Fahrradhelme mit Visier Test: Sicherheit und Komfort im Fokus

Fahrradhelme mit Visier erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und werden mittlerweile von zahlreichen Herstellern angeboten. Sie ermöglichen eine Fahrt ohne störenden Luftstrom an den Augen und bieten zuverlässigen Windschutz sowie Schutz vor umherfliegenden Insekten.

Warum ein Visier am Fahrradhelm?

Ein Visier am Fahrradhelm bietet einige entscheidende Vorteile im Vergleich zu einem normalen Fahrradhelm:

  • Minimierung des Luftstroms an den Augen, sodass auch ohne Brille mit hoher Geschwindigkeit gefahren werden kann.
  • Die ergonomische Form des Helms und des Visiers leitet den Wind und Fahrtwind an den Augen vorbei, sodass tränende Augen der Vergangenheit angehören.
  • Schutz vor umherfliegenden Insekten.
  • Problemloses Fahren mit einer normalen Alltagsbrille. Eine zusätzliche Sportbrille mit Stärke ist nicht mehr notwendig, da das durchsichtige Visier den Wind abhält.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Beim Kauf eines Fahrradhelms mit Visier sollten Sie auf folgende Aspekte achten, damit der Helm optimal sitzt und Sie die Vorzüge genießen können:

  • Passform: Fahrradhelme mit Visier müssen genauso richtig sitzen wie normale Fahrradhelme.
  • Einsatzbereich: Achten Sie beim Kauf darauf, dass der Helm Ihren Anforderungen gerecht wird. Fahrradhelme mit Visier werden hauptsächlich im urbanen Raum auf der Straße und auf Radwegen eingesetzt. Auch Rennradfahrer greifen gelegentlich zu einem Helm mit Visier.
  • Funktionsweise des Visiers: Nicht alle Visiere lassen sich nach oben hochklappen. Es gibt auch Modelle, bei denen das Visier magnetisch befestigt ist und in einer Tasche verstaut werden muss, wenn man es nicht nutzen möchte.
  • Zusätzliche Features: Zusätzliche Features wie der magnetische Fidlock Verschluss oder das zusätzliche MIPS Sicherheitssystem sorgen für mehr Komfort und Sicherheit.
  • Polsterung: Achten Sie darauf, dass die Helmpolster herausnehmbar und austauschbar sind. So können Sie verschmutzte und verschwitzte Polster mühelos reinigen. Visier Fahrradhelme sollten gut gepolstert sein, um unangenehme Druckstellen zu vermeiden.

Einsatzbereiche von Fahrradhelmen mit Visier

Der Einsatzbereich eines Fahrradhelms mit Visier ist flexibel, allerdings hat sich diese Art des Helms vor allem im E-Bike, S-Pedelec und Rennrad Bereich durchgesetzt. Aber auch zum Pendeln zur Arbeit oder für die Einkäufe in der Stadt können Sie einen Fahrradhelm mit Visier durchaus benutzen.

Unterschiede bei Fahrradhelmen mit Visier

Die größten Unterschiede bei Fahrradhelmen mit Visier bestehen in der Befestigung des Visiers. In der Regel wird das Visier seitlich befestigt und lässt sich einhändig hoch- und runterschieben. Eine andere Variante nutzt die Magnettechnologie. Hier wird das Visierglas mit Magneten an der Helmschale gehalten. Dies hat den Nachteil, dass man das Visier in einer Tasche verstauen muss, wenn man es nicht benutzen möchte.

Vorteile eines Fahrradhelms mit Visier

Folgende Vorteile bietet ein Fahrradhelm mit Visier:

  • Verringerung des Luftzugs und somit eine bessere Sicht ohne Fahrradbrille
  • Kompatibilität mit Alltagsbrillen
  • Schutz vor umherfliegenden Insekten
  • Getönte Visiere verbessern den UV-Schutz der Augen

Was kostet ein Fahrradhelm mit Visier?

Fahrradhelme mit Visier gibt es in unterschiedlichen Preiskategorien. Helme mit Visier beginnen bei ca. 40 Euro.

