Fahrradreifen im Winter Test: Sicher durch Eis und Schnee

Die Zeiten, in denen Fahrräder nur bei schönem Wetter genutzt wurden, sind längst vorbei. Inzwischen sind Fahrräder mit und ohne Motor echte Alltagsgeräte. Prinzipiell für alle, die im Winter sicher unterwegs sein wollen und mit Schnee, Eisflächen oder Blitzeis rechnen. Dabei ist es egal, ob Sie auf einem Trekking-, Mountain-, Fat- oder Gravelbike pedalieren, ob Sie mit oder ohne Motorunterstützung fahren. Und selbst für kleine 20- und 24-Zoll-Reifen an Lasten-, Kompakt- oder Kinderrädern gibt es Alternativen (Schwalbe).

Der Winter stellt mit lockerem und festgefahrenem Schnee, Schneematsch, Eis und Reifglätte die größten Herausforderungen an die Ganzjahresfahrenden. Denn die generellen Stabilitätsgrenzen des einspurigen Fahrrads machen auf allen Untergründen ein Minimum an Grip erforderlich. Spezielle Winterreifen für Bikes - ohne oder mit für Fahrräder erlaubten Spikes - versprechen, die Grenze für diesen minimalen Grip zumindest geringfügig zu verschieben.

Sind Spikes erlaubt?

Auf die Frage: „Darf ich in Deutschland auf der Straße überhaupt mit Spikes fahren?“, lautet die Antwort: Klassische Räder ohne Motor und Pedelecs dürfen mit Spikes im Straßenverkehr teilnehmen.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Zuerst die Breite, denn Spikes bauen durch das wintertaugliche Profil und die überstehenden Spikes etwas breiter und höher als klassische Reifen. Dem entgegnen die Hersteller, indem sie trotz der offiziell gleichen Größe meist etwas kleiner fertigen. So passen die Spikes dann mit Blick auf das Platzangebot in Rahmen und Gabel, ohne dass eine Nachjustage der Schutzbleche nötig ist. Ein Check mit eingebauten Reifen ist trotzdem sinnvoll, damit die Stahlkrallen nicht doch an der Lackierung streifen. Im Test fallen 45Nrth Wrathchild, ReTyre, VeeTire und der Kenda Klondike Skinny deutlich schmaler aus.

Wer seine Reifen performanceorientiert aufzieht, stellt sich die Frage: „Kann ich auch schlauchlos fahren?“ Alle Hersteller bieten bei Mountainbikereifen (und 45Nrth beim Gravelreifen) die Möglichkeit, auf den Schlauch zu verzichten. Das bringt in der Praxis einen geringeren Rollwiderstand, weniger Gewicht und einen Selbstheilungseffekt durch die dann zwingend zu verwendende Dichtmilch. Allerdings sollte diese für kalte Temperaturen freigegeben sein, damit sie ihrer Arbeit perfekt nachgehen kann. Die Montage ist mit herkömmlichen Reifen zu vergleichen. Alle Testprobanden sind mit mehr oder weniger Handkraft montierbar. Einzig der 45Nrth Gravdal sitzt straff und braucht einen Reifenheber.

Die richtige Vorbereitung

Der größte Unterschied winkt nach der Montage. Damit sich die Spikes im Gummi setzen und dauerhaft sicher im Gummi sitzen, sollten die Reifen auf sauberer Asphaltstraße und bei langsamer Geschwindigkeit ohne scharfe Bremsmanöver gut 50 Kilometer eingefahren werden. Und wie lange halten Spikereifen? Die meist verbauten, gehärteten Stahlspikes aus Wolfram-Carbid-Stahl sind härter als Asphalt, halten mehrere tausend Kilometer und damit mehrere Jahre.

