Die Wahl der richtigen Fahrradbekleidung ist entscheidend für Komfort und Leistung beim Radfahren. Besonders für Herren gibt es eine große Auswahl an Produkten, die unterschiedliche Anforderungen erfüllen müssen. Dieser Artikel beleuchtet die Vielfalt der Gonso Fahrradbekleidung für Herren und stellt Testergebnisse sowie wichtige Kriterien vor.
Testsieger von Sitivo
Die Sitivo Radhosen konnten in renommierten Magazinen wie BIKE und TOUR auf ganzer Linie überzeugen und Testsiege einfahren. Im Vergleichstest des TOUR Magazins 03/2020 konnte die SITIVO BIB den Testsieg (Endnote 1,3) einfahren und die Tester dank der hervorragenden Passform, dem bequemen Polster und dem komfortablen Trägersystem voll und ganz überzeugen. Auch im Mountainbikemagazin BIKE konnte die SITIVO BIB souverän den Testsieg einfahren.
Qualität und Preis
Die Frage nach dem Preis-Leistungs-Verhältnis stellt sich bei Fahrradbekleidung immer wieder. Kurze Radhosen, die 280 Euro oder mehr kosten, sind inzwischen keine Seltenheit mehr. Bei vielen Produkten fiel den Testern die Materialqualität und die Verarbeitung positiv auf - dies macht sich in der Regel auch in Form einer langen Haltbarkeit bezahlt. Zudem wird anhand des Testfelds deutlich, dass auch die bekannten, etablierten Hersteller wie etwa Gorewear, Bioracer, Gobik oder Straede ganz bewusst das niedrigere Preissegment bedienen.
Passform und Komfort
Für viele Radfahrer ist die Passform das wichtigste Kaufkriterium. Rennrad-Trikots verfügen in der Regel über eine sportiv-enge und körpernahe Passform. Dieser Schnitt bietet auch aerodynamische Vorteile. Dies bedeutet aber auch, dass eine üblicherweise getragene Konfektionsgröße nicht unbedingt auf die Radbekleidung übertragen werden kann. Die Größenfindung ist demnach - leider - nicht immer einfach. Bei Sommer-Trikots oftmals positiv ist die Kombination verschiedener Stoffarten. Vorne wird etwa in nicht wenigen Fällen ein luftdurchlässiges, aber nur leicht perforiertes Material eingesetzt - und in der Rückenpartie ein noch deutlich atmungsaktiveres. Bei manchen Modellen kommen hier, oder unter den Ärmeln beziehungsweise in den Seitenbereichen, Mesh-Stoffe zum Einsatz.
Sitzpolster bei Radhosen
Bei Radhosen ist der Komfort noch einmal wichtiger als bei Trikots. Mitentscheidend dafür ist die Wahl des Sitzpolsters. Dessen Konstruktionsweise und Materialeigenschaften müssen zur Anatomie des Trägers oder der Trägerin passen. Für Sitzpolster gilt: Dicker bedeutet nicht immer auch komfortabler. In manchen der Test-Bibshorts sind dreizehn, in anderen nur vier Millimeter dicke Sitzpolster eingebaut. Auch die dünneren Modelle zeigten einen teils herausragenden Dauertragekomfort. Löffler und Gonso verbauen in unseren Testmodellen ein extrem dünnvolumiges Polster der Ergonomie-Spezialisten von SQlab - fast alle Testfahrer hatten damit auch während sehr langer Fahrten keinerlei Probleme.
Beinbereich und Abschlüsse
Was den Beinbereich der Radhosen angeht, werben manche Hersteller explizit mit einer Kompressionswirkung. Im besten Fall unterstützt dies die Muskelarbeit, im schlechtesten hat es keine negativen Effekte. Die Abschlüsse: Hier kommen immer häufiger nahtlose sogenannte Laser-Cut-Enden zum Einsatz. Diese sind optisch besonders „clean“ und schneiden vor allem nicht ein. Es gibt in diesem Test keine Hose mehr, die anders verarbeitet ist. Bei der Materialqualität und der Verarbeitung zeigen sich hier jedoch teils sehr deutliche Unterschiede zwischen den Testmodellen der verschiedenen Preisklassen.
