Endlich mobil, endlich frei, endlich auf 2 Rädern, davon träumen viele. Das merkten auch die Hersteller und haben stattlich umgerührt in der 125ccm Szene! Hier sind die 10 beachtenswertesten 125ccm Bikes 2020. Ach, wie sehr haben wir uns neue Supermotos, Nakeds und Sportler gewünscht und unsere Wünsche wurden erfüllt! Hier ist definitiv für jeden ein Hobel dabei.
Es gibt noch immer viele junge Menschen, die gerne Motorrad fahren würden. Im Weg stehen meist die horrenden Kosten für den Führerschein, im Schnitt werden dafür rund 1500 Euro fällig. Doch selbst wer diese finanzielle Hürde genommen hat, kann oft nicht gleich zu seinem Traummotorrad greifen, denn wer zwischen 18 und 24 Jahre alt ist, darf nur den Führerschein A2 machen.
Der begrenzt die Motorleistung auf maximal 35 kW (48 PS) und das Leistungsgewicht auf fünf Kilogramm pro Kilowatt. Wer die Klasse A2 bestanden hat, steht vor der Frage, welches Motorrad es nun sein soll.
A2-Motorräder: Worauf man achten muss
Grundsätzlich gilt es zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: Bikes, die serienmäßig nicht mehr als 48 PS leisten und Motorräder, die auf diese Leistung gedrosselt werden. Allerdings gibt es ältere Gebrauchtmotorräder, die zwar weniger als 36 kW in der Zulassungsbescheinigung eingetragen haben, aber wegen ihres zu geringen Gewichts nicht mit der Klasse A2 gefahren werden dürfen.
Dazu zählen unter anderem etliche Zweitakter. So mancher Führerscheinneuling guckt nur auf die eingetragene Leistung und nimmt bei weniger als 49 PS automatisch an, er dürfe die Maschine fahren. Wer erwischt wird, ob unwissend oder nicht, macht sich strafbar wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und das kann teuer werden.
Viele Modelle werden von den Herstellern schon beim Neukauf gegen geringen Aufpreis auch auf 35 kW gedrosselt angeboten. Doch auch hier gilt eine Einschränkung, denn die Motorräder dürfen offen höchstens die doppelte Leistung, also maximal 70 kW (95 PS) haben. Früher war es möglich, selbst mehr als 150 PS starke Superbikes auf 48 PS zu drosseln, auch wenn die sich dann fürchterlich fuhren.
Es ist daher kein Zufall, dass viele Modelle von den Herstellern mit 95 PS homologiert werden, obwohl sie technisch zu deutlich mehr in der Lage wären. Der Vorteil für den Käufer liegt darin, dass er nach zwei Jahren mit dem gedrosselten Modell und bestandenem Führerschein Klasse A, die Drosselung wieder relativ günstig entfernen kann und dann mit offener Leistung fahren darf, ohne sich ein neues Motorrad kaufen zu müssen.
Aber: Die Mehrleistung muss er natürlich eintragen lassen und der Versicherung melden, die das Motorrad dann in eine teurere Klasse einstufen.
Empfehlenswerte A2-Motorräder
Hier sind einige empfehlenswerte A2-Motorräder:
- Benelli TRK 502: Die Reiseenduro ist das meistverkaufte Motorrad in Italien. Ihr Reihenzweizylinder mit 500 cm3 liefert 48 PS und lässt sich sogar halbwegs schaltfaul fahren.
- BMW G 310 R: Das Einstiegsmodell von BMW stammt aus einer Kooperation mit TVS in Indien, wo die G 310 R auch gebaut wird. Ihr 313-cm3-Einyzlinder reißt zwar keine Bäume aus, reicht aber zum zügigen Vorwärtskommen, immerhin leistet er 34 PS und die G 310 R wiegt nur 159 kg.
- BMW G 310 GS: Die G 310 GS sieht aus wie eine geschrumpfte R 1250 GS, nur ohne Boxermotor. Sie basiert auf der G 310 R, hat jedoch längere Federwege, eine aufrechte Sitzposition und Windschutz.
- Brixton Crossfire 500: Optisch kommt die Crossfire 500 im Retro-Look mit hübschen Drahtspeichenrädern.
