Jacken im Test
C5-Thermo-Winterjacke
Die C5-Thermo-Winterjacke bietet durch das weiche, gebürstete Fleece-Innenmaterial eine sehr starke Wärmeisolierung. Dieses trägt zudem zu einem hohen Tragekomfort bei.
Zugleich ist der Wetterschutz sehr stark. Das außen verwendete Material Gore-Tex Inifinium hält aufgrund der Gore-Windstopper-Technologie kühlenden Wind komplett vom Körper ab und ist langanhaltend und sehr stark wasserabweisend.
Die Passform ist radsportspezifisch, sportiv und enganliegend. Aufgrund der Stretch-Einsätze war die Jacke jedoch nie beengend. Die Ärmel sind - passend für eine sportive Sitzposition auf dem Rennrad - lang.
Sie verhindern auch durch ihre enganliegende Passform, dass an den Ärmeln kühle Luft unter die Jacke eindringen kann. Am Hals und am Nacken wärmt der hohe Stehkragen effektiv.
Die drei Rückentaschen und die zusätzliche Reißverschlusstasche bieten ausreichend Stauraum. Sehr gut: Die C5-Jacke ist in auffälligen Signalfarben erhältlich und verfügt zudem über Reflektoren, die die Sichtbarkeit im Straßenverkehr weiter erhöhen.
In der Kombination mit einem Thermo-Langarmunterhemd wärmte die Jacke auch bei niedrigen einstelligen Temperaturen stark. Auch bei langanhaltendem Spritzwasser und Regenschauern drang keine Feuchtigkeit zum Körper vor.
Tempest-Winterjacke
Die Tempest-Winterjacke hält dank ihrer Außenschicht aus dem Gore-Tex-Infinium-Material mit der Gore-Tex-Windstopper-Funktion kühlenden Wind komplett vom Körper fern.
Das Material ist zudem sehr langanhaltend sehr stark wasserabweisend. Bei Spritzwasser und bei Regenschauern drang im Test keine Feuchtigkeit zum Körper vor.
Die Innenseite aus wärmendem Fleece-Material sorgte für einen sehr hohen Tragekomfort und wärmte in der Kombination mit einem Thermo-Baselayer auch bei niedrigen einstelligen Temperaturen effektiv.
Die Atmungsaktivität des Gore-Tex-Infinium-Materials war im Test wie gewohnt sehr hoch. Die Passform war für unsere Testerinnen durch den verlängerten Rückenbereich und die langen Ärmel radsportspezifisch, aber nicht zu eng.
Die optionalen Signalfarben und die großen Reflektoren trugen zu der hohen Sichtbarkeit bei. Die geräumigen Rückentaschen und die zusätzliche Reißverschlusstasche überzeugten ebenfalls.
Das Gewicht von 395 Gramm war angesichts des hohen Kälte- und Wetterschutzes sehr gut.
Stream-Jacke
Die Stream-Jacke ist durch das Gore-Tex-Material und die vollständig versiegelten Nähte absolut wasser- und winddicht. Die Passform trägt aufgrund des verlängerten Rückenabschlusses, des hohen Kragens und der ausreichend langen Ärmel zum Wetterschutz der Gore-Wear-Jacke bei.
Die Passform fällt sportiv und körperbetont aus, jedoch deutlich legerer als bei vielen anderen radsportspezifischen Jacken. Durch einen Kordelzug am Saum ließ sich die Passform noch genauer einstellen.
Auch die teilelastischen Ärmelabschlüsse sorgten dafür, dass kein kühler Fahrtwind zum Körper vordringen konnte. Das Gewicht von 185 Gramm in der Größe S ist angesichts des vollständigen Wetterschutzes sehr gering.
Das Packmaß war gut: Sie passte im Test problemlos in eine Rückentasche eines Langarm-Thermotrikots wie dem Modell Gore Wear Progress Thermo oder der Tempest-Winterjacke.