Besonderheiten von Rennradhelmen mit Visier

Diese besonderen Fahrradhelme sind hauptsächlich für schnelle Fahrten auf dem Rennrad konzipiert. Durch die sinnvolle Konstruktion und die vielen Vorteile kommen die Helme aber auch in anderen Bereichen zum Einsatz.

Wichtig ist in erster Linie der Schutz des Kopfes bei einem Aufprall oder einem Sturz. Manche Modelle sind etwas tiefer in den Nacken gezogen oder bieten auch seitlich mehr Sicherheit an den Schläfen. Hier müssen Sie selbst entscheiden, ob Sie ein wahres Leichtgewicht als Helm benötigen oder einen guten Rundumschutz.

Bei einem Helm mit Visier ist außerdem die gute Sicht gefragt. Die Blende trägt zu einem besseren Gesichtsschutz bei und verhindert äußere Einflüsse beim Fahren, beispielsweise durch Insekten oder Regen. Gleichzeitig ist das Visier ein Sonnen- und Windschutz. Es zieht kein kalter Wind mehr in die Augen, der Sie beim Fahren behindert oder Ihre Sicht einschränkt. Ein umfassendes Sichtfeld trägt viel zur Sicherheit beim Radfahren bei. Selbst Brillenträger können einen solchen Fahrradhelm nutzen.

Materialien und Konstruktion

Ein solcher Fahrradhelm besteht meist aus einer harten Kunststoffschale. Je nach Gewicht kommen auch Carbon oder Polycarbon zum Einsatz. Dadurch wird er vor allem im Rennsport etwas leichter. Wichtig sind eine aerodynamische Form und der Abbau der Aufprallkräfte. Das funktioniert mittels einer EPS Schale im Inneren. Das Material ist fest in die Schale aus Kunststoff eingeschäumt und sichert Ihren Kopf bei einem Sturz. Teilweise setzen die Hersteller sogar auf unterschiedliche Materialien im Helm, dem sogenannten MIPS-System.

Wichtig: Nach einem Sturz muss der Helm unbedingt getauscht werden.

Aerodynamik und Visier

Vor allem die Helme für den Rennsport besitzen eine aerodynamische Form. Sie laufen hinten leicht spitz zu oder haben eine spezielle Abrisskante. Damit entstehen weniger Luftverwirbelungen hinter Ihrem Kopf und Sie fahren deutlich schneller im Luftstrom. Das Visier unterstützt Sie bei schnellen Fahrten und sorgt in erster Linie für einen guten Gesichtsschutz. Regen, Schnee und sogar Insekten im Sommer hält es effektiv ab und ermöglicht Ihnen ein sicheres Fahren.

Je nach Tönung bekommen Sie einen optimalen Sonnenschutz und brauchen keine Sonnenbrille mehr zusätzlich zu tragen. Bei manchen Helmen lässt es sich je nach Witterung umstecken. So gibt es ein Modell für Regenwetter und ein Modell mit Tönung für starke Sonneneinstrahlung. Achten Sie also darauf, ob das Visier getauscht werden kann oder sich klappen lässt. Dadurch bekommen Sie noch mehr Flexibilität. Sie entscheiden, ob Sie den Sichtschutz wirklich brauchen und nehmen ihn über zwei kleine Schrauben einfach wieder ab. Wichtig hierbei: die Schrauben müssen stabil genug sein und nicht nur aus einfachem Kunststoff bestehen.

Visier für Brillenträger

Auch Brillenträger profitieren von einem zusätzlichen Sichtschutz. Durch den Nasenausschnitt beschlägt das Glas nicht und Ihr Sichtfeld bleibt angenehm groß. Eine Brille hat unter den meisten Modellen problemlos Platz. Somit brauchen Sie sich keine Sportbrille mit großem Sichtfeld und Augenschutz anfertigen lassen, sondern entscheiden sich einfach für einen Helm mit Visier.

Tönung des Visiers

Vielen Radsportlern stellt sich hier die Frage: welche Tönung ist überhaupt die richtige? Zunächst kommt es auf die Stärke der Tönung an. Meist wird diese Angabe in Prozent gemacht und beschreibt, wie sehr das Visier abdunkelt. Eine graue Tönung bis 85 Prozent ist ideal für starke Sonneneinstrahlung geeignet und kommt im Sommer als Ersatz für die Sonnenbrille zum Einsatz. Die Sichtverhältnisse können gut mit einer Sonnenbrille verglichen werden. Der Visierhelm bietet aber einen besseren Tragekomfort und ein breiteres Sichtfeld.

