Fahrradträger für 5 Fahrräder mit Anhängerkupplung im Test

Am bequemsten transportierst du deine Fahrräder und E-Bikes auf der Anhängerkupplung, erst recht, wenn der Kofferraum voll mit Gepäck ist. Zudem sind Kupplungsfahrradträger im Hinblick auf Luftwiderstand und Montage das Maß der Dinge, wie unser aufwendiger Test beweist.

Der Urlaub steht vor der Tür und du suchst einen geeigneten Fahrradträger? Dann hier entlang, denn wir haben zusammen mit den Kollegen unserer Schwesterzeitschrift auto motor und sport die wichtigsten Fahrradträger auf dem Markt auf Handhabung, Eignung und Sicherheit getestet. Mittlerweile umfasst unser Fahrradträger-Megat-Test 27 moderne Modelle, von Herstellern wie Thule, Yakima, Uebler und XLC bis hin zu Neuheiten von Spinder oder Atera!

Auch in puncto Preis sind die getesteten Kupplungsträger reichlich divers: von günstigen 250 Euro (Testsieger 2024!) bis zum High-End-Modell (Testsieger 2025!) findest du hier für jedes Portemonnaie den richtigen Reisebegleiter!

Irre, wie die Zeit vergeht: 2021, 2023, 2024 und 2025 haben die Kollegen und ich zusammengezählt satte 27 verschiedene Modelle von richtig günstig bis richtig teuer auf dem Haken gehabt.

Das sind unsere Test-Highlights:

  • 🏆 Richtig gut - und richtig teuer: der Uebler i21 Z60 ist Testsieger 2025!
  • 💰 Der XLC Almada Work-E ist hingegen ein pfiffiger und guter High-End-Träger!
  • 🏆 Einfache Montage, günstiger Preis: Der Norauto E-Fit 100-2 ist Testsieger 2024!
  • 💰 Gute Fahrversuch-Performance bot der XLC Beluga im Test 2024 - ihn kannst du hier bei Amazon bestellen!
  • 🏆 Stabil, sicher, flexibel und günstig: der Norauto E-Fit 200-2 ist Testsieger 2023!
  • 💰 Auch empfehlenswert: Der Atera Genio Pro Advanced mit prima Eignung für moderne (E-) Mountainbikes. Hier im Partnershop bestellen!
  • 🏆 Testsieger 2021 ist der Uebler I21 - ihn kannst du hier im Partnershop kaufen!
  • 💰 Der Velospace XT 2 von Thule ist ebenfalls eine hervorragende Wahl - damals wie heute. Hier bei Amazon bestellen!

Wichtige Aspekte für den sicheren Transport

Damit der Transport auch wirklich sicher ist, gilt es vieles zu beachten - mehr denn je, wenn eben nicht superleichte Hardtails mit auf die Reise gehen, sondern schwere E-Bikes. So muss der Träger das Gewicht der zu transportierenden Bikes stemmen können (die maximale Zuladung der Träger liegt meist bei 60 Kilo), zum anderen dürfen Radträger plus Zuladung die Stützlast der Anhängerkupplung nicht überschreiten. Auch die zulässige Achslast (also die Zuladung) des Zugfahrzeugs darf nicht überschritten werden. Das ist insbesondere dann wichtig, wenn das Auto auf einer Urlaubsfahrt ohnehin schon voll bepackt ist.

Verkehrsrechtliche Bestimmungen

Im Straßenverkehr gilt es ebenso einiges zu beachten: Es gibt zwar keine gesetzliche Geschwindigkeitsbeschränkung, die Hersteller geben ihre Träger aber in der Regel "nur" für Geschwindigkeiten bis maximal 130 km/h frei. Soll es ins Ausland gehen, kommen länderspezifische Bestimmungen dazu. Mehr dazu findest du weiter unten im Artikel. In Italien, Portugal und Spanien braucht es unter anderem eine Warntafel, um überstehende Ladung zu kennzeichnen. Landesunabhängig muss am Kupplungsträger ein drittes Nummernschild befestigt werden. Und: In Deutschland darf das Auto samt Ladung maximal 2,55 m breit sein, der Überstand der Ladung seitlich maximal 40 cm pro Seite betragen.

