Das Gewicht von Mountainbike Hardtails: Ein umfassender Leitfaden

Als leidenschaftlicher Mountainbike-Fahrer weiß ich, dass das Gewicht eines Bikes sehr wichtig ist. Es beeinflusst, wie das Bike fährt und wie gut es leistet. Das Gewicht eines Mountainbikes ist sehr wichtig. Leichtere Bikes sind schneller und wendiger.

Durchschnittliches Gewicht von Mountainbikes

Mountainbikes wiegen im Durchschnitt 10-15 kg (Hardtail) bzw. Hardtail Mountainbikes wiegen meist zwischen 10 und 15 Kilogramm. Fully Mountainbikes, die Vorder- und Hinterfederung haben, wiegen zwischen 11 und 17 Kilogramm. Manche Carbon-Mountainbikes wiegen sogar unter 10 Kilogramm.

Faktoren, die das Gewicht beeinflussen

Das Gewicht eines Mountainbikes hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören Rahmengröße, Ausstattung und Materialien. Das Gewicht eines Bikes hängt von verschiedenen Dingen ab. Zum Beispiel von dem Material des Rahmens, den Komponenten und was das Bike so alles hat.

Rahmenmaterial

Als begeisterter Mountainbiker weiß ich, dass das Rahmenmaterial wichtig ist. Es beeinflusst das Gewicht des Bikes stark. Hier eine Übersicht über gängige Rahmenmaterialien:

  • Aluminium: Bikes sind stabil und günstig. Für Anfänger sind Aluminium-Bikes oft ideal.
  • Kohlefaser: Rahmen sind extrem leicht, aber teuer. Profis und Enthusiasten bevorzugen oft Carbon.
  • Stahl: Rahmen sind schwerer, bieten aber Komfort.

Bei der Wahl des Materials zählt nicht nur das Gewicht. Auch Fahreigenschaften und Budget sind wichtig. Bei E-Mountainbikes sind wegen Motor und Akku besonders schwer.

Auswirkungen des Gewichts auf das Fahrerlebnis

Das Gewicht eines Mountainbikes beeinflusst das Fahrerlebnis stark. Je leichter das Bike, desto besser fährt es. Leichtere Bikes sind schneller, einfacher zu steuern und besser für den Bergaufweg. Leichtere Bikes beschleunigen schneller. Das ist vor allem in engen Kurven wichtig. Ein leichtes Rad ist einfacher zu steuern.

Bei Bergauffahrten ist jedes Kilogramm weniger wichtig. Leichte Bikes brauchen weniger Kraft. Viele Mountainbiker wählen ein leichtes Rad für die Bergauf-Fahrt. Leichtere Bikes sind wendiger. Das geringere Gewicht macht das Anheben einfacher.

Das ideale Gewicht für verschiedene Einsatzbereiche

Das ideale Gewicht eines Mountainbikes hängt vom Einsatz ab. Das beste Gewicht für dein Mountainbike hängt von, wie du es benutzt und was du möchtest. Hier einige Beispiele:

  • Cross-Country-Rennen: Für Cross-Country-Rennen sind unter 10 kg ideal. Das ermöglicht schnelle Beschleunigung und gute Leistung auf Hügeln.
  • Alltag: Im Alltag kann ein Mountainbike etwas schwerer sein.
  • Downhill: Downhill-Bikes können über 15 kg wiegen. Doch das beeinträchtigt das Fahrerlebnis nicht stark.
  • Hobbyfahrer: Hobbyfahrer, die auf Trails fahren, finden oft ein Gewicht von 12-15 kg passend.

Das optimale Mountainbike Gewicht hängt vom Fahrstil und Einsatz ab.

Leichtbau vs. Stabilität

Ob man ein Leichtgewicht oder ein stabiles Rad bevorzugt, hängt von persönlichen Vorlieben ab. Die richtige Wahl hängt von Fahrergewicht, Strecke und Bike-Gewicht ab.

Kosten für Gewichtsreduktion

Jedes Kilo weniger kostet 1000 Euro mehr: So lautet eine grobe Faustformel für Cross Country Bikes. Im Radsport verhält es sich genau umgekehrt wie beim Metzger: Für jeden Euro, den man mehr ausgibt, bekommt man in der Regel etwas weniger Bike - zumindest, wenn man das „weniger“ auf das Gewicht bezieht. Vor allem bei Cross-Country-Bikes, wo ein niedriges Gesamtgewicht als Fahrspaß-Booster Nummer eins gilt, schießt man schnell übers Ziel hinaus.

