Fahrradkette pflegen: Mountainbike Anleitung

Die Fahrradkette ist eines der am meisten beanspruchten Teile eines Bikes oder E-Bikes. Um den Verschleiß des Antriebs möglichst gering zu halten ist daher die richtige Reinigung und Pflege der Fahrradkette das A und O.

Gründe für die regelmäßige Kettenpflege

Die Kettenreinigung ist weniger eine Sache der Ästhetik als vielmehr eine der Wirtschaftlichkeit.

  • Eine verschmutzte Kette ist wesentlich schwergängiger als eine saubere.
  • Schmutz wirkt außerdem materialfressend: Der Verschleiß und der Abrieb sind deutlich höher - nicht nur an der Kette selbst, sondern auch an den Ritzeln der Kettenblätter.

Deswegen ist es sinnvoll, Zeit in die Reinigung der Kette zu investieren. Häufigeres Kettenreinigen hat den großen Vorteil, dass es schneller geht.

Eine regelmäßig gepflegte Kette hält bis zu 3000 Kilometer durch!

Vorbereitung

Das Wichtigste bei der Reinigung der Fahrradkette ist die richtige Vorbereitung. Wenn du alle Utensilien für die Reinigung und Pflege zur Hand hast, kann es losgehen!

Lege gegebenenfalls den Boden mit Zeitungspapier oder einer Plane aus, um Ölflecken auf den Boden zu vermeiden. Am besten reinigst du dein Fahrrad an einem offiziellen Waschplatz da dort spezielle Auffangbehälter vorhanden sind und das ölhaltige Wasser nicht ins Grundwasser gelangt.

Tipp: Trage beim Reinigen der Fahrradkette Handschuhe, um schmutzige Hände zu vermeiden.

Drei Dinge braucht man unbedingt zum Reinigen der Kette: ein Baumwolltuch, eine Bürste (es geht auch eine alte Zahnbürste) und Kettenöl. Zum Schützen der Hände sind zudem Nitrilhandschuhe geeignet.

Sinnvoll ist auch ein Montageständer für das Fahrrad, der viele Arbeiten am Bike erleichtert, weil man sich weder bücken noch das Rad auf den Kopf stellen muss.

Reinigung der Fahrradkette

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Reinigung

Bei der Reinigung der Kette solltest du möglichst sanft und vorsichtig arbeiten! Schalte vor dem Reinigen in einen mittleren Gang. Spanne dein Fahrrad in einen Montageständer.

  1. Entferne den groben Schmutz von der Kette trocken mit einer Kettenbürste.
  2. Bürste dazu locker über die Kette.
  3. Sitzt der Schmutz tiefer, kannst du diesen vorsichtig mit einem Zahnstocher entfernen.
  4. Vergiss dabei nicht die Schaltwerkröllchen.
  5. Löse nun mit einem trockenen Lappen die verbliebenen Verschmutzungen.
  6. Sprühe anschließend Kettenreiniger auf den Lappen und fahre nochmal über die Kette.
  7. Dadurch wird das Öl-Schmutzgemisch aufgeweicht und lässt sich leichter entfernen.
  8. Alternativ kannst du auch eine Zahnbürste und Wasser mit Spülmittel verwenden.
  9. Nachdem du den Schmutz entfernt hast, spülst du die Kette noch einmal mit klarem Wasser ab und trocknest sie anschließend gut ab.

Auch die Kassette deines Fahrrads solltest du regelmäßig reinigen. Hierfür drehst du die Bürste einfach mit dem Freilauf mit und bürstest den Schmutz weg.

Wenn du dir die Kettenpflege erleichtern willst, kannst du dir auch ein professionelles Kettenreinigungsgerät zulegen, das mit seinen kleinen Borsten auch die verborgensten Stellen deiner Kette gründlich reinigt.

Hier kommt die Bürste zum Einsatz, mit deren Hilfe man auch in die Innenräume der Kettenglieder gelangt. Sieht man dort kleine, verkantete Steinchen, die sich nicht lösen wollen, kann man zum Beispiel mit einem Kunststoffschaber nachhelfen.