Überblick: Getestete Kupplungsträger

In der Tabelle findest du alle getesteten Modelle, inklusive Bewertung und der Angabe zum Jahr des Tests.

Testberichte: Kupplungsträger im Detail

Uebler i21 Z60 (Testsieger 2025)

So sieht ein Sieger aus: Der Uebler i21 Z60 gewinnt den Vergleichstest 2025!

  • Preis: 887 Euro
  • Eigengewicht: 13,5 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar im Partner-Shop
  • Vorteile: wertiger Träger, sicher, geringes Gewicht
  • Nachteile: teuer, Radschienen für große Bikes etwas kurz

Der Uebler-Träger gewinnt knapp gegen das Thule-Produkt, was an der leichteren Montage und der innovativen Kugelkopf-Arretierung liegt, sie schließt Fehlmontagen aus. Auch sonst ist wenig zu kritisieren: Durchdacht geht es bei der Fahrradbefestigung weiter, die Räder und Rahmen stehen sicher - die Bikes sollten aber nicht zu groß sein. Während die Schienen breit genug sind, fallen sie ein wenig zu kurz aus. Doch im Fahrbetrieb fällt das kaum auf, hier schneidet der i21 Z60 mit am besten ab. Der Träger sitzt sicher, und die Bikes schlagen auch nicht gegeneinander.

Testergebnis: sehr gut (🏆 Testsieger 2025)

Thule EasyFold 3

Dicht auf den Fersen: Der Thule EasyFold 3 ist ein sehr guter Träger - mit kleinen Detailschwächen.

  • Preis: 950 Euro
  • Eigengewicht: 18,5 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar im Partnershop
  • Vorteile: gute Verarbeitung, sicheres Konzept, gute Fahrradbefestigung
  • Nachteile: teuer, schwer, Räder stehen zu dicht

Der wertige Thule-Träger lässt sich leicht von einer kräftigen Person auf die Kupplung montieren. Auch die Felgen-Befestigung mit der Ratschenfunktion kann sich sehen lassen, die Bike-Rahmenhalter sowie die Reifenschienen sind ausreichend dimensioniert und gewährleisten sicheren Halt. Selbst bei den Fahrversuchen erweist sich der Träger als sicher, wenngleich er Bewegungen zeigt. Nicht schlimm, die Werte liegen in der Toleranz und haben keine Auswirkung. Ärgerlich ist nur, dass die Bikes zu dicht stehen, dadurch können sie aneinanderschlagen und Schaden nehmen.

Testergebnis: sehr gut

Atera Forza M

Der Atera Forza M patzte bei den kurzen Radschienen.

  • Preis: 899 Euro
  • Eigengewicht: 18,2 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Vorteile: gute Verarbeitung, sicheres Konzept, gute Fahrradbefestigung
  • Nachteile: teuer, schwer, kurze Radschienen

Auf dem dritten Platz landet der neue Träger Forza M. Es sind nur Kleinigkeiten anzumerken, die aber am Ende den Testsieg kosten: Der Lastesel zeigt während der Fahrversuche Bewegungen auf der Anhängerkupplung, und durch die kurzen Radschienen verhält sich vor allem das Vorderrad speziell bei großen Bikes unruhig. Doch die Auffälligkeiten sind nicht bedenklich - alles im grünen Bereich. Dennoch gibt es Punktabzüge. Zudem könnte die Anleitung ausführlicher sein, sie ist etwas zu bildlastig. Ansonsten erweist sich der gut verarbeitete Träger als sicher und stabil.

Testergebnis: gut

Yakima JustCklick 2 Evo

Der JustClick 2 ist auch in der neuen EVO-Variante eine gute Wahl!

