Griechenland ist ein wenig bekanntes Ziel für Motorradfahrer - zu Unrecht, wie wir finden. Der Norden Griechenlands und der Peloponnes locken mit schönen Landstraßen, kleinen Pässen und natürlich jeder Menge Kultur.
Wir bieten Euch drei verschiedene Motorradreisen durch Griechenland an: eine etwas fahrintensivere Tour, die auch den bergigen Norden des Landes besucht und einen entspannten Motorrad-Urlaub auf dem Peloponnes. Im Süden haben beide Reisen denselben Verlauf, die Peloponnes-Reise bietet Euch aber mehr Doppelübernachtungen für Unternehmungen, Entdeckungen und Besichtigungen auf eigene Faust.
Besonders, wenn Ihr zu zweit unterwegs seid und ihr Lust habt auf Kultur und Zeit am Strand, dann passt diese Motorradreise für beide. Die dritte Tour ist eine Kombination aus beiden.
Alle Reisen beginnen mit der Fähre von Ancona in Italien, die Euch je nach gewählter Motorradtour nach Igoumenitsa oder Patras bringt. Von Igoumenitsa aus geht es in die raue Bergwelt Nordgriechenlands. Der Straßenzustand kann recht abwechslungsreich sein, die Dörfer liegen abgeschieden in den Bergen, eine touristische Infrastruktur gibt es hier, von wenigen Ausnahmen abgesehen, nicht. Nördlich von Ioannina ragen die Gipfel bis zu 2600 Meter auf. Der Norden Griechenlands kann in einigen Streckenabschnitten schon etwas abenteuerlich sein - aber genau darin liegt der Reiz dieser wenig bekannten Region.
Eine Motorradreise nach Griechenland bietet eine Mischung, wie sie woanders in Europa selten zu finden ist: einerseits großartige antike Kulturstätten, andererseits kleine, oft einsame und fast immer kurvenreiche Landstraßen, die auch erfahrene Motorradfahrer fordern. Angenehme Temperaturen, besonders im Frühjahr und Herbst, laden dazu ein, die Saison in der Wärme zu verlängern.
Tourenplanung und Highlights
Unsere gefahrene Route in Griechenland inklusive der Insel Kreta ist 3.994 Kilometer lang (nur Asphalt, kein Offroad). Entlang der Strecke kannst du aus mehr als 100 landschaftlichen und kulturellen Highlights sowie den schönsten Motorradstrecken und Unterkunftsempfehlungen auswählen. Selbstverständlich sind hier auch alle mehr als 100 Point of Interests (POI) für dein Navi/Smartphone (GPX- bzw. OV2-Datei) enthalten.
Du kannst die Route wahlweise als Inspiration und Anregung für die Planung deiner eigenen, individuellen Griechenland-Reise nutzen oder sie als Rundkurs bzw. Abschnitte (Rundkurs Festland & Peloponnese Halbinsel, östliches Griechenland, Insel Kreta) unterteilt.
Meer und Berge - eine geniale Nachbarschaft! Zweimal, zu unterschiedlichen Jahreszeiten, hatten wir drei Wochen Zeit, das Land zu erkunden. An manchen Plätzen waren wir nun zweimal. Nachfolgend der Versuch einer Zusammenfassung.
Ionische Inseln
Wir betreiben Inselhopping auf den Ionischen Inseln. Lefkada ist von allen Ionischen Inseln unser eindeutiger Favorit.
Es gibt mehrere Highlights auf Lefkada. Allen voran die Tour zum Kap Ducato. Oder Sträßchen, die sich rühmen können, die engsten Serpentinen zu besitzen, die wir je gefahren sind. Oder wer von Euch hat schon einmal Haarnadelkurven im 15-Meter-Takt erlebt?
Das Landschaftsbild der Insel Kefalonia ist sehr abwechslungsreich: im Norden und im Inselinneren unfruchtbares und verkarstetes Bergland, im Süden der Halbinsel Paliki Dünenlandschaften, und westlich vom Enos, dem 1628 Meter hohen Inselberg, lange Sandstrände. Außer in den flachen und fruchtbaren Ebenen, wo man viele Oliven- und gelegentlich Orangenbäume findet, gibt es wegen des felsigen Untergrunds keine Landwirtschaft.
Betrachtet man Ithaka von der Warte des kurvensuchenden Motorradfahrers, dann dürfte die Insel nicht "Heimat des Odysseus", sondern "Trauminsel eines jeden Zweiradfahrers" heißen. Wir erlebten nur wenige Fleckchen Griechenland, wo die Symbiose "raue Berge und türkisblaues Meer" so perfekt gelingt.
