Wer seine Fahrräder sicher und komfortabel transportieren möchte, steht vor der Wahl des richtigen Fahrradträgers. Besonders für Familien oder Gruppen, die drei Fahrräder mitnehmen möchten, ist ein passender Träger für die Anhängerkupplung ideal. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick und Vergleich verschiedener Modelle, um die beste Wahl zu treffen.
Fahrradträger für die Anhängerkupplung: Unsere Favoriten
Diese Träger werden einfach auf die Kupplung montiert, was bei vielen Herstellern in wenigen Schritten und damit auch Minuten erledigt ist. Die größten Unterschiede gibt es bei den Befestigungsarmen, die auch nicht immer für alle (E-)Bikes passen.
Fahrradträger „Velo Compact“ von Thule
Der „VeloCompact“ ist ein leichter Träger für zwei Fahrräder, der sich als äußerst praktisch erwiesen hat. Mit abnehmbaren Fahrradhaltearmen, ausziehbaren Felgenhaltern und einem Fußpedal-Abklappmechanismus ermöglicht er Nutzern bequemes Beladen. Der Zugang zum Kofferraum ist so selbst mit montierten Fahrrädern und vollen Händen möglich. Der Fahrradträger ist einfach zusammenklappbar und bietet Sicherheit durch abschließbare Halterungen sowie eine stabile Befestigung an der Anhängerkupplung.
Unser Fazit: Der Thule „VeloCompact“ gilt für viele als einer der besten Fahrradträger auf dem Markt. Im täglichen Einsatz haben auch wir die einfache Handhabung gepaart mit der gewohnt hohen Thule-Qualität zu schätzen gelernt. Einfach top!
Fahrradträger „Strada Sport 3“ von Atera
Dieser Kupplungsträger kann mit bis zu drei Fahrrädern bzw. einem Gewicht von 66,9 kg beladen werden. Damit sollten sich auch E-Bikes problemlos transportieren lassen. Dank Schnellspannverschluss ist die Installation sehr einfach, ein Abklappmechanismus ermöglicht den Zugang zum Kofferraum auch bei montierten Fahrrädern. Mit Diebstahlschutz und anpassbaren Haltern eignet er sich für verschiedene Rahmendurchmesser und Reifenbreiten bis 2,4 Zoll und lässt sich sogar auf vier Fahrräder erweitern.
Unser Fazit: Der „Strada Sport 3“ hat uns im Test überzeugt, auch wenn die Montage der Fahrräder ein wenig fummeliger als bei vergleichbaren Trägern ist. Der Schnellspanner ist top und die Zuverlässigkeit können wir nach einigen Härteproben nur bestätigen.
Fahrradträger „Poker-F“ von Eufab
Dieser Träger eignet sich für den Transport von zwei Fahrrädern, einschließlich E-Bikes, auf der Anhängerkupplung. Dank vormontierter Teile ist der Träger in nur fünf Schritten einsatzbereit. Die Fahrräder werden durch stabile Rahmenhalter, Radstopper und Textilspanngurte fixiert. Selbst bei montierten Fahrrädern erlaubt der Abklappmechanismus freien Zugang zum Kofferraum. Der Träger ist zusammenklappbar und wird mit einer Transporttasche geliefert.
Unser Fazit: Ein stabiler und praktischer Träger für den Transport von E-Bikes und anderen Rädern, der nicht umsonst zu den beliebtesten Modellen zählt. Allerdings muss man unseres Wissens nach beim Umklappen der Seitenteile stets vorsichtig sein, um die Kabel nicht zu beschädigen.
Fahrradträger „BC 60“ von Westfalia
Eleganter Kupplungsträger für zwei Fahrräder, einschließlich E-Bikes, mit einer maximalen Traglast von 60 kg. Der „BC 60“ bietet eine praktische Abklappfunktion für den Zugang zum Kofferraum, lässt sich einfach zusammenklappen und ist mit einem Diebstahlschutzsystem ausgestattet. Mit Radhalterungen für bis zu 70 mm breite Reifen und Erweiterungsmöglichkeiten für Zubehör wie Transportboxen oder ein drittes Fahrrad zeigt der Träger große Flexibilität.
Unser Fazit: Der BC 60 ist grundsätzlich ein hervorragender Fahrradträger mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. Besitzer von E-Bikes mit im breiten Rahmen integrierter Batterie könnten aber Probleme bei der Montage bekommen. Hier empfehlen wir vorab genau zu messen.
Die Qual der Wahl: Fahrradträger im Detail
Die Mega-Baustelle an der Luegbrücke wirft schon jetzt lange Stau-Schatten voraus. Doch für Biker beginnt die Geduldsprobe häufig schon vor der Abfahrt. Dann nämlich, wenn alle Koffer verstaut und die Kinder auf den Rücksitzen festgezurrt sind - und nur noch die Räder auf dem Heckträger platziert werden müssen. Besondere Herausforderung: ausladende Radstände und pralldicke Rahmenrohre. Müssen dann noch zwei oder gar drei Bikes hintereinander geschachtelt werden, liegen die Nerven oft schon blank, bevor die Fahrt beginnt.