  • Preis: 739 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: gute Verarbeitung, sicheres Konzept, Montage, ausziehbare Radschienen
  • Nachteile: Spannriemen für große Bikes zu kurz, hohe Ladekante

Der Träger macht einen soliden Eindruck und fällt auch bei den Fahrversuchen kaum auf - Träger und Bikes stehen sicher, wenngleich das Yakima-Produkt nicht frei von Bewegungen ist. Doch die bleiben in der Toleranz. Allerdings gibt es auch Schwächen: Zwar sind die ausziehbaren Radschienen gut bei großen Rahmen, weil dadurch die Räder sicherer stehen. Doch was bringt das, wenn die Spannriemen zu kurz ausfallen? Auch die unterschiedliche Höhe der Radschienen kann problematisch sein: gut bei der Fahrradbefestigung, schlecht beim Beladen - ein E-Bike ist höher zu heben.

Testergebnis: gut

XLC Almada Work-E

Pfiffif: Der Almada Work-E-Träger fungiert auch als Montageständer - ist aber sehr schwer.

  • Preis: 700 Euro
  • Eigengewicht: 20,4 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: durchdachtes Konzept, Bikes stehen sicher, für große Bikes geeignet
  • Nachteile: Träger ist schwer, manche Materialien nicht so hochwertig

Der Träger überzeugt an vielen Stellen: Er lässt sich perfekt auf alle Rahmengrößen einstellen, was aber ein wenig Zeit in Anspruch nimmt. Das mag stören, dafür stehen die Bikes aber sicher und weit genug auseinander. Zudem meistert der Almada Work-E die Fahrversuche, dennoch gibt es Punktabzüge. Trotz der einstellbaren Kugelkopf-Arretierung verschiebt er sich horizontal auf der Kupplung, zudem sind Trägerbewegungen beim Bremsen und auf der Rüttelstrecke feststellbar. Unterm Strich sind die Auffälligkeiten aber im Toleranzbereich, somit also nicht bedenklich.

Testergebnis: gut

Spinder TX2

Geniales Konzept - aber Schwächen bei den Fahrversuchen: Spinder TX2 bleibt hinter den Erwartungen zurück.

  • Preis: 649 Euro
  • Eigengewicht: 18 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Vorteile: Rahmenhalter sind anpassbar, Radschienen für große Bikes geeignet
  • Nachteile: Träger ist schwer, Kugelkopf-Arretierung ist Schwachpunkt

Der Träger scheint durchdacht zu sein, was für die Kugelkopf-Arretierung nicht gilt. Man kann sie zwar einstellen, doch in den Fahrversuchen bewegt sich trotzdem der Träger deutlich auf dem Haken und kommt dem Auto sehr nah. Die Befestigungen hielten am Ende, Räder und Träger fielen nicht auf die Straße. Bis auf die Kugelkopf-Arretierung macht das Konzept einen guten Eindruck: Die Rahmenhalterungen lassen sich gut auf die Bikes anpassen, und die Radschienen sind selbst für große Fahrräder geeignet.

Testergebnis: befriedigend

Apex 58000 (Test 2024)

Der vergleichsweise teure Apex 58000 landete im Test 2024 auf dem letzten Platz.

  • Preis: 389 Euro
  • Eigengewicht: 20 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar in unserem Partnershop
  • Vorteile: Greifarme gut gummiert, stabil bei der Vollbremsung
  • Nachteile: in Einzelteilen geliefert, Schienen zu nah beieinander

Der Apex landete auf dem letzten Platz. Der Grund: Der Träger wird in Einzelteilen geliefert, und die sind teils gefährlich scharfkantig. Der Aufbau dauert circa 30 Minuten, Werkzeug wird nicht mitgeliefert. Die Schienen liegen etwas zu dicht beieinander, dafür sind die Greifarme gut gummiert. Die Spannhebeleinstellung ist schwierig zu händeln: Man muss sich herantasten und den Träger immer wieder absetzen. Bei den Fahrversuchen zeigt der Apex beim Ausweichen eine viel zu große Bewegung am Kugelkopf. Beim Rütteltest neigt sich der Haltegriff mehrmals viel zu nah Richtung Auto.

Testergebnis: Befriedigend

Bullwing SR 11 (Test 2024)

Geringes Packmaß, zufriedenstellende Performance: Der Bullwing SR 11 hat flexible Befestigungsmöglichkeiten und ein geringes Packmaß.

