Gepäckträger für Mountainbikes im Test: Topeak und andere Optionen

Wer ein Gravel- oder Mountainbike gelegentlich für den Wocheneinkauf oder eine mehrtägige Tour nutzen will, vermisst häufig einen Gepäckträger. Immer mehr Fahrräder werden ohne Gepäckträger ausgeliefert.

Wer auf einem (E-)Mountainbike oder einem Rennrad aber Stauraum für mehrtägige Touren benötigt oder gelegentlich den Einkauf verstauen möchte, kann zumindest temporär einen Träger gebrauchen, etwa um Packtaschen anzubringen. Wir haben sechs Gepäckträger getestet, die sich an fast alle Fahrräder montieren lassen - auch ohne Gewindebohrung am Rahmen.

Gepäckträger mit oder ohne Gewindebohrungen

Wer überlegt, einen Gepäckträger nachzurüsten, sollte nämlich zunächst auf den Rahmen seines Rads schauen: Viele Gravelbikes, aber auch manche Mountainbikes, haben bereits Gewindebohrungen, sodass Gepäckträger eingeschraubt werden können wie bei Touren- oder Citybikes. Das ist die beste Lösung, wenn der Träger länger am Rad bleibt und ein hohes Gewicht tragen soll, etwa bis zu 25 Kilogramm.

Wir haben zwei Modelle getestet, die sowohl angeschraubt werden können, sich aber auch mit Adaptern befestigen lassen. Die Bohrungen fehlen jedoch bei den meisten (E-)Mountainbikes, bei Rennrädern und auch bei einigen sportlichen E-Bikes.

Deshalb setzen die vier weiteren Träger in unserem Test auf Riemen oder Klemmen: Sie werden entweder auf die Sitzstreben gesetzt oder an der Sattelstütze angebracht. Das funktioniert an allen Rahmen - und ist schnell erledigt, sogar an vielen Fahrrädern, die vollgefedert sind.

Aufpassen sollten Sie, falls Sie ein Fahrrad mit Carbonrahmen besitzen: Rohre aus Carbon sind empfindlich gegen Seitenkräfte, die von solchen Riemen- und Klemmkonstruktionen ausgehen können. Zwei Hersteller warnen explizit vor dem Einsatz ihrer Träger an Carbon.

Topeak TetraRack im Detail

Topeak bietet den TetraRack für Mountainbikes mit dem Zusatz »M« an sowie als Version »R« für Straßenräder. Es gibt zudem jeweils ein Modell, das hinten an den Sitzstreben befestigt wird, sowie eines, das vorne an der Gabel angebracht werden kann.

Alle TetraRack-Modelle werden ausschließlich mit Klettbändern an den Rohren fixiert. Die Klettbänder werden mit der Hand in Position gebracht, bevor sie mit einem mitgelieferten Inbusschlüssel angezogen werden. Das sorgt für die nötige Stabilität und die gummierten Füße sitzen fest.

Der Nachteil dieses Mechanismus: Die TetraRacks lassen sich zwar sekundenschnell ohne Werkzeug entfernen. Sie können aber nur mit einem Inbusschlüssel montiert werden, der Spannmechanismus muss vorher wieder zurückgeschraubt werden. Dennoch geht das mit etwas Übung recht schnell.

Auf die TetraRacks passen Topeaks eigene Taschen und Körbe mit dem Quicktrack MTX-System. Sie werden einfach aufgeschoben und verriegelt. An den Seiten können unterschiedliche Gepäckträgertaschen angebracht werden.

Neben Topeak-Taschen passen auch Ortliebs Backroller. Die ältere Variante mit Quicklock 1-System sitzt perfekt, das neuere Quicklock 2-System ist aber etwas dicker und muss mit Kraft zwischen den etwas zu schmalen Raum zwischen Strebe und Platte gepresst werden. Ähnlich ist es mit Taschen von Vaude: Auch für deren aktuelles System, QMR 2.0, ist der Platz an der oberen Strebe etwas eng - aber es geht.

