Fahrrad Fototaschen Test und Vergleich

Der Transport der Kameraausrüstung mit dem Fahrrad bietet einige Vorteile. Man kommt einigermaßen schnell und ohne viel tragen zu müssen an Orte, die mit dem Auto nicht und zu Fuß nur mit langen Märschen erreichbar sind. Zudem lassen sich dabei zwei Frischluft-Hobbies miteinander verbinden. Wenn man auch noch zeltet, sind es mit Radfahren, Camping und Fotografieren sogar drei Hobbies, die der Testredakteur Benjamin Kirchheim privat betreibt. Daher wirft er von Zeit zu Zeit einen Blick auf Zubehör, mit dem sich das Radfahren mit dem Fotografieren kombinieren lässt.

Ortlieb Handlebar-Pack QR im Test

Das Ortlieb Handlebar-Pack QR kam im Sommer 2021 als Neuheit auf den Markt und weckte als universelle, großvolumige und leichte Lenkertasche, die keinen fest am Fahrrad montierten Halter benötigt, unsere Aufmerksamkeit. Ortlieb ist bekannt für seine wasserdichten Fahrradtaschen, die allerdings überwiegend fest verbaute Halterungen an den Fahrrädern (Lenkertaschenhalterung, Gepäckträger, Lowrider) benötigen. Eine Ausnahme bildet die Bikepacking-Serie von Ortlieb, bei der die Taschen zumeist mit Klettgurten am Fahrrad befestigt werden. Das Handlebar-Pack QR ist die erste Lenkertasche der Bikepacking-Serie, die mit Seilen an Lenker und Vorbau fixiert wird, dadurch stabil in Position bleibt und von oben beladen werden kann. Zudem passt das optionale Camera-Insert von Ortlieb hinein.

Im Gegensatz zu den normalen Lenkertaschen muss kein Halter am Fahrrad verschraubt werden, der entweder ständig montiert bleiben muss oder nach dessen Demontage zumeist das verschraubte Halteseil nicht wiederverwendet werden kann, so dass man für jede längere Tour, bei der die Lenkertasche erneut zum Einsatz kommt, ein neues Halteseil benötigt. Zudem ist es möglich, die Tasche auch an verschiedenen Fahrrädern zu nutzen.

Bei einem Gewicht von gerade einmal 535 Gramm bietet das Ortlieb Handlebar-Pack QR bei einer Breite von ca. 28, einer Tiefe von ca. 18 und einer Höhe von ca. 22 Zentimetern ein Volumen von elf Litern. Nur die maximale Zuladung von fünf Kilogramm schränkt die Staufähigkeiten etwas ein. Tatsächlich neigt sich die Tasche bei Überladung immer weiter nach unten, so fest ist die leichte Konstruktion aus dünnem, aber abriebfestem Nylongewebe, das innen nur hinten und unten mit Kunststoff verstärkt ist, dann auch wieder nicht. Zudem befindet sich das Gewicht oben am Lenker, was sich negativ auf die Fahreigenschaften auswirkt, sofern man es mit der Zuladung übertreibt. Außen bietet das Ortlieb Handlebar-Pack QR zwei seitliche Netztaschen, in denen sich Getränke oder Snacks verstauen lassen. Da das Testfahrrad über keine Getränkehalter verfügt, ist das ein äußerst praktischer Aspekt. Auch während der Fahrt kommt man gut an seine Getränke, wenngleich das Verstauen während der Fahrt etwas Übung erfordert.

Die Tasche selbst besteht aus wasserdicht verschweißtem Stoff und besitzt einen klassischen Rollverschluss, dessen Enden jedoch nicht wie bei den Gepäcktaschen nach dem Einrollen zusammengesteckt werden. Stattdessen sichert ein oranger, längenverstellbarer Gurt die Rolle. Der Rollverschluss muss mindestens dreimal eingerollt werden, wobei eine halbe Umdrehung, also einmal umschlagen, einmal einrollen entspricht. Dreimal gerollt soll der Verschluss laut Ortlieb wasser- und staubdicht sein. Das gilt jedoch nur für die Verwendung über Wasser, denn 100 Prozent luftdicht ist zumindest der Verschluss des Handlebar-Pack QR nicht, untertauchen sollte man die Tasche also keinesfalls.

