Die besten A2-Motorräder für Einsteiger: Ein umfassender Test

Du hast den A2-Führerschein frisch in der Tasche und stehst nun vor der großen Entscheidung: Welches Motorrad soll es sein? Muss es wirklich immer das 0815-Einsteigermodell mit 25.000 Kilometern und fünf Vorbesitzern sein? Keinesfalls! Warum nicht etwas Exklusives, das nicht nach einem A2-Bike aussieht und ordentliche Performance bietet?

Die Testkandidaten im Überblick

Heute nehmen wir einige absolute Kracher-Einsteiger-Nakedbikes unter die Lupe, um dir die Entscheidung zu erleichtern. Hier ist eine Zusammenfassung der getesteten Motorräder:

  • Honda CB500 Hornet
  • Kawasaki Z 500 SE
  • CF MOTO 450 NK
  • KTM 390 Duke
  • Husqvarna Vitpilen 401
  • Triumph Speed 400

Testkriterien und Bewertung

Beim Test fuhren wir insgesamt zehn Motorräder im direkten Vergleich, wobei die Motorräder in unterschiedlichen Hubraumklassen unterwegs waren. Trotzdem bewerteten wir die Motorräder mit demselben Bewertungsschema. Die Kategorien im Testprotokoll umfassen Aspekte wie:

  • Motor-Komfort und Dosierung
  • Drehfreudigkeit des Motors
  • Durchzug und Motorleistung
  • Getriebe und Quickshifter
  • Kupplung
  • Regelung und Einstellmöglichkeiten der Traktionskontrolle
  • Qualität der Schalter und Logik der Bedienelemente
  • Stabilität, Handling und Präzision
  • Fahrwerk-Qualität und Einstellbereich
  • Bremse, Dosierbarkeit und Wirkung

Jeder Testpilot hat seine individuelle Bewertung abgegeben, die dann zu einem Durchschnittswert für jede Kategorie und schließlich zu einer Gesamtbewertung zusammengeführt wurde. Das beste Motorrad in jeder Kategorie wurde mit 1 bewertet, das schlechteste Motorrad in der Kategorie mit 10.

Die Ergebnisse im Detail

Honda CB500 Hornet: Der Alleskönner

Fangen wir mit der Honda CB500 Hornet an, dem Alleskönner aus dem Land der aufgehenden Sonne. Schaaf, unser Sensei der sanften Kurvenfahrt, war ganz angetan von der Entwicklung seit dem Vorvorgängermodell. Er meinte, das Fahrwerk hätte sich gewaltig verbessert. Während die alte CB500 in Schräglage mit leichten Wellen zum Schaukeln neigte, bleibt die neue Hornet stabil und bietet gleichzeitig eine angenehme Dämpfung. Martin Bauer, unser Rennstrecken-Guru, war beeindruckt von der Laufkultur des Motors. Kurt Rubik, unser Stunt-Maestro, beschrieb die Hornet als das erwachsenere und stabilere Motorrad im Vergleich zur KTM 390 Duke. Adam Child, unser britischer Gast-Tester, lobte die komfortable Abstimmung, warnte aber davor, dass das Fahrwerk bei sportlicher Fahrweise oder höherem Fahrergewicht überfordert sein könnte. Marek, unser Großgewachsener mit 1,86 m, war überrascht, wie gut die Hornet trotz seiner Größe zu handhaben war.

Fazit zur Honda CB500 Hornet: Ein solides, erwachsenes Motorrad, das Stabilität und Komfort bietet. Am Ende war die Honda CB500 Hornet das beste Motorrad in dieser Leistungsklasse. Sie überzeugte mit Fahrspaß und tollen Fahrleistungen.

Kawasaki Z 500 SE: Der grüne Blitz

Kommen wir zur Kawasaki Z 500 SE, dem grünen Blitz aus Japan. Kurt Rubik war von der Z500 SE so begeistert, dass er wahrscheinlich am liebsten gleich einen Wheelie damit gemacht hätte. Er lobte den starken Motor und das knackige Fahrverhalten. Martin Bauer fand die Sitzposition für größere Fahrer etwas zu kompakt - als würde man versuchen, einen Sumo-Ringer in einen Mini zu quetschen. Aber er lobte den Zweizylinder-Motor für seine Laufkultur und gute Leistung von unten weg. Schaaf war beeindruckt vom Motor, den er als "grandios" beschrieb. Adam Child warnte, dass die Sitzposition für größere Fahrer unbequem sein könnte. Er lobte den starken Motor, kritisierte aber die konventionelle Elektronik und das ABS - als hätte Kawasaki bei der Elektronik den Fortschritt verschlafen.