Gore Wear Torrent
Weniger als 200 Gramm in der Größe S und voller Wetterschutz: Die Gore Wear Torrent überzeugte als absolut wind- und wasserdichte Jacke - sowohl in der Kombination mit dem C5-Thermo-Langarmtrikot als auch mit der C5-Gore-Tex-Infinium-Winterjacke und damit bei allen kühlen Herbst- und Wintertemperaturen.
Auch bei langanhaltendem starkem Regen nahm das Gore-Tex-Material keine Nässe auf, sondern ließ sie an der Außenschicht abperlen. Die Passform ist sportiv und radsporttypisch-durchdacht.
Jedoch ist der Schnitt insbesondere im Bereich der Schultern etwas weiter, wodurch die Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt wird und eine etwas dickere Jacke wie die C5-Gore-Tex-Infinium darunter Platz finden kann.
Sehr überzeugend waren der gummierte, nicht verrutschende Abschluss, die Reflektoren, sowie der mit wärmendem Fleece besetzte Kragen.
Gore Lupra Jacke
Die neue Gore Lupra Jacke trägt sich sportlich komfortabel und macht durch ihre angenehme Passform besonders auf Trail-Abenteuern mit dem Bike eine gute Figur. Der Regenschutz ist allerdings nur eingeschränkt.
Die Ärmel und Bündchen sind angenehm stretchig, die Kapuze lässt sich einstellen und passt sowohl über als auch unter den Helm. Zwei Schubtaschen nehmen etwas Gepäck auf, beulen aber in Radhaltung schnell nach vorne aus.
Die Gore Lupra ist eine Hybrid-Jacke: Oberarme, Brustpartie und Kapuze sind wasserdicht, der Rest der Jacke nur winddicht. Auf den ersten Blick erscheint diese Kombi clever, doch sobald man in den ersten Regenschauer gerät, ärgert man sich über durchsuppendes Wasser an den Ärmeln und einen nassen Rücken, an längeren Anstiegen dagegen über den Hitzestau am Oberkörper.
Es scheint, als könne sich die Lupra-Jacke nicht so recht entscheiden, was sie sein will. So ersetzt sie weder die dichtere Regen- noch die leichtere sowie atmungsaktivere Windjacke und bleibt leider ein Bekleidungsstück für wenige Gelegenheiten.
Endure Gore-Tex Regenjacke
Mit der Endure Gore-Tex Jacke haben die US-Amerikaner eine Regenjacke gezielt für den Radsport entwickelt. Die Endure Gore-Tex Jack macht wie zu erwarten auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen und robusten Eindruck.
Dabei ist das gewählte Material relativ dünn, wodurch sich ein Gefühl von Leichtigkeit beim Tragen einstellt. Die Passform ist locker gehalten, sodass für MTB’ler hier problemlos Protektoren unter der Jacke getragen werden können oder im Winter eine dicke Isolationsschicht.
Auch ist die Kapuze Fahrrahhelm tauglich und der Frontschirm durch einen kleinen Draht versteift. Zusätzlich gibt es an der Kapuze zwei Kordelzüge, mit dem die Kapuze passend fixiert werden kann, damit sie vom Fahrtwind nicht runter geblasen wird. Ebenfalls ist der Saum mit einem Kordelzug ausgestattet.
Utensilien wie Riegel, Schlüssel oder das Smartphone finden in den beiden verschließbaren Taschen genügend Platz. Im Test hat die Endure Gore-Tex Jacke uns nicht im Stich gelassen.
Die Jacke sitzt auf dem Rad perfekt und deckt auch in vorgebeugter Haltung den Rücken gut ab. Die verlängerten Arme können auch mit kürzeren Handschuhschaften einen lückenlosen Übergang schaffen.
Die Kapuze ist auch mit größeren Helmen wie einem POC Tectal kompatibel und bleibt dank der Fixiermöglichkeit an Ort und Stelle. Wind hat bei dieser Jacke keine Chance einzudringen, jedoch wird es an den Stellen die dem Fahrtwind ausgesetzt sind, bedingt durch das dünne Material, schnell kühl.