  • Preis: 290 Euro
  • Eigengewicht: 17 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: flexible Befestigung (Schienen und Schlaufen), geringes Packmaß
  • Nachteile: Bewegung beim Aufstellen, Nachjustierung nötig, Schlaufen lösen

Der Feststellmechanismus des Bullwing funktioniert gut und leichtgängig und ermöglicht eine problemlose Montage auf der AHK. Die ausziehbaren Schienen und die verstellbaren Schlaufen erlauben eine flexible Befestigung der Fahrräder. Die Greifarme sind glatt und deshalb beim Befestigen nicht so handlich wie die anderer Träger. Die Schlaufen aus Webstoff mit dazugehöriger Metallschnalle fallen bereits bei der Montage auf und zeigen bei den Fahrversuchen Schwächen, da sie sich nach dem Spurwechsel lösen. Auch der Träger bewegt sich etwas auf der Anhängerkupplung.

Testergebnis: Gut

Eufab Crow Plus (Test 2024)

Geringer Schienenabstand, Greifarme mit Webstoff-Schlaufen: Trotzdem war der Eufab Crow Plus im Fahrsicherheitstest eine Bank und bekam in der Wertung ein "Gut".

  • Preis: 260 Euro
  • Eigengewicht: 14,5 kg
  • max. Zuladung: 50 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: stabil bei der Vollbremsung, leichte Montage am Kugelkopf
  • Nachteile: aufwändiges Einstellen des Spannhebels, Schienenabstand zu gering

Bei der Montage und Befestigung des Trägers sind ein paar Dinge zu beanstanden. Die Greifarme verfügen nicht über Griffe, sondern über Stoffschlaufen aus Web stoff. Zudem ist der Schienen abstand gering. Auch die Einstellung des Spannhebels auf den Kugelkopf über eine Schraube mit Kontermutter ist beschwerlich; Werkzeug hierfür liefert Eufab leider nicht mit. Bei der Vollbremsung machte der Träger einen sauberen Job, aber beim Ausweichtest lösten sich sowohl oben am Greifarm als auch unten die Schlaufen. Zudem bewegte sich der Träger auch etwas auf dem Kugelkopf.

Testergebnis: Gut

Green Valley Discovery 2 (Test 2024)

Der Green Valley Discovery 2 heimste ebenfalls ein "Gut" ab: Die Sicherheits-Performance bei der Vollbremsung war prima, allerdings lösten sich beim Ausweichen zwei Schlaufen und die Haltearme leicht.

  • Preis: 290 Euro
  • Eigengewicht: 16 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: gummierte Greifarme, einfache Montage des Trägers
  • Nachteile: Schlaufen lösen sich, Greifarme müssten stabiler sein

Der Radträger war beim Transport beschädigt worden, eines der Rücklichter aus der Halterung gebrochen. Doch der Verkäufer lieferte schnell und problemlos ein Ersatzteil. Zur Montage: Der Discovery 2 lässt sich gut auf dem Kugelkopf befestigen, die Räder haben in den Schienen genug Platz. Einen Punktabzug gibt es für die Schlaufen aus Webstoff, die nicht fest am Träger verbaut sind und somit verloren gehen können. Bei den Fahrversuchen ist die Perfomance beim Bremsen gut, beim Ausweichen jedoch lösen sich nicht nur zwei Schlaufen, sondern auch die oberen Halterungen.

Testergebnis: Gut

Menabo Merak (Test 2024)

Der superleichte Merak von Menabo musste zunächst aus Einzelteilen zusammengebaut werden, stand bei den Fahrversuchen aber superstabil auf der Anhängerkupplung. Schade: Die Schienen stehen sehr nah beieinander. Note: Gut.