Damit die Gepäckträgertaschen stabiler sitzen, bietet Topeak optional das sogenannte Side Frame Set an - zwei einfache Bügel, die den Träger nach unten verlängern. Unsere Taschen ließen sich im Test aber auch ohne Zusatzbügel sicher befestigen.

Der TetraRack darf laut Hersteller vorne sieben Kilogramm tragen, hinten neun Kilogramm. Das ist nicht viel - ein Ortlieb-Backroller wiegt leer bereits fast ein Kilogramm. Die Topeak-Taschen sind etwas leichter, aber dafür nicht ganz so robust wie Ortlieb- oder Vaude-Taschen.

Weitere Gepäckträger im Test

Der QuickRack von Ortlieb erlaubt bis zu 20 Kilogramm Ladung. Das kommt schon sehr nah an Träger heran, die fest montiert werden. Er wird unten mit zwei Schnellverschlüssen in der Nähe der Hinterradnabe befestigt. Hat der Rahmen Gewindebohrungen, wird der QuickRack dort verschraubt. Ansonsten wird er mit Adaptern angeklemmt. Diese werden allerdings nicht mitgeliefert und müssen für etwa 15 Euro zusätzlich gekauft werden.

In unserem Test saßen die Adapter jedoch so, dass sich das Hinterrad nicht mehr hätte abnehmen lassen. Das hätte bei einem Platten etwas mehr Arbeit und Werkzeug erfordert. An der Sattelstütze wird der Gepäckträger mit einem Band und einem Schnellspanner fixiert. Die Länge ist verstellbar und muss einmalig mit zwei Schrauben eingestellt werden, sodass der Gepäckträger an allen Sattelstützen gut sitzt.

Nach der ersten Montage kann der QuickRack sekundenschnell angebracht werden. Die doppelten Streben ermöglichen, Gepäckträgertaschen etwas tiefer einzuhängen. So passt etwa noch ein Korb auf den Träger.

Der QuickRack eignet sich für alle drei Befestigungssysteme von Ortlieb-Taschen, aber auch fast alle Gepäckträgertaschen anderer Hersteller passen an die Streben mit etwa 10 Millimeter Durchmesser. Mit einem Gewicht von 589 Gramm ist der Gepäckträger sehr leicht.

Vielen dürfte Thule als Hersteller von Transportlösungen für Autos ein Begriff sein. Seit einiger Zeit ist das schwedische Unternehmen aber auch im Fahrrad-Segment vertreten. Mit dem Tour Rack bietet Thule einen Gepäckträger an, der sowohl vorne als auch hinten am Rad montiert werden kann.

In unserem Test ließ sich der Träger vorne an einer nahezu senkrecht stehenden Gabel anbringen, aber auch hinten an einer weniger steilen Sitzstrebe eines Mountainbikes. Die gummierten Auflagen werden an vier Punkten mit Gurtbändern fixiert und mit einem mitgelieferten Inbus festgezogen. Allerdings kann man den Gepäckträger nur mit einem Spezialwerkzeug wieder abbauen, es sollte also besser nicht verloren gehen.

Die Aluminium-Streben des Gepäckträgers haben einen Durchmesser von zehn Millimetern. Alle Taschen von Ortlieb und Vaude sollten also passen, vermutlich viele andere auch. Die Taschen lassen sich unten jedoch nicht einhaken für mehr Stabilität an den Seiten, dafür sind die Rohre zu dick.

Thule verkauft deshalb eine Lösung namens Pack’n Pedal. Diese besteht aus zwei schmalen Seitenrahmen, die in den Gepäckträger eingehängt werden. So können die Seitentaschen aller Hersteller flexibel positioniert werden. Allerdings muss Pack’n Pedal separat gekauft werden und ist mit einem Preis von etwa 40 Euro nicht günstig.

Thule gibt für den Gepäckträger unterschiedliche Maximallasten an: Hinten sind es maximal 11,3 Kilogramm, vorne 10 Kilogramm. Der Träger selbst wiegt 917 Gramm und macht im Test einen stabilen Eindruck. Es gibt zusätzlich einen Halter für ein Rücklicht oder einen Reflektor mit einem Schraubenabstand von 50 bis 60 Millimetern.