Wird es uns unter der Jacke zu warm, hilft nur das öffnen des Reisverschlusses, denn Gore hat hier auf weitere Belüftungsöffnungen verzichtet. Auch wenn die Membran sehr Atmungsaktiv ist, bei schweißtreibenden Bergauf-Passagen kommt das System schnell an seine Grenzen.
Das hingegen eine Gore-Text Membran wirklich Wasserdicht ist und die Jacke mit Bravur den Duschtest bestanden hat, brauchen wir hier wohl nicht extra zu erwähnen. Die Endure Gore-Tex Jacke besitzt das Potential die Lieblingsjacke für das ganze Jahr zu werden.
Hosen im Test
C5-Trägerhose
Die C5-Trägerhose überzeugte in der Kombination mit den getesteten Oberteilen der Linie von Gore Wear. Die breiten und flachen Träger und die Netz-Rückenpartie sind klar auf eine hohe Atmungsaktivität ausgelegt und beeinträchtigen die Wärmefunktion und die Atmungsaktivität der Oberteile nicht.
Sie tragen dazu bei, dass Schweiß schnell vom Körper weg geleitet wurde. Der Tester kam mit dem Advanced-Brand-Core-Sitzpolster individuell gut zurecht.
Sehr überzeugend war hierbei die Gore-Tex-Windstopper-Cup-Funktion, die vor kühlendem Fahrtwind sowie vor Spritzwasser im Sitzbereich effektiv schützte. Zudem schützte eine wasserabweisende DWR-Imprägnierung vor Spitzwasser und leichtem Regen.
Die Beweglichkeit war aufgrund des Thermo-Stretch-Materials sehr hoch. Die Passform war recht sportiv und enganliegend. Die Wärmefunktion war auch bei einstelligen Temperaturen gut.
Die Reflektoren und die neongelben Bereiche an den Beinen können die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen.
Gore-Wear-Progress-Radhose
Die Gore-Wear-Progress-Radhose überzeugte vor allem durch ihre enganliegende und zugleich sehr flexible Passform. Diese wird durch den Vier-Wege-Stretch, den das wärmende, innen aufgeraute Fleece-Material bot, ermöglicht.
Der obere Rückenbereich und die breiten, gut stabilisierenden, Träger sind perforiert und sind somit sehr atmungsaktiv. Sie leiten Schweiß effektiv vom Körper ab.
Dadurch war die Progress-Bibtight auch mit unterschiedlichen Oberteilen kombinierbar und bot eine hohe Atmungsaktivität. Top: Die Gore-Tex-Windstopper-Liner-Technologie im Sitzpolster und an der Vorderseite der Hose sorgte für einen effektiven Schutz vor kühlendem Fahrtwind, wodurch sich die Progress-Hose auch für längere Fahrten im einstelligen Temperaturbereich eignete.
Das Preis-Leistungsverhältnis war sehr überzeugend.
Long Distance Bib Shorts+ 2.0
Gorewear hat seine Long Distance Bib Shorts für Damen überarbeitet und auf den aktuellsten Stand gebracht. Dabei sollen vor allem störende Nähte signifikant reduziert worden sein: Ganze 50 Prozent weniger sind es laut Gorewear geworden, was nicht nur den Tragekomfort steigert, sondern auch das Risiko von unangenehmen Reibungen minimieren soll.
Das durchdachte Sitzpolster, das in enger Zusammenarbeit mit Elastic Interface entwickelt wurde, bietet nun sogar noch besseren Support auf ausgedehnten Touren.
Ein höherer Bund und die neuen, nahtlosen Beinabschlüsse sollen für eine perfekte Anpassung an die weibliche Silhouette sorgen und den Komfort erheblich verbessen. Dank der Silikonprints an den großzügigen, nahtlosen Bündchen rutschen die Shorts nicht und bleiben immer in der optimalen Position.