  • Preis: 264 Euro
  • Eigengewicht: 9,6 kg
  • max. Zuladung: 45 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: super Sitz auf der AHK, gummierte Greifarme
  • Nachteile: Schienen zu nah beieinander, Schlaufen nicht am Träger befestigt

Der Menabo verfügt über eine simple, aber effektive Fixierung am Kugelkopf mittels einer riesigen Schraube. Ob sie lange gut hält, lässt sich nicht sagen. Jedoch tat sie im Test, was sie sollte: Der Träger saß stabiler auf der Kupplung als einige besser platzierte Rivalen. Doch die Halterungen sind zu instabil, die Greifarme zwar gummiert, aber simpel. Die Schlaufen, die sich schwierig festziehen lassen, fädelt man nur durch eine Plastiköse, sie können schnell verloren gehen. Die Schienen sind lang genug, liegen aber so nah beieinander, dass man zwischen den Rädern polstern muss.

Testergebnis: Gut

Norauto E-Fit 100-2 (Testsieger 2024)

Testsieger 2024: Der Norauto E-Fit 100-2 überzeugte mit einfacher Montage, gummierter Greifarme und langen Schlaufen mit Felgenschonern.

  • Preis: 250 Euro
  • Eigengewicht: 18,2 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar in unserem Partnershop und bei amazon
  • Vorteile: lange Schlaufen mit Felgenschutz, Greifarme gummiert, einfache Montage
  • Nachteile: Drehgriff rutschig, Wackeln der Vorräder beim Rütteltest

Der E-Fit 100-2 sticht im Test alle Mitstreiter aus - mit gutem Grund. Das Konzept ist stimmig, die Montage sehr einfach. Über einen fest verbauten Gabelschlüssel lässt er sich gut am Kugelkopf fixieren. Bei der Befestigung überzeugt er mit langen Schlaufen samt Felgenschutz aus Gummi. Nur die Ratschenfunktion vermisst man. Bei der Vollbremsung zeigt er leichte, normale Aufstellbewegungen. Das Ausweichen meistert er souverän. Lediglich auf der Schlechtwegestrecke wackeln die Vorderräder etwas zu stark. Der Träger in sich bleibt aber stabil auf der Anhängerkupplung.

Testergebnis: Sehr gut

XLC Beluga (Test 2024)

Der zweite Platz geht an XLCs Beluga: ordentliche Performance bei den Fahrversuchen und gute Schlaufen an den etwas kurzen Schienen.

  • Preis: 289 Euro
  • Eigengewicht: 14,6 kg
  • max. Zuladung: 60 kg
  • Bestellbar bei Amazon
  • Vorteile: gute Schlaufen aus Kunststoff, ordentliche Performance bei den Fahrversuchen
  • Nachteile: Schienen relativ kurz, Fixierung auf der AHK etwas beschwerlich

Der XLC Beluga beendet den Test mit 126 Punkten auf dem zweiten Platz. In den Fahrversuchen zeigte er etwas größere Aufstellbewegungen bei der Vollbremsung.

Worauf es beim Kauf eines Fahrradträgers ankommt

Die heimischen Trails habt ihr längst ausgereizt? Dann ist es Zeit, das Bike aufs Auto zu packen und neue Spots zu finden! Fehlt nur noch der richtige Fahrrad Heckträger. Aber welcher passt zu euch und euren Bikes?

Mit dem richtigen Fahrrad Heckträger habt ihr deutlich weniger Aufwand und Stress. Es gibt riesige Unterschiede und coole Features wie Einparkhilfen, Transportrollen oder integrierte ABUS-Schlösser. Teuer muss nicht gut sein und billig nicht schlecht. Groß ist nicht unhandlich und klein nicht besser. Doch was macht einen guten Fahrrad Heckträger aus? Bevor ihr auf die Suche geht, ist es wichtig zu wissen, was euer Fahrrad Heckträger können muss.

Bevor ihr jetzt anfangt, Fahrrad Heckträger nach Gewicht und Packmaß zu vergleichen, solltet ihr wissen: Diese Kriterien sind nicht allein ausschlaggebend für einen guten Heckträger. Nur weil ein Fahrrad Heckträger leichter ist, heißt das nicht, dass er besser ist. Entscheidend sind Features wie Rollen am Fahrrad Heckträger, eine einfache Montage oder ob ihr ihn lange in der Hand halten müsst.