Träger der Bibshorts
Auch die Träger der Bibshorts sind ein sehr wichtiger Komfortfaktor. Straffe und zugleich eher breite, nahtlose Träger aus einem „feinen“ und recht weichen Stoff sind hier aus der Sicht unserer Tester das Optimum. Auch die Positionierung der Träger spielt beim Tragekomfort eine entscheidende Rolle. Dass sie am Rücken in einer Form vernäht sind, ob gekreuzt oder verbunden über einen Mesh-Einsatz, ist inzwischen Standard und verbessert die Passform beziehungsweise den Sitz entscheidend.
Details und Unterschiede
Neben den wichtigen Parametern - Material, Verarbeitung, Atmungsaktivität, Passform, Komfort und Robustheit - gibt es auch in weiteren Details teils große Unterschiede. Etwa bei den Trikottaschen. Hier ist die Variante drei plus eins - drei Rückentaschen und eine zusätzliche Reißverschlusstasche - fast schon der Standard. Jedoch gibt es auch hier Ausnahmen. So verwendet Löffler an seinem Testmodell - auch aus Gewichtsgründen - nur zwei Taschen.
Nachhaltigkeit und Produktion
Einige Hersteller zeigen zudem, dass Lieferketten auch kurz sein können. Sie fertigen innerhalb Europas. Die Löffler-Produkte sind bekannt dafür, „made in Austria“ zu sein. Löffler bietet zudem mittlerweile auch einen 360-Grad-„Second-Life“-Ansatz: Eingesandte Artikel werden entweder repariert oder durchlaufen einen Upcycling-Prozess. Aus dem Bein einer Radhose kann dann zum Beispiel noch ein Stirnband werden.
Gonso Road Jacket Windjacke im Test
Die Gonso Road Jacket Windjacke ist eine leichte Option für windige Bedingungen. Gonso liegt mit seiner spartanischen Windjacke nur knapp über der 100-Gramm-Marke. Dementsprechend klein lässt sich die Jacke verstauen. Schade, dass ein Beutel zum einpacken fehlt. Auch sonst ist die Ausstattung überschaubar: Zweiwege-Reißverschluss, leicht gefütterter Kragen und Mesh am Rücken und unter den Armen zur Belüftung - das war’s. Extras sind bei diesem Gewicht nicht drin.
Wetterschutz
Wegen der großflächigen Mesh-Panels schützt die Gonso-Windjacke vor allem an der Vorderseite vor Wind. An der Rückseite kann Schweiß dagegen gut abdampfen, dass führt aber auch dazu, dass die Jacke in schnellen Abfahrten etwas zugiger daherkommt. Regen weist die Gonso nur recht bedingt ab. Auch Spritzwasser kann am Rücken eindringen.
Tragekomfort
Für Gonso-Verhältnisse ist die Road Jacket Wind erstaunlich sportlich geschnitten und konsequent auf eine race-orientierte Haltung getrimmt. Die Front ist sehr kurz gehalten, was im Stand etwas komisch aussieht, auf dem Bike aber umso besser passt. Am Rücken ist die Gonso Windjacke zwar etwas länger gehalten, im Vergleich fällt sie aber auch hier eher kurz aus. Auch wenn das Material etwas raschelt, trägt es sich doch sehr angenehm, solange man nicht allzu sehr schwitzt. Dann fehlt der Windjacke luftigeres Material an der Arm-Unterseite und der Schweiß staut sich etwas auf. Der Kragen mit seiner angenehmen Kaschierung liegt sauber an und schließt hoch genug auf, sodass es auch bei zügiger Fahrt nicht in den Nacken bläst. Weil Gonso bei der Materialwahl auf einen Stretchanteil verzichtet, kann die Jacke vor allem in der Armbeuge etwas eng werden. Ansonsten: gelungener Schnitt für Racer.