- Fantic Caballero 500 Scrambler: Das italienische Bike mit dem Tropfentank, dem Doppelrohrauspuff und der fetten Upside-down-Gabel ist ein echter Hingucker. Angetrieben wird es von einem chinesischen Einzylindermotor, der 40 PS liefert und den 157 kg leichten Scrambler ordentlich vorantreibt.
- Honda CRF 300 L Rally: Dabei bringt die Honda nur 157 kg mit vollem 13-Liter-Tank auf die Waage, was ihr im Gelände zusätzliche Vorteile verschafft. Dank ihres geringen Verbrauchs schafft die CRF 300 L Rally über 400 km Reichweite, was wiederum die Fernreisenden aufhorchen lässt.
- Honda CB 500 F: Ihr Ruf als Fahrschulmotorrad darf als Kompliment verstanden werden, kaum ein anderes Motorrad lässt sich so unkompliziert fahren.
- Honda CB 500 X: Sie soll die Tourenfraktion ansprechen und mit ihrem 18-Liter-Tank für ordentlich Reichweite sorgen.
- Husqvarna Vitpilen 401: Die Vitpilen 401 leistet wie ihr Schwestermodell 44 PS und zeigt ein superbes Handling.
- Kawasaki Ninja 400: Der kleine Sportler verbuchte schon immer hohe Sympathiewerte und entpuppte sich stets als problemloser Kurvenwetzer. Der Zweizylinder holt 45 PS aus 399 cm3 - das reicht für viel Vergnügen auf der Landstraße.
- KTM 390 Duke: Die quirlige Österreicherin wuselt wie von allein durch Kurven und bereitet enormen Spaß. Ihr Einzylinder steht mit 44 PS gut im Futter und beschleunigt die 163 kg schwere Duke durchaus flott.
Kawasaki Meguro S1 im Detail
Die Kawasaki Meguro S1 vereint nostalgischen Charme mit moderner Fahrtechnik. Inspiriert von der Meguro SG von 1964, bietet Kawasaki mit diesem Modell ein Motorrad, das Retro-Ästhetik und zeitgemäße Fahrweise verbindet. Die Kawasaki Meguro S1 bietet nostalgischen Charme und moderne Technik - ein ideales Motorrad für Retro-Fans und Einsteiger.
Design - Retro im besten Sinne
Die Kawasaki Meguro S1 erinnert stark an die 60er-Jahre-Modelle. Auffällig sind die Speichenräder, die Faltenbälge an der Teleskopgabel und das glänzende Chrom in Kombination mit der Farbgebung "Ebony". Logo und Ziffernblattdetails unterstreichen die Retro-Optik. Die Meguro S1 zieht Blicke auf sich und weckt nostalgische Gefühle bei Fans klassischer Motorräder.
Fahrbarkeit und Komfort
Mit einer Sitzhöhe von 745 mm bietet die Kawasaki Meguro S1 eine niedrige Sitzposition, die Fahrern unterschiedlicher Größen entgegenkommt. Ob 1,71 Meter oder 1,90 Meter groß, beide Fahrer erreichen problemlos den Boden. Das geringe Gewicht von 143 kg erleichtert das Handling - ideal für Anfänger oder Liebhaber wendiger Motorräder.
Die S1 zeigt sich wendig und agil, was auf kurvigen Strecken von Vorteil ist. Für Fahrer, die mehr Stabilität suchen, könnte sie etwas zu kippelig wirken, doch die meisten empfinden sie als angenehm und leichtfüßig.
Motor und Leistung
Ein 233-ccm-Einzylindermotor mit 18 PS bei 7.500/min treibt die Kawasaki Meguro S1 an. Trotz der moderaten Leistung bietet der Motor genug Kraft für entspannte Fahrten. Das maximale Drehmoment von 19 Nm bei 6.000/min sorgt für ausreichende Beschleunigung, ohne das Bike zu überfordern. Der luftgekühlte Motor, basierend auf der Kawasaki W230, gilt als robust und unempfindlich. Ölwechsel sind alle 6.000 Kilometer fällig, die Ventilspielkontrolle alle 12.000 Kilometer.