Eine Tönung von etwa 40 Prozent kommt bei bunten Farben zum Einsatz. Hier kommt es auf Ihr persönliches Empfinden an. Manche Radfahrer wählen eine Tönung in Orange. Andere entscheiden sich eher für Grün oder Grau. Eine Besonderheit sind die automatischen Visiere. Das bedeutet: sie dunkeln sich je nach Lichteinstrahlung automatisch ab und passen sich an die Helligkeit an. Bei starker Sonneneinstrahlung werden sie dunkler und bei schlechten Lichtverhältnissen sind sie förmlich transparent.

Tipp: Das Visier muss sich leicht bewegen lassen und darf nicht vor den Augen stören.

Passform und Komfort

Fast jeder Fahrradhelm lässt sich im Inneren noch zusätzlich an Ihre Kopfform anpassen. Meist ist ein Ring aus Kunststoff eingearbeitet, den Sie über ein Drehrad noch fester ziehen. Er darf nicht mehr wackeln oder sich vom Kopf drehen lassen. Dann sitzt er perfekt. Natürlich darf er auch nicht drücken oder unangenehm sitzen. Unter dem Kinn laufen die zwei Riemen zusammen, die mit einem Klick verschlossen werden. Auch hier setzen Hersteller auf unterschiedliche Verschlüsse.

Die richtige Größe

Jetzt brauchen Sie nur noch die richtige Größe für Ihren neuen Fahrradhelm. Dabei richtet sich die Größe immer nach Ihrem Kopfumfang. Messen Sie zunächst mit einem Maßband den Umfang oder legen Sie sich ein Stück Faden um den Kopf. Danach messen Sie es an einem Zollstock genau ab. Das Band muss an der Stirn entlang bis über den Hinterkopf gehen, bestenfalls an der breitesten Stelle. Falls die Größen bei den Herstellern variieren, nehmen Sie immer die passende Größe zu Ihrem Kopfumfang. Manchmal gibt es auch Doppelgrößen, wie S/M oder L/XL. Alles kein Problem, wenn Sie genau Ihren Kopfumfang kennen. Im Notfall entscheiden Sie sich immer für den etwas größeren Helm, falls Ihr Umfang genau zwischen zwei Größen liegt.

Design und Belüftung

Die Frage des Designs richtet sich nur nach dem persönlichen Geschmack. Während manche Hersteller eher auf klassische Farben und einfarbige Looks setzen, können Sie auch einen coolen oder urbanen Look in Black oder White wählen. Für Damen, Herren und Kinder sind unterschiedliche Designs im Angebot. Am besten passt sich das Visier genau ans Design an, sodass es auf den ersten Blick kaum auffällt. Auch farblich kann es auf die Farbe des Helms abgestimmt werden.

Sind Sie sportlich mit dem Rad unterwegs, darf eine gute Belüftung nicht fehlen. Die meisten Modelle haben dafür an der Front einen Lufteinlass in Form von mehreren Löchern. Die Luft wird dann durch den Helm entlang nach hinten wieder heraus geleitet. Vor allem im Sommer bei sehr hohen Temperaturen kommen Ihnen die Luftkanäle zugute. Wichtig ist, dass sie an der Front mit einem Netz geschützt sind, damit keine Fremdkörper in die Löcher eindringen können. Gerade Rennradhelme besitzen die Luftkanäle auch an der Seite des Helms. Sie sollten Ihre Aerodynamik nicht negativ beeinflussen, sondern noch verbessern.

Sicherheitsaspekte

Beim Kauf gibt es verschiedene Sicherheitssiegel, die Ihr Helm aufweisen sollte. Dazu gehören in erster Linie das GS-Siegel sowie das CE-Siegel. Auch vom TÜV sind viele Modelle abgenommen und entsprechend gekennzeichnet. Ein wirklicher Falltest wird laut EU Norm EN 1078 durchgeführt. Hier bekommt ein Dummy den Helm auf und muss den Falltest überstehen.

