhelme: Speziell für den Nachwuchs gibt es Radhelme in Kindergrößen.

Sicherheitsstandards und Technologien

Die wichtigste Aufgabe des Fahrradhelms ist es, deinen Kopf zu schützen. Dazu setzen die Hersteller auf verschiedenste Technologien, betreiben Forschung und unterziehen ihren Helmen diverse Tests.

Fahrradhelme müssen die Norm DIN EN1080 (CE) erfüllen. Viele Helme sind zudem vom TÜV geprüft oder tragen das Zeichen für "geprüfte" Sicherheit GS. Für dich bedeutet das: Nur Helme, die der CE-Norm entsprechen, bieten ausreichend Schutz.

Viele Fahrradhelme sind mittlerweile mit einem MIPS System ausgestattet. Das „Multi-Directional Impact Protection System“ ist ein System, das Hirnchirurgen und Wissenschaftler entwickelt haben, um nicht-lineare Rotationskräfte, die bei einem schrägen Aufprall auf das Gehirn wirken, zu reduzieren.

Dazu ist eine Plastikschale im Helminneren befestigt, die mit wenigen Schrauben an der Innenseite der Helmschale befestigt ist und so innerhalb des Helms rotieren kann. Dadurch kann die Rotationsbelastung aufgenommen und die Aufprallenergie verringert, vermindert und absorbiert werden.

Wie viel mehr an Sicherheit die MIPS-Technologie tatsächlich bringt, wird in der Fachwelt noch diskutiert.

Passform und Komfort

Selbst der beste Fahrradhelm ist wertlos, wenn er nicht korrekt passt und schlimmstenfalls bei einem Sturz einfach verrutscht. Die richtige Größe ist daher beim Fahrradhelmkauf unerlässlich.

Neben dem Kopfumfang sollte auch das Gurtsystem des Helms zu deinem Kopf passen. Der Sicherheitsverschluss befindet sich beim Tragen des Helms in der Regel unter dem Kinn und erscheint meist als Steckverschluss.

Die meisten Fahrradhelme verfügen über ein Verstellsystem in Form eines Kopfrings, der im Nackenbereich mittels Drehrad eine individuelle Anpassung zulässt und so eine Bandbreite an Kopfumfängen abdeckt. Um den Fahrradhelm in seiner Passform optimal einzustellen, sollte er am Kopf anliegend sitzen.

Du solltest deinen Fahrradhelm in jedem Fall durch einen neuen ersetzen, wenn du Defekte mit bloßem Auge erkennen kannst. Risse in der Schale oder Materialabsplitterungen sind ein absolutes Tabu. Auch wenn du mit deinem Helm bereits gestürzt bist, solltest du dich nach einem neuen Modell umsehen.

Kinderhelme sind prinzipiell verkleinerte Versionen von „Erwachsene-Helmen“. Zusätzlich sind sie meist mit einem speziellen Sonnenschutz für die jungen Augen sowie mit besonders vielen Luftlöchern ausgestattet.

Preisspanne und wichtige Aspekte

Fahrradhelme gibt es in großer Preisspanne von unter 50 Euro bis zu mehreren hundert Euro. Wichtig sollte sein, dass dein Helm mit den genannten Sicherheitssiegeln ausgezeichnet ist.

Rennradhelme im Test: Schutz und Komfort im Vergleich

Rennradfahrer gehen heutzutage selten "oben ohne" aufs Rad, da Helme nicht nur dem Unfallschutz dienen, sondern auch Sichtbarkeit, Sonnen- und Wetterschutz bieten sowie modische Statements setzen. Moderne Helme sind leicht, gut belüftet und schmiegen sich hervorragend an den Kopf.

Das wichtigste Qualitätskriterium für einen Radhelm ist und bleibt jedoch die Schutzfunktion. Im Inneren aller Modelle prangt ein Sticker, der besagt, dass sie die Europäische Sicherheitsnorm EN 1078 CE bestanden haben. Das Normsiegel bedeutet nur, dass ein Mindestschutz gewährleistet ist bei einem stumpfen Aufprall aus 19,5 km/h. Um differenziert nach dem Stand der Wissenschaft zu testen, betreiben wir gemeinsam mit unserem Schwestermagazin BIKE einen eigenen Helm-Prüfstand.