Handling
Der leichtgängige Reißverschluss lässt sich gut mit einer Hand bedienen. An- und Ausziehen gelingt dank der dehnbaren Bündchen zur Not auch während der Fahrt. Nur zum Verstauen hätten wir uns bei einer Windjacke dieser Kategorie eine Staumöglichkeit oder einen Packbeutel gewünscht.
Fazit zur Gonso Road Jacket Windjacke
Gonso geht neue Wege und schneidert eine körperbetont-racige Windjacke mit kleinem Packmaß und geringem Gewicht. Große Mesh-Einsätze unter den Achseln und am Rücken verbessern das Klima. Nur die Ärmel werden bei hoher Intensität schnell schwitzig. Die Road Jacket fällt schon fast etwas zu kurz aus, auch der Kragen könnte noch höher reichen.
Gonso Ride Miles Bib Circle
Der Zusatz Circle im Namen der Gonso Ride Miles Bib soll nicht etwa darauf hinweisen, dass man mit der neuen Bib Short besonders lange im Kreis fahren kann, sondern, dass die Hose vor dem Hintergrund der Kreislaufwirtschaft entwickelt wurde. Hier kommen nur sortenreine Materialien zum Einsatz, die sich nach dem Lebensende der Bib Short wieder problemlos recyceln und dem Materialkreislauf zuführen lassen sollen.
Aufwendige Konstruktion
Doch auch ansonsten will die deutsche Marke mit der Ride Miles Bib Circle ein neues Level erreichen. So dezent die Optik ist, so aufwändig ist die Hose konstruiert. An den Beinen kommt die Gonso mit gerade mal einer einzigen Naht pro Seite aus und dennoch sitzt die Hose dank des straffen aber gleichzeitig hochelastischen Materials kompakt am Körper. Die breiten, nahtlosen Träger sind besonders weit Richtung Gesäß gezogen, um das Polster maximal sicher in Position zu halten. Zusätzlich sorgt eine Mesh-Bahn am Rücken für guten, luftigen Sitz.
Nahezu perfekter Sitz
Der ganze Aufwand macht sich durchaus bezahlt, denn die Gonso sitzt wie eine zweite Haut. Nähte sind an keiner Stelle zu spüren und auch das Materialfeeling selbst ist gelungen. Auch beim Treten bleiben die Beinabschlüsse sauber in Position. Die Träger sitzen bequem und verhindern zuverlässig, dass das Polster unterm Hintern verrutscht.
Sitzpolster
Wobei wir auch beim vielleicht einzig echten Manko der Gonso sind: dem Sitzpolster. Dieses ist an sich gut konstruiert, mit einem Kanal, der den Dammbereich entlastet und einer durchgängig gleichbleibenden Polsterung. So liegen die Sitzknochen immer sauber auf dem Polster auf. Für wirklich lange Ausfahrten fällt die Dichte des Polsters allerdings etwas gering aus und es sitzt sich etwas durch.
Fazit zur Gonso Ride Miles Bib Circle
Wer die Marke Gonso schon länger kennt, wird positiv überrascht sein von der sehr aufwendig geschnittenen Hose mit ihrem angenehm stützenden Material und den nahtlosen, aber etwas stramm sitzenden Trägern. Die exzellenten Beinabschlüsse liegen ohne spürbaren Silikon-Bund druckfrei an den Oberschenkeln.
Weitere Fahrradhosen im Test
Fahrradhose ist nicht gleich Fahrradhose. Rennradfahrer haben nämlich andere Ansprüche an ihre Fahrradhose als etwa Mountainbiker oder Tourenradler. Die eher sportliche Kategorie, gerne auch Tights genannt, ist knalleng. Tights lassen sich in trägerlose Hosen und Hosen mit Hosenträgern (»Bibtights«) einteilen. Diese Hosen werden vornehmlich beim Rennradfahren getragen, vereinzelt auch beim Mountainbiken und Tourenradfahren, hier wiederum gerne von leistungsorientierten Cross Country (XC)- Fahrern und bei Rennen. Andere Hosen wiederum sind weiter geschnitten und ähneln Lauf- oder Wandershorts. Sie wurden für Tourenradler, E-Biker und Touren-Mountainbiker entworfen. Die letzte Kategorie der hier getesteten Hosen sind robustere Hosen, die speziell für den härteren Mountainbike-Einsatz geschneidert wurden.