Mit dem Tuch umfasst man nun die Kette und lässt sie durch Bewegen der Pedale hindurchlaufen. Zwei- bis dreimal sollte man die komplette Kette auf diese Weise mindestens abstreifen. Hat man den Eindruck, dass dies zu wenig hilft, kann das Tuch angefeuchtet werden.

Nur nass sollte es nicht sein, damit der Schmutz nicht tiefer in die Kettenglieder gespült wird. Ein paar Tropfen herkömmliches Spülmittel fördern den Reinigungsprozess zusätzlich. Allerdings hat dieses eine entfettende Wirkung - entsprechend gründlich muss später die Schmierung erfolgen.

Ein zusätzlicher Blick auf die gereinigte Kette zeigt, ob es noch Verunreinigungen in den Kettengliedern gibt, die am Anfang übersehen wurden. Entsprechend werden diese mechanisch entfernt.

Diese Reinigungsmittel solltest du vermeiden

  • Hochdruckreiniger: Benutze keinen Hochdruckreiniger, da dieser die beweglichen Teile der Kette, Kassette und Co. schnell beschädigen kann. Bei Anwendung an der Kette kann zudem alter Schmutz in die Lager gelangen.
  • Spülmittel: So dringt das Mittel nicht so tief in die Kettenglieder ein und ist deshalb für intensiv genutzte Bikes weniger geeignet. Nutzt du das Mittel dennoch, dann sollte die Kette nach der Reinigung sofort geölt werden.
  • Bremsenreiniger: Seine sehr stark entfettende Wirkung führt dazu, dass die Kette nach einer Behandlung mit Bremsenreiniger sowohl außen, als auch innen komplett ungeschmiert ist und somit auch keinen Rostschutz mehr bietet.
  • Diesel oder Benzin: Solltest du doch Benzin oder Diesel zum Reinigen deiner Fahrradkette nutzen, achte darauf, die Kette danach sofort wieder zu schmieren, da beide Stoffe stark entfettend wirken.

Das richtige Öl zum Schmieren der Fahrradkette

Nachdem du den Schmutz entfernt hast, spülst du die Kette noch einmal mit klarem Wasser ab und trocknest sie anschließend gut ab. Wenn du die Kette einfach an der Luft trocknen lässt, kann sich durch die lange Trocknungszeit Rost bilden.

Wenn du alle Verschmutzungen abgespült hast, musst du die Kette nur noch gut trocknen, denn erst dann kannst du sie schmieren, was sehr wichtig ist. Wenn du mit einer zu trockenen Kette fährst, erhöht sich die Reibung an den Zähnen der Antriebskomponenten und sie verschleißen schneller.

Die erste Wahl zur Kettenpflege ist daher handelsübliches Kettenöl aus dem Fahrradgeschäft. Dieses gibt es in verschiedenen Varianten, z.B. für feuchtes Wetter mit PTFE, das die wasserabweisenden Eigenschaften verbessert.

Kettenwachs nimmt eine Sonderstellung ein: Es trocknet auf der Kette und bildet so einen dauerhaften Schutz für das ursprüngliche Fett. Daher eignet es sich auch zum Einfetten einer neuen Kette.

Zu beachten ist allerdings, dass sich das Wachs ohne chemische Entfetter kaum wieder entfernen lässt.

Wichtig: Pflanzenöl eignet sich dagegen nicht als Schmiermittel für die Fahrradkette, ebenso wenig wie Sprays für Autos. Diese sind in der Regel auf die Bedürfnisse von Autos abgestimmt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: WD40 sollte man nie verwenden. Der dünne Film von WD40 reicht nicht aus, um die Kette ausreichend zu schmieren und kann im schlimmsten Fall zu erhöhtem Verschleiß führen. Wer kein Spezialprodukt zu Hause hat, kann WD40 aber zum Reinigen verwenden, denn es entfettet und schützt die Kette vor Rost.

Hierfür sollte nur ausgewiesenes Kettenöl verwendet werden, denn es bietet auch einen Korrosionsschutz. Sprühdosen scheinen zwar bequemer, sind aber schwerer dosierbar.