Reichweite und Verbrauch
Mit einem 12-Liter-Tank und einem Verbrauch von etwa 3 Litern pro 100 Kilometer bietet die Kawasaki Meguro S1 eine Reichweite von rund 350 Kilometer. Das ist für ein Motorrad dieser Klasse mehr als ausreichend und ermöglicht längere Touren ohne häufige Tankstopps.
Fahrwerk und Bremsen
Das Fahrwerk der Kawasaki Meguro S1 ist nicht auf Sportlichkeit ausgelegt, sondern auf Komfort, aber es hat seine Grenzen - Schlechtwegstrecken am besten meiden. Die Bremsen mit 265 mm Einzelscheiben vorn und hinten erfüllen ihren Zweck, ohne die Werte von Hochleistungsbremssystemen zu erreichen. Die Reifen, 18 Zoll vorn und 17 Zoll hinten, passen zur Retro-Optik, wirken jedoch bei höheren Geschwindigkeiten und auf kurvigen Strecken manchmal etwas zu schmal.
Preis
Die Kawasaki Meguro S1 kostet in Deutschland rund 5.000 Euro, in Österreich etwa 5.995 Euro.
Einsteiger-Nakedbikes
Was sind Einsteiger-Nakedbikes? Zugängliche, einfach zu bewegende Motorräder, die dennoch aber Emotion und Leidenschaft versprühen können und obendrein noch wenig kosten. Man soll zwar keine Angst vorm Gas haben, doch auch nicht am Hebel einschlafen.
Zuerst sei angemerkt, dass es zugängliche Nakedbikes in sehr vielen Formen, Farben und Preissegmenten gibt. Die Klasse der Nakedbikes an sich zeichnet sich ja durch Kompromissbereitschaft und Vielseitigkeit aus.
In dieser Liste variieren technische Ausstattung und Kostenpunkt teilweise stark. Auch der Jahrgang spielt eine wichtige Rolle. Hier vorgeschlagen werden eher nur allgemeine Modelle. Jeder Jahrgang näher an die Gegenwart bringt in der Regel kleine Veränderungen und Anpassungen mit sich, die grundlegenden Eigenschaften des Modells bleiben aber gleich oder werden sogar noch verbessert. Es gilt also: Umso jünger, umso besser. Sollte das bei Modellen mal doch anders sein, dann wird das selbstverständlich angesprochen.
Letzte Anmerkung bevor es endlich losgeht: Große Piloten haben es schwer. Bei Einsteiger-Modellen zieht sich leider das Merkmal von extrem niedrigen Sitzhöhen durch.
Empfehlenswerte Einsteiger-Nakedbikes
- Yamaha MT-07: Mit der MT-07 hat Yamaha ein sagenhaftes Motorrad mit einem der besten Preis-Leistungsverhältnisse am Motorradmarkt geschaffen. Neben leiwander Optik und dem Preis besticht aber vor allem die grenzgeniale Motorabstimmung. Untenrum läuft der CP2-Motor absolut sanft, kultiviert und einsteigerfreundlich. Doch dreht man den Gashahn etwas auf und lässt das Drehzahlband ins obere Drittel wandern, wird der Motor richtig geil rotzig, räudig und schäuffelt dieses Extra an Adrenalin und Action nach, die die MT-07 zur Nummer 1 auf dieser Liste machen.
- Kawasaki ER-6N: Die ER-6N war für die breite Masse gebaut. Doch wer will schon Massenware? Diesen Vorsatz hat Kawasaki mit einem emotionalen Motor und super Handling geschickt ausgehebelt. Der Motor gehört sicher nicht in die Liga der blutlosen Vierzylinder aus Japan sondern versprüht Freude und Leidenschaft während er hochdreht.
- KTM 690 Duke: Eines der wenigen Einzylinder-Motorrädern, welches man Einsteigern empfehlen kann. Aber aufgepasst: die Charakteristik der 690er Duke hat sich im Laufe ihrer Modellhistorie ziemlich gewandelt. Vor 2011 war sie ein radikales, hochbeiniges und recht Supermoto-lastiges Eisen. Ab 2012 wurde die 690 Duke niedriger, softer und noch besser für Einsteiger.
- Honda CB 600 F Hornet: Schon unter 2000 € bekommt man wirklich anständige Bikes mit japanischer Qualität. Zuschlagen sollte man aber eher erst ab dem Baujahr 2000 und aufwärts. Zwar nicht weil die davor schlecht waren, sondern weil sich inzwischen die Standards für Reifenmaße geändert haben.