Besonders bemerkenswert sind die Träger der Gorewear Distance Bib Shorts+ 2.0: Sie bestehen vollständig aus luftdurchlässigem Netzgewebe, das den Schweiß rasch vom Körper abtransportiert - toll für lange Fahrten an warmen Tagen.
Außerdem erhöhen die großen Reflex-Prints an den Oberschenkeln die Sichtbarkeit bei Dämmerung oder im Straßenverkehr, was für zusätzliche Sicherheit sorgt.
Schon beim Reinschlüpfen in die Bib Short breitet sich ein angenehmes Gefühl aus. Der fein gestrickte, extrem leichte Stoff fühlt sich an wie eine zweite Haut und verspricht ein hervorragendes Tragegefühl.
Die einzige Naht an den Beinen verläuft geschickt an der Innenseite der Oberschenkel, sodass sie kaum spürbar ist. Die breiten Träger liegen komfortabel auf den Schultern und verteilen den Zug gleichmäßig - nichts verrutscht, nichts zwickt.
Im Praxistest überzeugen die Shorts durch ihre Formbeständigkeit; auch beim Treten bleibt alles an Ort und Stelle. Die durchdachte Konstruktion der Gorewear verhindert ein unangenehmes Stauen des Materials in der Beinbeuge.
Außerdem gewährleisten die luftigen Träger die korrekte Position des Sitzpolsters, das angenehm straff, jedoch nicht zu dick ist - ein perfekter Begleiter für lange Radtouren.
Wie bei der ebenfalls von uns getesteten Herren-Version ist auch bei der Distance Bib Shorts+ 2.0 für Damen das Polster angenehm straff gehalten, sodass es auch auf Dauer guten Suppert liefert und sich nicht zu schnell durchsitzt. Leider fällt auch hier das Polster etwas schmal aus, sodass man vor dem Kauf sicherstellen sollte, dass es zum eigenen Sitzknochenabstand passt.
Ein besonders gelungenes Detail ist der Besatz aus Windstopper-Material in der Intimzone, der ein Auskühlen im Wind verhindert. Die Gorewear Damen Bib Short besticht nicht nur funktional, sondern erfüllt auch die hohen Anforderungen sportlicher Radfahrerinnen.
ENDURE Regenhose
Die ENDURE Regenhose verfügt über die gleiche GORE-TEX PACLITE® PLUS Technologie wie die ENDURE Regenjacke. Die einzige Reißverschlusstasche auf der rechten Seite ist weiter hinten angebracht, damit Smartphone oder Portemonnaie beim Treten nicht stören.
Sie dient aber auch als integrierte Packtasche. Dazu zieht man die Tasche heraus und stopft die ganze Hose hinein. Das geht ganz einfach, denn der Zipper befindet sich sowohl auf der Außen- als auch auf der Innenseite.
Ein kleiner Wermutstropfen: Leider hat die GOREWEAR ENDURE Regenhose keine weitere Tasche mit Reißverschluss. Die Regenhose in Größe L passt mir gut.
Das Silikon-Gripper-Band am Bund reicht für meinen Hüftumfang bereits aus. Wer will, kann noch mit dem Kordelzug am Bund nachhelfen. Die reflektierenden Elemente befinden sich hauptsächlich an den Seiten der Hose.
Positiv aufgefallen sind mir die Druckknöpfe zum Verstellen der Unterschenkelweite und der großzügige lange Reißverschluss der Regenhose.
Da ich uphill in der Regel nicht so zügig unterwegs bin, konnte ich ein leichtes Rascheln der Regenhose feststellen, das ich jedoch nicht als störend empfand.
Auf dem Trail hörte ich durch die höhere Geschwindigkeit kein Rascheln mehr und war erstaunt über die großzügige Bewegungsfreiheit. Auch der untere Teil der Regenhose kam nicht mit der Kette in Berührung.
