Ann-Kathrin Bendixen, besser bekannt als "Affe auf Bike", hat nach einer schweren gesundheitlichen Herausforderung einen bemerkenswerten Lebenswandel vollzogen. 30 Monate, 18 Länder und 90.000 Kilometer hat Ann-Kathrin Bendixen schon mit ihrem Motorrad entdeckt.
Der Beginn einer außergewöhnlichen Reise
Ann-Kathrin Bendixen war mit 18 Jahren schwer krank und hat viele Operationen am Kopf hinter sich. So musste sie leider früh lernen, dass das Leben schnell enden kann. Nach dem Abitur schnappte sie sich ihr Motorrad, eine alte Suzuki Bandit, ihren Plüschaffen, 400 Euro und begann eine Reise ins Ungewisse. Ohne Lottogewinn oder Zuschuss der Eltern, fährt sie heute, drei Jahre später, immer noch auf ihrem Motorrad um die Welt. Afrika, Südamerika und Europa hat sie bereits befahren, Asien wird folgen.
Was bedeutet Freiheit für Ann-Kathrin?
Das Gefühl auf dem Motorrad zu sitzen, das Rattern des Motorrades zu hören, den Wind auf der Haut zu spüren... einfach so dahinzufahren. DAS ist für mich Freiheit. Dieses Gefühl nicht zu wissen, wo der Weg mich hinführen wird, wo ich noch am Abend schlafen werde oder am nächsten Tag vielleicht landen werde. Abenteuer bedeuten für mich Freiheit pur. Keine Verpflichtungen, Selbstständigkeit, Unabhängigkeit, all das steht für mich in Zusammenhang mit dem Gefühl von "Freiheit".
Einsamkeit und Glücksmomente auf Reisen
Einsam fühlt sie sich nur selten. Durch ihre Social Media-Kanäle "Affe_auf_Bike" kann sie immer in Kontakt mit vielen reiselustigen Menschen stehen. Auch trifft man auf so einem Abenteuer wahnsinnig viele Menschen, die ihre Reise gerne auch mal 1 - 2 Tage begleiten. Richtig einsam fühlt sie sich nur dann, wenn ihr etwas passiert. Verletzungen, Vergewaltigungen... Momente, in denen man nicht alleine sein will, sich alles andere als schwach fühlen möchte! Genau in diesen Momenten fühlt sie sich einsam und wünsche sich in die Arme von Personen, denen sie etwas bedeute. Manchmal fehlt ihr dann die Nähe zu einem Menschen, den man liebt, einem Menschen, mit dem man alle seine Gedanken teilen kann.
Ganz banale Dinge machen sie auf so einer Reise meist am glücklichsten. Wenn es in Strömen regnet, sie klitschnass ist und vor Kälte nur so zittert... Dann aber ihr Zelt aufbaut, in ihren warmen Schlafsack schlüpft und dem leisen Tröpfeln des Regens lauscht. Das sind pure Glücksmomente. Und dann gibt es noch die Momente, die sich für sie riesig anfühlen und sich tief in ihr Herz einbrennen. So zum Beispiel die Begegnungen mit Menschen. Die Momente, wenn sie auf Bauernhöfen geholfen hat und mit Großfamilien am Tisch gesessen ist. Erinnerungen, die einmalig bleiben. Das gemeinsame Lachen, das "Für einander da sein". Gegenseitiges Helfen, Liebe, Freude... unbezahlbare Momente, die ihr beweisen, dass Glück nicht käuflich ist.
Was darf im Gepäck nicht fehlen?
Ein guter Schlafsack, ein scharfes Messer und ein wasserdichtes Zelt sind ein "Must have". Na ja, und wenn sie an man ihre "Schrottkarren" denkt, ist Werkzeug ebenfalls überlebenswichtig. So kann sie sich auch in Afrikas Wüsten, ihr Bike wieder zurechtbasteln. Oder... es zumindest probieren. (Haha)
Sie reist mit ihrem „Glücksaffen“. Klingt etwas kindisch, lässt sie aber auf ihrer Reise häufig, weniger alleine fühlen. Es hat in dem Sinne also schon seinen „Nutzen“, aber einen, auf den man im Ernstfall verzichten könnte.