Für eine gute Funktion und Haltbarkeit müssen die Hersteller einige Punkte beachten. Damit sich die Spikes nicht vorschnell verabschieden und sicher sitzen, muss die Karkasse stabiler und die Gummimischung härter ausfallen. Der Gummi darf bei kalten Temperaturen trotzdem nicht verspröden und muss gute Traktion generieren. Zu weiche Mischungen sind also nicht zielführend. Für eine gute Funktion bei Matsch und Schnee sollte das Profil deutlich offener gestaltet sein und eine gute Selbstreinigung aufweisen.

Wer Gewicht sparen will, setzt beim Reifenfuß statt auf den klassischen Stahlring auf einen leichten Aramidkern. Diese Version findet man vor allem bei sportiven Mountainbikereifen. Im Detail unterscheiden sich beide Reifen dann im Gewicht und Preis. Die meist hohen Preise der Spikereifen resultieren am Ende aus mehreren Punkten: Die aufwändigere Konstruktion, die zusätzlich benötigten Spikes und mehr Arbeitsleistung, weil die Spikes von Hand eingesetzt werden. Wer sparen will, sollte Spikereifen antizyklisch kaufen, also im Frühjahr oder Sommer. Durch die geringen Auflagen ist die Auswahl meist eingeschränkt.

Anpassung an die Bedingungen

Schnee gibt es pulvrig, matschig, fest sowie frisch und festgefahren. Lamellenartige Oberflächen bieten eine gute Verzahnung, ein offenes Profil eine gute Selbstreinigung. Die Spikes spielen hier nur eine untergeordnete Rolle und kommen erst auf Eis richtig zum Tragen.

Jetzt kommt der Luftdruck ins Spiel. Je nach Luftdruck, Positionierung und Anzahl liegen die seitlichen Spikes mehr oder weniger stark auf. Im Alltag und Trekkingbereich kann der Reifen so schnell und einfach an die Verhältnisse angepasst werden. Mit mehr Druck sinkt die Auflagefläche, der Grip und der Reifen rollt zügiger. Weniger Druck bewirkt genau das Gegenteil. Sitzen in der Mitte keine Spikes und ist der Luftdruck höher, laufen viele Trekking-Spikereifen ähnlich wie Standardreifen, rutschen aber bei Eis auch eher weg. Zahlreiche Spikes auf der Reifenschulter generieren in Kurven viel Grip.

Auch wenn dieser oft überraschend hoch ausfällt, sollte man es im Winter trotzdem eher langsam und entspannt angehen lassen. Auf Asphalt ist der größte Unterschied das laute, spezifische Laufgeräusch durch die Spikes. Die Traktion wird meist nur gering beeinflusst, wenn oft das Gefühl auch gerne etwas anderes suggeriert.

Pannenschutz im Test

Beim Pannenschutz testen wir im Labor, um alle Werte direkt miteinander vergleichen zu können. Der Durchschlagschutz spiegelt das Überfahren von Gullydeckeln, Bordsteinkanten und großen Kanten wider. Hier landet Schwalbe auf den ersten Plätzen vor Kenda Klondike Elite. Schlusslichter sind 45Nrth Gravdal und ReTyre, wobei der ReTyre gerade einmal 26 Prozent des Erstplatzierten (Schwalbe) schafft.

Beim Durchstichtest, der spitze Gegenstände wie Nägel und Dornen abbildet, schlägt die Stunde der Trekkingmodelle. Continental liegt hier vor Kenda und nochmal Continental. Die Letzten sind Suomi und 45Nrth. Der 45Nrth Wrathchild schafft gerade 47 Prozent des Continental. Flachen, scharfen Gegenständen wie Scherben und Steinen setzen Continental, CST und Schwalbe am meisten entgegen. Specialized und vor allem VeeTire schaffen gerade knapp die Hälfte des Erstplatzierten Schwalbe. Die stabilsten Seitenwände gegen Angriffe des Bordsteins oder eines Asts bietet CST vor Schwalbe IceSpiker und 45Nrth Dillinger. Am Ende finden sich Suomi und ReTyre. Hier liegen die Ex­treme nur 36 Prozent auseinander.