Der Träger RP-R06 von XLC wird lediglich mit einer einzigen Klemme und einem Schnellspanner-Prinzip an der Sattelstütze befestigt. Anlegen, drehen und den Hebel mit etwas Kraft umlegen genügt: Kein anderer Gepäckträger im Test lässt sich so schnell montieren.

Voraussetzung ist eine Sattelstütze, deren Durchmesser zwischen 25,4 Millimeter und 31,8 Millimeter misst. Das sind zwar gängige Maße, aber Vorsicht: Federsattelstützen könnten davon abweichen und nicht ausreichend Höhe (5,5 Zentimeter) bieten. Das gilt auch für verstellbare Sattelstützen (Dropper Posts), die es an einigen Mountainbikes gibt.

Eine weitere Einschränkung: Carbon-Sattelstützen werden vom Hersteller XLC zwar nicht explizit ausgeschlossen, aber es ist sicherlich keine gute Idee, Carbon mit so starken Seitenkräften zu belasten. Damit die Sattelstütze nicht verkratzt, gibt es für die Innenseiten der Klemme eine kleine Gummiauflage. Diese ist aber nicht befestigt. Sie muss vor dem Anbringen zwischen Klemme und Sattelstütze geschoben werden. Wer sie verliert, kann sie durch jedes andere Gummimaterial in ähnlicher Dicke ersetzen.

Die Maximalbelastung des 888 Gramm schweren Trägers gibt XLC mit zehn Kilogramm an. Störend könnten die etwas kräftigen Rohre des Trägers sein: Mit 13 Millimeter Dicke passen zwar neuere Seitentaschen von Vaude und Ortlieb, aber das alte Ortlieb-System QuickLock 1 zum Beispiel nicht.

Nach unten hin hat der RP-R06 Seitenhalter für die Stabilisierung der Seitentaschen im unteren Bereich. Diese haben Plastikaufsätze, in das sich das mitgelieferte Spanngummi einhaken lässt. Gepäckträgertaschen hängen jedoch besser am Träger, wenn man die kräftigen Plastikaufsätze entfernt.

Ähnlich wie die Modelle von Thule und Topeak wird der Träger von SKS mit Bändern befestigt. Er sitzt ebenfalls auf den Sitzstreben und verfügt über vier gummierte Füße. Das Spannsystem funktioniert jedoch etwas anders, was zu einer aufwendigeren Montage führt.

Der Lohn der Arbeit: Mit einer Maximallast von zwölf Kilogramm trägt er etwas mehr Gewicht als die anderen Riemen-Träger. Allerdings warnt SKS vor dem Einsatz an Carbonrahmen. Der Träger ist gut anpassbar und muss einmalig an mehreren Punkten so fixiert werden, dass er richtig ausgerichtet ist und nirgendwo anstößt.

Der Schlüssel für die Torx-Schrauben kann im Träger selbst verstaut werden - man hat ihn also dabei, falls sich eine Schraube oder ein Band lockern sollte. Wer SKS-Taschen auf den Gepäckträger setzen will, braucht die Adapterplatte für das MIK-System des Herstellers. Diese engt jedoch den Spielraum an den Streben ein, an denen Gepäckträgertaschen seitlich eingehängt werden.

Der Racktime Boost-it Tour 2.0 von Tubus ist der flexibelste und stärkste Träger im Test - macht aber auch am meisten Arbeit. Er wird mit vier Schrauben an den Sitzstreben des Rads befestigt. Am einfachsten fällt das, wenn Bohrungen für Gepäckträger vorhanden sind. Dann muss der Träger nur einmal eingepasst werden.

Tubus legt flexibel einstellbare Streben bei, sodass der Träger an jedem Rad einfach horizontal ausgerichtet werden kann. Was der Hersteller aber verschweigt: Wird von den Streben nicht die gesamte Länge benötigt, so stehen sie nach oben heraus und müssen mit einer Säge gekürzt werden. Das ist nicht schwer und im Lieferumfang befinden sich Plastikstopfen, um die entstehenden scharfen Enden abzudecken - aber für die Erstmontage sollte man schon eine Stunde Zeit einrechnen. Und eine Metallsäge bereithalten.