- Suzuki SV 650 / SFV 650 Gladius: Mit geilem V2-Klang, Emotion, ordentlich Drehmoment von unten und japanischer Qualität macht man mit keiner V2-Suzuki was falsch. Die erste Suzuki SV 650 war schon ein Kassenschlager und super Eisen, ist aber inzwischen etwas in die Jahre gekommen. Ab 2009 kam die Suzuki SFV 650 Gladius als Nachfolgermodell.
- Ducati Monster 696: Die Ducati Monster 696 ist mit fahrfertigen 180 Kilogramm Gewicht relativ leicht und trotz exotischen Touchs leicht zu fahren. Sie ist eine Mischung aus italienischer Diva und zugänglichem Einsteigermotorrad.
Top-Preis-Leistungs-Verhältnis bei Einsteiger-Motorrädern
In der Bestenliste von MOTORRAD stehen diese 16 Einsteiger-Bikes mit der Note 1 vor dem Komma für das Preis-Leistungs-Verhältnis. Doch die kommt nicht nur allein über einen niedrigen Preis, sondern auch über gute Ergebnisse in der 1.000-Punkte-Wertung von MOTORRAD.
Die 1.000 Punkte verteilen sich auf die Kategorien Motor (250 P.), Fahrwerk (250 P.), Alltag (250 P.), Sicherheit (150 P.) und Kosten (100 P.).
Bei 16 Motorrädern mit maximal 48 PS aus der A2-Klasse steht derzeit die Note 1 vor dem Komma im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein echtes "sehr gut" (Note 1,0 - 1,4) attestierte der MOTORRAD-Test immerhin noch 7 Modellen. Die Bandbreite der A2-Bikes mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis erstreckt sich von Retro bis Supersport.
Die Top 9 im Detail
- Honda CB 500 X: Führt die Preis-Leistungs-Wertung an und ist insgesamt die beste Einsteiger-Maschine bei MOTORRAD mit 623 Punkten im Test 2021.
- Voge 500 DSX: Die derzeit beste Voge beim Blick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis mit der Note 1,1.
- Triumph Speed 400: Allein auf Platz 3 der Preis-Leistungs-Wertung mit der Note 1,2.
- Kawasaki Ninja 400: Komplettiert das Trio auf Platz 4 der Preis-Leistungs-Wertung mit der Note 1,3.
- Voge 500 R: Noch eine Voge auf Platz 4 und noch eine mit dem geklonten 500er-Honda-Twin im Rahmen mit der Note 1,3.
- Voge 500 DS: Zwar etwas schlechter im Test, dafür noch günstiger als die Kawasaki Z 400: die Voge 500 DS mit der Preis-Leistungs-Note 1,3 auf Platz 4.
- Honda CB 500 F: Allein auf dem Platz 5 der Preis-Leistungs-Wertung steht die Honda CB 500 F mit der Note von 1,4.
- Kawasaki Z 400: Im Test mit 598 Punkten aus dem Jahr 2023 nicht so stark wie die KTM 390 Adventure, trotzdem mit der Note 1,5 auf Platz 6.
- KTM 390 Adventure: Die Note der Preis-Leistungs-Wertung von 1,5 setzt die KTM 390 Adventure auf den zweigeteilten Platz 6 der MOTORRAD-Bestenliste.
Die 5 besten A2-Motorräder laut MOTORRAD
Die Klasse der Einsteiger-Bikes für den A2-Führerschein (maximal 48 PS) wandelt sich seit gut 3 Jahren weg von der Budget- hin zur Premium-Klasse. Interessanterweise ohne wirklich teurer zu werden. Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert.
- Honda CB 500 X: Zu Recht versammelt sie 623 Punkte auf ihrem Testkonto und liegt damit weit vor dem 2. Platz.
- Kawasaki Ninja 400: Bereits mit deutlichem Abstand in Form von 8 Punkten steht die Kawasaki Ninja 400 mit 615 Punkten auf Platz 2.
- Kawasaki Ninja 500 SE: Mit 132 Punkten steht er unerreicht auf Platz 1 der Antriebe, während die Ninja mit 613 auf Platz 3 steht.