Rollwiderstand auf dem Prüfstand

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, war es uns dank der Firma Bohle das erste Mal möglich, Spikereifen einem echten Prüfstandtest zu unterziehen. Das Problem sind die Spikes: Die gehärteten Spitzen zerstören die glatte Oberfläche der Prüfmaschine. Daher wurde extra ein spezieller Schutzgürtel angefertigt. Mit auf die Reifenbreiten angepassten Felgenbreiten und Luftdrücken wurden alle Reifen mit 50 Kilogramm belastet und bei einer Geschwindigkeit von 20 km/h getestet. Die höchsten Werte finden sich im MTB- und Fatbikebereich bei 45Nrth, Kenda und ReTyre um die 40 Watt (ca. 75 Prozent mehr). Während man mit den besten noch entspannt dahin rollt, ziehen einem die Schlusslichter ordentlich Körner.

Interessant ist auch der Blick auf die Gewichte, denn einige der schwersten Modelle zählen überraschend zu den besten beim Rollwiderstand! Sie rollen zwar angenehm leicht, bieten aber nur einen zähen Antritt. Vergleicht man die Ergebnisse mit einem ähnlichen Reifenaufbau von Standardreifen, so laufen Spikereifen im Schnitt circa 10 Watt schwerer, wodurch in Summe ein Mehraufwand von 20 Watt entsteht.

Am Ende werden alle Werte aus Praxis und Prüfstand in einer Matrix eingegeben. Die Relevanz der Kriterien teilt sich wie folgt auf: Montage und Gewicht je 5 Prozent, Rollwiderstand 15 Prozent. Ein Gravel-, drei Fatbike-, fünf MTB- und neun Trekkingreifen: Hier findet jeder seinen Winterreifen.

Empfehlungen und Testsieger

Im Detail begeistern bezüglich Preis-Leistung vor allem CST (Fatbike, Trekking) und ReTyre (MTB). Empfehlungen heimsen beim Mountainbike Suomi und im Trekkingbereich Continental und Specialized ein. Die Testsiege in den Kategorien gehen an Vee Tire Co. (Fatbike) sowie Schwalbe (MTB und Trekking).

Modelle im Detail

CST: Der CST ist leicht, die echte Breite genau angegeben. Die Montage braucht ohne Hebel etwas Handkraft. In der Praxis rollt er noch gut, die Pannensicherheit könnte gerne besser ausfallen. Gute Performance auf Schnee und Eis. Günstiger Reifen für nicht zu extremes Winterwetter.

Continental: Fällt passend aus, lässt sich leicht montieren. Gewicht ist noch gut. Überzeugt durch sehr leichten Lauf und hohe Pannensicherheit. Bei Schnee gut.

Kenda: Günstiger MTB-Spike, der deutlich schmaler als angegeben ausfällt. Mit offenem Profil und gleichmäßig verteilten Spikes top Traktion auf Schnee und Eis. Der Kenda fällt deutlich schmaler als angegeben aus. In der Praxis sollte man es auf Eis vor allem in Schräglagen langsamer angehen lassen. Der Rollwiderstand ist für einen Trekkingreifen hoch.

Schwalbe: Bis auf das sehr hohe Gewicht begeistert Schwalbes Trekking-Spike durch die Bank. Rollt für einen Spike sehr gut, bietet höchste Pannensicherheit sowie Bestnoten auf Schnee und Eis. In diversen Durchmessern und Breiten erhältlich. Rollt gut und fällt nicht allzu schwer aus. Eher teurer Trekking-Spike, der in zwei Größen erhältlich ist. Bietet gute Sicherheit auf Schnee und zählt auf Eis zu den sicheren Modellen. Rollt überraschend leicht, beschleunigt durch das höhere Gewicht aber zäh. Das offene Profil mit vielen Spikes zählt auf Schnee und Eis zum Besten. Der Pannenschutz ist exzellent. Das Gewicht und der Rollwiderstand sind für einen breiten MTB-Spike gut. Die teure Version ist schlauchlos fahrbar.