Stützlast beachten

Die Stützlast ist das Gewicht, mit dem euer Fahrrad Heckträger inklusive E-Bikes auf der Anhängerkupplung lastet. Die maximale Stützlast eures Autos bestimmt, wie schwer der Fahrrad Heckträger und die Bikes sein dürfen. Eure Anhängerkupplung muss also die Stützlast des Fahrrad Heckträgers packen, sonst droht Überladung.

Beispiel: Bei einer maximalen Stützlast von 75 kg muss das Eigengewicht des Trägers (zwischen 14 und 23 kg) von diesen 75 kg abgezogen werden. Die Differenz ist dann das Gewicht der möglichen Zuladung für die E-Bikes - je nach Träger also 52 bis 61 kg.

Die Angaben zur Stützlast findet ihr beim Auto in der Zulassungsbescheinigung Teil 1 unter Punkt 13 sowie beim Fahrrad Heckträger und bei der Anhängerkupplung jeweils auf dem Typschild. Achtung: Der Bußgeldkatalog zur Überladung sieht eine Toleranzgrenze von 5 Prozent vor. Wird das zulässige Gesamtgewicht um mehr als 5 Prozent überschritten, droht laut StVO ein Bußgeld von 10 bis 235 Euro.

Maximale Zuladung

Alle Fahrrad Heckträger im Test haben eine maximale Zuladung von bis zu 60 kg. Ausnahme: Der Atera Genio Pro Advanced, der bei drei Bikes eine Zuladung von maximal 65 kg erlaubt. Dabei darf jedes einzelne E-Bike bei allen Trägern maximal 30 kg wiegen.

Passende Schienen für E-Mountainbikes

Bevor ihr einen Fahrrad Heckträger kauft, checkt, ob die Schienen für eure E-Mountainbikes passen. Breite MTB-Reifen und langer Radstand können auf herkömmlichen Schienen Probleme machen - besonders bei Modellen wie dem Uebler i21 Z-DC. Auch die Spannriemen müssen lang genug sein, sonst sitzt nichts fest. Viele Hersteller, wie ORIS Tracc, bieten längere Riemen als Zubehör an.

Montage des Fahrradträgers

  1. Habt ihr alle rechtlichen Voraussetzungen geklärt, kann die Montage des Fahrrad Heckträgers auf die Anhängerkupplung starten. Achtet darauf, dass die Kupplungskugel sauber und fettfrei ist, damit der Träger nicht verrutscht. Jetzt wird’s spannend: Hier zeigen sich die großen Unterschiede der getesteten Fahrrad Heckträger. Am besten glänzen hier Spinder TX2 Plus und Thule Epos 3. Einfach draufsetzen, easy going. Hier muss gar nicht darüber nachgedacht werden, es funktioniert einfach. Aber auch der EuFab ProBC2 + und Norauto E-FIT 200-2 Fahrrad Heckträger waren dicht dahinter.
  2. Wer auf Nummer sicher gehen will, achtet darauf, dass die Verriegelung des Fahrrad Heckträgers abschließbar ist. Das schützt eure Bikes nicht nur während der Fahrt, sondern dient auch als Diebstahlschutz.
  3. E-MTBs sind schwer, daher passen meist nur zwei Bikes auf den Fahrrad Heckträger. Ladet das schwerere Bike zuerst und näher am Auto - Hebelwirkung!
  4. Für Camper und Co. mit großer Heckklappe ist die Abklappfunktion am Fahrrad Heckträger entscheidend, um an den Kofferraum zu gelangen. Alle getesteten Modelle bieten diese Funktion.
  5. Alle Anbauteile von euren Fahrrädern sollten vor dem Transport abgenommen werden - Trinkflasche, Rahmentasche und Luftpumpe gehören ins Fahrzeuginnere.
  6. Wer sein Carbon-Lieblingsbike optimal schützen möchte, braucht den richtigen Fahrrad Heckträger. Von unseren sieben getesteten Fahrrad Heckträgern sind der Uebler i21 Z-DC und der EuFab ProBC2 + speziell für Carbon-Räder geeignet. Thule Epos 3 bietet als Zubehör den Carbon Frame Protector an.