Die Bedeutung des Gewichts im Renneinsatz

Cross Country Bikes leben von der Begeisterung, die sie mit ihrem leichtfüßigen Antritt versprühen. Wer einmal auf einem Mountainbike mit weniger als 10 Kilo Gesamtgewicht gesessen hat, weiß, wovon die Rede ist. Es fühlt sich himmlisch an, mit solchen Bikes zu beschleunigen oder Berge zu erklimmen. Mit einem leichten Bike muss man weniger Hubarbeit verrichten, wenn es bergauf geht.

Diejenigen, die bei Marathonrennen an den Start gehen, profitieren tatsächlich von einem geringeren Gewicht unter dem Hintern und verschaffen sich so einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz. Dabei ist die absolute Zeitersparnis, die ein leichtes Bike beim Anstieg ermöglicht, geringer, als man vielleicht denkt. Eine Gewichtsreduzierung von 700 Gramm verkürzt die Fahrzeit bei einem Anstieg von ca. 1800 Höhenmetern um lediglich eine Minute. Für alle, die nicht im Startblock A eines Marathons stehen, dürfte dies kaum entscheidend sein. In der Welt der Marathon-Weltmeisterschaften sieht dies natürlich anders aus.

Die exemplarische Rechnung mit der Zeitersparnis von einer Minute bezieht sich nur auf die zusätzliche Hubarbeit, die nötig ist, um das schwerere Bike 1800 Höhenmeter hochzuhieven. Aber man muss das Gewicht auch bei jedem Antritt beschleunigen.

Marktanalyse: Gewicht und Preis von Cross-Country-Bikes

Um ein präzises Verständnis dafür zu entwickeln, wann ein Cross Country Bike als leicht oder schwer einzustufen ist, haben wir für euch den gesamten Markt analysiert. Unser Fokus lag dabei ausschließlich auf Bikes mit 100 mm Federweg. Wir haben die Gewichte im Verhältnis zum Preis betrachtet. Wir haben den kompletten Racebike-Markt analysiert.

  • Racehardtails unter 10 Kilo gibt es ab ca. 3000 €.
  • Bei Hardtails liegt die Gewichtsgrenze, ab der man von einem leichten Bike sprechen kann, bei 11 Kilo. Bikes unterhalb dieser Marke sind ab circa 2.000 Euro erhältlich.
  • Besondere Begeisterung lösen Hardtails mit einem Gewicht unter 10 Kilo aus. Für solche Bikes muss man allerdings deutlich über 2.500 Euro investieren.
  • Wer bereit ist, über 5.000 Euro auszugeben, kann sogar XC-Hardtails mit einem Gewicht unter 9 Kilogramm erwerben.

Bei Fullys muss man im Vergleich zu Hardtails bei gleichem Preis mit einem Mehrgewicht von 1,5 bis 2 Kilo rechnen. Racefullys, die zwischen 3.000 und 4.000 Euro kosten, wiegen mit wenigen Ausnahmen über 12 Kilo. Die Grenze von 11 Kilogramm unterschreitet man erst, wenn man 5.000 Euro oder deutlich mehr investiert.

Komponenten und Gewichtsoptimierung

Das Gewicht ist ein wichtiger Faktor für ein Racebike, aber nicht der einzige, den es zu beachten gilt. An bestimmten Komponenten lässt sich hervorragend Gewicht einsparen, ohne dabei die Performance zu beeinträchtigen. Zu diesen Teilen zählen Kassetten, Schaltwerke, Laufräder, Lenker, Vorbauten und Kurbeln.

Wer dagegen bei den Reifen, der Federgabel oder der Sattelstütze anfängt, um jedes Gramm zu feilschen, muss damit rechnen, die Quittung dafür auf dem Trail zu bekommen. Unser großer Racebike Systemvergleich hat beispielsweise gezeigt, dass eine Teleskopstütze im Vergleich zu einer starren Carbon-Sattelstütze einen deutlichen Mehrwert bietet. Die zusätzlichen 500 Gramm sind also aus Performance-Sicht gerechtfertigt. Reifen mit unzureichendem Pannenschutz führen häufig zu Defekten.

Mit dem Umbau auf Tubeless montierte Reifen lässt sich meist ca. 200 Gramm Gewicht sparen und obendrein sogar noch die Performance im Gelände und der Pannenschutz erhöhen. Ab Werk werden die allermeisten Bikes mit einem klassischen Schlauch ausgeliefert. Das Umrüsten mit Tubeless-Milch und Tubeless-Ventilen kostet ca.