Worauf muss man achten?
Auch ihr solltet vor dem Kauf das Maßband zur Hand nehmen, um ein paar entscheidende Fragen zu klären: Passen die Bikes, ohne überzustehen, auf den Träger? Sind die Schienen breit und die Rastbänder lang genug für fette Schlappen? Außerdem, und das betrifft vor allem E-Bikes mit integriertem Akku oder kantigen Rohren: Umschließt der Greifer im Zweifel auch das voluminöse Unterrohr? Klassische Klauen-Greifer sind hier klar im Nachteil, sie klemmen kaum mehr als Rohrdurchmesser von 80 Millimetern. Haltearme mit Rastbändern packen in der Regel auch deutlich wuchtigere Rahmen sicher, lassen sich häufig mit längeren Gurten aufrüsten und sind zudem schonender zum Material - Stichwort Carbon -, weil sie die Klemmkraft auf eine größere Fläche verteilen.
Passt das erste Rad auf den Träger, ist das noch lange kein Go. Erst beim zweiten Bike zeigt sich, ob der Fahrradträger wirklich zu eurer Flotte passt. Die Konstruktionsweise der Kupplungsträger hat sich geändert. Nahezu bei allen Modellen lassen sich die Schienen nun nach oben falten. Das spart Platz in der Garage und erleichtert den Transport. Doch dadurch fallen auch die Bügel deutlich schmaler aus, damit sie nicht seitlich über die nach oben geklappten Schienen überstehen und so das geringe Packmaß zunichtemachen. Der negative Effekt: weniger Klemmoptionen am Rahmen.
Stützlast beachten
Auch das Gewicht Ihrer Bikes spielt bei der Anschaffung des Fahrradträgers eine Rolle. Addiert man beide Bikes mit dem Gewicht des Trägers, kommen schnell mal 65 Kilo und mehr zusammen. Ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung eures Fahrzeugs zeigt dann, ob sich das mit der zulässigen Stützlast der Anhängerkupplung ausgeht. Besonders knapp wird es, wenn man zusätzlich eine optionale dritte Schiene montiert. In der Regel sind die Zusatzschienen aber weder für E-Bikes noch für besonders große Radstände ausgelegt und eher für den Transport von Kinderrädern gedacht.
Als besonders praktisch haben sich im Test übrigens Greifarme erwiesen, die sich leicht vom Bügel lösen - bei den neuen Haltern von Thule geht das sogar mit einer Hand - und dann an passender Stelle am Bügel wieder ansetzen lassen.
Checkliste für den Kauf eines Fahrradträgers
Bei Fahrradträgern am Heck unterscheiden wir zwischen zwei Arten: Jene, die an der Anhängerkupplung und jene, die an der Heckklappe befestigt werden. Die erste Variante ist die stabilere, sie lässt auch mehr Gewicht zu und sie eignet sich für deutlich mehr Automodelle. Die zweite Variante wird an der oberen und unteren Kante der Heckklappe eingeklemmt.
- Kapazität: Die meisten Heckträger eignen sich für 2 Fahrräder. Ein paar Ausnahmen bieten auch 3 Fahrrädern Platz.
- Maximallast: Gerade bei Varianten an der Heckklappe fällt das Höchstgewicht begrenzt aus. Doch auch an der Anhängerkupplung müsst ihr stets bedenken, wie viel Gewicht der Träger zulässt. Daher müsst ihr darauf achten, wie schwer eure Fahrräder sind. Gerade bei den modernen E-Bikes mit den schweren Akkus kann es hier schnell zu schwer werden.
- Nummernschilder: Für Fahrradträger am Heck ist ein zusätzliches, offiziell geprägtes und reflektierendes Nummernschild mit identischer Buchstaben- und Zahlenkombination wie das Autokennzeichen Pflicht, sobald das hintere Kennzeichen verdeckt wird.
- Montage: Die Montage sollte so einfach wie möglich ausfallen. Auch wenn sich einige Modelle möglicherweise auch alleine montieren lassen sollten, ist es immer ratsam, noch zwei helfende Hände dazuzuholen.
- Kompatibilität: In beiden Varianten müsst ihr unbedingt darauf achten, ob der jeweilige Fahrradträger tatsächlich mit eurem Auto kompatibel ist.
Die wichtigsten Daten im Überblick
Hier findet ihr die wichtigsten Daten zu den Fahrradträgern
Praktisches Zubehör für Fahrradträger
- Laderampe: Für die meisten Fahrradträger gibt es inzwischen faltbare Auffahrtsschienen. Bei E-Bike-Gewichten von weit über 20 Kilo keine schlechte Investition.
