Ferrari Motorrad: Neue Informationen und Entwicklungen

Die Geschichte von Ferrari ist eng mit dem Rennsport und Firmengründer Enzo Ferrari verknüpft. Bis heute ist die Scuderia Ferrari das älteste aller Formel 1 Rennteams.

1947 erschien das erste Automobil unter dem Namen Ferrari. Seit 1988 gehört der Sportwagenhersteller aus Maranello zum Fiat-Konzern. Aktuelle Modelle sind der Ferrari Portofino, der 812 Superfast, der SF90 Stradale und der viersitzige Ferrari GTC4Lusso.

Ferrari 488 GT3 EVO: Optimierung für die FIA-GT-Meisterschaft 2020

Das Ziel des neuen Ferrari ist die Überlegenheit in der FIA-GT-Meisterschaft 2020. Der bereits geglückte Vorgänger “Ferrari 488 GT3” soll nun in der Erweiterung des EVO die Meisterklasse toppen. Nun soll die gesammelte Erfahrung der Rennteams in die Weiterentwicklung und Optimierung diesen Fahrzeuges fließen. Primär werden Stellschrauben an der Effizienz durch Optimierungen an der Dynamik, an der Sicherheit und Zuverlässigkeit gedreht.

So soll das optimierte Fahrzeug unter den extremen Belastungen noch mehr Leistung und längeres Durchhaltevermögen bieten.

Was wurde optimiert?

Über 18.000 Stunden wurden aufgebracht, um die Aerodynamik des Fahrzeuges zu simulieren und im Windkanal zu testen. Das schöne Design des 488 GT3 EVO entstand nicht von Designern auf einem Blatt Papier, sondern von Mutter Natur und den Regeln der Aerodynamik. Eine kleine Änderung im Frontbereich unter den Scheinwerfern veranlasst den Wind zu neuen Wegen, der zu weiteren Anpassungen am Fahrzeug führt.

Die Stärke des 488 GT3 ist die Fahrzeugdynamik, die nun noch weiter verbessert wurde. Wir sind sehr gespannt, ob die Optimierung der Fahrzeugdynamik Ferrari den entscheidenden Vorteil bringen wird.

Den einen oder anderen mag es überraschen, dass Ferrari am Motor keine Leistungssteigerungen oder Modifizierungen vorgenommen hat. Wenn man jedoch den Ansatz der Verlässlichkeit betrachtet, macht es nur Sinn, den bereits vorhandenen Motor zu verwenden und ihn nicht zu überstrapazieren.

Es wurde lediglich eine neues Motormanagementsystem eingespielt, um die Zuverlässigkeit zu verbessern und eine gleichmäßigere Drehmomentübertragung zu garantieren. Im Inneren des Fahrzeuges wurde ein neuer Sitz verbaut, der weniger wiegt und den Sicherheitsbestimmungen der FIA entspricht.

Wer darf sich über die Optimierungen freuen?

Grundsätzlich jeder. Jeder darf sich über die stetige Verbesserung und die neuen Technologien im Motorsport freuen, auch wenn nur auf der Tribüne oder vor dem Fernseher. Die Glückspilze unter uns, die einen Ferrari 488 GT3 EVO erwerben möchten, können dies ab dem Jahre 2020 tun oder ihren bereits vorhandenen 488 GT3 durch ein Kit zu einem “EVO” erweitern.

Ferrari F80: Ein neues Hypercar mit V6-Hybridantrieb

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Ferrari hat am Donnerstag sein neuestes Hypercar vorgestellt, den F80. Doch im Gegensatz zu seinen drei Vorgängern hat er keinen V12-Antrieb. Stattdessen verfügt er über einen Biturbo-V6, der aus dem Le-Mans-Siegerwagen übernommen wurde, sowie über drei Elektromotoren. Das ist zwar großartig für die Leistung, lässt es aber klar an Klang vermissen.

Zoom Ferrari zeigte den F80 am Wochenende in Imola in Italien, um der Öffentlichkeit das Aussehen und die Leistungsfähigkeit des Autos zu präsentieren. Der YouTube-Kanal NM2255 hat das Hybrid-Hypercar bei Vorbeifahrten und Drifts auf der Rennstrecke gefilmt, sodass wir den V6 aus nächster Nähe hören können. Und ehrlich gesagt, es ist nicht viel, worüber man schreiben könnte.

Für uns klingt der Motor des F80 ähnlich wie der V6 im kleineren 296 GTB. Ehrlich gesagt, klingt er hier etwas dumpfer, mit nur einem Hauch von Hochdrehzahl, der aus dem Auspuff kommt. Beim ersten Vorbeiflug klingt der F80 nach gar nichts, fast so, als würde er nur mit Strom betrieben.

Auch wenn der Klang bei einem Auto wie diesem nicht das wichtigste Merkmal ist, so ist er doch ein wichtiger Faktor. Es ist eine kleine Enttäuschung, ihn so klingen zu hören, vor allem, wenn man das herzzerreißende, hochdrehende Kreischen der V12-Motoren bedenkt, die vorher da waren. Allerdings kann man es Ferrari nicht wirklich verübeln, dass sie diesen Weg eingeschlagen haben.