Noch mehr Zeit benötigen Sie, wenn das Rad keine Bohrungen hat. Tubus hat sich einiges einfallen lassen, um den Träger auch in diesem Fall mit seiner vollen Tragkraft von 25 Kilogramm am Rad befestigen zu können. Es kommt aber auf die Achse an. Es ist eine Schnellspannerachse im Angebot, die mit zwei Blechen inklusive der nötigen Bohrungen an den Seiten versehen ist - und die Original-Schnellspannerachse ersetzt.

Wer ein Rad mit Steckachsen besitzt, kann bei Tubus eine Variante mit entsprechenden Gewindebohrungen an den Enden kaufen. Clever, aber beide Varianten müssen für etwa 25 Euro zusätzlich erstanden werden. Fehlen die Bohrungen an den Sitzstreben, gibt es zwei Klemmen - ebenfalls optional.

Der Träger selbst ist multifunktional: Er hat eine untere Strebe, um Gepäckträgertaschen tiefer einhängen zu können. Die Systeme von Ortlieb und Vaude passen sehr gut. Körbe und Aufsetztaschen passen auf den Träger, wenn sie das Befestigungssystem Snap-it 2.0 unterstützen.

Topeak TetraRack M2 im Detail

Der TetraRack M2 Heck-Gepäckträger von Topeak ermöglicht die Montage an gefederten oder ungefederten MTB-Hinterbauten auch ohne entsprechende Montageösen. Das Schnellmontagesystem mit Klettbefestigung ist mit einer Vielzahl von Fahrrädern und unterschiedlichsten Rahmengeometrien kompatibel.

  • (E-Bike)• Material: Aluminium, Fiberglas-Composite, Polyamid
  • Befestigung: Hinterbaumontage über Klettverschlüsse
  • Kompatibilität: Topeak MTX/RX TrunkBags, Topeak MTX Fahrradkörbe, KLICKfix® / RackTime® Snapit oder Vario System Taschen
  • Maximale Belastung: 12 kg
  • Kompatible Laufradgrößen: 26“ bis 29“
  • Kompatibel Reifenbreite: bis 2,8“ (71 mm)
  • Abmessungen: ca. 42 x 33,2 x 14,5 cm
  • Gewicht: ca. 960 g

Montagevoraussetzungen:

  • Minimaler Sitzstrebenwinkel: 30°
  • Minimaler Rohrdurchmesser: 15 mm
  • Benötigte freie Montagefläche: ca. 200 mm
  • Abstand Sitzstreben: ca. 95 - 125 mm

Kompatible Topeak TrunkBags und Fahrradkörbe im ROSE-Sortiment:

  • Topeak MTX TrunkBag DX Gepäckträgertasche (Best.-Nr.: 2183352)
  • Topeak MTX TrunkBag EX Gepäckträgertasche (Best.-Nr.: 2183370)
  • Topeak MTX Basket Rear Fahrradkorb hinten (Best.-Nr.: 762113)

Tipp: Mit dem Topeak TetraRack Side Frame Set (Best.-Nr.: 2338590) kannst du den TetraRack Gepäckträger auch mit Packtaschen nutzen!

Lieferumfang:

  • 1 x Topeak TetraRack M2 Gepäckträger hinten
  • 1 x Montageschelle für Reflektoren oder Lampen
  • 1 x 2,5 mm Innensechskant-Schlüssel

Hinweis: Die Montage an Carbon-Rahmen wird NICHT empfohlen.

Bei außergewöhnlichen Rahmengeometrien (z.B. Wenn du dich und dein Gepäck vor Schmutz und Regenwasser schützen möchtest, empfiehlt sich das Topeak TetraRack Full Fender M2 Schutzblech (Best.-Nr.: 2352548), das unterhalb des TetraRack M2 Gepäckträgers montiert wird.