Suomi: Mit Bestnoten bei Montage und vor allem der Traktion auf Schnee und Eis kann der Suomi ebenso punkten wie bei den zahlreich erhältlichen Varianten. Rollt passabel. Teurer Trekking-Spike, der nur in einer Variante erhältlich ist. Trifft die angegebenen Breite sehr genau. Beißt auf Schnee und Eis famos zu.

45Nrth Dillinger: Der Dillinger lässt sich leicht montieren. Auf Schnee zeigt er sich gutmütig, glänzt auf Eis. Das Gewicht ist für einen Fat-Spike gut. Der hohe Rollwiderstand im Labor überrascht, weil er sich in der Praxis leichtfüßiger anfühlt. Viele Varianten.

45Nrth Gravdal: Der Gravdal ist ein dynamischer Gravel-Spike. Gibts in vielen Varianten. Zur Montage braucht man Schmackes und einen Reifenheber. Fällt sehr leicht aus und rollt gut. Traktion auf Schnee ist top, auf Eis gut.

Vee Tire Co.: Großvolumiger Fat-Spike, der mit Schnee sehr gut und auf Eis gut zurechtkommt. Gewicht und Rollwiderstand fallen für einen Fattie überraschend gering aus. Auch der Pannenschutz passt. Chapeau! Breiter MTB-Spike, der schmaler als angegeben ist. Die Montage geht leicht von der Hand. Für die Breite rollt er gut und fällt leicht aus. Die Traktion passt, wenn auch die Seitenführung etwas besser sein könnte.

Tipps für sicheres Fahren im Winter

  • Reifendruck reduzieren: Die einfachste Maßnahme, das Rad fit für winterliche Straßen zu machen: den Reifen­druck des Stan­dard-Reifens auf ein Minimum zu reduzieren. Dadurch erhält der Reifen eine breitere Auflagefläche und wird spür­bar griffiger.
  • Ausrollen lassen: Auf blankem Eis ist es besser, aufs Lenken und Bremsen zu verzichten.
  • Kein Risiko eingehen: Wenn Sie sich auch bei guten Sicht- und Witterungs­verhält­nissen auf dem Fahr­rad nicht sicher fühlen, sollten Sie es bei Glätte und Schnee lieber stehen lassen.
  • Sattelhöhe anpassen: Stellen Sie den Sattel so ein, dass Sie die Füße problemlos auf den Boden stellen können.
  • Mit Bedacht bremsen: Während der Fahrt sollten Sie vor allem die Hinterradbremse verwenden. In glatten Kurven am besten gar nicht bremsen, da das Rad sonst wegrutschen könnte.
  • Eis meiden: Groß­flächig blankes Eis macht eine sichere und kontrollierte Fahrt nahezu unmöglich.
  • Abstand halten: Sie dürfen daher auf die Straße ausweichen.
  • Fahrradbeleuchtung: Bei schlechten Sicht­verhält­nissen ist eine funk­tions­tüchtige Fahr­radbeleuchtung ganz­jährig ein Muss.
  • Akku: Denken Sie daran, dass Akku-Leuchten bei Kälte oft eine verkürzte Leucht­dauer haben.
  • Kleidung: Es lohnt sich daher, nicht nur das Rad, sondern auch sich selbst gut sicht­bar zu machen: durch reflektierende Elemente an Taschen, Jacken oder am Hosen­bein.

Pflege und Wartung im Winter

  • Am besten steht das Fahr­rad trocken, vor Regen und Schnee geschützt. Optimaler­weise sogar im Warmen - Schnee oder Eis kann so abschmelzen kann und friert nicht am Fahr­rad fest.
  • Nach der winterlichen Ausfahrt das Rad mit warmem Wasser, etwas Hand­geschirr­spül­mittel und einem groben Schwamm reinigen und anschließend mit einem Lappen trocknen.
  • War das Rad im Freien geparkt, sollten Sie vor der nächsten Fahrt unbe­dingt die Bremsen testen.
  • Bei der Fahr­radwartung regel­mäßig kontrollieren, ob noch genügend Belag vorhanden ist.
  • Kette: Deshalb nach der Fahrt mit einem alten Lappen Dreck und Feuchtig­keit von der Kette entfernen und ihr anschließend mit Kettenöl einen neuen Schutz­film verpassen.