Innenhose ja oder nein?
Bei weiter geschnittenen Shorts stellt sich auf den ersten Blick die Frage, ob man eine Innenhose darunter ziehen sollte oder nicht. Schließlich werden viele der getesteten Hosen auch ohne Innenhose angeboten. Wer je mit Innenhose gefahren ist und das Plus an Komfort, das Innenhosen durch ihre Polsterung am Gesäß liefern, schätzen gelernt hat, wird sie nicht mehr missen wollen. Auch wenn es beim ersten Mal tragen vielleicht etwas zwickt und zwackt.
Sitzpolster: Eine individuelle Entscheidung
Das Thema Sitzpolster ist so eine Sache. Die einen mögen es dick, die anderen dünn. Die einen wollen einen breiten, die anderen einen schmalen Sitz-Einsatz. Am Ende ist jedes Hinterteil anders. Wir haben im Test auf einen gesunden Mittelweg Wert gelegt. Soll bedeuten: Hosen mit lieblos gemachten, wulstigen und schlecht vernähten Sitzpolstern mussten mit Abzügen rechnen. Flach eingenähte, nicht zu stark auftragende Sitzpolster mit einem cleveren Profil, das sich an den anatomischen Gegebenheiten orientiert, wurden besser bewertet.
Bodymapping
Bodymapping hat auch bei den Fahrradhosen Einzug gehalten, zumindest bei den teureren und sorgfältiger verarbeiteten Hosen. Bodymapping bedeutet, dass die Hosen an unterschiedlichen Bereichen wie Trägern, Gesäß, an der Seite und an den Beinen aus verschiedenen Materialien gefertigt werden, um den unterschiedlichen Anforderungen wie Schweißtransport, Luftdurchlässigkeit oder Abriebfestigkeit gerecht zu werden.
Empfehlungen für verschiedene Fahrertypen
- Tights: Erste Wahl für Rennradfahrer und wettbewerbsaffine Cross-Country-Mountainbiker.
- Gore Spinshift Bib Shorts: Vielseitige Hose mit guter Passform.
- Oakley Off Grid Cargo Bib Shorts 2.0: Bietet viel Stauraum, ideal für Gravelbiker und Langstrecken-Rennradler.
- Vaude Posta Bib Tight: Nachhaltige Wahl aus recycelten Materialien für Allround-Radler.
- Q36.5 Unique Pro Bib Shorts: Hochwertige, auf Leistung getrimmte Hose.
- Odlo Essentials Radshorts: Unkomplizierte Shorts ohne Träger, angenehm unauffällig.
Regenjacken für Radfahrer im Test
Regenjacken für Radfahrer und Radfahrerinnen haben einen anderen Schnitt als entsprechende Jacken für Wanderer. In der Regel sind sie vorne kürzer und lassen ausreichend Raum für die Beine. Am Rücken sind sie oft länger, um auch bei leicht gebückter Haltung auf dem Rad Schutz zu bieten. Sie haben schließbare Bündchen an den Ärmeln, damit der Fahrtwind nicht hineingreift. Die sportlichen Modelle sitzen eng an und bieten dem Wind so wenig Angriffsfläche - ein nicht zu unterschätzender Aspekt auf längeren Radtouren, aber auch bei Fahrten ins Büro mit Gegenwind.
Wasserdichtigkeit und Atmungsaktivität
Die von uns getesteten Modelle sind wasserdicht und teils atmungsaktiv. Eine Regenjacke soll ja erstens nicht nach einer halben Stunde durchnässen, und zweitens wollen Sie nicht übermäßig schwitzen. Keine der getesteten Jacken hat uns in diesen beiden Aspekten komplett im Stich gelassen. Unterschiede gibt es dennoch.