Vikos-Aóos-Nationalpark
Der Vikos-Aóos-Nationalpark erstreckt sich ganz im Norden Griechenlands etwa von Monodendri bis zum nördlichen Konitsa. Herzstück und Namensgeber ist die zehn Kilometer lange Vikos-Schlucht, die in der Nähe von Monodendri ihren Anfang nimmt. Über die Tiefe streiten sich die Gelehrten. Gleich um 300 Meter differieren die Angaben. Unsere Quellen (Internet und Literatur) beginnen bei siebenhundert Meter und enden bei tausend Meter.
Meteora-Klöster
Zu den Meteora-Klöstern muss man wohl nicht viele Worte verlieren. Die Klöster sind so ziemlich in jeder klassischen Griechenland-Rundtour zu finden. Steht man vor so einer spitzen Felsnadel, auf deren Spitze ein Klosterbau thront, kann man es kaum fassen, dass es Menschen vor Jahrhunderten möglich war, Baumaterial da hinauf zu schaffen. Und es verwundert niemandem, dass es bei so manchem Kloster bis zu siebzig Jahre dauerte, bis das Material oben war. Am grusligsten sind wohl die alten Seilwinden: In einem Netz wurden Lebensmittel oder die Mönche selbst nach oben transportiert.
Pilionhalbinsel
Auch der Pilionhalbinsel statteten wir einen Kurzbesuch ab, jedoch konnten wir uns in der Vorsaison nicht so recht für den Landstrich erwärmen, der noch im Winterschlaf lag. Dafür entdeckten wir auf der Rückfahrt an die Westküste eine Strecke genau nach unserem Geschmack. Mangels offiziellem Namen nennen wir sie die Ost-West-Route.
Peloponnes
Last but not least, erkunden wir den Peloponnes, der sich wie vier Finger ins Meer reckt. Ein Erlebnis ganz besonderer Art ist eine Tour durch die karge Landschaft des mittleren "Fingers", Mani genannt. Hier beeindruckt vor allem die Mischung aus trockener, rauer Gebirgslandschaft, hohen, wehrhaften Wohntürmen und menschenleeren, halb verfallenen Dörfern.
Anreise mit der Fähre
Nachfolgend Tipps zur Anreise von Italien aus. Es stehen fünf verschiedene Fährhäfen in Italien zur Verfügung, die von Fähre* angelaufen werden. Wobei Venedig als Abfahrtshafen in Zukunft fraglich ist, da Fähre* seit 2014 nicht mehr durch den Kanal fahren dürfen und die Anlegestelle in den Industriehafen verlegt wurde.
Die Fahrtdauer von Venedig nach Patras beträgt 27 Stunden, ab Ancona etwa 23 Stunden. Die Fähren* laufen in der Regel auch Korfu und Igoumenitsa an. Je südlicher der Abfahrtshafen liegt, desto kürzer wird die Schiffsreise. Eine Kabinenpassage für Juli/August sollte man schon Monate zuvor buchen. In der Vorsaison kann, aber muss man nicht so zeitig buchen.
Alle diese Fähren* besitzen Kabinen mehrerer Kategorien. Spätestens zwei Stunden vor Abfahrt hat man im Hafenbüro die Check-In-Formalitäten zu erledigen. Angeblich verliert man danach seinen reservierten Platz (bei Kabinenpassagieren wichtig). Vor der Fährfahrt einkaufen zu gehen, ist nicht der schlechteste Tipp.
Die Preise auf dem Schiff sind nämlich gesalzen, aber auch die geschmackliche Qualität ist manchmal unterirdisch. Ein Tässchen "Nescafé" erleichtert beispielsweise die Urlaubskasse um 3,50 Euro, ein Cappuccino um 3,90 Euro.
Tipps zur Motorradsicherung auf der Fähre
Gleich vorweg: Eigene Spanngurte mitnehmen! Unser Motorrad wird mit neun anderen in einen zwei Meter breiten Gang eingewiesen (eigentlich ein Fluchtweg). Links eine glatte Wand und rechts gottseidank ein paar Streben, die zwar nicht zum Verzurren vorgesehen sind, aber gute Dienste leisten.
Eigentlich ist das Personal für die Verzurrung der Motorräder unter Deck zuständig. Eigentlich. Auf unsere Frage, mit welchen Mitteln sie die Motorräder sichern wollen, wird uns ein weißer Paketstrick gezeigt. Kaum sind wir an Bord, sticht einer vom Schiffspersonal mit Gurten auf uns zu und beginnt mit dem Verzurren, so dass wir sorglos an Deck gehen können.