Fazit zur Kawasaki Z 500 SE: Ein spritziges, sportliches Motorrad, das Spaß macht und Leistung bietet. Trotz der tollen Platzierung der Honda hat beim Punkt "Dieses Motorrad finde ich leiwand!" die Kawasaki Z500 SE besser abgeschnitten.

CF MOTO 450 NK: Die Überraschung

Kurt Rubik war überrascht von der Qualität der 450 NK. Er lobte die bequeme Sitzposition und den gut funktionierenden Motor. Martin Bauer war beeindruckt von der Laufruhe des Zweizylinders und der sauberen Gasannahme. Er beschrieb den Klang als kernig. Adam Child fand, dass die 450 NK Charakter und Pepp hat. Er lobte das Display, kritisierte aber die billig wirkenden Schalter. Das Motorrad fühlt sich für seinen Geschmack aber etwas zu träge an. Schaaf war von der Laufruhe des Motors bei nasser Straße beeindruckt. Marek hatte Spaß mit der 450 NK und lobte den drehfreudigen Motor und das angenehme Fahrverhalten.

Fazit zur CF MOTO 450 NK: Ein überraschend solides Motorrad, das mehr bietet, als man erwarten würde. Es wird sehr vorsichtige Einsteiger glücklich machen. Es fährt ausgesprochen zugänglich, harmonisch und einfach. Für ambitionierte Piloten sind andere Modelle besser geeignet. Die CFMOTO war insgesamt ein gutes Motorrad, hat pragmatisch betrachtet aber in allen Kategorien das Niveau der Gegner nicht erreicht. Trotzdem bleibt sie für Einsteigerpiloten eine sehr gute Wahl. Sie ist sehr zugänglich und sehr angenehm sowie einfach zu fahren.

KTM 390 Duke: Das wilde Kind

Kommen wir zur KTM 390 Duke, dem wilden Kind aus Österreich. Kurt Rubik beschrieb die 390 Duke als reines Fun-Gerät. Er meinte, sie fühle sich an wie ein kleines, leichtes Stuntbike - perfekt zum Wheelie fahren. Martin Bauer war weniger begeistert vom Einzylindermotor. Er kritisierte das schmale nutzbare Drehzahlband und die nicht ganz gelungene Motorabstimmung. Adam Child fand die 390 Duke leicht und agil, aber die Sitzposition eher unbequem. Zonko fand die Sitzposition sehr ungewöhnlich. Er meinte, der Sitz drücke einen nach vorne zum Tank, als wolle das Motorrad einen umarmen. Marek beschrieb die 390 Duke als Spaßgerät, das sich wie ein Spielzeug anfühlt. NastyNils (ja, das bin ich!) fand, dass die 390 Duke genau so fährt, wie sie aussieht: verspielt, aggressiv und nervös.

Fazit zur KTM 390 Duke: Ein verspieltes, agiles Motorrad, das Spaß pur bietet. Perfekt für junge, abenteuerlustige Fahrer, die es gerne wild mögen.

Husqvarna Vitpilen 401: Der stilvolle Scrambler

Jetzt wird's stylish, Leute! Schaaf war begeistert von der Agilität der Vitpilen 401. Er meinte, sie lasse sich mit null Kraftaufwand in die Kurve bewegen - als würde man Ballett auf zwei Rädern tanzen. Kurt Rubik fand die Vitpilen 401 optisch und fahrtechnisch sehr gelungen. Er lobte den Naked-Bike-Lenker und den angenehmen Sitz. Martin Bauer verglich die Vitpilen 401 mit der KTM 390 Duke und fand sie reifer und erwachsener. Adam Child fand die Vitpilen 401 sehr ansprechend. Er lobte das leichte Handling und das sportliche Fahrverhalten. NastyNils (ich wieder!) beschrieb die Vitpilen 401 als herzerwärmendes Motorrad, das viselflink durch die Radien wedelt.

Fazit zur Husqvarna Vitpilen 401: Ein stilvolles, agiles Motorrad, das Fahrspaß und cooles Design vereint.