Bewertungen zum Topeak TetraRack M2

Der Gepäckträger ist leicht zu montieren. Er ist sehr stabil, da wackelt oder klappert nichts. Absolut stabiler Aufbau, leicht zu montieren mit einem Werkzeug, welches mitgeliefert wurde. Guter Service aufgrund von Lieferschwierigkeiten, informativ. Würde das Produkt wieder kaufen. Tolle Qualität! Gut zu Befestigen. Gutes Produkt- man muss aber etwas basteln wenn man noch ein Schutzblech (MTB) an den Streben hat... Passt auf Hardtail und Fully. Auch für Seitentaschen geeignet.

Topeak Bikepacking Taschen: MidLoader und BackLoader

Die Topeak Bikepacking Taschen gibt es zu einem fairen Preis. Auch funktionell überzeugen sie mit einfacher Montage und viel Stauraum. Es ist soweit! Sonnenstrahlen und warme Temperaturen, die idealen Bedingungen für das nächste Bike Abenteuer. Doch wohin mit dem ganzen Gepäck, wenn man ohne Gepäckträger unterwegs ist und der Rucksack allein nicht ausreicht oder man auf diesen verzichten möchte?

Schon bei größeren Tagestouren reichen die Trikottaschen und Flaschenhalter alleine nicht aus und spätestens bei Mehrtagestouren benötigt man mehr Stauraum am Fahrrad. Topeak bietet mit der MidLoader Rahmentasche und der BackLoader Satteltasche zwei praktische Produkte im Bikepacking Segment an, mit denen Du auf der nächsten Tour Dein Equipment sicher und trocken verstauen kannst.

Vor- und Nachteile der Topeak Bikepacking Taschen

Vorteile Nachteile
Leicht Für größere Trinkflaschen kein Platz (MidLoader)
Gute Verarbeitung Montage der Satteltasche nur möglich, wenn auch ausreichend Platz an der Sattelstütze vorhanden ist (BackLoader)
Robust, staub- und wasserabweisend
Einfache und schnelle Montage
Tolles Preis-Leistungs-Verhältnis

Der erste Eindruck der Taschen ist wertig und optisch, in neutralem schwarz, sehr ansprechend. Das Material besteht aus hoch wasserabweisenden Polyethylen und Polyamid. Die Befestigungsschnallen wirken sehr robust und die Montage ist simpel.

Die Topeak MidLoader Rahmentasche verfügt über 2 große Klettverschlüsse für das Oberrohr und jeweils einem einem kleineren Klettverschluss für Sitz- und Unterrohr. Die Rahmentasche wird also an 4 Punkten fixiert und ist somit sicher im Rahmen untergebracht.

Die Topeak BackLoader Satteltasche wird mit einem größeren Klettverschluss an der Sattelstütze und zwei kleineren Gurten über die Sattelstreben befestigt.

Topeak BackLoader Satteltasche

Die Topeak BackLoader Satteltasche gibt es in drei Variationen: Mit 6, 10 oder 15 Liter Packvolumen. Ich habe die 10 Liter (413 g) Variante getestet. Durch den wasserdichten Packsack ist Dein Gepäck vor Wasser und Schmutz bestens geschützt.

Besonders praktisch bei dieser Lösung: Während die Satteltasche fest an Deinem Fahrrad montiert bleibt, kannst Du den Packsack einfach entfernen und mitnehmen. Da die Größe des Packsacks entsprechend der Tasche ist, kannst Du diesen auch nicht überfüllen.

Wenn Dein Gepäck in den Packsack passt und du diesen mit 2-3 Umdrehungen verschließen kannst, so passt dieser auch exakt in die BackLoader Satteltasche. Wie man es vom packen kennt, lässt sich durch verschiedene Tricks natürlich noch das ein oder andere Gepäckstück auch zwischen Packsack und Tasche verstauen.

Wenn man den Packsack nicht voll beladen will, hilft ein Ventil dabei, unnötige Luft nach dem Verschliessen aus dem Packsack zu lassen. Somit bleibt auch noch mehr Platz in der eigentlichen Satteltasche übrig. Der 10 Liter Packsack kann komplett aus der Satteltasche entfernt werden und ist somit sehr praktisch für den Transport, ohne Demontage der kompletten Tasche.