Körpergewicht und Bike-Gewicht

Die ganze Diskussion um das Gewicht eines Bikes muss auch immer mit Blick auf das eigene Körpergewicht gesehen werden. Ein ausgezehrter CC-Racer mit 65 Kilo Körpergewicht reagiert auf dieses Thema deutlich sensibler als ein Fahrer mit 85 Kilo oder mehr. Mit höherem Körpergewicht steigt auch die Belastung auf das Material im Gelände. Als Faustregel kann man sich an der Relation zwischen Körper- und Bike-Gewicht orientieren. Bei einem Fahrer mit 65 Kilo entspricht ein Cross-Country-Hardtail mit einem Gesamtgewicht von 10 Kilo etwa 15 % seines Körpergewichts.

Hardtails im Einsteigersegment

Gute MTB-Hardtails gibt’s ab 1300 Euro. Hardtails versüßen vor allem mit erschwinglichen Preisen den Einstieg ins Mountainbiken - der Verzicht auf komplizierte Hinterbausysteme und zusätzliche Dämpfung am Heck machen es möglich. Unsere aufwändigen BIKE Tests zeigen: Vollwertige Mountainbike-Hardtails gibt es schon ab 1300 Euro. Das kommt besonders Einsteigern zu Gute, die noch nicht sicher sind, ob sie beim Sport bleiben. Denn wer will sich schon in Unkosten stürzen, ohne zu wissen, ob einen die neue Sportart auch langfristig begeistert.

Gewichtsvorteile von Hardtails

Gewicht bei Mountainbike-Hardtails: 8 bis 14 Kilo. Das geringe Gewicht spricht ebenfalls für diese Bike-Gattung. Keine Kategorie kann den Hardtails im Antritt folgen. Da keine Energie im Hinterbau verpufft, münzen sie jedes Watt Beinarbeit in Vortrieb um. Racer lieben diese Spritzigkeit, Touren-Biker könnten dagegen etwas Komfort vermissen. In technischem Gelände verlangen die Bikes mit starrem Heck und meist nur 100 Millimetern Federweg Fingerspitzengefühl und verzeihen kaum Fehler.

Trailhardtails als Alternative

Doch was tun, wenn man sich dennoch in anspruchsvolles Terrain wagen möchte, ein Fully aber den preislichen Rahmen sprengt? Dann sind die sogenannten Trailhardtails mit mehr Federweg, versenkbaren Sattelstützen und dicken Reifen die perfekte Alternative.

Empfohlene Mountainbike Hardtails

Hier eine kleine Auswahl an Mountainbike Hardtails:

Modell Preis Gewicht Urteil
Mondraker Podium Carbon RR SL 8499 Euro 8 Kilo super
Cannondale Scalpel HT 6999 Euro 9,62 Kilo super
Specialized Chisel Comp 2000 Euro 12,1 Kilo Gut
Radon Jealous AL 8.0 HD 1499 Euro 12,72 Kilo gut

Fazit von Max Fuchs, BIKE Testredakteur

Die hohe Nachfrage und geringe Verfügbarkeiten lassen seit der Corona-Krise die Bike-Preise nach oben schnellen. Die Hardtails sind von dieser Problematik nicht ausgenommen. Auch wenn man meinen könnte, dass niedrige Preise gerade im Einsteigersegment ausschlaggebend für die Verkaufszahlen sind, sieht die Realität anders aus. Mittlerweile gehen manche Firmen sogar so weit und verbauen selbst an Hardtails um 1300 Euro wieder veraltete Schnellspanner.

Der Grundgedanke des Mountainbikings in seiner unverfälschten Form macht die Schönheit eines Hardtails aus. Ob Offroad-Newcomer, erfahrener Racer auf der Suche nach einer leichten Speed-Maschine oder passionierter Trail-Rider - wir haben genau das CUBE Hardtail, das zu dir passt. Wer Marathonrennen oder Cross Country fährt, braucht ein leichtes, spritziges, effizientes - und komfortables - Bike.

Das perfekte, sportive Hardtail ist leicht und schnell, es ist dauerhaft komfortabel zu fahren und zugleich so vielseitig, dass man damit jeden Trail voll im Griff hat. Mit seinem durchdachten Rahmendesign und elegantem Look erobert das Attention die Herzen aller Trail-Rider im Sturm. Vielseitig, unkompliziert, flexibel anpassbar - die Rede ist vom Aim.

Hardtail oder Fully?

Du hast dich für den Kauf eines Mountainbikes entschieden, doch MTB ist nicht gleich MTB. Widmen wir uns also der Frage „Hardtail oder Fully? Der größte Unterschied der beiden MTB-Typen liegt in der Federung. Das Hardtail MTB ist die ursprünglichere Variante und hat „nur“ eine Federgabel, während das Fully MTB auch am Hinterbau gefedert bzw.