Wichtige Lektionen unterwegs
Wir leben nur EINMAL. Ich lebe nur EINMAL! Etwas, was ihr auf ihrer Reise nochmals bewusst geworden ist und sie zu dem Menschen geformt hat, der sie heute ist. Ein Mensch, der jede Sekunde in vollen Zügen nutzt, sein Leben so gestaltet, wie es ihm gefällt. Denn schon morgen könnte alles vorbei sein..."Schenke Vertrauen" - Menschen sind so viel besser als wir denken. Afrika, Südamerika, Europa... Wir sind am Ende doch alle irgendwo gleich. Oft wurde sie überrascht, wie bestimmte Länder, Kulturen etc. in den Medien schlecht gemacht wurden und dieses Bild fiel, als sie es selbst sah. Die Lektion: "Bilde dir erst ein Urteil über Menschen/Länder/Kulturen, wenn du sie mit eigenen Augen gesehen hast."
Morgenroutine und Sehnsüchte
Sie hat keine. (Haha) Traurig, aber wahr. Sie versucht sich immer zweimal am Tag die Zähne zu putzen und ihre Intimzonen zu waschen. Dafür brauche ich aber einen See, Meer, Fluss oder Wasserfälle. Daher ist es nicht zwingend früh am Morgen, sondern ganz oft auch erst mittags, mitten on the road. Was sie natürlich jeden Morgen macht, ist ihr Zelt zusammen packen, die Aussicht auf sich wirken lassen und dann ganz entspannt auf ihrem Bike in den Tag zu starten.
Manchmal eine heiße Dusche. Vor allem, wenn sie in kalten Ländern unterwegs ist und sie sich dann teils im Gletscherwasser wasche... Das sind die Momente, in denen sie sich zurück zu mehr Komfort wünscht. Aber diese Momente sind kurz. Sehr kurz. Ganz davon abgesehen vermisst sie natürlich Zeit mit der Familie oder das Ausgehen mit Freunden.
Tipps für Alleinreisende
Relax. Mach dir nicht so einen großen Kopf. Dein Haus, deine Arbeit, dein Studium... alles das gibt dir vielleicht Sicherheit. Dennoch ist es am Ende materielles, was in häufigen Fällen ersetzbar ist. Und ersetzbar ist so ein Abenteuer, so eine einmalige Erfahrung, definitiv nicht. Du brauchst kein großes Geld und keinen handfesten Plan. Geh raus in die Welt. Selbstbewusst. Geh offen auf Menschen zu, arbeite auf deiner Reise, minimiere dich und du wirst sehen, mit wie wenig du glücklich sein kannst.
Und wenn du scheitern solltest? Dann bist du um eine Erfahrung reicher und wirst in deinem Sterbebett nicht bereuen, dass du deine Träume nicht bis zum Scheitern hin verfolgt hast. Der Schlüssel ist Vertrauen in dich selbst. Du schaffst das!
Ann-Kathrin Bendixen bei "Let's Dance"
Das nächste Abenteuer wartet auf Ann-Kathrin nicht "on the road", sondern im Fernsehen. Die 24-Jährige nimmt nämlich an der 17. Staffel der RTL-Tanzshow "Let's Dance" teil. Tanzerfahrung habe sie allerdings keine, wie sie im Interview mit dem Sender verrät. Nur in Südamerika habe sie es einmal probiert: "Die Menschen können sich dort bewegen, die wissen, wie sie die Hüften schwingen müssen. Und dann war ich dort mit diesen Menschen, die gesagt haben, ich habe einen absoluten Stock im Arsch. Die haben mich trainiert, aber dann aufgegeben und gesagt: Das wird nix mehr mit dir." Wer weiß: Vielleicht wird es ja mit einem Profitänzer an ihrer Seite besser klappen. Ab dem 23. Februar läuft "Let's Dance" jeden Freitag um 20:15 Uhr bei RTL.
Beziehung und Fernbeziehung
Ann-Kathrin Bendixen und ihr Freund sprechen über ihre Fernbeziehung. In einem Interview mit "express.de" hat Ann-Kathrin Bendixen zusammen mit ihrem Freund Isa über ihre Beziehung gesprochen. Dieser unterstützt die 24-Jährige nämlich gerade, während sie hart für "Let's Dance" trainiert. "Ich kenne sie vom Motorradfahren und Reisen. Wir haben bisher nicht in dieser Art getanzt. Es war ein Schock", sagt Isa in dem Interview über seine Freundin.