Sowohl die Formel-1-Autos als auch die Le-Mans-Rennwagen verwenden V6-Hybridantriebe, sodass es für das Unternehmen nur logisch ist, das gleiche Motorenformat auch für die Straßenautos der Spitzenklasse zu verwenden. Auch der neue Lamborghini Temerario setzt auf ein ähnliches Konzept.

Alle 799 Exemplare des 3,6-Millionen-Euro-Hypercars wurden schon an Kunden verkauft, die mehr als glücklich sind, einen F80 zu besitzen. Ferrari verkauft immer noch ein paar Autos mit V12: Den Daytona SP3 und den 12Cilindri.

Ferrari plant möglicherweise den Einstieg in das Motorradgeschäft

Veröffentlicht am 02.10.2014 Ferrari könnte künftig auch Motorräder bauenQuelle: Ferrari/SPS Unter dem Dach von Audi sind Sportwagenspezialist Lamborghini und Motorradhersteller Ducati eng zusammengerückt. Das weckt offenbar Begehrlichkeiten bei der Konkurrenz.

Der Sportwagenhersteller Ferrari plant möglicherweise den Einstieg in das Motorradgeschäft. Nach Informationen des britischen Magazins „Autocar“ haben die Italiener einen Zweizylinder-V-Motor patentieren lassen. Das Triebwerk soll ohne Ausgleichswellen zur Vibrationsdämpfung auskommen, wodurch es besonders leicht und kompakt ausfällt.

In den Patentunterlagen ist der Motor in einem Cruiser montiert. Allerdings ist unklar, ob es sich dabei um ein konkretes Modell oder ein beliebiges Demonstrationsfahrzeug handelt. Gleichzeitig hat sich die Marke dem Bericht zufolge den Namen „Cavallino“ („Pferdchen“) als Bezeichnung für ein Kraftfahrzeug gesichert.

Mit einem eigenen Motorrad würde Ferrari sein Absatzpotenzial erhöhen, ohne dass die Automobile der Marke an Exklusivität verlören. Das würde auch zu den Ankündigungen von Fiat-Chrysler- und Ferrari-Chef Sergio Marchionne passen, die Stärke der Marke mit dem springenden Pferd künftig besser nutzen zu wollen.

Technische Neuerungen am Ferrari SF-25

(Motorsport-Total.com) - Wie viel am Ferrari SF-25 ist tatsächlich neu? Und was hat das italienische Traditionsteam vom Vorjahresauto SF-24 übernommen? Diese Fragen hat Loic Serra als Chassis-Verantwortlicher von Ferrari am Rande der Präsentation des neuen Formel-1-Autos beantwortet.

Er sagte bei Automoto.it: "Der Großteil des Autos ist neu. Das ist von außen nicht unbedingt erkennbar, doch gerade diese Teile haben den größten Einfluss. Wir haben viele interne Komponenten verändert, aber die Philosophie bleibt dieselbe."

Letzteres gilt nicht für die Vorderradaufhängung des SF-25, die laut Serra ein Schwerpunkt bei der Entwicklung für 2025 gewesen ist. Kein Wunder, denn Ferrari hat von einer Pushrod- auf eine Pullrod-Aufhängung umgestellt.

Der Vorteil der neuen Pullrod-Konfiguration: Die Zugstange verläuft - vom Rad aus - von oben nach unten und ist weiter unten am Chassis befestigt. Dadurch sind auch die Dämpfer niedriger am Chassis positioniert. Das ermöglicht einen insgesamt tieferen Schwerpunkt und wirkt sich positiv auf die Gesamtaerodynamik aus.

Ein Nachteil aber ist der Einbau: Die Zugstange ist für die Mechaniker weniger gut zugänglich als die Druckstange im Ferrari SF-24 und ist außerdem technisch komplexer in der Abstimmung. Ferrari erhofft sich hier einen Leistungszugewinn, aber nicht nur dort: Die neue Aufhängung ist nur "die sichtbarste Spitze des Eisbergs", versichert Serra.

Ferrari SF-24 war technisch ausgereizt

Er und sein Team haben beim SF-25 versucht, "Raum für aerodynamische Entwicklungen" zu schaffen. Denn der SF-24 von 2024 ist laut Serra an seine Grenzen gestoßen: "Es war nicht mehr möglich, die Performance des Autos weiter zu steigern."

Eine Steigerung aber sei Pflicht im letzten Jahr des auslaufenden Reglements, meint Serra: "Vergangenes Jahr war das Auto vor uns etwa 30 Millisekunden schneller. Vor diesem Hintergrund zählt jede einzelne Millisekunde, die wir durch Aerodynamik, Fahrwerk oder vor allem durch Reifenmanagement gewinnen können. Es geht um jedes Detail."