Dieser Prüfstand kann auch simulieren, wie stark das Gehirn beim schrägen Sturz auf die Straße belastet wird - etwa nach einem Flug über den Lenker. Denn dabei wirken massive Rotationskräfte, die zwar oft keine äußeren Verletzungen verursachen, aber beispielsweise Gehirnerschütterungen verursachen können. Diese Rotationskräfte beim schrägen Aufprall des Kopfes zu vermindern, hat sich das schwedische Unternehmen Mips schon lange auf seine Fahnen geschrieben und damit die Helmentwicklung entschieden vorangetrieben.

Im Durchschnitt liegen die Top-Helme acht Prozent vor den günstigeren Modellen - allerdings können die günstigen von Scott und Uvex mit Noten von 1,7 für die Schlagdämpfung locker mit den teuren mithalten. Auch im Rotationsschutz sind die teureren Helme etwas besser.

Interessante Erkenntnis: Weder ein hoher Preis noch ein Rotationsschutz-System garantiert den idealen Kopfschutz. Die individuellen Unterschiede zwischen den Helmmodellen sind größer, weshalb es sich lohnt, genauer in die Steckbriefe zu schauen. Auch eine Anprobe des Wunschhelms ist Pflicht, denn ein Helm, der nicht richtig sitzt, hat wenig Wert.

Sowohl der leichteste (Abus Power Dome mit 210 Gramm) als auch der schwerste Helm (POC Omne Air Mips mit 330 Gramm) gehören zu den günstigen Testkandidaten. Am besten belüftet ist das günstige Eco-Modell von Scott, der am schlechtesten belüftete Helm ist ein Top-Modell, der relativ geschlossene Aero-Helm Falconer von Sweet Protection.

Testergebnisse und Empfehlungen

Den Testsieg nach Noten holt sich der besonders teure Met Trenta 3K Carbon (330 Euro), der den besten Schlagschutz im Testfeld mit minimalem Gewicht (227 Gramm) vereint. Nur ganz knapp geschlagen folgt auf dem zweiten Platz der viel günstigere Scott ARX mit 100 Euro Listenpreis, der mit ausgezeichneter Belüftung und nur 234 Gramm Gewicht punktet, aber auch mit einer ordentlichen Sicherheitsbewertung von 1,9. Den dritten Platz belegt der 260 Euro teure Poc Ventral Air mit ebenfalls sehr guter Kühlung (Sicherheit 1,7).

Testsieger in Sachen Kopfschutz sind mit der Sicherheitsnote 1,4 die Top-Helme Cube Heron und Met Trenta 3K Carbon.

Die Sicherheit der Helme auf einen Blick

Die Grafik zeigt, wie die Helme in der Sicherheitsprüfung abschneiden. Sortiert nach der Gesamtnote Sicherheit aus Rotation und Beschleunigung/Schlagdämpfung, wobei wir Letztere höher gewichten. Der insgesamt sicherste Helm steht ganz unten. Sowohl die Balken für die Wahrscheinlichkeit einer Gehirnerschütterung durch Kopfrotation (schwarz) als auch für die Schlagdämpfung (rot) sollten möglichst kurz sein.

Steckbriefe ausgewählter Helme

Abus AirBreaker

  • Preis: 250 Euro
  • Produktionsland: Italien
  • Gewicht (58 cm): 214 Gramm
  • Größen: S, M, L
  • Farben: 70 Varianten
  • Extras: Brillenhalter, Platz für Haarzopf
  • Passform: normal bis schmal

Fazit: Leichtester Top-Helm im Test; passt auf viele Köpfe; die dünnen Gurtbänder verdrehen sich unterm Ohr; ohne Mips nur mittleres Schutzniveau; luftig im Sommer