- Honda CB 500 Hornet: Mit 611 Punkten steht die Honda Hornet 500 auf Platz 4 der Bestenliste der Einsteiger-Bikes von MOTORRAD.
- Honda CBR 500 R: Ebenfalls 611 Punkte erhält die Honda CBR 500 R.
125er-Motorräder für Autofahrer mit B196-Führerschein
Autofahrer können für kleines Geld den vereinfachten Führerschein Klasse B196 für Leichtkrafträder machen. Doch welche Modelle eignen sich für Neu-Biker? Hier finden Sie die interessantesten Motorräder mit 125 cm³ Hubraum.
Um ein 125er-Bike mit dem Autoführerschein zu fahren, bedarf es nur einer Fahrerschulung. Die sonst vorgeschriebene Ausbildung samt Prüfungen muss für die Fahrerlaubnis der Klasse B196 nicht mehr durchlaufen werden. Voraussetzung ist lediglich, dass man älter als 25 Jahre ist und seit über fünf Jahren den Pkw-Führerschein Klasse B besitzt.
Moderne 125er-Motorräder, offiziell Leichtkrafträder genannt, dürfen maximal 125 cm³ Hubraum und 11 kW/15 PS haben, Elektro-Leichtkrafträder entsprechend eine Nenndauerleistung von 11 kW. Sie kommen den nicht gedrosselten Motorrädern in vielen Punkten sehr nahe und bieten gehobenen Fahrspaß für überschaubares Geld.
Wer also ambitioniert unterwegs sein will, sollte ein Modell mit ABS wählen, denn besonders Fahranfängern bereiten Notbremsungen auf zwei Rädern oft Probleme.
Neue 125er im Jahr 2025
Hier die Neuheiten, die die Hersteller im Jahr 2025 mit 125 cm³ Hubraum auf den Markt bringen:
- Aprilia 125 SX/RX: Der weiterhin 11 kW/15 PS starke Einzylindermotor wurde für die Abgasnorm Euro 5+ fit gemacht. Zu den weiteren Neuerungen gehört eine Umstellung auf LED-Leuchten. Das ABS wurde um eine Anti-Überschlag-Funktion erweitert.
- Benelli BKX 125 und BKX 125 S: Während erstere als Leicht-Enduro mit Speichenrädern, grobstolligen Reifen und 18 Zentimetern Federweg an den Start geht, ist die 125 S das Supermoto-Pendant mit sportlichen Onroad-Reifen, Gussfelgen, 15 Zentimetern Federweg und weniger Verkleidungsteilen.
- Honda Grom: Erstmals zu haben sind eigens für die Grom konzipierte Zubehörteile. Außerdem lassen sich bei der 2025er Grom einzelne Karosserieteile leicht abnehmen.
- Husqvarna und KTM 125er-Modelle: Die Rahmen der Bikes sind aus Stahl-Gitterrohr gefertigt und ermöglichen eine seitliche Positionierung des hinteren Federbeins, was die Absenkung der Sitzbank erlaubt. Alle Modelle erhielten Kurven-ABS, wurden leichter und sollen dank neuer Federelemente und neuer Aluschwinge sowie neuem Lenker besser fahrbar sein.
- KTM 125 Enduro R: Der flüssigkeitsgekühlte Single der 125er-Enduro leistet 11 kW/15 PS. Fahrwertig ist die Maschine 152 Kilogramm leicht, der Einstiegspreis liegt bei 5500 Euro.
Motocross-Bikes für Anfänger
Solltest du den Einstieg in den Sport in deinen Kindheitstagen aber verpasst haben, dann kann das Off-Road-Spektakel von außen betrachtet etwas einschüchternd wirken - und möglicherweise kommt es dir gar so vor, als wäre der Motocross-Zug für dich abgefahren.
In diesem Fall können wir dir eines versichern: Deine Sorge ist unbegründet. Du wirst überrascht sein, wie einfach der Einstieg tatsächlich ist. Dieser Tage bekommst du für dein Geld eine Menge guter Bikes, also reden wir gar nicht lange darum herum und stellen dir die Bikes vor, mit denen dein erster Schritt in die wundervolle Welt von MotoX gelingt.