Sicherheitshinweise für den Transport

  1. Für einen Fahrrad Heckträger ist ein eigenes Kennzeichen Pflicht, da das hintere Kennzeichen am PKW oft verdeckt wird. Ohne Kennzeichen am Fahrradträger drohen bei einer Verkehrskontrolle 60 Euro Bußgeld. Es muss dasselbe Kennzeichen wie das Fahrzeug haben - also ein Duplikat, um die Sichtbarkeit sicherzustellen.
  2. Laut Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) darf die Ladung auf dem Fahrrad Heckträger nicht mehr als 40 Zentimeter über den Rand der Lichtaustrittsflächen der Begrenzungs- oder Schlussleuchten hinausragen.
  3. Für eine gute Sichtbarkeit des Kennzeichens muss es im Dunkeln beleuchtet sein. Achtet darauf, die passende Steckverbindung - 7 oder 13 Pole - zwischen Trägerstecker und Auto zu prüfen!
  4. Mit einem Fahrrad Heckträger solltet ihr nie schneller als 120 oder 130 km/h fahren, auch wenn kein Tempolimit besteht.
  5. Vor einer Fahrt ins Ausland solltet ihr die länderspezifischen Vorschriften für euren Fahrrad Heckträger kennen. In Italien, Spanien und Portugal ist eine Warntafel Pflicht.

Kompatibilität und Sicherheit

Wie kompatibel und sicher sind die Fahrrad Heckträger wirklich? Können sie verschiedene Rahmenformen halten? Wie sind die Greifarme, Greifarmköpfe und Ratschenbänder konzipiert? Passt der Schienenabstand und die Schienenlänge für alle Bikes? Sind die Anbauteile intuitiv, sicher und hochwertig? Und nicht zu vergessen: der Diebstahlschutz.

Material, Qualität und Verarbeitung

Der finale Check: Wie schneiden Material, Qualität und Verarbeitung der Fahrrad Heckträger im Verhältnis zum Preis ab?

Testergebnisse und Empfehlungen

Leider enttäuscht der ORIS Tracc in der Praxis und landet als Testverlierer in unserem Fahrrad Heckträger Test. Die komplizierte Montage auf der Anhängerkupplung, mangelnde Kompatibilität und schwache Verarbeitungsqualität sind die größten Kritikpunkte.

Ein knappes Rennen lieferten sich der Spinder TX2 Plus und der Norauto E-FIT 200-2. Am Ende hat der Spinder TX2 Plus auf den letzten Metern seinen Konkurrenten überholt. Er beeindruckt mit flexibel einstellbaren Greifarmen, die eine hohe Kompatibilität und sehr einfache Handhabung ermöglichen. Lediglich der Verschleiß der Kunststoffzahnräder an den Greifarmen kann bei unsachgemäßer Nutzung zunehmen.

Dieses Mal gibt es einen unangefochtenen Gewinner! Gut, besser, Thule Epos 3! Der Thule Epos 3 war selbst im Office heiß begehrt und jeder wollte ihn für ein Wochenende mal testen. Kein Wunder, denn aktuell gibt es keinen besseren. Mit der absolut einfachsten Montage im Test und einem genialen System, das das Befestigen der Fahrräder zum Kinderspiel macht, ist er der klare Favorit. Thule bietet mit dem Epos 3 den vielseitigsten Fahrrad Heckträger für alle Fahrradtypen.

Fazit

Bikes werden individueller, aber die Hersteller der Fahrrad Heckträger haben ihre Hausaufgaben gemacht und sich größtenteils gut angepasst. Neue Befestigungssysteme können auch ausgefallene Rahmen sicher greifen. Dennoch gibt es große Unterschiede. Intuitive Montage, einfache Handhabung und hohe Kompatibilität sollten bei eurer Wahl immer an erster Stelle stehen - nur so findet ihr den Fahrrad Heckträger, an den ihr euer Bike stressfrei montieren könnt.

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