Sicherlich fragen Sie sich, welches Motorenöl das Beste für Ihre Kundenfahrzeuge ist.
Die Angaben dieser Seite beruhen auf den allgemeinen Erfahrungen und Kenntnissen der FUCHS-Gruppe in der Entwicklung und Herstellung von Schmierstoffen und entsprechen unserem heutigen Wissensstand. Die Wirkungsweise unserer Produkte ist von vielfältigen Faktoren abhängig, insbesondere vom konkreten Einsatzzweck, der Applikation der Produkte, den Betriebsbedingungen, der Bauteilvorbehandlung, eventuellem Schmutzanfall von außen, etc. Aus diesem Grund sind allgemeingültige Aussagen zur Funktion unserer Produkte nicht möglich.
Unsere Produkte dürfen nicht in Luft- / Raumfahrzeugen bzw. Teilen davon verwendet werden. Dies gilt nicht, soweit die Produkte vor dem Einbau von Bauteilen in ein Luft- / Raumfahrzeug wieder entfernt werden. Die Angaben auf dieser Seite stellen allgemeine, nicht verbindliche Richtwerte dar. Keinesfalls beinhalten sie hingegen eine Zusicherung von Eigenschaften oder eine Garantie für die Eignung des Produkts für den Einzelfall.
Wir empfehlen daher, vor dem Einsatz unserer Produkte mit den Ansprechpartnern der FUCHS-Gruppe ein individuelles Beratungsgespräch über die Einsatzbedingungen in der Anwendung und die Leistungsmerkmale der Produkte zu führen. Dem Anwender obliegt es, die Produkte in der vorgesehenen Anwendung auf deren Funktionssicherheit zu testen und mit der gebotenen Sorgfalt einzusetzen. Unsere Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt.
Die Bedeutung von Spezifikationen und Herstellerfreigaben
Es gibt viele Hersteller von Motorenölen, die mit Herstellerfreigaben werben.
Generell: Die physikalischen und chemischen Eigenschaften alleine genügen noch nicht, um für ein Aggregat den richtigen Schmierstoff auszuwählen. Deshalb werden aufwendige Motorversuche und Prüfstandtests durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit eines Schmierstoffs abzuprüfen und darzustellen. Diese Anforderungen schlagen sich in Lieferanweisungen, Herstellerfreigaben und Spezifikationen nieder.
Eine Spezifikation an sich definiert Anforderungen an Schmierstoffe, in denen neben den physikalischen und chemischen Eigenschaften auch die Prüfmethoden festgelegt sind. Weltweit unabhängige Organisationen definieren mit ihren Spezifikationen die Leistungsfähigkeit von Motorenölen. Ausschließlich nach Erfüllung festgelegter Kriterien werden Motorenöle einer Spezifikation zugeordnet: z.B. Automobilhersteller weltweit überprüfen für jeden ihrer Motorentypen die Eignung von Motorenölen. Auf diese umfangreich geprüften Motorenöle erteilt der Hersteller selbst eine eigene Freigabe:
Ein für Mercedes Benz Motoren geeignetes Motorenöl erkennen Sie z.B. an der Freigabe-Formulierung: „MB-FREIGABE 229.51". Eine Herstellerfreigabe wie z.B. MB-FREIGABE 229.51 bedeutet, dass der Fahrzeug- oder Aggregathersteller das Öl zum entsprechenden Einsatz freigibt und diese Freigabe dem Schmierstoff-Hersteller schriftlich in einem Dokument bestätigt hat oder mit einer Lizenznummer erteilt hat.
Vertrauen Sie auf FUCHS und dem Know-How von mehr als 90 Jahren Schmierstoffentwicklung.
Empfehlungen für Motor, Primär und Getriebe
Die Wahl des richtigen Öls für Motor, Primär und Getriebe ist entscheidend für die Leistung und Lebensdauer Ihres Motorrads. Hier sind einige Empfehlungen und Überlegungen:
- Motoröl: Du kannst sowohl das 20W-50, als auch das 10W-60 in Motor und Primär verwenden. Interessant war auch die Aussage, dass einige Harley-Fahrer jetzt auf das vollsynthetische 10W-60 für den Motor umsteigen. 10W-60 Veedol Z habe ich schon ab 1992 im Evomotor meiner Fatboy gefahren, da hat man bei Harley noch nicht an Synthetiköl gedacht.