Hardtail MTB

Der Begriff Hardtail (englisch) bedeutet so viel wie „starres heck“. Dieser Typ MTB ist mit einer Federgabel (meist 100 mm- 120 mm Federweg) ausgestattet. Der Rahmen ist meist aus Carbon oder Aluminium und somit sehr leicht.

Einsatzgebiet

Das Hardtail MTB eignet sich wunderbar für die Fahrt auf befestigten Straßen, Forstwegen bzw.

Hardtail Kategorien

  • Down-Country: Diese Bikes sind wohl die gängigste Version der Hardtails. Ein leichter Alurahmen und meist 100mm Federweg bieten dir Geschwindigkeit und Fahrspaß, ohne viel Kraft am Berg einzubüßen.
  • Cross-Country: Auf lange Strecken und Rennen ausgelegt, auch Marathonbikes genannt. Ein sparsamer Federweg von 100mm bis 120mm bietet Komfort und schont die Gelenke bei längeren Touren. Der Fokus liegt hierbei auf Antriebseffizienz, auch beim Treten bergauf.
  • Trailbikes: Den längsten Federweg bieten dir diese MTBs mit 120mm bis 130mm.

Fully MTB

Das Full-Suspension-Bike (englisch) vollgefedertes Fahrrad oder auch Fully genannt, ist wie der Name verrät, vollkommen gefedert bzw. Gedämpft. Mit diesem Bike bist du in jedem Gelände zuhause und überwindest auch die größten Hindernisse. Der Rahmen ist je nach Preisklasse meist aus Carbon oder Aluminium gefertigt.

Einsatzgebiet

Das Fully MTB macht die Natur zu deinem Spielplatz, es gibt fast kein Gelände, in dem du dich nicht vorankommst. Von der Straße über den Waldweg, durch den Matsch und dann den Berg runter.

Kategorien

  • All-Mountain-Fullys: Wie der Name schon sagt, ist dieses MTB ein echter Allrounder. Es ist etwas schwerer als ein Fully-Trailbike, hat allerdings auch ein paar Besonderheiten. Eine absenkbare Sattelstütze sorgt auf dem Trail oder Downhill für mehr Bewegungsfreiheit. Außerdem ist eine sperrbare Federgabel verbaut, um dir das Bergauffahren zu erleichtern. Der Federweg liegt meist bei ca. 120mm - 140mm.
  • Enduro-Fullys: Vor allem für die Bergabfahrt entwickelt und darum mit einem eher flachen Lenkwinkel und einem tiefen Schwerpunkt konzipiert. Die absenkbare Sattelstütze sorgt auch hier für mehr Bewegungsfreiheit beim Downhill. Der Federweg beträgt bei diesen Bikes meist 160mm bis 180mm. Mit dieser Federung überwindest du auch große Hindernisse und Schläge werden sehr gut gedämpft. Die Federung kann in der Regel gesperrt oder verhärtet werden, womit auch längere Fahrten auf der Straße zum vollen Erfolg werden ohne unnötig Kraft einzusetzen.
  • Downhill-Fullys: Wie der Name verrät, sind diese MTB ausschließlich für Downhillfahrten entwickelt worden. Durch die starke Federung mit einem Federweg von 180mm bis 200mm nimmst du sämtliche Drops und Sprünge mit, aber das hat seinen Preis. Durch das zusätzliche Gewicht der Federung wird Bergauffahren beinahe unmöglich bzw. sehr Kraftaufwendig. Ein Lift oder Shuttleservice ist darum empfehlenswert.
  • Freeride-Fullys: Stabil und schwer, dieser MTB-Typ ist sehr gut für die Fahrt abseits von Wegen oder Trails geeignet. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Die direkte Lenkung mit minimalem Gewicht bietet dir volle Kontrolle. Diese Fullys sind für Sprünge und das Überwinden technisch anspruchsvoller Hindernisse konzipiert.

Laufradgrößen bei Mountainbikes

Sehr lange waren 26 Zoll das Nonplusultra in der MTB-Szene. Mittlerweile haben 27,5 Zoll und 29 Zoll Laufräder die beliebten „Oldies“ fast gänzlich abgelöst. Größere Laufräder ermöglichen es dir deutlich einfacher über Hindernisse zu rollen, ohne dein Rad lupfen zu müssen.

Größere Laufräder sind schwerer, bieten dafür aber deutlich mehr Laufruhe und bessere Abrolleigenschaften. Kleinere Laufräder sind agiler und etwas leichter, sie könnten je nach Fahrstil für dich die richtige Wahl sein.