Gleich nach dem ersten Ausprobieren wurde eine kleine Modifikation am Rollverschluss durchgeführt. Dieser besitzt bei der Handlebar-Pack QR nämlich eine im Vergleich zu den Packtaschen sehr breite Kunststofflasche, die beim Einrollen helfen soll. Die Breite hat Ortlieb so gewählt, dass man sie maximal genau dreimal einrollen kann. Jedoch führt das auch zu einem weniger variablen Volumen. Kurzerhand wurde die Lasche mit einer scharfen, stabilen Schere um die Hälfte in der Breite gekürzt. Dadurch lässt sich der Verschluss noch öfter einrollen und ist dann noch dichter, oder aber die Tasche bietet bei Bedarf etwas mehr Volumen, um beispielsweine noch eine Jacke hineinzustopfen.

Befestigung am Lenker

Das Kürzel "QR" im Produktnamen steht für Quick Release, also Schnellverschluss. Hierbei handelt es sich um eine Neuentwicklung, die von Ortlieb "Bar-Lock" getauft wurde. Statt einer festen Halterung, die mit Drahtseilen am Lenker und Vorbau verzurrt und verschraubt ist, kommen Halteseile zum Einsatz. Dabei handelt es sich nicht um irgendwelche billigen Leinen, sondern hochfestes Dyneema, das sich auch unter Last so gut wie nicht längt.

Beim Bar-Lock kommen zwei separate Haltseile zum Einsatz, die farblich kennzeichnet sind. Eines ist grau-schwarz und das andere schwarz. Das grau-schwarze Seil besitzt eine fest vernähte Schlaufe und trägt die Last. Es wird über den Lenker und unter dem Vorbau hindurch gefädelt und oben am Bar-Lock eingehängt. Über einen Klemmverschluss lässt sich die Länge regulieren. Bei der allerersten Befestigung sollte man das Seil ruhig so kurz wählen, dass die Tasche um gut 30-45 Grad (Ortlieb empfiehlt 30 Grad, bei uns waren eher 45 Grad optimal) nach oben steht, aber so, dass sich das Seil noch knapp einhaken lässt, wenn man die Tasche senkrecht nach oben dreht, denn dabei wird das Seil entlastet. Der Klemmverschluss sollte so fest wie möglich zugedreht werden.

Gerade nach der ersten Befestigung gibt die Halterung noch etwas nach, weil sich erst alles in Form ziehen und die Klemmung richtig greifen muss. Wir mussten zudem nach ein paar Fahrten die Klemmung lösen und das Seil etwas weiter durchziehen. In die Klemmverschlüsse lässt sich übrigens ein vier Millimeter großer Inbus-Schlüssel einhaken, um diese leichter wieder lösen zu können, wenn sie nach vielen Kilometern so richtig festsitzen. Darüber hinaus haben wir in der Praxis festgestellt, dass sich das grau-schwarze Seil bei Regen doch gerne etwas längt und beim Trocknen etwas zurück schrumpft. Auch bei stärkerer Beladung neigt sich die Tasche weiter nach unten als bei leichter. Man sollte also immer etwas Luft nach unten lassen.

Damit die Tasche nicht von alleine nach oben "hüpfen" kann, sorgt das schwarze Seil für den entsprechenden Gegenzug. Dieses wird von unten um den Lenker oben über den Vorbau und wieder nach unten um den Lenker geführt. Am Ende befindet sich ein Plastikverschluss, der eingehakt wird und anschließend auf Spannung geklappt werden muss. Auch dieses Seil besitzt einen Klemmverschluss, um es auf die richtige Länge einstellen zu können.

Zum Lösen des Handlebar-Pack QR vom Lenker muss nur der untere Verschluss geöffnet und ausgehakt werden. Anschließend dreht man die Tasche etwas nach oben und hakt das grau-schwarze Seil aus. Bei wenig Platz unterm Lenker (etwa bei einer Doppelbrückengabel wie in unserem Fall) und wenn die Tasche ganz neu ist, gestaltet sich das Aushaken des Plastikverschlusses etwas fummelig, mit der Zeit geht es jedoch besser.