Die meisten Fahrradhelme besitzen eine Haltbarkeit von vier bis fünf Jahren. Danach geben die Materialien langsam nach und sollten ausgetauscht werden. Das Visier müssen Sie vielleicht öfter wechseln, wenn es zerkratzt ist oder andere Spuren aufweist.

Ein Fahrradhelm mit Visier kommt auch beim MTB oder Downhill zum Einsatz. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen Sichtschutz in Form einer Brille. Es ist eher als Sonnenblende zu verstehen und am oberen Bereich des Helms angebracht. Hier können Sie die Blende verstellen oder auch abnehmen. Ziel ist es, die Sonneneinstrahlung zu mindern und vor allem bei Waldfahrten für bessere Sichtverhältnisse zu sorgen. Dabei kann es durch das wechselnde Licht schnell zu Komplikationen kommen.

Modelle und Marken

Die meisten Hersteller haben auch mindestens ein Modell mit Visier im Angebot. Hier kommt es auf Ihre persönlichen Ansprüche an.

Beispiele für Modelle:

  • Ventura Downhill Helmet: Vor allem für Freerider und Mountainbike-Fahrer geeignet. Er besitzt einen festen Kinnschutz und ist als Integralhelm aufgebaut. Die Blende ist an der Oberkante befestigt und kann bei Bedarf abgeschraubt werden.
  • Speedario RS von Casco: Eher als Rennradhelm gedacht und bringt viel in Sachen Aerodynamik mit sich. Die Abrisskanten am Heck machen Sie auch bei starkem Luftstrom noch schneller. Außerdem gibt es ein transparentes Visier an der Front mit großzügigem Nasenausschnitt.
  • ABUS In-Vizz: Das integrierte Visier lässt sich mit einer Handbewegung sicher und einfach im Helm versenken. Eine normale Brille hat ausreichend Platz unter dem Sichtschutz, sodass der Fahrradhelm auch für Brillenträger geeignet ist.
  • Uvex City V: Sehr gut für Brillenträger geeignet. Das Visier an der Front hält Schnee und Regen sehr gut ab. Außerdem besitzt es eine leichte Tönung gegen direkte Sonneneinstrahlung.

Achten Sie beim Kauf des neuen Helms nicht nur auf die Passform des Visiers. Natürlich müssen Sie mit Ihrer Brille genug Platz haben und auch Radfahrer ohne Brille benötigen ein ausreichendes Sichtfeld. Daneben spielt aber auch der Mechanismus hinter dem Sichtschutz eine wichtige Rolle. Kunden empfehlen, ihn genau zu prüfen. Wie schnell ist das Visier ausgetauscht und kann es auch während der Fahrt verändert werden? Meist genügt eine einfache Handbewegung nach oben und Sie justieren den Sichtschutz neu. Bei Rennradhelmen darf es jedoch an der Aerodynamik nichts verändern, wenn es nach oben geschoben wird. Außerdem kommt nicht jeder Nutzer mit jeder Farbe klar.

Ebenso wichtige Punkte sind Komfort und Sicherheit. Den meisten Kunden sind nicht nur einfache Polster wichtig. Bestenfalls lassen sich die Polster schnell entnehmen und in der Maschine waschen. Bei sehr langen oder schweißtreibenden Fahrten müssen sie Feuchtigkeit aufnehmen können. Außerdem muss stets ein guter Luftstrom gewährleistet sein. Weder Sichtschutz noch Polster dürfen ihn verringern.

Fahrradhelm mit Visier Vergleich 2025

Die besten Fahrradhelme mit Visier:

Position Modell Preis Größenanpassung mit Drehrad Gewicht in g
1 Uvex Finale Visor S410753 ca. 173 € Ja ca. 300 g
2 Abus Pedelec 2.0 ACE ca. 178 € Ja ca. 410 g
3 ABUS Hyban 2.0 ACE ca. 101 € Ja ca. 560 g
4 Uvex Finale Visor V Gen 2 ca. 239 € Ja 360 g
5 Abus Stormchaser ca. 128 € Ja ca. 270 g
6 Funwict Fahrradhelm ca. 48 € Ja ca. 340 g
7 Cratoni Commuter ca. 122 € Nein ca. 400 g
8 Shinmax Nr-096 ca. 42 € Ja ca. 350 g

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