Aufpassen muss man gerade beim Sprühen, dass auf keinen Fall Öl (auch kein ablaufendes) an die Bremsscheiben oder Bremsflanken gelangt. Deren Funktion wäre sonst massiv beeinträchtigt.

Wie oft muss ich eine Kette ölen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztendlich kommt es darauf an, wie oft das Fahrrad benutzt wird und wie stark die Fahrradkette dem Schmutz ausgesetzt ist.

  • So kann es sein, dass du deine Kette nach 100 km ölen musst, manchmal dauert es auch länger.
  • Wer jeden Tag bei Wind und Wetter zur Arbeit fährt, sollte die Kette in kürzeren Abständen pflegen - am besten wöchentlich, mindestens aber einmal im Monat.
  • Eines ist sicher: Sobald die Fahrradkette nicht mehr leise läuft und rasselt, solltest du sie dringend ölen.

Wie viel kostet ein gutes Kettenöl?

Die gute Nachricht zum Schluss: Das Ganze ist gar nicht so teuer! Ein gutes Basisöl kostet meist keine 10€ und du kannst einige Zeit damit arbeiten, bevor es leer geht. Selbst die Spezial-Öle sind oft nicht viel teurer und auch Kettenreiniger sind für kleines Geld zu haben.

Die richtige Pflege

Deshalb solltest du die Kette immer mit Schmiermittel benetzen, bevor du zur nächsten Tour aufbrichst.

Nach etwa einer Viertelstunde lässt sich mit einem Tuch überschüssiges Öl einfach abstreifen - und fertig ist die Kettenreinigung.

Gib dazu wenig Öl, am besten einzelne Tropfen, auf die Kettenröllchen. Und zwar unter der Kettenstrebe auf die Oberseite der Kette! Dabei ständig und langsam Rückwärtskurbeln.

Nach einem vollendeten Durchlauf das Ölen stoppen, aber die Kette noch eine Weile Kreisen lassen, damit das Öl in die Gelenke kriechen kann. Dann den Antrieb ruhen lassen. Vor der nächsten Ausfahrt die äußeren Ölrückstände mit einem Lappen abwischen.

Fahrradkette pflegen: Mountainbike Anleitung

Die Fahrradkette ist eines der am meisten beanspruchten Teile eines Bikes oder E-Bikes. Schließlich muss sie hohe Pedalkräfte wirkungsvoll aufs Hinterrad übertragen. Um den Verschleiß des Antriebs möglichst gering zu halten ist daher die richtige Reinigung und Pflege der Fahrradkette das A und O.

Gründe für die Kettenpflege

Die Kettenreinigung ist weniger eine Sache der Ästhetik als vielmehr eine der Wirtschaftlichkeit. Eine verschmutzte Kette ist wesentlich schwergängiger als eine saubere. Das heißt, man muss mehr Kraft aufwenden, um vorwärtszukommen.

Schmutz wirkt außerdem materialfressend: Der Verschleiß und der Abrieb sind deutlich höher - nicht nur an der Kette selbst, sondern auch an den Ritzeln der Kettenblätter. Deswegen ist es sinnvoll, Zeit in die Reinigung der Kette zu investieren. Häufigeres Kettenreinigen hat den großen Vorteil, dass es schneller geht.

Gut geschmierte Ketten laufen leicht, leise und schalten präzise. Sie reduziert Reibungswiderstände im Antrieb und hält so den Verschleiß gering, sorgt für einen geschmeidigen Antrieb, leichtgängiges Schalten und schützt vor Korrosion, da Öle und Fette bekanntermaßen wasserabweisend sind.

Vorbereitung der Kettenreinigung

Das Wichtigste bei der Reinigung der Fahrradkette ist die richtige Vorbereitung. Wenn du alle Utensilien für die Reinigung und Pflege zur Hand hast, kann es losgehen! Lege gegebenenfalls den Boden mit Zeitungspapier oder einer Plane aus, um Ölflecken auf den Boden zu vermeiden.

