Gute Anfänger Motorräder im Test

Die Wahl des richtigen Motorrads als Anfänger kann überwältigend sein. Es gibt eine Vielzahl von Modellen und Kategorien, die es zu berücksichtigen gilt. Dieser Artikel bietet einen umfassenden Überblick über empfehlenswerte Motorräder für Anfänger, wobei verschiedene Kategorien und Modelle berücksichtigt werden, um die beste Wahl für jeden Fahrstil und jedes Budget zu finden.

Die besten A2-Motorräder (bis 48 PS)

Die Klasse der Einsteiger-Bikes für den A2-Führerschein (maximal 48 PS) wandelt sich seit gut 3 Jahren weg von der Budget- hin zur Premium-Klasse. Die neuen Modelle sind piekfein konstruiert und produziert. Gerade die Kategorien 'Kosten' und 'Alltag' sammeln bei den Einsteigern viele Punkte. Interessanterweise sind selbst in der Fahrwerkswertung die besten Einsteiger besser als die schwächsten Supersportler.

Hier sind einige der besten A2-Motorräder laut MOTORRAD:

  1. Honda CB 500 X: Die CB 500 X ist so etwas wie die eierlegende Wollmilchsau unter den Einsteiger-Bikes. Als einziger Crossover der Klasse wirkt sie wie eine Reiseenduro und fährt wie ein Naked Bike.
  2. Kawasaki Ninja 400: Die Motorwertung entscheidet die kleine Ninja mit starken 131 Punkten für sich im Vergleich zur 500er-Honda mit 117 Punkten. Dafür verliert die Kawasaki ihren deutlichen Vorsprung dann wieder in der Alltagswertung.
  3. Kawasaki Ninja 500 SE: Den aktuell besten Einsteiger-Motor bietet Kawasaki in der Ninja 500. Im Grunde ist der 500er-Motor der von 399 auf 451 aufgebohrte Motor der Ninja 400, bietet allerdings einiges mehr an Kraft und Kraftentfaltung.
  4. Honda CB 500 Hornet: Der Twin mit 471 Kubik erfährt in der Hornet satte 7 Punkte mehr als in der motorisch baugleichen CB 500 X.
  5. Honda CBR 500 R: Im Grunde die Supersport-Version der Hornet und der CB 500 X. Auch in der CBR fährt der Motor mit 122 Punkten mehr Punkte ein als in der CB 500 X.
  6. KTM 390 Adventure: Allerdings noch eine Version von 2023, also die 390er-Modelle noch keine schräglagensensiblen System hatten.

125ccm Bikes für junge Fahrer

Es gibt noch immer viele junge Menschen, die gerne Motorrad fahren würden. Im Weg stehen meist die horrenden Kosten für den Führerschein. Hier sind die 10 beachtenswertesten 125ccm Bikes.

A2-Motorräder: Drosselung und Leistung

Wer die Klasse A2 bestanden hat, steht vor der Frage, welches Motorrad es nun sein soll. Grundsätzlich gilt es zwischen zwei Varianten zu unterscheiden: Bikes, die serienmäßig nicht mehr als 48 PS leisten und Motorräder, die auf diese Leistung gedrosselt werden. Allerdings gibt es ältere Gebrauchtmotorräder, die zwar weniger als 36 kW in der Zulassungsbescheinigung eingetragen haben, aber wegen ihres zu geringen Gewichts nicht mit der Klasse A2 gefahren werden dürfen. Viele Modelle werden von den Herstellern schon beim Neukauf gegen geringen Aufpreis auch auf 35 kW gedrosselt angeboten. Doch auch hier gilt eine Einschränkung, denn die Motorräder dürfen offen höchstens die doppelte Leistung, also maximal 70 kW (95 PS) haben.

Es ist daher kein Zufall, dass viele Modelle von den Herstellern mit 95 PS homologiert werden, obwohl sie technisch zu deutlich mehr in der Lage wären. Der Vorteil für den Käufer liegt darin, dass er nach zwei Jahren mit dem gedrosselten Modell und bestandenem Führerschein Klasse A, die Drosselung wieder relativ günstig entfernen kann und dann mit offener Leistung fahren darf, ohne sich ein neues Motorrad kaufen zu müssen.

