Forderungen für E-Motorräder

Die Elektromobilität spielt eine entscheidende Rolle in Deutschland, um Klimaziele zu erreichen und den Schadstoffausstoß zu reduzieren. Es gibt unterschiedliche finanzielle Anreize für die Anschaffung von E-Autos. Für ein E-Motorrad gibt es in aller Regel keine Umweltprämie.

Aktuelle Förderprogramme und Initiativen

Trotz des Konsolidierungsbedarfs ist die Verlängerung der Förderung Mobilitätsminister Peter Hanke ein wichtiges Anliegen: „Mit der Verlängerung der Förderung für einspurige E-Kfz und dem Ausbau der E-Ladeinfrastruktur setzen wir ein starkes Signal für die Mobilitätswende. E-Kfz-Zweiräder sind platzsparend, bieten genügend Reichweite für den alltäglichen Gebrauch und schonen obendrein die Umwelt. Das Förderangebot richtet sich an Privatpersonen sowie an Betriebe, Gebietskörperschaften und Vereine.

Das Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur verlängert die Förderung für einspurige E-Kraftfahrzeuge und setzt den Fördertopf bei 1,5 Millionen Euro an. Ab September 2025 können Förderanträge eingereicht werden, das Programm läuft bis zum Frühjahr 2026. Gefördert wird der Kauf von zweirädrigen E-Kleinkrafträdern vom Typ L1e (zum Beispiel Mopeds) und E-Krafträdern vom Typ L3e (zum Beispiel Motorräder). Beide Fahrzeugtypen sind im Straßenverkehr unterwegs und dürfen nicht auf Radwegen fahren.

Karin Munk, Generalsekretärin der Arge 2Rad, sagt: „Diese Entscheidung ist ein starkes Signal für eine klimafreundliche, platzsparende und leistbare Mobilitätszukunft - sowohl in der Stadt als auch im ländlichen Raum“.

Einige Städte und Unternehmen bieten zusätzliche Anreize:

  • Aachen: Die Stadtwerke Aachen fördern den Elektroroller-Kauf mit 10 % der Anschaffungskosten bis max. 500 Euro.
  • Karlsruhe: Die Stadtwerke Karlsruhe fördern den Erwerb eines Elektrorollers mit 200 Euro.
  • Mainz: Die Stadt Mainz fördert den Erwerb eines Elektrorollers mit 150 Euro.
  • Marburg: Die Stadtwerke Marburg fördern den Erwerb eines E-Rollers mit 150 Euro.

Als privater oder gewerblicher E-Fahrzeughalter können Sie ab jetzt an der Richtlinie der Europäischen Union und dem Instrument der Treibhausgasemissionsquote (THG-Quote) des Umweltbundesamtes partizipieren. Dadurch ist im Jahr 2022 für Sie die Möglichkeit entstanden einen E-Bonus in Höhe von 375 EUR pro Elektrofahrzeug jährlich zu erhalten.

Elektro-Einstieg leicht gemacht: Um das bisherige Fehlen staatlicher Zuschüsse für E-Motorräder in Deutschland auszugleichen, startet Zero Motorcycles und Electric Horses nun ein eigenes Förderprogramm. Ab sofort gibt es zum Start in die Saison 2023 einen Prämienbonus für alle Modelle des Marktführers - modellabhängig reicht dieser von 1.500 bis 3.500 €.

Diese „Go Electric“-Förderprämie gilt ab sofort beim Kauf eines neuen Bikes der Modelljahre 2023, 2022 und 2021 und beträgt für den Markt in Deutschland abhängig vom Modell satte 1.500 oder 3.500 Euro. Wer elektrisch mit einer Zero in den Frühling starten möchte, sollte nicht zu lange warten, denn das Fördervolumen und damit die Dauer der Prämienaktion ist zeitlich begrenzt bis zum 31.08.2023. Ursprünglich war die Prämie bis zum 31.05.2023 begrenzt.