Am besten reinigst du dein Fahrrad an einem offiziellen Waschplatz da dort spezielle Auffangbehälter vorhanden sind und das ölhaltige Wasser nicht ins Grundwasser gelangt. Tipp: Trage beim Reinigen der Fahrradkette Handschuhe, um schmutzige Hände zu vermeiden.

Drei Dinge braucht man unbedingt zum Reinigen der Kette: ein Baumwolltuch, eine Bürste (es geht auch eine alte Zahnbürste) und Kettenöl. Zum Schützen der Hände sind zudem Nitrilhandschuhe geeignet. Sinnvoll ist auch ein Montageständer für das Fahrrad, der viele Arbeiten am Bike erleichtert, weil man sich weder bücken noch das Rad auf den Kopf stellen muss.

Reinigung der Fahrradkette

Bei der Reinigung der Kette solltest du möglichst sanft und vorsichtig arbeiten! Spanne dein Fahrrad in einen Montageständer. Schalte vor dem Reinigen in einen mittleren Gang.

Entferne den groben Schmutz von der Kette trocken mit einer Kettenbürste. Bürste dazu locker über die Kette. Sitzt der Schmutz tiefer, kannst du diesen vorsichtig mit einem Zahnstocher entfernen. Vergiss dabei nicht die Schaltwerkröllchen. Auch die Kassette deines Fahrrads solltest du regelmäßig reinigen.

Unsere Pflege-Tipps Schritt für Schritt: Kette nicht demontieren! Lege die Kette dazu auf einen mittleren Gang, damit sie beim Rückwärtskurbeln gerade und ruhig läuft. Bei (leichter) Nässe die Kette zunächst trocknen, indem du sie beim Rückwärtskurbeln durch einen Lappen ziehst. Bei trocken-staubiger Kette sollte der Lappen mit etwas Ketten-Öl benetzt sein. Damit wird die Kette äußerlich gereinigt.

So geht's Schritt für Schritt:

  1. Antrieb/Kette mit Bürste und Reiniger gründlich schrubben
  2. Kassette mit Ritzelbürste reinigen (Zwischenräume)
  3. Schaltröllchen und Umwerfer reinigen (ggf. mit Zahnbürste)
  4. Am Ende den Antrieb mit klarem Wasser abspülen und mit einem Tuch trocknen
  5. Frisches Ketten-Öl auftragen (siehe Abschnitt „Schneller Kettenservice“)

Nachdem du den Schmutz entfernt hast, spülst du die Kette noch einmal mit klarem Wasser ab und trocknest sie anschließend gut ab. Wenn du alle Verschmutzungen abgespült hast, musst du die Kette nur noch gut trocknen, denn erst dann kannst du sie schmieren, was sehr wichtig ist.

Wenn du dir die Kettenpflege erleichtern willst, kannst du dir auch ein professionelles Kettenreinigungsgerät zulegen, das mit seinen kleinen Borsten auch die verborgensten Stellen deiner Kette gründlich reinigt.

Welches Öl ist das richtige?

Du hast die Reinigung deiner Fahrradkette hinter dir und willst sie nun ölen? Bevor es ans Eingemachte geht, stellt sich allerdings noch die Frage, welches Mittel sich am besten zum Ölen eignet? Normales Öl, mit PTFE, Wachs, vielleicht ein Spray oder doch das gute alte WD40?

  • WD40: Um es gleich vorweg zu nehmen: WD40 sollte man nie verwenden. Als Kriechöl ist es viel dünnflüssiger als herkömmliches Kettenöl und verdrängt so mit der Zeit die „dickere“ Kettenschmierung. Wer kein Spezialprodukt zu Hause hat, kann WD40 aber zum Reinigen verwenden, denn es entfettet und schützt die Kette vor Rost.
  • Kettenöl: Die erste Wahl zur Kettenpflege ist daher handelsübliches Kettenöl aus dem Fahrradgeschäft. Dieses gibt es in verschiedenen Varianten, z.B. für feuchtes Wetter mit PTFE, das die wasserabweisenden Eigenschaften verbessert.
  • Kettenwachs: Kettenwachs nimmt eine Sonderstellung ein: Es trocknet auf der Kette und bildet so einen dauerhaften Schutz für das ursprüngliche Fett. Daher eignet es sich auch zum Einfetten einer neuen Kette. Zu beachten ist allerdings, dass sich das Wachs ohne chemische Entfetter kaum wieder entfernen lässt.