Die Motorräder stehen auf einer großen Fläche und werden an Befestigungspunkten im Boden verankert. Dank Hauptständer (wir hatten vorher nur Seitenständer) ist die ganze Parkerei im Dampfer zu einem absolut lässigem Urlaubsbeginn geworden. Zwei eigene Spanngurte sind zwar nach wie vor dabei und werden von uns auch angebracht ...
Unterkünfte auf der Fähre
Schlafen? Im Vorfeld steht man immer vor der Frage: Kabine? Pullmansitz? Deckpassage? Der Pullmansitz erinnert an einen Flugzeugsitz. Ohne Kabine bleibt nur eins: irgendwo an Deck. Eine Isomatte ist praktisch, hatten wir jedoch nicht dabei, sondern nur zwei kleine Schlafsäcke.
Bei der ersten Hinfahrt suchten wir uns einen Schlafplatz unter den Rettungsbooten. Das hatte den Vorteil, daß es ruhig war und den Nachteil, dass wir den Wetterbedingungen ausgeliefert waren. Es regnete zwar nicht, aber windig war es allemal. Pech war nur, daß es nachts stürmisch wurde.
Während der Überfahrt ist das Autodeck nicht zugänglich. Wer also etwas am Motorrad vergisst, hat schlechte Karten. Wenn man das Autodeck verlässt, sollte man alles, was man auf dem Schiff benötigt, mitnehmen.
Kleidungstipps für die Überfahrt
Wie wir die Sache mit den Motorradklamotten handhaben, hängt a) vom Wetter und b) von der Uhrzeit bei der Ankunft ab. Haben wir es nicht eilig und ist es warm, ziehen wir uns vor der Fähre um. Gleich auf dem Autodeck bzw. schon bevor wir in den Bauch des Dampfers vorgelassen werden, tauschen wir dann die Motorradklamotten gegen Hose und T-Shirt.
Klamotten, Helme und Stiefel werden unter und am Motorrad deponiert (teilweise angeschlossen). Das hat auch den Vorteil, dass man sie nicht zusammen mit dem restlichen Zeug nach oben schleppen muss. Sich vorher umzuziehen gelingt nur bei warmem Wetter - bei Regen heißt es schwitzen und in wasserdichten Klamotten auf das Verladen warten und schließlich auch in Motorradklamotten die Kabine aufsuchen. Das erspart die Umkleideorgie im Hafen beim Ein- und Ausladen. Und hat den Vorteil, dass man nach dem Anlegen auch gleich wieder voll ausgerüstet starten kann.
Während der Fahrt weht bei sommerlichen Temperaturen oft ein strammes Lüftchen, deshalb ist es ratsam, nicht nur kurze Hose und T-Shirt, sondern auch etwas Wärmeres für den Abend und für die klimatisierten Innenräume einzupacken. Vor allem bei der Deckpassage ist das ein Thema.
Sicherheit an Bord
Brillanten können im Safe des Zahlmeisterbüros deponiert werden. Die Höhe der Gebühr ist uns nicht bekannt, da wir nur falschen Schmuck tragen *g*. Geld und Papiere tragen wir immer am Mann bzw. Es wurde uns zwar mitgeteilt, daß keiner was klaut auf dem Schiff und wir hatten auch schon mal unsere Kamera(s) gut verpackt und zugedeckt an unserem Deckplatz stehen lassen, aber ganz wohl war uns dabei nicht gerade.
Sonstige Hinweise
Wie auf dem griechischen Festland gilt, daß man kein Toilettenpapier in die Schüssel werfen darf. Neben dem Klo steht immer ein Eimer zum Entsorgen. Man gewöhnt sich daran ... Grund für diese für einen Nordländer ungewohnte Anweisung sind (angeblich) Rohre mit geringem Querschnitt, die zu verstopfen drohen. Ein weiterer Grund sind die Sickergruben, die bei zu viel "Material" überlaufen könnten. Ein dritter und in Meeresnähe wahrscheinlicher Grund liegt in der Auffälligkeit - wer möchte schon gern, daß überall Klopapier im Wasser schwimmt?
Routen auf den Ionischen Inseln
Lefkada
Auf dem Landweg erreicht man die Insel über die Schwenkbrücke bei der Inselhauptstadt Lefkada. Hier heißt es zu entscheiden: Tunnel oder Fähre? Von Igoumenitsa kommend nutzt man 30 Kilometer vor Lefkada die Fähre von Preveza nach Aktio, da sonst ein riesiger Meerbusen umfahren werden musste (Umweg rund 160 km). Auf der Fähre finden Motorradfahrer schnell ein Plätzchen, Autos müssen etwas länger warten. Die Fähre verkehrt im 15 Minuten-Takt.