Die Bar-Lock-Halterung hat sich in der Praxis auf mehreren Radtouren auch in etwas rauerem Gelände als sehr robust erwiesen. Für sportliche Sprünge ist sie aber nicht geeignet, vor allem nicht bei voller Beladung. Zudem führt die nicht zu hundert Prozent feste Halterung zu Reibung an den Auflagepunkten am Lenker. In unserem Fall hat sich nach gut 1.000 Kilometern die Farbe am Lenker abgerieben. Lackschutzaufkleber sind leider keine Abhilfe, da diese nicht abriebfest genug sind.

Ortlieb Seat-Pack QR im Test

Mittelfranken goes California: Auf dem Sea-Otter-Classic-Festival in Monterey hat Taschen-Spezialist Ortlieb das neue Seat-Pack QR vorgestellt. Gravel Collective konnte die spannende „Arschrakete“ für Bikepacking und mehr bereits ausgiebig testen. Mit wasserdichten Taschen "Made in Germany" ist Ortlieb seit Jahren eine feste Größe in der Bikepacking-Szene. Jetzt kommt eine neue, spannende Satteltasche aus Mittelfranken.

Mit seinem Preis von 160 Euro ist es zehn Euro teurer als das Seat-Pack 16.5 L und 20 Euro teurer als die kleine 11-Liter-Version. Vor allem aber ist es mit seinen 620 Gramm deutlich schwerer.

Das wohl auffälligste Merkmal des Seat-Pack QR ist das namensgebende Befestigungssystem: QR steht für „Quick Release“, es handelt sich auf Deutsch gesagt also um einen Schnellverschluss. Dieser basiert auf einer stabilen Kunststoffplatte mit einem cleveren Verschlussmechanismus.

Bei der Erstmontage muss die Aufnahme an den Sattelstreben einmalig ausgerichtet werden. Das dauert vielleicht zwei bis drei Minuten, danach hat man damit nichts mehr zu tun. Jetzt kann die Tasche einfach an den Sattel geklickt werden, dazu noch schnell den Klettverschluss um die Sattelstütze, fertig. So lässt sich Ortliebs Seat-Pack QR also tatsächlich innerhalb weniger Sekunden anbringen und auch wieder abnehmen. Per mitgeliefertem Adapter lässt sich das Seat-Pack QR auch an per Knopfdruck absenkbaren Sattelstützen nutzen. Die Adapterschelle benötigt 4,3 Zentimeter Platz an der Stütze. Zum Einsatz an Sätteln mit Carbon-Streben hingegen eignet sich das QR-System nicht. Auch von der Montage an Carbon-Sattelstützen rät Ortlieb ab.

Schließlich haben wir unrühmlicherweise bereits zwei normale Seat-Packs beschädigt. Einmal bei Bastis missglückten Superman-Stuntversuch während unserer Tour Divide von Bonn nach Berlin. Und einmal, als Felix die Tasche beim Trip von Stuttgart ins Rheinland nicht vernünftig gepackt hatte. In beiden Fällen sorgte der nicht zu empfehlende Kontakt zum Reifen für Durchscheuern der Taschen, einmal kurz und heftig, einmal lang und zunächst unbemerkt. Beschädigungen genau dieser Art verhindert die neue Schutzplatte an dem Seat-Pack QR. Der Schutzschild an der Unterseite der Tasche ist ein mehr als nützliches Upgrade.

Wichtig: Je nach Sattelposition und Versatz der Sattelstütze muss das QR-System weiter hinten oder vorne justiert werden, wodurch sich die maximal zulässige Zuladung zwischen drei und fünf Kilogramm verändert. Dabei gilt: je weiter vorne, desto geringer die Zuladung.