Wichtig: Pflanzenöl eignet sich dagegen nicht als Schmiermittel für die Fahrradkette, ebenso wenig wie Sprays für Autos. Diese sind in der Regel auf die Bedürfnisse von Autos abgestimmt.

Frisches Ketten-Öl auftragen. Gib dazu wenig Öl, am besten einzelne Tropfen, auf die Kettenröllchen. Und zwar unter der Kettenstrebe auf die Oberseite der Kette! Dabei ständig und langsam Rückwärtskurbeln. Nach einem vollendeten Durchlauf das Ölen stoppen, aber die Kette noch eine Weile Kreisen lassen, damit das Öl in die Gelenke kriechen kann. Dann den Antrieb ruhen lassen. Vor der nächsten Ausfahrt die äußeren Ölrückstände mit einem Lappen abwischen.

Was du vermeiden solltest

Damit solltest du die Kette nicht säubern:

  • Hochdruckreiniger: Mit einem Hochdruckreiniger können die Teile beschädigt und Schmierfette aus den Lagern gespritzt werden. Bei Anwendung an der Kette kann zudem alter Schmutz in die Lager gelangen.
  • Spülmittel: So dringt das Mittel nicht so tief in die Kettenglieder ein und ist deshalb für intensiv genutzte Bikes weniger geeignet. Nutzt du das Mittel dennoch, dann sollte die Kette nach der Reinigung sofort geölt werden.
  • Bremsenreiniger: Seine sehr stark entfettende Wirkung führt dazu, dass die Kette nach einer Behandlung mit Bremsenreiniger sowohl außen, als auch innen komplett ungeschmiert ist und somit auch keinen Rostschutz mehr bietet.
  • Diesel oder Benzin: Solltest du doch Benzin oder Diesel zum Reinigen deiner Fahrradkette nutzen, achte darauf, die Kette danach sofort wieder zu schmieren, da beide Stoffe stark entfettend wirken.

Außerdem vermeiden:

  • Aggressive Entfetter wie Diesel, Benzin, Nitro, etc.
  • WD40 und ähnliche Korrosionslöser (Diese Mittel sind - wenn überhaupt - nur zur äußeren Reinigung geeignet. Nicht sprühen, sondern Kette durch ein benetztes Tuch ziehen. Sprühen lässt das Mittel schnell ins Innere der Gelenke kriechen und dort die Schmierung zersetzen. Diese Mittel können keinen wirksamen Ölfilm bilden!)

Wie oft muss ich die Kette ölen?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Letztendlich kommt es darauf an, wie oft das Fahrrad benutzt wird und wie stark die Fahrradkette dem Schmutz ausgesetzt ist. So kann es sein, dass du deine Kette nach 100 km ölen musst, manchmal dauert es auch länger.

Wer jeden Tag bei Wind und Wetter zur Arbeit fährt, sollte die Kette in kürzeren Abständen pflegen - am besten wöchentlich, mindestens aber einmal im Monat. Eines ist sicher: Sobald die Fahrradkette nicht mehr leise läuft und rasselt, solltest du sie dringend ölen.

Kosten für Kettenöl

Die gute Nachricht zum Schluss: Das Ganze ist gar nicht so teuer! Ein gutes Basisöl kostet meist keine 10€ und du kannst einige Zeit damit arbeiten, bevor es leer geht. Selbst die Spezial-Öle sind oft nicht viel teurer und auch Kettenreiniger sind für kleines Geld zu haben.

Weitere Tipps

  • Die Kette hält länger, wenn man ihre Drehrichtung ändert, also die Unterseite zur Oberseite macht. Die Gelenke knicken so in die andere Richtung.
  • Kettenlängung checken: In regelmäßigen Abständen solltest du die Längung deiner Kette prüfen. Dazu bietet der Fahrrad-Fachhandel spezielle Messlehren an.

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