Zweitakter vs. Viertakter
Bevor wir aber loslegen, haben wir für alle, die noch etwas Nachhilfe benötigen, eine Zusammenfassung der Unterschiede zwischen Zweitakt- und Viertakt-Maschinen. Beide Motorräder sind im Motocross gegeben, bei den Eigenschaften gibt es aber gewaltige Unterschiede.
| PRO | KONTRA | |
|---|---|---|
| ZWEITAKTER | ➕ Günstig ➕ Pflegeleicht ➕ Spaßfaktor | ➖ Weniger Speed ➖ Service |
| VIERTAKTER | ➕ Mehr Power ➕ Handhabung ➕ Möglichkeiten | ➖ Teurer ➖ Gewicht |
Grundsätzlich sind Zweitakt-Bikes billiger sowohl beim Neukauf, als auch in der Erhaltung. Sie sind einfach zu handhaben und sie klingen ziemlich cool. Es wird zudem oft behauptet, dass Zweitakter auch generell mehr Spaß machen. Dennoch gibt es auch einige Nachteile: Zum einen musst du damit öfter zum Service, während du zum anderen einige Schwierigkeiten haben wirst, sobald du mehr Tempo auf den Dirt bringen willst.
Das Fahren gestaltet sich mit Viertakt-Bikes um einiges einfacher, da sie mehr Power liefern und dir in Rennsituationen weit mehr Möglichkeiten bieten. Dafür bringen Viertakter um einiges mehr Gewicht auf die Waage und sie sind teurer in der Erhaltung. Und solltest du dir den Luxus eines E-Starters nicht gönnen wollen, dann wird dir der Kickstarter nicht gerade viel Freude bereiten.
Empfehlenswerte Motocross-Bikes für Anfänger
- KTM 250 SX-F: Dieses Bike wird von vielen als die konkurrenzfähigste 250 Viertakter-Maschine angesehen, die auf dem Markt zu finden ist.
- KTM 150 SX: Sie wiegt nur 87,5 kg und setzt auf eine kompakte Bauweise, was sie vor allem für Anfänger interessant macht. Trotz des Zweitakter-Motors sorgt die Motorabstimmung mit hohem Drehmoment dafür, dass die 150 SX sich auch gegen stärkere Viertakter behaupten kann.
- Yamaha YZ250F: Dieses Bike ist bekannt für seine Beständigkeit. Es bietet dir zudem ein unfassbar gutes Handling, während es zugleich das beste standardmäßige Suspension-Setup überhaupt verbaut hat.
- Suzuki RM-Z250: Der kraftvolle Viertakt-Motor liefert ordentlich Power bei einem guten Handling, was das Bike auch für Neulinge interessant macht.
- Honda CRF450R: Die CRF450R eignet sich hervorragend für einen Open-Class-Racer, der gerade am Anfang steht.
Die besten Bikes für Kinder
- Yamaha PW50: Safety first! Dieses Bike wurde ganz speziell für die wahren Youngsters zwischen 4 und 6 Jahren designt, weshalb es mit jeder Menge Sicherheit punkten kann.
- KTM 65 SX: Ultimative Rennmaschine für Racer zwischen 9 und 12 Jahren.
- Husqvarna TC85: Kleiner Bruder, der sich perfekt für Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 16 Jahren eignet.
Hast du dir diese Frage schon mal gestellt? Noch nie war das Angebot so vielseitig. Vom unkompliziertesten Cruiser bis zum sichersten Sport Tourer.
Sportliche Mittelklasse-Supersportler unter 16.000 Euro
Du suchst einen sportlichen Mittelklasse-Supersportler, der nicht mehr als 16.000 Euro kostet? Dann haben wir hier die Top 10 Motorräder für dich, die Leistung und Preis perfekt verbinden.
Motorräder mit bis zu 70 kW bieten die perfekte Mischung aus Leistung, Fahrspaß und Alltagstauglichkeit - ideal für Einsteiger sowie erfahrene Fahrer, die nicht auf sportliche Performance verzichten wollen.
Naked Bikes der Mittelklasse
Du suchst nach einem kraftvollen, vielseitigen Motorrad ohne Verkleidung? Hier findest du die besten Naked Bikes der Mittelklasse - ideal für Fahrspaß auf der Straße, mit ausgewogener Performance und einem starken Preis-Leistungs-Verhältnis.