Beim Beladen selbst sind uns vor allem zwei Dinge aufgefallen: Erstens lässt sich das Ortlieb Seat-Pack QR auch dann ziemlich problemlos befüllen, wenn es schon am Gravelbike hängt. Und zweitens geht ordentlich was rein. So hat unser Testfahrer Marcello vom Gravel Club Hessen etwa Schlafsack, Isomatte, Zeltunterlage und Fahrradjacke problemlos untergebracht. Das entspricht 3,5 Kilogramm, auch vom Volumen her war noch ein bisschen Platz übrig. Nur sein Ein-Mann-Zelt plus Gestänge passte im Vergleich zum großen Seat-Pack 16.5 L nicht mehr.

Fertig beladen, wird die Tasche ähnlich wie ein Dry-Bag hinten eingerollt und dann per Klickverschluss geschlossen. Anschließend wird das Seat-Pack QR per Gurtband hinten sowie vier Gurten an den Seiten komprimiert. Damit die Luft dabei aus der wasserdichten Tasche entweichen kann, setzt Ortlieb, wie bei den beiden anderen Seat-Packs, auch hier auf das praktische Entlüftungsventil.

Das Ortlieb Seat-Pack QR sitzt bombenfest am Heck des Gravelbikes. Selbst im Wiegetritt oder in richtig technischen Passagen schaukelt sie überhaupt nicht zur Seite. Auf dem Sattel sitzend, nimmt man sie genau genommen eigentlich gar nicht wahr. Selbst unsere Mitfahrer:innen waren immer wieder beindruckt davon, wie stabil die Tasche am Rad hängt.

Genau wie ihre Geschwister, bewahrt die neue Bikepacking-Tasche ihren Inhalt nach dem IP-Schutzgrad 64 vor Staub und Regen.

Weitere Kamerataschen im Vergleich

Wer seine Fotoausrüstung auf die Fahrradtour mitnehmen möchte, braucht die passende Tasche. Diese muss die wertvolle Ausrüstung sowohl schützen als auch unterwegs einen schnellen Zugriff ermöglichen. Die mantona Premium Biker Fototasche* soll beides erfüllen. In diesem Review schaue ich mir die Tasche genau an und berichte über meine Erfahrungen aus der Praxis. Übrigens gibt es die Tasche im Moment zusammen mit einem KlickFIX Halter und einer 16 GB SD Speicherkarte im Set für 55 Euro.

Die mantona Premium Biker Fototasche besteht aus robustem Stoff. Die leere Tasche (ohne Zubehör) wiegt 630 Gramm. Das Hauptfach für Kamera, Objektive und Blitz ist mit 21 x 10 x 19 cm (BxTxH) ausreichend groß für eine Spiegelreflexkamera mit angesetztem Objektiv. Das Fach lässt sich mit Kletteinlagen flexibel einrichten, sodass neben der Kamera noch eine Wechseloptik oder ein Blitz reinpasst. Der Deckel des Hauptfachs wird von einer Schnalle geschlossen gehalten. Auf dem Rad sorgt ein nach vorne öffnender Reißverschluss-Deckel für schnellen Zugriff auf die Kamera. An den Seiten sind Taschen mit eingearbeiteten Netztaschen angebracht. An der Vorderseite nimmt ein weiteres Fach Kleinzeug wie Speicherkarten und Akkus auf. An der Unterseite schützen zwei robuste Kunststoffschienen den Stoff und sorgen für einen stabilen Stand. Bei stärkerem Regen sorgt eine Schutzhülle für trockene Kameraausrüstung. Zum Transport abseits des Fahrrads ist ein Tragegriff vorhanden oder der verstellbare Schultergurt kann eingeklickt werden.

Mein Fahrrad ist bereits mit einer KLICKfix Halterung am Lenker ausgestattet. Daher entfiel für mich der aufwendigste Schritt. Die Kameratasche wird einfach eingeklickt und sitzt stabil und sicher. Das Hauptfach ist für meine D300 mit 17-55mm Objektiv ausreichend groß dimensioniert und gut gepolstert. Daneben ist noch Platz für einen Blitz oder die Brillenbox und die Garmin Navigation.