Du möchtest schnellstmöglich beschleunigen und bist eher auf schmalen Strecken und in engen Kurven unterwegs?

Fazit: Hardtail vs. Fully

Wer den vollen Geländespaß möchte und sein Bike eher als Sportgerät sieht, wird um ein Fully MTB wohl kaum herumkommen. Mit einem Fully genießt du vollen Fahrspaß bei maximaler Kontrolle und hohem Komfort.

Wer sein Bike im Alltag, für längere Touren oder die Fahrt auf unbefestigten Straßen nutzen möchte, ist mit einem Hardtail sehr gut beraten. Hier profitierst du von geringem Wartungsaufwand und hast die Möglichkeit dein Bike vollständig StVO gerecht auszustatten. Hardtail MTBs überzeugen durch zahlreiche Vorteile, die sie von anderen Mountainbikes abheben. Sie sind leichter, effizienter und wartungsärmer als Fullys.

Einsatzgebiete von Hardtail und Fully

Wofür ist ein Hardtail geeignet? Wenn du ein Mountainbike hauptsächlich zum Fahren auf gut befestigten Straßen und Feld- und Forstwegen suchst und nur hin und wieder auf einem unbefestigten Weg bzw. Downhill-Singletrail unterwegs bist, dann ist ein Hardtail das richtige Mountainbike. Mit ihm hast du genügend Bodenhaftung und aufgrund der Steifigkeit des Bikes kannst du damit die Kraft am besten auf den festen Untergrund übertragen. Am besten sperrst du die Gabel auf dem Weg nach oben oder stellst sie möglichst hart ein. So eignet sich das MTB bestens für lange Tagestouren.

Wofür ist ein Fully geeignet? Wenn du praktisch ausschließlich auf Singletrails, schmalen unbefestigten Wegen oder grobschottrigen Untergrund fahren möchtest, dann solltest du zu einem Fully greifen. Durch die Federgabel vorne sowie den Hinterbaudämpfer hinten hast du in unwegsamem Gelände eine bessere Bodenhaftung. Bei gesperrtem Dämpfer eignet sich das Fully auch für das Fahren auf flachem, “glattem” Terrain.

Vor- und Nachteile bei Hardtail und Fully

Der größte Unterschied zwischen den beiden MTB-Modellen ist die zusätzliche Hinterbaudämpfung beim Fully. Dieses weitere Federelement prägt die Einsatzgebiete des vollgefederten MTBs und zeigt wesentliche Unterscheidungsmerkmale im Vergleich zum Hardtail auf.

Hardtail

Hardtails punkten vor allem hinsichtlich des geringeren Preises und Gewichts, das sie oft zu einem bevorzugten Einstiegsmodell machen. Die fehlende Technik am Hinterrad bedeutet zwar weniger Kontrolle und Komfort beim Fahren, allerdings ist der Pflegeaufwand des MTBs dadurch auch geringer.

Fully

Fulfys sind in der MTB-Branche besonders wegen der besseren Traktion und Stabilität und der sich daraus ergebenden höheren Geschwindigkeit beliebt. Fährst du etwa durch schwieriges Gelände mit vielen Unebenheiten, so schaffen Fullys dank ihrer doppelten Radfederung einen besseren Ausgleich. Das Schlagloch wird praktisch „überflogen“, was dazu noch zu einer höheren Geschwindigkeit führt.

Hardtail vs. Fully: die Preise

Im Vergleich zu einem Fully ist ein Hardtail deutlich günstiger. Du bekommst ab 1200 Euro sehr vernünftige Hardtails, während du für ein gutes Fully rund 2000 Euro ausgeben solltest. Es gibt zwar auch deutlich günstigere Fullys, die dann aber überdurchschnittlich schwer und mit schlechteren Komponenten, wie Schaltung und Bremsen, ausgestattet sind. Wenn du generell nicht mehr als 1500 Euro für ein Mountainbike ausgeben möchtest, dann solltest du lieber ein gutes Hardtail als ein schlechtes Fully kaufen. Das Wichtigste an einem Mountainbike sind nämlich nicht die Federeigenschaften, sondern eine gute Kraftübertragung und eine zuverlässig funktionierende Bremse.

Wenn du unentschlossen bist, ob ein 29er oder ein 27,5er das richtige MTB für dich ist, dann solltest du das Bike auf alle Fälle testen. Komme hierfür doch einfach in einer unserer Filialen vorbei, wo du auf realitätsgetreuen Teststrecken jedes MTB ausgiebig fahren kannst.

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