Triumph Speed 400: Der britische Gentleman

Last but not least, die Triumph Speed 400 - der britische Gentleman unter den Einsteiger-Nakedbikes. Zonko war vollkommen begeistert von der Speed 400. Er lobte die hochwertige Optik und die angenehme Sitzposition. Kurt Rubik war überrascht, wie sportlich man die Speed 400 fahren kann, trotz ihres klassischen Aussehens. Schaaf fand die Speed 400 komfortabel abgestimmt und perfekt für entspanntes Fahren im Ortsgebiet. Martin Bauer beschrieb die Speed 400 als Scrambler-typisch mit hoher, bequemer Sitzposition und softem Fahrwerk. Adam Child fand das Finish der Speed 400 für den Preis beeindruckend. Marek mochte den klassischen, Retro-Stil der Speed 400. Er lobte die gute Sitzposition auch für große Fahrer und den charaktervollen Motorklang.

Fazit zur Triumph Speed 400: Die Speed 400 ist ein großartiges Motorrad. Das merkt man auch an ihrer guten Platzierung beim Punkt "Dieses Motorrad finde ich leiwand!". Hier liegt sie der Vitpilen und der KTM 390 Duke.

In der Tabelle enttäuschte die Speed 400 - auf der Straße hat sie begeistert. Sie ist ein emotionales Motorrad und punktet mit Fahrspaß und einem tollen Gefühl. Auch wenn die sportlicheren Nakedbikes dem Retrobike in vielen Bereichen überlegen ist.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Top-Bikes

Die Bestenliste von MOTORRAD zeigt 16 Einsteiger-Bikes mit der Note 1 vor dem Komma für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Hier eine Auswahl:

  1. Honda CB 500 X (Note 1,0)
  2. Voge 500 DSX (Note 1,1)
  3. Triumph Speed 400 (Note 1,2)
  4. Kawasaki Ninja 400 (Note 1,3)
  5. Honda CB 500 F (Note 1,4)
  6. KTM 390 Adventure (Note 1,5)

Zubehör für den Test: HJC RPHA 71 Carbon und IXS Bekleidung

Für einen kühlen Kopf sorgte bei diesem Test der HJC RPHA 71 Carbon. Der Helm hat die 1000PS Crew durch seine angenehm neutrale Aerodynamik, die auch auf längeren Strecken für ermüdungsfreies Fahren sorgt, begeistert. Positiv hervorzuheben ist zudem die effektive Belüftungsleistung und der zuverlässige Wärmeabtransport an heißen Tagen. Das Carbon-Modell sieht nicht nur super edel aus, es ist auch merklich leichter als die Basis-Version des RPHA 71. Die Visiermechanik mit zusätzlich Sonnenblende funktioniert einwandfrei. Der Sitz ist komfortabel, die Passform deckt in der 1000PS Redaktion ein breites Spektrum ab - alle unsere Redakteure haben sich wohl gefühlt! Wir sprechen unsere Empfehlung aus.

Für diesen Test wurden wir von unserem Bekleidungspartner IXS mit Produkten aus der aktuellen Sport Kollektion ausgestattet. Auf die Schweizer Marke vertraut unser 1000PS Redaktionsteam seit mittlerweile mehr als 10 Jahren. Neben der Verarbeitungsqualität gefällt uns bei IXS die Tatsache, dass stets mit hochwertigen Materialien und hervorragender Passform gearbeitet wird. Auch Redakteure, welche durch ihren Körperbau nicht in der Norm liegen, finden durch die Verfügbarkeit von Lang- und Kurz-Größen stets ein gut sitzendes Outfit. Mit fortschrittlichen Features, wie Airbag-Systemen und elektronisch gesteuerte Membranen wird versucht ein Höchstmaß an Sicherheit und Komfort zu bieten.

Die Street Triple S als A2-Bike

Doch eignet sich die auf 48PS gezähmte Streety wirklich als Einstiegsmotorrad für einen unerfahrenen Fahrer? Diese Frage habe ich mir ebenfalls gestellt und habe deshalb für euch die Streety 1300km durch NRWs Straßen bewegt und auf Herz und Nieren getestet. Ich habe seit genau einem Jahr den A2 Führerschein und zum Testbeginn ca. Diese bin ich ausschließlich mit meiner privaten BMW G310 R mit 34PS/27NM gefahren, welche mir als Vergleich zur Street Triple S dient. So spiegelt meine Motorrad erfahrung die idiale Käuferschicht für das o.g. A2 Bike.

Design und Sound

Die Street Triple S ist ihren beiden großen Schwestern wie aus dem Gesicht geschnitten. Die ikonischen Doppelscheinwerfer sind auch bei dem S-Modell wieder das prägnanteste Designmerkmal. Etwas konturierter, etwas aggressiver. Triumph setzt hier auf neue Voll-LED Scheinwerfer mit Tagfahrlicht. Dieses leuchtet deutlich weißer und heller, was nicht nur beim Sehen, sondern auch beim Gesehen werden ein großer LEBENS-Vorteil ist. Das Bodywork hat ebenfalls ein Facelift bekommen.