Wie bei der Regenjacke wurde ich auch bei einigen Regenschauern nie nass und spürte auch keinen kalten Wind an den Beinen. Bis auf die fehlende linke Reißverschlusstasche hat mich die GOREWEAR Endure mit GORE-TEX PACLITE® PLUS Technologie und abriebresistentem Sitzpanel voll überzeugt.
Sie bietet auch mit Knieschonern eine gute Passform, eine einfache Anpassung und hervorragenden Schutz vor Regen und Wind beim Radfahren.
Weitere getestete Produkte
C5-Thermo-Langarmtrikot
Das C5-Thermo-Langarmtrikot überzeugte insbesondere im Temperaturbereich zwischen fünf und 15 Grad Celsius. Am Rumpf ist vorne ein effektiv wärmesiolierendes Thermo-Material verarbeitet.
An den Seiten und auf der Rückseite der Arme kommt ein dünneres und noch atmungsaktiveres Material zum Einsatz. Im Test sammelte sich somit auch bei höheren Intensitäten oder wechselnden Temperaturen kein Schweiß dauerhaft am Körper, sondern konnte verdunsten.
Die Flexibilität ist durch den hohen Stretch des Materials hoch. Dies ermöglicht die sehr körpernahe, aber nicht beengende Passform. Die verlängerten Ärmel und der verlängerte Rückenbereich verhindern auch in einer sehr sportiven Sitzposition ein Auskühlen an den Handgelenken und am unteren Rücken effektiv.
Die gummierten Abschlüsse verhinderten zudem ein Verrutschen. Die dreiteiligen Rückentaschen sind durch einen Netzeinsatz stabilisiert, wodurch sie auch dann nicht durchhängen, wenn sie mit weiteren Kleidungsstücken, Energieriegeln und Wertgegenständen gefüllt sind.
Die optionalen Signalfarben und die Reflektoren dienen der Sichtbarkeit.
C5-Thermo-Handschuhe
Die Thermo-Handschuhe aus der C5-Serie überzeugen durch ihre sinnvolle Materialkombination und die durchdachten Schnitte. Das Gore-Tex-Außenmaterial hielt Fahrtwind komplett ab und ließ auch bei Regenschauern keine Feuchtigkeit zur Haut vordringen.
Die Thermo-Isolation an der Innenseite wärmte und sorgte für ein sehr angenehmes Tragegefühl. An der Innenhand kommt eine schaumgepolsterte Schicht zum Einsatz, die Vibrationen und Stöße dämpft und somit einem Ermüden der Hände bei langen Fahrten vorbeugte.
Das Synthetik-Leder auf der Handinnenseite war flexibel und bot auch bei Nässe viel Grip an unterschiedlichen Lenkerbändern. Am Unterarm kann der Handschuh mit einem Klettverschluss enganliegend am Handgelenk geschlossen werden.
Der kurze Abschluss war in der Kombination mit den ausreichend lang geschnittenen Ärmeln der getesteten Gore-Wear-Jacken kein Nachteil. Frei liegende Haut am Unterarm kam im Test nicht vor.
Die Handschuhe sind in Schwarz und in Neongelb erhältlich, zudem sind Reflektoren angebracht. Sehr gut: die fein abgestufte Größenauswahl von XS bis XXXL.
Shield-Thermo-Überschuhe
Die Shield-Thermo-Überschuhe sind aus nur einem Stück Stretchmaterial gefertig und kommen somit mit nur einer Naht im Bereich des Rists aus. Das Material ist dünn, obwohl es effektiv vor Nässe und Wind schützt.
Zudem ist die Passform am Schuh und an den Knöcheln sehr enganliegend und dadurch aerodynamisch vorteilhaft. Für warme Winter-Überschuhe vergrößern sie den Umfang der Füße relativ gering.
Die Bewegungsfreiheit war durch das sehr flexible Stretchmaterial bei unseren Testern nicht eingeschränkt. Der Stretch-Beinabschluss etwas oberhalb der Fußgelenke verbessert die Passform zusätzlich.