Die Qual der Wahl: Winterreifen von Schwalbe im Detail

Wenn der Herbst Einzug hält und der Winter nicht mehr weit ist, wird das Radfahren anspruchsvoller. Nasse Straßen, Laub, Schnee und Glätte erfordern spezielle Fahrradreifen, die dir nicht nur mehr Sicherheit bieten, sondern auch den Fahrkomfort erhöhen.

1. Schwalbe Marathon Winter Plus

Der Schwalbe Marathon Winter Plus ist die erste Wahl für eisige Straßen. Dieser Reifen ist mit Spikes ausgestattet und sorgt so für optimalen Halt, wenn Schnee und Eis die Wege unsicher machen. Er ist speziell für die extremen Bedingungen des Winters entwickelt und bietet dir höchste Sicherheit, auch bei Glätte.

Vorteile: Hervorragender Grip auf Eis und Schnee, Pannensicherheit, Langlebigkeit.

Nachteile: Rollwiderstand, Geräuschentwicklung, Preis.

2. Schwalbe Marathon 365

Der Schwalbe Marathon 365 ist ein Ganzjahresreifen, der dich sowohl im Herbst als auch im Winter sicher durch die Jahreszeiten bringt. Dank des Lamellenprofils bietet er dir guten Halt auf nassen Straßen und in leichtem Schnee.

Vorteile: Ganzjahrestauglich, Grip auf nassen Straßen, Pannenschutz.

Nachteile: Nicht für extremes Eis und Schnee geeignet, Kompromiss.

3. Schwalbe Marathon Plus Tour

Der Schwalbe Marathon Plus Tour ist der Allrounder für lange Touren, der dir auch in der kalten Jahreszeit treu zur Seite steht. Mit seiner verstärkten „SmartGuard“-Schicht bietet er nicht nur optimalen Pannenschutz, sondern durch sein leicht grobes Profil auch ausreichend Grip auf nassen und matschigen Untergründen.

Vorteile: Hoher Pannenschutz, Grip auf nassen Wegen, Langlebigkeit.

Nachteile: Rollwiderstand, Kein optimaler Winterreifen.

4. Schwalbe Smart Sam

Wenn du im Herbst und Winter nicht nur auf asphaltierten Wegen, sondern auch abseits der Straßen unterwegs bist, ist der Schwalbe Smart Sam eine gute Wahl. Er kombiniert ein grobes Profil für Offroad-Strecken mit ausreichendem Grip auf nassen und matschigen Wegen.

Vorteile: Vielseitig einsetzbar, Profil, Erschwinglich.

Nachteile: Geringe Pannensicherheit, Abnutzung auf Asphalt.

Fazit

Schwalbe bietet eine breite Palette an Fahrradreifen, die für Herbst und Winter geeignet sind - von Allroundern bis hin zu spezialisierten Winterreifen mit Spikes. Je nach deinen Fahrgewohnheiten und den vorherrschenden Wetterbedingungen findest du in dieser Auswahl garantiert den passenden Reifen.

Continental Top Contact Winter II Premium

Den Continental Top Contact Winter II Premium punktet neben einer weicheren Gummimischung mit tausenden von winzig kleinen Micro-Lamellen. Außerdem verzichtet das Reifen-Design auf hochgezogene Schulterstollen, die den Pneu optisch breiter wirken lassen, aber dafür in der Kurve extrem bremsen. Dieser Fahrrad Winterreifen hat einen klassischen, runden Querschnitt, mit dem man sich eben zweiradtypisch auch mal richtig in die Kurve legen kann. Auf einer festgefahrenen Schneedecke sowie im losen Pulverschnee oder Schneematsch hinterlässt der Reifen wirklich einen überdurchschnittlich guten Eindruck.

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