Förderprämien von Zero Motorcycles und Electric Horses:

  • 2021, 2022 und 2023 ZERO FX, FXE, DS, DSR, S: 1.500 € Go Electric Förderprämie
  • 2021, 2022 und 2023 ZERO SR, SR/F, SR/S, DSR/X: 3.500 € Go Electric Förderprämie

Umberto Uccelli, Vice President and Managing Director EMEA von Zero Motorcycles, erklärt: „Wir haben beschlossen, nicht mehr auf mögliche staatliche Prämien für Elektromotorräder zu warten und daher unser eigenes Förderprogramm gestartet. Mit der hauseigenen Förderprämie werden unsere sprintstarken Motorräder zu einer noch attraktiveren Alternative zu den Verbrenner-Bikes. Eine Zero benötigt deutlich weniger Wartung, die Energiekosten pro Kilometer sind sehr viel günstiger, und es fällt keine Kfz-Steuer an.

Zukünftige Maßnahmen und Entwicklungen

Nach dem Ende der Ampel-Koalition hat die neue Bundesregierung im April 2025 verschiedene Kaufanreize für E-Mobilität angekündigt. Im Koalitionsvertrag stellen CDU/CSU und SPD die folgenden Maßnahmen in Aussicht:

  • Eine steuerliche Begünstigung von Dienstwagen durch eine Erhöhung der Bruttopreisgrenze bei der steuerlichen Förderung von E-Fahrzeugen auf 100.000 Euro.
  • Eine Sonderabschreibung für E-Fahrzeuge.
  • Die Kfz-Steuerbefreiung für Elektroautos bis zum Jahr 2035.
  • Ein Programm für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen aus Mitteln des EU-Klimasozialfonds, um den Umstieg auf klimafreundliche Mobilität gezielt zu unterstützen.
  • Eine Förderung von Plug-In-Hybrid-Technologie (PHEVs) und Elektrofahrzeugen mit Range-Extender (EREV) und entsprechende Regulierung auf europäischer Ebene.

Die genaue Umsetzung der neuen Fördermaßnahmen für E-Mobilität ist derzeit noch ungewiss.

Weitere Aspekte der Elektromobilität

In Deutschland steht die Förderung der Elektromobilität zum Erreichen der Klimaziele im Fokus.

Führerschein und Kosten

Wie bei einem Zweirad mit Benzinmotor gibt es auch beim Elektro-Motorrad verschiedene Modelle mit unterschiedlicher Leistung. Je nachdem, für welche Variante Sie sich entscheiden, ist die gleiche Fahrerlaubnis erforderlich wie für einen Benziner.

Die Kosten, die für ein Motorrad, das elektrisch betrieben wird, entstehen, hängen immer vom Anbieter und der Reichweite des Zweirads ab. Da es in Deutschland allerdings noch keinen großen Markt fürs Elektro-Motorräder gibt, müssen Sie mit einer Summe im unteren fünfstelligen Bereich rechnen.

Vor- und Nachteile von E-Motorrädern

Wie bei anderen elektrisch betriebenen Fahrzeugen weist auch das Elektro-Motorrad einige Vor- und Nachteile auf. Zudem fallen bei Elektro-Fahrzeugen deutlich geringere Wartungskosten an, da der Verschleiß der einzelnen Komponenten in aller Regel nicht so hoch ist. Allerdings sind auch einige Nachteile nicht wegzudiskutieren. Zudem ist die Reichweite noch sehr gering und auch mit einer Schnellladesäule dauert der Ladevorgang deutlich länger als ein einfaches Volltanken.

Wie teuer ein Elektro-Motorrad ist, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Dabei sind vor allem der Hersteller, das Modell und die mögliche Reichweite entscheidend. So gibt es zum Beispiel die Harley Davidson Livewire. Dieses Elektro-Motorrad kostet rund 33.000 Euro. Laut Herstellerangaben erreicht das Bike in drei Sekunden ein Tempo von 100 km/h. Verbesserungsbedarf besteht allerdings bei der Reichweite.

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