Für einen noch größeren Wetterschutz könnten die Überschuhe noch höher abschließen. Bei Fahrten durch Spritzwasser und leichte Regenschauer drang keine Feuchtigkeit zu den Schuhen vor, zudem saugte sich das Material nicht mit Wasser voll.
An der verstärkten Sohle sind die Pedalplatten und der Fersenbereich präzise ausgespart, sodass hier relativ wenig kühle Luft eindringen kann. Auch bei niedrigen einstelligen Temperaturen hielten die Shield-Thermo-Überschuhe die Füße warm.
Die Reflektoren verbessern die Sichtbarkeit weiter. Insbesondere an den Füßen, die durch das Pedalieren beim Rennradfahren nahezu ständig in Bewegung sind, können entsprechend dem Prinzip der Biomotion Signalfarben und Reflektoren dafür sorgen, dass man im Straßenverkehr erkannt wird.
Top: An der Sohle sind die Öffnungen für die Pedalplatten und den Fersenbereich an den Kanten verstärkt. Außerdem besteht die Sohle aus einem sehr abriebfesten Material. Auch nach mehreren Einsätzen und vielen Geh-Passagen war keine Abnutzung zu bemerken.
Zusammenfassende Bewertung
Die Gore-Wear-Sets überzeugten als Einzelstücke sowie in der Abstimmung aufeinander. Die Bestnoten vergaben unsere Tester für die wasserdichten oder wasserabweisenden, winddichten und dabei weitgehend atmungsaktiven Gore-Tex- und Gore-Tex-Infinium-Materialien.
Insbesondere die Jacken und Langarmtrikots boten sowohl einen effektiven Wetterschutz, eine gute Wärmeisolation sowie teils eine durchdachte Konstruktion, die eine hohe Atmungsaktivität erlaubte.
Wie von Gore Wear gewohnt fielen die Schnitte radsporttypisch sportiv, jedoch nicht beengend aus. Ihre Ausrichtung auf eine hohe Funktionalität bei Winter-Bedingungen war durchweg gelungen.
Das Preis-Leistungsverhältnis war auch wegen der sehr hochwertigen Verarbeitung der robusten Materialien ordentlich.
Tabelle: Übersicht der getesteten Produkte
| Produkt | Besonderheiten | Eignung |
|---|---|---|
| C5-Thermo-Winterjacke | Hohe Wärmeisolierung, Gore-Tex Inifinium, sportliche Passform | Winter, niedrige Temperaturen |
| Tempest-Winterjacke | Gore-Tex-Infinium, hoher Tragekomfort, hohe Sichtbarkeit | Winter, niedrige Temperaturen |
| Stream-Jacke | Absolut wasser- und winddicht, leicht | Regnerisches Wetter, Übergangszeit |
| Gore Wear Torrent | Wind- und wasserdicht, geringes Gewicht | Kühle Herbst- und Wintertemperaturen |
| C5-Trägerhose | Hohe Atmungsaktivität, Gore-Tex-Windstopper-Cup | Unterschiedliche Wetterbedingungen |
| Gore-Wear-Progress-Radhose | Enganliegend, flexibel, Gore-Tex-Windstopper-Liner | Längere Fahrten im einstelligen Temperaturbereich |
| Long Distance Bib Shorts+ 2.0 | Nahtlose Mesh-Träger, Windschutz-Cup | Lange Fahrten an warmen Tagen |
| ENDURE Regenhose | GORE-TEX PACLITE® PLUS, abriebresistent | Regnerisches Wetter |
| C5-Thermo-Langarmtrikot | Wärmeisolierend, atmungsaktiv | Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius |
| C5-Thermo-Handschuhe | Gore-Tex-Außenmaterial, Thermo-Isolation | Kaltes und nasses Wetter |
| Shield-Thermo-Überschuhe | Wind- und wasserdicht, aerodynamisch | Kaltes und nasses Wetter |
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