In der Praxis stört mich die zusätzliche Schutzhülle im Hauptfach. Beim Griff nach der Kamera verheddert man sich da leicht. Ich könnte gut darauf verzichten, schließlich ist ja eine Regenhaube im Lieferumfang enthalten. Wahrscheinlich werde ich diese Hülle demnächst einfach abschneiden. Bei den Seitentaschen für das Zubehör fehlt mir die Liebe zum Detail. Vom Rad aus sind die Reißverschlüsse nicht optimal erreichbar, da sie auf der abgewandten Seite platziert sind.

Ortlieb Protect

Auf der Suche nach einer Tasche für meine Sony NEX 5R, bin ich auf die Ortlieb Protect gestoßen. Ortliebs wasserdichter Ruf setzt sich dankenswerterweise auch bei dieser Fotoasche fort. Die Dichtigkeit bezieht sich dabei nicht nur auf das leichte, aber robuste Material, sondern auch auf den etwas schwergängigen Quick Seal-Verschluss. Natürlich schützt die Tasche nicht nur gegen Wasser, auch die Abwehr von Sand und ähnlichen Gemeinheiten stellt kein Problem für sie dar. Die Protect ist nur mit den Innenmaßen 12 x 15 x 7cm erhältlich.

Dichte Verschlüsse bedingen eine erhöhte Bedienkraft. Bei der Protect hält sie sich aber in Grenzen und wirkt nicht störend. Sollte sich die Bedienkraft im Laufe der Zeit erhöhen, der Tasche liegt eine Tube Silikonschmiermittel bei. Ferner findet der Käufer einen verstellbaren und mit Karabinern Umhängeriemen im Lieferumfang. Wer die Tasche nicht mit diesem schultern möchte, für den hat Ortlieb zwei enge und damit schlecht nutzbare Gürtelschlaufen spendiert. Die meisten Gürtel wird man kaum durchschlaufen können, max. 30mm breit dürfen sie sein.

Tja, das war es dann auch schon auf Seiten der Ausstattung, mir fehlt mindestens ein nutzbares Fach, um einen Ersatzakku, den einen oder andern Filter oder einfach nur eine Speicherkarte unterzubringen. Meine Nex 5 passt sehr gut in die Protect Fototasche, nur das Einladen ist aufgrund der Verschlussart etwas fummelig. Man kann sie einfach nicht so schön hineinflutschen lassen, sondern muss sie durch den Verschluss hindurchmanövrieren.

Auf der Suche nach einer sicheren und vor allem wasserdichten Tasche für den Fotoapperat, führt kaum ein Weg an der Ortlieb Protect vorbei. Wer die Protect größer braucht, findet in den Ortlieb Aqua-Cams möglicherweise die richtige Tasche. Diese sind in 4,5 und 7 Litern erhältlich und wiegen 460g bzw. 170g inkl.

Weitere getestete Kamerataschen

Im Test, DigitalPhoto, CHIP Foto/Video und What Digital Camera Print haben in ihren Tests Fotorucksäcke verglichen. Der Lowepro Protactic 450AW II Black wird von ImTest als Testsieger gekürt, während DigitalPhoto den Rollei Fotoliner Ocean M und den Peak Design Everyday Backpack V2 20L zum Testsieger ernannt hat. Der Lowepro Flipside BP 300 AW III wird von DigitalPhoto zum Preistipp ernannt. Der Mantona Fotorucksack Tokio wird von CHIP Foto/Video zum Testsieger und zum Preistipp ernannt, während What Digital Camera Print den Lowepro Flipside 400 AW als Testsieger hervorhebt.