Mittlerweile ist auch ein gebührenpflichtiger Tunnel unter dem Meer hindurch gebaut worden.
Kefalonia
Es gibt verschiedene Fährverbindungen vom Festland und von anderen Inseln auf die Insel Kefalonia. Die 60 Kilometer lange Fahrt auf der Insel Kefalonia vom Fährhafen Fiscardo nach Poros führt zunächst über Bergstraßen, die mitunter herrliche Blicke auf Buchten zulassen. So unter anderem auf die in keinem Griechenland-Prospekt fehlende Myrtos-Beach. Von Agios Efimia bis Sami ist die Straße etwas rissig und löchrig, aber man wird entschädigt, da die ganze Strecke nur einige Meter vom Meer entfernt liegt.
Kefalonia ist mit Fährverbindungen gut versorgt. Fünf Fährhäfen stehen zur Auswahl. Vorsicht, in der Nebensaison fahren die Fähren deutlich weniger häufig. Autofahrer dürfen sich in der Hauptsaison während stunden- bis tagelanger Warterei auf einen Platz freuen. Für Motorradfahrer ist das kein Thema - die passen immer noch in eine Ecke.
Ithaka
Ithaka erreicht man von verschiedenen Inseln und auch vom Festland per Fähre. Auch hier gilt die gleiche Strategie wie an den kefalonischen Fähren: Autos warten Stunden bis Tage. Für Motorradfahrer kein Thema - die passen immer noch in eine Ecke. Mann/Frau sollte eine halbe Stunde vor dem Ablegen am Fährhafen sein.
Routen vom Festland
Igoumenitsa nach Meteora
Wer mit der Fähre in Igoumenitsa anlegt und zum Beispiel Richtung Meteora-Klöster weiter möchte, fährt nur rund 20 Kilometer südlich am Zagoria-Gebiet vorbei, das unbedingt einen Besuch wegen der Landschaft und der Vikos-Schlucht lohnt. Nach knapp 20 Kilometern muss man abbiegen, ausgeschildert ist der Ort Tsepolovo. Nur 50m nach dem Abbiegen trifft man außerdem auf eine große Orientierungstafel für das Zagoria-Gebiet.
Spätestens hier muss man sich entscheiden: das Gebiet ist durch die Vikos- und Aoos-Schlucht in einen Süd- und einen Nordteil gespalten.
Routen zum Pindosgebirge
- Vorausgesetzt, man befindet sich südwestlich der Klöster, zum Beispiel irgendwo auf Lefkada oder bei Preveza, kommt die unserer Meinung nach allerschönste Strecke in Betracht. Das ist die südlichste Überquerung des Pindosgebirges über Karpenissi. Diese Strecke haut dem Fass den Boden aus! Absolut genial!
- Eine Alternative für den Katara-Pass ist, von Igoumenitsa kommend nicht nach Ioannina Richtung Osten weiter zu fahren (zum Katara-Pass), sondern bei Ioannina nach Norden auf die E90, die nach circa 70 km nach Osten abknickt und so das Pindosgebirge nördlicher als der Katara-Pass überquert.
- Eine landschaftlich schöne Strecke ist die von Westen her. Von Igoumenitsa nach Ioannina, danach weiter über den Katara-Pass bis nach Kalambaka (E90/E92).
Peloponnes erreichen
Wichtigster Ausgangspunkt auf dem Peloponnes ist Patras. Die wohl bequemste Möglichkeit für Motorradfahrer, den Peloponnes mittels Fähre zu erreichen ist die Fährfahrt direkt bis Patras. Dies geschieht via Venedig, Triest, Ancona oder Brindisi.
Pilionhalbinsel erreichen
Egal, ob man den Pilios vom Süden oder vom Norden her erreicht - an der Stadt Volos kommt man nicht vorbei! Man muss mittendurch, ob man will oder nicht. Die Ausschilderung hat griechischen Standard: sehr spärlich bis nicht vorhanden.
Es gibt in Volos nur zwei Varianten, zur Halbinsel zu kommen. Die eine führt nördlich aus der Stadt hinaus und schnurstracks über den Pilion-Gebirgszug auf die andere Seite (Ausschilderung nach Makrihari, nicht Pilio!). Die zweite Variante ist eine kleine Rundtour: In Volos immer der Ausschilderung "Pilio" folgen, so folgt man der westlichen Küstenlinie.