Abus Power Dome

  • Preis: 120 Euro
  • Produktionsland: Italien
  • Gewicht (58 cm): 210 Gramm
  • Größen: S, M, L
  • Farben: 24 Varianten
  • Extras: Platz für Haarzopf
  • Passform: normal bis schmal

Fazit: Das neueste Abus-Modell und der Leichteste im Test; gut belüftet und gut anzupassen; in puncto Sicherheit nur Durchschnitt; das Modell gibt es auch mit Mips (40 Euro teurer)

Cube Heron

  • Preis: 250 Euro
  • Produktionsland: China
  • Gewicht (58 cm): 258 Gramm
  • Größen: S, M, L
  • Farben: 4 Varianten
  • Extras: Mips
  • Passform: normal bis breit

Fazit: Top Sicherheit und gutes Handling; noch gute Belüftung trotz der relativ geschlossenen Helmschale

Cube Road Race

  • Preis: 100 Euro
  • Produktionsland: China
  • Gewicht (58 cm): 230 Gramm
  • Größen: S, S/M, L
  • Farben: 6 Varianten
  • Extras: Reflexmaterial
  • Passform: normal

Fazit: 28 Gramm leichter und 150 Euro günstiger als das Cube-Top-Modell, doch längst nicht so sicher; sehr gut belüftet; gutes Gurtsystem

Giro Aries Spherical

  • Preis: 320 Euro
  • Produktionsland: China
  • Gewicht (58 cm): 267 Gramm
  • Größen: S, M, L
  • Farben: Schwarz, Weiß
  • Extras: Spherical-Technologie
  • Passform: normal, kurz

Fazit: Kompakt, leicht, gut belüftet und die gegeneinander beweglichen Helmschalen (Spherical) schützen sehr gut vor Gehirnerschütterung; nervig: das kleine Einstellrad zur Weiteneinstellung

Giro Agilis Mips

  • Preis: 115 Euro
  • Produktionsland: China
  • Gewicht (58 cm): 281 Gramm
  • Größen: S, M, L
  • Farben: Schwarz, Weiß, Neongelb
  • Extras: Mips
  • Passform: normal

Rennradhelm-Damen Vergleich

Für Frauen, die regelmäßig Bike fahren, gibt es Rennrad-Fahrradhelme, die durch Polster und Verstellmöglichkeiten komfortabler sind. Achten Sie auf einen guten Materialmix aus einer EPS-Innenhülle in Kombination mit EPS.

Top-Modelle im Vergleich

Die folgende Tabelle zeigt eine Auswahl von Rennradhelmen für Damen im Vergleich:

Modell Bewertung Besonderheiten
Uvex Boss Race Sehr gut Double In-Mold-Konstruktion, leicht, für lange Haare geeignet
Uvex i-vo cc Sehr gut In-Mold-Konstruktion, für lange Haare geeignet, Insektennetz, Visier
Abus Rennradhelm PowerDome Sehr gut In-Mold-Konstruktion, für lange Haare geeignet
Abus Stormchaser Sehr gut In-Mold-Konstruktion, besonders leicht, für lange Haare geeignet, sehr gute Belüftung
Giro Agilis Gut In-Mold-Konstruktion, besonders leicht, für lange Haare geeignet, sehr viele Lüftungsöffnungen
Abus Aventor Gut In-Mold-Konstruktion, besonders leicht, für lange Haare geeignet, große Lüftungsschlitze
Bbb Cycling Kite 2.0 Gut In-Mold-Konstruktion, große Lüftungsschlitze, Insektennetz, Visier
Abus Viantor Gut In-Mold-Konstruktion, viele Lüftungsöffnungen, besonders leicht
Alpina Panoma Classic Gut In-Mold-Konstruktion, hoher Tragekomfort, besonders leicht, viele Lüftungsöffnungen

Bei der Wahl des richtigen Rennradhelms für Damen sollten verschiedene Faktoren berücksichtigt werden, wie Passform, Komfort, Belüftung, Gewicht und Sicherheitsmerkmale. Die oben genannten Modelle bieten eine gute Grundlage für die Entscheidung.

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