Die beiden führen eine Fernbeziehung. Isa lebt eigentlich in Norwegen, wo sich das Paar auch kennenlernte, Ann-Kathrin ist als Reisebloggerin ständig unterwegs. "Wir sind nicht wie andere Paare. Aber für uns funktioniert es. Ich weiß, dass viele andere Menschen das nicht verstehen, aber für uns passt es. Das beruht auf Vertrauen", verrät Isa im Interview. Aktuell unterstützt Isa Ann-Kathrin in Köln. Sehr ungewohnt für das Paar, sich nun regelmäßig zu sehen. Im Interview erzählt Ann-Kathrin, wie sich die Umstellung für sie anfühlt: "Für mich ist es ein sehr gutes Gefühl, denn sonst bin ich meistens auf Reisen, sehe ihn auch mal zwei oder drei Monate nicht. Jetzt komme ich vom harten Training und er ist da.
Viel ist über Bendixens Freund nicht bekannt, da die Reise-Influencerin versucht, ihn so gut es geht aus ihrem Content herauszuhalten. Eine Frage, die ihre Community allerdings stark beschäftigt, hat „Affe auf Bike“ in einem Video aufgegriffen: Wie lässt sich eine über Jahre andauernde Weltreise mit einer Beziehung vereinbaren?
Zum Glück scheint Bendixens Freund den Umstand, dass seine Freundin die meiste Zeit nicht da ist, ganz locker zu nehmen. So erzählt die Influencerin beispielsweise, dass er ihre Reiselust respektiert und sie immer wieder ziehen lässt - auch wenn das bedeutet, dass sich die beiden mehrere Monate lang nicht sehen. Umso mehr freut sie sich dann aber auch, wenn sie ihren Partner wiedersieht.
Ab und zu reisen die beiden aber auch zusammen. So entsteht dann auch mal Pärchen-Content, den „Affe auf Bike“ ihren Followerinnen und Followern zur Verfügung stellt. Den Namen ihres Freundes erfährt man dabei aber nicht. Und auch das Thema „Vertrauen“, das in Fernbeziehungen eine große Rolle spielen kann, scheint die beiden nicht zu tangieren: Bendixen sagte in einem ihrer Videos, dass sie das Vertrauen, das ihr Freund ihr entgegenbringt, sehr zu schätzen weiß, und dass „Ausflüge“ abseits der Beziehung für sie sowieso nicht infrage kommen: One-Night-Stands haben bei „Affe auf Bike“ weder Platz auf dem Motorrad noch im Zelt!
Und was hat der Ring an ihrem Finger zu bedeuten, den man hin und wieder in ihren Videos entdecken kann? Nicht das, was man zunächst denkt. Bendixen trägt ihn zum Schutz vor blöden Anmachversuchen, um direkt klarzumachen, dass sie vergeben ist.
Teilnahme an "7 vs. Wild" und Kontroversen
Die 3. Staffel der Survival-Show "7 vs. Wild" ist auf Freevee bereits seit Oktober in vollem Gange. Ende November erschienen dann die ersten Folgen auf Youtube. Bislang gab es wohl noch nie so viele Auseinandersetzungen und Schwierigkeiten, wie bei dieser Staffel. Während Fritz absolut unzufrieden mit dem Produktionsteam ist, haben andere Teilnehmer:innen, wie z.B. Papaplatten, ihren Unmut über das späte Erscheinen auf Youtube kundgetan. Auch mit Fan-Liebling Knossi gab es Unstimmigkeiten.
Doch ein Zwischenfall überschattete das Projekt zunächst regelrecht. Seitens Andreas Kieling, der ursprünglich gemeinsam mit Joey Kelley in der kanadischen Wildnis ausgesetzt werden sollte, soll es gegenüber „Affe auf Bike“ zu einem Übergriff gekommen sein. Die Konsequenz: Er wurde kurzerhand aus dem Projekt geworfen. Im Anschluss formulierte er über seinen Anwalt ein Statement, in welchem er alle Vorwürfe abstritt. Damals äußerte sich „Affe auf Bike“ wie folgt: „Nach dem ganzen Drama der letzten Tage weiß man gar nicht, wie man jetzt wieder normal ins Leben startet. Gerade, nachdem einfach so viel passiert ist. Ich weiß gar nicht, wo oben und unten ist. Ob ich glücklich oder traurig bin, ob ich danke sagen soll, ob ich mich begraben soll“.
Viele Wochen nach dem Dreh zur 3. Staffel von "7 vs. Wild" und kurz vorm Start der 3. Staffel sprachen wir mit Ann-Kathrin Bendixen alias Affe auf Bike über ihre Zeit in der Wildnis.
TVM: Warum hast du bei 7 vs. Wild teilgenommen? Was war deine Motivation?
