Gimbal-Halterungen für Motorräder: Optimale Bildstabilisierung für Actioncams

Ein Gimbal ist besonders nützlich, wenn kein Stativ verwendet wird und bewegte Bilder aus der Hand aufgenommen werden sollen. Insbesondere für kleine Actioncams wie die GoPro oder Smartphones kann das zusätzliche Gewicht eines Gimbals dazu beitragen, dass die Aufnahmen besser werden. Dies sollte man nicht als Nachteil sehen, zumindest nicht während der Aufnahme selbst.

Wer einen Gimbal kaufen möchte, wird feststellen, dass der Markt von drei Marken dominiert wird: DJI, FeiyuTech und Zhiyun. Von DJI gibt es beispielsweise Smartphone-Gimbals für etwa 100 bis 150 Euro.

Vorteile eines Gimbals

  • Aufnahmen in der Dämmerung und Dunkelheit: Bildstabilisatoren vieler Kameras funktionieren nur bei ausreichend Licht.
  • Zeitraffer: Mehrere Fotos werden über einen gewählten Zeitraum aufgenommen und später als Video abgespielt.
  • Künstlerische Modi: Ein Gimbal ist mit verschiedenen Modi ausgestattet und ermöglicht spezielle Schwenks.

Gimbal-Empfehlungen für Smartphones und Actioncams

Für Smartphones empfiehlt das Review Portal der New York Times, Wirecutter, den Gimbal Zhiyun Smooth 4 und den DJI OM 4. Beide Modelle sorgen auch bei unruhiger Hand für ruhige Bilder und eignen sich z. B. für Vlogs. Die App von Zhiyun wird von Wirecutter besser bewertet als die der Konkurrenz, da sie mehr Fine-Tuning und eine größere Auswahl an Filtern bietet.

GoPro-Experte “Shawn” empfiehlt den Gimbal Zhiyun Crane M2 als universell passendes Modell für alle GoPro-Modelle. Dieses Modell ist nicht speziell auf GoPro ausgerichtet, sondern kann mit sämtlichen Actioncams, kleinen DSLM oder kleinen DSLR-Kameras verwendet werden.

Für große und schwere Kameras gibt es entsprechende Gimbals wie das Modell FeiyuTech AK4500, das auf bis zu 4,6 kg Gewicht ausgelegt ist. Für schwere Kameras kann zudem weiteres Zubehör sinnvoll sein, wie z. B. eine Zweiarm-Halterung von Wolffilms für ca. 100 Euro.

Zuletzt soll noch die DJI Osmo Pocket 3 erwähnt werden. Dieser Gimbal ist bereits mit einer eigenen 4k-Kamera ausgestattet und eignet sich besonders für Leute, die ihre Kinder oder Haustiere filmen möchten und somit sofort einsatzbereit sein wollen.

Actioncams im Test: Worauf es ankommt

Actioncams sind klein, robust und werden mit speziellen Halterungen verkauft, weshalb sie auch gerne als Helmkamera bezeichnet werden. Die GoPro Hero13 Black hat im CHIP Testcenter mit einem fast durchweg exzellenten Ergebnis überzeugt. Unschlagbar ist die Actioncam in der Ausstattung: Zur hohen 5,3K-Auflösung und beeindruckenden Burst-Zeitlupen gesellen sich professionelle Videofeatures und ein souveräner Bildstabilisator.

Die Insta360 Ace Pro hat im CHIP Test zunächst verblüfft und dann voll überzeugt: Das auffälligste Feature ist der Touchscreen auf der Rückseite, der für Vlogs und Selfies nach vorne geklappt werden kann, um sich gut im Vorschaubild zu haben. Des weiteren trumpft die Insta360 Ace Pro mit einem 48-Megapixel-Sensor auf, der Videos mit bis zu 8K Auflösung aufnimmt.

Empfohlene Actioncams im Überblick

Modell Auflösung Besonderheiten
GoPro Hero13 Black 5,3K Exzellente Ausstattung, professionelle Videofeatures, souveräner Bildstabilisator
Insta360 Ace Pro 8K 48-Megapixel-Sensor, klappbarer Touchscreen, magnetische Klemme
DJI Osmo Pocket 3 4K Integrierter Gimbal, 1-Zoll-Sensor, drehbares 2-Zoll-Display

Worauf Sie beim Kauf einer Actioncam achten sollten

Actioncams gehören im Wesentlichen zur Kategorie der Camcorder. Dank ihrer kompakten und robusten Bauweise können sie mit speziellen Halterungen an Lenkstangen, Helmen, Drohnen oder Gurten befestigt werden. Für anspruchsvollere Einsätze, wie beispielsweise beim Tauchen, stehen zusätzlich Schutzhüllen zur Verfügung.

  • Auflösung: Full-HD ist von gestern, selbst günstige Helmkameras werben inzwischen mit einer Auflösung von 4K.
  • Bildrate (Framerate): Für schnelle Bewegungen sollte auf eine möglichst hohe Bildrate geachtet werden.
  • Bildstabilisator: Gleicht Ruckler und Vibrationen aus und sorgt für ein deutlich ruhigeres Bild.
  • Wasserdichtigkeit: Die allermeisten Actioncams stecken nicht nur heftige Stöße weg sondern sind auch wasserdicht.

Handyhalterungen für Motorräder

Mithilfe einer Handyhalterung ist die sichere Navigation auf dem Bike möglich - denn du hast die Route stets im Blick und beide Hände fest am Lenker. Die Handyhalterung fürs Motorrad ist in jedem Fall ein mehr als praktisches Gadget.

Arten von Handyhalterungen

  • Spannhalterung/Greifhalterung: Flexibel und universal für verschiedene Smartphone-Typen nutzbar.
  • Case-Halterung: Bietet zusätzlichen Schutz vor Regen und Steinschlägen, oft modellspezifisch.

Empfohlene Handyhalterungen

  • Handyhalterung von Lamicall: Besonders flexibel, passend für Smartphones von 4,7 bis 6,8 Zoll.
  • Greifhalterung von Lamicall: Mit vier Schutzecken, passend für Smartphones zwischen 3,5 und 6,5 Zoll.
  • Greifhalterung von Grefay: Aus hochwertigem Edelstahl, passend für Smartphones zwischen 4,5 und 7 Zoll.
  • Halterung von Ram Mounts mit X-Grip: Stabile Konstruktion, hält Smartphones bis zu 5 Zoll.
  • Casetasche von Lemego: Schützt alle Smartphones, die kleiner als 6,5 Zoll sind, wasserfest.
  • Case-Halterung von Lifelf: Wasserdicht, passend für alle Smartphones bis 6,7 Zoll.
  • Handyhalterung von SP Connect: Sichert das Gerät mit einer modellspezifischen Silikonhülle.

In der Regel wird die Handyhalterung fürs Motorrad an der Lenkerstange oder dem Lenkerkopf befestigt. Einige Modelle bieten auch eine integrierte Ladefunktion.

Verwandte Beiträge:

Kommentar schreiben

Kommentare: 0