Kameratasche Test & Vergleich - Beliebte Modelle im Überblick

Hier ist eine Übersicht von beliebten Kamerataschen, basierend auf verschiedenen Tests und Kundenmeinungen:

Modell Hersteller Bewertung Besondere Eigenschaften
Nova 180 AW II Lowepro Sehr gut Wasserfest, flexible Inneneinteiler, gepolsterter Schulterriemen
KF13.157JP K&F Concept Sehr gut Robust, wasserdicht, separate Fächer, magnetische Sicherheitsschnalle
13UK-KF13.141S K&F Concept Sehr gut Ein-Schulter-Design, atmungsaktive Rückenstütze, Platz für 2 Kameras und 3 Objektive
Milano Grande Mantona Sehr gut Hochwertige Verarbeitung, dezente Optik, magnetischer Verschluss
LCSAMB.SYH Sony Sehr gut Kompakt, robustes Polyester, zusätzlicher Stauraum
EZ-F85A Bodyguard Sehr gut Wasserdicht, dicke Polsterung, Platz für 3 Objektive
Nova 140 AW II Lowepro Sehr gut All Weather Abdeckung, Platz für Telezoom-Objektiv ab 200 mm
Kameratasche BAGSMART Sehr gut Wasserabweisend, weiche Trennwände, Platz für DSLR und Zubehör
DE1-D11-1L-BK CADeN Sehr gut Angenehme Polsterung, komfortable Tragbarkeit
65065430 PEDEA Sehr gut Guter Schutz, sehr gut verarbeitet

Die Wahl der richtigen Kameratasche

Eine Kameratasche ist eine Tasche oder ein Rucksack, der speziell zum Schutz und zur Aufbewahrung von Kameras und Kameraausrüstung entwickelt wurde. Kamerataschen sind in verschiedenen Größen und Formen erhältlich und bieten Platz für Kameras, Objektive, Blitzgeräte, Speicherkarten, Batterien und andere Zubehörteile. Es gibt verschiedene Arten von Kamerataschen, die je nach Bedarf und Nutzung ausgewählt werden können.

  • Schultertaschen: Schultertaschen sind eine der beliebtesten Arten von Kamerataschen und bieten eine bequeme Möglichkeit, eine Kamera und Zubehör zu tragen.
  • Rucksäcke: Kamerarucksäcke sind eine gute Wahl, wenn man längere Strecken zurücklegen oder auf Wanderungen gehen möchte. Sie haben oft eine gepolsterte Rückwand und Schultergurte, um den Komfort zu maximieren.
  • Gürteltaschen: Gürteltaschen sind eine praktische Wahl, wenn man schnell und einfach auf seine Kamera zugreifen möchte.
  • Hüfttaschen: Hüfttaschen sind ähnlich wie Gürteltaschen, bieten jedoch mehr Platz für Zubehör.
  • Koffer und Taschen: Koffer und Taschen bieten die meisten Schutz für die Kamera und das Zubehör, sind jedoch oft sperrig und schwer.

Die Wahl der richtigen Kameratasche kann einen großen Einfluss auf die Art und Weise haben, wie man seine Kameraausrüstung transportiert und schützt. Es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen, wenn es um den Kauf einer Kameratasche geht, wie z.B.

  • Größe und Kapazität: Die Größe und Kapazität der Kameratasche ist einer der wichtigsten Faktoren, die man berücksichtigen sollte. Die Tasche sollte groß genug sein, um die Kamera und das Zubehör aufzunehmen, aber nicht so groß, dass sie unhandlich wird.
  • Material: Die Kameratasche sollte aus einem haltbaren Material bestehen, um die Kamera und das Zubehör vor Stößen, Kratzern und Feuchtigkeit zu schützen.
  • Tragekomfort: Eine gute Kameratasche sollte bequem zu tragen sein. Man sollte darauf achten, dass die Tasche gepolsterte Schultergurte oder einen gepolsterten Tragegriff hat, um den Komfort zu maximieren.
  • Zugänglichkeit: Man sollte darauf achten, dass die Kameratasche leicht zugänglich ist und man schnell auf die Kamera und das Zubehör zugreifen kann.
  • Gewicht: Das Gewicht der Kameratasche ist ein weiterer wichtiger Faktor. Eine schwere Tasche kann unbequem zu tragen sein und man sollte darauf achten, dass die Tasche leicht genug ist, um sie bequem zu tragen.
  • Stil: Man sollte auch den Stil der Kameratasche berücksichtigen. Es gibt verschiedene Arten von Kamerataschen, von klassischen Ledertaschen bis hin zu modernen Rucksäcken.

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