Ferrari-Antrieb "in allen Aspekten" optimiert

Das gilt auch für die Ferrari-Motorenabteilung unter der Leitung von Enrico Gualtieri. Denn obwohl die Formel-1-Antriebe seit 2022 technisch "eingefroren" sind, gibt es auch in diesem Bereich Optimierungsmöglichkeiten - allerdings "keine gewaltigen Fortschritte", wie Gualtieri bei Automoto.it erklärt.

Er und seine Kollegen haben im Winter daran gearbeitet, die Leistung des Ferrari-Antriebsstrangs "in allen Aspekten eines Rennwochenendes zu optimieren" und an das neue Fahrzeug anzupassen.

Dazu gehörten auch gewisse Kompromisse: "Für uns ging es darum, den Platzbedarf des Motors in der Fahrzeugarchitektur so gering wie möglich zu halten, um den Aerodynamikern völlige Freiheit zu geben", sagt Gualtieri.

Hamilton fährt erstmals keinen Mercedes-Motor

Und es bleibt spannend für die Motoreningenieure bei Ferrari. Denn Lewis Hamilton als siebenmaliger Formel-1-Weltmeister hat ihnen nach seinen ersten Ferrari-Runden wertvolle Erkenntnisse gebracht.

"Es war das erste Mal, dass er einen Motor eines anderen Herstellers fuhr als Mercedes." "Wir haben bereits über die Unterschiede zum Ferrari-Motor gesprochen und sein Feedback eingeholt, um zu erfahren, was er darüber denkt", sagt Gualtieri.

"Es war wichtig zu verstehen, was die Fahrer fühlen, wenn sie im Auto sitzen. Das hilft uns, weit mehr Informationen zu erhalten als nur die Daten, die unsere Sensoren liefern." Wie genau sich Hamilton über den Ferrari-Antrieb äußerte, dazu sagte Gualtieri nichts.

Ferrari V-8 Motorrad

Echt Cool...Heute gab es was besonderes zu sehen u. zu höhren auf dem Motorradtreff Hotdog Havn in Dänemark. Ein Motorrad mit Ferrari V-8 Motor... 3,5 Liter V-8 Motor mit 378 PS ,250 Kmh im ersten Gang...

Es geht noch dicker.Aston Martin V 12 Motor.Made in Wuppertal, leider ohne Zulassung.Er fährt es nur mit Kurzzeitkennzeichen.War mal bei Mobile drin für 80000Euros.

Grundmodell ist immer die gute alte Boss Hoss.

Bordone-Ferrari Mi1: Ein Rallye-Motorrad aus Italien

Das Sportteam Bordone-Ferrari, das hierzulande für sein Engagement in der Enduro-Weltmeisterschaft sowiebei der "Dakar" und jüngst auch mit dem Sieg bei der Sardinien-Rallye bekannt ist, hat nun sogar ein eigenes Rallye-Motorrad vorgestellt: Die Mi1!

Herzstück ist ein 450ccm TM (!) Motor, um möglichst viele italienische Teile zu verwenden. Allerdings stammt der Rahmen von dem Spanier Fernando Prades, die Auspuffanlage von Acrapovic, die Vergaser von Keihin und die Gabel von Kayaba.

Am Heck arbeitet ein Donerre-Dämpfer mit einen eigenständigen "kinematischen Mechanismus" (Womit wahrscheinlich die Umlenkung gemeint ist). Fast genauso wichtig wie die Technik ist das Design aus dem Hause Rudolfo Frascoli in Zusammenarbeit mit dem Architekten Luca Mattavelli.

Doch grundsätzlich handelt es sich bei dem Motorrad um einen Prototypen, der im Verlauf des Jahres noch weiter entwickelt werden soll. Ziel ist es für das Team, die Dakar 2013 mit dem neuen Motorrad zu fahren.

Am Ende soll das Motorrad aber nicht nur als Prototyp für das eigene Team fahren, sondern als käufliche Maschine für Jedermann zur Verfügung stehen. Im weiteren Verlauf sind dann auch noch eine Sportenduro und ein Vintage-Modell geplant.

Außerdem kann man Mi-one auch in dieser englischen Form schreiben und dann mit etwas Phantasie wie "Meoni" aussprechen - dann ist die Verbundenheit mit dem 2005 verstorbenen Rallye-Piloten offensichtlich - die Vorstellung des Motorrades fand auch in Castiglion-Fiorentino statt: der Heimat von Fabrizio Meoni!

Hinter dem Team stehen die Industrielle Nicoletta Elisa Altieri Bordone und der Architekt Renato Ferrari. Die Verbindung zur Motorisierung ergab sich schon früh, als zwischen den Weltkriegen der Großvater von Bordone die "Ape" baute. Nun inizieren und finanzieren sie sowohl das Sportteam, als auch die Entwicklung des Motorrades. So hat das Team keine Sponsoren, benötigte Teile (Reifen, Öl, Bekleidung usw.) werden einfach gekauft.

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