Ann-Kathrin: Ich hatte einfach Lust darauf. Das Format wirkt so real, dass man mit gutem Gewissen mitmachen kann ohne, dass man in der Serie in eine gewisse Rolle gedrängt wird. Durch die eigenen Kameraaufnahmen ist es eben besonders authentisch. Als Trash-TV-Teilnehmerin hätte ich das Gefühl, dass meine Ehre in den Brunnen fallen würde. Bei 7 vs. Wild steht man am Ende so da, wie man wirklich ist. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass ich sehr gut in das Format reinpasse. Ich habe auch auf meiner Reise mehrere Wochen mit Indigenen in Kanada zusammengelebt. Außerdem kann ich von mir behaupten, dass die Natur mein Zuhause ist.
TVM: Bist du - jetzt wo du die fertige 3. Staffel anschauen kannst - mit deiner Performance zufrieden gewesen oder hättest du nachträglich etwas anders gemacht?
Ann-Kathrin: Es gab schon vielleicht die ein oder andere Situation, bei der man sich im Nachhinein etwas ärgert und es ein wenig anders gemacht hätte, aber grundsätzlich hätte ich nichts unbedingt besser gemacht. Mir kam erst die Überlegung, ob man nicht direkt unten am Ufer bleibt, aber man könnte beim scouten auch so wichtige Ressourcen finden, sodass wir dann erstmal erforscht haben. Außerdem schaut man am Anfang immer erstmal nach einem Platz, an dem man am besten sein Shelter bauen könnte.
Bei der Nahrungsbeschaffung haben wir uns gar nicht so dumm angestellt. Insgesamt sind Hannah und ich reingegangen und mussten uns erstmal kennenlernen. Das hebt uns aber auch von der Mehrheit der Teams ab, denn es geht entweder in die Richtung, bei der man sich permanent anzickt oder aber in eine, woraus sich wirkliche Freundschaft entwickelt.
TVM: Fandest du es angemessen, wie mit dem Übergriff Kielings umgegangen wurde oder hättest du dir gewünscht, dass es auch nochmal in der Serie thematisiert wird?
Ann-Kathrin: Das war schon in Ordnung. Die Thematik musste jetzt nicht nochmal aufgeheizt werden, in dem man es extra nochmal in einer der Folgen erwähnt, dass es mir wegen Kieling so schlecht ging. Ich finde, das Projekt-Team hat gut reagiert und klar durchgegriffen. Außerdem finde ich es viel besser, dass man jetzt Joey [Kelly] und Jan [Schlappen] in den Vordergrund stellt, anstelle des Vorfalls. Zusätzlich wurde ich auch nochmal vom Behind-the-Scenes-Team angesprochen, inwiefern das alles für mich in Ordnung ist. Auch wenn die Situation scheiße war, muss man jetzt nicht auf emotionales Opfer machen.
TVM: Dann zurück zu deinem Team. Würdest du sagen zwischen dir und Hannah ist eine enge Bindung entstanden oder hat es dir nach den 14 Tagen dann auch gereicht.
Ann-Kathrin: Natürlich entwickelt man über die Zeit eine Bindung zueinander, aber ich glaube, dass ich das nicht groß beantworten möchte, weil gerade bei unserem Team die Entwicklung noch sehr spannend werden könnte.
TVM: Wie war es für dich als einziges Frauen-Team in der dritten Staffel, nachdem vor allem in der letzten Staffel die beiden Teilnehmerinnen recht früh rausgeflogen sind? Hättest du dir mehr Frauen in der Staffel gewünscht?
Ann-Kathrin: Also das ganze Geschlechterding juckt mich persönlich jetzt nicht unbedingt. Meiner Meinung nach ist es viel wichtiger, welche Leute reinpassen. Generell ist die Survival-Szene nun mal eine Männerdomäne.
Natürlich hätte ich nichts gegen ein weiteres Frauen-Team gehabt, allerdings hat es mich diesmal besonders angespornt und mir positiven Druck gegeben.
TVM: Hast du dich als einziges Frauen-Duo sehr stark unter Druck gesetzt gefühlt?
Ann-Kathrin: Irgendwie war es ein befriedigender Druck. Ich will es den Leuten einfach beweisen. Vor allem, weil ich so sauer auf die Leute bin, die die beiden Frauen so runtergemacht haben, nur weil sie etwas früher ausgeschieden sind. Zum Beispiel Sabrina ist so ein sympathischer und toller Mensch und sie hat wirklich alles gegeben.
TVM: Hat dir der Drehort der dritten Staffel zugesagt oder wärst du lieber, wie in der zweiten Staffel, nach Panama gegangen?