- Primäröl: Das H-D Primäröl ist etwa 10W-40, da passen beide Öle gut. Für die Primärtriebe mit der im Öl laufenden Lima gilt, daß da Motoröl verwendet werden kann. Die Ketten stellen keine speziellen Ansprüche an das Schmiermittel, die Kupplung schon eher, weswegen dafür die MA2 Spezifikation durch das Öl erfüllt werden sollte.
- Getriebeöl: Im Getriebe der Evo werkelt Castrol MTX 75W-140, auch etwa seit Mitte der '90er. Ich bin damals auf das MTX in BMW-Foren gestoßen, wo fast einheitlich über Verbesserung der Schaltbarkeit berichtet wurde. Die gleiche Erfahrung habe ich dann auch gemacht und überall auf dieses Öl hingewiesen. Zumindest im Freundeskreis, aber auch in einigen Foren, hat das wohl gewirkt ??, da laufen fast alle Getriebe damit (Nein, ich bin kein Castrol-Mitarbeiter!). Das alles wegen besserer Schaltbarkeit. Die Aussage des Ölhökers, das 75W-140 wäre zu "dick" bei hoher Temperatur ist m.E. Blödsinn.
- Alternative Getriebeöle: Dann habe ich bei einem Ölhändler angerufen bei dem ich immer meine Öle bestelle. Er sagte mir, dass er bei der Viskosität von 80W90 bleiben würde, da ein 140er Öl im warmen Zustand dickflüssiger sei und es hier eventuell zu Schaltproblemen kommen könnte. Er hat mir das Fuchs TITAN SUPERGEAR MC SAE 80W-90 empfohlen. Eigentlich für den PKW-Bereich, dies sei aber im Getriebe nicht relevant und genau so einsetzbar.
Synthetisch oder Mineralisch?
Spielt es beim Getriebeöl keine Rolle ob synthetisch oder mineralisch? Immerhin wollte ich beim Motoröl bei mineralischem Öl bleiben...Gibt es das Silkolene Pro 4 plus 10W60 noch als geestertes Vollsynth.? Ich bin auf das Motul 7100 10W60 Vollsynth. umgestiegen, war günstiger. Für das Primär nehme ich das Shell Helix HX 6 10W40 (16 € /4L). Fürs Getrieb natürlich Castrol MTX 75W140, ein vollsynthet. die vollsynth.Öle sind im Gegensatz zu Mineral-bzw. HC/SHC-Synthetikölen(Gr. 2+3) für die jeweilige Verwendung hinsichtlich der Molekularstruktur designt. Ber. das Grundöl der Gr. 4 hat neben dem höheren VI, therm. Stabilität und geringster Alterung(Oxidation) ohne Additive. Grundöle der Gr.2+3 behalten die Molekularstruktur des Rohöls.
Wichtige Hinweise
- Bitte keine Getriebeöle im Primär einsetzen. Viele (das Castrol 75W-140 gehört dazu) haben hohe Konzentrationen schwefelhaltiger Additive, die zum Schutz der Metalloberflächen bei hohen Belastungen/Drücken verwendet werden. Diese schwefelhaltigen EP-Zusätze zum Getriebeöl greifen den Isolierlack des Lima-Stators an und lösen ihn auf.
- Ein Getriebeöl, im Primär verwendet (z. B. das Castrol 75W-140) arbeitet mit Kette und Kupplung exzellent zusammen, dummerweise tut's der Lima nicht gut, weil die Schwefelzusätze des Getriebeöles sich nicht mit dem Isolierlack der Limawicklungen vertragen 🙁, was dann nach mehr o.
Eine unendliche Geschichte... eigentlich möchte man alles richtig machen, vielleicht macht man sich einfach zu viele Gedanken!?
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