Ein kräftiger Zug am Gashahn brachte Gewissheit: Ein voluminöser und kraftvoller Sound dröhnte durch die Straßen von Bielefeld und ließ mein Biker-Herz sofort höher Schlagen. Okay, es ist kein Geheimnis das der Triplesound süchtig macht. Motor - ESD und Airbox harmonieren hier einfach sehr gut. Am Besten überzeugt ihr euch selbst, und drückt unten kurz auf den Play Button. Mit diesem Sound kann keine herkömmliche 48PS Maschine mithalten. Nein, auch nicht mit Akrapovic. Und hier sind wir wieder beim Punkt, dass ein A2 Bike nicht immer danach aussehen und vor allem klingen muss.

Technische Details und Fahreigenschaften

Die Street Triple S ist leistungsmäßig die kleinste im Vergleich zu ihren beiden großen Schwestern. Mit einem Hubraum von 666ccm liefert der standardmäßig auf 48PS gedrosselte, flüssigkeitsgekühlte Dreizylinder Reihenmotor eine Kraftentfaltung von 60NM bei 9.000 U/min. Das entspricht einer Leistung von 66NM bei 9.250 U/min. Die Kraftübertragung geschieht mit über 6 Gänge mittels Kettenantrieb. Die Spitzengeschwindigkeit liegt bei etwas über 170km/h.

Das Fahrwerk besteht aus einem Aluminiumrahmen und einem verschraubtem Alu-Heck. Hinten sind eine Zweiarmschwinge aus Leichtmetall und ein Showa-Zentralfederbein verbaut, welches zwar sehr hart ist, aber bei zügigerer Gangart sportliches Feedback vermittelt. Die Größe der leichtmetall 5-Speichenräder beläuft sich auf 120/70 ZR17 (vorne) und 180/55 ZR17 (hinten). die bei trockener Straße eine tolle Haftung bieten. Der Kniewinkel ist durch die hohen Fußrasten eher spitz, befindet sich jedoch noch im bequemen Bereich, sodass selbst lange Touren damit kein Problem sind.

Um die Bremsleistung aufzubringen wurden vorne 310 mm Doppelscheibenbremsen verbaut, hinten eine 220 mm Einscheibenbremse. Ein exklusives Sicherheitsfreature in der 48 PS Spate, was ich gern erwähnen möchte. Die Reichweite ist im Vergleich zum Tankvolumen von 17,4 Litern eher schwach. Bei sportlicher Fahrt meldet sich nach durchschnittlich 240 Kilometern die Tankanzeige.

Fazit zur Street Triple S

Für 8900€ bietet Triumph mit der Street Triple S ein Naked Bike der Extraklasse. Maximale Power, ein präzises Fahrwerk, diverse Sicherheitsfeatures, moderne LED-Technologie und ein Sound zum Dahinschmelzen. Wer auf Qualität, Leistung, Sicherheit und Fahrspaß setzt, gleichzeitig aber seine Vernunft beibehält, dem stehen langfristig schöne Jahre mit der Street Triple S bevor.

Die besten A2-Motorräder laut MOTORRAD

Die Klasse der Einsteiger-Bikes bis 48 PS zählt in der Bestenliste aktuell 31 Modelle. MOTORRAD zeigt die fünf besten A2-Kräder:

  1. Honda CB 500 X (623 Punkte)
  2. Kawasaki Ninja 400 (615 Punkte)
  3. Kawasaki Ninja 500 SE (613 Punkte)
  4. Honda CB 500 Hornet (611 Punkte)
  5. KTM 390 Adventure (609 Punkte)

Preisvergleich und Angebote

Hier findest Du die 6 Motorräder im Test im aktuellen Preisvergleich. Wir bieten diesen Preisvergleich unseren Nutzern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an. Ihr findet hier Neufahrzeugangebote zur Honda CB500 Hornet, Kawasaki Z 500 SE, CF MOTO 450 NK, KTM 390 Duke, Husqvarna Vitpilen 401 und Triumph Speed 400.

All diese Angebote stammen von 1000PS Marktplatz Kunden. Das sind Motorradhändler die ihre Angebote (gegen eine jährliche Gebühr) auf 1000PS im Online-Markt präsentieren.

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