Kapuze und Taschen
Fast alle Jacken in unserem Test haben eine Kapuze. Deren Verstellbarkeit ist wichtig: Einerseits muss sie eng genug sitzen, um vom Gegenwind nicht zurückgeweht zu werden. Andererseits darf sie auch beim Drehen des Kopfes nicht die Sicht behindern. Und falls Sie einen Helm tragen: Wollen Sie die Kapuze über oder unter dem Helm tragen? Nicht bei allen Regenjacken ist beides möglich.
Alle Regenjacken im Test haben Taschen. Ein Smartphone können Sie jedoch nur bei einigen Modellen sicher und zugleich trocken verstauen. Die Smartphonetasche sollte zudem so hoch sitzen, dass Sie beim Treten nicht ständig mit den Beinen dagegenstoßen. Hier ist bei einigen Herstellern noch Luft für künftige Entwicklungen.
Empfehlungen für verschiedene Einsatzzwecke
- Sportliche Fahrten und Radreisen: Gorewear, Endura (GV 500), GripGrab
- Pendlerverkehr: Gonso, AGU
- Urbaner Einsatz: BTWIN City 540
Einzelne Modelle im Überblick
BTWIN City 540: Eine gefütterte Regenjacke, konzipiert für den urbanen Einsatz. Sie ist nicht windschnittig, bietet aber breite Reflektorstreifen und ein wattiertes Innenfutter. Die Kapuze passt nur unter den Helm.
Gripgrab EXPLR Waterproof Lightweight: Leicht und wasserfest, mit nur einer Außentasche an der Brust. Geeignet für sportliche Fahrer und Fahrerinnen.
Gonso Save Jacket Essential: Sportlich und alltagstauglich, aber nicht sehr atmungsaktiv. Bietet eine Smartphonetasche und ist in vielen Größen und Farben erhältlich.
Elkline 1Dry2 Manteloverall: Mantel und Overall in einem, bietet kompletten Regenschutz. Die Verarbeitung ist hochwertig, aber das Modell ist schwer und teuer.
Endura GV 500 Waterproof Jacket: Ein leichtes Sommermodell für Abenteurer, klein zusammenfaltbar und gut verarbeitet. Die Kapuze könnte besser einstellbar sein.
AGU Oversized Rain Shirt: Ungewöhnliches Design, sehr praktischer Regenschutz mit viel Stauraum. Allerdings schwer und nicht leicht zu verstauen.
Gonso in Kooperation mit SQlab
Der Radhosenspezialist Gonso hat in Kooperation mit dem Ergonomiespezialisten SQlab verschiedene Modelle mit dem SQlab Sitzpolster entwickelt. Wir wollten herausfinden, ob dieses dünne Pad hält was es verspricht. Darum haben wir die Radunterhose SQlab GO U W genauer unter die Lupe genommen und auf verschiedenen Touren getestet.
SQlab Sitzpolster
Das ergonomisch geformte SQlab-Sitzpolster der Damenhose ist maximal acht Millimeter dünn und straff. Bei den Herren ist es sechs Millimeter dünn. Da sich das Pad beim Fahren an die Körperform anpasst, wird es immer komfortabler. So funktioniert's: TPE-Gel (Thermoplastische Elastomere), das sich durch Wärme verformt, reduziert die Scherkräfte, die durch die Tretbewegungen entstehen. So wird die Reibung breitflächig reduziert. Zudem ist es sehr atmungsaktiv und leicht, aber trotzdem strapazierfähig.
SQlab Go U W Radhose von Gonso
Die SQlab Go U W Radhose von Gonso hat ein sehr angenehmes großes, aber nur acht Millimeter dickes Sitzpad, Silikonabschlüsse an den Oberschenkeln und dünne, leichte Träger. Obwohl die Hose eng geschnitten ist, damit sie nicht rutschen kann, hat sie durch die gute Dehnbarkeit ein angenehmes Tragegefühl.