1000PS Top Awards Einsteiger-Naked Bikes bis 700 Kubik
Stolze 23 (!) Motorrad-Kategorien hat sich die 1000PS-Redaktion vorgeknöpft, um bei den 1000PS Top Awards die jeweils 10 beliebtesten Bikes zu küren.
In die Top 10 bei den 1000PS Top Awards Einsteiger-Naked Bikes bis 700 Kubik haben es Maschinen vom Schlage der Suzuki SV 650 X oder Yamaha MT-07 geschafft - wie man es vermutlich erwartet hätte.
Dass es dann nicht die Kawasaki Z650 (Platz 11) sondern ihre Retro-Schwester Z650 RS sogar in die Top 5 schafft, spricht natürlich für die geile Optik der kleinen RS.
Auch die Fantic Caballero 700 überrascht, ist sie doch eigentlich ein richtig gelungener Scrambler und kommt daher auch in der Kategorie der Einsteiger-Scrambler nochmals vor.
Höchst unterschiedlich waren die Meinungen auch zu KTM 390 Duke und Honda CB650 R. die kleine Duke etwa wurde von 8 Redakteuren bewertet, bekam jeweils einmal Platz 1, 2, 5 und 10 sowie dreimal Platz 9 - Einigkeit sieht anders aus!
Bei der Honda sieht es ähnlich aus, die bekommt neben einem 1. Platz sogar zweimal das Bummerl, also Platz 10.
Die beliebtesten Modelle
Wie soeben erwähnt, begeistert die Honda CB650R mit ihrem seidigen, mit steigender Drehzahl immer potenter werdenden Reihen-Vierzylindermotor - oder auch nicht. Es ist nicht jedermanns Sache, aus dem Drehzahlkeller verhältnismäßig wenig Punch zu erhalten, dafür oben raus mächtig drehen zu können. Auch das Design mit den Neo Sports Cafe-Retroelementen ist vielen zu gewöhnlich.
Die Yamaha MT-07 ist immer noch ein scharfes Eisen - die Konkurrenz in der unteren Naked Bike-Mittelklasse wird zwar härter, das Konzept der Yamaha MT-07 geht aber immer noch auf: Rund um den herrlich potenten und äußerst antrittsstarken CP2-Motor wird ein hübsches, zugängliches Naked Bike gebaut.
Das Fahrwerk bemüht sich um einen guten Kompromiss aus Sport und Komfort, ebenso geht die Bremse einen akzeptablen Mittelweg. Die Sitzposition ist nach wie vor sehr angenehm, aufrecht genug, um längere Etappen unter die Räder zu nehmen.
Einzig die schnell schleifenden Angstnippel an den Fußrasten trüben den Spaß ein wenig, denn das Handling an sich geht voll in Ordnung.
Die moderne Elektronik ist schnell abgehandelt: Ein herkömmliches ABS und ein fesches 5 Zoll Farb-TFT-Display, mehr ist da nicht.
Die Trident 660 mag teurer als die angestammte japanische Konkurrenz sein, ihrer Beliebtheit tut das aber keinen Abbruch, immerhin bekommt man mit der feschen Engländerin ein Motorrad, das mindestens eine halbe Klasse über den restlichen Einsteigerbikes liegt.
Der Motor ist kräftig und durchzugsstark, die Bremse packt sportlich zu, das Fahrwerk ist stabil und die Ergonomie passt zu einem Naked Bike, das mit umfangreichem Elektronik-Paket (Fahrmodi und Traktionskontrolle in Serie) betont erwachsen wirken will.
Der Stilmix aus modernen und klassischen Elementen wirkt zudem sehr stimmig und hochwertig.
Verwandte Beiträge:
- Top 10 Anfänger Motorräder im Test – Finde Dein Perfektes Bike Jetzt!
- Top A2-Motorräder für Einsteiger: Die Ultimative Kaufberatung & Test
- Beste Mountainbikes für kleines Geld: Top Modelle im Test & Vergleich
- Kalorienverbrauch beim E-Bike-Fahren: So verbrennen Sie effektiv Fett & Kalorien!
- Unverzichtbar: So sorgt der Bremsflüssigkeitsausgleichsbehälter für maximale Sicherheit beim Motorrad
Kommentar schreiben