Empfehlenswerte A2-Motorräder im Detail

Hier sind einige konkrete Modelle, die für A2-Fahrer in Frage kommen:

  • Benelli TRK 502: Mit 235 kg ist die TRK 502 kein Leichtgewicht, doch ihre Stärke liegt im komfortablen Touren.
  • BMW G 310 R: Nach einer Überarbeitung des Designs im vergangenen Jahr wirkt die kleine BMW moderner und cooler. Sie bietet sogar eine Anti-Hopping-Kupplung.
  • BMW G 310 GS: Die GS wiegt zwar 175 kg und damit 16 kg mehr als die R, bietet jedoch nur unwesentlich schlechtere Fahrleistungen.
  • Brixton Crossfire 500: Optisch kommt die Crossfire 500 im Retro-Look mit hübschen Drahtspeichenrädern.
  • Fantic Caballero 500 Scrambler: Wer ein schickes Motorrad im Retro-Stil sucht, mit der er sich auch abseits befestigter Pfade austoben kann, sollte die Fantic Caballero 500 Scrambler (Test) in Betracht ziehen.
  • Honda CRF 300 L Rally: Dank ihres geringen Verbrauchs schafft die CRF 300 L Rally über 400 km Reichweite, was wiederum die Fernreisenden aufhorchen lässt.
  • Honda CB 500 F: Ihr Ruf als Fahrschulmotorrad darf als Kompliment verstanden werden, kaum ein anderes Motorrad lässt sich so unkompliziert fahren.
  • Honda CB 500 X: Sie soll die Tourenfraktion ansprechen und mit ihrem 18-Liter-Tank für ordentlich Reichweite sorgen.
  • Husqvarna Vitpilen 401: Die Vitpilen 401 leistet wie ihr Schwestermodell 44 PS und zeigt ein superbes Handling.
  • Kawasaki Ninja 400: Der kleine Sportler verbuchte schon immer hohe Sympathiewerte und entpuppte sich stets als problemloser Kurvenwetzer.
  • KTM 390 Duke: Ihr Einzylinder steht mit 44 PS gut im Futter und beschleunigt die 163 kg schwere Duke durchaus flott. Dazu gesellt sich ein cooles Design, was vor allem bei jungen Motorradfahrern sehr gut ankommt.
  • KTM 390 Adventure: Die Federelemente sind in der Dämpfung einstellbar und auch Kurven-ABS ist in der Preisklasse keine Selbstverständlichkeit. Sie bringt rund 170 kg auf die Waage.
  • Mash X-Ride 650: Mash ist eine noch junge, französische Firma und lässt seine Modelle in China fertigen.
  • Royal Enfield Himalayan: Fakt ist aber, dass die Royal Enfield Himalayan ihren Fahrer stets zuverlässig ans Ziel trägt und auch vor üblen Schotterpisten nicht zurückschreckt.
  • Royal Enfield Interceptor INT 650: Zwar muss sie 217 kg beschleunigen, aber wer nicht auf Zeitenjagd geht, wird das Retro-Bike mögen.
  • Voge 500 AC: Der rundliche Tank bunkert 19 Liter Benzin und verschafft der Voge ordentlich Reichweite. Ihr flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylinder ist 471 cm3 groß und leistet 48 PS.
  • Yamaha MT-03: Ihr großer Vorteil ist das spielerische Handling, die Yamaha lässt sich wie ein Fahrrad durch Kehren scheuchen. Außerdem entpuppt sich das Naked Bike als sehr sparsam im Verbrauch.

Motocross-Bikes für Anfänger

Für angehende Motocross-Fahrer gibt es ebenfalls eine Auswahl an geeigneten Bikes:

  • KTM 250 SX-F: Dieses Bike wird von vielen als die konkurrenzfähigste 250 Viertakter-Maschine angesehen, die auf dem Markt zu finden ist.
  • KTM 150 SX: Trotz des Zweitakter-Motors sorgt die Motorabstimmung mit hohem Drehmoment dafür, dass die 150 SX sich auch gegen stärkere Viertakter behaupten kann.
  • Yamaha YZ250F: Dieses Bike ist bekannt für seine Beständigkeit. Das wiederum hat mit Yamahas hochqualitativer Arbeit zu tun.
  • Suzuki RM-Z250: Besonders der neue Rahmen und die überarbeitete Schwinge sorgen für eine noch höhere Stabilität beim Fahren.
  • Honda CRF450R: Die CRF450R eignet sich hervorragend für einen Open-Class-Racer, der gerade am Anfang steht.
  • Honda CR250: Wenn du es richtig anstellst, bietet sich mit der CR250 die billigste Option, um im Motocross Fuß zu fassen - und am Ende kannst du damit sogar noch ein bisschen Geld machen, da ihr Wert laufend am Steigen ist.