Ann-Kathrin: Viele denken ja, dass Panama so viel leichter wäre, aufgrund der Sonne oder der Palmen, aber es ist allein wegen der Luftfeuchtigkeit so schwierig gewesen, da man dadurch auch permanent am Schwitzen ist. Daher bin ich sehr froh in Kanada gewesen zu sein, wo ich mich auch deutlich besser auskenne. Auf meiner Reise mit dem Motorrad habe ich nämlich in der Nähe von Vancouver Island mit Indigenen zusammengelebt. Hätte ich mir eine Vegetationszone aussuchen dürfen, dann wäre es genau diese gewesen.
TVM: Würdest du nochmal an 7 vs. Wild teilnehmen?
Ann-Kathrin: Ich bin mir nicht sicher. Ich würde es mir definitiv durch den Kopf gehen lassen, aber ich würde es nicht ausschließen. Hannah war eine coole Partnerin, also könnte man es wieder machen.
TVM: Was würdest du Leuten zu Hause empfehlen, die auch mal die Natur erkunden wollen?
Ann-Kathrin: Zunächst sollten sie erstmal den Fernseher ausschalten. Vielleicht mal spontan zum Flughafen gehen und nach dem günstigsten Flug schauen. Es gibt so viele Möglichkeiten, etwas zu erleben, auch wenn das nur das Zelten mit Freunden im Garten oder benachbarten Wald ist. Man muss sich nicht immer in Ausreden verstricken, um zu Hause bleiben zu können.
TVM: Hast du spannende Projekte in der Zukunft geplant?
Ann-Kathrin: Ich muss direkt vorweg sagen: Ich hab immer Tausende Ideen und mach am Ende meistens immer was ganz anderes. Ich bin am Überlegen, meine Harley zu einem Seitenwagen umzubauen. Da würde ich dann meine Katze reinsetzen und schauen, ob sie das mitmacht, ansonsten kann sie ihr Leben auf unserem Hof oder im Camper weiterführen. Denn ich würde nämlich gerne als Nächstes nach Island fahren.
Gerade genieße ich aber auch mein Luxusleben hier im Camper. Allerdings merke ich so langsam, dass ich wieder ein wenig Action brauche. Am besten habe ich mich mit Fritz und Mattin verstanden, unter anderem auch mit Jan und Hannah. Sie waren aber auch für mich da, als der Vorfall mit Kieling passierte. Sie haben sich einfach in dem Moment menschlich um mich gekümmert.
TVM: Hattest du ein Favoritenteam - abgesehen von deinem eigenen - dem du den Sieg bei "7 vs. Wild", Staffel 3 am ehesten gegönnt hättest?
Ann-Kathrin: Ich habe sogar zwei Teams, denen ich es besonders gönnen würde. Zum einen Papaplatte und Reeze, da die in der Survival Community sehr klein gehalten wurden. Ich kann es sehr nachvollziehen, wie es ist, wenn Leute immer wieder sagen, dass man es nicht kann oder schafft. Ein gutes Beispiel ist Knossi in der zweiten Staffel. Niemand hätte daran geglaubt, dass er es schafft und dennoch hat er es gemeistert.
Das zweite Team ist das von Jan und Joey. Nachdem Kieling raus war und Jan als Ersatz eingesprungen ist, haben viele berichtet, dass ich nur so getan habe, um meinen Freund Jan hineinzubekommen. Dabei hat er mir noch kurz vorher geschrieben, wie glücklich er ist, dass er einfach entspannen kann. Ich würde es Jan einfach gönnen, weil er jetzt als Bankwärmer spontan reingerutscht ist.
Ann-Kathrin Bendixen: Erfolge und Meilensteine
Mittlerweile kann Ann-Kathrin Bendixen von ihren Motorradreisen leben. Daneben hat sie sich bereits weitere Standbeine aufgebaut. Mit ihrem Buch "Bikergirl: Wie ich die Freiheit suchte und das Leben fand. Durch ihre regelmäßigen Social-Media-Auftritte hat sie eine große Fanbase. Auf YouTube folgen ihr 235.000 Menschen, auf Instagram sogar 553.000. (Stand: Juni 2025). Im Oktober 2023 nahm sie an dem Realityformat "7 vs. Wild" teil.
Fazit
Ann-Kathrin Bendixen, bekannt als "Affe auf Bike", ist ein inspirierendes Beispiel dafür, wie man nach schweren Schicksalsschlägen sein Leben selbst in die Hand nehmen und seine Träume verwirklichen kann. Ihre Reisen, ihre Teilnahme an TV-Shows und ihre offene Art machen sie zu einer beliebten Persönlichkeit in den sozialen Medien und darüber hinaus.
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