Bepackt hat der BackLoader Packsack eine kegelähnliche Form. Die Luft innerhalb des Packsacks kann man optional über ein Ventil ablassen. Da Tasche und Packsack entsprechend aufeinander abgestimmt sind, ist es sehr einfach den Packsack im BackLoader zu verstauen.

Wenn man den Packsack richtig befüllt hat und diesen noch normal verschließen konnte, dann hat man auch genau das maximale Volumen erreicht, welches in den Topeak BackLoader passt. Die Topeak BackLoader Außentasche hat 4 Spanngurte um die Tasche nach dem Befüllen zu fixieren.

Alle 4 Gurte sollten gut gespannt werden. Am einfachsten ist es, die Kunststoff Clips vorher zu verbinden und die Gurte im Anschluss zu spannen. Dafür öffnet man einfach eine Kunststoff Klemmung und spannt die Gurte vorsichtig nach, um die Klemmung im Anschluss wieder zu verschließen. An der Unterseite des BackLoaders befinden noch mehrere Befestigungsschlitze, um zum Beispiel eine Rückleuchte anzubringen.

Du solltest übrigens darauf achten, dass Deine Sattelstütze weit genug (ca. 10 cm reichen aus) ausgefahren ist, damit genug Platz für die Montage bleibt.

Topeak MidLoader Rahmentasche

Auch bei der Rahmentasche habe ich die mittlere Größe mit 4,5 Liter (292 g) getestet. Darüber hinaus gibt es auch noch die Varianten mit 3 oder 6 Liter Packvolumen. Der Hersteller gibt eine Maximalbelastung von 6,5 kg an, was für das Volumen definitiv ausreichen sollte. Das Material wirkt wie bei der Rahmentasche sehr robust und auch hier werden wieder die gleichen schmutz- und wasserabweisenden Textilien verwendet.

Die Rahmentasche ist ideal für kleinere Gepäckstücke, auf die man oft und schnell zurückgreifen möchte. Da der MidLoader an beiden Seiten Reißverschlüsse besitzt, kommt man im Handumdrehen an das passende Gepäckstück. Die Reißverschlüsse sind sehr gut verarbeitet und zusätzlich gummiert, so dass auch hier kein Spritz- oder Regenwasser eindringen kann.

Fazit zu den Topeak Bikepacking Taschen

Insbesondere für den Einstieg kann ich die Taschen empfehlen. In diesem Preissegment sind die Taschen wirklich unschlagbar. Die Bedienung ist praktisch, die Montage einfach und die Taschen erfüllen Ihren Zweck: Sie halten Dein Gepäck sauber und trocken. Mit insgesamt ca. 705 g Eigengewicht für beide Taschen (in mittlerer Größe) sind die Taschen auch durchaus leicht und somit ideal für lange Tagestouren.

Topeak Gepäckträger im Vergleich

Hier ist ein tabellarischer Vergleich einiger Topeak Gepäckträger:

Modell Nutzung Max. Zuladelast Material Vorteile
TetraRack M2 Mountain 12 kg Aluminium-Fiberglas-Nylon Mögliche Reflektorenbefestigung, integriertes QuickTrack-System
TetraRack R2 Road 9 kg Aluminium-Fiberglas-Nylon Mögliche Reflektorenbefestigung, integriertes QuickTrack-System, geringes Gewicht
TetraRack M2L Mountain 12 kg Aluminium-Fiberglas-Nylon Mögliche Reflektorenbefestigung, integriertes QuickTrack-System, hohe Traglast
Uni Super Tourist DX Disc Mountain/Trekking 26 kg Aluminium Rücklichthalterung, integriertes QuickTrack-System, besonders hohe Traglast
TetraRack R1 Road 7 kg Aluminium-Fiberglas-Nylon Mögliche Reflektorenbefestigung, integriertes QuickTrack-System, geringes Gewicht
Beamrack MTX E-Typ Mountain 9 kg Aluminium Inklusive Reflektoren, besonders geringes Gewicht, hohe Traglast
CAR05600 Road Keine Angabe Aluminium Integrierte elastische Bänder
63107009 Road Keine Angabe Aluminium Sicher und einfach zu bedienen, integrierte Spanngummis, kompatibel mit allen MTX-Satteltaschen

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