Für Kinder gibt es spezielle Modelle:

  • Yamaha PW50: Safety first
  • KTM 65 SX: Ultimative Rennmaschine
  • Husqvarna TC85: Kleiner Bruder

Einsteiger-Motorräder mit Top-Preis-Leistungs-Verhältnis

MOTORRAD benotet das Preis-Leistungs-Verhältnis, wobei die Punkte der 1.000-Punkte-Wertung und der reale Preis des Testfahrzeugs in eine Schulnote einfließen. Die 1.000 Punkte verteilen sich auf die Kategorien Motor (250 P.), Fahrwerk (250 P.), Alltag (250 P.), Sicherheit (150 P.) und Kosten (100 P.).

Hier eine Übersicht der besten Einsteiger-Bikes mit 48 PS und Bestnoten im Preis-Leistungs-Verhältnis:

Platz Modell Preis-Leistungs-Note
1 Honda CB 500 X 1,0
2 Voge 500 DSX 1,1
3 Triumph Speed 400 1,2
4 Kawasaki Ninja 400 1,3
4 Voge 500 R 1,3
4 Voge 500 DS 1,3
5 Honda CB 500 F 1,4
6 Kawasaki Z 400 1,5
6 KTM 390 Adventure 1,5
7 Honda CBR 500 R 1,6
7 KM RC 390 1,6
7 Triumph Scrambler 400 X 1,6
7 Yamaha R3 1,6
8 CFMoto 450 SR 1,7
9 KTM 390 Duke 1,9
9 QJMotor SRV 550 1,9

Was sind Einsteiger-Nakedbikes?

Zugängliche, einfach zu bewegende Motorräder, die dennoch aber Emotion und Leidenschaft versprühen können und obendrein noch wenig kosten. Man soll zwar keine Angst vorm Gas haben, doch auch nicht am Hebel einschlafen. Die Klasse der Nakedbikes an sich zeichnet sich ja durch Kompromissbereitschaft und Vielseitigkeit aus.

Hier vorgeschlagen werden eher nur allgemeine Modelle. Jeder Jahrgang näher an die Gegenwart bringt in der Regel kleine Veränderungen und Anpassungen mit sich, die grundlegenden Eigenschaften des Modells bleiben aber gleich oder werden sogar noch verbessert. Es gilt also: Umso jünger, umso besser. Sollte das bei Modellen mal doch anders sein, dann wird das selbstverständlich angesprochen.

Empfehlenswerte Nakedbikes für Einsteiger

  • Yamaha MT-07: Mit der MT-07 hat Yamaha ein sagenhaftes Motorrad mit einem der besten Preis-Leistungsverhältnisse am Motorradmarkt geschaffen. Untenrum läuft der CP2-Motor absolut sanft, kultiviert und einsteigerfreundlich. Doch dreht man den Gashahn etwas auf und lässt das Drehzahlband ins obere Drittel wandern, wird der Motor richtig geil rotzig, räudig und schäuffelt dieses Extra an Adrenalin und Action nach, die die MT-07 zur Nummer 1 auf dieser Liste machen.
  • Kawasaki ER-6N: Die ER-6N war für die breite Masse gebaut. Doch wer will schon Massenware? Diesen Vorsatz hat Kawasaki mit einem emotionalen Motor und super Handling geschickt ausgehebelt. Der Motor gehört sicher nicht in die Liga der blutlosen Vierzylinder aus Japan sondern versprüht Freude und Leidenschaft während er hochdreht.
  • KTM 690 Duke: Eines der wenigen Einzylinder-Motorrädern, welches man Einsteigern empfehlen kann. Größter Pluspunkt aller Baujahre: das niedrige Gewicht. Nur ca. 160 Kilogramm wiegt die 690 Duke vollgetankt und fahrbereit.
  • Honda CB 600 F Hornet: Schon unter 2000 € bekommt man wirklich anständige Bikes mit japanischer Qualität. Zuschlagen sollte man aber eher erst ab dem Baujahr 2000 und aufwärts.
  • Suzuki SV 650: Mit geilem V2-Klang, Emotion, ordentlich Drehmoment von unten und japanischer Qualität macht man mit keiner V2-Suzuki was falsch.
  • Ducati Monster 696: Die Ducati Monster 696 ist mit fahrfertigen 180 Kilogramm Gewicht relativ leicht und trotz exotischen Touchs leicht zu fahren.

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