- Erweiterungs-Schiene: Lässt sich der Fahrradträger um eine Schiene erweitern, kann man spontan auch mal einen weiteren Gast mit auf Tour nehmen. Achtung: Die Zusatzschienen sind bei der zulässigen Traglast meist etwas geringer ausgelegt.
- Längere Ratschenbänder: Große Akkus bedingen häufig auch wuchtige Unterrohre. Nicht alle Greifarme sind auf solche Übermaße ausgelegt. Toll, wenn sich die Halter über längere Ratschenbänder an die überdimensionierten Rohrdurchmesser anpassen lassen. Gleiches gilt für die Rast- bänder an den Laufrädern.
- Rahmen-Adapter: Die ClickTop-Transporthilfe von Yakima ist eigentlich gedacht für unkonventionelle Rahmenformen oder Tiefeinsteiger. Aber auch für den Transport sensibler Carbon-Bikes ist diese Art der Befestigung eine schonende Alternative. Die Stange wird zwischen Vorbau und Sattelstütze geklemmt und dient als Ansatzpunkt für den Greifarm.
- Rahmen-/Felgenschoner: Ihre Robustheit haben Carbonfelgen natürlich längst bewiesen, aber unschöne Kratzer möchte man den teuren Rundlingen nicht zumuten. Daher sollten die Ratschenbänder immer mit Felgenschonern bestückt sein.
Testsieger: Fahrradträger fürs Auto
Anfang 2021 hat die Stiftung Warentest acht Fahrradträger für die Auto-Anhängerkupplung getestet. Alle Kandidaten bieten Platz für zwei Fahrräder und eignen sich für bis zu 60 Kilogramm an Zuladung, sprich sie sind auch für E-Bikes geeignet. Bei den Tests konzentrierte sich die Stiftung Warentest auf drei Bereiche: Sicherheit, Handhabung und Haltbarkeit.
Bei der Handhabung haben die Träger durch die Bank positiv abgeschnitten. Sie alle lassen sich problemlos zusammenklappen und so platzsparend lagern.
| Modell Fahrradträger | Preis | Note |
|---|---|---|
| Thule EasyFold XT2 | 745,00 Euro | Gut (1,9) bei Stiftung Warentest 01/2021 |
| Eufab Premium II Plus | 450,00 Euro | Gut (2,5) bei Stiftung Warentest 01/2021 |
| Oris Traveller II | 370,00 Euro | Befriedigend (3,0) bei Stiftung Warentest 01/2021 |
Häufige Fragen
Welche Arten von Fahrradträgern gibt es und welche sind für Familien besonders geeignet?
Für Familien sind vor allem Fahrradträger für die Anhängerkupplung und für die Heckklappe relevant. Kupplungsträger gelten als die sicherste und vielseitigste Lösung: Sie sind einfach zu montieren, bieten hohe Traglasten (auch für E-Bikes) und eignen sich für viele Automodelle. Heckklappenträger sind meist günstiger und für größere Fahrzeuge wie SUVs interessant, haben aber oft eine geringere Maximallast und passen nicht auf jedes Auto.
Wie viele Fahrräder können auf einem Träger transportiert werden?
Die meisten Träger für die Anhängerkupplung bieten Platz für zwei bis drei Fahrräder, einige Modelle lassen sich auf vier erweitern. Heckklappenträger sind meist auf zwei Räder begrenzt. Für große Familien empfiehlt sich ein erweiterbarer Kupplungsträger.
Worauf muss ich bei der Auswahl eines Fahrradträgers achten?
Achte auf die maximale Traglast des Trägers und der Anhängerkupplung, besonders wenn du E-Bikes oder mehrere Fahrräder transportieren möchtest. Prüfe, wie viele Fahrräder transportiert werden können und ob das Modell zu deinem Fahrzeug passt. Die Montage sollte möglichst einfach sein - idealerweise auch alleine machbar, aber mit zwei Personen oft noch leichter. Auch die Kompatibilität mit Kinderrädern und E-Bikes ist wichtig, wenn du mit der Familie unterwegs bist.
Wie sicher sind moderne Fahrradträger und worauf sollte ich beim Transport achten?
Aktuelle Tests zeigen: Die meisten Kupplungsträger sind sehr sicher, wenn sie korrekt montiert werden. Achte darauf, dass alle Befestigungen fest sitzen und die Fahrräder einzeln gesichert sind. Bei E-Bikes sollten die Akkus für den Transport entfernt werden. Nach etwa 50 Kilometern empfiehlt es sich, alle Schrauben und Gurte nachzuziehen. Die Höchstgeschwindigkeit mit Fahrradträger sollte 130 km/h nicht überschreiten.
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