Testergebnisse
Die Hose ist so dünn und körpernah, dass es gut möglich war, selbst eine enge Jeans darüber zu tragen. Die Träger sind elastisch und lassen sich gut durch die T-Shirt Ärmel ausziehen. Auf längeren Touren konnte ich die Leistung des Sitzpolsters so richtig testen. Als Überhose habe ich die Sitivo Shorts W getragen, deren Innenhose mit Pad ich für den Test entfernt habe. Bei der mehrstündigen Tour wurde deutlich, dass sich das Sitzpolster der SQlab dem Körper immer besser anpasst und noch geschmeidiger wird. Selbst nach mehreren Stunden gab es keine Reibung am Sattel und der typische Schmerz blieb aus.
Fazit
Die Passform der SQlab GO U W ist sehr gut. Sie fällt normal groß aus, ich benötige hier die gleiche Größe wie bei allen anderen Kleidungsstücken. Das Sitzpad hat eine angenehme Form, passt sich dem Körper sehr gut an und verhindert trotz der dünnen Stärke Reibungsschmerzen oder unangenehme Druckstellen.
Gonso Save Jacket Trail M im Test
Die Gonso Save Jacket Trail M ist eine leichte Regenjacke des schwäbischen Herstellers Gonso, der für seine passgenaue Bekleidung bekannt ist.
Erster Eindruck und Design
Die Jacke besticht durch ihren weichen Griff und den körpernahen Schnitt, der dennoch Bewegungsfreiheit bietet. Das Laminatgewebe mit G-Tex-Membrane schützt vor Wasser bis zu einer Wassersäule von 10.000 mm. Die elastischen Ärmelbündchen und der Kordelzug am Saum sorgen für eine gute Passform. Eine clevere Überraschung sind die seitlichen Eingrifftaschen, die als zusätzliche Innentaschen dienen.
Erfahrungen im Praxistest
Die Jacke zeigt sich im sportlichen Schnitt als Hingucker und beweist ihre Qualitäten auf dem Fahrrad, insbesondere durch die verlängerte Abdeckung für die Hände. Diese erlaubt es, bei kühlerem Wetter leichtere Handschuhe zu tragen. Ein Manko stellt die Kapuze dar, die nicht für Helme konzipiert ist. Sie kann unter dem Helm getragen werden, was jedoch nicht optimal funktioniert, insbesondere für Brillenträger.
Wasserdichtigkeit und Temperaturregulierung
In Bezug auf Wasserdichtigkeit hat die Jacke unseren Duschtest bestanden, allerdings ist sie nicht für längere Fahrten im Regen geeignet. Zur Temperaturregulierung muss der Hauptreißverschluss geöffnet werden, was dank des 2-Wege-Systems flexibel möglich ist.
Fazit
Mit einer Gesamtbewertung von 82 % und einem Preis-Leistungs-Verhältnis von 81 % ist die Gonso Save Jacket Trail M eine solide Wahl für das ganze Jahr. Sie eignet sich besonders gut für kühlere Jahreszeiten aufgrund des schützenden Kragenbereichs und der fehlenden Belüftungsöffnungen.
Zusammenfassung
Die richtige Fahrradbekleidung für Herren zu finden, erfordert die Berücksichtigung verschiedener Faktoren wie Passform, Komfort, Materialqualität und Einsatzzweck. Gonso bietet eine breite Palette an Produkten, die in Tests überzeugen konnten und sowohl für sportliche Fahrer als auch für den Alltagsgebrauch geeignet sind.
| Produkt | Einsatzbereich | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Sitivo Bib | Rennrad, Mountainbike | Hervorragende Passform, bequemes Polster |
| Road Jacket Windjacke | Marathon, Rennen | Leicht, kleines Packmaß, Mesh-Einsätze |
| Ride Miles Bib Circle | Rennrad | Nachhaltig, nahezu perfekter Sitz |
| Save Jacket Trail M | Allround | Weicher Griff, körpernaher Schnitt |
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