GPS-Daten und Roadbooks
7-10 Motorrad-Tagesetappen Griechenland + 17 schönsten Motorrad Einzelstrecken mit detaillierten Streckenbeschreibungen, Übersichtkarten Strassenroadbook und Sehenswürdigkeiten. Touren auch ohne GPS nutzbar. Micro-SD Karte (2GB) nur GarmingeräteDie Karte ist nur für Mapfähige Garmingeräte, dort sind alle GPS Daten vorinstalliert, auch sind die Overlayrouten auf der SD Karte vorinstalliert.
GPS Daten als ZIP File vom Internet ladenAls Option zu dem Buch dazu gibt es die Möglichkeit die GPS Daten nach dem Kauf vom Internet zu laden. Dieses Buch gibt es auch in elektronischer Form als E-Book (PDF-Datei) für das Handy oder Tablet oder PC/Laptop.
Motorradfestival in Griechenland
Motorradfestival in Griechenland, in einem lauschigen Fischerdorf zwischen Berg und Meer. Stomio, ein 450-Einwohner-Dorf am Fuß des Kissavos im Landkreis Larisa in Thessalien, Mittelgriechenland, ist optimal für Motorradtreffen. Ende Juni gibt es dort noch kaum Touristen. ELMOTO hat mit dem gemeindeeigenen Campingplatz so günstige Preise ausgehandelt, dass sich auch ein schlecht bezahlter Lehrling die Teilnahme am griechenlandweiten Bikertreffen 2024 leisten konnte.
Kulinarische Highlights
Eine Motorradtour durch Griechenland ohne die landestypischen Spezialitäten zu probieren, ist ein No-Go.
- Gyros: Ein typisches griechischen Essen. Von den Soldaten Alexander des Großen eingeführt, die auf ihren Schwertern Fleisch über dem Feuer grillten, wird der Gyros heutzutage unmilitärisch als Fleischspieß (Schwein oder Huhn) angeboten. Zusammen mit einer Soße und Gemüse wird das Fleisch in Fladenbrot eingewickelt.
- Moussaka: Ein weiterer Klassiker ist die cremige, saftige Moussaka. Hierfür wird Rindfleisch in dünnen Schichten gekocht, anschließend mit einer cremigen Soße und Auberginen überzogen und knusprig gebacken.
- Dolmades: Dolmades nennen sich gefüllte Weinblätter-Rouladen, deren Inneres aus einer Mischung aus Gemüse, gehacktem Fleisch, Zwiebeln und Kräutern besteht. Die Blätter werden vorher stundenlang in Salzlake eingelegt.
Wir sehen - eine Motorradtour durch Griechenland macht nicht nur in Sachen Motorradfahren etwas her.
Beispielroute: 11-Tage-Tour durch Nordgriechenland
Hier ist eine Beispielroute für eine 11-Tage-Tour durch Nordgriechenland, die Ihnen einige der schönsten Orte und Straßen der Region näherbringt:
| Tag | Route | Distanz | Highlights |
|---|---|---|---|
| 1 | Ankunft in Igoumenitsa - Ioannina | 96 km | Historische Altstadt von Ioannina, Süßwassersee Pamvotida |
| 2 | Ioannina - Kastoria | 183 km | Vikos-Schlucht, Bergstraßen, Kastoria-See |
| 3 | Kastoria (Rundfahrt) | 150 km | Kastoria-See, Kloster Panagia Mavriotissa, Drachenhöhle, Vitsi-Gebirge |
| 4 | Kastoria - Chalkidiki | 306 km | Autobahn oder Bergstraßen, Thessaloniki (Umgehung), Strände von Chalkidiki |
| 5-7 | Urlaub in Chalkidiki | - | Entspannung, Schwimmen, Strandsport, kulinarische Genüsse |
| 8 | Chalkidiki - Kalambaka | 350 km | Thessaloniki, Berg Olymp, Meteora-Klöster |
| 9 | Meteora-Klöster (Besichtigung) | 20 km | UNESCO-Weltkulturerbe Meteora-Klöster |
| 10 | Kalambaka - Igoumenitsa | 184 km | Kurvenreiche Strecke, Igoumenitsa (Hafen) |
| 11 | Rückfahrt nach Italien | - | Ende der Tour |
Diese Tour bietet eine abwechslungsreiche Mischung aus Kultur, Natur und Fahrspaß. Sie können die Route an Ihre persönlichen Vorlieben anpassen und weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke besuchen.
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